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die deutschen: vom mittelalter bis zum 20. jahrhundert
Autor/Autoren: Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter Arens
Herausgeber: C. Bertelsmann Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Geschichte] [Allgemeines] [Geschichte] [Lexika] [Deutschland, Geschichte] [Allgemeine Gesamtdarstellungen] [Deutsche Geschichte]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Zehn Epochen deutscher Geschichte - spannend und hochwertig verpackt
Unter der Federführung von Professor Guido Knopp ist dieses aufwändig
illustrierte und optisch sowie inhaltlich hochwertige Begleitbuch zum
gleichnamigen aktuellen ZDF-Dokumentations-Mehrteiler "Die Deutschen"
entstanden, was aber ohne Frage auch als ein eigenständiges Standardwerk
angesehen werden kann.
Dabei hat sich das Autorentrio - neben Knopp noch Stefan Brauburger
und Peter Arens - zehn historische Persönlichkeiten, die für ihre Zeit,
deren Denken und die Entwicklung der deutschen Nation gewissermaßen
repräsentativ waren, herausgegriffen, um den Bogen zu spannen über die über
zehn Jahrhunderte reichende Geschichte der Deutschen. Was am Buch besonders
erfreut, ist die angenehm leichte Lesbarkeit, die ihm zugrunde liegt - ohne
auf vertiefende historische Darstellungen zu verzichten.
Hier bewahrheitet sich der Ausspruch, dass Geschichte niemals nur
langweiliges, aneinander gereihtes Faktenwissen ist. Vielmehr ist ein
abwechslungsreiches, vielfarbiges und ungemein faszinierendes Gesamtporträt
dieser "verspäteten Nation" entstanden - ein Kaleidoskop, welches die
wechselhafte und von allerlei tiefgreifenden politischen sowie sozialen
Zerrüttungen und Konflikten geprägte Geschichte des "Täusche-Volks", wie
die Deutschen einmal von ihrem eigenen Philosophen - Friedrich Nietzsche -
umschrieben wurden, widerspiegelt und nachempfinden lässt.
Die Epochen im Einzelnen:
- Otto und das Reich
- Heinrich und der Papst
- Barbarossa und das Kaisertum
- Luther und die Nation
- Wallenstein und der Krieg
- Preußens Friedrich und die Kaiserin
- Napoleon und die Deutschen
- Robert Blum und die Revolution (Anm.: Mitglied der
Paulskirchenversammlung 1848)
- Bismarck und das Deutsche Reich
- Wilhelm und die Welt [ergänzt wird der Band durch Knopps Abriss zur
deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts: Die Deutschen im 20.
Jahrhundert: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer]
Im Ganzen ist ein sehr, sehr schöner und zudem opulent ausgestatteter
Geschichtsband herausgegeben worden, der dem breitgefächerten historischen
Fundus der Deutschen gerecht wird und darüber hinaus Lust macht, die
Geschichte der eigenen Nation zu entdecken. Ich kann dieses Buch jedem
geschichtlich Interessierten nur wärmstens weiterempfehlen - vor allem auch
als Geschenk eignet sich dieser Prachtband meiner Ansicht nach
hervorragend! Von mir gibt es summa summarum die verdiente Höchstpunktzahl.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zur Serie!
Mit "Die Deutschen" erscheint nun das Begleitbuch zur neuen ZDF-Serie.
Unter der bewährten Federführung von Guido Knopp und Stefan Brauburger aus
der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte führt das Werk auf 448 Seiten in einer
sehr schönen Ausstattung durch fast 1000 Jahre deutscher Geschichte.
Begleitet wird der Text durchgehend von einer Vielzahl erstklassiger
Abbildungen.
Es handelt sich allerdings nicht um ein "klassisches" Geschichtsbuch.
Vielmehr beschreiben die Autoren am Beispiel von 10 historischen
Persönlichkeiten besonders interssante und prägende Abschnitte der
deutschen Geschichte. Besonders befasst sich das Buch mit der
Identitätsfindung der Deutschen.
Das Buch ist ideal zur Vertiefung der Inhalte aus der Fernsehserie
geeignet. Schön auch für historisch Interessierte oder auch als ein
perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Bibliophilen.
Fazit: Ein tolles Buch zum Einstieg in die Geschichte "der
Deutschen".
Klare Kaufempfehlung!
+++++ (ein Amazon Kunde): zum Nachlesen
Das Buch bildet eine schöne Ergänzung zu den Fernsehfilmen, die im ZDF
ausgestrahlt werden. Es ist aber auch ohne die Filme gesehen zu haben ein
gutes Geschichtsbuch. Der Inhalt der 10 Filme wird hier nochmal
ausführlicher vertieft, mit vielen Abbildungen und einigen Karten. In
hervorgehobenen Kästen werden Themen kurz schwerpunktmäßig erklärt, z.B.
die Fugger, die Königswahl usw. Für Schüler zu ausführlich, für Studenten
zu knapp, aber für Lehrer und Geschichtsinteressierte eine reine Freude!
warum unsere kinder tyrannen werden: oder: die abschaffung der kindheit
Autor/Autoren: Michael Winterhoff
Herausgeber: Gütersloher Verlagshaus
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Ratgeber/Lebenshilfe, Alltag/Familie] [Allgemeines] [Bildung] [Erziehung] [Lexika] [Elterliche Autorität] [Elterliche Erziehung] [Eltern, Familie, Kleinkind] [Gesellschaft, Soziale Erziehung]
Wie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von
Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits Vierjährige mit ihren
Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer
Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenüber dem Alter regiert
und so viele Schulabgänger (deshalb?) nicht im Mindesten gerüstet sind
fürs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der
Kindheit aus der Feder des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael
Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die
besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur
eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau
deshalb das Gegenteil erreichen. In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff
mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche
Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen
Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er
hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur („We don’t need
no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert,
warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und
Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich
nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns
gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“.
Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die
Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und
sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche
Lösungswege. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die
meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von
(zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts
gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung
der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade
deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von
Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. --
Isa Gerck, Literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-Redaktion
Das hört sich nicht gut an: Kinder tanzen ihren Eltern auf der Nase
herum. Vierjährige machen mit ihren Erziehern, was sie wollen (und dürfen
das auch). Und die respektlose Jugend ist nach dem Schulabschluss nicht im
Mindesten gerüstet fürs Leben. Das Hörbuch Warum unsere Kinder Tyrannen
werden oder: Die Abschaffung der Kindheit des 50-jährigen Bonner
Mediziners Michael Winterhoff wagt diese Gesellschaftsanalyse. Und es legt
den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders
schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen:
von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das
Gegenteil erreichen. Das hört sich, wie gesagt, nicht gut an. Und trotzdem
ist es gut, davon zu hören. In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs
Lesung, warum Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und
Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige
Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur („We
don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??),
illustriert, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer
Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses
verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die
„Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise
entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der
Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen
Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das
kann sich hören lassen. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer.
Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen
von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts
gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung
der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch
noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa
Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min Amazon.de-Hörbuchrezension
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klarheit über Kinder in unserer Gesellschaft
Viele, die mit Kindern befasst sind, haben heute das Gefühl, dass
irgendetwas Grundsätzliches den Umgang mit den Kindern und den Erfolg der
Erziehung erheblich erschwert. Einige mögen auch schon eine grobe Ahnung
haben, was die Ursachen sind, Winterhoff bringt Klarheit.
An einigen Stellen führt Winterhoff eine Psychologen-eigene
Sprechweise ein, z. B. "Nervenzelle Mensch" für die Fähigkeit eines Kindes,
ein Gegenüber als eigenständigen Menschen wahrzunehmen. Vielleicht wird
sich von diesen Ausdrücken das eine oder andere durchsetzen, wenn
Winterhoff mit weiteren Büchern Maßstäbe setzt, wie einst Rudolf Dreikurs
("Kinder fordern uns heraus", Klett Cotta Verlag).
Gestärkt mit der im Buch vermittelten Denkweise dürften die Eltern
ihren Kindern mit mehr Selbstvertrauen entgegen treten. Ich freue mich
schon auf das nächste Buch dieses Autors, wenn er seine Erkenntnisse zu
konkreten Erziehungskonzepten weiter entwickelt.
+++++ (ein Amazon Kunde): Der Mann hat Recht
Die kontroversen Reaktionen auf das Buch, der Verriß von manchen
Leuten, zeigen deutlich, daß der Autor genau den wunden Punkt erwischt hat!
Genau die, die die Misere erzeugen, die regen sich am meisten auf.
Als Mensch, der mit den Produkten dieser Erziehung jeden Tag Umgang
hat, ist es sehr frustrierend zu erleben, was manche Leute der Umwelt
antun, in dem sie denken, daß die Welt durch die Anwesenheit ihrer Kinder
gesegnet ist...
Nochmal: der Mann hat Recht! Und außerdem, wie will man Menschen
Verbesserungen vorschlagen, die eh schon alles richtig machen? ;-))
+++++ (ein Amazon Kunde): Sinnvolle Lektüre für pädagogisch Interessierte
Nach den wenigen negativen Rezensionen zu diesem Buch, hier auf Amazon,
habe ich mir das Buch zunächst in der Bibliothek ausgeliehen, um mir eine
eigene Meinung zu bilden. Und - ich war erstaunt - schon nach den ersten
Seiten konnte ich nicht aufhören darin zu lesen. Wer zu diesem Buch
Rezensionen mit dem Titel "Schwachsinn" oder ähnliches verfasst, hat hierzu
kein professionelles pädagogisches Verhältniss. Winterhoff zeigt eine
Entwicklung auf, welche jedem reflektierenden pädagogisch tätigen Menschen
nicht entgangen sein wird. Das er eine Pädagogik, zurück zum Rohrstock -
wie in einer Rezension formuliert - fordert, ist ganz klar falsch. Ohne
Weiteres vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist absolut lesenswert und Menschen
die sich im pädagogischen Rahmen und speziell im Rahmen der Erziehungshilfe
engagieren, werden einige ihrer alltäglichen Begegnungen in diesen
Ausführungen von Winterhoff wiederfinden.
grönemeyers neues hausbuch der gesundheit
Autor/Autoren: Dietrich H. W. Grönemeyer
Herausgeber: Rowohlt Verlag GmbH
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Ratgeber/Gesundheit/Erkrankungen, Heilverfahren] [Allgemeines] [Gesundheit] [Körperpflege] [Lexika] [Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik / Medizin] [Gesundheit (Medizin)]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Unverzichtbares Nachschlagewerk der wichtigsten Volkskrankheiten
Es ist sicher eine Generationsfrage, ob man bestimmte Krankheiten hat,
über sie spricht oder darüber Bescheid weiß. Ein grundlegendes Wissen über
die wesentlichen Krankheitsbilder im Alltag zur Verfügung zu haben, ist
jedoch nie von Schaden. So sollte in jedem Haushalt ein Nachschlagewerk mit
Stichworten zu Erscheinungsbild und Erstbehandlung diverser Krankheiten
bereit stehen.
Gut ist es, wenn es ein Buch in der Qualität des Neuen
Grönemeyer\'schen Hausbuches ist. In gut zu lesenden Fließtexten erläutert
der Autor die infrage kommenden Symptome, Ursachen, Hintergründe und
Behandlungsmöglichkeiten zu allen erdenklichen Krankheiten. Dabei wird
deutlich, dass ihm stets das Wohlbefinden des Menschen wichtig ist und dass
er es zudem vermeidet, vorschnell Medikamente oder teure Medizinprodukte zu
empfehlen. Vielmehr zeigt er die oft auch alternative Möglichkeiten zur
Schulmedizin durch Naturheilverfahren auf.
Meistens beschreibt der profunde Arzt die Krankheitsbilder und
beantwortet dann die üblicherweise von Patienten gestellten Fragen. Dieser
Praxisbezug macht es leicht, eigene Anschlüsse in den Antworten zu finden.
Der Aufbau des Buches ist weniger lexikalisch und nicht alphabetisch
geordnet, was es einerseits attraktiver zu lesen macht, andererseits jedoch
erschwert, konkrete Informationen zu bestimmten Krankheitsbildern zu
finden. Allerdings gibt es am Ende des Buches ein Stichwortverzeichnis, was
dieses Manko ausgleicht.
Diese Enzyklopädie sollte wirklich in keinem Haushalt fehlen. ©
12/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
++ (ein Amazon Kunde): Kauf ist unnötig.
Der Kauf dieses Buches ist unnötig, wenn ein PC vorhanden ist. Die
Erkenntnisse dieses Professors sind nicht neu. Man hat den Eindruck alles
schon einmal in anderen Büchern dieser Art gelesen zu haben.
Alle Krankheiten etc. kann man im Internet (z.B. Internet Doctor
Seiten) wesentlich aktueller und ausführlicher nachlesen und noch mehr
Aussagen bei dem Internet "googeln" finden als in diesem Buch.
Privat habe ich den Eindruck, dass dieser Professor aufgrund seiner
augenblicklichen Popularität nur "Kohle" machen will.
+++++ (ein Amazon Kunde): Hervorragendes Nachschlagewerk für Jedermann
Per Zufall bin ich während meines Weihnachtseinkaufs auf das Buch
gestoßen, wobei ich schon seit längerem ein solches gesucht habe, welches
mir als Laien bei medizinischen Fragestellungen verständlich und
anschaulich weiterhilft.
Egal ob es sich um Allergien handelt oder Herz-Kreislauf
Erkrankungen, das Hausbuch der Gesundheit erklärt anschaulich und gibt
nützlich Tipps. Gerade die zahlreichen tollen Illustrationen und
verschiedenen Fachrubriken (z.B. Gesund ernähren, Hintergrundwissen, Drei
Fragen an den Arzt) verhelfen zu einem besseren Verständnis.
Herauszustellen ist auch das Kapitel \'Hilfreiche Internet-Links\' (Seiten
588ff.) mit einer verlässlichen Aufführung der Webseiten von medizinischen
Fachgesellschaften, da man sich im \'Internetdschungel\' und den Millionen
von Veröffentlichungen heutzutage ja nur schwer zurechtfindet.
Fazit: Endlich ein richtig gutes Nachschalgewerk zum Thema
Gesundheit.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sollte in keinem Haushalt fehlen...
Hallo zusammen... Ich habe das Hausbuch von Herrn Prof. Dr. Grönemeyer
für meine Großeltern zu Weihnachten gekauft. Nach einer umfangreichen
Begutachtung wollte ich euch jetzt kurz meinen Eindruck dazu schildern...
In meinen Augen bietet das Buch eine sehr umfangreiche und leicht
verständliche Hilfe, sowohl bei kleinen Wehwehchen als auch bei komplexen
medizinischen Zusammenhängen. Viele detaillierte Fotos, Grafiken und
Illustrationen vermitteln einen guten Einblick in die menschliche Anatomie
und die Möglichkeiten der modernen Medizin, zahlreiche Tipps von Herrn
Prof. Dr. Grönemeyer und anderen Berufskollegen geben aber auch nützliche
Hilfestellungen bei kleinen alltäglichen Problemen. Gegen diese ist man mit
dem Buch bestens gewappnet, weswegen es meiner Ansicht nach in keinem
Haushalt fehlen sollte. Da ich finde das knapp 20¬ für ein Werk solchen
Umfangs völlig in Ordnung gehen gibt es hier von mir die volle Punktzahl.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein innovatives Hausbuch der Gesundheit
"Ich möchte den Menschen die Angst vor dem Arzt und der Medizin
nehmen." Dieses Ziel vertritt Professor Dr. med. Dietrich Grönemeyer in
seinem neuen Hausbuch der Gesundheit. Fast jeder hat so ein allgemeines
Gesundheitsbuch im Bücherregal stehen, das zwar gute Tipps enthält, aber
meist wenig innovativ, oft ein wenig verstaubt und veraltet ist.
"Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit" will ein grundlegendes
Verständnis für die körperlichen Zusammenhänge vermitteln und ausgewählte
Krankheitsbilder von Alltagserkrankungen so verständlich erklären, dass
Patienten gut informiert das Gespräch mit dem Hausarzt suchen können.
Unterstützt von einem Expertenteam bietet Grönemeyer Rat und Informationen
zu den großen Volkskrankheiten, aber auch zur Anatomie und zur
Medizintechnik. Alles ist in verständlicher Sprache beschrieben, und in
jedem Satz merkt man die Begeisterung des Autors für sein Thema, das große
Engagement des Arztes für den Menschen, der immer im Mittelpunkt steht.
Dietrich Grönemeyer lässt uns an der Faszination des Wunderwerks
"Körper" teilhaben, das auf unglaubliche Weise exakt funktioniert. Er
betrachtet den Menschen als ein "Gesamtkunstwerk", für dessen Gesundheit
immer Körper, Geist und Seele gleichermaßen wichtig sind. Viele Menschen
leiden heute unter der Seelenlosigkeit der modernen Hightech-Medizin, haben
Ängste vor den Spezialisten, die den Menschen gar nicht kennen, nur seinen
Körper behandeln. Grönemeyers Vision von der "Medizin der Zukunft" bezieht
den Fortschritt der westlichen Schulmedizin genau so ein wie das uralte
Wissen, die Riten und die Heilverfahren anderer Kulturen, wie z.B. die
chinesische oder ayurvedische Medizin. Und er fordert, die Psyche der
Patienten stärker zu berücksichtigen, z.B. verursacht Angst in Deutschland
jährlich Schäden in Höhe von etwa 60 Milliarden Euro.
Das umfassende und interessante Buch ist wissenschaftlich fundiert,
gut lesbar und auch für Laien verständlich. Dazu trägt auch die
ansprechende Gestaltung bei, der Inhalt wird durch farbige Kästen,
Zusammenfassungen, Listen, Bilder und Grafiken veranschaulicht und
erläutert. Nach einer umfassenden Einführung zum Thema Gesundheit folgt im
Hauptteil des Buches die Darstellung der Volkskrankheiten. Zu jedem
Themenbereich gibt es eine Einführung in das Körperwissen, dann folgt eine
Beschreibung der Techniken in Diagnose und Therapie. Anschließend werden
die wichtigsten Gesundheitsstörungen in Bezug auf Ursachen, Symptome,
Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Besonders gut gefallen mir
die "Drei Fragen an den Arzt" am Ende jeden Kapitels.
Im dritten Teil findet sich ein Lexikon der Symptome, Syndrome und
Beschwerden mit kurz gefassten Artikeln. Im vierten Teil folgen dann
Erläuterungen zu den Themen Hausapotheke, Hausmittel, Heilkunde für die
Hausapotheke, Vitamine, Erste Hilfe, Reisemedizin. Ergänzt wird dieser
informative Teil durch hilfreiche Internet-Adressen, ein Verzeichnis der
Abkürzungen und medizinischen Begriffe, das "Dankeschön" des Autors an alle
Mitarbeiter, die Vorstellung der beteiligten Ärzte sowie ein ausführliches
Stichwortverzeichnis für Patienten.
Dem Rowohlt Verlag ist nicht nur für dieses innovative Buchprojekt zu
danken, sondern auch für den günstigen Preis, der es jedem ermöglicht, sich
das Buch anzuschaffen.
Sehr empfehlenswert! Dieses Werk sollte in keinem Haushalt fehlen.
der sinn des lebens
Autor/Autoren: Terry Eagleton
Herausgeber: Ullstein Hc
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Philosophie, Religion/Philosophie/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Allgemeines, Lexika] [Philosophie] [Lebensphilosophie] [Sinn des Lebens] [Existentialismus ( Existenzphilosophie )] [Existenz] [Existenzphilosophie - Existentialismus]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): unterhaltsam und lehrreich - werde ich auch verschenken
Ich habe das Buch gekauft, weil ich eine sehr gute Kritik dazu gelesen
hatte, und es ist wirklich großartig. Der Autor führt einen erstmal auf
höchst unterhaltsame Weise durch die Philosophiegeschichte und fasst
zusammen, was zum Sinn des Lebens von verschiedenen Philosophen gesagt
wurde: Aristoteles, Nietzsche, Spinoza, Marx, Wittgenstein, auch Dichter
wie Shakespeare oder Tschechow kommen zu Wort. Einiges davon hat man schon
mal gehört, aber vieles war mir neu, und es ist wirklich sehr locker und
witzig erklärt. Dabei wird klar, dass der Sinn des Lebens nicht in einem
Satz oder einer Formel besteht, sondern eher in einer Praxis", d.h. darin,
wie man sein Leben gestaltet. Liebe und Glück spielen eine wichtige Rolle,
und ein gutes Leben führen ist ein bisschen wie in einer Jazzband spielen:
Die Bandmitglieder improvisieren frei, nehmen dabei aber Rücksicht auf die
Freiheit der anderen Musiker. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auf 160
Seiten lernt man viel und wird bestens unterhalten.
die deutschen im 20. jahrhundert: vom ersten weltkrieg bis zum fall der mauer
Autor/Autoren: Guido Knopp
Herausgeber: C. Bertelsmann Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Geschichte] [Allgemeines] [Geschichte] [Lexika] [20. Jahrhundert] [Deutschland, Geschichte] [Allgemeine Gesamtdarstellungen] [Deutsche Geschichte]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zur Serie! Teil 2
Hier nun der zweite Teil "Der Deutschen". In diesem Fall zur noch
kommenden ZDF-Serie.
Wie auch der erste Teil, stammt das Buch von dem bewährten
Autorenteam aus der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte um Guido Knopp. Das schön
ausgestattete, gebundene Buch, ist durchgehend mit hervorragenden Bildern
illustriert.
Das Werk knüpft da an, wo der erste Band aufhört, nämlich im 20.
Jahrhundert. Auch hier handelt es sich nicht um ein klassisches
Geschichtsbuch. Eher könnte man es als "geschichtliches Lesebuch"
bezeichnen. Diese erzählerische Komponente macht das Buch sehr interssant;
Längen werden geschickt vermieden.
Besonderes Augenmerk legen die Autoren auf die Jahre 1914, 1918,
1933, 1945, 1949 und 1989 als Wendepunkte in der deutschen, aber auch
europäischen Geschichte. Die Darstellung der Jahre 1914 bis 1945 als
ineinander greifendes Ereignis, als "Dreißigjähriger Krieg des 20.
Jahrhunderts", beeindruckt ebenso, wie die Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland.
Das Buch ist ein idealer Einstieg in die zentralen Themen deutscher
Geschichte im 20. Jahrhundert. Durch den eher erzählerischen Ansatz eignet
es sich aber auch für bereits entsprechend belesene historisch
Interessierte, als schöne, zusammenfassend Reflexion des Themas, mit teils
ungewöhnlichen Gedankenansätzen und Sichtweisen.
Fazit: Ebenso wie Teil 1 ein tolles Buch und eine klare
Kaufempfehlung!
bildung. alles was man wissen muß. 12 cd's: höredition - sonderausgabe
Autor/Autoren: Dietrich Schwanitz
Herausgeber: Eichborn
Audio CD
Stichworte: [Allgemeinbildung] [Hörbuch] [Allgemeinbildung - Allgemeinwissen] [Allgemeinwissen] [Allgemeinwissen ( Allgemeinbildung )] [Essay, Feuilleton, Reportage, Aphorismen] [Wissen] [AUDIO/Pädagogik/Allgemeines, Lexika] [Allgemeines] [Bildung] [Erziehung] [Lexika] [Bildung; Audio-CDs]
Das Buch ist natürlich eine Frechheit. Das war nicht anders zu
erwarten bei einem Autor, der bundesrepublikanische Bildungszustände mit
seinem Erfolgsroman Der Campus dem Gelächter preisgegeben hat. Das Buch
ist natürlich nicht die Frechheit, als die es daherkommt. Das ist heute
nicht mehr zu erwarten, wo demonstrative Unbildung als ausgesprochen
telegen gilt ("Hier wird Sie geholfen!"). Bildung, lautet das Credo
derer, die dazugehören, kann man ja nicht lernen, man muss sie erwerben.
Mühsam. Ein Leben lang: Klavier mit vier, humoristisches Gumminasium mit
Griechisch und Latein, Tanzstunde, Auslandsstudium. Am Ende sagt man dann
Sätze, die alle klingen wie bei Schwanitz: "Wie Sie wissen, ist der
Strukturalismus nur ein verkappter Neukantianismus." Aber wichtig ist, wie
man auf so einen Partysatz zu reagieren hat, um als gebildeter Mensch zu
gelten. Zum Beispiel kann man guten Gewissens "ein Geräusch verursachen wie
eine Kuh, die zu muhen anhebt, aber es sich dann anders überlegt".
Landläufige Bildung in Europa ist ja keineswegs allumfassend. Die Zahl der
Themen und Gegenstände, über die es Bescheid zu wissen gilt, ist
überschaubar. Ihnen widmet Schwanitz die erste Hälfte des Bandes:
Literatur, Kunst, Musik, Philosophie, Ideologien pointiert, witzig und
äußerst erhellend dahingeplaudert. Der eigentliche Kern aber ist der zweite
Teil, der sich damit beschäftigt, das im ersten Teil erworbene Wissen
strategisch richtig und eben "gebildet" anzuwenden. Schwanitz dürfte viel
diskutiert werden (kaufen, lesen und -- gebildet -- mitreden!), aber der
Band reflektiert ungeachtet der Ironie durchaus ein wichtiges Thema: Was
ist Bildung? --Michael Winteroll Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine Freude...
... ihn zu lesen und zu hören. Ich habe beides getan und finde, dass
sollte man sich antun. Ein wirklich gutes Stück erkenne ich daran, dass es
mit jedem weiteren Mal immer besser wird und das ist für mich beim
Schwanitz der Fall.
Sicherlich bin ich nicht gleich umfassend "gebildet" (denn Bildung
ist eben keine bestimmte Menge an Wissen, sondern eher ein geistiger
Zustand), wenn ich ihn gelesen und schon garnicht, wenn ich nur die CDs
gehört habe, aber er hat die aus meiner Sicht wichtigste Aufgabe grandios
erfüllt: Lust auf Bildung zu machen und den Prozess der Bildung zu
beschreiben und so zu erreichen, dass ein Großteil in der Lage sein wird,
zu erkennen was Bildung ist, warum sie notwendig ist um sich selbst und die
Gesellschaft zu verstehen und das, ohne bereits "gebildet" zu sein, denn um
den Stoff, den wir zur Bildung zählen und um die Art und Weise des Umgangs
mit ihm kommen wir natürlich nicht drumrum.
Ich habe so etwas schon einmal erlebt beim Prof.Dr.Dr.Radermacher,
der etwas ähnliches zum Thema Globalisierung in einem Vortrag von ca. 1
Stunde hingebracht hat. Seit ihm ist mir klar, wo die wirkliche
Herausforderung guter Wisseschaft liegt: Ein komplexes Thema so
darzustellen, dass zumindest viele in der Lage sind, an den vorhandenen
Medien und Zuständen vorbei, zu erkennen, wo das eigentliche Problem liegt.
Die dafür notwendige Komprimierung ist nicht leicht und sollte auf keinen
Fall dazu führen, dass diejenigen, die Goethe und Shakespeare schon
mehrfach gelesen haben, sich von oben herab über die Trivialität des Werkes
auslassen (die sollten ihn noch 2-3 mal hören, denn sie sind es, die ihn
nicht verstanden haben.
Zur Übergewichtung der klassischen, also geschichtlich-literarischen
Bildung, kann ich nur sagen, dass wir in dieser erheblichen Nachholbedarf
haben. Ich bin Physiker und in sofern ist meine Einschätzung sicherlich
einseitig, aber da gebe ich Schwanitz völlig Recht: Das Wissen um
technische oder naturwissenschaftliche Dinge ist sehr schön und versetzt
uns in die Lage, so zu leben wie wir es heute tun und den Globus zu
zerstören, zum Verständniss unserer und anderer Gesellschaften und der
Menschen, die in Ihnen Leben, trägt sie allerdings kaum bei.
Da wir aber nur sehen können, was wir schon wissen, ist die Kenntniss
der gesellschaftlichen Symbolsysteme, der historischen Entwicklung und
deren Ergebnisse extrem wichtig. Schwanitz macht es von außen, richtige
Bildung kennt die Situationen von innen, durch die Literatur, die wir
allgemein zur Bildung zählen. Kenne ich sie nicht, bin ich blind.
Mein Urteil: Sehr empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gut zu lesen
Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und mischt sehr gut Wortwitz mit
allerlei nützlichen Informationen.
Natürlich kann es nicht alles und auch nicht alle Abschnitte
betrachten und der historische Teil ist im Verhältniss etwas lang geraten,
aber man erfährt sehr viel in Sachen Allgemeinbildung (gerade was man gut
in gepflegten Konversationen benutzen kann).
Obwohl eine große Masse an Informationen übermittelt wird, hält der
Autor den Schreibstil angenehm und er versucht nicht, besonders kryptisch
zu schreiben (was gewisse Kritiker ja generell schlecht finden). Der Witz
dabei überzeugt und besonders das Kapitel "Was man nicht wissen muss" lässt
einen schmunzeln.
Sehr schönes Buch insgesamt, ich überlege daher mir auch das Hörbuch
zu bestellen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sollte man gelesen haben
Eine Bibliothek in einem Buch - lohnt sich für alle die ihr
Allgemeinwissen verbessern wollen. Macht Spaß zu lesen!
++++ (ein Amazon Kunde): 700 seiten ironie
der dickste und schickste stichpunktzettel in meinem bücherregal. wer
wissen sucht, soll den brockhaus lesen. wer seine mitschriften aus der
schule schon vor jahren ins altpapier geworfen hat, kann hier reinschauen.
wer bin ich - und wenn ja wie viele? . eine philosophische reise
Autor/Autoren: Richard David Precht
Herausgeber: RANDOM HOUSE AUDIO
Audio CD
Stichworte: [Allgemeines, Einführung, Lexikon] [Hörbuch] [Religion, Philosophie] [AUDIO/Sachbücher/Philosophie, Religion/Philosophie/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Allgemeines, Lexika] [Philosophie] [Populäre Darstellungen] [Philosophie; Audio-CDs]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Wer bin ich?
"Wer bin ich - und wenn ja wie viele?" hat mich in einer Lebensphase
"erwischt", in der ich mir darüber tatsächlich immer häufiger Gedanken
gemacht habe.
Ich erhoffte mir also von diesem Buch, ein paar Antworten oder
wenigstens ein paar Denkanstöße. Nicht unbedingt, ob es Gott gibt oder
nicht. Oder was der Sinn des Lebens ist. Dazu hat - glaube ich - sowieso
jeder seine ganz eigene Einstellung und seinen eigenen Glauben. Und das ist
- glaube ich wiederum - auch ganz gut so.
Na ja, wirkliche Antworten habe ich nun nicht gefunden. Mag aber auch
daran liegen, dass ich vielleicht noch nicht einmal die Fragen kennen.
Was ich mit Sicherheit zu dem Werk von Richard David Precht aber
sagen kann ist, dass es mich sehr bewegt hat und garantiert auch sehr zum
Nachdenken angeregt hat. Auch hat es mir - ganz leicht und locker - die
Philosophie wieder ein Stückchen näher gebracht.
Es gefällt mir immer besser mich mit diesen Themen und Gedanken zu
beschäftigen. Und daran ist garantiert auch Prechts Wer bin ich ...
"schuld".
+++++ (ein Amazon Kunde): Faszinierend
Faszinierend an dem Buch ist, wie spielerisch Precht mit den
unterschiedlichsten Themen umgeht und sie dem interessierten Neuling so
nahe bringen kann, dass dieser hungrig auf "mehr" wird. Ich jedenfalls,
habe das Buch genossen.
++ (ein Amazon Kunde): Zu wissenschaftlich...
Das Buch an sich ist sehr gut was die beinhaltenden Informationen
betrifft.
ABER, jetzt kommt das Große ABER, es ist viel zu wissenschaftlich
aufgebaut. Der Umschlag des Buches lässt einen eher einfachen Text mit
übersichtlichen und essenziellen Informationen ewarten, doch dieses Buch
ist gefüllt mit unnützen Informationen jeglicher Philosophen. Wie sie
aufgewachsen sind, was sie getan haben, wer ihre Eltern waren und woher sie
stammen und letztendlich dann WAS sie gesagt haben und was sie so berühmt
gemacht hat.
Meiner Meinung nach könnte man das Werk um zwei drittel reduzieren
und dabei würden die wichtigen Intentionen des Buches immer noch an den
Mann gebracht werden.
Fazit: Guter Inhalt, nur viel zu viel um den heißen Brei
herumgeredet.
++++ (ein Amazon Kunde): Unaufgregte Philosophie
Precht gibt einen unaufgeregt ruhigen Streifzug duch die Philosophie
von den Anfängen bis zum neurologischen Bezug der Gegenwart. Das Buch ist
lesbar, unterhaltsam und dabei anspruchsvoll. Bravo.
mathematische formelsammlung für ingenieure und naturwissenschaftler. (vieweg fachbücher der technik)
Autor/Autoren: Lothar Papula
Herausgeber: Vieweg+Teubner
Broschiert
Stichworte: [HC/Mathematik] [Allgemeines] [Lexika] [Technik allgemein] [Algebra] [Differentialrechnung] [Funktionen] [Integralrechnung] [LaPlace-Transformation] [Ingenieurmathematik] [Mathematik; Formeln/Tabellen] [Formel] [Formeln, Tabellen] [Ingenieur] [Mathematik] [Naturwissenschaftler] [Wissenschaftler]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Durchschnitt
Ich brauche diese Formelsammlung für mein Ingenieur-Studium
(Maschinenbau). Sie wird mein einzigstes erlaubtes Hilfsmittel (plus
ausgegebenen Taschenrechner) für meine Höhere Mathematik-Prüfungen.
Die Teilgebiete sind gut unterteilt und recht schnell zu finden. Auch
die Formeln, jeweils mit kurzen Beispielen erklärt, sind übersichtlich und
man kommt durch die richtige Anwendung schnell zum Ergebnis.
Ungleichungen, Komplexe Zahlen, Reihen und Folgen sowie Funktionen
sind nicht nur Inhalt der Formelsammlung sondern auch der ersten Prüfung in
Ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und für den weiteren Gebrauch in
den nachfolgenden Semestern zum Nachschlagen immer wieder gut.
An meiner Hochschule Standard in der Höheren Mathematik.
+++++ (ein Amazon Kunde): Retter der allgemeinen Mathematikprüfungen
Ich kann mich den anderen Kollegen nur anschliessen.
Das Buch bietet weit mehr als erste Hilfe in der weiten Welt der
allgemeinen Mathematikvorlesungen für Wirtschaftswissenschaftler und
Ingenieure.
Nicht umsonst hat der Titel mittlerweile Kult-Status erreicht !
+++++ (ein Amazon Kunde): zum selbststudium gut geeignet
wer mit mathe auf kriegsfuß steht, sollte sich dieses buch zulegen und
auch intensiv damit arbeiten. schön, dass es doch noch lehrbücher für
mathematik gibt, in denen auch mal ein beispiel auftaucht! empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Es gibt nichts vergleichbares
Meine Vorredner kritisieren, dass Buch habe einen zu großen Umfang.
Hier sehe ich eher die Stärke des Buches.
Man findet in diesem Werk wirklich alles was das Herz begehrt und
eine kurze passende Erklärung oder eine kleine Grafik ist eher hilfreich
als der Anwendung abträglich...
ich nutze dieses Buch fast täglich und nun schon seit 2 Jahren es ist
DIE FORMELSAMMLUNG und ich würde sie auch empfehlen wenn sie >50¬ kosten
würde
darwin. das abenteuer des lebens.
Autor/Autoren: Jürgen Neffe
Herausgeber: C. Bertelsmann Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Allgemeines] [Biologie] [Lexika] [Naturforscher] [Weltreise; Reise-/Erlebnisberichte] [Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Darwin, Charles] [Darwin, Charles]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Das "Reisebuch" schlechthin
Ich zähle zu den Viellesern, die es kaum erwarten können, das nächste
Buch in die Finger zu bekommen. Bei diesem Buch tat es mir um jede
umgeblätterte Seite leid, weil sie mich unaufhaltsam dem Ende der
großartigen Betrachtung des Herrn Neffe näher brachte.
Diese Kombination einer animierenden Beschreibung einer Reise um die
Welt, verbunden mit der kritischen Betrachtung der Frage - dabei Darwin
folgend - wo geht es mit uns als Lebewesen generell hin, ist faszinierend
und zutiefst beunruhigend.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Abenteuer des Lebens
Die Fahrt auf der Beagle ist das herausragende Ereignis im Leben von
Charles Darwin und der Autor und Wissenschaftsjournalist Jürgen Neffe macht
sich innerhalb von sieben Monaten auf die gleiche Tour um den Spuren und
Entdeckungen Darwins zu folgen und nachvollziehbar zu machen. In seinem
Buch DARWIN zeigt Jürgen Neffe auch die Nachfolger Darwins und ihre
Forschungsergebnisse auf und schließt so den Kreis vom Anfang bis zu
aktuellen Forschungsergebnissen und dem Ausblick auf die Zukunft der
Menschheit.
Das Buch ist eine gekonnte Kombination von Reisebericht,
Biologieunterricht und Spurensuche zu Gunsten von Charles Darwin. Viele
Informationen bieten sich hier dem Leser feil, von der einfachen
Landeskunde, einigen alten Vorurteilen bis zu beeindruckenden Erkenntnissen
im Laufe der Geschichte.
Es ist sehr beeindruckend diese 19 Monate andauernde Reise von Jürgen
Neffe auf den Spuren Darwins und seinem Schiff der Beagle nachzuvollziehen,
man fühlt sich wie in Argentinien, ist bei den Gesprächen mit den Maori
Neuseelands hautnah dabei, sieht Tahiti wie es Darwin zur Kenntnis genommen
hat und erfährt darüber hinaus viel Wissenswertes - ein Reisebericht der
besonderen Art.
Ich persönlich habe das Buch zu schätzen gelernt, erweiterte es doch
ganz angenehm meinen Horizont und schenkte mir ein paar sehr eindrückliche
Bereichte und Erfahrungen, welche ich so sicherlich nicht so schnell
gemacht hätte.
Für mich persönlich war die Wandlung von Darwin vom Theisten am
Anfang seiner Reise zu einem Wissenschaftler par excellence, welcher das
Alte Testament vollkommen ablehnte, geradezu unheimlich aber vollkommen
nachvollziehbar.
Am Ende des Lebens von Charles Darwin wusste er genau die Ursachen
und Wirkungen der Evolution und schaute damit ein wenig hinter den Vorhang
der Unendlichkeit der Zeit.
Sehr empfehlenswert!
++++ (ein Amazon Kunde): Wenn einer eine Reise macht, kann er viel erzählen....
Im Jahre 2007 hat sich Jürgen Neffe aufgemacht, binnen sieben Monaten
die Weltumsegelung von Charles Darwin (auf der Beagle im Jahre 1831-1836)
zu wiederholen.
Herausgekommen ist ein Buch, das Biographie, Reisebericht und
Wissenschaftsreportage in einem ist.
Das Ganze (Charles Darwin, Evolutionstheorie, Überbevölkerung,
Gentechnik, Religion) wird spannend und journalistisch aufgepeppt erzählt.
Man lernt einige schöne Ecken der Welt kennen (dem Buch sind 72
Photos beigefügt)und einige Details, die man = ich nicht kannte, so z.B.
dass das zweithäufigste große wilde Säugetier die Krabbenfresserrobbe mit
fünfundzwanzig Millionen Individuen ist.
Völlig überflüssig finde ich Neffes Spekulationen über Darwins
Besuche im Rotlichtmilieu (Seite 70), hier werden ohne Fakten zu nennen
Behauptungen aufgestellt - was soll das?
Ebenso hat mich nach der Lektüre überrascht, dass Neffe als Resultat
seiner Reise "eine optimistischere Sicht auf die Zukunft meiner Spezies
als vor meiner Abfahrt" hat. Tatsächlich beschreibt er fast bei jedem Ort,
wie sich die Natur seit Darwins Zeiten verändert hat, sprich die Umwelt
zerstört bzw. Tiere und Pflanzen ausgerottet wurden.
Gut finde ich seine Idee Orginalzitate aus Darwins Reisebericht in
seine Berichte aus der heutigen Zeit zu mischen.
Ich fand das Buch sehr anregend zu lesen und empfehle es weiter.
die genussformel: kulinarische physik
Autor/Autoren: Werner Gruber
Herausgeber: Ecowin Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Allgemeines] [Essen und Trinken] [Lexika] [Kochen/Kochbuch] [Physik] [Kochen] [Moderne Methoden, Hilfsmittel, Tipps u. Tricks]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Kochen für Männer
Irgendwann einmal hat sich meine Schwiegermutter beim Kochen so richtig
Mühe gegeben. Teures Rindfleisch hat sie gekauft, es dann einen Tag in Öl
und Kräuter eingelegt, und dann hat sie meine Frau und mich eingeladen zum
einem formellen Dinner. Es war eine Katastrophe. Ich habe einfach nicht
verstanden, wie meine Schwiegermutter, die vor ihrer Pensionierung eine
herausragende Ärztin war und die ich auch sonst sehr schätze, ein Stück
Fleisch so zurichten konnte. Fast schwarz, frei von Flüssigkeit, hart,
völlig überwürzt. Schlimmer als Schuhsole.
Dank eines Physikers aus Österreich bin ich nun schlauer. Zwischen 60
und 80 Grad Celsius zieht sich das Kollagen im Fleisch zusammen, presst
dabei die Flüssigkeit gnadenlos hinaus, die dann verdunstet, wenn man das
Fleisch fleißig und lange weiter brät. Man muss es noch nicht einmal
verbrennen, das ganze wird auch so zu Kohle. Aber auch nicht zu lange, so
dass man das Kollagen durch Hitze zerstört und das Fleisch wieder weich
wird. Und dann muss man es nur noch direkt aus der Pfanne, also zu hieß
ohne Ruhen des Fleisches direkt auf dem Teller servieren.
Aber das vorliegende Buch erklärt nicht nur die schlimmsten Unfälle.
Es hilft auch, Fehler zu vermeiden, die man sonst auch als erfahrener Koch
macht. Einmal ist mir bei einem Dinner mit wirklich vielen Zuschauern die
Soße zum Hauptgericht versehentlich nach dem Binden noch einmal aufgekocht.
Ich dachte, dass sei nicht so schlimm. Heute weiß ich, dass damit für die
Soßenbindung erforderliche Stoffe unwiederbringlich zerstört sind. Es
bringt also nichts, die Hitze zu reduzieren und zu hoffen. Hätte ich also
das Buch von Gruber früher gelesen, hätte ich richtig vielen Leuten den
Anblick von Fettaugen in der Soße ersparen können.
Viele Regeln der Küche, von denen man in Kochbüchern liest, ohne sie
zu verstehen oder entsprechend Ernst zu nehmen, werden hier mit ihren
physikalischen und chemischen Hintergründen erläutert. Und endlich einmal
ergeben die vielen Techniken Sinn. Warum darf man viele Speisen nicht
sprudelnd kochen lassen, sondern allenfalls sanft simmern? Hier wird es
erklärt. Das ist wirklich hilfreich und bringt einem auch dazu, selbst mal
mit Dingen zu experimentieren, die man bisher vermieden hat. So zum
Beispiel mit Gelatine. Oder ein paar Chemikalien im Kapitel über die
Molekularküche. Oder mit Rezepten von Küchenklassikern aus Österreich, die
die umfangreiche Sammlung von Rezepten im Buch dominieren.
Gelegentlich muss man aber auch sagen, dass man sich über Kochen auch
mal streiten kann. Dass die teuren Modesalze wie das aus dem Himalaya
wirklich in der Salzlösung nicht von normalen Kochsalz zu unterscheiden
sind, mag einem Physiker einleuchtend sein. Als begeisterter Hobbykoch und
Fan von Fleur de Sel kann ich allerdings nur sagen, dass dieses wirklich
bei einigen Gerichten zu besseren Ergebnissen führt. Statt einer
allgemeinen Verdammung wäre hier doch wohl der Rat besser gewesen, dass
beim Nudelwasser es auch normales Salz tut. Und auch das Rezept für eine
Gans aromatisiert mit Ananassaft, die man mit der Spritze in das Fleisch
gibt, entspricht nicht meinem Verständnis von Essen. Hier ist die Gans dann
doch ganz umsonst gestorben. Denn so ein wunderbares Aroma verdient keine
Verfälschung.
Es ist halt ein Physiker, der hier schreibt und der manchmal doch
sehr didaktisch schreibt, man könnte es in einzelnen Fällen auch etwas
altklug nennen. Auch der Wunsch des Autors nach exakten Rezepten und
Temperaturangaben wird dem Koch fremd bleiben, der doch ohnehin mit ständig
anderem Ausgangsmaterial konfrontiert ist. Und so ganz nebenbei ist der
Autor eben auch ein Österreicher, so findet man im Text neben den Rezepten
auch viele Begriffe auch der Küche dieses Landes. Zum Glück hat man aber am
Ende ein kleines Glossar ergänzt, das dem deutschen Leser bei der
Übersetzung hilft. Wenn man aber bereit ist, sich auf diese Besonderheiten
(und eine gelegentlich etwas anekdotische Erzählweise) einzulassen, wird
man durch dieses Buch als Hobbykoch wirklich weiter gebracht.
++++ (ein Amazon Kunde): Viel Neues über das Kochen
Rund ums Fleisch dreht sich "Die Rückkehr des guten Geschmacks" -
Steak, Wiener Schnitzel und die knusprige Kruste des Schweinsbratens werden
hier besprochen. In weiteren Kapiteln geht es um Knödel und Grillen unter
dem Gesichtspunkt von bewegten Flüssigkeiten und Gasen. Osmose und
Diffusion werden anhand von Würsten und vom Tafelspitz besprochen. Auch die
Mikrowelle und ihr Funktionsprinzip finden Erwähnung. In den letzten
Kapiteln geht es um Beilagen, Saucen und Torten. Schließlich gibt es einen
kurzen Ausblick über die Molekulargastronomie, bevor Gruber letztendlich
zum eigentlichen Thema des Buches kommt: der Genussformel.
Zu jedem einzelnen Kapitel findet man am Anschluss derselben Rezepte
der Gerichte, die in diesem Kapitel erwähnt und besprochen wurden. Am Ende
des Buches gibt es noch ein Lexikon, das unter anderem Agar-Agar und
ähnliche Lebensmittel erklärt, ein deutsch-österreichisches Wörterbuch und
eine Literaturliste. Ein Anhang mit Kochtemperaturen für die
unterschiedlichsten Lebensmittel und Maßeinheiten in der Küche sowie ein
Stichwortverzeichnis schließen das Buch dann ab.
Gruber schreibt amüsant und leicht verständlich. Die physikalischen
und chemischen Gesetze, die beim Kochen Verwendung finden, werden gut
erklärt und oft durch Abbildungen veranschaulicht. Dadurch fällt es auch
dem Physik-Unbegabtesten leicht, die Zusammenhänge zu verstehen. Was Gruber
schreibt, ist sehr interessant und gibt einen völlig neuen Einblick ins
Kochen.
Manchmal jedoch wiederholt sich Gruber zu oft und reitet zu lange und
immer wieder auf denselben Sachen herum. Das Lesevergnügen wird dadurch
zwar nur geringfügig beeinflusst, aber gestört wird es allemal. Zusätzlich
verwirrt der Umgang mit österreichischen Ausdrücken. Einmal steht
Kartoffeln allein, ein anderes Mal wird als zusätzliche Erklärung Erdapfel
angegeben. Hier hätte man eine Art der Beschreibung wählen sollen, denn so
entsteht ein bisschen Verwirrung beim Leser.
Im Großen und Ganzen ist Gruber jedoch ein hervorragendes Buch
gelungen, das dem interessierten Leser viel Neues über das Kochen
beibringen wird.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klare 5+!
Ich als Fan der echten Österreichischen Küche, sprich Sacher Kochbuch
aus den 70er, bin begeistert. Nicht nur weil verschiedenste Zubereitungen
im Detail physikalisch erklärt werden, nein, Herr Gruber lässt auch Rezepte
seiner Großmutter einfließen. Das "WISSEN" der alten Generationen über
bestimmte Zubereitungen geht ja leider immer mehr verloren! Wo kann man
schon noch ein "echtes & gutes" Gulasch essen??? Selten. Also rann an das
Buch und ausprobieren. BRAVO!
+++++ (ein Amazon Kunde): Werner Gruber in Aktion - Ein Erlebnis!
Ich war vergangene Woche bei der Buchpräsentation im Thalia Wien und
konnte dort Werner Gruber live erleben. Der Mann ist wirklich ein Erlebnis:
Er schafft es, auf witzige und anschauliche Art einem Laien die Physik
näher zu bringen. Und ganz nebenbei kocht er sogar noch dazu.
Das Buch ist wirklich empfehlenswert: Gut geschrieben, lehrreiche
Hintergrundinformationen, anschauliche und witzige Illustrationen. Kein
Wunder, dass Kochstar Johanna Maier für "Die Genussformel" das Vorwort
geschrieben hat.
Werner Gruber in Aktion gibt es unter
http://www.youtube.com/watch?v=XRP3K4Kj4Zs zu sehen ;-)
++++ (ein Amazon Kunde): "Jedes Mal Kochen ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung"
Was könnten Physik und Kochen miteinander zu tun haben? Und kann man
als Hobbykoch mit physikalischen Erkenntnissen besser Ergebnisse erzielen?
Die Frage warum Chilli zweimal brennt und ob ein 3-Minuten-Ei wirklich drei
Minuten braucht hat Werner Gruber bereits in seinem Buch "Unglaublich
Einfach. Einfach Unglaublich" beantwortet, nun widmet sich der studierte
Experimentalphysiker explizit auch seiner persönlichen Leidenschaft, dem
Experimentieren in der Küche.
Hollywood und der Physik, sowie ganz alltäglichen Fragen mit
physikalischen Hintergrund hat Werner Gruber bisher nachgespürt. Doch der
Experimentalphysiker, der schon 1987 für die Entwicklung eines
dreidimensionalen Bildschirmes den ersten österreichischen
Jugendforscherpreis erhielt und 1999 mit Auszeichnung sein Studium
abgeschlossen hat, versteht es Physik auch physikalisch eher
uninteressierten näher zu bringen. Dabei gehörten neben Veranstaltungen zur
Lehrerfortbildung auch kulinarische Physikkurse zu seinem Programm, einen
Einblick in diese gibt "Die Genussformel".
Im Grunde sollten auch Rezepte die Vorgaben einer Theorie erfüllen,
die sich unter Anwendung der gleichen Formel jederzeit wiederholen ließe,
doch die Ergebnisse sind selbst bei genauer Befolgung oft sehr verschieden.
Werner Gruber weiß warum, denn das Problem mit Rezepten liegt bereits
darin, dass unter einem Teelöffel oder einer Messerspitze nicht selten doch
unterschiedliche Mengen verstanden werden und bereits ein paar Gramm mehr
oder weniger können den Ausgang eines Nachkochversuchs beeinflussen. Dazu
kommt, dass auch Küchengeräte, wie der Herd, nicht unbedingt immer die
gleichen Einstellungen haben und die Temperaturen bis zu 20 Grad von der
Einstellung abweichen können.
Was man sonst noch falsch machen kann, wird von Gruber humorvoll und
verständlich erklärt, ohne physikalisches Fachjargon aufzufahren. Zu jedem
der essenziellen Kapitel führt der Autor eigene Rezepte an, wie zum
perfekten Gulasch, dessen Rezepte zudem eine Übersicht der prominentesten
Gulaschsorten (Seite 61-63) darstellt, während er auf den Seiten 185-189
die gängigsten Knödelrezepte zum besten gibt. Dazu kommen noch weit mehr
Rezepte zu allerlei Köstlichkeiten, aber auch Empfehlungen zu deren
Zubereitung, physikalisches Backgroundwissen, Tipps und Tricks. Dabei
empfiehlt der Physiker und Hobbykoch relativ am Anfang sehr klar, dass eine
Investition in einen Messerblock nicht schaden kann, denn das richtige
Werkzeug zu haben, steigert bereits ungemein die Möglichkeiten und
verbessert zugleich die Kochkünste, ist man doch besser gewappnet. Beim
Salz hingegen kann man ruhig zur billigsten Ware greifen, denn rein
qualitativ gibt es hier, laut Gruber, keine realen Unterschiede.
Das Beste hebt sich Werner Gruber allerdings für den Schluss auf, wo
der Experimentalphysiker, mit seiner Kollegin Natasha Riahi, einer
theoretischen Physikerin, tatsächlich eine Genussformel erstellt hat. Ideal
ergänzt wird auch dieses Buch Grubers wieder durch Zeichnungen Thomas
Wizanys, welche den lockeren und verständlichen Stil des Autors noch
verdeutlichen. Im Anhang findet sich zusätzlich ein kleines Kochlexikon,
eine Übersetzung österreichischer Begriffe ins Deutsche, sowie eine Tabelle
mit den wichtigsten Temperaturen und Maßeinheiten.
Fazit:
Von der Physik kann man auch in der Küche nur profitieren, Werner
Gruber belegt warum und räumt gleichzeitig mit einigen der größten
Missverständnisse beim Kochen auf.
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