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asia noodles. lecker & trendy
Autor/Autoren: Martina Kittler
Herausgeber: Gräfe & Unzer
Broschiert
Stichworte: [Länderküchen] [Asia] [Kochrezepte] [Trend] [Asien; Küche] [Kochen/Kochbuch; Asien] [Nudel-Kochbuch] [Asien] [Nudel] [Kochen] [Pasta] [Spagetti] [Spaghetti]
wok: neue vielfalt für asien-köche - schnell, knackig und exotisch
Autor/Autoren: Martina Kittler
Herausgeber: Gräfe & Unzer
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Ratgeber/Essen, Trinken/Länderküchen] [Länderküchen] [Wok-Gericht] [Wok-Rezepte] [asiatisch kochen] [exotisch] [Asien] [Kochen] [Wok]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach und gut
Wirklich sehr zu empfehlen! Habe schon eine ganze Reihe von Rezepten
daraus ausprobiert und das Ergebnis war jedesmal ziemlich überzeugend. Sehr
lecker, und viele nicht besonders aufwendige Rezepte. Was ich weiterhin
positiv vermerken möchte: kein Rezept-Recycling (zumindest nicht aus den
GU-Kochbüchern, die ich habe) - im Gegensatz z.B. zum GU-Titel Wok -
Viefalt ohne Grenzen!
+++++ (ein Amazon Kunde): einfach lecker asiatisch
Mein Freund und ich sind ganz begeistert von den Rezepten. Sind
supereinfach zum Nachkochen und sehr, sehr lecker. Auf jeden Fall was
für passionierte Asienfans.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Buch ist spitze
Als Thailand-Fan und Hobbykoch kann ich das Buch nur loben. Die
Gerichte sind - auch für "Amateure" klar und einfach beschrieben und
gelingen eigentlich immer. Sie sind sehr lecker und leicht zuzubereiten.
Viel Spaß beim kochen. Hans-Peter Bohland
+++++ (ein Amazon Kunde): Mein Lieblingskochbuch!
Dieses Wok-Kochbuch kann ich nur weiterempfehlen. Es sind alle gängigen
Rezepte drin. Das beste: Das ganze ist leicht zu kochen und man braucht
nicht eine unmenge an seltenen Zutaten. Ich habe schon sehr viele Rezepte
gekocht und das Resultat war immer überraschend "echt asaitisch".
+++++ (ein Amazon Kunde): Yummie!
Das Buch enthält viele leckere Rezepte von vegetarischen über
Reis&Nudel Gerichte bis hin zu Fisch & Meeresfrüchte Gerichten. Das alles
sehr appetitlich fotografiert, so dass ein dringendes Nachkoch-Bedürfnis
entsteht.
in eisige höhen: das drama am mount everest
Autor/Autoren: Jon Krakauer
Herausgeber: Piper
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Reiseberichte, Reiseerzählungen/Asien] [Asien] [Reiseberichte] [Bergsteigen; Berichte/Erinnerungen] [Everest (Mount); Reise-/Erlebnisberichte] [Erinnerung] [Everest] [Mount Everest] [Reisen]
Obwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück
zusammenbraut, wird der Leser rasch vom "Gipfelfieber" gepackt. Krakauer
gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder,
darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den
Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein
unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal
einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15
verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den
technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie
gefährlich -- selbst unter den günstigsten Bedingungen -- das Bestreben
ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser
Unglücks-Expedition -- die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis
zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen. Info
des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943)
arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende
Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine
Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den
Adolf-Grimme-Preis. Amazon.de-Hörbuchrezension
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Packend und unübertroffen
Das Buch, mit dem sich Jon Krakauer fest in die Klassikerlisten der
Bergsteigerliteratur verankert hat. Ursprünglich für einen Bericht über den
Massentourismus am Mount Everest angereist, erlebt Krakauer ein Drama am
höchsten Berg der Welt mit, das er in diesem berührenden und zugleich
packenden Buch schildert.
Zwölf Bergsteiger kommen in den Wänden und Stürmen des 8000ers ums
Leben; die eigentliche Leistungs von Krakauers Werk ist jedoch die
enthüllende Darstellung des schonungslosen und aberwitzigen Tourismus:
Fanatisch und ohne Achtung lassen sich westliche Touristen gewissermaßen
auf den Berg heben. Der Weg ist nicht das Ziel.
Ein Klassiker der Bergsteigerliteratur - sechs Sterne.
+++++ (ein Amazon Kunde): eine wahre geschichte
Diese Buch ist abgesehen davon, das es eine wahre geschichte ist, ein
spannender fesselnder roman, welcher die tragödie einer everest-expedition
erzählt die in einem tragischen unglück endet. Die Erzählung ist vom
überlebenden expeditionsmitglied krakauer geschrieben.
man kann gut mitfühlen wie es in den akteuren vor sich ging und der
aspekt der kommerzialisierung des everest wird deutlich herausgehoben. es
ist traurig und schlimm was man sich heute alles mit geld kaufen kann. eine
solche trgödie war längst überfällig, und dies wird hier bestens erzählt
und beschrieben.
Bergliteratur vom feinsten, sehr empfehlenswert
++ (ein Amazon Kunde): Subjektive Schilderung einer Tragödie, die wenig überzeugt...
Wer Krakauers Buch "In eisige Höhen" lesen möchte oder gelesen hat, dem
ist UNBEDINGT zu raten, anschließend das Buch "Der Gipfel" von Anatoli
Bukreev & G.Weston DeWalt zu lesen. Denn nur so bekommt der Leser einen
objektiven Gesamteindruck der Ereignisse auf dem Mt. Everest vom
10.05.1996.
Bukreevs Darstellung ist m.E. die ehrlichere Version der Geschehnisse
dieser Gipfelbesteigung. Ferner kommt Bukreev im Vergleich zu Krakauer ganz
ohne Schuldzuweisungen bestimmter Personen aus, die möglicherweise zu
dieser Tragödie führten.
Bukreevs schlichte Schilderung der Ereignisse überzeugt vollens und
ist darüber hinaus das weitaus besser geschriebene Buch.
++++ (ein Amazon Kunde): Bestseller mit leisen Zweifeln
Nahezu alle Überlebenden der Tragödie, die sich am 10. und 11. Mai 1996
am Mount Everest abspielte, haben ihre Erinnerungen in Büchern
festgehalten. Einige Ergebnisse, wie zum Beispiel "Die letzte
Herausforderung" von Lene Gammelgaard sind dabei völlig mißraten, andere,
wie "Der Gipfel" des 1997 tödlich verunglückten Anatoli Bukrejew,
konkurrieren mit Krakauers Buch in Hinsicht des höheren Wahrheitsgehalts.
Fakt ist nur eines: Dem amerikanischen Journalisten ist das kommerziell
erfolgreichste Werk, welches mit vielen interessanten Fotos versehen ist,
geglückt.
Die kommerzielle Extrembergsteigerei ist erst kürzlich wieder durch
das verheerende Unglück am K2 in die Schlagzeilen geraten. Eine ähnliche
Mischung aus Selbstüberschätzung, Ignoranz und höherer Gewalt führte auch
damals direkt in ein Desaster. Krakauer, der zum Team des Unternehmens
"Adventure Consultants" des Neuseeländers Rob Hall gehörte, beschreibt in
seinem Bestseller detailliert die Vorbereitungen der Expedition, die
Akklimatisierungstouren sowie das Zusammentreffen mit der konkurrierenden,
ebenfalls kommerziellen, Expedition der Firma "Mountain Madness", die vom
Amerikaner Scott Fischer geleitet wurde. Beide Bergführer kamen in diesen
Tagen ums Leben.
Nach dem etwas langatmigen Beginn des Buches ist das eigentliche
Geschehen hochdramatisch dargestellt, für den Journalisten Krakauer kein
Problem. Man fiebert mit, man leidet mit und man trauert um insgesamt acht
tote Bergsteiger. Besonders die Szene, als der im Sterben liegende Rob Hall
sich aus etwa 8.750 Meter Höhe noch einmal per Satellitentelefon bei seiner
Frau meldete, um sich von ihr zu verabschieden, geht sehr nahe.
Im Anschluß an die Rettung entspann sich eine hässliche Kontroverse
zwischen Krakauer und Bukrejew, die sich gegenseitig Versagen und mangelnde
Hilfsbereitschaft vorwarfen. Für meinen Geschmack wird der Kasache im Buch
schlechter dargestellt, als er sich tatsächlich verhielt.
Der im Text zu deutlich sichtbare Konflikt Krakauer-Bukrejew
schmälert die Glaubwürdigkeit des Buches deutlich, die tatsächliche
Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte aller heute bekannten
Schilderungen. Für eine allumfassende Darstellung aus verschiedenen
Perspektiven des Geschehens sollte man sich daher noch die anderen
Erinnerungsbücher ansehen. Neben den bereits erwähnten Veröffentlichungen
von Gammelgaard und Bukrejew wären das noch "Für tot erklärt" von Beck
Weathers oder auch "Bis zum Äußersten" von David Breashears.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Buch läßt einen nicht los...!
Nachdem mir vor kurzem ein älteres GEO-Magazin aus dem Jahre 1998 mit
Auszügen aus der hier in diesem Buch bis ins Detail geschilderten Tragödie
am Everest in die Hände fiel, habe ich Jon Krakauers Bestseller in für mich
absoluter Rekordzeit von 4 Tagen durchgelesen. Das sagt eigentlich alles.
Faszinierend wie Krakauer es versteht, einem das Thema näherzubringen.
Schonungslos, offen und kritisch sich selbst gegenüber beschreibt er den
tragischen Verlauf dieser Everest-Besteigung, die er im Auftrag des
US-Magazins "Outside" absolvierte. Obwohl es sich logischerweise um eine
reine Dokumentation handelt, die fast gänzlich ohne Dialoge auskommt, ist
es nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die Problematik des
kommerziellen Bergsteigens am Everest sowie die damit einhergehenden
Umweltprobleme werden ebenso thematisiert wie historische Details der
Erstbesteigung. Auch physische Aspekte des Höhenbergsteigens werden auch
für absolute Laien anschaulich, packend und detailliert dargestellt.
Dabei behält der Stil auch bei Schilderung der Katastrophe immer
Würde und Mitgefühl für alle Beteiligten. Besonders imponierend fand ich
den Epilog in dem Jon Krakauer nochmal auf den Konflikt mit Anatoli
Bukrejev, einem der Bergführer aus dem Konkurrenz-Team eingeht.
Ich kann das Buch jedenfalls uneingeschränkt empfehlen. Wer eine
wirklich ergreifende Dokumentation lesen möchte, die einen wirklich packt,
muß nicht länger suchen. Ich habe jedenfalls jede freie Minute für die
Lektüre dieses faszinierenden Bestsellers genutzt und das kommt bei mir
wirklich nicht oft vor. Bestnote!
der china-knigge: eine gebrauchsanweisung für das reich der mitte
Autor/Autoren: Petra Häring-Kuan, Yu Chien Kuan
Herausgeber: Fischer (Tb.), Frankfurt
Broschiert
Stichworte: [TB/Reiseführer/Asien] [Asien] [Kunstreiseführer] [Reiseführer] [China; Führer] [China; Kultur] [China] [Reiseführer, Reisebeschreibung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Tip - Top - kurz und knackig, alles drin!
Ich habe unlängst in der Vorbereitung meiner ersten geschäftlichen
Reise nach China mehrere Bücher über dieses Land gekauft, um auf das was
mich dort erwartet vorbereitet zu sein. Der "China-Knigge" war allen
anderen Büchern bei weitem überlegen; unterhaltsam geschrieben und sehr
informativ.
Wer abseits der sicherlich faszinierenden Historie auch etwas über
das Denken und Handeln der Menschen in China verstehen möchte, wird hier
alles finden was er sucht. Natürlich kann man eine jahrtausende alte Kultur
nicht auf einigen hundert Seiten komplett beschreiben, aber es hilft sich
zu orientieren und die grundlegenden Unterschiede zwischen chinesischen
Aspekten und den unseren zu verstehen und vor allem, sie zu respektieren.
Eine ganz klare Kaufempfehlung für jeden der nach China möchte, egal
ob geschäftlich oder privat.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr hilfreiches Buch!
Als Deutscher in China fühlt man sich zu allererst wie auf einem
fremden Planeten. Fast alles was man kennt funktioniert so nicht.
Dieses Buch hatte so einige wertvolle "Aha-Effekte" für mich bereit
und hat wesentlich zum Verständnis dieses Landes, der Kultur und vor allem
der Menschen beigetragen.
Unbedingt lesen, bevor man nach China reist!
++ (ein Amazon Kunde): Nicht ganz repräsentativ.
Dem Anspruch, alles über chinesische Alltagskultur und Gebräuche
vermitteln zu wollen, kann wohl kaum ein Autor wirklich gerecht werden.
Deshalb wären die Autoren gut beraten gewesen, ihre Ziele etwas
bescheidener anzusetzen. Als studierter Sinologe und Betriebswirt, der
insgesamt mehr als zehn Jahre in China gelebt hat, und der selbst mit einer
Chinesin verheiratet ist, muten diverse Fallbeispiele und deren übertragene
Verallgemeinerungen doch sehr befremdlich an. So sind chinesische Frauen,
sofern sie aus den großen Metropolen des Landes kommen, verglichen mit
anderen Asiatinnen nicht ausgesprochen Prüde und haben i. d. R. keine
ausgesprochenen Vorbehalte gegenüber einer intensiv ausgelebten Sexualität.
Derartige Einzelfälle gibt es in allen Kulturkreisen und taugen ganz und
gar nicht dazu, etwas über das generelle Verhalten der chinesischen
Gesamtbevölkerung auszusagen.
Auch an anderer Stelle neigen die Autoren dazu, offensichtlich
dramaturgisch überhöhte Einzelschicksale als Nachweis für ihre stilisierten
Kulturikonen heranzuziehen.
Vieles was an kulturellen Eigenheiten beschrieben wird ist durchaus
brauchbar. Da der Laie jedoch nicht zwischen tatsächlichen "Fakten" und
teilweise sehr irreführender "Fiktion" zu unterscheiden Vermag, ist das
Buch als ausgewogener Leitfaden für China-Neulinge weniger zu empfehlen.
Enttäuschend sind zudem die Exkurse in die klassische chinesische
Kultur, die von einem gänzlichen Unverständnis
historisch/gesellschaftlicher Entwicklungen zeugen. So findet sich in der
Darstellung der Rolle der Frau kein einziger Hinweis darauf, dass die
chinesische Gesellschaft ursprünglich eine Matriachat war. Anzeichen
hierfür finden sich z. B. bis heute in Wortbildungen wie "unser Land die
Mutter" als Equivalent zum abendländischen Vaterland.
Ein weiteres gravierendes Manko des Buches ist die mangelnde
Differenzierung der Stadt- und Landkulturen.
Meines Erachtens gehen die Autoren mit ihren Pauschalisierungen und
Vergröberungen zu weit, sodass für den "unschuldigen" Leser zwangsläufig
ein irreführendes Zerrbild der chinesischen Alltagsgesellschaft entstehen
muss.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wissen kompakt und sehr unterhaltsam
Von diesem Buch war ich vollauf begeistert! Die Autoren, ein
deutsch-chinesisches Ehepaar, informieren auf sehr kurzweilige Weise über
das heutige China. Der Leser erfährt alles über Sitten und Gebräuche im
Land, über die Mentalität der Chinesen, über die verschiedensten
Lebensverhältnisse usw. usf.
Zur Vorbereitung einer China-Reise ist dieses Buch bestens geeignet,
erfährt man doch auch sehr Vieles über Tischsitten und Essgewohnheiten; es
gibt Tipps zum Einkaufen - Informationen also in Hülle und Fülle.
Untermalt ist dies alles mit erlebten Begebenheiten, über die ich
beim Lesen so manches Mal herzlich lachen musste.
Sehr, sehr empfehlenswert für alle, die sich über das heutige China
informieren wollen oder sogar eine China-Reise planen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Hervorragend für Deutsche die in China leben
Wunderbar zu lesen.
Erklärt auf anschauliche Weise für Deutsche ein schier unendlich
fremdes Land, sodas die Fremdartigkeit seinen Schrecken verliert.
flucht über den himalaya: tibets kinder auf dem weg ins exil
Autor/Autoren: Maria Blumencron
Herausgeber: Piper
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Reiseberichte, Reiseerzählungen/Asien] [Politik (ab 1949)] [Zeitgeschichte] [Flüchtling; Berichte/Erinnerungen] [Tibet; Politik/Zeitgesch.] [Geschichte, Politik, Gesellschaft, Recht] [Himalaya] [Landeskunde, Kultur] [Tibet]
Schwer vorstellbar, dass Eltern (aus Liebe!) ihre Kinder in
Turnschuhen über einen 6.000 Meter hohen Himalaya-Pass schicken, damit sie
-- hoffentlich -- auf der anderen Seite eine der Schulen erreichen, die der
Dalai Lama in Indien unterhält. Doch tatsächlich machen sich jedes Jahr an
die 1.000 Kinder auf Geheiß ihrer Eltern auf eben diesen Weg, der sie aus
dem chinesisch okkupierten Tibet in die Freiheit führen soll. Doch längst
nicht alle erreichen ihr Ziel. Immer wieder erfrieren Kinder auf diesem
langen Weg, den "beschwerlich" zu nennen eine massive Untertreibung wäre.
Nicht nur Kälte, Schnee und enorme Strapazen müssen die kleinen Flüchtlinge
ertragen, sie leiden auch darunter, dass sie in eine Zukunft voller
Ungewissheit gehen. Heimweh plagt sie, und die Kleinen wissen nicht, ob sie
ihre Familie je wieder sehen. Maria Blumencron, die für ihren
Dokumentarfilm Flucht über den Himalaya viel Lob und zahlreiche
Auszeichnungen erhielt, hat nun auch ein Buch zum Thema vorgelegt: die
Geschichte von sechs Kindern und einem jungen Mönch, der die Kleinen auf
der Flucht führte, die die Autorin im April 2000 begleitete. Ergreifend und
bestürzend ist der Bericht, nicht zuletzt weil -- auch dies eigentlich
unglaublich -- das Schicksal dieser Kinder bisher so wenig Beachtung
findet. --Hasso Greb Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Tibets Wahrheit
liegt in den Bericht über das Leben der Flüchtling. Es zeigt sehr
deutlich wie ein unmenschliches Regierungssystem das Leben des Einzelnen
und seiner Familie zerstört. Man kann erahnen, welche Tragödie sich in
Tibet für eine Vielzahl von Menschen abspielt. Dennoch vermittelt es ein
Bild der Lebensfreude und Kraft, die im tibetischen Volk und seinen Kindern
steckt. Die Einzelschicksale sind so anrührend, dass einen in der Seele
erschüttert. Ich bewundere den Mut der Autorin dieses Unternehmen
durchgeführt zuhaben, um uns über ein Teil der Wahrheit zu überbringen,
aber auch ihren Mut zu ihren Fehler zustehen. Der Buddhismus in Tibet ist
keine Bücherweisheit, sondern gelebte Wirklichkeit.
++++ (ein Amazon Kunde): Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil
Tibets Geschichte innerhalb der letzten Jahrhunderte ist wechselhaft.
Viel Schönes und auch Schwerwiegendes ist passiert und doch hat dieser
Landstrich auf dem Dach der Welt immer wieder einen Ausweg oder ein
Arrangement gefunden. In letzter Zeit scheint es aber immer schwieriger zu
werden... FLUCHT ÜBER DEN HIMALAJA von Maria Blumencron zeigt ein
erschreckendes Bild, welches im ersten Augenblick schwer verdaulich
scheint.
Dieses Hörbuch ist sehr emotional und einige der geschilderten
Szenerien klingen für mich sehr nach Mittelalter und den Hexenverbrennungen
im Aufklärungszeitalter in Europa. Natürlich darf man nicht den Fehler
begehen - dieses Hörbuch einfach kommentarlos hinzunehmen - es gibt ja nun
immer zwei Seiten einer Geschichte, doch es ist schon ungeheuerlich was
sich da abzuspielen scheint.
Jede Wahrheit hat zwei Seiten und fuer familiaere Probleme sind die
Chinesen nicht verantwortlich zu machen, jedoch ist Folter ein aprobates
Mittel in der heutigen Zeit und dies wissen selbst die Machthaber in
Peking!
Maria Blumencron begleitete 6 Kinder aus Tibet nach Indien in eine
bessere Zukunft, weg von schlagenden oder trinkenden Vätern, weg von
Glücksspiel und Folter und weg von der Hoffnungslosigkeit, welche sich mehr
und mehr in Tibet breit macht.
Tibet und China waren schon seit je her eng freundschaftlich und
wirtschaftlich verbunden - das ist nichts Neues und beide Länder lebten
eine lange Zeit bereits in Symbiose miteinander. Das China heute mehr Macht
ausuebt und das Land Tibet vollends kontrollieren moechte sollte einen doch
nicht wundern - nur die Art und Weise stoesst wohl bei allen etwas sauer
auf, oder?
Doch was hier geschildert wird, ist anders - wenn es wahr ist, dann
sollte man sich in Peking schämen - eine so alte Kultur wie die Chinesische
steht es nicht gut an Folter zu propagieren. Doch ebenso müssen sich die
Tibeter fragen lassen, ob das was dort geschieht nicht zum Teil auch auf
ihrem Verhalten beruht?!
Mal so eben angehört ist dieses Hör-Buch nicht, es geht schon sehr
unter die Haut - eine Vor Ort Recherche wäre dringend notwendig, um aus
erster Quelle zu erfahren, was wahr ist und wem das zuzuschreiben wäre.
Da dies Thema anscheinend sehr emotional besetzt ist, wundert es mich
nicht, das meine Sicht auf diese Dinge vielen nicht passen wird, jedoch
bitte ich zu bedenken das Schwarz - Weiss Malerei selbst dem Dalai Lama
nicht gefallen wuerde...
Empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein bedeutsames Zeitdokument
Ein mitreißendes und bewegendes Buch. Blumencron versteht es, dem Elend
des unterdrückten Tibet anhand einiger Einzelschicksale ein Gesicht zu
geben. Journalistisch gekonnt webt sie ein Netz aus vielen Dramaturgien, in
welchem sich letztlich die chinesische Aggression und völkerrechtswidrige
Tibetpolitik verfangen und ihres schamlosen Charakters bloßgestellt werden.
Doch in unserer kurzlebigen Zeit scheinen die Protestmärsche und Aufstände
der Exiltibeter und die gewaltsam niedergeschlagenen Kundgebungen in Lhasa
vor einigen Monaten bereits in Vergessenheit zu geraten. Und so verneigen
sich die Tibeter nach wie vor heimlich vor ihrem Dalai Lama, dem Gottkönig,
der im Exil in Dharamsala seine Widersacher lobt und als gleichsam
religiöser und politischer Führer mit ewig verschmiltztem, mystisch
verklärtem Lächeln ständig beteuert, dass es irgendwann schon mal besser
werde. So sehr ich den Buddhismus auch schätze, konnte ich nie die ihm
innewohnende bedingungslose Niederwerfung vor einem Menschen
nachvollziehen, Inkarnation hin oder her. Aber zurück zu Blumencron: Ihre
Geschichten sind authentisch, glaubhaft und machen betroffen. Gleichzeitig
reichert sie ihr prosaisches Kaleidoskop mit autobiographischen Zügen an.
Wenn auch manche alpinistischen Halbweisheiten stark verkürzt erscheinen
("Je höher man steigt, desto mehr Flüssigkeit braucht der Körper"), so
stellt das Buch doch ein wichtiges Dokument und eine bedeutsame
Anklageschrift dar, die hoffentlich nicht so schnell in Vergessenheit
gerät, wie das erfolglose Aufbäumen des unrechtmäßig annektierten
tibetischen Volkes.
+++++ (ein Amazon Kunde): Mehr als tausend Zeitungsberichte
Wie geht man einen Bericht an, der aufrütteln soll, dokumentarisch ist,
die Menschen mitreißt und dennoch die Lage in Tibet so objektiv wie nur
möglich darstellt? Maria von Blumencron, die sich Anfang 2000 in den Kopf
gesetzt hatte, einen Film über die Flucht der Kinder Tibets über den
Himalaya zu drehen, wählte den persönlichen, isoliert auf sehr wenige
Menschen gerichteten Blick. Sie lässt aus der Rückschau das Schicksal von
sechs Kindern und ihren Führern in kurzen Bildern sichtbar werden, macht
den Leser, Zuschauer und Hörer mit diesen Menschen vertraut und führt sie
dann in die lebensgefährliche Passage über den Himalaya. Gebrochen von
ihren eigenen Erlebnissen auf der anderen Seite des Gebirges entsteht ein
spannender, mitreißender, zu Tränen rührender Bericht über
Einzelschicksale.
Der Autorin gelingt es durch den Fokus auf sehr wenige Kinder und dem
enormen Leidensdruck, denen sie und ihre Familie im von China besetzten
Tibet ausgesetzt sind, die Gesamtsituation zu erhellen. Die wenigen
Schlaglichter machen deutlich, wie grausam diesem friedlichen Bergvolk
mitgespielt wird, wie schrecklich die Folgen der chinesischen Politik für
die Tibeter sind. Der Leser ist erschüttert über das Leid, über die
Drangsal und die grausamen Schikanen, denen die Menschen ausgesetzt sind.
Es wird deutlich, wie furchtbar die Situation in Tibet sein muss, damit
Mütter sich entschließen, ihre sechs-, sieben-, achtjährigen Kinder auf
diesen mörderischen Weg durch das Gebirge und in die Fremde zu schicken -
in eine ungewisse und von ihnen für immer getrennte Zukunft.
Mit wenigen Sätzen gelingt es der Autorin, dies so neutral und
objektiv wie möglich zu schildern. Sie lässt die Kinder zu Wort kommen, die
Eltern, die Betroffenen. Sie klagt nicht an, führt keine Brandreden,
urteilt nicht - gerade die Distanz, die aus den sachlichen Kommentaren
deutlich wird, reißt mit, begeistert und verstört.
Was müsste geschehen, damit man seine eigenen Kinder von sich fort
reißt und solch einer Gefahr aussetzt? Wie schlimm muss es in Tibet
wirklich zugehen, damit jährlich Tausende diesen Weg gehen?
Dieses Hörbuch, sehr ruhig, sehr angenehm und ausdrucksstark von der
Autorin selbst gelesen, vermag mehr zu erreichen als tausend
Zeitungsberichte und zahllose Nachrichtenbilder über Gräuel und Unruhen in
Tibet. Dieser kleine, feine Bericht über die Flucht von Little Pema,
Tamding, Chime, Dolkar, Dhondup und Lakhpa ist unbedingt empfehlenswert,
hinterlässt aber auch ein Gefühl der Hilflosigkeit.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ergreifend und an die Seele gehend
Die Flucht der Kinder über die Grenze zum Dalia Lama ist mehr als eine
Berichterstattung. Es zeigt die Dramen der Familien und aber auch die
Schmerzen der Kinder auf. Unter schwierigsten Bedingungen und unter
äußerster Gefahr war es möglich diese Informationen an uns zu tragen.
Wochenlang bewegten mich die einzelnen Schicksale und welchen Mut diese
Kinder auf sich bringen für ein Leben ausserhalb Tibets. Diese Kinder
reifen mit jedem Schritt den sie in das Hochgebirge gehen und diese
gemeinsamen Erfahrungen und Ängste bilden Freundschaften, die ein Lebenlang
halten. Ein Muss für jeden, der nicht die Augen verschließen will!!!!!! Ein
glanzvolle Leistung von Maria Blumencron und danke, der Welt die Augen zu
öffnen.
indische currys. die 50 besten originalrezepte aus allen teilen des landes
Autor/Autoren: Camellia Panjabi
Herausgeber: Kaleidoskop Buch im Christian Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [Asien] [Curry (Gericht)] [Indien] [Kochen] [Küche] [HC/Ratgeber/Essen, Trinken/Länderküchen] [Länderküchen] [Curry] [Indien; Küche] [Kochen/Kochbuch; Indien]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Hervorragend und prachtvoll
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und nach kurzem Durchblättern
erst lange Zeit im Bücherregal schlummern lassen, bevor ich dann doch mal
gewagt habe das eine oder andere Rezept zu probieren!
Und ich muss sagen, ich bin begeistert: Ein wundervolles Buch mit
herrlich wohlschmeckenden Rezepten. Typischerweise findet sich zu jedem
Rezept einerseits ein großformatig, wirklich dekorativ angerichtetes und
prachtvolles Bild während die Autorin auf der gegenüberliegenden Seite oft
noch ein paar Worte zum Hintergrund des Rezepts schreibt, bevor es an die
klar strukturierte Rezeptanleitung selbst geht.
Viele der Zutaten sind leicht im Bombay-Store zu bekommen; die
Rezepte durchwegs sehr köstlich -- oft mit einer für Indische Currys
typische langen Liste an Gewürzen aber sonst doch alle recht einfach in der
Zubereitung.
Absoluter Geschenktipp für jeden der die indische Küche mag!
+++++ (ein Amazon Kunde): Rezepte UND praktische Tips
Camellia Panjabi versteht es in diesem Buch, nicht nur perfekt
abgestimmte Rezepte zu präsentieren, bei denen das Zusammenspiel der
Gewürze einen Geschmack erzeugt, den man am liebsten jede Woche, vielleicht
sogar jeden Tag schmecken will. Nein, sie versteht es auch, praktische Tips
zu geben, die es leicht machen, die Gerichte nach Belieben sogar wirklich
jeden Tag zu kochen und zu "feintunen": Was tu ich, wenn mein Gericht nicht
scharf genug ist? Was tu ich, wenn es zu sauer schmeckt? Was tu ich, wenn
ich diese und jene Zutat nicht parat habe?
Das Buch bietet ein breites Angebot an Rezepten sowohl für
Fleischesser als auch Vegetarier. Allerdings gibt es auch einige
fleischhaltige Rezepte darin, die sich anstelle des Fleisches auch mit
einem Gemüse zubereiten lassen, ohne auch nur ein bisschen an Geschmack
einzubüßen.
Dieses Buch (wenn auch die Version in der gebunenen Originalausgabe
und anderem Titel, ISBN 3884722964) war mein erstes indisches Kochbuch.
Inzwischen weiß ich, dass es auch das beste davon ist. Es ist schön
illustriert und durchgehend 4-farbig gedruckt. Es hat schon einige raue
Behandlung in der Küche überstanden. Die Gerichte, die in Frau Panjabis
Restaurants "Chutney Mary", "Veeraswamy", "Amaya" und "Masala Zone" in
London serviert werden, erinnern übrigens seeeeehr stark an die Rezepte in
diesem Buch, was ein weiteres Zeichen dafür ist, dass diese Rezepte in
diesem Buch nicht irgendwie um die wichtigen Insidertipps abgespeckt
wurden, sondern genauso verfasst sind, wie es eben auch nötig ist, um
restauranttauglich zu kochen. Mjam.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wie ein Blog geschrieben
Was das Buch so authentisch macht, ist die Art wie es geschrieben ist:
Persönlich wie ein Internet-Blog.
Bis Seite 51 werden Philosophie der indischen Küche, Gerätschaften,
Arbeitsweisen, Zutaten mit Bildern und vieles mehr beschrieben.
Die "Hauptrezepte" sind nach der Art des Hauptbestandteils geordnet:
Lamm, Hühnerfleisch, Gemüse. Die "Nebenrezepte" enthalten Reis, Brot,
Gemüsebeilagen, Joghurts und Desserts.
Zu jedem Rezept gibt es eine kurze Einleitung in der interessante
Hintergrundinfos stehen (Herkunft, Geschmack, ...). Die Fotos sind auf
absolutem Spitzenniveau.
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach köstlich!
Hallo,
bin auch zufällig auf dieses Kochbuch gestossen und habe mich durch
die positiven Beurteilungén überzeugen lassen. Und bin wirklich nicht
enttäuscht worden! Wir haben bereits 2 der Curries zubereitet und sie waren
beide etwas ganz besonderes und einfach köstlich!
Man sollte nur beachten, dass es sich eben um ein authentisches
Kochbuch handelt und man daher viele neuartige Gewürze und Zutaten braucht.
Aber es lohnt sich!
Viele Grüße, Annika aus Eppstein
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach nur empfehlenswert!
Ich hab mir dieses Kochbuch gekauft, um mir mein Urlaubsgefühl ein
wenig zu erhalten. Egal welches Rezept man daraus ausprobiert, das Ergebnis
ist nicht nur geschmachlich ein Hochgenuss sondern auch für die Nase.
Vom einfachen (Single-)Curry bis zum mehrgängigem Menü ist alles
enthalten. Die Autorin bietet fast bei jedem Rezept Alternativen oder
Abwandlungen, z. B. welche Gewürze oder welche Fleischsorte ausgetauscht
werden kann, welche Fischsorte sich noch eignet usw. Sogar für Pannen in
der Zubereitung hat sie hilfreiche Tipps parat.
Was ich noch sehr toll finde, ist daß am Ende des Buches für wirklich
jedes Rezept eine Weinempfehlung enthalten ist, wo für jedes Rezept mehrere
verschiedene Weine empfohlen werden. Also für jeden Geschmach was dabei...
Ich habe schon viel daraus gekocht und meine Gäste waren jedesmal
begeistert. Sehr gutes Kochbuch für wenig Geld und auch viele interessante
Anekdoten aus Indien zum Schmöckern.
wok blitzschnell und leicht: für familie, gäste, feste. alle rezepte mit zutaten aus dem supermarkt. mit varianten ganz ohne einkaufen, spontan aus dem vorrat
Autor/Autoren: Angelika Ilies, Martina Kittler, Gudrun Ruschitzka
Herausgeber: Gräfe & Unzer
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Ratgeber/Essen, Trinken/Länderküchen] [Länderküchen] [Kochbuch] [asiatisch kochen] [einfach kochen] [leichte Küche] [schnelle Küche] [Asien] [Kochen] [Wok]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Immer ein Volltreffer!
Dies ist ein Kochbuch, welches ich mindestens einmal wöchentlich
benutze. Die Rezepte sind einfach, sehr gut erklärt und vorallem sieht das
Endergebnis immer sehr appetitlich aus und man kann seine Gäste prima
bekochen. Mein liebstes Kochbuch!
+++++ (ein Amazon Kunde): Leckere Rezepte, die immer gelingen...
Das ist einmal ein Kochbuch aus dem sich nahezu jedes Rezept für einen
"Normalbürger" eignet, da diese immer gelingen und relativ einfache Zutaten
erfordern. In meinem Freundeskreis hat bereits jede(r) dieses Kochbuch.
+++++ (ein Amazon Kunde): Jedes Rezept ein Treffer
Ich hatte schon einge Wok-Kochbücher bevor ich dieses geschenkt
bekommen habe (u.a. auch Ken Hom :o) Aber ich muß sagen dieses Buch ist
wirklich absolut spitze. Jedes Gericht ist brauchbar! Bis jetzt das beste
Wok-Kochbuch, daß ich kenne!
stefan loose travel handbücher thailand
Autor/Autoren: Doring; Richard
Herausgeber: DuMont Reiseverlag, Ostfildern
Broschiert
Stichworte: [HC/Reiseführer/Asien] [Asien] [Kunstreiseführer] [Reiseführer] [Reisen / Reiseführer] [Thailand; Reiseführer] [Reiseführer, Kunstreiseführer] [Thailand]
Thailand von Stefan Loose ist ein Reiseführer vor allem für
Rucksackreisende und kann als deutsche Alternative zu Lonely Planet oder
Rough Guide gelten. Dabei ist "deutsch" hier nicht nur als deutschsprachig
zu verstehen: Der Reiseführer ist auch deutschem Stilempfinden und
Bedürfnissen angepasst. So ist er weniger locker geschrieben als manche
englischsprachige Titel -- und er enthält Infos, die Deutsche ganz
besonders interessieren: Wo erhält man "vernünftiges" Brot oder
Filterkaffee, wo sind deutschsprachige Ärzte oder Apotheker zu finden?
Die meisten Deutschen, die ich unterwegs getroffen habe, waren mit diesem
Reiseführer ausgestattet und damit durchaus zufrieden. Ich selbst bin damit
ebenfalls erfolgreich durch Thailand gereist. Einige Dinge haben mich
trotzdem geärgert, vor allem die zum Teil mangelnde Übersichtlichkeit und
Einheitlichkeit. So sind die Unterkünfte nicht nach Preisgruppen sortiert:
Deshalb muss man stets eine lange Liste durcharbeiten, präzise Preisangaben
fehlen. Lobeshymnen auf einzelne Tourenanbieter oder Unterkünfte konnte ich
auch nicht immer zustimmen. Bei den Bus- und Zugverbindung wird manchmal
die Reisedauer angegeben, manchmal nicht; mal stehen alle Verbindungen da,
mal nur Beispiele. Schön übersichtlich ist die Einteilung nach
Aktivitäten: Wo stehen die interessantesten Kulturdenkmäler, wo sind die
besten Tauchgebiete zu finden, wie sieht es mit Nationalparks aus. So kann
sich jeder schnell über die Highlights für seine Bedürfnisse erkundigen,
was die Planung vereinfacht. Insgesamt lässt sich mit diesem Reiseführer
also trotz gewisser Abstriche gut reisen; und welcher Reiseführer ist schon
perfekt. Als Zusatz bietet der Verlag übrigens ergänzende Infos auf seiner
Website: Dort kann jeder auch von seinen eigenen Erfahrungen berichten.
--Kathrin Benner Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Gut lesbar, zuviel überholtes und merkwürdige Einschätzungen
Insgesamt ist der Loose ein guter Reisebegeleiter.
Jedoch - ähnlich wie bei Lonely Planet: Busabfahrtstabellen,
Guesthouse oder Restaurant Preise (oder das Essen dort) ändern soch so
schnell, daß dies einen Reiseführer nur dick und nicht hilfreich macht. Da
muß der Reisende schon selber ran.
So kommt es, daß auf unseren Reisen viel zu viele Informationen
schlichtweg überholt und falsch sind. Dem Anschein nach mag dies auch daran
liegen, daß sich die Loose-Redaktion zu sehr auf ungeprüfte Mitteilungen
verläßt. So wird bei manchem "Wirt" behauptet, er könne super English und
wisse viel über die Gegend - während er kein Wort versteht und grenzdebil
ist, so heißt es bei einem Resort, das ich sehr gut kenne, es werde ständig
von Affen belagert, was nicht ungefährlich sei - ich habe dort nopch nie
einen einzigen Affen gesehen. Dies sind zwei von sicher 100 Beispielen.
Einzeln harmlos, in der Summe ärgerlich.
Die Überprüfung solcher Infos wäre für Reisende sicher wichtiger, als
der 2006 aktuelle Preis für eine Tom Yam oder die Fähre nach Dingsbums.
+++++ (ein Amazon Kunde): Update im Internet
Mich begleiten die Thailand-fuehrer schon fast 20 Jahre und ich bin ein
grosser Fan. Da steckt halt auch Wissen von ueber 20 Jahren drin und man
merkt sehr schnell, dieses Wissen wurde auch tatsaechlich vor Ort
erworben.Die Uebersichtlichkeit wird durch eine klare Gliederung bei den
Ortsbeschreibungen verstaerkt.
Die Karten sind aktuell und die Deckung mit Grossraumkarten geht
uebergangslos in Detailkarten ueber.
In Bezug auf Transport/ An- und Abreise gibt es in deutscher Sprache
nichts vergleichbares.
Als ehemaliger Rucksack-Tourist und heute eher als "aelterer
Rucksacktourist" der schon mal etwas mehr Luxus sucht, sehe ich das
"Spagat" ueber low/high-Budget-Touristen fuer geglueckt an.
Die Luecke der Aktuallitaet, die sich zwangslaeufig zwischen der
Herausgabe von zwei Auflagen ergibt, wird jetzt durch eine update-Seite im
Internet geschlossen. Diese wird staendig von Reisenden "ueberarbeitet".
+++++ (ein Amazon Kunde): aktuell und hilfreich
von allen drei reiseführern, die wir hatten, war der loose der beste.
aktuelle und genaue informationen mit VIEL detailinfo. loose war exzellent,
rough guide gut und lonely planet absolut enttäuschend.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolle Tipps & Hilfreiche Infos
Wir haben uns drei Reiseführer (darunter auch den von Lonely Planet)
geholt und haben die Angaben zu einigen zufällig ausgewählten Orten
verglichen. Der Loose wurde ziemlich schnell unser Favourit. 3,5 Wochen
lang hat er uns dann auf unserer Tour quer durch Thailand begleitet. Einige
Angaben sind natürlich nicht so ganz detailliert, einige Hotels/Guesthouses
in Bangkok nicht mehr so gut&sauber, wie beschrieben, aber im Großen und
Ganzen absolut empfehlenswert. So haben wir z.B. eine Moped-Tour zu den
Erawan-Wasserfällen gemacht, weil es hieß, dass die Straße dahin sehr gut
und wenig befahren ist. War ein tolles Erlebnis!
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach perfekt und allumfassend
Hatte mir den Vis a Vis gekauft und musste feststellen, dass er absolut
ull informationen enthielt. Nur Bla Bla.
Stefan Lose hatte ich früher einmal, das schwarz-weiß hat mich
abgeschreckt. Zum Glück ist er nun etwas bunter, aber immer noch wunderbar
informativ! Alles drin, was man braucht!
darum nerven japaner: der ungeschminkte wahnsinn des japanischen alltags
Autor/Autoren: Christoph Neumann
Herausgeber: Piper
Taschenbuch
Stichworte: [Japan] [Landeskunde, Kultur] [TB/Reiseberichte, Reiseerzählungen/Asien] [Asien] [Reiseberichte] [Japaner]
Japaner sind arbeitssüchtig, unendlich höflich und kommen bereits mit
einer Videokamera in der Hand auf die Welt. In solchen Bildern wird gerne
gesprochen, wenn vom Land der aufgehenden Sonne die Rede ist. Gänzlich
anders verhält es sich jedoch in der Literatur. Bezüglich Japan finden sich
dort fast ausnahmslos politisch korrekte Berichte, bewundernde
Schmeicheleien oder Abhandlungen mit dem Hang zur exotischen Darstellung.
Dass Christoph Neumanns Buch Darum nerven Japaner eine völlig andere
Richtung einschlägt, kann man sich angesichts des Titels bereits denken.
Und richtig: Auf den 160 Seiten liefert der seit Jahren in Japan lebende
Journalist Hunderte von Anekdoten, die die skurrilsten Seiten des
japanischen Alltags und somit einen Großteil der japanischen Seele
beschreiben. Zwar ist es übertrieben, die für Europäer oft ungewohnten
Gepflogenheiten als nervig zu bezeichnen -- Kopfschütteln rufen sie dennoch
hervor. Dank Neumanns überaus spitzer und bewusst überzogener Schreibe
wandelt sich dies aber fast immer in Schmunzeln oder Lachen. Denn egal, ob
es um das beinahe heilige Schuheausziehen vor dem Wohnungsbetreten geht,
das sogar Rettungssanitäter im akuten Notfall zelebrieren, oder um die
Möglichkeit, den Führerschein im Lotto zu gewinnen: Viele Eigenheiten muten
bizarr an. So auch die Existenz eines "Tages der Salzstange", die
Lautsprecherhinweise, sich bitte nicht zur Hauptverkehrszeit vor den Zug zu
werfen oder die halbstündig wiederkehrende Zwangspause in allen
Schwimmbädern. Auch wenn sich Gewissensbisse einschleichen: Peinlich muss
dem Leser die heimliche Freude über diese seltsamen Verhaltensmuster nicht
sein. Schließlich zählt das Buch zu den wenigen Exemplaren ausländischer
Japan-Kritik, das auch in japanischer Sprache erschienen ist. Noch besser:
Dort wurde es ein voller Erfolg. Kein Wunder, schließlich erfreut sich auch
die TV-Sendung Die spinnen, die Japaner seit Jahren großer Beliebtheit.
Einer der Stammgäste ist übrigens seit der ersten Sendung Autor Christoph
Neumann. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Ob ein potenzielles Buch "Darum
nerven Deutsche" hier zu Lande eine ebenso große Begeisterung auslösen
würde? Aus fremdländischer Sicht gäbe es bestimmt jede Menge Stoff.
--Christian Haas Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): nette Lektüre
Mit dem Buch hat man eine gute Möglichkeit sich zu zerstreuen.
Der Japan-Kenner wird einiges wiedererkennen, einige zusätzliche
Infos oder Meinungen kennenlernen und daran seinen Spaß haben. Derjenige
der noch nicht viel von Japan weiß, kann einen amüsierten kleinen Blick auf
die Eigentümlichkeiten der Japaner werfen.
Allerdings hat das Buch doch oft eine sehr überspitzte und subjektive
Sichtweise. Dies stellt der Autor aber nicht dar, sondern läßt
durchscheinen, dass sein Erleben repräsentativ sei und seine Erkenntnisse
auf die absolute Mehrheit der Japaner passen. Dabei unterliegt er aber in
einigen Darstellungen Fehlern.
+++++ (ein Amazon Kunde): So wahr.
Wenn man nicht in Japan war, mag man es vielleicht als überspitzt
sarkastisch ansehen, aber ich las es während eines halbjährigen
Aufenthaltes dort und dachte die ganze Zeit über nur: Wie wahr, wie wahr...
+++++ (ein Amazon Kunde): Vorbereitung für Japanaufenthalt
Obwohl ich noch nicht in Japan war, bin ich sehr interessiert am "Land
der aufgehenden Sonne". So überlege ich mir, ein soziales Jahr in Japan zu
verbringen.
Vielleicht wird mir dieses Buch auch dann dabei helfen, mich das eine
oder andere mal aus einer peinlichen Situatíon zu retten, oder erst gar
nicht in eine zu kommen. Vor allem finde ich es sehr beeindruckend, dass
das Buch auf japanisch veröffentlicht wurde. So hielt mich auch immer
wieder der Gedanken an die Reaktionen der Japaner, die dieses Buch lesen,
am Lesen. Auch hat mich das Buch öfters mal erstaunt und auch sogar
erschreckt. Dennoch verändert dies nichts an meinem Interesse an Japan und
seiner Kultur oder Eigenheiten.
+++ (ein Amazon Kunde): Unsympathischer Autor, teils interessanter Inhalt
Wieso gibt Jemand, der seit längerem in Japan lebt (und es demnach
zumindest irgendwie schätzen sollte), seinem Buch einen solch plakativen,
verunglimpfenden Titel? Allein deshalb hätte ich es mir nicht selbst
gekauft - hab es dann letztendlich geschenkt bekommen.
Inhaltlich mag es zwar recht interessant und aufschlussreich sein (es
werden die unterschiedlichsten Themen angesprochen: "übertrieben" viele
Regeln, "merkwürdige" Ansichten zum Thema Sex und Verhütung,
Urlaubsverhalten, usw.). Allerdings ist die Absicht nie, neutral zu
informieren, sondern -wie der Titel ja bereits sagt- alles durch den Blick
eines unsympathischen Deutschen zu zerreißen.
Überhaupt: das Grausamste an dem Buch ist der Autor, der auf mich wie
der letzte Vollproll wirkt und so manche interessante Ecke im Buch einfach
durch seine Kommentare versaut.
Darüber hinaus neigt er extrem zu Verallgemeinerungen. So handelt
sein Kapitel "Diebstahl. Mein Geld ist dein Geld - Geld ist für uns alle
da" lediglich von EINEM Jungen, der IHM sein Geld gestohlen hat. Diese
Story erzählt er dann das ganze Kapitel lang, als ob ein einziger Fall
allgemeingültig wäre.
Ich würde eher zu andren Büchern raten, um sich über Japan zu
informieren. Alle diejenigen, die andere Kulturen mit dem deutschen
Rotstift markieren wollen, werden an diesem Buch sicher ihre Freude haben
;)
fliegen ohne flügel: eine reise zu asiens mysterien
Autor/Autoren: Tiziano Terzani
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft] [Asien] [Reiseberichte] [Asien; Reise-/Erlebnisberichte] [Landeskunde, Kultur] [Reiseführer, Landkarte]
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Toller Inhalt aber unglaublich zäh zu lesen!
Das Buch selbst und seine Inhalte sind toll. Man bekommt einen guten
Einblick in die echte Kultur der asiatischen Länder - und das abseits des
typischen Tourismus. Tiziano Terziani hat sich wirklich mit den Menschen
und ihrer Kultur auseinandergesetzt.
Was mir doch überhaupt nicht gefallen hat, ist der Schreibstil des
Autors. Er verliert sich beim Erzählen der eigentlichen Geschichte immer
wieder in anderen Gedanken, mit denen er Geschichten in die Geschichte
einschiebt. Leider ist das so schlecht gemacht, dass der Handlungsfaden
selbst dabei immer wieder und immer mehr verloren geht.
Es ist unglaublich mühsam, das Buch zu lesen und bei der Sache zu
bleiben. Man merkt deutlich, dass der Autor eigentlich Journalist ist und
sich wohl ausschließlich auf kurze Texte versteht.
Fazit: Schade, denn was der Autor zu sagen hat, ist lesenswert. Nur
die Form ist äußerst leseunfreundlich und man muss sich regelrecht durch
das Buch quälen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Die Kunst des Reisens
Tiziano Terzani bekommt von einem Wahrsager die Auskunft, dass er 1993
auf keinen Fall ein Flugzeug besteigen soll, weil der sich damit in
Lebensgefahr begibt. Zuerst nimmt er diese Aussage nicht ernst und außerdem
glaubt er ja sowieso nicht an "sowas". Aber dann beschließt er das ganze
als Experiment durchzuführen. Er bekommt das OK seines Arbeitgebers, dem
Spiegel, bei dem er als Auslandskorrespondent angestellt ist. Und in diesem
Jahr reist er, statt mit dem Flugzeug, mit Bus, Bahn, Auto und Schiff und
entdeckt so die alte Lust am Reisen wieder und dem direkten Kontakt zu Land
und Bevölkerung. Zu seinen Reisen gehört eine Fahrt von Bangkok nach Berlin
durch China und die ehemalige Sowjetunion. Den Rückweg fährt er zusammen
mit seiner Frau per Schiff von Italien nach Thailand. Außerdem besucht er
in jedem Land, in dass er kommt den bekanntesten Wahrsager/Schamanen und
stellt ihm Fragen. Im März des Jahres stürzt dann tatsächlich ein
Hubschrauber ab, in dem er normalerweise gesessen hätte. Die Schamanen
geben ihm teils übereinstimmende, teils abweichende Antworten auf seine
Fragen. Terzani beginnt jedoch daraufhin mit Meditation und einigen
Körperübungen, wie Qi Gong.
Ein wunderbares Buch mit vielen Anregungen zum Weiterlesen. Viele
Informationen über südostasiatische Länder, die Terzani bereiste. Und auch
Hintergrundwissen über die dortige politische Situation.
Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, arbeitete als Jurist, bevor
er in den USA ein weiteres Studium absolvierte. Von 1972 bis 1997 war er
Korrespondent des Spiegels in Asien und schrieb für Il Corriere della Sera
und La Repubblica. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Er
starb im Juli 2004 in Orsigna bei Florenz.
Weitere Bücher: Noch eine Runde auf dem Karussell, Das Ende ist mein
Anfang, Briefe gegen den Krieg, Fremder unter Chinesen, Gute Nacht, Herr
Lenin, ...
+++++ (ein Amazon Kunde): Mysterienreise
Terzanis Bücher haben mir alle gut gefallen. Neben "Noch eine Runde auf
dem Karussell" ist es sein bestes und es langweilt auf keiner Seite. Der
Asien-Korrespondent, der sein bisheriges Leben eher rational angegangen
ist, beschließt, aufgrund der Prophezeiung eines Wahrsagers, im Jahr 1993
aufs Fliegen zu verzichten. Statt dessen reist er zu Lande und zu Wasser
und damit entschleunigt durch Asien. Durch die Langsamkeit öffnet er sich
für die Wahrnehmung der subtileren, im Verborgenen wirkenden Phänomene. An
jedem Ort seiner Reisen besucht er den berühmtesten Wahrsager. Nicht alles,
was er dort erfährt, trifft zu, doch es öffnet ihm den Zugang zu einem Teil
von sich selbst, dem er bis dahin wenig Beachtung geschenkt hat. Neben
dieser Ebene ist das Buch auch ein interessanter Reisebericht aus dem Asien
der 90er Jahre - einer Zeit, in der die Verwestlichung mit großen
Schritten voranschreitet und die Menschen ihrer Seele beraubt.
++++ (ein Amazon Kunde): Literarischer Genuss mit säurlichem Beigeschmack...
"Großartiges Buch für alle Asien-Fans", so der Titel einer der
Rezensionen - für den Asien-Reisenden allerdings, zumal wenn es sich dabei
um den durchschnittlichen Normalsterblichen handelt, nur eingeschränkt.
Dazu müsste man schon, wie es T. Terzani in seinem Buch durchscheinen läßt,
mit hochkarätigen Kontakten vor Ort, einflussreichen Sponsoren im
Hintergrund sowie einem zwanghaften Faible für Wahrsagerei aller Art
gesegnet sein. Unsere letzte S.-O.-Asienreise zu ungefähr derselben Zeit
(9ziger)- mangels Masse selbstverständlich auf dem Landweg - förderte
teilweise, v.a. in Vietnam, gänzlich andere Ansichten wie die des Autors
zutage, was sicherlich im Wesentlichen daran lag, dass wir uns weniger in
erlauchten Kreisen (der Asienprofis) als eher in der Masse der
Durchschnittsbevölkerung bewegten. Soviel für all Jene, die Terzanis Buch
als "Einstiegsdroge" für einen geplanten Asienaufenthalt nutzen wollen.
Trotz manch bitterem Beigeschmack bei der Lektüre des Buches war es
interessant und kurzweilig, aus dem Erfahrungsschatz des Autors zu schöpfen
und ich wünschte mir, dass sich mehr Berichterstattung über das
Weltgeschehen, wie bei Terzani, außerhalb des üblichen framing(= verengte
Perspektive der Realitäten) bewegen würde.
+++++ (ein Amazon Kunde): Asien wie es in keinem Reiseführer steht
Tiziano Terzani, ein Ex-Spiegel-Mitarbeiter, schildert in seinem Buch
unter dem Titel "Fliegen ohne Flügel" seine Erfahrungen im Jahre 1993. Er
meidet wegen einer Wahrsagung für ein Jahr jeglichen Flug und erlebt Asien
auf eine ungewöhnliche Weise. Einige seiner Erlebnisse schreibt er auf dem
Niveau eines Enzensberger - beileibe nicht mit der flotten
"Spiegel-Diktion" sondern überlegt, meist kritisch, aber in der Seele an
Asien hängend. Der gebürtige Italiener Terzani lebte viele Jahre seines
Lebens in Asien und weiß - im Gegensatz zu den heutigen "TV-Journalisten",
die mal eben bar jeder Sachkunde ein paar unreflektierte Sprüche in die
Kamera schwätzen - wovon er berichtet.
Seine regimekritische Anekdote einer Überlandreise nach Kentung in
Burma mag als Beispiel für diese Darstellungsweise gelten. Es gibt wenige
Bücher, die nach Ende des Vietnamkrieges geschrieben wurden, die so
eindringlich und wahrhaftig Asien schildern. Ein Buch das ich mit Genuß
gelesen habe.
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