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schritt für schritt zum erfolgreichen drehbuch. mit einem vollständigen, kommentierten drehbuch
Autor/Autoren: Christopher Keane
Herausgeber: Autorenhaus
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [HC/Medien, Kommunikation/Journalistik] [Theater] [Drehbuchschreiben] [Schreiben (schriftsteller.)] [Schreiben] [Kreatives Schreiben] [Drehbuch] [Drehbuch, Kamera]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Super Einstieg!
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen:
Zum Enstieg in die Welt des Drehbuchschreibens ist Christopher Keanes
Buch bestens geeignet. Keane erklärt nicht nur die "Standard-Werkzeuge"
eines Autores ausführlich und verständlich, sondern weiß auch über das
gesamte Buch hinweg zu unterhalten, was nicht selbstverständlich ist für
ein "Sachbuch".
Was mir besonders gut gefallen hat: Keane stetzt sich auch mit
Problem wie Angst vorm Schreiben/Versagen auseinander und gibt gute Tips,
den "inneren Schweinehund" zu überwindern und mit dem Schreiben endlich
anzufangen.
Kleiner Tip:
Filmklassiker wie
- Wie ein wilder Stier
- Carlitos Way
- Casablanca
- ...
sollte man vorher schon gesehen haben, da Keane verschiedene
Techniken anhand von Filmbeispielen erklät. Gerade beim Kapitel zum 3. Akt
können da durchaus mal unfreiwillig Infos aufgeschnappt werden, die den
Film zum Schauen unattraktiv machen.
Fazit:
Tolles Buch zum Drehbucheinstieg mit einem voll kommentierten
Drehbuch von Christopher Keane.
+++++ (ein Amazon Kunde): Unterhaltsam und motivierend
Ich habe habe selten so ein unterhaltsames Sachbuch gelesen was dazu
noch total motivierend ist.
+++++ (ein Amazon Kunde): Auf den Punkt gebracht
Hervorragende Anleitung für alle, die ernsthaft ins Drehbuchschreiben
einsteigen wollen.
Praxisorientiert, verständlich, unterhaltsam, ehrlich und vor allem
übersichtlich: Ohne überflüssige kunstphilosophische und filmtechnische
Abschweifungen kommt Keane zur Sache und konzentriert sich auf das, was für
ein Drehbuch wirklich wichtig ist: Story und Charaktere.
Damit liefert er angehenden Autoren auf sympathische und
hochmotivierende Art die perfekte Matrix fürs eigene Skript.
Sehr zu empfehlen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Extrem nuetzlich
Dieses Buch ist wunderbar detailliert und eindeutig, voller plastischer
Beispiele und ganz ohne selbstgefaelliges Geschwaetz. Ein Autor, der selbst
schon viele Drehbuecher verkauft hat, von denen einige bereits in Filme
umgesetzt wurden, erklaert, wie man Schritt fuer Schritt mit dem Schreiben
beginnt und worauf es ankommt.
Dabei erlaeutert er sowohl, wie man die Schreibblockade ueberwindet
und ein ("gutes" = von Interessenten gewolltes) Thema findet, als auch
welche Feinheiten es beim Schreiben eines Drehbuches zu beachten gilt
(inhaltliche, stilistische und formelle), was wesentlich sein sollte und
wen man mit dem Drehbuch ueberzeugen muss.
Im Anschluss an viele geistreiche und exakte Beschreibungen gibt es
dann noch das vollstaendige Drehbuch zum Film "The Crossing" mit
Kommentaren und Bewertungen des Autors.
Ich fand das Buch extrem hilfreich, voller guter Ideen und
praktischer Tipps und Tricks. Ein hervorragendes Lehrbuch, das Drehbuch im
Anhang macht dann nochmal alles klipp und klar, was man lernen und beachten
sollte und hilft einem sehr beim Einstieg in dieses Metier: sehr
lesenswert!
++++ (ein Amazon Kunde): Standard
Dieses Drehbuch ist eine großartige Anleitung für Standard Drehbücher.
Die Tips, die man bekommt, davon habe ich mich persönlich überzeugt, sind
Tips, die einem tatsächlich andere echte Drehbuchautoren auch geben. Will
man einen Spielfilm schreiben, mit einem Handlungsablauf, dessen Schema
etwa 90% aller Filme haben, so ist man mit diesem Werk bestens bedient. Es
ist auch für Einsteiger bestimmt eine großartige Hilfe und sehr zu
empfehlen. Lediglich eignet es sich nicht zum Schreiben von Kurzfilmen oder
Filmen à la 21 Grams oder eternal sunshine of the spotless mind, also
solchen Filmen, die aus den typischen Drehbuchschemata rausfallen. Ich
würde es also vor allem Neulingen empfehlen. Sehr hilfreich ist auch das
hinten abgedruckte komplette und kommentierte Drehbuch, da es in die Praxis
umsetzt, was vorne theoretisch erklärt ist.
story: die prinzipien des drehbuchschreibens
Autor/Autoren: Robert McKee
Herausgeber: Alexander Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [Drehbuch] [Drehbuch, Kamera] [HC/Medien, Kommunikation/Journalistik] [Film] [Funk] [Journalistik] [Presse] [TV] [Drehbuchschreiben]
Es gibt viele Gründe, warum ein Film schief gehen kann, aber auch
viele Möglichkeiten, solche Fehler auszubügeln: Eine herausragende
Inszenierung mag über manche Schauspielerschwächen hinwegtäuschen, fähige
Darsteller wiederum lassen auch schlechte Filmtricks durchgehen. Eines
jedoch braucht eigentlich jeder gelungene Film: ein gutes Drehbuch. Wie
aber sieht eine solche Filmvorlage aus? Als Drehbuchautor gilt es zunächst
einige Grundlagen zu kennen, und von diesen berichtet Robert McKee. Er
möchte Prinzipien des Drehbuchschreibens aufzeigen, keine Regeln ("Es
funktioniert schon lange so"-Hinweise anstatt dogmatischer "Man muss es so
machen"-Vorgaben). Und er versucht seinen Lesern fundierte Kenntnisse zu
vermitteln, in eine Lehre zum Schnellschreiber geht bei ihm niemand. Den
Kern der Sache verdeutlicht schon sein Buchtitel: "Eine gute Story macht
einen guten Film möglich, während eine Geschichte, die nicht funktioniert,
praktisch eine Katastrophe garantiert", hält McKee all jenen Autoren
entgegen, die mit miesen Geschichten Erfolg suchen. Wer jedoch "die Kunst
der Geschichte" wirklich beherrschen will, der sollte McKees Vorschläge
studieren. Anhand von vornehmlich am modernen US-Film ausgerichteten
Beispielen erklärt sein Buch die Strukturen und Genres einer Filmstory,
ihre Festlegung in Raum und Zeit, den Umgang mit ihren Figuren. Mit
Kenntnis dieser Elemente gilt es sodann eine Geschichte zu "designen". Auch
hier gibt McKee Tipps zu Handlungs- und Szenenaufbau oder dramaturgischer
Konzeption. Und er empfiehlt bestimmte schriftstellerische Arbeitsweisen.
McKee räumt mit dem Vorurteil auf, Hollywoods Produzenten würden das Talent
der meisten Autoren schlicht verkennen. Er kontert: Wer eine gute
Geschichte gekonnt erzählt, verkauft diese auch. Das Rüstzeug hierzu
liefert sein Buch, die Kreativität muss dann jeder Autor selbst noch
beisteuern. --Joachim Hohwieler Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Englisches Original kaufen!
Das Buch ist natürlich das Standartwerk für jeden
Filmautor/Regisseur/Produzenten und gehört auch an den deutschen
Filmhochschulen zum Standartwissen.
Ich würde jedoch jedem, der des Englischen ein bißchen mächtig ist
dringendst empfehlen, sich die englische Originalausgabe zu holen. Habe den
Fehler gemacht und es auf deutsch gekauft: es ist wirklich grottig
übersetzt. Der Satzbau ist sehr oft einfach 1 zu 1 aus dem Englischen
übernommen, was das Buch manchmal unnötig unverständlich bis unlesbar
macht. Es gibt viele Stellen in dem Buch, die so schlecht übersetzt sind,
dass man sie sich zunächst rückübersetzen muss ins Englische, um es
überhaupt zu verstehen.
Also: gutes Buch, sehr schlampige Übersetzung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Highlight und Pflichtlektüre für Autoren
McKee ist kein Leichtgewicht sondern ein Dinosaurier der Schreibkunst.
Ein Autor mit universeller Bildung, gleichzeitig Philosoph und
Psychologe, der sich nicht zugunsten der "Leichtigkeit des Marktes"
verbiegt, um noch einen 9,90 "Bestseller schreiben für alle" Ratgeber zu
verkaufen. Dieses Buch gehört zu dem besten in das der interessierte Autor,
und zwar nicht nur mit dem Interesse an Drehbüchern, investieren kann.
Story bietet auch für Romanautoren jede Menge Wissenswertes und ist für
diese eine gelungene Bereicherung zu den Lehren von Sol Stein.
Ein Buch das konzentriert gelesen werden will, mit Kenntniss und
fundiertem Wissen geschrieben, aber das als Lehre und nicht zur
Unterhaltung. Sicher muß der ein oder andere, für das Verständnis hier und
da ein Fremdwort nachschlagen, aber in diesem Zusammenhang Bildung als
Arroganz oder Hochnäsigkeit zu bewerten ist verfehlt. Wer den Schreibstil
McKees mit "Mein Kampf" vergleicht, beleidigt den Intellekt und hat beide
Bücher nicht verstanden.
Bei Autoren sollte dieses Buch, nach dem Genuß des "Erfahrens", als
Nachschlagewerk, immer in der Nähe ihres Schreibtisches verbleiben!
+++++ (ein Amazon Kunde): Genuss
Wo ich grade in guter Erinnerung an dieses Buch noch einmal auf diese
Seite hier gestoßen bin, möchte ich gleich noch meine Empfehlung hier
lassen.
Ist schon etwas länger her, dass ich Robert McKee\'s Story gelesen
habe, aber den Genuss, den es mir bereitet hat, werd ich wohl nie
vergessen. Eines der wenigen Bücher überhaupt, die ich wirklich
verschlungen habe, wo ich mich vom Lesen abhalten musste, damit die Freude
nicht zu früh vorbei ist.
Ich liebe gutes Geschichtenerzählen, und Robert McKee hat es mit
diesem Buch geschafft, eine Ahnung davon zu vermitteln, was wirklich gutes
Geschichtenerzählen im Kern zusammenhalten kann. Vor allem im Vergleich zu
allgemein bekannten Handwerksmethoden ("Da muss ein Wendepunkt hin, das
schafft Kontrast und ermöglicht somit Emotion blabla"), sind seine
Perspektiven zum Drehbuch- und Geschichtenschreiben originell geschildert
und überhaupt einmal sinnvoll reflektiert worden, hat man das Gefühl: So
schildert er nicht nur die Methoden an sich, sondern vor allem, warum sie
wirksam sind.
Sein Stil ist dabei sehr "amerikanisch", d.h. die Sprache sehr
anschaulich, verständlich und energisch, vom Inhalt aber im Gegensatz dazu
sehr komplex: Er handelt viele Bereiche der Kunst ab, verknüpft diese
miteinander und weist gekonnt vor und zurück. Es entsteht der Eindruck,
dass der Mann Ahnung davon hat, was er ausdrücken will und wie er es
verständlich vermitteln kann. Didaktisch hochwertig meines Erachtens.
Sein zuteils energischer Schreib- und Argumentationsstil kann
hochnäsig wirken. Mir hat es jedoch gefallen, es ist kein lasches hin und
her von Pro und Contra-Erörterung, sondern zack zack, das ist seine
Meinung. Das provoziert an einigen Stellen, bringt seine Perspektiven aber
sehr klar auf den Punkt - und man kann selbst entscheiden, ob man sich eher
davon distanziert oder nicht. Wie als würde man an einer guten
Auseinandersetzung zu diesem Thema teilnehmen.
Insgesamt hat mich Story persönlich sehr motiviert und für\'s
"erweiterete" Geschichtenentwickeln begeistert. Es hat ebenso Freude
bereitet, seine Methoden und Tipps anzuwenden und über die Ergebnisse zu
staunen.
Bei allem Positiven, eines lässt dieses Buch (leider) komplett außen
vor: Die ökonomische Seite des Drehbuchschreibens. Seine Meinung, dass
Drehbücher allein wegen ihrer Qualität genommen werden, mag für Tarantino
gelten, für die meisten anderen ein wenig zu vereinfacht sein.
Wie dem auch sei, ansonsten bekommt Story meine uneingeschränkte
Empfehlung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Muss für jeden der sich für das Schreiben interessiert!
Kurze Kritik: Von wem könnte man bessere Tipps erhalten, wie man ein
gutes Drehbuch schreibt, als vom jemanden, dessen Studenten die Drehbücher
zu den Filmen "The Truman Show", "Toy Story 1 & 2", Ally McBeal, "Die Farbe
Lila", Erin Brokovich", "Forrest Gump" (um nur einige zu nennen)
geschrieben haben? Robert McKees Buch "Story" ist an all die gerichtet, die
daran interessiert sind selbst ein Drehbuch zu schreiben oder einfach nur
etwas über die Kunst Drehbücher zu schreiben wissen wollen. Und genau daran
sollte sich das Buch messen lassen! Aus dem Grund verdient das Buch 5
Sterne. Es analysiert alle relevanten Themen, die ein Drehbuchautor
berücksichtigen sollte, wenn sie oder er ein erfolgreiches Drehbuch
schreiben will.
Längere Kritik: Robert McKee hat selbst einige Awards für seine
Drehbücher erhalten und ist Berater für Hollywood Unternehmen, wie z.B.
Tri-Star und Golden Harvest Films. Er ist definitiv ein Kenner seines
Fachs. Und das Buch "Story" spiegelt seine Kompetenz wieder.
Zum Inhalt des Buches: McKee erläutert dem Leser anhand von
Drehbuchabschnitten (z.B. Chinatown), wie man bestimmte Fehler vermeidet
und was ein "gutes Drehbuch" ausmacht. Fachausdrücke, wie z.B. Plot-points,
Climax, Plot, Antiplot, etc., weiß McKee einfach und auf den Punkt gebracht
zu erklären, und mit praktischen Beispielen zu belegen. Aber das Buch setz
bereits da an, wo das wirkliche Schreiben eines Drehbuches anfängt: nämlich
vor dem Schreiben. Ideenfindung, Charakterstudien, Genrefestlegung, etc.
werden ausfürhlich erklärt und sollen den Leser dazu animieren von Anfang
an professionell zu arbeiten. Durch das Buch hindurch fühlt sich der Leser
in guten Händen.
An wen ist das Buch gerichtet: Es ist natürlich an alle gerichtet die
Spaß am Schreiben haben, seien es angehende oder professionelle
Schriftsteller von Romanen oder Drehbüchern. Beide können von dem Buch
profitieren. Da das Buch "Story" tief in die Materie des Drehbuchschreibens
eingeht, darf es nicht verwundern, dass es teilweise Pflichtlektüre an
einigen Kunst- und Filmhochschulen ist. Es ist also ebenso für Studentinnen
und Studenten geeignet, die kein "theorie-trockenes" Buch wälzen wollen,
welches sich mehr an langweiligen Theorien orientiert, anstatt sich an der
Praxis zu orientieren. "Story" ist ein praktisch handbares Buch,
vollgespickt mit praktischen Beispielen und ist verständlich geschrieben.
++ (ein Amazon Kunde): Schwer zu lesen
McKees Buch wäre ja okay, wenn es nur nicht so entsetzlich schlecht
geschrieben wäre - welcher Drehbuchautor möchte gelangweilt werden, wenn er
übers Filme schreiben etwas erfahren will? Aber abgesehen vom Stil, hat er
eine überhebliche Art, die ich ablehne.
die kunst der filmregie
Autor/Autoren: David Mamet
Herausgeber: Alexander Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [Drehbuch, Kamera] [Regie ( Regisseur )] [Regisseur - Regie] [HC/Kunst/Theater, Ballett] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Filmregie]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Montage, wenig Regie - na und?
David Mamet gibt eine klare Meinung wieder. Er ist beinah als
Eisensteins Spätredner zu bezeichnen. Seine Ansicht: Film besteht aus
Schnitten.
Und hier hat er nicht unrecht. Was das Medium "Film" so einzigartig
macht, ist die Möglichkeit, Zeit zu schneiden...
Er vergisst in seinem Werk jedoch viele andere Möglichkeiten, welche
Film bietet. Zum Beispiel das Dehnen von Zeit...
Andererseits stellt Mamet die richtigen Fragen und gibt einen
Einblick in die (mögliche) Entstehung eines Drehbuchs/Films. Er drängt dem
Leser immer mehr ins Bewusstsein, wie wichtig es ist "das Wesentliche"
seiner Geschichte zu kennen und findet Lösungsansätze, wie man nach "dem
Wesentlichen" sucht...
Das Buch zeigt sicherlich wenig Hilfe bezogen auf das "tatsächliche
Arbeitsleben" eines Regiesseurs (ein persönlicher Erfahrungsbericht währe
zum Beispiel wünschenswert gewesen), gibt aber Neulingen und
Fortgeschrittenen die Möglichkeit, wieder "gripp" für und auf das
Filmmachen zu bekommen. Ich fands flüssig und amüsant lesbar - vor allem
seine kleinen persönlichen Auseinandersetzungen mit "Produzenten" (DEN
UNTIEREN DES FILMLEBENS)... ;)
+++ (ein Amazon Kunde): ambivalentes Buch, wie so viele in diesem Genre...
...das bestätigen auch die Rezensionen hier; die einen finden das Buch
richtig klasse, andere raten davon ab. Generell ist es so, dass es nach wie
vor keine allgemeine Fachliteratur fürs Filmemachen gibt. Denn das
Schreiben von Drehbüchern, die Schauspielerei und eben die Regie erfordern
vor allem persönliche Gaben, die man nicht aus Büchern lernen kann - aus
Büchern erlernt man nur einen verschwindent kleinen Teil seiner fachlichen
Skills. Deshalb sollte man seine Erwartungen an die filmische Fachliteratur
nicht zu hoch ansetzen ! Auch dieses Buch macht niemanden zum Regisseur:
David Mamet ist unzweifelhaft ein erfolgreicher Filmemacher, der zum Glück
noch ganz an der Basis zuhause ist und sein Wissen als Dozent weitergibt,
erkennbar Freude an seinem Beruf hat und nicht auf der Jagd nach dem
Blockbuster-Business ist. Insofern ist auch sein Buch, das eine
Zusammenfassung seines persönlichen Credos ist, ganz interessant zu lesen.
Denn unterschiedliche Meinungen über grundlegende Gestaltungsfragen von
Filmen kennenzulernen, ist immer interessant - und so gesehen ist auch die
etwas einseitige Darstellung Mamets in bestimmten konzeptionellen
Filmfragen durchaus lesenswert. Es muss aber klar sein, das Mamet hier eben
SEINE Meinung wiedergibt, wie das jeder Dozent tut. Niemand wird nach der
Lektüre des Buches wesentlich besser, aber auch nicht schlechter Regie
führen können, als vorher. Denn, wie oben schon erwähnt, sind es vor allem
kreative Begabung und gewisse "Soft Skills" die einen Regisseur ausmachen.
Der nämlich ist am Set gleichzeitig Schinder und Driller, Spaßvogel und
Trottel vom Dienst, Tröster und Therapeut. Wer Filme machen will, muss vor
allem MACHEN und schleunigst hinein ins Business, als Praktikant im Rental,
als Lampenschlepper oder Hilfskoch am Cateringmobil. Gute Regisseure kommen
aus der Dramaturgie, vom Schnitt oder vom Schauspiel. Dort liegen die
wesentlichen Lernfelder. Ein "Lehrbuch zur Regie" ist verzichtbar, denn
Regie heißt auf deutsch "Spielleitung" und das lernt man durchs Tun und
Ausprobieren, auch im Theater oder in der Video AG. Ein Buch zu lesen, so
wie das von Mamet, schadet natürlich nie...
+++++ (ein Amazon Kunde): Mehr als nur über Filmregie
Sofort merkt man, dass Mamet von der Theaterdramatik her kommt. Und
insofern ist der Titel seines Buchs "Kunst der Filmregie" etwas
irreführend. Mamet geht nämlich von der gut gebauten Geschichte aus und
nicht von der Regie. Die Geschichte muss einfach und ökonomisch erzählt
sein, so seine erste These und die bezieht sich eben nicht (nur) auf die
Regie. Seinen Ansatz erläutert er an einem großen und mehreren kleinen
Beispielen. Seine zweite These ist: Erzähle die Story durch Schnitte. Das
hat seinen Ursprung bei dem russischen Regisseur Eisenstein ("Panzerkreuzer
Potemkin").
Wie gebe ich Schauspielern Anweisungen, wie halte ich ein Team
zusammen, muss es eine 3-Chip-Kamera sein, mit welchem Programm schneide
ich mein Material am besten, was unternehme ich für einen guten Ton, wie
vekaufe ich meine Filme?
Wer zu solchen eher praktischen Regie-Fragen Antworten sucht, der ist
vielleicht besser bedient mit dem Buch von Frank Sauerland: Hollywood für
Sparfüchse. Dort geht es in komprimierter, gut lesbarer Form um pure
Praxis: Wie mache ich preisgünstig einen guten Film.
Trotz dieser Einschränkung ist David Mamets Buch komplette fünf
Punkte Wert. Niemand zuvor hat so glasklar erklärt, wie man eine Geschichte
für die Kamera erzählt und dann entsprechend umsetzt.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Handwerk der Filmregie
Ein absolutes Standardwerk über die Herangehensweise an einen
Kinostoff. Mamets wichtigstes Mittel ist die Filmmontage. Er erklärt, warum
Einstellung A plus Einstellung B im Schnittraum Sinn C ergibt. Dabei
erläutert er das Handwerk der Filmregie und nicht deren Kunst, wie der
Titel fälschlicherweise suggeriert. Dieses Buch ist für jeden hilfreich,
der weniger verkopft an die Entwicklung und Verwirklichung seiner Filmideen
gehen möchte.
making of... wie ein film entsteht: making of 1: wie ein film entsteht. idee, produktion, drehbuch, storyboard und konzept, regie, kamera, ... design, marketing, kinos der zukunft: bd 1
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Taschenbuch
Stichworte: [Kinematografie] [TB/Sachbücher/Musik, Film, Theater/Film/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Filmproduktion]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Solides Einführungswerk
Making of... 1 behandelt die Grundlagen des Filmemachens. Der Text ist
auch für Laien gut verstädnlich, zielgerichtet geschrieben und wird durch
zahlreiche Film- und Dreharbeitenbilder illustriert. Besonders lobend
hervorzuheben sidn die gezielt eingesetzten Schaubilder, die auch
kompliziertere Sachverhalte, insbesondere aus dem filmtechnischen Bereich
gut veranschaulichen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Supercool!
Ganz kurz: Ich als hauptberuflicher Cutter habe mir die Bücher
versehentlich gekauft. Für Profis sind sie nichts, beschäftigen sie sich
doch mit absoluten Grundlagen. Trotzdem habe ich die beiden Teile schon
mehrmals verschlungen. Sehr unterhaltend, meiner Meinung nach nicht
langweilig oder langatmig, wie manche finden (s.o.), ich glaube, wer das
Vorwort gelesen hat, den lassen beide Bücher bis zum Ende nicht los.
++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gute Fachliteratur
Ich halte mich kurz und möchte einen kleinen Einblick in dieses Buch
geben: Es ist sehr gut und ausführlich beschreiben (was an manchen Stellen
zur Unaufmerksamkeit führen kann), aber dafür auch reich bebildert (vieles
in Farbe). Es sind viele gute Beispiele gegeben, aber an manchen Stellen
ist es wirklich zu langatmig. Man bekommt trotz allem einen guten Einblick
in die Welt des Films! James Monaco ist eund bleibt ein Genie auf seinem
Gebiet! Von mir dafür 4 Sterne!
++++ (ein Amazon Kunde): Bilderbuch zum Filmmaking
Making of... ist für jeden Kinobegeisterten ein absolutes Muß! Es gibt
aber auch angehenden Film- und Medienwissenschaftlern einen guten Einblick
in die Filmbranche und ist eine wohltuende Abwechslung zu den theoretischen
Texten. Making of ... ist sehr praxisorientiert und daher für jeden
zugänglich. Mit vielen Bildern und Illustrationen wird die Entstehung eines
Films aufgezeigt. Der erste Band beginnt mit der Faszination des Films,
Produktionsgeschichte und Hollywood, die Traumfabrik des Films überhaupt.
Es geht weiter zur Preproduction, von der Filmidee, über Produktion
(Weichensteller und Drahtzieher), Anfertigung eines Drehbuchs, Storyboard
und Konzept bishin zur Auswahl des Regisseurs. Die Aufgaben des Kameramanns
werden erläutert. Wie funktioniert das Casting. Warum werden bestimmte
Darsteller gewählt. Selbst Tiere als Darsteller werden genauer unter die
Lupe genommen. Wie wichtig sind Kostüme? Requisiten, Sets? Alle Punkte
werden anhand von Filmbeispielen erläutert. Der letzte Teil von Band eins
behandelt das Marketing. Wie wichtig sind Plakate, Merchandise? Wer
entwirft die T-Shirts etc? Abschließend wird ein Ausblick in das Kino der
Zukunft gegeben. Making of... ist ein unwissenschaftliches, aber sehr
hilfreiches Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni
-Studentenrezension.)
++++ (ein Amazon Kunde): Übersichtliche Wahrheiten hinter den Kulissen
Dieses Buch gibt einen guten Überblick, über alles was so hinter den
Kulissen des Films abläuft. Dazu ist das Buch reich bebildert, daß man die
aktuellen Beispiele (z.B. James Bond) gleich sehen kann, was sich ja auch
für\'s Kino anbietet. Kamera-Tricks und Drehbuch-Vorlagen, wer macht was ,
und wie hängt alles mit allem Zusammen können so beantwortet werden. Noch
dazu ist dies trotz der Farbbilder ein fairere Preis, nicht nur für
LeserInnen, die von Beruf des Regiesseurs oder Schauspieler träumen,
sondern auch für all jene, die nicht nur ins Kino gehen , sondern auch für
die die über die Geheimnisse der Filmwerke aufgeklärt wrden wollen. Das
Buch ist schnell gelesen und kann aber auch als Nachschlagewerk dienen für
die wichtigsten Filmbegriffe. Einem eigenen Film steht nach diesem Buch
fast nichts im Wege, alles nötige Wissen hat man in etwa. Und gute
Drehbuchautoren kann Deutschland immer gebrauchen. Film ab !!
das fliegende auge
Autor/Autoren: Michael Ballhaus
Herausgeber: Berlin Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Drehbuch, Kamera] [Regie ( Regisseur )] [Regisseur - Regie] [Film] [HC/Sachbücher/Musik, Film, Theater/Biographien, Autobiographien] [Ballett] [Fernsehen] [Theater] [Ballhaus, Michael] [Tykwer, Tom] [Ballhaus, Michael] [Filme] [Kameramann]
Wollte man es provokant ausdrücken, so müsste man sagen, dass der
deutsche Film im Gegensatz zum amerikanischen Kollegen keine Künstler außer
Regisseure und Schauspieler kennt. Oft genung hat es den Anschein, als ob
alle anderen Beteiligten neben den Genannten reine Handwerker sind. Einer,
der diese Annahme ganz sicher auf beiden Seiten des Atlantiks nachhaltig
widerlegen konnte, ist Kamera-Profi Michael Ballhaus. Kaum ein anderer hat
wie er eines bewiesen: dass Vertreter seiner Zunft viel eher Directors of
Photography als Kameraleute sind. Nicht weniger als 80 Filmen in 40
Jahren Berufserfahrung hat Die Ehe der Maria Braun ), Wolfgang Petersen (
Air Force One ), Francis Ford Coppola ( Bramstoker's Dracula ) oder eben
mit Martin Scorsese ( Die letzte Versuchung Christi , Goodfellas oder
Gangs of New York ), die Liste ist lang und beeindruckend. Hohe Zeit also,
sich mit diesem Künstler der Kamera auseinanderzusetzen. Genau das hat
Regisseur Tom Tykwer mit Das fliegende Auge. Michael Ballhaus. Director of
Photography nun getan. Nicht, dass das Prinzip des Buchs besonders
innovativ wäre. Immerhin gibt es bereits mehrere ebenfalls exzellente Werke
von Filmemachern über Filmemacher -- man denke in diesem Zusammenhang
besonders an Truffauts Hitchcock oder Peter Bogdanovichs Wer hat denn
den gedreht? Interviews --, die sich allesamt der Interviewform bedienen.
Tykwers Werk ist aber definitiv das erste deutschsprachige Werk, das sich
ausnahmsweise einmal nicht mit anderen Regisseuren auseinandersetzt. In
mehr als 50 Stunden Gespräch entwickelt Michael Ballhaus in auch für Laien
sehr verständlichem Sprachstil ein Bild seiner Arbeit oder gibt Auskunft
über den Unterschied seiner Arbeit in Deutschland und Amerika. Dabei kann
der Leser beinahe die angenehme Atmosphäre spüren, die zwischen den beiden
Partnern existiert haben muss. Hier stimmte die Chemie! Und da der sehr
hübsch gestaltete Band dann auch noch adäquat bebildert ist, lässt sich
eigentlich nur ein Fazit ziehen: Projekt gelungen, bitte mehr davon!
--Constanze Quanz Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Mr. Ballhaus, wie haben sie das gemacht ?
Dieses schöne Buch ist eine Art Biografie/Filmografie eines Mannes, der
sehr viele Filme beeinflusst hat, ohne dass sein Name in der Öffentlichkeit
groß die Runde gemacht hat. Jeder kennt Scorcese, aber die wenigsten kennen
Michael Ballhaus. Die Arbeit der Menschen hinter der Kamera, die im
deutschen leider immer noch ein bisschen abwertend "Kameramänner" genannt
werden, beeinflussen die visuelle Seite eines jeden Films maßgeblich !
Michael Ballhaus ist dabei zu einem der ganz großen geworden, gleichzeitig
aber charakterlich nie abgehoben. Dieses Gespräch zwischen Tom Tykwer und
Michael Ballhaus ist ein wahrer Lesegenuss. Man kann ein Gespräch zweier
Filmemacher mitverfolgen, dass ganz offensichtlich in sehr entspannter
Atmosphäre entstanden ist. Ganz nebenbei erfährt man noch von Ballhaus ,in
der einen oder anderen Anekdote, eine ganze Menge über die Arbeit als DOP
(Director of Photography) und die technische Seite des Filmes an sich. Man
bekommt einen guten Eindruck darüber wie die Arbeit eines DOP aussieht und
wie Ballhaus, in den Filmen, an denen er mitgewirkt hat, die Vorstellungen
der Regisseure (und oft auch seine eigenen) in die Bilder umgesetzt hat,
die die Filme zu etwas besonderem gemacht haben. Das Buch ist jeden Cent
wert. Nicht nur für Filmfans.
+++++ (ein Amazon Kunde): Informatives und unterhaltsames Gespräch zweier Visionäre
Das fliegende Auge, passender könnte dieser Buchtitel nicht gewählt
worden sein. Das weiß man spätestens wenn man dieses grandiose Gespräch
zwischen Tom Tykwer und Michael Ballhaus gelesen hat. Da kann man es
verschmerzen, wenn man erfährt, das man sich diesen Buchtitel bei einem
Dokumentarfilmer "geborgt" hat; natürlich mit dessen Einverständnis. Mit
Tom Tykwer und Michael Ballhaus haben sich hier 2 Menschen getroffen, die
eine große Leidenschaft gemeinsam haben: Das Kino und die Magie der
bewegten Bilder. Beginnend mit dem prägenden Einfluß von Michael Ballhaus
Eltern und seiner Zeit als Kameramann beim SWF in der Anfangszeit des
deutschen Fernsehens entwickelt sich das Gespräch immer intensiver und
detaillierter, ohne jedoch mit übermäßigem Fachjargon zu irritieren. Dabei
ist nicht nur interessant, wie sich im Laufe der Zeit und mit wechselnden
Regisseuren der Stil und auch der Anspruchs Ballhaus änderte, sondern auch
seine Erlebnisse mit Kollegen und Weggefährten. Allen voran natürlich
Faßbinder und Scorsese. Was das Buch geradezu vergnüglich und für
Filmfreaks unbedingt lesenswert macht, sind die netten und kleinen
Geschichten von Stars und solchen die es vorgeben zu sein. Denn Michael
Ballhaus ist mittlerweile einer der besten und anerkanntesten Kameramänner
der Welt und hat in Hollywood schon einiges erlebt. Und obwohl Ballhaus
beileibe kein Denunziant ist, sagt er was er denkt. John Travolta z.B. hat
Schwierigkeiten, selbst kurze Textpassagen zu lernen. Meryl Streep wiederum
sei schwierig zu fotografieren. Auch die Art und Weise, wie bestimmte
Regisseure an einen Film herangehen, wird spannend erzählt. So ist gerade
die Entstehungsgeschichte von Scorseses Passion spannender wie der Film
selbst. Oder der Einfluß, den ein Kameramann manchmal hat, größer als der
des Regisseurs. Nach knapp 250 Seiten ist dann leider schon alles vorbei
und man wünscht sich, mehr von den beiden zu lesen und zu hören. Wie Tykwer
und Ballhaus hier plaudern, fühlt man sie fast auf dem Sofa neben sich
sitzen. Und durch so viele neue Details und anderen Ansichten zu Filmen,
die man unter diesem Aspekt noch nicht betrachtet hat, lernt man vielleicht
auch, mit den Augen eines Kameramannes zu sehen. Für Fans von Ballhaus und
auch Tykwer, und solchen die es werden wollen, ist dieses Buch sowohl vom
Inhalt als auch von der Aufmachung her ein Meisterwerk der informativen
Unterhaltung. Grandios. Auf den Punkt bringt Regisseur Mike Nichols die
Fähigkeiten von Michael Ballhaus mit einem wunderschönen Kompliment: Mit
Michael zu arbeiten ist, als wäre man im Himmel. Allerdings ohne dafür
sterben zu müssen. Nach diesem Buch kann man diese Aussage nachvollziehen.
Für jeden Cineasten ein Muß.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wie haben Sie das gemacht, Herr Ballhaus?
Tom Tykwer, Filmkenner und -besessener, befragt ein Urgestein des
deutschen und amerikanischen Films, den Kameramann Michael Ballhaus. Das
Ergebnis ist ein edles, reich bebildertes und mit einem sehr hilfreichen
Glossar versehenes Buch für jeden Filmfan. Von seinen Anfängen beim
Fernsehen über die wilden Jahre mit Fassbinder bis zur Arbeit mit Amerikas
Meistern wie Coppola und Scorsese entblättert Ballhaus sein vielfältiges
Schaffen, wartet mit lustigen Anekdoten auf und bietet Einblicke in die
technischen Aspekte seiner Profession. Was ist ein Achsensprung? Was hat
Joe Pesci mit der Mafia zu tun? Was benötigt man, damit der
"Vertigo"-Effekt gelingt? Wie kaschiert John Travolta seine Schwäche beim
Textlernen? Wie leuchtet man dreieinhalb Kilometer Landebahn aus? Das und
noch viel, viel mehr erzählt dieses Buch. Amüsant, interessant, anregend!
+++++ (ein Amazon Kunde): Höchst interessanter Blick hinter die Kamera
Für alle "Making Of"-Interessierten ein Muss: Ein Filmbuch in der Form
eines Gesprächs zwischen zwei der besten deutschen Filmschaffenden. Der
(leider) inzwischen quasi ausgewanderte Director of Photography Michael
Ballhaus hat sich von Regisseur Tom Tykwer (Lola rennt) interviewen und
dabei tief in die Trickkiste schauen lassen. Nahezu chronologisch wird das
bisherige Lebenwerk Ballhaus angesprochen: knapp die Kindheit und Lehrjahre
als Fotograf, die Anfänge als TV-Kameramann beim Südwestfunk, die
Zusammenarbeit mit Fassbinder und schließlich die internationale
Anerkennung durch Filme mit Martin Scorcese und anderen
Hollywood-Regisseuren. Darunter so bekannte Filme wie Goodfellas, Die Farbe
des Geldes, Die Waffen der Frauen, Zeit der Unschuld, Outbreak, Air Force
One bis hin zu Gangs of New York (Oscarnominiert). Auch wenn man die
angesprochenen Filme nicht kennt, ist es dennoch interessant, die mit
amüsanten Anekdoten verknüpften Ausführungen zu verfolgen. Dabei hält sich
Tykwer, obwohl selbst sicher mittlerweile ein "Star", erfreulicherweise
zurück, begnügt sich allerdings nicht mit der Rolle des reinen
Stichwortgebers. Immer wieder spürt man sein Interesse, wenn Ballhaus
erläutert, mit welchen Mitteln er und die anderen am Film Beteiligten diese
oder jene Szene realisiert haben. Manche sind mit viel Aufwand, andere
verblüffend einfach entstanden. Die unterschiedlichen Arbeitsweisen
verschiedener Regisseure und Schaupieler kommen ebenso zu Sprache wie die
Schwierigkeiten vor, während und sogar nach der Produktion. Neu für mich
war z.B., dass es nur etwa 6 (Premieren-)Kopien pro Film gibt, die die
bestmögliche Qualität haben. Das, was der normale Kinobesucher sieht, sind
nicht selten (FastFood-)Kopien, deren Farbgebung und Schärfe in sich und
durch die Projektion sehr leiden. Manche DVD sieht besser aus. Die Fotos
können nur unzureichend die Magie der Kamera wiedergeben, schon gar nicht
die "Ballhaus"-Kreisfahrten. Und auch bei anderen ausführlich analysierten
Filmszenen habe ich es bedauert, dass es keine DVD zum Buch gibt. Ansonsten
hätte das Buch von mir auch 6 Sterne bekommen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Filmfans- ausnahmsweise einmal lesen!
Dieses Buch ist nicht nur haptisch sehr schön gemacht, sondern bietet
mit den beiden Gesprächspartnern Ballhaus und Tykwer zwei ganz grosse
Filmfans auf, die den Leser unterhaltsam über die Hintergründe des
Filme-Machens aufklären. Neben technischen Tricks, Entstehungsgeschichten
mit Umbesetzungsdramen, Klatsch hinter der Kamera und Insiderwissen werden
zudem zahlreiche Fotos und Filmprints aufgeboten, die die Gesprächsinhalte
sehr gut erläutern. Auch ein Verzeichnis von Filmfachbegriffen und eine
vollständige Filmographie von Ballhaus` Arbeit sind inbegriffen. Ein Muss
für Filmfans- auch wenn man nach dem Lesen erst einmal jede Menge Filme
(wieder-) sehen muss ;-)
drehbuch schreiben
Autor/Autoren: Gerrit Koehler
Herausgeber: Frankfurter Taschenbuchverlag
Broschiert
Stichworte: [Briefe, Bewerbungen, Wiss. Arbeiten, Rhetorik] [HC/Ratgeber/Hobby, Haus/Kreatives Gestalten] [Drehbuchschreiben] [Creative Writing] [Drehbuch] [Drehbuch, Kamera] [Film] [Kreatives Schreiben] [Schreiben]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Gut geschriebene Hilfe, Preis stimmt auch
Da ich vor einiger Zeit eine Geschichte geschrieben habe, hatte ich
noch das Konzept für ein Drehbuch im Kopf. Das Thema hat mich schon länger
gereizt und ich sehe da auch Chancen für den Autor. Das Buch "Drehbuch
schreiben" hat mir sehr dabei geholfen, diese Idee zu realisieren. Das Buch
ist sehr nützlich, um Grundlagen und weiterführende Techniken zu klären,
nicht nur für Neulinge auf diesem Gebiet. Ich hatte schon eine gewisse
Ahnung vom Thema "Für das Fernsehen schreiben", dennoch hat mir der
Ratgeber besonders im Bereich "Charakter" geholfen, da das dann doch etwas
anders läuft als im Roman. Man unterschätzt - glaube ich - einfach, welche
Besonderheiten das Schreiben von Drehbüchern umfasst. Außerdem nützt das
Buch nicht nur in Feldern wie Setting, Prozess oder Figuren, es gibt auch
einen kleinen Ausblick auf das danach". Es ist recht günstig und dafür
ausführlich. Das kleine Stichwortverzeichnis am Ende hilft auch, wenn es
mit dem Nachschlagen mal schneller gehen soll.
drehbuchschreiben für fernsehen und film: ein handbuch für ausbildung und praxis
Autor/Autoren: Syd Field, Peter Märtesheimer, Wolfgang Längsfeld
Herausgeber: List
Taschenbuch
Stichworte: [HC/Medien, Kommunikation/Journalistik] [Film] [Funk] [Journalistik] [Presse] [TV] [Drehbuchschreiben] [Berufe, Ausbildung] [Drehbuch] [Drehbuch, Kamera] [Fernsehen]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Syd Field - Renomierter Drehbuchautor
Vorab: das Buch dient als Basisliteratur für jeden der ein Drehbuch
veröffentlichen will. Syd Field ist eine Koriphae in seinem Gebiet. In
vielen Film- und Kunsthochschulen sind Syd Fields Bücher Pflichtliteratur.
Inhalt: Aufbau und Struktur eines Drehbuches; Charakterstudien;
Plot-Points; Climax; etc. etc. Syd Fields Ratgeber bezieht sich auf
"basics", die jeder angehende Drehbuchautor berücksichtigen sollte, wenn
sie oder er ein Drehbuch schreiben möchte. Es ist in dieser Hinsicht also
nicht zu kritisieren, da es "basics" gut darstellt und anhand von
Drehbuchabschnitten, wie z.B. "Chinatown" (das als einst der best
geschriebensten Drehbücher überhaupt gilt) Tips deutlich illustriert.
Tip: Angehende Drehbuchautoren sei auch das Werk von Robert McKee ans
Herz gelegt. McKee geht tiefer in die Materie ein und erklärt anhand von
berühtem Filmen seine Tips. Die Kombination von beiden Büchern erleichtert
das Verständnis und ergänzt Lücken die im anderen Buch vorzufinden sind
(McKee erklärt z.B. "beats" - Geschwindigkeit des Erzählens - die in Syd
Fields Ratgeber nicht zu finden sind).
FAZIT: Für jeden angehenden Drehbuchautor, der sich Tips von einem
der renomiertesten Drehbuchautoren holen möchte, Pflichtlektüre! Kein
Fehlkauf!
++ (ein Amazon Kunde): Wieso ich beim Lesen zunahm...
Nachdem ich nun schon soviel gehört und auch gelesen hatte
über das Buch von Field bin ich nachdem ich es endlich gelesen habe
doch etwas enttäuscht. Nicht so sehr aufgrund des Inhalts, denn der
ist bei diesen Drehbuchschreib-Einführungsbüchern amerikanischer
Autoren weitgehend ähnlich (Drei-Akt-Struktur, Plotpoints, Character
Development etc pp.), sondern wegen des ziemlich langweiligen Schreibstils,
der mich öfter mal zum Kühlschrank oder in die Weiten des
Internets vagabundieren liess. Da gibt es die Bücher anderer Autoren
(Linda Seger: Das Geheimnis guter Drehbücher und David Howard:
Drehbuchhandwerk), die viel spannender geschrieben sind und die ich auf
jeden Fall viel eher als Lektüre und Anregung empfehlen würde.
Man will ja schliesslich nicht schon durch die Lektüre eines How-To
Handbuchs vom Thema abgeschreckt werden. Deshalb meine klare Empfehlung:
Oben genannte Alternativen ansteuern und sich Linda Seger und/oder David
Howard besorgen. Ergänzend dazu das Buch von Robert McKee: Story,
wenn man sich in die Grundlagen des Schreibens einarbeiten will.
+++++ (ein Amazon Kunde): Absolut für Anfänger geeugnet
Mit welcher Geduld Syd Field in seinem Buch dem Leser die Kunst und die
Regeln des Drehbuchschreibens näher bringt ist einfach fantastisch.
Als Hobbydrehbuchautor war dieses Buch das erste, das ich mir aufgrund
vieler Lobeshymnen zu Gemüte zog. Ich muss ganz klar sagen: Ich wurde
nicht enttäuscht. Für Anfänger ist das Buch absolut
geeignet und gibt einen guten Einblick in Sachen Format und Aufbau der
Handlung. Auch auf die Frage "Wo finde ich Inspiration" findet Field eine
passende Antwort. Er erklärt einfach und leicht verständlich
sämtliche Fachbegriffe. Egal ob Kameraeinstellungen oder der
Grundbegriff Szene; alles wird dem Anfänger Schritt üfr Schritt
näher gebracht. Field bringt so auch einige Filme und sogar
Drehbuchauszüge als Beispiele. Das Namen- und Sachregister am Ende
stellt sicher, dass der Leser auch nachdem er das Buch gelesen hat schnell
und sicher das wieder findet, was er vielleicht vergessen oder nicht
richtig verstanden hat. Aufgrund des "fortgeschrittenen" Alters der Buches
hatte ich zunächst die Befürchtung, dass es nicht mehr aktuell
und zeitgerecht sein könnte. Zwar stimmt dies an einige Stellen,
jedoch wurden nachträglich neue Teile (von anderen
Autoren)hinzugefügt wie unter anderem ein Kapitel, dass sich
ausschließlich mit dem Schreiben mit Computer beschäftigt. Doch
das ist noch nicht alles. Das Buch gibt auch einen übersichtlichen
Einblick in die Vermarktung und die Rechtesicherung seines eigenen
Drehbuchs. Als Sahnehäubchen sind am Ende noch Kontakadressen für
Drehbuchautoren angegeben. Für Fortgeschrittene Drehbuchautoren ist
das Buch nicht unbedingt geeignet, da nur die Basics behandelt werden,
allerdings sollte es ein Teil jeder Autorensammlung sein. Fazit: Angehende
Drehbuchautoren sollten das Buch des langjährigen Lektors unbedingt
Lesen, weil das Buch EINFACH, UNKOMPLIZIERT und KOMPAKT dem Leser die
wichtigsten Punkte des Drehbuchschreibens näher bringt.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Klassiker
Dieses Buch ist gut. Nicht mal so sehr wegen der darin enthaltenen
Anleitungen und Hilfen für Drehbuchautoren und solche die es werden wollen
(die allein auch das Buch Wert sind) sondern wegen der einfachen und
unverblümten Weise in der die alltäglichen Probleme beim Drehbuchschreiben
beschrieben werden. Diese hat jeder, der selber schreibt, schon mal erlebt
aber sich möglicherweise nicht immer bewußt gemacht. Die weiteren
Informationen sind sehr hilfreich - bis auf das Kapitel zu "Der Autor am
Computer". Weglassen wäre besser gewesen, zumal jeder, der ernsthaft (am
Computer) schreibt sich ohnehin mit dem Gerät & Software befassen wird.
Bis auf diesen minimalen Ausrutscher (der aber auch nur 3 1/2 Seiten lang
ist) ist dieses für jeden Anfänger und auch die alten Hasen zu enpfehlen.
das drehbuch im hollywood-format: die konventionen für stil, struktur und layout richtig umsetzen
Autor/Autoren: Martin Schabenbeck
Herausgeber: Dpunkt Verlag
Broschiert
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [HC/Ratgeber/Hobby, Haus/Fotografieren, Filme, Videofilmen] [Theater] [Drehbuchschreiben] [Hollywoodfilme] [Drehbuch, Kamera]
das geheimnis guter drehbücher
Autor/Autoren: Linda Seger
Herausgeber: Alexander Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [Drehbuch] [Drehbuch, Kamera] [HC/Kunst/Theater, Ballett] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Drehbuch /Ratgeber] [Film /Ratgeber] [Drehbuchschreiben]
Wer Drehbücher schreibt oder schreiben will, schätzt dieses Buch.
Linda Seger, die als erfahrene Drehbuch-Beraterin international tätig ist,
zeigt in ihrem weltweiten Bestseller alle Arbeitsschritte der Entstehung
eines Drehbuches. Es begleitet den Autor von der Ideenfindung über den
Aufbau des Drehbuches, der Charakterentwicklung bis hin zum wohl
wichtigsten aller Arbeitsschritte: der Überarbeitung der Rohfassung. Denn
wenn aus einer guten Idee ein brillantes Drehbuch mit vielschichtigen
Figuren werden soll, mit denen der Zuschauer später zwei Stunden verbringen
will, bedarf es gewisser Techniken. Wie sammelt man Ideen? Welche
Struktur soll ein Drehbuch haben und wie baut man die einzelnen Szenen auf,
ohne das der Spannungsbogen einen Durchhänger bekommt? Wie findet man einen
motivierten und zielstrebigen Charakter? Diese Fragen beantwortet Das
Geheimnis guter Drehbücher . Anhand von umfangreichen Beispielen begleitet
es den Autor von der ersten Fassung bis zum fertigen Drehbuch. Was dem
Anfänger einen ersten Zugang zum Schreiben in Drehbuchform vermittelt, ist
bei der Überarbeitung eines Drehbuchs von noch größerer Bedeutung. Denn wer
nicht nur für sich oder die berühmte Schublade schreibt, muß seinem Werk
den letzten Schliff verpassen. Damit das Buch nicht mit der Überarbeitung
immer schwammiger und somit schlechter wird, und letztendlich von der einst
famosen Idee nichts mehr übrig bleibt, gibt Linda Seger den Rat, nur das zu
ändern, was nicht funktioniert und alles andere so zu lassen. Genau hier
setzt das Buch an: Es zeigt, welche Probleme entstehen können und bietet
dem Autor Methoden und Techniken, um diese zu lösen. Ein unentbehrlicher
Begleiter in guten wie in schwierigen Schreibphasen. --Annett Oertel Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Die richtige Einstiegslektüre
Aufgrund der zum Teil doch wenig enthusiastischen Rezensionen hier hab
ich mir das Buch mit wenig Erwartungen zugelegt (eigentlich nur weil es mir
ein Freund empfohlen hat..). Ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht.
Einfach und verständlich werden die Grundlagen der Struktur eines Drehbuch
dargelegt, und deutlich unterhaltsamer als bei den doch teilweise sehr
drögen Darlegungen eines Syd Field (den man sich glücklicherweise schenken
kann wenn man die Seger hat). Fazit: Für den Anfänger sehr zu empfehlen,
der eine oder andere deutsche Drehbuchautor täte sicher auch gut daran,
sich das Buch zu Gemüte zu führen, wenn man sich den Schrott so anschaut,
den gewisse Sender produzieren. Den Punkt Abzug gibts nur, weil die
Film-Beispiele wieder mal fast nur aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum
stammen. Ansonsten - kaufen und SCHREIBEN!
++ (ein Amazon Kunde): Für wen geschrieben?
Ich finde das Buch problematisch: Für den Einsteiger nicht geeignet,
für den Fortgeschrittenen zu banal. Linda Seger ist redselig, mehr konkrete
Anleitung und Tipps wären hilfreich.
+++++ (ein Amazon Kunde): Auch für "gestandene" Autoren sehr zu empfehlen
Hervorragendes und sehr anschauliches Werk, um sich Ratschläge für den
letzten Schliff für bereits geschriebene Drehbücher zu holen oder es von
vornerein zur Konzeption neuer Bücher zu verwenden. Die diversen Theorien
werden sehr gut an einigen wenigen Beispiel-Filmen erläutert. Jedoch ist
ein Vorwissen unbedingt erforderlich, das man sich besser in Büchern von
Syd Field oder Eugene Vale aneignet.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das beste Buch für Fortgeschrittene
Linda Segers Buch ist kein Buch für den blutigen Anfänger. Dieser ist
mit Syd Fields "Das Handbuch zum Drehbuch" besser bedient. Aber wer sein
erstes Script geschrieben hat und es nun auf Fehler abklopfen muß, es
umschreiben und verbessern will, für den ist Segers Buch eine Goldgrube.
Wie der Originaltitel treffend formuliert: "Making a good script great".
noch mehr exposees, treatments und konzepte. erfolgreiche beispiele aus film und fernsehen
Autor/Autoren: Dennis Eick
Herausgeber: UVK Verlagsgesellschaft mbH
Broschiert
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Theater] [Drehbuchschreiben] [Filmdramaturgie] [Sachbuch / Musik, Film, Theater] [Drehbuch] [Drehbuch, Kamera] [Kritik, Rezeption]
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