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da vincis vermächtnis oder wie leonardo die welt neu erfand
Autor/Autoren: Stefan Klein
Herausgeber: Fischer (S.), Frankfurt
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Leonardo da Vinci]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Leonardo da Vinci...ein Mann, den es so nie wieder geben wird
Stefan Klein beschreibt das Leben von Leonardo da Vinci in einer Art
und Weise, die schon nach den ersten Seiten fesselt. Schon die Schilderung
seiner Eindrücke der Mona Lisa, Leonardo wohl bekanntestes Werk, lässt
erahnen, welche Faszination von diesem Gemälde ausgeht, auch wenn ich
vieles, was über dieses Gemälde geschrieben wird, als sehr spekulativ
erachte. Speziell nach der Lektüre des Buches, wenn man begriffen hat, wozu
Leonardo fähig war, kann man sich nicht vorstellen, was in seinem Kopf
wirklich vorging. Viele Skizzen und Zeichnungen beweisen, daß er an mehrere
Dinge gleichzeitig dachte, ohne sich jedoch die Mühe zu machen, sie
komplett zu Ende zu denken oder gar zu verwirklichen. Vieles blieb ein
Gedankenexperiment, wenn auch sehr nah an der Realität.
Durch das Buch wird man als Leser an die Werke Leonardo da Vincis
herangeführt und erfährt, daß er weit mehr geleistet und erdacht hat, als
nur die bekannten "Flughilfen" oder Automaten. Man lernt, daß selbst
Leonardo auch nur ein Mensch mit weltlichen Bedürfnissen war und versucht
hat, durch seine Werke seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er war jedoch
darin seiner Zeit meilenweit voraus. Was in auszeichnete, ist etwas, das in
der heutigen Zeit eher als Mangel bewertet werden würde. Er hat nie eine
höhere Schule besucht und war so frei von jeglichen Denkmodellen. Seine
Kreativität kannte keine Grenzen.
Dieses Buch ist ein sehr guter Überblick über die Werke Leonardo da
Vincis. Trotz der vielfach sachlichen Schilderungen gelingt es Stefan Klein
den Leser mitzunehmen und zu fesseln, dadurch daß der Autor selbst seine
Eindrücke und Erfahrungen mit Leonardos Erfindungen anschaulich wiedergibt.
++++ (ein Amazon Kunde): Ein absolut lesenswertes Buch
Stefan Klein gibt in seinem Buch "Da Vincis Vermächtnis oder Wie
Leonardo die Welt neu erfand" einen Einblick in das unglaubliche Wirken
Leonardos und dessen unglaublich wechselhaftes Leben. Nach Dan Browns "Da
Vinci Code" und dem daraus folgenden \'da vinci-hype\' endlich wieder ein
Buch was ernst zu nehmen ist.
Absolut lesenswert.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wie Leonardo die Welt neu erfand
Leonardo da Vinci ist zweifellos eine außergewöhnliche Person in der
menschlichen Geschichte - Erfinder, Wissenschaftler, Mediziner und
politischer Berater. Mit seinen Talenten förderte er sowohl den Aufstieg
der Wissenschaften wie auch von Potentaten und deren Kriegen. Mit dem Buch
DA VINCIs VERMÄCHTNIS von Stefan Klein ist ein weiterer Baustein als Buch
auf den Markt gekommen, um die besondere Persönlichkeit besser zu
verstehen.
Universalgenie, Gelehrter und Wissenschaftsgenie, Leonardo Da Vinci
was alles und er beförderte die Menschheit in die Zukunft. Seine Theorien
zum Flug der Vögel ungeschlagen, selbst ein Wassercomputer nannte er sein
eigen und doch arbeitete er mit und für die Borgias - der mächtigsten und
skrupellosesten Familie der damaligen Zeit.
Er erfand Kriegsmaschinen und war einer der ersten, welche den
Menschlichen Körper anatomisch darstellten und sich mit den Organen
beschäftigten. Er malte die berühmtesten Gemälde, darunter die Mona Lisa
und katapultierte die damalige Gesellschaft mit seinen Theorien zu neuen
Höhenflügen.
Ein sehr gutes Buch zum Thema Leonardo da Vinci und alle welche den
Spuren dieses außergewöhnlichen Menschen folgen wollen - ein Buch das
seinen Lebensweg ebenso abdeckt wie es seine Theorien erklärt und die
Widersprüche in seinem Leben aufdeckt.
Sehr empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannende, anregende Lektüre - und ein Schnäppchen
Bestsellerautor Stefan Klein ("Die Glücksformel", "Zeit") hat sich mit
diesem Buch einem unerwarteten Thema zugewandt: Er zeigt einen Leonardo da
Vinci, wie ihn kaum einer kennt. Nicht um den Maler geht es hier in erster
Linie, sondern um den Erfinder und Forscher. Um einen Mann, der keine Tabus
scheute, um seine schier grenzenlose Neugier zu befriedigen und sich dafür
selbst mit dem Papst anlegte. Das Buch ist keine herkömmliche Biografie,
vielmehr ordnet der Autor das Leben des Universalgenies nach Themen, mit
denen da Vinci sich beschäftigte, wie "Wasser", "Krieg" usw. Dabei erfährt
man viel über die Zeit, in der da Vinci lebte, ebenso wie über seinen in
weiten Teilen aufregenden Lebensweg. Von der Einstellung des Meisters zur
Sexualität ist ebenso die Rede wie von seinen Eroberungszügen mit dem
gefürchteten Feldherren und Papstsohn Cesare Borgia. Und weil Klein die
Auffassung vertritt, dass nur derjenige da Vinci verstehen kann, der ihn
als Forscher und Künstler zugleich sieht. kommen Werke wie die "Mona Lisa"
nicht zu kurz. So erklärt er das geheimnisvolle Lächeln der jungen Dame
damit, dass da Vinci von Gesetzen der Wahrnehmung wusste, die in voller
Schärfe erst die moderne Hirnforschung aufgedeckt hat.
Das Buch ist glänzend geschrieben. Der Stoff wird höchst anregend
und spannend erzählt wird, wie in Kleins Büchern eigentlich immer. Die
reichhaltigen Illustrationen und Farbtafeln machen "Da Vincis Vermächtnis"
zudem zu einer Augenweide. Man kann kaum glauben, dass dieses derart
reichhaltig ausgestattetes Buch tatsächlich nur 18, 90 kostet. Ein
heisser Tipp als Weihnachtsgeschenk!
+++++ (ein Amazon Kunde): " Es gibt kein Genie, ohne produktiv fortwirkende Kraft. ( J.P. Eckermann, Gespräche mit Goethe)
Stefan Klein erzählt die Geschichte Leonardo da Vincis(1452-1519).
Dieser italienische Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und
Naturforscher gehört neben Michelangelo und Raffael zu den bedeutendsten
Künstlern der Renaissance und der Kunstgeschichte überhaupt; als Forscher
leitete er die neuzeitliche Methodik der Naturwissenschaften ein, als
Architekt , Erfinder und Ingenieur schuf er bedeutende Entwürfe und weit
vorausschauenden Pläne. Als Kosmograf leistete er einen großen Beitrag zur
Entwicklung der Kartografie und Geografie. Diese Beschäftigung mit den
verschiedensten Wissensgebieten reihte ihn in eine vornehmlich
florentinische Tradition ein, deren repräsentativer Typus des " uomo
universale " in ihm die reinste Ausprägung findet.
Seine umfangreichen bis auf ganz wenige Ausnahmen in Spiegelschrift
geschriebenen Manuskripte - etwa fünftausend zum großen Teil illustrierte
Folios zeigen seine Vielseitigkeit: Anatomie, Botanik, Zoologie, Geologie
aber auch Physik, Mechanik, Optik und Geometrie galt sein
wissenschaftliches Interesse. Nicht die Suche nach dem " transzendenten "
Wesen, sondern die Neugierde des empirisch Forschenden und das Interesse am
Abgelegenen, am kleinsten Detail charakterisieren seine Haltung. Die
Unabgeschlossenheit vieler seiner Vorhaben, ist gewissermaßen die
notwendige Konsequenz seiner Anschauung, dass sich Wahrheit und Erkenntnis
erst im Verlauf der Geschichte im vollen Umfang enthüllen.
In den Ergebnissen der so begründeten unablässigen
Forschungstätigkeit Leonardos findet sich demgemäß eine Fülle von
Vorahnungen und Vorwegnahmen moderner Erfindungen, die seiner
ungewöhnlichen Beobachtungsgabe und seiner Experimentierfreudigkeit zu
verdanken sind; dagegen gründet sich der Ruhm des Malers auf ein
verhältnismäßig kleines OEuvre, dem allerdings eine außerordentliche Zahl
von Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen gegenübersteht.
Klein befasst sich in diesem Buch gleich zu Anfang mit dem Geheimnis
der Mona Lisa, um dann das breit gefächerte naturwissenschaftliche des
Genies zu fokussieren , zu entschlüsseln und dabei aufzuzeigen, das wir
noch heute von da Vinci lernen können.
Mit besonderem Interesse habe ich das Kapitel " Der Traum vom Fliegen
" gelesen, in dem Leonardo als empirisch Forschender besonders deutlich
erkennbar wird.
Dem Anhang des Buches ist sind die Lebensdaten da Vincis aufgrund
einer gut strukturierten Zeittafel zu entnehmen.
Ein sehr gutes, spannendes Buch. Empfehlenswert!
darwin. das abenteuer des lebens.
Autor/Autoren: Jürgen Neffe
Herausgeber: C. Bertelsmann Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Allgemeines] [Biologie] [Lexika] [Naturforscher] [Weltreise; Reise-/Erlebnisberichte] [Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Darwin, Charles] [Darwin, Charles]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Das "Reisebuch" schlechthin
Ich zähle zu den Viellesern, die es kaum erwarten können, das nächste
Buch in die Finger zu bekommen. Bei diesem Buch tat es mir um jede
umgeblätterte Seite leid, weil sie mich unaufhaltsam dem Ende der
großartigen Betrachtung des Herrn Neffe näher brachte.
Diese Kombination einer animierenden Beschreibung einer Reise um die
Welt, verbunden mit der kritischen Betrachtung der Frage - dabei Darwin
folgend - wo geht es mit uns als Lebewesen generell hin, ist faszinierend
und zutiefst beunruhigend.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Abenteuer des Lebens
Die Fahrt auf der Beagle ist das herausragende Ereignis im Leben von
Charles Darwin und der Autor und Wissenschaftsjournalist Jürgen Neffe macht
sich innerhalb von sieben Monaten auf die gleiche Tour um den Spuren und
Entdeckungen Darwins zu folgen und nachvollziehbar zu machen. In seinem
Buch DARWIN zeigt Jürgen Neffe auch die Nachfolger Darwins und ihre
Forschungsergebnisse auf und schließt so den Kreis vom Anfang bis zu
aktuellen Forschungsergebnissen und dem Ausblick auf die Zukunft der
Menschheit.
Das Buch ist eine gekonnte Kombination von Reisebericht,
Biologieunterricht und Spurensuche zu Gunsten von Charles Darwin. Viele
Informationen bieten sich hier dem Leser feil, von der einfachen
Landeskunde, einigen alten Vorurteilen bis zu beeindruckenden Erkenntnissen
im Laufe der Geschichte.
Es ist sehr beeindruckend diese 19 Monate andauernde Reise von Jürgen
Neffe auf den Spuren Darwins und seinem Schiff der Beagle nachzuvollziehen,
man fühlt sich wie in Argentinien, ist bei den Gesprächen mit den Maori
Neuseelands hautnah dabei, sieht Tahiti wie es Darwin zur Kenntnis genommen
hat und erfährt darüber hinaus viel Wissenswertes - ein Reisebericht der
besonderen Art.
Ich persönlich habe das Buch zu schätzen gelernt, erweiterte es doch
ganz angenehm meinen Horizont und schenkte mir ein paar sehr eindrückliche
Bereichte und Erfahrungen, welche ich so sicherlich nicht so schnell
gemacht hätte.
Für mich persönlich war die Wandlung von Darwin vom Theisten am
Anfang seiner Reise zu einem Wissenschaftler par excellence, welcher das
Alte Testament vollkommen ablehnte, geradezu unheimlich aber vollkommen
nachvollziehbar.
Am Ende des Lebens von Charles Darwin wusste er genau die Ursachen
und Wirkungen der Evolution und schaute damit ein wenig hinter den Vorhang
der Unendlichkeit der Zeit.
Sehr empfehlenswert!
++++ (ein Amazon Kunde): Wenn einer eine Reise macht, kann er viel erzählen....
Im Jahre 2007 hat sich Jürgen Neffe aufgemacht, binnen sieben Monaten
die Weltumsegelung von Charles Darwin (auf der Beagle im Jahre 1831-1836)
zu wiederholen.
Herausgekommen ist ein Buch, das Biographie, Reisebericht und
Wissenschaftsreportage in einem ist.
Das Ganze (Charles Darwin, Evolutionstheorie, Überbevölkerung,
Gentechnik, Religion) wird spannend und journalistisch aufgepeppt erzählt.
Man lernt einige schöne Ecken der Welt kennen (dem Buch sind 72
Photos beigefügt)und einige Details, die man = ich nicht kannte, so z.B.
dass das zweithäufigste große wilde Säugetier die Krabbenfresserrobbe mit
fünfundzwanzig Millionen Individuen ist.
Völlig überflüssig finde ich Neffes Spekulationen über Darwins
Besuche im Rotlichtmilieu (Seite 70), hier werden ohne Fakten zu nennen
Behauptungen aufgestellt - was soll das?
Ebenso hat mich nach der Lektüre überrascht, dass Neffe als Resultat
seiner Reise "eine optimistischere Sicht auf die Zukunft meiner Spezies
als vor meiner Abfahrt" hat. Tatsächlich beschreibt er fast bei jedem Ort,
wie sich die Natur seit Darwins Zeiten verändert hat, sprich die Umwelt
zerstört bzw. Tiere und Pflanzen ausgerottet wurden.
Gut finde ich seine Idee Orginalzitate aus Darwins Reisebericht in
seine Berichte aus der heutigen Zeit zu mischen.
Ich fand das Buch sehr anregend zu lesen und empfehle es weiter.
hawkings neues universum: die welt des genies - für jeden verständlich
Autor/Autoren: Rüdiger Vaas
Herausgeber: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Universum] [All] [Hawking, Stephen W.] [Universum - Weltraum] [Urknall] [Weltall] [Weltraum ( Universum )]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): informatives Buch
Das Buch liest sich soweit ganz gut, wobei immer mal wieder 2 - 5
Seiten kommen, auf denen der Laie einfach nichts versteht, zumind. ging es
mir so, aber auch diese Seiten liest man gerne, um evtl. zumind. eine
Information zu erhalten. Alles im Allen kann man einige nützliche und
faszinierende Sachen aus dem Buch lernen, sodass ein evtl. Gesprächspartner
zumind. von einen Grundwissen bezügl. Universum ausgehen kann. Die
Urknalltheorie wird endlich mal in sich erklärt, da der Name Urknall
einfach irreführend ist. Außerdem schafft es der Autor die enormen Weiten
des Universums immer wieder greifbar für einen Laien zu machen, in dem er
die unendlichen Weiten auf ein normales Vorstellungsvermögen runterbricht.
Aber auch dies vergisst er manchmal, sodass Zahlen in den Buch vorkommen,
mit denen man nun wirkl. nichts anfangen kann. Das Buch beleuchtet mehrere
Theorien, von vielen Forschern, also nicht nur Hawking. Am Anfang erhält
man einen kurzen Überblick von Hawkings leben, das ich sehr gelungen finde
in dieser Form, da ausschließl. wichtige Informationen geschrieben wurden
und man sich nicht weiter mit unnötigen Details beschäftigen muss.
Respekt vor diesen Buch, in Verbindung mit der kürzesten Geschichte
der Zeit sind einige Sachen bei mir hängen geblieben und ich konnte vieles
dazu lernen und einigemal musste ich innehalten und mir die
Bedeutungslosigkeit der Menschheit im Universum vorstellen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Kosmologie, zum Staunen verpackt
Fachlich von einem von der Physik weit entfernten Stern kommend, kann
ich immer wieder darüber staunen, wie es Rüdiger Vaas gelingt, komplexe
Themen wie die Entstehung des Universums, das Verhältnis von Raum und Zeit
und aktuelle Ergebnisse und Debatten der Astronomie, Mathematik und
Philosophie verständlich darzustellen. In diesem Buch hat Vaas, der aus
mehreren Kosmologie-Kongressen berichtet und auch Hawking kennenlernte (und
eine pfiffige Interviewfrage stellte), dabei seine Stärken kombiniert: 1.
Die Vorstellung der Forscherpersönlichkeiten mit ihren jeweiligen
charakterlichen Eigenheiten und oft dramatischen Biografien, ohne dabei
voyeuristisch zu sein (besonders, aber nicht nur bei Hawking gelungen). 2.
Die möglichst verständliche Vorstellung ihrer aktuellen Theorien. Und 3.
deren Einordnung in das aktuelle Feld neuer Messungen, Funde und Argumente
- das Ganze garniert mit anschaulichen Grafiken, die wirklich hilfreich
sind. So entsteht das Panorama eines faszinierenden Forschungszweigs,
dessen Protagonisten keines Alleswisser sind, sondern ständig neue Theorien
entwerfen, gegeneinander ins Rennen schicken, testen und verwerfen - und
Stück für Stück ein immer rätselhafteres Universum erkunden. Sowohl der
Fortgeschritte wie der Laie bekommen bei Vaas die Faszination der
Kosmologie pur geboten!
+++++ (ein Amazon Kunde): Aufgelockert und doch sehr genau
Finde das Buch sehr gut gegliedert, und fachlich interessant
geschrieben. Es ist nicht so oberflächlich wie einige Bücher zu diesem
Thema die ich gelesen habe. Vor allem die Beweise und genauen Schilderungen
der Hintergrundstrahlung gefallen mir besonders.
Es ist auf jeden Fall besser und verständlicher geschrieben, als das
letzte Buch "Eine Kurze Geschichte des Universums", welches er selbst in
diesem Buch als nicht so verständlich geschrieben kritisiert.
Preis und Leistung sind ok - deshalb 5 Sterne
+++++ (ein Amazon Kunde): INHALT DES BUCHES
--- 336 SEITEN --- ZAHLREICHE FOTOS, ILLUSTRATIONEN UND TABELLEN
"Mein Ziel ist einfach: das vollständige Verständnis des Universums -
warum es ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert", sagte Stephen
Hawking einmal.
Was hat den Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren ausgelöst? Das ist die
große Frage - denn die Entwicklung des Universums seither wurde bereits
gründlich erforscht. Jetzt aber wollen Stephen Hawking & Co. auch die
letzte Grenze der menschlichen Erkenntnis überwinden. Haben Raum, Zeit,
Materie und Energie einen Anfang oder sind sie ewig? Ist es überhaupt
sinnvoll zu fragen, was vor dem Urknall geschah? Und welche Rolle spielt
der Mensch im Kosmos?
Vor der Erfindung des Kabelfernsehens konnte jeder nach Sendeschluss
etwas vom Echo des Urknalls erhaschen: Denn ein Teil des Rauschens auf der
Mattscheibe wurde von der Kosmischen Hintergrundstrahlung erzeugt, die den
gesamten Weltraum noch immer erfüllt.
Das Fernsehrauschen ist Vergangenheit, aber der Weltraum dehnt sich
seit dem Urknall ständig aus. Vor 13,7 Milliarden Jahren war das ganze
beobachtbare Universum extrem heiß und dicht und winziger als ein Atom.
Rechnet man die Entwicklung noch weiter zurück, gelangt man an einen
unerfreulichen Punkt: die Singularität". Stephen Hawking hat bewiesen, dass
Albert Einsteins Relativitätstheorie hier zusammenbricht - die Grundlage
der modernen Kosmologie.
Um den Urknall zu erklären, braucht man eine bessere Theorie. Ansätze
zu einer solchen "Weltformel" gibt es bereits. Stephen Hawking und seinen
Kollegen haben nun eine Erklärung gefunden, wie es zum Urknall kam und was
vorher war - ein fremdes Universum mit umgekehrter Zeitrichtung ...
--- INHALT:
Einführung
## Teil I: Lebenszeit
Kindheit: Über die Sterne hinaus
Studium: Von einem anderen Stern
Schock: Das Todesurteil
Wendezeit: Liebe und Physik
Krisenzeit: Luftröhrenschnitt und Computerstimme
Ehrenplatz: Der berühmteste Lehrstuhl der Welt
Bestseller: Die kurze Geschichte der kurzen Geschichte ...
Privatleben: Musik und die Frauen
Arbeitszeit: Wie Hawking forscht
Förderzeit: Hawkings Stiftung
Losgelöst: Geist im Höhenflug
Besonderheit: Ist Hawking eine Singularität?
Nobelpreis: Warum ihn Hawking nicht bekommt
## Teil II: Kosmische Zeit
Das größte Abenteuer
Die kosmische Vertreibung
Gott wird obdachlos
Inseln im Leeren
Große Welt und kleiner Geist
Raumschiff Erde
Gefangen zwischen Unendlichkeiten
Zigeuner am Rand des Universums
Nichtigkeit, nicht Wichtigkeit
Die Wissenschaft von der Welt als Ganzes
Der Bedeutungskosmos des Kosmos
Ein Luftballon und die Dunkelheit der Nacht
Die Flucht der Galaxien
Kosmologische Konkurrenz
Kontinuierliche Schöpfung
Der große Knall
Das Weltalter und die Suche nach zwei Zahlen
Urgalaxien auf der Spur
Die ersten Sterne
Das Echo des Urknalls
Als der Weltraum wärmer war
Die flache Welt
Woraus alles besteht
Schildkröten und ein pulsierendes Universum
Anfang oder Ewigkeit?
Vier Arten von Singularitäten und eine Kapitulation
Ein sehr erfreulicher unerfreulicher Punkt
Endpunkt der Physik
## Teil III: Inflationäre Zeit
Das unordentlichste Büro und die Weite des Weltalls
Kosmische Aufblähung
Sechs gute Gründe für die Inflation
Horror vacui - die Furcht vor dem Leeren
Kein Nichts, nirgends
(Mehr als) Alles aus fast nichts
Die Inflation ist tot! Es lebe die Inflation!
Blasen größer als das Universum
Vom frühen Universum zum Wandel der Wissenschaft
Durchbruch in Cambridge
Ewige Inflation
Chaotische Inflation
Universen im Labor
Der achte Tag der Schöpfung
Recycling-Universen
Zusammenfassung: Inflation für Verwirrte
## Teil IV: Imaginäre Zeit
Das Zündholz des Urknalls
Vier Bedeutungen von Urknall"
Nur eine halbe Ewigkeit?!
Attacke auf die Singularitäten
Jenseits von Relativitätstheorie und Quantenphysik
Ohne Rand und Grenzen beim Papst
Das große Rätsel der Quantentheorie
Rhizinusöl, "Maul halten" und Quantenstreit
Viele Geschichten
Neue Pfade in der Kosmologie
Die Bedeutung des Menschen
Die Magie des Imaginären
Alles aus Nichts?
Exkurs: Quantenkosmologie für Neugierige
Viel Lärm um Nichts
Hawking und Gott
## Teil V: Mysteriöse Zeit
Die Rätsel der Zeit
Die Zeit ist auch nicht mehr das, was sie einmal war
Ist die Zeit nur eine Illusion?
Präsentismus - wenn die Gegenwart alles ist
Die Zeit kann sich dehnen
Die Raumzeit und ihre Schatten
Von der vierten Dimension zum Block-Universum
Eternalismus - wenn alles auf einmal da ist
Das emporkriechende Bewusstsein
Ein wachsender Block?
Zeit und Zufall
## Teil VI: Gerichtete Zeit
Im Strom der Zeit
Zehn Zeitpfeile
Warum fließt die Zeit vorwärts?
Eine Zahl größer als unser Universum
Terror, Wikingerhelme und die Beule im Teppich
Totgeborene und menschenfreundliche Universen
Kosmischer Schwindel
Quellenkunde und Vergesslichkeit
Universaler Wettstreit
Am Anfang war ... ein Ring?
Wenn die Zeit rückwärts läuft
Kollision der Zeiten
Zurück aus der Zukunft
Paradoxe Gegenzeiten
Big Brunch
Hawkings größter Fehler
## Teil VII: Rückwärtszeit
Krisen und Konsequenzen
Hawkings Blick von oben
Hawkings neues Universum
Der Urschwung
Seltsame Gegenzeit
Spuren des Vorläuferuniversums
Publizistische Paralleluniversen
und dann kam luna: mehr als eine hundegeschichte - frech, witzig, feinsinnig und klug: ein hund im haus und die welt dreht sich neu
Autor/Autoren: Christine Brügge
Herausgeber: Franckh-Kosmos Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Angeln] [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Jagen] [Tiere] [Belletristik / Geschenkbuch] [Hunde; Berichte/Erinnerungen] [Hund] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Mit Hund ist nichts mehr wie es war
Als die Journalistin Christine mit ihrem Mann aufs Land zieht, möchte
sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Sie will wieder einen Hund.
Ihr Mann Jonas, ohne jegliche Hundeerfahrung, sagt leichtfertig: "Klar!" Er
ahnt ja nicht, worauf er sich einlässt!
WER EINEN HUND SUCHT, BRAUCHT EIN DICKES FELL
Es stellt sich als schwierig heraus, einen Hund zu bekommen. In den
Tierheimen wird Christine nicht fündig, obwohl sie keineswegs übertrieben
anspruchsvoll ist. Sie verlegt die Suche ins Internet, doch auch das
funktioniert nicht. Gerade, als sie aufgeben will, kommt Luna ins Haus, ein
blondes, mittelgroßes Hundemädchen aus Italien, 6 Monate alt. Der Anfang
gestaltet sich in der Tat schwierig. Doch nach und nach gewöhnt sich Luna
an ihr neues Zuhause. Wer sich nicht so leicht an seine neue Rolle gewöhnt,
ist Jonas. Er muss erst lernen, mit Luna so zu kommunizieren, dass sie ihn
versteht. Frauchen gibt Nachhilfe in hundgerechter Kommunikation, was zu
komischen bis peinlich-absurden Szenen führt.
MIT HUND MACHT MAN GANZ NEUE ERFAHRUNGEN
Was tut man, wenn das Tier sich langweilt? Ausgiebig spazieren gehen?
Ganz viel Spielzeug kaufen? Einen Hunde-Spielkreis gründen? Und was macht
man, wenn sich der neue Gefährte als extrem mäkeliger Fresser erweist, der
vor vollen Näpfen zu verhungern droht? Sich einmal quer durchs
Tierfutterangebot kaufen oder den Hund selbst bekochen? Warum alle diese
Maßnahmen grandios scheitern, erzählt Christine Brügge auf hinreißend
komische Weise.
MIT HUND HAT MAN AUCH ÄRGER ...
... mit verantwortungslosen Haltern anderer Hunde, zum Beispiel. Und
mit klugsch***enden Mitmenschen, die einem immerfort ihre ungebetenen
Ratschläge aufdrängen. Und auch Luna selbst sorgt für Verdruss, weil sie
sich standhaft weigert, ins Auto zu steigen. Weil sie nicht für 5 Minuten
alleine bleiben kann, ohne zu jaulen und das Haus umzudekorieren. Und weil
sich mit Hund eine Partnerschaft fast ebenso stark verändert wie mit Kind.
MIT HUND LERNT MAN DIE MENSCHEN KENNEN
Die einen halten Hunde für gefährliche Bestien, die anderen für
Wilderer, die dritten verfallen in hysterische Bazillenfurcht, sobald ein
Hund nur das Haus betritt. Hundefreunde werden das nachvollziehen können.
Genau wie die Liebeserklärung in der Danksagung am Schluss des Buchs:
"Luna, du bist ein komischer Hund. (...) Du bringst uns so oft zum Lachen.
Und zum Staunen. Du bist eine Bereicherung auf vier Beinen. Wir lieben
dich."(S. 139)
Ob man erfahrener Hundehalter ist oder eher der Jonas-Fraktion
zuneigt - tierlieb aber ahnungslos - man wird sich über die turbulenten
Geschichten des Paares, das auf den komplizierten Hund gekommen ist,
köstlich amüsieren. Christine Brügge zieht ihre eigenes Verhaltens und das
ihres Mannes mit einer gehörigen Portion (Selbst-)Ironie durch den Kakao.
Und auch das Tun und Treiben von Freunden und Bekannten ... die sicher so
weit verfremdet sind, dass sich die realen Vorbilder nicht wiedererkennen.
Denn auch wenns für die Leser überaus komisch ist wer möchte sich schon
als anstrengende Nachbarin oder superpingelige Freundin porträtieren
lassen?
Doch geht es in diesem Buch nicht nur um die Komik der Verzweiflung,
die ausbricht, wenn das Chaos tobt, weil ein Hund den Alltag und die
Partnerschaft auf den Kopf stellt, es geht auch um die erstaunliche Liebe
zwischen Mensch und Hund. Ein Buch mit komischen und nachdenklichen
Momenten ideal für Hundehalter, die sich in vielem wiedererkennen werden,
und für Menschen, die im Begriff sind, Hundehalter zu werden. Die wissen
dann gleich, was auf sie zukommt ...
+++++ (ein Amazon Kunde): Faszination Hund
Zitat: Frau Kötterbusch musste in den ersten Wochen unseres neuen
Lebens oft gedacht haben, wir hätten nicht alle Tassen im Schrank. Haben
wir ja auch nicht. Die schönsten stehen im Sideboard ..."
Und dann kam Luna" - was für eine herrliche Lektüre. Frau Brügge
durchsticht mit informativer und dennoch ironischer Sichtweise und einer
riesigen Portion an Humor und bildlicher Darstellung. Wer bislang glaubte
Herrchen und Frauchen hätten es schwer, der sollte dieses Buch zur Hand
nehmen. Sicher haben es Herrchen und Frauchen nicht leicht, doch zum
harmonischen Beisammensein gehört auch noch der Hund - das Kind der
Familie. Und wie sehr ein solches Fellknäuel den Alltag auf den Kopf
stellen kann, dass zeigt die Autorin auf 236 wunderbar geschriebenen
Seiten.
Und dann kam Luna" ist für alle, die herzhaft schmunzelnd,
verständnisvoll kopfschüttelnd, herzzerreißend ergriffen und besorgt
mitleidend sein wollen, für Hundebesitzer und Nichthundebesitzer.
Prädikat: Wundervoll!
+++++ (ein Amazon Kunde): Lesespaß vom aller Feinsten
Ich habe laut gelacht, mitgefiebert, mir an die eigene Nase gefasst und
meinen vierbeinigen Mitbewohnern häufig zugezwinkert.
Mir hat schon lange kein Buch mehr so viel Spaß gemacht. "Und dann
kam Luna" ist ein Buch, das durch viel Witz und schriftstellerisches Können
den Leser voll und ganz in seinen Bann zieht und wirklich für Kurzweil
sorgt. Die Autorin hat es geschafft, die Komik der Situation jedes Mal auf
den Punkt zu beschreiben und an den Leser weiterzugeben. Ich habe das Buch
sehr genossen und kann es wirklich jedem empfehlen, der mal wieder ein
amüsantes, gut geschriebenes und einfallsreiches Buch lesen möchte.
+++++ (ein Amazon Kunde): fast eine Romanze:-)
Als Besitzerin einer Tierheimhündin, die auch in vielerlei Hinsicht
nicht so funktioniert/e, wie sie sollte, habe ich mich in diesem herrlich
flott geschriebenen Buch oft wiedergefunden und musste so oft herzlich
lachen! Die Autorin zeigt Mut, sich selbst auf die Schippe zu nehmen, Mut,
Peinlichkeiten zu outen und Mut zur liebevollen Konfrontation mit ihrem
Hund, ihrem Mann und ihren Nachbarn. Ein echtes Gute-Laune-Buch,
warmherzig und fröhlich, teilweise auch rasant spannend und weder platt
noch oberflächlich. Ja, und auch ein Buch über Beziehungen, in denen nicht
immer alles rosarot strahlt, wie im richtigen Leben eben. Wir haben es nun
schon zwei mal an künftige Hundebesitzer verschenkt, kam gut an.
+++++ (ein Amazon Kunde): Mehr als eine Hundegeschichte
Ja!
Besser als auf dem Buchcover kann ich es auch nicht beschreiben!
Es ist tatsächlich mehr als \'eine Hundegeschichte\', es ist auch mehr
als
\'Frech, witzig, feinsinnig und klug\'!
Es ist ein Buch über Beziehungen, über die Beziehung zu einem
Hund(natürlich), zu Menschen mit oder ohne Hund, mit oder ohne
Lebenspartner, mit oder ohne Nachbarn!
\'Frech\' daran ist, dass Fr. Brügge \'verzwickte\' Beziehungsthemen
beschreibt! (Man findet sich darin wieder...)
Das tut Sie auf eine \'witzige\' Art, ich konnte lachen über die im
Buch beschriebenen Personen und Tiere, aber mehr auch über mich!
Aber das ist das \'Feinsinnige\', nach jedem Kapitel, musste ich über
meine
Beziehungen zu anderen Menschen und Tieren nach-denken!
Und das finde ich \'klug\' an diesem Buch, man denkt nach, man lacht
und man findet sich wieder. Ohne, dass die Autorin einem unangenehm auf die
Krawatte tritt!
Dieses Buch hat das, was ich von einem Buch erwarte:
\'Es ist mehr als die Summe der einzelnen Wörter darin. Es erzeugt
nachhaltige \'Bilder\' in meinem Kopf\'!
Deswegen, ein absolut empfehlens- und lesenswertes Buch!
Auch für Leser ohne Hund/Haustier!
(So wie ich einer bin)
Thomas Witt
gauß. eine biographie
Autor/Autoren: Hubert Mania
Herausgeber: Rowohlt Verlag GmbH
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Allgemeines] [Belletristik] [Biographien, Erinnerungen] [Lexika] [Mathematik] [Sachbuch / Geschichte] [Gauß, Carl Fr.] [Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Gauß, Carl Fr.] [Mathematiker]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannend, lehrreich, witzig
Gauß, Carl Friedrich, 1777 - 1855, Mathematiker, Astronom und Physiker.
Wer war dieser Mensch eigentlich, der sich den ganzen lieben langen
Tag mit komplexer Zahlentheorie und nichteuklidischer Geometrie
beschäftigte? Der zusammen mit einem Kollegen den ersten elektrischen
Telegraphen konstruierte? Der als Eigenbrötler und lebensferner Kauz
verschrieen war? Das herauszufinden hat sich Hubert Mania zur Aufgabe
gemacht - und es ist ihm mit Bravour gelungen.
Mania legt eine Gauß-Biographie vor, die vor allem durch ihr
Facettenreichtum besticht, denn der Autor handelt nicht nur die Lebensdaten
seines Protagonisten ab, er füllt die Zeit zwischen diesen Ereignissen mit
spannenden Schilderungen des Alltags vor 200 Jahren, und zeichnet zugleich
ein lebendiges Bild aus der napoleonischen Besatzungszeit, zitiert aus
Briefen, Zeitungen und Dokumenten, und lässt so quasi Zeitzeugen zu Worte
kommen.
Kurioses und faktisches aus der Epoche berichtet Mania in dem
flüssigen Stil, den man bereits in seinem belletristischen Werk "Scintilla
Seelenfunke" findet: Nachdem Gauß mit seiner Familie von Braunschweig nach
Göttingen übersiedelte, muß im neuen Wohnort "Visite gefahren" werden. "Der
Herr Professor und seine Frau mieten sich eine Kutsche, fahren bei 50 bis
60 Familien vor, lassen sich durch einen mitfahrenden Botenjungen ihre
Visitenkarte abgeben und müssen währenddessen vornehm im Wagen sitzen
bleiben und weiterfahren, bevor sich die Gelegenheit ergeben könnte, dass
jemand ihnen tatsächlich persönlich die Hände schütteln wollte. So ist es
Brauch. Johannas Kommentar: "Oh der lächerlichen Menschen!"
Der Autor erzählt lebendig von Familie, Politik, Uni-Alltag,
Zeitgeist und astronomischen und mathematischen Forschungen und
Entdeckungen. Und da wird es für den fachlich nicht bewanderten Leser
schwierig, den abstrakten gauß\'schen Gedanken zu folgen. Aber diese
Textstellen, für den geschichtsinteressierten Mathe-Profi ein Genuss, sind
nicht überlang geraten und so gestaltet, dass sie auch für den Laien gut
lesbar sind - was den professionellen Umgang des Autors mit der Fülle des
Stoffes nur unterstreicht.
Hubert Mania zeichnet mit treffenden Worten ein persönliches,
ganzheitliches und buntes Bild der Person Carl Friedrich Gauß und seiner
Zeit, während Kehlmann in "Die Vermessung der Welt" dies nur skizzieren
konnte.
+++++ (ein Amazon Kunde): Über Hubert Manias Buch Gauß
Nachdem ich die Rezension von Burkhard Müller in der Süddeutschen
gelesen habe, die Manias Biografie mit der Schlagzeile Mania schlägt den
historischen Roman von Daniel Kehlmann übertitelt war ich sehr gespannt.
Die Biografie ist in der Tat eine Klasse für sich. Der Autor verfügt über
ein tolles Sprachgefühl. Ich konnte die Biografie nicht mehr aus der Hand
nehmen. Es ist ein Buch, über den Menschen Gauß und seine Beziehungen zu
anderen ihm wichtigen Menschen. Die Biografie ist verständlich geschrieben
und belastet den Leser nicht mit Formeln. Vor allem die Beziehung zu seiner
ersten Frau und großen Liebe ist mit wunderbaren einfühlsamen Zitaten
unterlegt. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der an dem Menschen
Gauß interessiert ist. Es ist ein tolles Buch und ich gratuliere dem Autor
für diese Leistung.
golf monster: mein leben zwischen golf und rock 'n' roll
Autor/Autoren: Alice Cooper
Herausgeber: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Belletristik] [Biographien, Erinnerungen] [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Cooper, Alice] [Golf; Biografien] [Musiker Rock/Pop/Jazz (Biografien/Erinnerungen); Cooper, Alice] [Erinnerung] [Lebenserinnerung] [Memoiren]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine Achterbahnfahrt mit dem Golfcaddy back to the 60'ies
Hab das Buch auf englisch gelesen. Was für ein Trip! Alice schreibt auf
eine Art, dass die Bilder sichtbar werden. Dazu schimmert sein typisch
ironisch, sarkastischer Humor immer wieder durch. Auch die Golftips sind
philosophischer Natur und geben einen schönen Einblick in die Welt
des Golfens, für mich, der Eishockey liebt, wahrlich eine Offenbahrung.
auf der suche nach dem gedächtnis: die entstehung einer neuen wissenschaft des geistes
Autor/Autoren: Eric Kandel
Herausgeber: Pantheon
Broschiert
Stichworte: [Biologie] [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Populäre Darstellungen] [Neurowissenschaft] [Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Kandel, Eric R.] [Denken] [Mensch] [Psychologie, Psychotherapie]
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Zwei Geschichten
"Auf der Suche nach dem Gedächtnis" verbindet zwei Geschichten
miteinander. Da ist zum einen die Geschichte des Lebens und der Forschung
des Eric Kandel, und zum anderen wird die Geschichte der
Neurowissenschaften erzählt. Auf gewisse Art und Weise steht Eric Kandels
persönliche Geschichte exemplarisch für die Geschichte der Wissenschaft des
Geistes, die zunehmend von der Biologie bestimmt wurde. Das Bemühen Kandels
um ein Verständnis für das Gedächtnis wendet sich einem biologischen Ansatz
zu, wird zu dem Bemühen, das Gedächtnis auf zell- und molekularbiologischer
Ebene zu verstehen. Aber es ist nicht nur die zunehmend reduktionistische
Arbeitsweise, die Kandels Forscherdasein mit der Geschichte der
Neurowissenschaften verbindet, sondern auch die Art und Weise, die
Geschichten sich und anderen zu erzählen und dabei eine Kohärenz und
Stringenz zu schaffen, die so nicht existiert. Beide Geschichten sind
merkwürdig bruchlos, sind schiere Erfolgsgeschichten, so dass man bisweilen
ein wenig Reibung vermisst. Kritik oder Provokation sollte man hier also
nicht erwarten und sich zudem bewusst sein, dass Vergangenheit, obwohl sie
stattfand, vom Erzähler in einem aktiven Prozess in eine Geschichte geformt
wird. Hin und wieder wird der Leser vielleicht auch Kandels Optimismus
hinsichtlich des Erklärungspotentials der Biologie kritisch betrachten und
sich wünschen, dass Kandel dies selbst getan hätte.
In seinem Vorwort schreibt Kandel, dass er sein Buch für Leser
geschrieben hat, die ohne jedwede Vorkenntnisse eine Einführung in die
Naturwissenschaft des Geistes suchen. Das hat er insofern geschafft, als
dass er Fachbegriffe erklärt und überhaupt sehr verständlich und
leidenschaftlich schreibt. Die Fülle an Informationen zu Versuchsaufbauten
und Untersuchungsdesigns, zur Biochemie und Bioelektrizität macht dieses
Buch zwar sehr detailreich und damit informativ, aber auch unüberschaubar.
Und so werden wohl einige Leser am Ende weniger wissen beziehungsweise
behalten, als sie erhofft haben. Andererseits vermittelt Kandel einen
tiefen Einblick in die Forschung und die reduktionistische Sichtweise der
Neurobiologie, so dass der Leser am Ende vielleicht nicht "weiß", so doch
immerhin ein Gefühl für die Bedeutung der Forschung und die Arbeitsweise
Kandels und seiner Kollegen hat.
Mit einer gewissen kritischen Distanz gelesen, bietet Kandels "Auf
der Suche nach dem Gedächtnis" eine spannende und tiefgehende Reise in die
Neurowissenschaften. Manchmal ist sie etwas anstrengend und kann den Leser
angesichts der Detailfülle und Tiefe überfordern, aber immer schafft sie
es, die Begeisterung und Leidenschaft des Autors für sein Fach und das
Leben überhaupt zu vermitteln. Zudem lernt man einen großen Wissenschaftler
unserer Zeit kennen. Für alle, die Interesse an den Neurowissenschaften
haben, ist das Buch also, trotz einiger Kritikpunkte, absolut zu empfehlen.
+++++ (ein Amazon Kunde): KANDEL 'Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes.'
Bringt der als Imprint bei RandhomeHouse von seinem rührigen,
inzwischen über achtzigjährigen Wolf Jobst Siedler begründeten Verlag ein
Buch heraus - und hierbei vornehmlich Autobiographien - darf man als Leser
getrost die diesem Genre gegenüber gepflegten Vorbehalte streichen und sich
einfach darauf freuen, etwas schön Ediertes und autorenmäßig
Hochqualifiziertes in den Händen halten zu dürfen. So wie Verlage für
Programme stehen, so werden sie bewertet, und es ist gewiß keine Eloge auf
den Siedler-Verlag, sondern das Ergebnis einer weiteren Frucht
qualitätsvoller Lektoren- und Verlagsarbeit. So etwas gibt es noch, und
dies sollte eingangs erwähnt werden, um zu verstehen, weshalb Autoren nur
so gut sind wie Verlage sie machen. Was Kandel, Nobelpreisträger für
Medizin und Physiologie, in dieses Lebenswerk der Reflexionen einbettet an
hochkarätigem Wissen und dieses Wissen dem Leser vermittelt, stellt eine
Leistung der Extraklasse dar. Nicht nur Stil und Sprache, sondern jene
Prise Nonchalance, mit der er sich, rückblickend, seinem schöpferischen
Wissenschaftswerk nähert, sind es, die fesseln, sondern auch und gerade
Fakten der neurobiologischen Forschung mit Fokus auf Freuds Psychoanalyse
und dessen Postulate von der Klassifizierbarkeit des Selbsts in Ich, Es und
Über-Ich als Einheit von Geist, Seele und Leib (und als Triebfeder die
Libido). Wer als Leser von Synapsen, Neurotransmittern und Verschaltungen
schon hörte, diese Termini aber nicht einordnen, geschweige denn sinngebend
verstehen konnte, wird von Kandel an die, man möchte hinzufügen
großväterliche Hand genommen und in eine noch recht junge Wissenschaft
eingeführt, dessen hervorragender Exponent der Autor selbst ist. Das mag
ein wenig betulich anmuten, auch wenn die Schilderungen mißreißend sind,
gleichwohl weiß der Autor als Prof.em. wohl am besten, wie er Schüler und
Zuhörer, Leser und Fragende psychologisch so betreuen kann, daß diese am
Ende der Vorlesungen oder hier des Buches mehr wissen als sie zuvor in der
Sache wußten. Das offenbart eine große Kunst der didaktischen Führung
durchs Geflecht einer mit vielen Rätseln behafteten Wissenschaft vom
Funktionieren unseres Intellekts, von der Wissensaneignung und -verwertung
und von dem, was uns Menschen als Homo sapiens auszeichnet, nämlich die
Fähigkeit korrelativ und deskriptiv zu lernen, das Erlernte zu lehren und
darüber hinaus in kausalen Zusammenhängen zu argumentieren.
Selbstverständlich mag dies alles sein, doch liegen solchen
Selbstverständlichkeiten Ursachen zugrunde, die mitunter immense Wirkungen
erzielen. Wie und wann und unter welchen Prämissen das Gehirn arbeitet,
Rezeptoren als Zulieferer fungieren und Ergebnisse unseres Handelns immer
auch nachverfolgbare Prozesse initiiierten, solche Kontexte zu erfahren ist
aufschlußreich. Für den gewiß, der lernen möchte, für den, der sich wenig
darum schert, weshalb etwas so und nichts anders seinen Ausdruck findet,
nicht. So einfach stellt sich das Muster neuronaler Transmitter dar:
Ablehnung, Desinteresse, Befürwortung, Begeisterung. Da wird das
Autobiographische des Österreichers amerikanischen Passes zur Nebensache,
transportiert aber dennoch etwas ganz Wesentliches: den Zauber, dem einer
Person wie Eric Kandel innewohnt, und ohne die dieses Buch weder eine
Wanderung durch die Neuobiologie noch ein Exkurs in alter Manier gewesen
wäre. Eine wirklich glücklich zu nennende Verknüpfung zwischen beidem ist
hier erfolgt und man möchte sich schlicht und einfach für den Lesegenuß und
den Erkenntnisgewinn bedanken!
+++++ (ein Amazon Kunde): Ausgezeichnete Erkenntnisse
Das verbreitete Desinteresse innerhalb der pädagogischen Zunft
gegenüber Fragestellungen der Neurobiologie und der Kognitionsforschung ist
mir weithin unverständlich. Meine Prognose geht dahin, dass in den vor uns
liegenden Jahrzehnten die Hälfte der Erklärungen für das menschliche
Verhalten mit der Struktur und Funktionsweise des Gehirns zu tun haben
werden. Darüberhinaus kann ich mir recht gut vorstellen, dass "Spur" und
"Umschrift" schon bald genauso zu unserem Wortschatz gehören wie
"Verdrängung" oder "Projektion". Deshalb scheint mir mehr als ratsam,
beizeiten zu lernen, seriöse Forschung von marktschreierischer Gaukelei zu
unterscheiden.
Man lernt nie aus. Schon allein deshalb halte ich bei der
Grundannahme einer biologischen Determination unseres Wesens größte
Vorsicht für angebracht. Doch hier enden auch schon meine Gemeinsamkeiten
mit den Skeptikern hinsichtlich der Arbeit von Hirnforschern. Besonders die
hier vorgestellte Zusammenstellung aus persönlichen Erinnerungen und
wissenschaftlichen Erkenntnissen kann unseren Blick auf die zunehmend an
Bedeutung gewinnende Disziplin der Neurobiologie sehr verändern. Eric
Kandel hat den Kampf um meine Aufmerksamkeit hinsichtlich der Hirnforschung
gewonnen.
Der im Jahre 2000 für seine Bahn brechenden Veröffentlichungen zum
Kurz- und Langzeitgedächtnis mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Autor gilt
als einer der weltweit führenden Neurowissenschaftler unserer Zeit. Eric
Kandels Buch "Auf der Suche nach dem Gedächtnis" macht uns ein Stück
Wissenschaftsgeschichte lebendig. Anders als viele seiner Fachkollegen
zeigt er eindrucksvoll auf, dass wir keineswegs die willenlosen Marionetten
unserer genetischen Anlagen sind, sondern dass wir, im Gegenteil, ungeahnte
Möglichkeiten haben, unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unsere Umwelt
zu verändern.
In seinen Studien fand Kandel heraus, dass einfache Verhaltensformen
auf neuronalen Netzen beruhen, welche aus bestimmbaren, untereinander fest
verbundenen Neuronen aufgebaut sind, während das Langzeitgedächtnis auf
einer Neubildung von Proteinen beruht. In unsere Alltagserfahrung übersetzt
bedeutet das vor allem, dass wir Bildung nicht kaufen können wie eine
Elektrozahnbürste, sondern eine Menge dafür tun müssen müssen damit sie in
uns Gestalt gewinnt, und dass unser Bild vom Gehirn als Schaltzentrale
eines kybernetischen Regelkreises weithin unvollständig ist.
Kandel zeigt sehr eindrucksvoll auf, dass das Gehirn ein Ort ist, an
dem sich ein Leben lang äußerst beeindruckende psychologisch-biologische
Kommunikationsprozesse ereignen, die sogar - und das hat mich am meisten
beeindruckt - unser Genom und unser Miteinander verändern können. Denn es
ist ja über das verständliche Streben nach dem eigenen Wohlbefinden hinaus
eine der interessantesten Fragen unserer Zeit, wie Seele und Gehirn unser
Zusammenleben und unser aller Gesundheit beeinflussen. Für mich ist es
äußerst interessant, zu lernen, in welcher Weise unser Gehirn und unsere
Gene, die es reguliert, dem Einfluss der Umwelt verbunden sind und
inwiefern dies einen WECHSELSEITIGEN Prozess darstellt. Deshalb denke und
hoffe ich, dass dieses Buch viele weitere lesenswerte Veröffentlichungen
zum Thema nach sich ziehen wird.
+++++ (ein Amazon Kunde): Was ich immer schon wissen wollte
Ich habe weder Pysiologie oder Medizin studiert und war dennoch von den
ersten Seiten des Buches an gefesselt. Die Beschreibung der Vorgehensweise
in den Anfängen der Erforschung der geistigen Funktionen von Lebewesen, die
schrittweise Vervollständigung der Sicht auf die Dinge auf Grund
einfachster Experimente, sowie die frappierend einfach dargestellten
biochemischen Zusammenhänge können wohl nur einem Autor gelingen, der
selbst führend auf diesem Gebiet tätig war. Kein überflüssiger
Erläuterungsballast sondern alles einfach und klar. Man wird auf die Reise
mitgenommen von den elementaren Funktionen der Neuronen bis hin zur
Erkenntnis, daß alle geistigen Eigenschaften bzw. Leistungen biochemisch
begründet sind. Auf elegante Weise erledigt sich auch der Jahrhunderte
lange Streit der Philosphen zwischen Empirismus (John Locke) und
Rationalisten (Immanuel Kant) zugunsten Kants durch ein paar fundamental
Experimente und deren Analyse. Das Buch gibt darüberhinaus auch einen guten
Einblick in die Amerikanische Wissenschaftskultur. Ich würde die Lektüre
dieses Buches auch an Gymnasien empfehlen. Alle Fragen des vorherrschenden
Typs "Warum muß ich diesen Scheiß lernen?" sollten sich nach der Lektüre
von selbst erledigt haben.
Dr. Friedrich Wörndle
+++ (ein Amazon Kunde): faszinierende Neurobiologie - leider mit Mängeln
Eric Kandel ist sicherlich einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler
des 20. Jahrhunderts. Das vorliegende Buch ist eine Mischung aus
Autobiographie und Beschreibung der Geschichte der Neurowissenschaften,
wobei naturgemäß die eigenen Beiträge des Autors zur Gedächtnisforschung
den Schwerpunkt bilden. Kandel gelingt es, die komplexen molekularen
Mechanismen neuronaler Plastizität (=Umstrukturierung neuronaler Bahnen
durch Lernen) einfach und auch für interessierte Laien verständlich
darzustellen. Dazwischen berichtet Kandel auch über das Leben vieler
WissenschaftlerInnen, die seinen Lebensweg gekreuzt haben und erzählt
kleine Anekdoten, alles abgerundet mit Fotos der wichtigsten
Persönlichkeiten.
Kandel wurde von den Nazis als Kind mit seiner Familie aus Wien
vertrieben. Die Schilderung seiner Erlebnisse ist berührend und beschämt
mich als Österreicher. Auch Kandels Schilderung seiner kürzlichen Besuche
in Wien, v.a. sein Eindruck von derzeit noch aktiven Politkern und noch
immer existierendem Antisemitismus ist aufschlußreich und regt zum
Nachdenken an.
Jetzt zum Inhalt:
Kandel erläutert die Grundlagen der Erregung von Nervenzellen auf
möglichst einfachem Niveau bevor er ausführlich auf die Mechanismen der
Langzeitverstärkung synaptischer Verbindungen durch Konditionierung in der
Meeresschnecke Aplysia eingeht. Als Pionier der Gedächtnisforschung hat
Kandel mit diesem Organismus bahnbrechende Entdeckungen gemacht, die wie
wir heute wissen, für die Ausbildung von Gedächtnis im gesamten Tierreich
und auch im Menschen relevant sind. Im Jahr 2000 hat Kandel für diese
Entdeckungen den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie bekommen.
Nach der sehr detaillierten Darstellung der von ihm entdeckten,
relativ einfachen Mechanismen der neuronalen Plastizität in der
Meeresschnecke Aplysia widmet sich Kandel der Ausbildung von Gedächtnis in
Säugetieren und beschreibt dazu vor allem seine Arbeiten mit genetisch
veränderten Mäusen. Zuletzt beschreibt er den aktuellen Stand der
Forschung über die Rolle von Neurotransmittern bei psychischen Erkrankungen
(Schizophrenie, endogene Depression) und mögliche neue therapeutische
Ansätze in der Psychiatrie. Es ist ein wesentliches Ziel von Kandel
deutlich zu machen, dass Gehirnfunktionen biochemisch/zellbiologisch
erklärt werden können und dass psychische Erkrankungen solide biologische
Ursachen haben, deren Aufklärung ein zentrales Anliegen der Neurobiologie
im 21. Jahrhundert sein wird.
Vom sachlich-wissenschaftlichen Standpunkt ist das Buch vorbehaltlos
zu empfehlen. Allerdings wird die Freude an der Lektüre durch mehrere
Mängel etwas getrübt:
1. Das Buch enthält zahlreiche Fehler, die das Verständnis der
Zusammenhänge für Nichtfachleute manchmal deutlich erschweren (z.B. die
plötzliche Verwechslung der Proteine CREB und CPEB).
2. Kandel beschreibt seine wissenschaftliche Karriere als
durchgehende Erfolgsstory. Jede seiner Überlegungen war zielführend, jeder
experimentelle Ansatz hatte Erfolg. Wenn ausnahmsweise nicht er selbst
sondern ein Postdoc eine bahnbrechende Idee hatte (z. B. die Rolle von
Prion-artigen Proteinen bei der Ausbildung von Lanzeitgedächtnis), hat er
das früher auch schon einmal gedacht usw. Es wäre schön und für die breite
Leserschaft lehrreich gewesen, hätte Kandel den Prozeß wissenschaftlicher
Erkenntnis mit mehr Realitätsbezug und weniger Selbstverliebtheit
dargestellt. Gerade die vielen Irrtümer und Sackgassen machen das Leben als
Wissenschaftler so spannend. Kandel wäre der Erste, der nur auf der
Autobahn gereist ist.
3. Nach der naturgemäß traumatischen Vertreibung aus Wien lebte
Kandel sein privates Leben wie wir alle, also ohne besondere Vorkommnisse.
Die eingestreuten Geschichten und Anekdoten aus seinem Leben sind trivial
und peinlich. Alle gehen wir gerne gut essen, hören Musik, schlafen
manchmal auf dem Boden und bekommen von unseren Kindern selbst verfaßte
Gedichte zum Geburtstag. Das Buch wäre ohne diese Trivialitäten wesentlich
besser und auch ein bißchen kürzer geworden.
Aufgrund der erwähnten Mängel nur drei Sterne, aber dennoch eine
ausdrückliche Empfehlung für alle an der Entwicklung der modernen
Neurowissenschaften interessierten Leser.
joseph a. schumpeter: eine biografie
Autor/Autoren: Thomas K. McCraw
Herausgeber: Murmann-Verlag GmbH
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Allgemeines, Lexika, Geschichte] [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Wirtschaft] [Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht] [Sachbuch] [Schumpeter, Joseph A.] [Geschichte] [Politik, Staat, Zeitgeschichte] [Wirtschaftsgeschichte] [Österreich]
nikola tesla. eine biographie
Autor/Autoren: Margaret Cheney
Herausgeber: Omega Verlag Bongart-Meier
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Technik allgemein] [Tesla, Nikola /Biographie] [Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Tesla, Nikola] [Tesla, Nikola]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Biografie top, Erfindungen oberflächlich
Nikola Tesla (1856-1943) ist erstaunlicherweise heute relativ
unbekannt, obwohl er einst einer der gefeiertsten Erfinder der Welt war.
Das einzelgängerische Genie, der einstige \'Herr der Blitze\', war seiner
Zeit absolut voraus. Er betrieb die Grundlagenforschung für viele unserer
heutigen Technologien: weltumspannenden Funk/ Radio/ Sonar, das
Wechselstrom-System, Turbinen, Kraftwerke, Strahlungen, Senkrechtstarter,
ferngesteuerte Torpedos oder das UND-Modul, ohne das es heute keine
Computer gäbe. Viele seiner Patente wie drahtlose Energieübertragung,
"freie Energie" oder die Beeinflussung des Wetters durch Energie
unterliegen der militärischen Geheimhaltung. Vielleicht der größte Auswuchs
davon, das HAARP-Projekt in Alaska, wird nur kurz angesprochen. Cheney
lässt Tesla in dieser sehr sorgfältig recherchierten Biografie wieder
aufleben. Sie vermittelt anschaulich den Lebensweg Teslas, seine
Erfindungen, und vor allen Dingen seinen lebenslangen Kampf um Zeit und
Mittel für seine Forschungen. Tesla war dermaßen der Grundlagenforschung
gewidmet, dass er sich zu wenig um den Schutz seiner Patente und um die
Marktreife seiner Erfindungen kümmerte: während andere mit seinen Produkten
reich und berühmt wurden, plagten ihn stets Geldsorgen bis hin zum
Bankrott. Auf die Erfindungen selbst geht Cheney nur sehr oberflächlich
ein. Sie erklärt die Dinge so, dass der Laie den Sinn, der Experte jedoch
nicht die inneliegende Funktionsweise versteht. Für ein tieferes
Verständnis sind Fachwissen und weiterführende Literatur notwendig, u.a.
sei auf die 6-bändige Übersicht zu Teslas Patenten verwiesen (ISBN
3895392472).
+++ (ein Amazon Kunde): Unterhaltung ja, Lösungen nein.
Eine exzellent recherchierte Biographie für alle die an der Historie
interessiert sind. Daß dies kein Buch technischer Natur ist, war klar.
Enttäuschend jedoch für den der versucht, an Tesla\'s Visionen anzuknüpfen,
Lösungen für die Gegenwart zu erkennen und Perspektiven für die Zukunft zu
ermöglichen. Es ist zumindest keines dieser Bücher, die nur auf die
Gefahren hinweisen, die uns umgeben, ohne gleichzeitig auch die Lösung
vorzuschlagen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Leider das einzige biographische Werk zu Nikola Tesla
Ein gelungenes Buch - ein Überblick über die Person, das Leben und das
Werk von Nikola Tesla, und das auf einem Esoterik-freien Niveau. Die
Autorin beleuchtet den Werdegang und die besonderen Verdienste des
"vergessenen Genies" Nokola Tesla, ohne den (im Verlagsbereich leider
mittlerweile üblichen) esoterischen Unterton, und bemüht sich um eine
Aufstellung der belegbaren Fakten. Mit vielen weiterführenden
Quellenangaben (ohne "Esoterik-Literatur"!) und einigen Abbildungen/Photos.
Man wünscht sich als Leser eine noch ausführlichere Auseinandersetzung mit
der Person, v.a. seinen späteren Lebensjahren ab 1915, und mehr
physikalische Hintergrundinformationen. Insgesamt trotzdem gelungen und 5
Sterne (weil es deutschsprachig bisher nichts Besseres gibt).
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gut - mit das Beste was es zu demThema gibt
Cheney`s Buch gehört für mich zu den besten Titel aus dem ganzen
Themenfeld. Eine umfangreiche, gute Würdigung von Nikola Tesla. Inzwischen
gibt es die Autobiographie von Tesla selber, Band 2. der 6 bändigen
original Tesla Ausgabe und doch bleibt dieses Buch absolut lesenswert. Aus
dem gleichen Verlag gibt es noch ein sehr gutes Buch von Manning über Freie
Ernergie. Hervorragend auch das Buch: Das HAARP Projekt mit einem Kapitel
von Tesla und einer absolut spannenden Recherche über den Mißbrauch von
Teslatechnologie - über Mobilfunk zur Strahlenwaffe und von der
Wetterkontrolle zur Bewußtseinskontrolle. Cheneys Biographie und Heerds
HARRP Buch sind ideale Einstiegswerke um zum Gesamtwerk Teslas vorzustoßen.
darwins welt: aus dem leben eines unfreiwilligen revolutionärs
Autor/Autoren: Angela Steinmüller, Karlheinz Steinmüller
Herausgeber: oekom verlag
Broschiert
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Biologie] [Populäre Darstellungen] [Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Darwin, Charles] [Darwin, Charles]
Begriffe
|All| Allgemeines| Allgemeines, Lexika, Geschichte| Angeln| Belletristik| Belletristik / Geschenkbuch| Biographien, Erinnerungen| Biologie| Cooper, Alice| Darwin, Charles| Denken| Erinnerung| Gauß, Carl Fr.| Geschichte| Golf; Biografien| HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien| Hawking, Stephen W.| Hund| Hunde; Berichte/Erinnerungen| Jagen| Lebenserinnerung| Leonardo da Vinci| Lexika| Mathematik| Mathematiker| Memoiren| Mensch| Musiker Rock/Pop/Jazz (Biografien/Erinnerungen); Cooper, Alice| Naturforscher| Naturwissenschaften| Neurowissenschaft| Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht| Politik, Staat, Zeitgeschichte| Populäre Darstellungen| Psychologie, Psychotherapie| Roman, Erzählung| Sachbuch| Sachbuch / Geschichte| Schumpeter, Joseph A.| Technik allg.| Technik allgemein| Tesla, Nikola| Tesla, Nikola /Biographie| Tiere| Universum| Universum - Weltraum| Urknall| Weltall| Weltraum ( Universum )| Weltreise; Reise-/Erlebnisberichte| Wirtschaft| Wirtschaftsgeschichte| Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Darwin, Charles| Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Gauß, Carl Fr.| Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Kandel, Eric R.| Wissenschaftler (Biografien/Erinnerungen); Tesla, Nikola| Österreich|
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