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eine geschichte von liebe und finsternis.
Autor/Autoren: Ruth Achlama, Amos Oz
Herausgeber: Suhrkamp Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Sein Buch gebe ein altes Rätsel auf, hat der 65-jährige israelische
Schriftsteller Amos Oz über den Inhalt seines stark autobiografisch
gefärbten Roman Eine Geschichte von Liebe und Finsternis geschrieben:
Wie können zwei gute Menschen eine schreckliche Katastrophe
herbeiführen? Wie kann es kommen, dass die Heirat zweier Menschen, die
einander wollen und einander gutes Wünschen, in einer Tragödie endet?
Die zwei Menschen, von denen Oz hier spricht, das ist zum einen sein
Vater: ein sentimentaler und enthusiastischer Mann, der
siebzehn Sprachen lesen und elf sprechen kann (alle mit russischem Akzent),
ein Universalgelehrter voll mit Magie und Mystik, und doch nach Ansicht der
Mutter rational sogar noch im Schlaf. Die andere Person ist die
Mutter des Schriftstellers, Fania Klausner, die am Ende der Geschichte von
Liebe und Finsternis verzweifelt den Freitod wählt -- und von der der
Ich-Erzähler behauptet, bis zum Schreiben dieser Seiten nie
über sie gesprochen zu haben. Ihre tragische Geschichte erzählt das Buch --
und die Geschichte der Überlebenden ihrer Familien, die, dem Holocaust
entronnen, in den vierziger Jahren ins gelobte Land nach Palästina ziehen,
und die doch auch in der ersehnten Fremde nicht recht glücklich wurden.
Dieses Buch handelt von der enttäuschten Liebe meiner Eltern und
Großeltern zu Europa, heißt es bei Oz. Es spürt dem jüdischen
Erbe in der europäischen Kultur nach und dem europäischen Erbe in unserer
eigenen Kultur. Vor allem aber ist es ein Buch über eine einzelne kleine
Familie. Nein, möchte man, eher ergänzend als widersprechend,
hinzufügen: Vor allem ist die Geschichte von Liebe und Finsternis ein
Stück großer, packender, ehrlicher, grandios erzählter Literatur. --Stefan
Kellerer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): eine israelische Autobiographie - ergreifend, aber auch langatmig und unstrukturiert
Die hochgelobte Autobiographie des israelischen Erfolgsautors Amos Oz
ist sicherlich lesenswert.
Anhand seiner eigenen Familiengeschichte schildert Oz sehr
eindringlich die Entstehung des Staates Israel und die sozio-kulturellen
Hintergründe der europäischen Juden, die während der ersten Jahrzehnte des
20. Jahrhunderts nach Palästina übersiedelten, um dort ein neues Leben,
frei von Verfolgung und mit der Aussicht auf die Gründung einer eigenen
Nation zu beginnen.
Oz wächst in den 40er Jahren als Sohn osteuropäischer Einwanderer in
Jerusalem auf. Sein Großonkel Joseph Klausner ist ein angesehener jüdischer
Gelehrter, seine Eltern verkehren in intellektuellen Kreisen, in denen
Literatur und andere Geisteswissenschaften eine wichtige Rolle spielen und
die sozialistischen Bestrebungen der Kibbuzzim verachtet werden.
Obwohl Oz\' Vater ein sehr belesener Mann ist, der viele Sprachen
spricht, fristet dieser ein ereignisloses Leben als Bibliothekar - auch das
Leben der Mutter verläuft unglücklich. Ebenfalls hoch gebildet, verbringt
sie ihr Leben als Hausfrau, die sich, sobald sie ihre hausfraulichen
Pflichten erfüllt hat, in ihren Büchern vergräbt. Schließlich wird sie
depressiv und nimmt sich das Leben, als ihr Sohn zwölf Jahre alt ist. Dem
freudlosen Leben seiner Eltern kehrt der Autor endgültig den Rücken, als er
wenige Jahre nach dem Tod seiner Mutter im Alter von 15 Jahren in einen
Kibbuz zieht.
Zweifelsohne hat Oz viel zu erzählen, und was er zu erzählen hat, ist
überwiegend höchst interessant: Die Geschichte seiner Vorfahren in
Osteuropa, die Auswirkungen der zionistischen Bewegung auf seine Familie,
der Neuanfang in Palästina, das Verhältnis der Einwanderer untereinander,
der Überschuss an Intellektuellen, das Verhältnis zu den Arabern, die
persönlichen kleinen und großen Familiendramen, die eigene Stellung
innerhalb der Familie als verzogenes Einzelkind, auf das sich viele
Hoffnungen stützen...
Leider aber ist die Art, wie er erzählt, äußerst unstrukturiert. Mal
chronologisch, mal nach bestimmten Familienmitgliedern "sortiert", mal aus
der Sicht des Kindes, mal zurückblickend und kommentierend. Die Biographie
wirkt in der Tat so, als hätte sich Oz hingesetzt, alles so aufgeschrieben,
wie es ihm in den Kopf kam, ohne dass je ein Lektor das Werk vor
Veröffentlichung zu Gesicht bekam. Diesem assoziativen Erzählstil sind wohl
auch vor allem die unzähligen Wiederholungen zuzuschreiben, die die Lektüre
oft unnötig zäh gestalten. Immer wieder lässt sich der Autor z.B. über
seinen Vater und dessen Unfähigkeit, aus, eine Gesprächspause zu erdulden.
In solchen Situationen flüchtete sich der verklemmte Vater dann in oftmals
peinliche Wortspielereien. Diese Wortspielereien und was der Autor dabei
empfand, werden an zahlreichen Stellen der Biographie wiedergegeben. Das
gleiche gilt für viele andere Situationen, z.B. die Hinweise darauf, welche
berühmten hebräischen Dichter schon in Odessa im Haus der Familie ein- und
ausgingen oder auch immer wieder der Hinweis darauf, dass in der Familie
die jiddische Sprache verpönt war oder es im Jerusalem der 40er Jahre weit
mehr Gelehrte als Studenten gab (weswegen der Vater nie einen Platz als
Dozent an einer Hochschule erhielt).
Aufgrund dieser wiederholenden Ausschweifungen ist man oft versucht,
den Roman stellenweise quer zu lesen - was auch nicht schadet. Der Roman
wäre jedoch um einiges besser und lesbarer geworden, hätte man ihn einem
fähigen Lektor anvertraut, der großzügig die Wiederholungen gestrichen und
ihn ein wenig "in Form" gebracht hätte.
"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis.
++++ (ein Amazon Kunde): Langatmig, aber lohnend
Dies ist mein erstes Buch von Amos Oz, einem israelischen
Schriftsteller, der u.a. dafür bekannt ist, daß er sich für die Aussöhnung
zwischen Juden und Palästinensern einsetzt.
Die Geschichte des Jungen Amoz trägt starke biographische Züge.
Obwohl als Roman verfasst, hat man doch beim Lesen den Eindruck, dass hier
detailliert aus dem Leben des Jungen in den vierziger Jahren in Jerusalem,
aus einem ganz persönlichen Rückblick geschrieben wird. Im Vordergrund
steht die weitverzweigte Familie, die aus Polen eingewandert ist. Die
Geschichte seiner skurilen Großeltern, die traurige Beziehung seiner Eltern
und sein eigenes Erleben des Erwachsenwerdens sind Thema diese groß
angelegten Romans.
Auch spielen die politischen Gegebenheiten und Entwicklungen des
Staates Israel eine große Rolle. Man wird im Rahmen dieser
Familiengeschichte in die Geschichte des Landes eingeführt und versteht
mehr über die unterschiedlichen Ansichten der politischen Lager innerhalt
Israels.
Den ersten 150 Seiten konnte ich nur schleppend Folgen. Es wurden
zahlreiche Personen und deren Zusammenhänge beschrieben, die für die
Geschichte kaum Bedeutung haben, jüdische Gelehrte und Künstler,
Schriftsteller . Flüssiger wird die Geschichte in dem Moment, in dem die
kleine Familie, vor allem die Geschichte seiner Eltern wieder stärker in
den Vordergrund rückt.
Es ist ein ergreifendes Buch, aber keine leichte Kost und all denen
ans Herz gelegt, die etwas mehr über Israel und das Leben in diesem
zerrissenen Land erfahren möchte.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wenn ich 7 Punkte vergeben könnte...
... so würde ich es tun.
Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.
Trotz der oftmals ins Detail gehenden Darstellungen habe ich es
verschlungen und war von der ersten bis zur letzten Seite völlig gebannt
von den Schilderungen. Fast war mir als wäre ich Teil dieser Familie, würde
mit ihnen in Rovno und Vilnius, Odessa und Jerusalem leben.
Das Buch ist ausgesprochen vielschichtig. Es handelt vom Leben der
osteuropäischen Juden und man erfährt einiges über die antijüdische
Stimmung, die in Polen und Litauen herrschte und die Angst vor Pogromen,
die ständiger Begleiter der osteuropäischen Junden war.
Man erfährt einiges über den Unabhängigkeitskrieg der Juden gegen die
britische Mandatsherrschaft, die eine sehr unrühmliche Rolle (deutlicher
möchte ich mich nicht ausdrücken - man lese selber und bilde sich sein
Urteil!) in der Staatswerdung Israels spielte.
Man liest über Emigranten aus dem zertrümmerten Europa, die sich in
einem neuen harschen Land zurechtfinden müssen und oftmals daran scheitern.
Viele, deren Eltern einst ebenfalls als "displaced persons" hier ankamen,
sich eine neue Existenz aufbauen mußten und ihre Traumata ihren Nachkommen
mit auf den Weg gaben werden sich hier vielleicht wiederfinden.
Es ist ein sehr menschlich geschriebenes Buch, eine großartige
Haltung ohne Wehleidigkeit aber voller Mitgefühl und Verständnis für alle
Menschen gleich wo sie herstammen. Eine kluge und weise Darstellung der
Geschichte einer vermutlich nicht untypischen jüdischen Familie - darüber
hinausgehend aber auch der Problematik des Menschsseins an sich in einer
Welt, in der kein Frieden herrscht, in der einem immer wieder der Platz zum
Leben streitig gemacht wird.
Und natürlich und vor allem ist es der Versuch des Schriftstellers
Amos Oz den Selbstmord seiner Mutter verstehen zu lernen und den kleinen
Jungen Amos Klausner mit seinen unglücklichen ELtern Arieh und Fania
Klausner zu versöhnen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr schönes Buch
So viel Durchhaltevermögen hatte mich zuvor noch kein Buch gekostet.
Jedoch, es hat sich gelohnt. Mehr möchte ich gar nicht über das Buch sagen.
Selber lesen!!!
kishons beste familiengeschichten. 3 cds.
Autor/Autoren: Ephraim Kishon
Herausgeber: Langen/Müller Audio-Books
Audio CD
Stichworte: [Hörbuch] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung] [AUDIO/Belletristik/Comic, Cartoon, Humor, Satire/Humor, Satire, Kabarett] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Hörbuch; Satiren (Audio-CDs)] [Satiren (Audio-CDs)] [Hörbücher]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Aus dem Leben
Natürlich ist es keine Kust, beste Geschichten zu schreiben, wenn man
Ephraim Kishopn heisst ... bzw. weil man so heisst, sind die Geschichten
gut. Diese Geschichten sind jedenfalls wieder einmal mitten aus dem Leben
gegriffen und mit dem Kishon-typischen Humor erzählt. Diesen Humor kann man
aber nur haben, wenn man drüber steht (sprich: eigene Erfahrungen gesammelt
hat und sieht, dass man überlebt hat) und wenn man Spaß daran hat
nachkommenden Menschen für ihr Alter etwas zu überliefern. Diejenigen, die
frische Kinder haben, oder eine frische Familie aufbauen, sind so gefangen
im Fehler machen, dass sie sowieso nicht zuhören. Wenn man aber dann auch
mal drüber steht, kann man sich an dieser Real-Satire nur freuen und sagen
"Sch... dass ich das früher nicht so locker sehen konnte". Wenn Menschen
rief wären und Freude aneinander haben wollten, können Sie dieses Buch auch
als Grundlage für eine Privattherapie verwenden (ich hab}s auch nicht
getan).
+++++ (ein Amazon Kunde): Kishon pur
Wer kennt sie nicht die Geschichten der besten Ehefrau von allen und
ihrer Familie. Einfach wunderbar Kishon und immer wieder zum Schmunzeln und
Lachen. Natürlich nicht wirklich etwas Neues, aber vielleicht ist es auch
gerade diese "Wiedererkennung", die diese Alltagsgeschichten so wunderbar
humorvoll und echt macht.
+++++ (ein Amazon Kunde): Immer wieder super
Inhalt: Kishon beschreibt auf seine einmalige Art und Weise den ganz
normalen Alltag seiner Familie. Z.B. : einkaufen, Vater werden,
Schulausflüge und Frühjahrputz. Genial satirische Kurzgeschichten die man
einzeln oder zusammenhängend immer wieder lesen kann. Lachen bis die
Tränen kommen !!!
+++++ (ein Amazon Kunde): Selten so gelacht!
Ephraim Kishon in Hochform. Warum es den perfekten Babysitter nicht
gibt oder warum Tochter Renana nicht ohne Schnuller "Zezi" leben kann:
Gechichten, die diese und andere häusliche Probleme humoristisch erklären,
fast ohne Ende. Schlechte Laune hat keine Chance. Dennoch sind Kishons
Geschichten immer anspruchsvolle, geradezu geniale Satiren. Wenn Sie noch
nichts von ihm gelesen haben: hier ist Ihre Chance! Sie werden es nicht
bereuen.
Über mich sprechen wir ein andermal
Autor/Autoren: Edna Mazya
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Die Fehler der Mütter...
Laut Buchrückentext handelt es sich um ein Buch, dass mit hinreißendem
Humor zu unterhalten weiß - Wer auch immer den Text auf diesem Buchrücken
geschrieben hat, er hatte eine andere Auffassung von Humor als ich. Die
Geschichte handelt von der deutsch-jüdischen Verlegerin Nomi, die mit ihrem
Freund Kirin, einem bekannten Theaterregisseur, eine "unabhängige"
Beziehung führt. Sie sehen sich selten und wenn, dann genießen sie die
wenigen Tage, die sie miteinander verbringen, ohne über ihre Probleme zu
sprechen. Es ist die fehlende Nähe, das bewusst Unabhängige und Freie und
die fehlende Bereitschaft Probleme miteinander zu teilen, die Nomi dazu
bringen, ihre Beziehung zu hinterfragen. Bei einem Besuch in Wien, begegnet
sie den Spuren ihrer Familie und lässt sich die Tagebücher ihrer geliebten
Oma Ruth kommen, um das eigene Verhalten besser zu verstehen. Ruth, eine
kühle und egoistische Schönheit, vernachlässigte ihre Tochter Anuschka und
ihren Mann Otto, um eine leidenschaftliche Beziehung zu dem aufregenden und
ebenfalls egozentrischen Robert Keller zu pflegen.
Doch was für eine Ironie des Schicksals - In dem Moment, als Ruth
ihrem Mann offenbaren will, dass sie sich von ihm trennt, bittet er sie zu
einem Gespräch, um ihr zu sagen, dass es eine andere Frau in seinem Leben
gibt! Plötzlich befindet sich Ruth auf der Verliererseite und kämpft um
ihre Ehe. Vielleicht war das der Humor, von dem der Buchrückentext spricht?
Zum Lachen gebracht hat mich diese Szene beim Lesen allerdings nicht,
ebenso wenig wie der weitere Verlauf der Handlung: Die Familie muss nach
Palästina auswandern und auch dort kann Ruth ihre große Liebe nicht
vergessen. Als ihre Tochter Anuschka sich von ihr abwendet und sich in eine
fatale Liebesbeziehung stürzt, muss sie begreifen, dass alles, wofür sie
gekämpft hat, vergebens war -
Einmal begonnen, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Edna Mazyna erzählt die Geschichte, um Ruth, Anuschka und Nomi so
eindringlich, schildert ihre Gedanken und Gefühle so nachvollziehbar, dass
man verwundert den Kopf schüttelt, über so viel Kälte und Ablehnung, dem
eigenen Nachwuchs gegenüber.
Ich war gespannt, wie sich die Ruth, die oberflächliche und
egoistische Frau, verwandelt - in eine Oma, die Nomi so liebevoll umsorgt
und bis zur Mitte des Buches konnte ich mir den Grund für ihre Wandlung
nicht vorstellen. Der Anlass für die Wende, der Einschnitt im Leben Ruths,
ist gut erdacht und kommt ebenso wie das gesamte Buch ohne Kitsch und
Gefühlsduselei aus und auch hier könnte man Humor vermuten, wenn man die
Ironie der Situation sieht, doch insgesamt wirkten alle Figuren auf mich
eher unglücklich und unzufrieden, was aber die Geschichte trotzdem niemals
düster oder deprimierend wirken lässt. Fazit: Eine interessant und klug
erzählte Lebensgeschichte um drei Frauen, die auf ihre Weise versuchen, ihr
Glück zu finden und die ungewollt, vielleicht als "Opfer ihrer Gene"
dieselben Fehler begehen, wie ihre Mütter.
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine familiäre Spurensuche
Edna Mazya Über mich sprechen wir ein andermal
Kiepenheuer & Witsch ISBN 3462040367
Eine familiäre Spurensuche!
Wer immer in Israel lebt, eingewandert oder dort geboren ist, wird
die Geschichte der Juden aus Europa nicht ausklammern können.
Edna Mazya hat sich in ihrem vorliegenden Roman dem Thema der
Vergangenheit und einer familiären Spurensuche zugewandt.
Mit der Icherzählerin Nomi führt sie uns aus Tel Aviv nach Wien und
eröffnet ruhig und vorsichtig das Suchbild.
Nomi, die Icherzählerin, bemüht sich um die Klärung ihrer Beziehung
zu ihrem Freund Kirin. Er erweist sich als freier und unabhängiger Geist
und ist Theaterregisseur von Beruf. Dieser führt ihn an viele europäische
Bühnen. Beide Partner sind Ende vierzig und haben ein Abkommen auf
gegenseitige Unabhängigkeit geschlossen. Während er weder Sorgen noch Nöte
oder gar seelische Tiefs mit ihr teilen will, geht es ihr mit dieser
Vereinbarung nicht so gut. Sie sucht mehr Nähe und Geborgenheit.
Nomis Suche nach Neuorientierung beschert ihr die Tagebücher ihrer
Großmutter. Beim Stöbern verliert sie sich in einer Geschichte, die gut
gehütete Geheimnisse der Familie lüftet, von denen sie nichts ahnte. Ist
diese Großmutter mit ihrer Lebensgeschichte wirklich die gleiche Person,
die Nomi als liebende Großmutter erlebt hat?
Sie war ihre wichtigste Bezugsperson, nachdem ihre Eltern früh und
für immer aus ihrem Leben verschwunden waren. Die Großmutter hat sie als
klug, weise und verständig erlebt.
Der Bogen, mit dem die Vergangenheit aufgerollt wird, führt
unmittelbar wieder zu ihr und ihrer ungeklärten Beziehung zu Kirin zurück.
Unerwartet zeigen sich Parallelen bei der Lebensgestaltung der
Frauen über Generationen hinweg. Selbstmorde, psychische Krankheit und
Treulosigkeit sind bestimmende Elemente in der Familie. Es geht um Macht
und Ohnmacht und um das Spiel von Bedrohung und Loslösung aus unguten
Bindungen. Mit dem Satz wird eindringlich versinnbildlicht, wie
zwischenmenschlichen Wahrnehmungen ablaufen. Täuschungen und realistische
Einsichten sind einem steten Wechsel unterzogen.
Judentum und Familienglück, politische Bedrohung und Freiheit bilden
die Komponenten, mit denen im Roman experimentiert wird. Die Spannung hält
bis zur letzten Seite, und menschliche Tragödien bleiben das
unerschöpfliche Thema.
Mit ausgezeichnetem Gestaltungsvermögen hat die Autorin einen Roman
konzipiert, der den Ansprüchen nach gehobener, kluger und psychologisch
ausgefeilter Unterhaltung gerecht wird.
eine geschichte von liebe und finsternis
Autor/Autoren: Amos Oz
Herausgeber: Suhrkamp
Broschiert
Stichworte: [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Israel; Romane/Erzähl.] [Ostjuden; Romane/Erzähl.] [WELT-Literaturpreis] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Sein Buch gebe ein altes Rätsel auf, hat der 65-jährige israelische
Schriftsteller Amos Oz über den Inhalt seines stark autobiografisch
gefärbten Roman Eine Geschichte von Liebe und Finsternis geschrieben:
Wie können zwei gute Menschen eine schreckliche Katastrophe
herbeiführen? Wie kann es kommen, dass die Heirat zweier Menschen, die
einander wollen und einander gutes Wünschen, in einer Tragödie endet?
Die zwei Menschen, von denen Oz hier spricht, das ist zum einen sein
Vater: ein sentimentaler und enthusiastischer Mann, der
siebzehn Sprachen lesen und elf sprechen kann (alle mit russischem Akzent),
ein Universalgelehrter voll mit Magie und Mystik, und doch nach Ansicht der
Mutter rational sogar noch im Schlaf. Die andere Person ist die
Mutter des Schriftstellers, Fania Klausner, die am Ende der Geschichte von
Liebe und Finsternis verzweifelt den Freitod wählt -- und von der der
Ich-Erzähler behauptet, bis zum Schreiben dieser Seiten nie
über sie gesprochen zu haben. Ihre tragische Geschichte erzählt das Buch --
und die Geschichte der Überlebenden ihrer Familien, die, dem Holocaust
entronnen, in den vierziger Jahren ins gelobte Land nach Palästina ziehen,
und die doch auch in der ersehnten Fremde nicht recht glücklich wurden.
Dieses Buch handelt von der enttäuschten Liebe meiner Eltern und
Großeltern zu Europa, heißt es bei Oz. Es spürt dem jüdischen
Erbe in der europäischen Kultur nach und dem europäischen Erbe in unserer
eigenen Kultur. Vor allem aber ist es ein Buch über eine einzelne kleine
Familie. Nein, möchte man, eher ergänzend als widersprechend,
hinzufügen: Vor allem ist die Geschichte von Liebe und Finsternis ein
Stück großer, packender, ehrlicher, grandios erzählter Literatur. --Stefan
Kellerer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): eine israelische Autobiographie - ergreifend, aber auch langatmig und unstrukturiert
Die hochgelobte Autobiographie des israelischen Erfolgsautors Amos Oz
ist sicherlich lesenswert.
Anhand seiner eigenen Familiengeschichte schildert Oz sehr
eindringlich die Entstehung des Staates Israel und die sozio-kulturellen
Hintergründe der europäischen Juden, die während der ersten Jahrzehnte des
20. Jahrhunderts nach Palästina übersiedelten, um dort ein neues Leben,
frei von Verfolgung und mit der Aussicht auf die Gründung einer eigenen
Nation zu beginnen.
Oz wächst in den 40er Jahren als Sohn osteuropäischer Einwanderer in
Jerusalem auf. Sein Großonkel Joseph Klausner ist ein angesehener jüdischer
Gelehrter, seine Eltern verkehren in intellektuellen Kreisen, in denen
Literatur und andere Geisteswissenschaften eine wichtige Rolle spielen und
die sozialistischen Bestrebungen der Kibbuzzim verachtet werden.
Obwohl Oz\' Vater ein sehr belesener Mann ist, der viele Sprachen
spricht, fristet dieser ein ereignisloses Leben als Bibliothekar - auch das
Leben der Mutter verläuft unglücklich. Ebenfalls hoch gebildet, verbringt
sie ihr Leben als Hausfrau, die sich, sobald sie ihre hausfraulichen
Pflichten erfüllt hat, in ihren Büchern vergräbt. Schließlich wird sie
depressiv und nimmt sich das Leben, als ihr Sohn zwölf Jahre alt ist. Dem
freudlosen Leben seiner Eltern kehrt der Autor endgültig den Rücken, als er
wenige Jahre nach dem Tod seiner Mutter im Alter von 15 Jahren in einen
Kibbuz zieht.
Zweifelsohne hat Oz viel zu erzählen, und was er zu erzählen hat, ist
überwiegend höchst interessant: Die Geschichte seiner Vorfahren in
Osteuropa, die Auswirkungen der zionistischen Bewegung auf seine Familie,
der Neuanfang in Palästina, das Verhältnis der Einwanderer untereinander,
der Überschuss an Intellektuellen, das Verhältnis zu den Arabern, die
persönlichen kleinen und großen Familiendramen, die eigene Stellung
innerhalb der Familie als verzogenes Einzelkind, auf das sich viele
Hoffnungen stützen...
Leider aber ist die Art, wie er erzählt, äußerst unstrukturiert. Mal
chronologisch, mal nach bestimmten Familienmitgliedern "sortiert", mal aus
der Sicht des Kindes, mal zurückblickend und kommentierend. Die Biographie
wirkt in der Tat so, als hätte sich Oz hingesetzt, alles so aufgeschrieben,
wie es ihm in den Kopf kam, ohne dass je ein Lektor das Werk vor
Veröffentlichung zu Gesicht bekam. Diesem assoziativen Erzählstil sind wohl
auch vor allem die unzähligen Wiederholungen zuzuschreiben, die die Lektüre
oft unnötig zäh gestalten. Immer wieder lässt sich der Autor z.B. über
seinen Vater und dessen Unfähigkeit, aus, eine Gesprächspause zu erdulden.
In solchen Situationen flüchtete sich der verklemmte Vater dann in oftmals
peinliche Wortspielereien. Diese Wortspielereien und was der Autor dabei
empfand, werden an zahlreichen Stellen der Biographie wiedergegeben. Das
gleiche gilt für viele andere Situationen, z.B. die Hinweise darauf, welche
berühmten hebräischen Dichter schon in Odessa im Haus der Familie ein- und
ausgingen oder auch immer wieder der Hinweis darauf, dass in der Familie
die jiddische Sprache verpönt war oder es im Jerusalem der 40er Jahre weit
mehr Gelehrte als Studenten gab (weswegen der Vater nie einen Platz als
Dozent an einer Hochschule erhielt).
Aufgrund dieser wiederholenden Ausschweifungen ist man oft versucht,
den Roman stellenweise quer zu lesen - was auch nicht schadet. Der Roman
wäre jedoch um einiges besser und lesbarer geworden, hätte man ihn einem
fähigen Lektor anvertraut, der großzügig die Wiederholungen gestrichen und
ihn ein wenig "in Form" gebracht hätte.
"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis.
++++ (ein Amazon Kunde): Langatmig, aber lohnend
Dies ist mein erstes Buch von Amos Oz, einem israelischen
Schriftsteller, der u.a. dafür bekannt ist, daß er sich für die Aussöhnung
zwischen Juden und Palästinensern einsetzt.
Die Geschichte des Jungen Amoz trägt starke biographische Züge.
Obwohl als Roman verfasst, hat man doch beim Lesen den Eindruck, dass hier
detailliert aus dem Leben des Jungen in den vierziger Jahren in Jerusalem,
aus einem ganz persönlichen Rückblick geschrieben wird. Im Vordergrund
steht die weitverzweigte Familie, die aus Polen eingewandert ist. Die
Geschichte seiner skurilen Großeltern, die traurige Beziehung seiner Eltern
und sein eigenes Erleben des Erwachsenwerdens sind Thema diese groß
angelegten Romans.
Auch spielen die politischen Gegebenheiten und Entwicklungen des
Staates Israel eine große Rolle. Man wird im Rahmen dieser
Familiengeschichte in die Geschichte des Landes eingeführt und versteht
mehr über die unterschiedlichen Ansichten der politischen Lager innerhalt
Israels.
Den ersten 150 Seiten konnte ich nur schleppend Folgen. Es wurden
zahlreiche Personen und deren Zusammenhänge beschrieben, die für die
Geschichte kaum Bedeutung haben, jüdische Gelehrte und Künstler,
Schriftsteller . Flüssiger wird die Geschichte in dem Moment, in dem die
kleine Familie, vor allem die Geschichte seiner Eltern wieder stärker in
den Vordergrund rückt.
Es ist ein ergreifendes Buch, aber keine leichte Kost und all denen
ans Herz gelegt, die etwas mehr über Israel und das Leben in diesem
zerrissenen Land erfahren möchte.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wenn ich 7 Punkte vergeben könnte...
... so würde ich es tun.
Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.
Trotz der oftmals ins Detail gehenden Darstellungen habe ich es
verschlungen und war von der ersten bis zur letzten Seite völlig gebannt
von den Schilderungen. Fast war mir als wäre ich Teil dieser Familie, würde
mit ihnen in Rovno und Vilnius, Odessa und Jerusalem leben.
Das Buch ist ausgesprochen vielschichtig. Es handelt vom Leben der
osteuropäischen Juden und man erfährt einiges über die antijüdische
Stimmung, die in Polen und Litauen herrschte und die Angst vor Pogromen,
die ständiger Begleiter der osteuropäischen Junden war.
Man erfährt einiges über den Unabhängigkeitskrieg der Juden gegen die
britische Mandatsherrschaft, die eine sehr unrühmliche Rolle (deutlicher
möchte ich mich nicht ausdrücken - man lese selber und bilde sich sein
Urteil!) in der Staatswerdung Israels spielte.
Man liest über Emigranten aus dem zertrümmerten Europa, die sich in
einem neuen harschen Land zurechtfinden müssen und oftmals daran scheitern.
Viele, deren Eltern einst ebenfalls als "displaced persons" hier ankamen,
sich eine neue Existenz aufbauen mußten und ihre Traumata ihren Nachkommen
mit auf den Weg gaben werden sich hier vielleicht wiederfinden.
Es ist ein sehr menschlich geschriebenes Buch, eine großartige
Haltung ohne Wehleidigkeit aber voller Mitgefühl und Verständnis für alle
Menschen gleich wo sie herstammen. Eine kluge und weise Darstellung der
Geschichte einer vermutlich nicht untypischen jüdischen Familie - darüber
hinausgehend aber auch der Problematik des Menschsseins an sich in einer
Welt, in der kein Frieden herrscht, in der einem immer wieder der Platz zum
Leben streitig gemacht wird.
Und natürlich und vor allem ist es der Versuch des Schriftstellers
Amos Oz den Selbstmord seiner Mutter verstehen zu lernen und den kleinen
Jungen Amos Klausner mit seinen unglücklichen ELtern Arieh und Fania
Klausner zu versöhnen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr schönes Buch
So viel Durchhaltevermögen hatte mich zuvor noch kein Buch gekostet.
Jedoch, es hat sich gelohnt. Mehr möchte ich gar nicht über das Buch sagen.
Selber lesen!!!
ephraim kishons beste autofahrergeschichten. 2 cds
Autor/Autoren: Ephraim Kishon
Herausgeber: Langen/Müller Audio-Books
Audio CD
Stichworte: [AUDIO/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Humor/Comedy (Audio-CDs)] [Hörbuch; Humor/Comedy (Audio-CDs)] [Hörbuch; Satiren (Audio-CDs)] [Satiren (Audio-CDs)] [Hörbuch] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Immer wieder und immer wieder und...
Ach, ich habe die Geschichten schon so oft gehört und immer wieder und
immer wieder höre ich sie mir an. Spitzig, witzig, unterhaltsam und selbst
wenn man sie schon fast auswendig kennt - man kann sie immer wieder hören.
Selten so viel Unterhaltung für so wenig Geld erworben.
Empfehlenswert!
++++ (ein Amazon Kunde): Kurzweilig und amüsant
Kishon ist einfach ein Meister seines Fachs - ohne Zweifel. Die
Geschichten sind lustig und sehr unterhaltsam. Uwe Friedrichsen liest die
Geschichten sehr gut. Er hat eine angenehme Stimme und es ist eine Freude
im zuzuhören. Trotzdem gibt es nur 4 Sterne, wegen der gekürzten Fassung.
Die ein oder andere Pointe ging dadurch verloren. Dennoch empfehlenswert
für alle Hörbuch-Fans.
blumen der finsternis
Autor/Autoren: Aharon Appelfeld
Herausgeber: Rowohlt, Berlin
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): "Wann sind die Tränen in mir erstarrt?"
"Wir vergessen manchmal, wozu wir leben. Dann glauben wir, Geld sei
wichtig, fleischliche Liebe und Besitz seien wichtig, und das ist ein
großer Fehler." Diese einfachen Worte gebraucht Haushälterin Sofia, als sie
an einem Sonntag aus der Kirche zurückkommt und der Familie Mansfeld von
der Predigt des Pfarrers erzählt. Wie wahr sich die drei Sätze noch
behaupten sollten, ahnt der elfjährige Hugo nicht. Doch schon bald soll
sich sein behütetes Leben verändern, weg von der offenherzigen
Apothekerfamilie, hinein in die dunkle und muffige Abstellkammer einer
Prostituierten.
Die Mansfelds sind Juden und Hugo wurde in eine Zeit hineingeboren,
die mit unvorstellbarer Grausamkeit an die Auslöschung dieses
Menschenschlages ging.
"Warum werden wir [...] bestraft? [...] Warum werden Juden [...]
weggejagt?" fragt sich Hugo. Zu Hause hat man ihm darauf keine Antwort
geben können. "Das ist ein Missverständnis.", meint seine Mutter. Er
versucht zu verstehen, die Worte zu analysieren. Doch wie soll ein
Elfjähriger verstehen, was heutzutage kaum in den Köpfen eines Erwachsenen
verarbeitet werden kann.
Aharon Appelfeld wählt die Literatur. "Du erzählst und glaubst selbst
nicht, dass dir das passiert ist.", schrieb der Autor in seinem Roman
"Geschichte eines Lebens", "Das sind die schlimmsten Gefühle, die ich
kenne." In der Bukowina, in Czernowitz, wo er geboren wurde, sprachen seine
Eltern, assimilierte Juden, deutsch, seine Großeltern jiddisch, die
Amtssprache war Rumänisch, die Umgangssprache Ukrainisch. Und dort ist auch
sein neuer Roman "Die Blumen der Finsternis" angesiedelt. Doch gesprochen
wird nur wenig.
Julia, Hugos Mutter, sucht für ihren Jungen ein sicheres Versteck,
sie plant die Flucht. Die Lage im Ghetto wird von Tag zu Tag gefährlicher.
Juden sind Freiwild. Täglich finden neue Deportationen statt. Sein Vater
Hans ist bereits verschwunden - im Arbeitslager, sagt man. In einer Nacht-
und Nebelaktion bringt sie ihren Sohn durch die Kanalisation aus der Stadt.
In einem Nachbardorf wird er für lange Zeit Unterschlupf finden. Mariana -
eine Prostituierte - versteckt ihn in der Abstellkammer ihres Zimmers im
Freudenhaus, in dem sie Nacht für Nacht deutsche Soldaten empfängt. Die
sorglose Kindheit hat ein Ende, bevor sie überhaupt erst richtig begonnen
hat.
Hugo lernt, sich still und unauffällig zu verhalten. Sein Überleben
hängt davon ab. Er lernt zu schweigen, lebt dafür in seinen Gedanken. "Hugo
hatte seine Eltern ganz deutlich vor Augen. Die Vergangenheit, die sich vor
ihm verbarg, zog die Hülle von sich und stand vor ihm, von Angesicht zu
Angesicht. [...] Alles was ich sehe, will ich in meinem Herzen bewahren."
Die Erinnerungen an seine Eltern halten ihn am Leben. Doch scheinen auch
diese, durch die verdichtete Zeit in seiner kleinen Zelle, immer mehr zu
verblassen.
Eine neue Realität gewinnt mehr und mehr die Oberhand. Geräusche
bestimmen seine Wahrnehmung. Hugo passt sich dem Rhythmus Marianas an. Eine
stetige Zuneigung, ja erotische Beziehung zu dieser einfachen, dem Alkohol
verfallenen Frau, die ihm nicht nur belegte Brote und heiße Milch gibt,
sondern ihn in kalten Nächten in ihr Bett holt, entsteht bei dem
adoleszenten Knaben. Zwei Menschen, die sich nach Liebe und Zuneigung
sehnen. Bis auch sie die reale, kalte Welt einholt.
Der zweiundsiebzigjährige Schriftsteller erklärt heute, dass er sich
in seinen Romanen eine dem Traum und dem Märchen verwandte Ersatzwelt
geschaffen habe, besteht aber gleichzeitig darauf, dass die Wörter nur
Tarnung sind und die wahre Sprache das Schweigen ist. Aharon Appelfeld ist
ein schüchterner Erzähler, der immerzu die verborgenen Erinnerungen in sich
selbst sucht. Seine Sprache ist sehr einfach. Auch "Blumen der Finsternis"
zeichnet ein nüchterner und subtiler Duktus aus, der mehr weglässt, als
ausufernd zu sein. Der Autor will seine Lebensgeschichte nicht in "Kunst"
verwandeln. Die deutsche Übersetzung durch die versierte Mirjam Pressler
bewahrt diesen Stil geschickt.
"Manchmal habe ich das Gefühl, selber eine Märchenfigur zu sein.",
sinniert Hugo in seiner Kammer, "Ich hoffe, es ist ein Märchen, das gut
ausgeht." Kann so ein Trauma gut ausgehen?
Trotz allem ist keine Abrechung zwischen den Zeilen zu spüren, keine
Anklage. Für Aharon Appelfeld ist Literatur Erinnerung.
späte familie
Autor/Autoren: Zeruya Shalev
Herausgeber: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag
Broschiert
Stichworte: [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): So realistisch kann Liebe sein
Der Inhalt des Buches ist ja schon hinreichend beschrieben worden.
Bücher über Menschen,die sich trennen und nach einigem Hin und Her wieder
eine Beziehung eingehen, gibt es viele. Was dieses Buch für mich so
besonders macht, ist die Art und Weise, wie Sheruya Shalev eine Sprache für
die komplexen Gefühle und Vorgänge der Seele findet. Dies erreicht sie ohne
auf die Meta-Ebene zu gehen und ÜBER Gefühle und innere Konflikte zu
schreiben sondern allein durch genaues Beschreiben, so daß die Gefühle der
Hauptperson Ella sozusagen im Leser spürbar werden. Das ganze Buch ist aus
der Perspektive des seelischen Innenraum von Ella heraus geschrieben, man
wird Zeuge aller ihrer Gedanken, Zweifel, Begeisterung, Resignation, Angst,
Schuldgefühle usw. ohne auch nur einmal ihre Perspektive zu verlassen.
Alle äußeren Handlungen, Dialoge usw. sind in ihre Innenwelt verwoben und
nicht davon abgetrennt, wie wir das in unserem Leben auch erleben. Eine
neutrale Erzählerposition gibt es ja auch in unserem Leben nicht. Vielmehr
stolpern wir mit unseren individuellen Brillen durchs Leben und wissen
nicht, was richtig und was falsch ist. Indem sich Sheruya Shalev dieses
Herumirrens so konsequent annimmt, ohne etwas zu beschönigen, zu
idealisieren oder zu schematisieren, indem sie uns mitfühlen läßt, entsteht
so etwas wie Gnade für Ella und letztlich auch für diese Anteile in uns.
So war es jedenfalls bei mir, und dafür bin ich Sheruya Shalev sehr
dankbar.
Auch hat mich ihr sehr lebendiger, präsenter Sprachstil sehr
angesprochen, teilweise findet sie verblüffende Bilder und Metaphern für
ihre Beobachtungen.
Es war für mich kein Buch zum Konsumieren in einer Nacht, ich habe es
zwischendurch immer wieder weggelegt und erstmal verdaut, gleichwohl habe
ich immer wieder gerne und mit Lust später weitergelesen.
Fünf Punkte von mir und Leseempfehlung an alle, die sich für
authentisches Leben und Lesen begeistern.
+++++ (ein Amazon Kunde): Weltliteratur!
Das ist Literatur! Shalevs Erzählstil ist nicht nachzuahmen, atemlos,
und sie schafft es gleichzeitig in ihrer Protagonistin zu versinken, aus
ihr heraus zu schreiben und einen feinen Hauch von verzweifelt-witziger
Ironie aufrecht zu erhalten, der alle Charaktere, so sehr sie seelisch
verkrüppelt sein mögen, unwiderstehlich macht. Die indirekte Rede
verschmilzt auf perfekte Weise mit der Erzählung und schafft einen nicht
aufzuhaltenden Gedankensog, der nie trivial erscheint. Die Erzählung
begeistert mich umso mehr, als es der Übersetzerin offensichtlich gelungen
ist, diesen grossartigen Text so erfahrbar zu machen, als sei er so
geschrieben worden, wie wir in vorfinden. Ein Meisterwerk der
Gegenwartsliteratur! Sechs Sterne.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wunder
Dies ist die bedrückende Schilderung einer Welt der Erwachsenen. Ich
habe mich durch das Buch, das ohne Zweifel ein besonders lesenswertes ist,
gearbeitet, bis ich den Inhalt einiger Schlüsselsätze verstehen konnte: ...
als ich noch keinen Ehemann hatte ... . Fast möchte ich diese Sätze mit
einem Ausrufezeichen versehen! Jetzt wundert mich, daß kaum jemand, weder
innerhalb der Geschichte, noch ausserhalb, diesen Hinweis auf die
Parallel-Welt der Kinder deutlich wahrnimmt. Da springt und hüpft und winkt
und schreit durch die ganze Geschichte ein kleines Wesen. Ein Wesen, das
verzweifelt und anscheinend vergeblich versucht auf sich aufmerksam zu
machen. Ein Wesen, das absolut im Hier und Jetzt lebt, das ein untrügliches
und äusserst präsentes Gespür hat für die gefährlichen und verderblichen
Momente des Lebens. Es ist die Schilderung der Existenz von Gili, dem
sechsjährigen, der große Liebe und Hoffnung in sich trägt. Dessen
Wahrhaftigkeit und Kraft hier mit sehr vielen Worten beschrieben ist. Er
liebt und lacht und weint. Und kämpft mit dieser Welt der Erwachsenen, die
seine Maßstäbe vergessen hat. Er zankt sich mit seinem Freund Jotam um in
anderen Momenten wieder größte Intimität mit ihm zu teilen. Er
verbarrikadiert sich um dann wieder in größter Klarheit hervorzutreten.
Das Buch ist nicht ein Vorwurf an Paare, die sich trennen. Ich rate
jedem Leser, sein Augenmerk auf Gili zu richten, der nocheinmal zeigt, wie
es gehen könnte. Das Buch ist ein lebendiger Verweis an und für erstarrte
Erwachsenen-Innenwelten und stellt den Leser, der bereit ist zu verstehen,
vor einen Irrgarten von Fragen um ihn, mit viel Glück, wieder zur
Lebendigkeit zu erwecken. Im anderen Fall bleibt nur die Gewissheit der
wiederkehrenden Erneuerung durch kommende Generationen. Ein Teufelskreis?
In dieser exzessiven Geschichte, die uns eindringlich und
schonungslos bis fast zur Unerträglichkeit entgegen strömt, bleibt keiner
der Verantwortungsträger wirklich gut oder wirklich schlecht. Somit ist die
Frage nach der Schuld geklärt. Vorsicht! Ein Herz für Kinder bleibt hier
zuwenig.
Meine Empfehlung!
++++ (ein Amazon Kunde): Geschichte einer Patchwork Familie
Ella trennt sich von Amnon, der grobschlächtig und nicht sonderlich
einfühlsam dargestellt wird, und bleibt mit Sohn Gili in der ehemals
gemeinsamen Wohnung. Doch statt sich über die von ihr gewünschte Trennung
zu freuen und nach vorne zu blicken verfällt sie in Depressionen. Es kommt
noch hinzu, dass ihre Eltern die Trennung gar nicht gutheißen und ihr Vater
den Kontakt zu dem Enkel bewusst abbricht. Die Beziehung zu ihrem Vater ist
seit der Kindheit auch gestört, da er sie nie als Tochter anerkannt hat,
und sie quasi mit 12 aufgehört hat, sich zu entwickeln. Dann will sie
wieder zu Amnon zurück, der sie aber nicht mehr will. Viel zu schnell
findet sie eine neue Liebe. Oded, ihr Psychiater und gleichzeitig der Vater
von Gili\'s bestem Freund Jotam. Oded trennt sich von seiner Frau, aber
nicht wegen Ella. Oded und Ella mit Gili ziehen zusammen, und seine Kinder,
Jotam und seine Tochter Maja wohnen zeitweise auch in der Wohnung.
Eine klassische Patchwork-Familie und der Ärger bleibt nicht aus. Es
sieht so aus, als ob die junge Beziehung den Problemen nicht gewachsen ist.
Ella hat einen schwierigen Charakter, sie ist egoistisch, hypersensibel,
verwöhnt den Sohn nach Strich und Faden, spielt Spielchen mit Oded , weiß
nicht was sie will und reagiert in vielen Situationen im Buch für mich
unverständlich. Orna, eine Freundin von Oded, sagt Ella bei einem Besuch
einmal gründlich die Meinung: Du musst die Verantwortung für Deine
Entscheidung übernehmen, Du kannst niemand anders dafür verantwortlich
machen. Eure Partnerschaft ist wichtig, die Kinder, momentan die
stellvertretenden Kriegsschauplätze, sind irgendwann aus dem Haus und dann
zählt nur die Beziehung.
Der Schreibstil mit der fehlenden wörtlichen Rede ist etwas
gewöhnungsbedürftig, weil man manchmal die Sätze doppelt lesen muss, um zu
ergründen, ist der Satz eine Aussage oder ein Gedanke. Die aktuelle
politische Situation in Israel wird nur angedeutet, was aber meines
Erachtes in diesem Beziehungsroman nicht tragisch ist. Ein empfehlenswertes
Buch mit einer etwas bedrückenden Grundstimmung, aber durchaus lesenswert.
++ (ein Amazon Kunde): Keine Idenfikation möglich
Also, im Gegensatz zu meinen VorrednerInnen, muss ich diesem Buch eine
klare Absage erteilen. Es hat mir überhaupt nicht gefallen. Sicher ist die
Ausgangssituation und deren Fortentwicklung nicht ganz uninteressant, aber
es war mir an keiner Stelle möglich, mich zu idenfizieren. Keine der
beschriebenen Personen würde ich in der Realität gerne kennen lernen. Mit
keiner davon könnte ich befreundet sein. Jeder scheint reichlich gestört zu
sein. Die Protagonistin, die in der Pubertät aufhörte zu wachsen, weil der
Vater es nicht ertragen konnte, eine junge Frau im Haus zu haben. Die
Beziehung zu den Eltern ist komplett gestört. Der Ehemann erscheint
grobschlächtig und latent aggressiv bis gewalttätig (immerhin versucht er
seine Frau zu vergewaltigen, ebenso wie sein bester Freund!)... Der neue
Mann in ihrem Leben ist Psychiater, setzt sie aber ständig unter Druck,
droht ihr mit Liebesentzug und reagiert mit körperlichem Verfall auf die
entstehende Distanz. Auch seine Ex-Frau ist depressiv, krankhaft
eifersüchtig und kontrollsüchtig... So ließe sich die Reihe endlos
fortsetzen.
Besonders schockiert hat mich darüber hinaus, mit welcher
Leichtigkeit Shalev die politische Realität Israels übergeht - da wird am
Rande von ärgerlichen Sirenen berichtet, davon dass ihr durch die Stadt
rennen den anderen als Drohung eines Unheils erscheinen muss, von der
Verstärkung der Sicherheitskräfte an der Grundschule... Doch im ganzen Buch
taucht kein einziger Palästinenser auf. Auch bei einer Wochenendausfahrt
durchs Land werden Grenzkontrollen oder andere Beeinträchtigungen
ausgespart.
Formal besonders störend fand ich, dass die wörtliche Rede nicht
gekennzeichnet ist. Nahtlos gehen da Gedanken und Äußerungen in einander
über. Da sprechen im gleichen Satz mehrere Leute und manchmal kann man
nicht sicher sein, was die Erzählerin nur denkt und was sie tatsächlich zu
ihrem Gegenüber sagt. Mich stört das. Wem es ebenso geht, dem rate ich
dringend von diesem Buch ab.
Ich möchte noch hinzufügen, dass dies mein erstes Buch von Shalev
war, ich die Vorgänger aus der Trilogie nicht kenne. Nach dieser
Leseerfahrung mit "Späte Familie" werde ich aber auch kein weiteres Buch
der Autorin lesen.
alle satiren
Autor/Autoren: Ephraim Kishon
Herausgeber: Langen/Müller
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Belletristik] [Erzählungen] [HC/Belletristik/Comic, Cartoon, Humor, Satire/Comic] [Romane] [Satiren] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine "Bibel" für Kishon-Freunde
Dieses Buch ist gradezu eine "Bibel" für Kishonfreunde. Es gibt eine
Vielzahl von Büchern aus der Feder von Ephraim Kishon. Da sind einmal seine
Originale. Dann gibt es immer neue Zusammenstellungen der gleichen
Geschichten unter Hauptthemen wie "Familie", "Autofahren" usw. Kishon ist
meiner Meinung nach der beste Humorist unter den Schriftstellern.Ich
empfehle Kishon pur. Besonders viel Kishon gibt es, wenn man die
"Kishon-Bibel" liest.
+++++ (ein Amazon Kunde): Kishon at his best
Kishon schafft es immer wieder, mit Geschichten aus dem israelischen
Alltag einem zum Schmunzeln, ja zum Lachen zu bringen. Er versteht es
meisterhaft eigene Unzulänglichkeiten und allzu menschliche Schwächen
amüsant und in einer unnachahmlichen Art und Weise darzustellen. Mit jeder
Geschichte kriegt man die Seligs, Sulzbaums, Kunstetters und Josseles
lieber und erhält zudem einen wundervollen Einblick in typische und
aufgrund ihrer Beschreibung, liebenswerte Eindrücke der dortigen
Lebensweise. Kishon versteht es zudem auch sehr gut, ohne je in eine
verletzende Richtung abzudriften, die typischen Eigenheiten der
israelischen Lebensweise selbstkritisch unter die Lupe zu nehmen und -
schlussendlich - selbst darüber lachen zu können. Allen Satirefreunden nur
wärmstens zu empfehlen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Komplett überwältigend
Liebhaber von Kishons Satiren kommen bei dieser Sammlung satirischer
Geschichten voll auf ihre Kosten. Es ist für jeden etwas dabei, von den
kurzen Anekdoten bis zu den "längeren" Kurzgeschichten.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein MUSS für Kishon Fans und solche die es werden wollen....
Obwohl ich sämtliche "Werke" des israelischen Autors mein Eigen nennen
darf, konnte ich auch hier nicht widerstehen. Kishon präsentiert in
gekonnt bekannter Weise die kleinen Mißgeschicke des Alltags. Für
Verheiratete des männlichen Geschlechts mag dieses Buch vielleicht sogar
ein Trost sein, erkennt man doch überraschend die eigene Ehefrau in "der
besten Ehefrau von allen" wieder. Doch keine Angst...auch für die Frauen
ist dieses Werk bestens geeignet....
++++ (ein Amazon Kunde): Man kommt kaum aus dem Lachen heraus
Ephraim Kishon ist mit Sicherheit der bekannteste israelische Autor von
Satiren, und das hat durchaus seinen Grund, denn jeder, der Satiren liebt,
die auf dem tatsächlichen Leben basieren und dieses gekonnt überspitzen,
ohne dabei den Humor zum puren Selbstzweck zu machen, ist bei Ephraim
Kishon völlig richtig. Dieser beschreibt dabei vor allem das Leben in
seiner Wahlheimat Israel; das führt dazu, daß neben vielen typischen
menschlichen Schwächen vor allem die speziellen Eigenarten des Staates
Israel und dessen multikultureller Bevölkerung auf die Schippe genommen
wird. Das heißt aber nicht, daß man über die einzelnen Satiren nur dann
lachen kann, wenn man ein guter Kenner des Mittleren Ostens ist, aber ein
gewisser Überblick über die poloitische Situation kann nicht schaden, denn
ansonsten geht ein Teil der Pointen in einem kleinen Teil der Satiren wohl
doch verloren. Aber der größte Teil der Satiren ist im allgemeinen leicht
verständlich, denn die porträtierten Eigensachaften einiger Menschen sind
wohl doch in der ganzen Welt die gleichen. Und im Porträtieren eben dieser
Eigenarten ist Kishon ein absoluter Meister; der Leser kommt von einem
Lachen zum nächsten Schmunzeln. Dieser Sammelband ist natürlich nur
jemandem zu empfehlen, der noch nicht oder wenig von Kishon gelesen hat,
sonst kommt es zwangsweise zu Überschneidungen. Aber in dieser Zielgruppe
sei dieses Buch jedem empfohlen, der nicht gerade zum Lachen in den Keller
geht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni -Studentenrezension.)
arche noah, touristenklasse: neue satiren aus israel
Autor/Autoren: Ephraim Kishon
Herausgeber: Lübbe
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Belletristik/Comic, Cartoon, Humor, Satire/Humor, Satire, Kabarett] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Satiren] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein klasse Buch für jede Gelegenheit
Ich war auf der Suche nach einem anderen Buch von Kishon, als ich auf
"Arche Noah" stieß. Ich habe es gleich mitbestellt und habe dies auf keinen
fall bereut! Eine perfekte Lektüre für jede Gelegenheit, die Geschichten
sprühen vor treffenden ironischen und augenzwinkernden Beobachtungen. Nur
zu empfehlen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Kishon in Höchstform
Dies war mein erstes Buch von E. Kishon. Ich habe kaufte es mir damals
am Flughafen gekauft, umd mir die Zeit im Flieger irgendwie zu vertreiben,
ohne vorher in den Genuß dieses Schriftstellers zu kommen. Ich muß sagen,
ich habe diesen Kauf niemals bereut!!! Bis jetzt habe ich so ziemlich alle
seine Bücher gelesen und ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, daß dieses
eines seiner besten ist - nach \'Der Glückspilz\'. Meine Empfehlung:
Zugreifen und selbst überzeugen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Satieren-Sammlung: Very Best Of Kishon
Dieses Buch ist der absolute Hammer! Wer Satieren mag und dieses Buch
nicht kennt, hat etwas Unglaubliches verpasst. Kishon, der Grossmeister der
Satiere, versteht es wie kein anderer, Alltagsszenen so zu verpacken und
ins Unermessliche zu steigern, dass man vor Lachen kaum mehr Luft kriegt.
Als Einstiegsdroge für Kishon kann man dieses Buch nur allerwärmstens
empfehlen, ein Feuerwerk von Brüllern ist garantiert! Tipp: nicht vergessen
das Vorwort zu lesen...
++++ (ein Amazon Kunde): bissig, wie immer, das ist der Kishon, wie wir ihn kennen
Ein Buch voller satierischer Schriften, das man mal eben schnell im
gemuetlichen Licht der Wohnzimmerlampe zu einem Glas Wein lesen kann und
erst Stunden später merkt, wie es Kishon mal wieder geschafft hat, uns
allen (und sich selber) einen Spiegel vor\'s Gesicht zu halten. Meiner
Meinung nach, eine der besten Sammlungen vom Kishons Satiren, und ein Buch,
was man immer wieder zur HAnd nehmen kann.
++++ (ein Amazon Kunde): bissig, wie immer, das ist der Kishon, wie wir ihn kennen
Ein Buch voller satierischer Schriften, das man mal eben schnell im
gemuetlichen Licht der Wohnzimmerlampe zu einem Glas Wein lesen kann und
erst Stunden später merkt, wie es Kishon mal wieder geschafft hat, uns
allen (und sich selber) einen Spiegel vor\'s Gesicht zu halten. Meiner
Meinung nach, eine der besten Sammlungen vom Kishons Satiren, und ein Buch,
was man immer wieder zur HAnd nehmen kann.
reisegeschichten / cd
Autor/Autoren: Ephraim Kishon
Herausgeber: Langen/Müller Audio-Books
Audio CD
Stichworte: [AUDIO/Belletristik/Comic, Cartoon, Humor, Satire/Humor, Satire, Kabarett] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Hörbuch; Satiren (Audio-CDs)] [Satiren (Audio-CDs)] [Hörbuch] [Israelische Belletristik] [Roman, Erzählung]
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