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die berühmtesten propheten europas und ihre weissagungen für das dritte jahrtausend
Autor/Autoren: Manfred Böckl
Herausgeber: Kopp, Rottenburg
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Anthroposophie] [Esoterik] [HC/Ratgeber/Spiritualität/Lebensdeutung] [Sonstiges] [Propheten] [Prophezeiungen] [Mantik] [Prophet] [Prophezeiung] [Seher] [Weissagung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein tolles Kompendium
Endlich einmal ein wirklich umfassendes Kompendium zum Thema Prophetie.
Das schön gestaltete und reich bebilderte Buch (über 700 Seiten)
enthält nicht nur die kompletten Prophezeiungstexte der zehn berühmten
europäischen Hellseher, sondern auch umfassende Lebensbeschreibungen der
Propheten, eine Menge parapsychologisches Hintergrundmaterial (sehr klar
und gut verständlich geschrieben) und außerdem sehr nachdenkenswerte
Kommentare des Autors zu den einzelnen Weissagungen.
Total packend wird das Buch, wenn es um das Schicksal der Menschheit
im Dritten Jahrtausend geht. Man begreift bei der Lektüre, welch
grauenhaftes Los uns allen bevorsteht, wenn wir nicht aufhören, die Erde zu
zerstören und einen Krieg nach dem anderen zu führen.
jerusalem: ein historisch-politischer stadtführer
Autor/Autoren: Gil Yaron
Herausgeber: Beck
Broschiert
Stichworte: [Kunstreiseführer] [Naher Osten] [Reiseführer] [TB/Sachbücher/Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte] [Jerusalem, Geschichte; Führer] [Jerusalem; Führer] [Jerusalem; Politik/Zeitgesch.] [Jerusalem] [Stadtführer, Stadtplan]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Interessant und unterhaltend
Mit seinem Buch ist Herrn Yaron ein Meisterwurf gelungen. In eleganter
Sprache und verständlicher Form steht hier die Geschichte Jerusalems
geschrieben. Das Buch ist mit Fakten gespickt, bleibt aber Dank vieler
unterhaltsamer Anekdoten leicht lesbar. Dabei kann man mehr lernenals als
nur zum Themenkomplex Jerusalem: Nicht nur, dass der gesamte Nahostkonflikt
von einer bisher unbekannten Warte ausgeleuchtet wird, auch viele
Einzelheiten europäischer und vor allem deutscher Geschichte finden in
diesem Buch viel Aufmerksamkeit. Wer weiß schon, dass ein Deutscher
maßgeblich für den Aufbau des modernen Jerusalem verantwortlich war, oder
dass deutsche Soldaten im ersten Weltkrieg die Stadt gegen die Engländer
verteidigten? Wer den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern
wirklich verstehen will, wird um dieses objektive, amüsante und
tiefgründige Buch nicht herumkommen können.
eichmann in jerusalem: ein bericht von der banalität des bösen
Autor/Autoren: Hannah Arendt
Herausgeber: Piper
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989)] [20. Jahrhundert] [Geschichte] [NS-Prozesse] [Eichmann, Adolf] [Endlösung] [Holocaust] [Judentum] [Judenverfolgung] [Nationalsozialismus] [Shoah]
Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in
Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste
Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der
Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion
um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch
juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und
seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und
die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu
ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an
Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat. Eichmann steht prototypisch für
viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne
ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit
doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab,
denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei
ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht
wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des
vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken --
ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs
in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann. Arendts Buch
ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des
Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen
Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller
berechtigter Kritik -- so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher
über die Historie des Holocaust -- darf man ihr eigentliches Anliegen nicht
übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität
des Bösen , um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und
plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der
Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen
Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten
solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so
behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch
als Mahnmal. --Joachim Hohwieler Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Eichmanns Umwertung des kategorischen Imperativs
In bestürzender und erschreckender Weise hat Adolf Eichmann Kants
katagorischen Imperativ umgewertet und zur Rechtfertigung seiner
"Pflichterfüllung" herangezogen. Aber konnte Kant sich in seiner Zeit den
Massenmenschen der modernen Gesellschaft vorstellen? Der eigentliche Bruch
ist nicht der Nationalsozialismus, sondern der moderne Massenmensch, der
seiner persönlichen Verantwortung und Individualität enthoben, zum
Verwaltungsmassenmörder werden kann. Das ist meines Erachtens die neue
Banalität des Bösen und Eichmann als Person ist dabei austauschbar. Das
macht dieses Buch so erschreckend aktuell und löst nicht wieder gut zu
machende Bestürzung und Wut aus. Es ist das Bewußtwerden der eigenen Lage.
++++ (ein Amazon Kunde): Ein differenzierter Blick auf die Thematik
Die Autorin schrieb als europäische Jüdin über jenen Mann, der für die
Ermordung eines Großteils der europäischen Juden verantwortlich gemacht
wurde, so unabhängig und nüchtern, dass vielen Zeitgenossen die Spucke
wegblieb. Sie fragte, wie sinnvoll es ist, einen von vielen Tätern
exemplarisch als Monster hinstellen zu wollen. Sie beleuchtete mit großer
Offenheit das Verhalten der deutschen Bevölkerung wie auch der betroffenen
Juden und prangerte die in der jüdischen Gemeinde verbreitete Rangordnung
an, die manche Leben für wertvoller hielt als andere.
Sie wies darauf hin, dass Eichmann nur mittlere Begabung hatte und
nicht einmal ein hochrangiger SS-Offizier gewesen war. Er gehörte nicht zu
den Menschen, die die Politik des Dritten Reichs geprägt hatten und hatte
deshalb per se eine Stellvertreterposition.
Mir hat ihre Rechtfertigung des Todesurteil für Eichmann gefallen:
Weil er nicht mehr auf einer Erde mit Juden leben wollte, muss er auch
hinnehmen, dass ein jüdisches Gericht befindet, mit ihm nicht mehr auf
dieser Erde leben zu können. Das war seine persönliche Schuld und sein
persönliches Vergehen über alle anderen Erwägungen hinaus.
Das Buch liest sich heute noch so aktuell und modern, da es Fragen
über Gerechtigkeit und Strafe in Bezug auf internationales Recht aufwirft.
Stilistisch war Hannah Arendt auf einer Höhe, die heute nur mehr von
wenigen Autoren erreicht wird.
++++ (ein Amazon Kunde): Eichmann auf der Spur
Zur Zeit des Eichmann-Prozesses war ich noch nicht geboren. Als
Deutscher, der erst viele Jahre nach den Ereignissen geboren wurde, die in
diesem Buch zur Sprache kommen, konnte ich es unter dem allgemeinen Aspekt
lesen, wie und warum Menschen sich in Schuld verstricken. Vieles von Hannah
Arendts genauen Analysen wird noch deutlicher, wenn man die
Prozess-Dokumentation vorher im Fernsehen gesehen hat. Eichmann war ein
sog. Schreibtischtäter. Er selbst hat nie direkt einen Menschen getötet. Er
war auch kein Drahtzieher der Judenvernichtung. Er arbeitete in einer
Verwaltungsmaschinerie, die das Verbrechen in Routinehandlungen verwandelte
und er gehorchte Befehlen. Eichmann war nur mittelmäßig gebildet. Seine
Motive lagen im beruflichen Ehrgeiz und bürokratischen Kadavergehorsam.
Eine zunächst gescheiterte Existenz fand in der Tätigkeit für das Regime
eine gewisse Befriedigung. Dort entwickelte er ein Talent fürs Organisieren
und Verhandeln. Als Verantwortlicher für den Transport schickte er
Millionen von Juden in den Tod. Persönlich hatte er nie das geringste gegen
die Juden gehabt. Seine Erziehung war streng christlich. Wäre er in einem
funktionierenden Rechtsstaat aufgewachsen, wäre er nicht als Krimineller in
Erscheinung getreten. Die Versuche des Staatsanwalts, Eichmann zu
dämonnisieren, ihn auf eine Stufe mit Stalin, Hitler und Dschingis Khan zu
stellen, ihm wenigstens einen eigenhändigen Mord nachzuweisen, schlugen
zwangsläufig fehl. Eichmann wusste, dass die Einsatzgruppen den
Tötungsbefehl bekommen hatten und er leugnete es nicht. Er tat immer sein
Äußerstes für die „Endlösung". In seinem Schlussvortrag vor Gericht
gab er zu, dass er unter dem ein oder anderen Vorwand aus der Sache hätte
rauskokmmen können. „Ich habe aber nicht zu denen gehört, die das für
zulässig hielten." Worin bestand seine Schuld? Sie bestand in der Beihilfe
zum Mord in Millionen von Fällen. Beihilfe zu einem monströs großen
Verbrechen. Im Urteil heißt es: „Aber in diesem gigantischen und
weitverzweigten Verbrechen ... an dem viele Personen in verschiedenen
Befehlsstufen und in verschiedenen Tätigkeitsausmaßen teilgenommen haben
... ist es nicht zweckmäßig, die üblichen Begriffe des Anstifters und
Gehilfen in Anwendung zu bringen. Die gegenständlichen Verbrechen sind ja
Massenverbrechen, nicht nur, was die Zahl der Opfer anlangt, sondern auch
in Bezug auf die Anzahl der Mittäter, so dass die Nähe oder Entfernung des
einen oder des anderen dieser vielen Verbrecher zu dem Manne, der das Opfer
tatsächlich tötet, überhaupt keinen Einfluss auf den Umfang der
Verantwortlichkeit haben kann. Das Verantwortlichkeitsausmaß wächst
vielmehr im allgemeinen, je mehr man sich von demjenigen Entfernt, der die
Mordwaffe mit seinen Händen in Bewegung setzt." Nach hochstehender
moralischer Ansicht müsse auch in einem Staat, in dem das Unrecht
Normalität ist, jeder Mensch aus sich heraus erkennen können, was Unrecht
ist und wenn dadurch sein eigenes Leben nicht gefährdet ist, dürfe er daran
nicht teilnehmen. Nach realistischerer Ansicht, kann man davon ausgehen,
dass der Mensch sich in das jeweilige System hineinintegriert, in dem er
lebt. Und wer vom jeweiligen System profitiert, sei es als Mitläufer,
Profiteur oder Funktionselite, hat die Tendenz, den status quo
aufrechtzuerhalten und das System nicht zu kritisieren. Eichmann hat seine
Verteidigungsstrategie, für all seine Handlungen einen plausiblen Grund
parat zu haben, als handle es sich um die normalste Sache der Welt, bis zum
Ende voll durchgezogen. Den Richter und die Verteidigung brachte er damit
fast an den Rand der Verzweiflung. Die Verhandlung trug teilweise grotesque
Züge. Gelegentlich bricht die Komik in das Grauen ein und bringt dann
Geschichten hervor, an deren Wahrheit kaum zu zweifeln ist, deren makabere
Lächerlichkeit aber alles übertrifft, was dem Surrealismus zu diesen Dingen
hätte einfallen können. Eichmann schrieb, dass ihn Gespräche über den
Schulddruck der deutschen Jugend sehr beeindruckten. „dass ich, wenn
es einen Akt der größten Sühne bezeigen würde, bereit bin, mich öffentlich
selbst aufzuhängen ... Dieses Wollen ist ein ernstes Wollen meinerseits,
denn so tue auch ich einiges, um diesen Schulddruck der deutschen Jugend
wegzunehmen, die ja an sich nichts dafür kann, für das Geschehen oder für
die Taten ihrer Väter..." Hannah Arendt hat für solche und ähnlichen
Äußerungen Eichmanns eine psychologische Erklärung. Erhebende Worte dienten
ihm dazu, erhebende Gefühle zu erzeugen. Das waren Klischees, mit denen er
sich tröstete. Eichmann hätte sich seiner Verhaftung in Argentinien durch
Flucht entziehen können, als er feststellte, dass das Suchkommando ihn
aufgespürt hatte. Er floh jedoch nicht. Er hat zu seiner Verhaftung nicht
aktiv beigetragen, er hat sich ihr auch nicht entzogen. Man könnte sagen,
er hat seinen Prozess, dessen Ausgang er voraussah, akzeptiert. Dies
scheint typisch für ihn zu sein, wenn eine Entwicklung über ihn
hereinzubrechen drohte, hat er es akzeptiert. So hat er gelebt, so ist er
gestorben. „Adolf Eichmann ging ruhig und gefasst in den Tod. Er bat
um eine Flasche Rotwein und trank die Hälfte davon aus."
+++++ (ein Amazon Kunde): Der Zeit voraus ...
Hannah Arendt war auch mit diesem Werk wieder einmal ihrer Zeit voraus.
Warum? - Als Prozeßberichterstatterin wurde sie von der amerikanischen
Zeitschrift "The New Yorker" nach Jerusalem geschickt, um vom Prozeß gegen
Eichmann zu berichten. Sie blieb nur einige Wochen, hatte aber Gelegenheit,
über 3000 S. Prozeßmaterial und Aussagen zu lesen. Außerdem verfolgte Sie
das damalige Tagesgeschehen aufmerksam. So kommt Sie zu einer erstaunlich
objektiven Berichterstattung, mit sprachlicher Schärfe und oft auch Ironie,
und sie war mit Ihren Schlußfolgerungen der historischen Forschung weit
voraus. Etliches konnte erst Jahrzehnte später als "wahr" bewiesen werden,
nachdem verschwundene oder verschlossene Dokumente eingesehen werden
konnten. Kein Wunder, daß nach diesem Buch eine jahrelange Debatte über sie
ausbrach (nicht über das Buch, das erstaunliche Objektivität beweist). Mein
persönliches Fazit: In allen ihren Werken begeistert mich Hannah Arendts
Fähigkeit, die Sprache elegant und scharf wie einen Degen zu führen. Und
kein Buch über das 3. Reich hat mich derart sprachlos zurückgelassen wie
dieses.
+++++ (ein Amazon Kunde): Interessanter Einblick in die Geschichte
Hannah Arendt liefert mit ihrem Buch eine meist fesselnde Darstellung
der Zeit. Sie beschreibt die beteiligten Personen sehr datailliert und ist
bemüht, eine möglichst objektive Position zu wahren. Eichmann in Jerusalem
bringt dem Leser die "Schreckgestalt" des Joseph Eichmanns nah, beschreibt
sein Leben und seinen Werdegang ohne ihn zu verurteilen. Dabei soll das
Buch keineswegs die Schrecken der Nazizeit verhehlen oder gar verleugnen.
Wer sich, wie ich, immer gefragt hat, wie Menschen zu solchen Taten fähig
sind, der wird nach dem Genuß dieses Buches zwar keine Antwort darauf
finden, aber erneut erschrecken, wenn er die "Banalität des Bösen" vor
Augen hat.
kauderwelsch, hebräisch wort für wort
Autor/Autoren: Roberto Strauss
Herausgeber: Reise Know-How Verlag, Bielefeld
Taschenbuch
Stichworte: [HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Sprachführer] [Fremdsprachige Wörterbücher] [Hebräisch] [Hebräisch /Sprachlehrbücher] [Israel] [Jerusalem] [Hebräisch; Sprachführer] [Hebräisch (Neuhebräisch)]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einstieg ins Ivrit
Ich habe mit diesem Buch meinen Einstieg in das Ivrit gefunden, nachdem
ich die komplette Grammatik des biblischen Hebräisch bereits gelernt hatte.
Zugegeben habe ich damit einen nicht unerheblichen Vorteil beim Lesen der
Schrift gehabt, wenn auch unvokalisiert und damit nicht so ganz leicht; es
fehlte mir dennoch an Kenntnissen des modernen Hebräisch, an Redewendungen
und Vokabeln. Und hier konnte das Buch mir sehr weiterhelfen. Ich konnte
die Systematik der Sprache schnell aus dem Bibelhebräisch übertragen und
hatte durch die Umschrift eine Hilfe, die hebräischen Buchstaben im Geiste
zu vokalisieren und damit an das bereits Gelernte anzuknüpfen. Die
Wendungen, die im Buch kurz und prägnant sind, halfen in sehr vielen
Situationen auf einer Reise nach Israel weiter.
So hat der Kauderwelsch-Band mir quasi das Hebräisch-Lernbuch ersetzt
und die Pforte ins Gegenwartshebräisch geöffnet. Ohne Hebraicum im
Hintergrund wäre dies sicher nicht der Fall gewesen, aber dies ist ja kein
Problem für Studierende der Theologie. Dieses Buch kann ich ivritaffinen
Theologinnen und Theologen, die ihre Studienkenntnisse um
Alltagstauglichkeit erweitern wollen, nur empfehlen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Viel Spaß
mir hat der sprachführer sehr geholfen und v.a. viel spaß gemacht, da
er in verschiedene bereiche eingeteilt ist.
so kennt man den nötigsten wortschatz um eine frau anzusprechen und
sie ein wenig mit charmanten ausländer-hebräisch zu betören (was übrigens
sehr gut ankommt^^)...
der sprachführer ist wirklich für den alltag gemacht und man lernt
sehr schnell die wichtigsten dinge.
einen großen nachteil gibt es allerdings:
durch die fehlende transkription (keine hebräischen letter!!!) hat
man als neuling keine chance die grammatik zu verstehen. man lernt nur ein
paar vorgefertigte sätze auswendig und wendet diese an. es ist auch kein
problem andere wörter da einzusetzen, doch wird die fähigkeit eigenständig
die sprache zu sprechen nicht gerade gefördert. man wird nie über ein
gewisses level hinauskommen!
aber den meisten wird es wohl reichen, v.a. wenn sie nur als toristen
sich in israel aufhalten.
fazit:
für touristen absolut empfehlenswert, und total ausreichend, da man
sehr viel lernt und dies gleich im alltag anwenden kann durch die leichte
und gute erklärung.
für diejenigen, die die sprache "richtig" erlernen wollen kann es ein
sehr guter einstieg sein, da man die grundlagen (zahlen, pronomina, etc.)
auf jeden fall gut erlernen kann, aber danach braucht es weiterführende
literatur.-> z.B. Ivrit- Schritt für Schritt, Hebräisch für Anfänger; von
Vera Loos und Miriam Rosengarten (Marixverlag) ist sehr empfehlenswert, da
eine hör-CD mitgeliefert ist, die auch die richtige aussprache fördert.
leider etwas teurer und unhandlich, da es nur für zu hause zum lernen
geeignet ist.
der kauderwelsch ist super handlich und passt in jede (reise-)tasche!
+++++ (ein Amazon Kunde): Ideal für Touristen
Das Büchlein ist knapp und prägnant gefaßt, enthält
keinen nutzlosen Ballast, ist zwar oberflächlich, enthält aber
dennoch keine wichtige Information vor. Kurze Erläuterungen zum
hebräischen Alphabet, Auspracheregeln, Lautschrift, Grammatik,
Deklination/ Konjugation, Besonderheiten einzelner Wortstämme und
-endungen leiten schließlich recht schnell zu kategorisierten
Fallbeispielen, in denen gängige Begriffe und Sätze, die gerade
im touristischen Alltag unabdinglich sind, durchexerziert werden. Die
Systematik ist vorbildlich. Selbst Menschen mit geringer
Sprachaffinität werden anhand dieses Führers innerhalb weniger
Tage über alle nötigen Kenntnisse verfügen, um den
nächsten Israelbesuch ohne konversationelle Schwierigkeiten zu
überstehen. Unbedingt empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr zu empfehlen!
Ein sehr kleines, aber informatives Lehrbuch für Einsteiger in die
hebräische Sprache. Die wichtigesten Wörter, die geläufigsten Sätze und das
wichtigste aus der Grammatik sind kurz und bündig zusammengefasst und gut
erklärt!
+++++ (ein Amazon Kunde): Nettes Buch
Ein nettes und informatives Buch über das moderne Ivrit.Man kann,wenn
man aus dem Büchlein lernt ,schon relativ gut in Israel zurecht kommen.Man
kann sich sogar mit Fluchworten gegen Belästigungen wehren oder das
Nötigste für Besorgungen anwenden.Was hinzukommt ist die nötige
Transkription,sodass man nicht unbedingt die hebräischen Buchstaben lernen
muss.Ich finde es Klasse und gebe ihm 5 Sterne.
heiliges land: auf dem königsweg aller pilgerreisen
Autor/Autoren: Paul Badde
Herausgeber: Gütersloher Verlagshaus
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Philosophie, Religion/Christliche Religionen] [Christentum] [Religion] [Theologie] [Heiliges Land; Reise-/Erlebnisber.] [Pilger / Pilgerreise] [Jerusalem] [Pilger] [Wallfahrt]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Heilige Land wird lebendig
Paul Badde gelingt es mit diesem Buch, den Rosenkranz lebendig werden
zu lassen. Er nimmt den Leser mit auf eine Pilgerreise zu den wichtigsten
Orten und größten Ereignissen im Leben Jesu, die Millionen Christen in
diesem großartigen Gebet täglich neu meditieren. Aber auch für Leser, denen
der Rosenkranz fremd ist, lohnt sich das Buch. Denn Badde versteht es,
jeden Ort und jedes Ereignis lebendig zu erklären und historisch
einzuordnen. Wer noch nicht im Heiligen Land war, wird nach der Lektüre des
Buches einen unüberwindbaren Drang verspüren, dort hinzureisen. Und
möglicherweise wird der ein oder andere auch das Rosenkranz-Gebet für sich
entdecken.
+++++ (ein Amazon Kunde): Absolut empfehlenswert!!!
Paul Badde hat wieder einen Volltreffer gelandet! Dieses ist sein
bisher bestes Buch! Natürlich sind auch seine anderen Bücher ein absolutes
Muss!Er nimmt den Leser mit auf eine aussergewöhnliche Entdeckungsreise
durchs Heilige Land. Sein erfrischender und humorvoller Schreibstil lässt
einen die beschriebenen Situationen hautnah miterleben.Gleichzeitig
vermittelt er dem Leser wertvolle sprituelle Einsichten.
Ich werde dieses Buch bestimmt noch mehrmals verschenken!
das letzte testament
Autor/Autoren: Sam Bourne
Herausgeber: Scherz
Broschiert
Stichworte: [Belletristik] [HC/Belletristik/Krimis, Thriller, Spionage] [Kriminalromane] [Tempelberg Jerusalem; Krimis/Thriller] [Englische Belletristik] [Kriminalroman]
es war einmal ein land. ein leben in palästina
Autor/Autoren: Sari Nusseibeh, Anthony David
Herausgeber: Kunstmann, Antje, Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Belletristik] [Biographien, Erinnerungen] [HC/Sachbücher/Philosophie, Religion/Biographien, Autobiographien] [Jerusalem; Biografien] [Nahostkonflikt / Nahostkrieg; Biografien] [Nusseibeh, Sari] [Palästina; Biographien] [Sachbuch / Geschichte] [Geschichte, Politik, Gesellschaft, Recht] [Heiliges Land ( Palästina )] [Israel] [Palästina] [Palästina - Heiliges Land] [Politik, Staat, Zeitgeschichte]
israel 1 : 250 000
Herausgeber: Reise Know-How Verlag Rump
Landkarte
Stichworte: [KTN/Karten, Stadtpläne, Atlanten/Naher Osten] [Karten] [Naher Osten] [Stadtpläne] [Israel; Karten] [Israel] [Reiseführer, Reiseberichte, Landkarte]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Auf eigene Faust durch Israel
Wir haben im Frühjahr dieses Jahres die Karte getestet. 14 Tage mit dem
Auto durch Israel - nur mit Hilfe dieser Karte! Wir waren begeistert. Der
Maßstab ist Klasse! Alle nötigen großen und kleinen Straßen sind gut zu
erkennen, so dass wir unsere Wege gut gefunden haben. Die Höhenangaben
waren ein besonderer Pluspunkt.
Und ein letzter, großer Vorteil: das Material, aus dem die Karte ist,
ist völlig unempfindlich gegenüber Wasser, mehrmaligem intensiven Falten
usw. Wir haben die Karte überhaupt nicht geschont und sie ist immer noch in
einer top-Form!
Sehr zu empfehlen!
denn am sabbat sollst du ruhen
Autor/Autoren: Batya Gur
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch
Stichworte: [Crime & mystery] [Israelische Belletristik] [Jerusalem] [Kriminalroman] [Roman, Erzählung] [TB/Belletristik/Spannung] [Belletristik] [Kriminalromane] [Deutscher Krimi-Preis; International] [Jerusalem; Krimis/Thriller]
Am renommierten Psychoanalytischen Institut in Jerusalem wird die
geachtete Kontrollanalytikerin Eva Neidorf erschossen aufgefunden. Gerade
aus den Staaten zurückgekommen, wollte sie exakt an diesem Tag einen
Vortrag halten. Ominöserweise bleiben das Manuskript sowie Kopien davon
unauffindbar. Im Laufe seiner Ermittlungen stößt Inspektor Michael Ochajon
auf ausgesprochene Bewunderer Frau Neidorfs wie den Chef des Instituts
Professor Dr. Hildesheimer - seine Nachfolgerin sollte die tote
Analytikerin werden. Er hört aber auch kritische Töne z.B. von Dr. Lindner,
einem ehemaligen Kollegen. Die außergewöhnlich attraktive Dina Silber, eine
in gewisser Weise verdächtige Kollegin, präsentiert ihm ein wasserdichtes
Alibi. Als schließlich wichtige Unterlagen von Evas Steuerberater entwendet
werden, ist klar: Ein Patient will unerkannt bleiben. Ob dieser Patient
allerdings auch der Mörder ist, muss noch geklärt werden. Batya Gur,
Literaturwissenschaftlerin und selbst mit einem Psychoanalytiker
verheiratet, thematisiert hier die komplexe Welt der Psychoanalyse mit
ihrer Spannung zwischen extremer Nähe und unbedingter Distanz und ihrem
strengen moralischen Regelwerk. Hinter den Kulissen stößt Inspektor Ochajon
auf Neid und Missgunst, auf Geheimniskrämerei. Es sind die hautnahen
Dialoge, die die bis zum Schluss im Dunkeln tastende Ermittlungsarbeit so
plastisch und spannend machen. Dass der Mörder nur durch einen erneuten
Verstoß gegen die Regeln des Instituts und durch eine sublime Falle gefasst
werden kann, macht die Geschichte richtig rund. Ein Highlight in der
brillant umgesetzten, genial komponierten Story ist Leslie Malton als Dina
Silber! Kriminalhörspiel, Spieldauer: ca. 55 Minuten, 1 MC. --
culture.text Audiobook-Rezensionen
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Herausragend
Ein herausragender Krimi. Guter Erzählstil, vielschichtiges Netz aus
Beziehungen und Ereignissen, charismatische Personen und ein interessantes
und intellektuell anspruchsvolles soziales Umfeld. Das Buch ist bis zum
letzten Satz sehr spannend (auf gar keinen Fall sollte man vorher die
letzte Seite überfliegen!); die letzten 30 Seiten waren an Spannung sogar
kaum zu überbieten. Die Auflösung war schließlich widerspruchsfrei und
nachzuvollziehen, was bei den meistens Krimis ein großes Manko ist.
Das Buch ist an alle Leser anspruchsvoller Romane und Krimis
unbedingt zu empfehlen!
++++ (ein Amazon Kunde): Psychoanalyse und Mord
Denn am Sabbat sollst du ruhen ist ein spannender Krimi mit viel Liebe
zum Detail, der einen mindestens ebensosehr wegen der sympatischen Figuren
wie wegen des rätselhaften Mordfalls bei der Stange hält.
Eines Sabbatmorgens wird die renommierte Psychoanalytikerin Eva
Neidorf tot in ihrem Büro im Institut aufgefunden, wo sie später hätte
einen wichtigen Vortrag hätte halten sollen. Ihre Kollegen am Institut sind
entsetzt: sollte sich unter ihnen ein Mörder befinden? Michael Ochajon von
der Jerusalemer Polizei nimmt die Ermittlungen auf, doch während er viel
über Psychoanalyse und die Mechanismen am Institut erfährt, sind andere
Dinge viel schwieriger herauszufinden. Wo sind etwa Dr. Neidorfs
Patientenakten -- und warum scheinen sämtliche Kopien ihres geplanten
Vortrages verschwunden? Hat Dr. Neidorfs verschlossene Persönlichkeit damit
zu tun? Und was hat es mit dem aufstrebenden jungen Soldaten auf sich, der
sich rätselhaft benimmt?
Die ersten 300 Seiten des Romans erzählen nur von den ersten drei
Tagen nach dem Mord, so viel Zeit nimmt sich Gur für die Beschreibung ihrer
Charaktere, ausgedehnte Dialoge sowie scharfsichtige -und glaubwürdige-
Skizzen von sowohl Polizeiarbeit als auch Psychoanalyse. Protagonist
Inspektor Ochajon hat zwar einige der für Krimipolizisten vorgeschriebenen
Macken, -ständig raucht er, seine Ehe ist schon vor Jahren in die Brüche
gegangen und mit seinem stressigen Beruf kann er kaum ein Privatleben
aufrecht erhalten- doch ist er groß, dunkel, gutaussehend und traurig, so
dass jede anständige Leserin ihn einfach mögen muss. :)
Mit Ausnahme der Personennamen und der häufigen Erwähnung des
Militärs gab es nicht viel an diesem Roman, das mir besonders
israelspezifisch vorgekommen wäre; allerdings sagt das ja nun auch
überhaupt nichts über die Qualität oder Lesbarkeit dieses Buches aus.
Fazit: stylischer Krimi in eher ungewohntem Milieu, lebensnahe
Figuren und Konflikte, schnörkelloser und eleganter Stil, und dazu ein
atemloses Finale.
+++ (ein Amazon Kunde): Bestimmt der störkste Ochajon
Und deshalb wurde die Autorin, in den diversen Klappentexten einmal als
erfolgreichste (Ma\'ariv), ein andermal als die einzigste Krimiautorin
Israels (Brigitte) bezeichnet, schließlich für diesen Roman mit dem
Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Die frühere Literaturdozentin, die
gegenwärtig als Kritikerin bei einer der angesehensten Tageszeitung Israels
tätig ist, nützt sicherlich und durchaus legitim, auch in diesem Roman die
private Nähe zu dem Psychoanalytiker, mit dem sie verheiratet ist und
dessen Lebenserfahrungen wahrscheinlich auch die Figuren ihrer Romane mit
prägen. Die Stärke und bestimmt zugleich die Schwäche der Romane der
geschätzten Autorin ist und bleibt ihre Verliebtheit in die
Detailschilderung, insbesondere und überflüssigerweise auch von Randfiguren
oder Randgeschehen. Das ermüdet und verwässert den eigentlich immer absolut
spannenden, durchaus außergewöhnlichen Plot, der all ihren Kriminalromanen
eigen ist. Hundertfünfzig Seiten kürzer und dem Buch würde es an nichts
fehlen. Aber das wäre dann nicht Batya Gur, die eben so schreibt. HMcM
+++++ (ein Amazon Kunde): Krimi aus dem Psychoanalytikermilieu
Batya Gur Denn am Sabbat sollst Du ruhen Goldmann ISBN 3 442
42597 2 Batya Gur wurde für diesen Roman mit dem Deutschen Krimipreis
ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann , einem Psychoanalytiker, und ihren
drei Kindern in Jerusalem. Der vorliegende Roman spielt im
Psychoanalytikermilieu. Man merkt , daß sich Batya Gur bestens auskennt
in diesen Kreisen. Ein Mord an einer Psychoanalytikerin in einem
psychoanalytischen Institut in Jerusalem ist Ausgangspunkt für den
Kriminalfall. Hervorragend sind Batya Gurs Detailkenntnisse über das , was
in psychoanalytischen Instituten und was in psychoanalytischen Therapien
geschieht.Sie weiß, daß Psychoanalytiker meist unter sich bleiben, auch in
ihrem geselligen Umgang. Psychoanalytische Gesellschaften sind elitäre
Zirkel , zu denen kein Uneingeweihter Zugang bekommt. Die Eifersucht, der
Neid, der elitäre Anspruch, die Konkurrenz , aber auch die Einsamkeit von
Menschen, die die diesen Beruf ausüben, wird sehr gut dargestellt. Die
besonderen äußeren Umstände machen die Aufklärung dieses Falles für
Inspektor M.Ochajon delikat und außerordentlich schwierig. Daß es am
Ende zur Aufklärung kommt ,versteht sich. Das Buch ist spannend
geschrieben und überaus interessant für alle jene, die etwas über das
besondere Gebiet der Psychoanalyse erfahren wollen. Ich beginne zunehmend,
Kriminalromane als literarische Gattung zu betrachten, die unter gewissen
Bedingungen anspruchsvolle Leser durchaus anzusprechen vermögen. Wenn
sie ,wie im vorliegenden Band, sprachlich differenziert geschrieben,
psychologisch ausgefeilt und gesellschaftliche Zustände beschreibend sind,
dazu womöglich nicht mal gar so entfernt vom wirklichen Leben , können
sie einen ausgezeichneten Lesegenuß gewährleisten. Hier liegt ein
solches Buch vor, das man wirklich empfehlen kann. Claudine Borries
unter den tempeln jerusalems: pharaonen, freimaurer und die entdeckung der geheimen schriften jesu
Autor/Autoren: Christopher Knight, Robert Lomas
Herausgeber: Kopp, Rottenburg
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Ratgeber/Spiritualität/Altes Wissen, alte Kulturen] [Religion] [Sonstiges] [Theologie] [Christus] [Freimaurer] [Heiland] [Jesus Christus] [Loge] [Menschensohn (Jesus)]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Fast ein Baignet/Leigh
Gleich vorweg: Auch wenn die Autoren ständig schreiben: "Wir fanden den
Beweis, dass...", "Man weißt, dass..." oder "Es ist Fakt, dass..." handelt
es sich bei dem Buch sicherlich nicht um ernst zu nehmende historische
Forschung. Es werden zum großen Teil nur Vermutungen und Interpretationen
geäußert, die kurz darauf plötzlich zum Beweis werden. Für wenige (bzw.
eher keine) Aussagen, die von den Autoren gemacht werden, wie "Die
gnostischen Evangelien entstanden zur selben Zeit wie die synoptischen
Evangelien." oder "Es gab über 200 Evangelien." werden nachprüfbare
wissenschaftliche Quellen genannt. So dass die aus derartigen "Fakten"
abgeleiteten Schlussfolgerungen ohne Fundament in der Luft schweben.
Allerdings ist es den Autoren gelungen ein ähnlich wie "Der Heilige Gral
und seine Erben" unterhaltsames und teils spannendes, aber eben nicht
historisches/wissenschaftliches Buch zu schreiben. Was allerdings sehr
negativ aufstößt ist die ständige Selbstbeweihräucherung der Freimaurerei.
Das hätte man sich besser sparen sollen.
Fazit: Liest man das ganze Werk als Roman, kann man einige sehr
unterhaltsame Stunden damit haben, wobei natürlich einige Elemente wie "Die
sooo böse katholische Kirche hat alles vertuscht und Beweise vernichtet"
mittlerweile überstrapaziert werden, wenn es um das schreiben von Thrillern
geht (z.B. "Sakrileg", "Das Jesus-Video", "Die stumme Bruderschaft", ...).
+++ (ein Amazon Kunde): Die Freimaurer...ein Bund von Wohltätern ???
Das Buch ist als Grundlagenwerk zu neuesten Erkenntnissen der
Freimaurer-Geschichte sicherlich von Interesse. Man sollte sich jedoch vor
Augen halten, das die beiden Autoren selbst Freimaurer sind, und man
deshalb einige Informationen mit Vorsicht geniesen sollte...
Insbesondere die beinahe krampfhaften Versuche, die Freimaurer als
Geheimbund von uneigennützigen Wohltätern darzustellen, erscheinen mir doch
sehr konstruiert. Vielleicht sind die humanistischen Werte der Freimaurer
ja ursprünglich deren Antriebskraft gewesen, die weltpolitischen Ereignisse
der letzten Jahrzehnte zeichnen jedoch ein anderes Bild vom Einfluss und
Ziel des Geheimbunds. Dazu sei insbesondere andere Literatur empfohlen.
++++ (ein Amazon Kunde): Hiram Entschlüßelt !
Zwar irritiert mich der Titel der deutschen Ausgabe dieses Buches schon
einbißchen,denn es erweckt den Anschein als ob es im Jerusalem mehr als
einen Tempel zur gleichen Zeit gegeben hätte,aber im Laufe der Lektüre
wird es schon klarer um was es geht;verschiedene Tempeln der verschiedenen
Zeitepochen.Ich bin allen Verschwörungstheorien gegenüber sehr vorsichtig
und skeptisch eingestellt,aber dieses Buch verschwendet keine kostbare Zeit
und Energie für ominöse Verschwörungstheorien,auch wenn es anfangs diesen
Anschein erwecken mag.Es vermittelt zahlreiche hochinteressante
Informationen im Bezug auf dem historischen aber auch
esoterisch-spirituellen Aspekt der Freimaurerei,der manchmal in einigen
Logen viel zu kurz vorkommt und dann wiederum in anderen Logen manchmal zu
stark betont wird.Die literarische Reise der Autoren geht bis in die Zeit
der ägyptischen Könige hin und führt durch die Zeiten Salomons,der
Essener,Nasoräer und somit auch durch die Zeit Jesu bis zu den Templern
hin.Das Buch gipfelt in der Überzeugung der Verfasser,daß in den
freimaurerischen Ritualen ein verborgener Hinweis auf den Aufenthaltsort
der autentischen Überlieferungen Jesu ist.Obwohl ich mit den Autoren nicht
immer konform gehe,dennoch finde ich dieses Buch als das schönste das ich
bis jetzt zum Thema der freimaurerischen Geschichte und zum Thema der
maurerischen Symbolik gelesen habe.Darüberhinaus finde ich die Erkenntnisse
der Autoren hinsichtlich der Persönlichkeit des Großarchitekten Hiram Abif
einmalig und faszinierend.Interessant finde ich das in diesem Buch sehr
ausführlich erläuterte ägyptische Konzept des Ma-ats,das mit
Aufrichtigkeit,Wahrhaftigkeit und Rechtschaffenheit übersetzt wird,und in
der Freimaurerei enorm wichtige Rolle spielt.Ma-at war ein
humanistisch-ethischer Kodex.Es war weder ein religiöses Gebot noch eine
gesetzliche Notwendigkeit;es war einfach freiwillige Güte,wie es in diesem
Buch heißt.Sehr treffend finde ich die Behauptung der Autoren,daß die
Freimaurerei sicherlich vieles ist,aber bestimmt nicht böse,obwohl manche
Leute entschloßen sind,sie mit diesem Prädikat zu versehen.
+++ (ein Amazon Kunde): Ein Roman, keine historische Faktensammlung
Als historischer Roman perfekt geschrieben, jedoch bestimmt keine
historische Abhandlung auf wissenschaftlicher Basis.
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