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Comedy- Lexikon | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Sonja-Ilonka Wagner
347 Seiten, Broschiert
Schwarzkopf & Schwarzkopf
UPC/EAN: 9783896022004
ISBN-10: 3-89602-200-8 (3896022008)
ISBN-13: 978-3-89602-200-4 (9783896022004)

Stichworte: [Humor] [Kabarett] [Komik] [Komischer Film] [Satire] [Kabarett /Lexikon, Wörterbuch] [Kleinkunst /Lexikon, Wörterbuch]

Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Blabla(ch)-Lexikon
Kurzkritik: Info-armes, sprachlich bemueht 'aufgepepptes' Pseudo-Lexikon ueber die deutschsprachige Comedy-Szene. Nicht empfehlenswert. Die gute Nachricht zuerst: Es sind viele (aktuelle) Personen/Gruppen aufgelistet- die schlechte: Die Infos sind kaum bis un-brauchbar. Der Rahmen ist breit gesteckt, (deutschsprachiges) Kabarett-Slapstick- Kleinkunst, alle Bereiche sind mit (un)bekannten Namen vertreten. Der Schwerpunkt liegt klar auf der gegenwaertigen Szene, wie sie auf (deutscher) Buehne und Bildschirm anzutreffen ist. Das alles liest sich freilich wie ein Sammelsurium aus einer (schlechten) Internet-Suchmaschine. Da die Autorin bei fast keiner Person/Gruppe etwas zu den Karriere-Anfaengen zu schreiben/gefunden hat, werden meist nur ein paar TV-Kabratett-Nummern/Titel (meist ohne Jahresangabe) aufgefuehrt oder irgendeine, scheinbar willkuerlich 'ausgewaehlte' Sendung kurz nacherzaehlt. Nach diesem Schema koennte praktisch jeder hier -mit dem Datenbestand des Internets im Ruecken- ein solches 'Lexikon' erstellen. Vielfach besteht die 'Personenvorstellung' aus ein paar Zeilen nach dem Muster: A spielt bei B. Unter B steht dann meistens noch nicht mal A erwaehnt, usw... Halt Namen um der Namenwillen... Wie geschrieben, man findet zwar viele Personen, aber, wenn man sie bereits kennt, erfaehrt man nichts Interessantes, und wenn man sie nicht kennt, bleibt's nach der Lekture bei dem Null-Kenntnisstand. Bekannte Namen, die z.B. fehlen: Fritz Eckhardt, Theo Lingen, Helmut Qualtinger, Juergen von Manger, Peter Frankenfeld('Kuli' ist drin), Willy Reichert. Stattdessen findet man 'Komiker' wie Curt Bois(4 Zeilen), Inge Meysel(3 Zeilen)oder Gila von Weitershausen(6 Zeilen). Eigentlich haette es mich nicht verwundert, wenn auch noch "Die Fussbroichs" erwaehnt worden waeren... Die einzelnen Artikel sind ein reiner Zettelkasten ohne Schema: Meist gibt's kein Geburtsdatum/-ort (bei Loriot dafuer sogar mit Uhrzeit), Werk-Titel werden ohne Sinn und Zeit-Ordnung genannt. Dazu eine feuillotonistische Sprache, die jeden Komiker in Grund und Boden einordnet: Huesch ist ein Urgestein, Werner Schneyder ein Mann wie ein Schrank, Gerhard Polt die lebende Legende, Martin Beitz ein frankfurter Schlappmaul, die Comedian Harmonists die erste erfolgreiche Boygroup Deutschlands, und der politische Kabarettist Thomas Freitag wird sich sicher darueber 'freuen', dass er als "bester Kohl-Parodist" im Gedaechtnis bleiben wird... Zudem sind die einzelnen 'Artikel' oftmals nicht aufeinander abgestimmt. So erfaehrt man unter "Kom(m)oedchen" dass Kay und Lore Lorentz inzwischen verstorben sind, unter "Lorentz..." ist davon ueberhaupt nicht die Rede, im Gegenteil: "Sie betreiben das beruehmte..."! Und so weiter und (leider) so fort... Fazit: Eine Anhaeufung von lieblos zusammengesuchtem Halbwissen, die augenscheinlich (nur) auf der gegenwaertigen (TV-)Comedy-Welle (lukrativ) mitschwimmen will.