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das dick & doof buch
Autor/Autoren: Norbert Aping
Herausgeber: Schüren Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Musik, Film, Theater] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Laurel & Hardy] [Hardy, Oliver] [Komischer Film] [Laurel, Stan]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): == !! MUSS MAN HABEN !! ==
DAS Buch zu jeder L&H-Sammlung! Wer es NICHT hat, dem FEHLT was in
seiner L&H Sammlung !! GARANTIERT!!
Ich habe nur die erste Rezension gelesen, kann mich dem aber nur
anschließen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Pedantische Analyse von Laurel und Hardy und ihrer deutschen Sprecher
Pedantische Analyse von Laurel und Hardy und ihrer deutschen Sprecher
Traut man einem Juristen, auch noch einem praktizierenden Amtsrichter
zu, ein launiges und doch analytisches Buch über die genialen
anglo-amerikanischen Komiker Stan und Ollie zu schreiben? Schwer zu
begreifen, aber es geschah und Norbert Aping zeigt mit diesem Werk seine
andere Seite in sich und präsentiert uns ein erstklassiges Filmbuch mit
ganz neuen Gesichtspunkten.
Nicht nur die Originale sind Gegenstand der Betrachtung des Autors,
sondern auch ihre Stellvertreter": die deutschen Synchronsprecher.
Der Amtsgerichtsleiter im kleinen Buxtehude schrieb ein fast
600-Seiten-Buch über die Kultkomiker und zollt ihnen mit pedantischen
Recherchen Respekt wie wohl niemand vor ihm.
Wie kommt es, daß es ein solches Buch nicht in der Heimat der
US-Komiker erschien, wo es viele Bilderbücher und filmhistorische Abrisse
gibt, sondern im kleinen, fernen Deutschland? Die Antwort ist wohl
besonders in einem Phänomen zu suchen: in der deutschen Fähigkeit, zu
synchronisieren und zwar professionell zu synchronisieren, d.h. vielmehr,
einen Film noch einmal nachzuspielen.
Dénes Törzs bemerkte einmal zur glänzenden Synchronisation von Klaus
Schwarzkopf, der 25 Jahre für Deutschland den Columbo (Peter Falk) sprach:
"Klaus Schwarzkopf spricht nicht nur Columbo in jeder Folge, er spielt
ihn". Und ähnliches kann man bei den Dick-und-Doof-Filmen beobachten, die
über die Jahre hinweg einige Synchronsprecher verschlissen. So ist es kein
Zufall, daß der Laurel-und Hardy-Fan Norbert Aping sein Buch mit dem
Untertitel "Die Geschichte von Laurel und Hardy in Deutschland" den beiden
Synchronsprechern Walter Bluhm und Arno Paulsen widmete.
Stan Laurel und Oliver Hardy werden nur in Deutschland als "Dick und
Doof" bezeichnet, in den ersten Jahren ihres Wirkens ( noch als Dick und
Dof" geschrieben) störte es niemanden hier. Die Slapstik besonders ihrer
Stummfilme ließ auch gern eine solche "Bewertung" der beiden zu, wird die
Summe ihres Klamauks einmal aus den Gesamthandlungen herausgelöst. Doch die
(späte) Feinfühligkeit des hiesigen Publikums begann in den 50er Jahren,
besonders aber in den 70er Jahren, indem sie die Attribute für die beiden
Charakterkomiker zu vermeiden wußten. Das Gefühl, man täte Mr. Laurel und
Mr. Hardy mit "Dick und Doof" unrecht, ließ sich nicht mehr leugnen und wer
aus dem Kindesalter entwachsen war, reagierte mit einer Gänsehaut, wenn man
die Männer nur mit dem psychischen (Doof) und physischen (Dick)
substantivierten Adjektiv titulierte.
Was z. B. einmal platt "Zweimal Dick und Doof" hieß, wurde plötzlich
als stimmungsvoll "Die Doppelgänger von Sakramento" genannt (Originaltitel:
}"Our Relations"), was "Dick und Doof jagen den Stier" hieß, wurde zu
"Stierkämpfer wider Willen" umbenannt. Besonders deutlich wurde den
Komikern Hochachtung in Deutschland entgegengebracht durch die TV-Serie,
die u.a. Joe Hembus und Gert Mechoff (und an anderer Stelle durch Heinz
Caloué) ins Leben gerufen hatte und dabei einen einheimischen Komiker, der
kaum minder grandios war als seiner amerikanischen Stars: 1975 wurden die
Laurel-und-Hardy-Langfilme unter die Präsentation von Theo Lingen gestellt,
mit einer neuen Synchronisation und neuer musikalischer Fassung von Fred
Strittmatter und Quirin Amper. In "Theo Lingen präsentiert: Lachen sie mit
Stan und Ollie" fiel das "Dick und Doof" weg und der altgediegene Walter
Bluhm sprach neben dem neuen und noch jungen Michael Habeck. Der junge
intellektuelle Filmhistoriker Joe Hembus, der in den 80er Jahren bei
Drehaufnahmen im Gebirge ums Leben kam, legte dem deutschen Starkomiker
Theo Lingen pointierte Ankündigungen mit Interpretationscharakter in den
Mund, wenn auch mit einigen Fehlern, wie es Norbert Aping (typisch
juristisch) in seinem Sonderkapitel "Die Fernsehstars oder Laurel und Hardy
und die Massenmedien" ab der Seite 488 bemerkte: "Allerdings wurden dabei
aus Lingens Mund nicht immer nur Wahrheiten zu Tage gefördert. Zu Beginn
des ersten Beitrages "Wüstensöhne" (Sons of the Desert) wurde wieder die
Legende der }mehr als 200 gemeinsamen kurzen und langen
Laurel-und-Hardy-Filmen} aufgewärmt, obwohl mit dem Märchen schon endgültig
aufgeräumt war. In der Einleitung zu "Die Wunderpille" (Jitterbugs) war
davon die Rede, der Regisseur Leo McCarey habe mit Laurel und Hardy etwa
100 Filme gedreht, was beinahe ihr gesamtes Lebenswerk ausgemacht hätte,
wenn die Behauptung stimmte..." (vgl. Aping S.488) An solchen und ähnlichen
Details ergötzte sich der Autor häufig und weckt beim Leser das Interesse,
sich hintergründiger mit mit dem gesamten Laurel-und-Hardy-Komplex zu
befassen.
So pedantisch und akribisch sich Aping mit fast allem, was zu Laurel
und Hardy gehört, vorbildlich auseinander, entgeht ihm einiges bei den
vielen ziemlich unbekannten Super8-Heimkinofassungen, die wohl ein Buch für
sich ausmachen könnten. Dank Ebay kommt man heutzutage endlich wieder an
Fassungen ran, die unglaublich selten waren.
In Deutschland zelebrierte man das Laurel-und-Hardy-Phänomen viel
mehr als in anderen Ländern, vielleicht sogar mehr oder zumindest anders
als in ihrem Heimatland. Nicht nur, daß die Synchronisationen von den 30er
Jahren bis heute mehrfach wechselten, sondern je nach Stimmung im Lande und
dem wechselnden Medium gemäß auch die Titel der Filme, die manchmal
derartig verändert wurden, daß man den Ursprungsfilm nie hätte erkennen
können, wenn man ihn nicht kannte. Aus "Jitterbugs" wurde im Kino "Die
Wunderpille" und im Fernsehen auch "Gauner, Blüten und Betrüger" und Oliver
Hardy wurde von Arno Paulsen, Bruno W. Pantel und Michael Habeck
synchronisiert.
So detailliert und schön zu lesen Norbert Aping das Phänomen
untersucht, bleibt er dem Leser die Frage eigentlich (vielleicht bewußt)
schuldig, warum Laurel und Hardy diese mediale Veränderung hierzulande seit
70 Jahren durchlebt? Wenn das der Herr Amtsrichter auch selbst nicht
beantwortet, so müssen wir es wohl auch nicht, vielleicht reicht die bloße
Festsstellung, daß es Fassungen des Komiker-Duos gibt, mit denen man kaum
rechnet. Neben Synchron - und Musikänderungen, Verstümmelungen fast aller
Filme, den Glossen bei den Stummfilmen im Fernsehen durch den Oldie der
Kabarettszene Hanns-Dieter Hüsch, zeigen sich sogar eingefärbte und neu
zusammengesetzte Dick-und-Doof-Filme.
Der Laurel-und-Hardy-Rezipient, der Filmhistoriker, der
Dick-und-Doof-Fan, Der Slapstik-Liebhaber, der Komik-Genießer oder die
zahlreiche Kinderschaar - sie alle spüren, hier präsentiert sich mehr als
Klamauk und dieses muß wohl in deutscher Gründlichkeit facettenreich immer
wieder neugeboren und präsentiert werden. Während das legendäre Buch von
William K. Everson "Laurel und Hardy und ihre Filme" (München 1980) aus der
Citadel-Reihe Lust auf das Wiedersehen macht (Joe Hembus: "Dies ist eines
der wenigen Filmbücher, durch die man jeden Film noch einmal genießt, und
danach gleich wieder ungeheure Lust hat, ihn am liebsten sofort wieder
zusehen") - macht das Buch von Norbert Aping Lust auf eine Analyse, die
gerichtet sein kann auf das Wesen von Amerikanern und Deutschen. Laurel und
Hardy bleiben genial, aber ihre deutschen Sprecher Michael Habeck (der
letzte, der noch lebt und in allen Langfilmen Ollie fast nachspielte,
anstelle ihn zu synchronisieren) Arno Paulsen und Walter Bluhm ebenfalls.
Berlin, Ostern 2006 Ramin Rowghani
+++++ (ein Amazon Kunde): Unwiderstehlich! Lexikon UND Schmöker!
Als einfacher Laurel und Hardy- Liebhaber seit der Kindheit, der sich
keinen ihrer Filme im Fernsehen und auf Video/DVD entgehen läßt, hatte ich
zunächst befürchtet, mit diesem Mammutwerk überfordert zu sein. Wegen der
wunderschönen Aufmachung des Buches habe ich es mir mir trotzdem zugelegt.
Und ich bin hellauf begeistert! Endlich besitze ich ein Begleitbuch zu
meiner Sammlung. Das Buch ist sehr gut aufgebaut und begleitet den Leser
sicher durch die komplexe Geschichte von Laurel und Hardys deutscher
Vermarktung. Obendrein gehört die Biografie der beiden Künstler an den
richtigen Stellen mit allen nötigen Daten dazu. Es ist abgerundet durch ein
ausgefeiltes Register und mit vorbildliche Anhängen abgeschlossen, die mich
jede nur gewünschte Information zu jedem "meiner" Filme schnell finden
lassen. Aber das Buch ist nicht nur ein Nachschlagewerk, dessen
Informationen man sofort vertraut. Man kann darin auch herrlich schmökern.
Trotz der sagenhaften Stoffülle ist es verständlich - nicht nur für
Wissenschaftler! - und in humorvoller Sprache geschrieben. Insbesondere die
Bebilderung der köstlichen Filmbeschreibungen -großartig die Idee, ganze
Bildfolgen zu bringen! - macht unvergessliche eigene Kino- und
Fernseherlebnisse lebendig, und man liest sich voller Vergnügen immer
wieder für Stunden fest. Mein Fazit: Aping hat nicht nur für sich und
einige wenige Kenner, sondern für jeden geschrieben, der Laurel und Hardy
liebt.
+++ (ein Amazon Kunde): Akribisch und detailverliebt ... schwer zu lesen
Als Mitglied der Sons of the Desert glaube ich, ein wenig über Laurel &
Hardy zu wissen. Norbert Aping greift hier die deutsche Filmgeschichte der
beiden Komiker auf und geht ins Detail bis zur Zensurkarte. Und hier
beginnt das Problem: Für ein Nachschlagewerk (vom Detailgrad her würde es
passen) ist das Buch zu wenig strukturiert - und als Lesebuch zum einfach
schmökern geht\'s zu sehr in die Details. Die Arbeit, die drin steckt ist
ein Wahnsinn - aller Ehren wert. Für eine leicht zu lesende Information
über Laurel + Hardy empfehle ich Harry Hoppe, für die Filme Christian
Blees.
+++++ (ein Amazon Kunde): Stan, Ollie und Synchronarchäologie: ein Standardwerk!
Endlich! Wie so mancher informierte deutsche "Wüstensohn" hat auch der
Schreiber dieser Rezension die Publikation dieses Buches lange erwartet,
die Arbeit des Autors hier und da unterstützen können, und bereits vor
vielen Jahren die vom Autor über die SONS vertriebene erste Abhandlung über
die deutschen Synchronfassungen, gewissermaßen die Keimzelle des DICK UND
DOOF - Buches, mit Genuss gelesen. Nun ist das Projekt druck- und
marktreif, und das Resultat übertrifft alle Erwartungen. Norbert Aping ist
nicht weniger gelungen als das definitive deutsche Buch um das beste aller
Komiker-Duos, welches - aus dem Blickwinkel der deutschen Rezeption des
Teams geschrieben - gleichzeitig auch die wohl erste fundierte Fallstudie
über den Import, internationalen Vertrieb, die Fernsehvermarktung und vor
allem die deutsche Synchronisierung von US-Filmen darstellt. Kaum ein
filmhistorisches Kapitel eignet sich dazu so gut wie "Dick und Doof,"
begann doch der Import ihrer Filme bereits in der Stummfilm-Zeit, führte
zum filmhistorischen Kuriosum der phonetischen Fassungen, in denen die
Komiker radebrechend deutsch sprachen, zu gelungenen und abstrusen
Kompilationsfilmen, und dann zu zahllosen Wiederaufführungen, Video- und
TV-Versionen, in denen die in Besetzung und künstlerischer Qualität
unterschiedlichsten deutschen Synchronfassungen präsentiert wurden (die
letzte derartige Bearbeitung liegt nur wenige Jahre zurück). Und mit ihrem
Sprachwitz, ihrer "weniger-ist-mehr" - komischen Philosophie waren die
Dialoge der beiden Komiker sicherlich eine echte künstlerische
Herausforderung. Aber anders als etwa die Marx Brothers oder W.C. Fields
sind Laurel und Hardy-Filme durchaus künstlerisch beeindruckend und
weitgehend verlustfrei ins Deutsche übertragbar, hinreichendes Talent und
Verständnis bei Synchronautoren, -sprechern und -regisseuren natürlich
vorausgesetzt. Dabei ist für die Relevanz des Buches übrigens völlig
unerheblich, ob man (wie dieser Rezensent) dem Synchrongewerbe eher
skeptisch gegenübersteht oder, wie Norbert Aping, ein Herz etwa für die
kongeniale kunsthandwerkliche Nachschöpfung Laurel & Hardy\'schen
Sprachwitzes durch solche Talente wie Walter Bluhm oder Arno Paulsen hat.
Im Gegenteil: Synchronfassungen sind nunmal, ob man sie genießt oder
ablehnt, ein Teil der deutschen Filmgeschichte, denen sich kaum bisher ein
Historiker gewidmet hat, die dem Autor aber ganz klar ein Anliegen ist. Und
was heute fast ausnahmslos künstlerisch, technisch und sprachlich so
grottenschlecht ist, dass man sofort zur DVD-Fernbedienung greift, um zum
O-Ton zu schalten, war in den ersten deutschen Nachkriegsjahrzehnten in der
Tat ein Gewerbe, in denen sich echte Sprachkünstler tummelten - Thomalla
etwa, Balthoff oder Schürenberg, oder im Falle Laurel und Hardy eben die
unvergessenen Sprecher Bluhm und Paulsen. Viele dieser Künstler im
Hintergrund lernen wir wohl erst durch dieses Buch kennen, das sie auch
sichtbar macht. Dieses Stück Rezeptions- und Adaptionsgeschichte zu
würdigen, erfordert natürlich einen Autor mit besonderer kritischer
Sensibilität für die Möglichkeiten des gesprochenen Wortes, sowohl im
US-amerikanischen Original wie in der deutschen Adaption. Und so überrascht
es wenig, wenn das Buch nicht nur filmhistorisch präzise, sondern (wie so
mancher Stan-Ollie-Bluhm-Paulsen-Dialog) auch sprachlich höchst gelungen
ist und flott geschrieben als großes Lesevergnügen daherkommt. Gerade die
Filmbeschreibungen mit ihrem trockenen Humor bringen unweigerlich ein
Schmunzeln auf die Lippen des geneigten Lesers und machen Lust, die DVDs
aus dem Schrank zu ziehen, auch um die Qual der Wahl zwischen O- und
Synchron-Ton zu haben. Das hat man so zuletzt bei William K. Everson, in
Hembus\' erweiterter deutschen Übertragung, vor über 20 Jahren erlebt. Aber
Norbert Aping schreibt beileibe nicht nur die Synchrongeschichte. Da Buch
beginnt bereits mit den importierten Solofilmen (herrlich, unter welchem
Namen sich Bademeister Oliver Hardy da auf deutschen Leinwänden zeigte!)
der Stummfilm-Zeit und reicht bis zu den neuesten DVD-Veröffentlichungen
und der spannenden neuerlichen Wiederentdeckung des phonetischen SPUK UM
MITTERNACHT. Gerade zu den phonetischen Fassungen hat Aping übrigens auch
neue Erkenntnisse zu bieten, die weit über den deutschen Sprachraum hinaus
relevant sind. Unkritisch kopierte entsprechende Filmographien werden hier
erstmals einer gründlichen Prüfung unterzogen, wobei man auch noch ins
Staunen gerät, dass deutsche phonetische Fassungen nicht einmal alle ihre
Uraufführung in Deutschland hatten. Die Chronologie des Buches folgt jener
der deutschen Aufführungen, aber an den entsprechenden Stellen sind jeweils
Passagen geschickt eingeflochten, die das Leben und Wirken der Komiker und
das Entstehen der Originalversionen schildern. So eignet sich das Buch auch
für solche Leser, die ein Werk über das Team suchen und mehr als
filmhistorisches Fastfood wollen, sich aber an die nur englischsprachig
verfügbaren Standardwerke (McCabe, McGillivray, Mitchell, Louvish etwa)
nicht heranwagen. Obendrein ist das Buch reichhaltig bebildert (dem Wunsch
eines anderen Rezensenten nach einem Extra-Bildband kann man sich nur
anschliessen!), und die vom Autor zusammengetragenen Daten und Quellen sind
online verfügbar -- ein vorbildlicher Kompromiss zwischen Lesbarkeit, Preis
und historischer Genauigkeit. Dem gewählten Haupt- und Untertitel (der
"DICK & DOOF"-Titel treibt vielleicht dem einen oder anderen verbissenen
Wüstensohn die Zornesröte ins Gesicht; aber so hießen Laurel und Hardy nun
leider einmal in Deutschland, auch wenn wir erfahren, was MGM davon
wirklich hielt!) wird das Buch also mehr als gerecht. In der deutschen
Ausgabe des Everson, dem bis dato besten deutschen Laurel und Hardy - Buch,
schrieb Hembus zu seiner ersten Filmographie in dieser Richtung, der
Dschungel der deutschen Fassungen sei erst noch zu erschließen und der
Krimi ihrer Entstehung bleibe zu schreiben. Was andere deutsche Autoren mit
ihren hübschen, aber letztendlich dann doch recht belanglosen Büchern über
zwei Jahrzehnte gemieden haben, hat Aping nun geschafft und damit DAS
deutschen Standardwerk über Stan, Ollie und das hübsche Schlamassel ihrer
Synchrongeschichte geliefert. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
comedy- lexikon
Autor/Autoren: Sonja-Ilonka Wagner
Herausgeber: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Broschiert
Stichworte: [Humor] [Kabarett] [Komik] [Komischer Film] [Satire] [Kabarett /Lexikon, Wörterbuch] [Kleinkunst /Lexikon, Wörterbuch]
Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Blabla(ch)-Lexikon
Kurzkritik: Info-armes, sprachlich bemueht \'aufgepepptes\'
Pseudo-Lexikon ueber die deutschsprachige Comedy-Szene. Nicht
empfehlenswert. Die gute Nachricht zuerst: Es sind viele (aktuelle)
Personen/Gruppen aufgelistet- die schlechte: Die Infos sind kaum bis
un-brauchbar. Der Rahmen ist breit gesteckt, (deutschsprachiges)
Kabarett-Slapstick- Kleinkunst, alle Bereiche sind mit (un)bekannten
Namen vertreten. Der Schwerpunkt liegt klar auf der gegenwaertigen Szene,
wie sie auf (deutscher) Buehne und Bildschirm anzutreffen ist. Das alles
liest sich freilich wie ein Sammelsurium aus einer (schlechten)
Internet-Suchmaschine. Da die Autorin bei fast keiner Person/Gruppe etwas
zu den Karriere-Anfaengen zu schreiben/gefunden hat, werden meist nur ein
paar TV-Kabratett-Nummern/Titel (meist ohne Jahresangabe) aufgefuehrt
oder irgendeine, scheinbar willkuerlich \'ausgewaehlte\' Sendung kurz
nacherzaehlt. Nach diesem Schema koennte praktisch jeder hier -mit dem
Datenbestand des Internets im Ruecken- ein solches \'Lexikon\' erstellen.
Vielfach besteht die \'Personenvorstellung\' aus ein paar Zeilen nach dem
Muster: A spielt bei B. Unter B steht dann meistens noch nicht mal A
erwaehnt, usw... Halt Namen um der Namenwillen... Wie geschrieben, man
findet zwar viele Personen, aber, wenn man sie bereits kennt, erfaehrt man
nichts Interessantes, und wenn man sie nicht kennt, bleibt\'s nach der
Lekture bei dem Null-Kenntnisstand. Bekannte Namen, die z.B. fehlen: Fritz
Eckhardt, Theo Lingen, Helmut Qualtinger, Juergen von Manger, Peter
Frankenfeld(\'Kuli\' ist drin), Willy Reichert. Stattdessen findet man
\'Komiker\' wie Curt Bois(4 Zeilen), Inge Meysel(3 Zeilen)oder Gila von
Weitershausen(6 Zeilen). Eigentlich haette es mich nicht verwundert, wenn
auch noch "Die Fussbroichs" erwaehnt worden waeren... Die einzelnen
Artikel sind ein reiner Zettelkasten ohne Schema: Meist gibt\'s kein
Geburtsdatum/-ort (bei Loriot dafuer sogar mit Uhrzeit), Werk-Titel werden
ohne Sinn und Zeit-Ordnung genannt. Dazu eine feuillotonistische Sprache,
die jeden Komiker in Grund und Boden einordnet: Huesch ist ein Urgestein,
Werner Schneyder ein Mann wie ein Schrank, Gerhard Polt die lebende
Legende, Martin Beitz ein frankfurter Schlappmaul, die Comedian Harmonists
die erste erfolgreiche Boygroup Deutschlands, und der politische
Kabarettist Thomas Freitag wird sich sicher darueber \'freuen\', dass er als
"bester Kohl-Parodist" im Gedaechtnis bleiben wird... Zudem sind die
einzelnen \'Artikel\' oftmals nicht aufeinander abgestimmt. So erfaehrt man
unter "Kom(m)oedchen" dass Kay und Lore Lorentz inzwischen verstorben
sind, unter "Lorentz..." ist davon ueberhaupt nicht die Rede, im
Gegenteil: "Sie betreiben das beruehmte..."! Und so weiter und (leider)
so fort... Fazit: Eine Anhaeufung von lieblos zusammengesuchtem
Halbwissen, die augenscheinlich (nur) auf der gegenwaertigen
(TV-)Comedy-Welle (lukrativ) mitschwimmen will.
lachende erben, toller tag
Lachende Erben, Toller Tag (1995)
Weitere Informationen hier (Bestellen!)
· Gebraucht: ab EUR 16,95
Autor/Autoren: Karsten Witte
Herausgeber: Vorwerk 8
Broschiert
Stichworte: [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte] [Komischer Film] [Drittes Reich /Bildende Kunst] [Filmkomödie]
göttliche komödien
Göttliche Komödien (2001)
Weitere Informationen hier (Bestellen!)
· Gebraucht: ab EUR 11,50
Autor/Autoren: Stefan Orth, Joachim Valentin, Reinhold Zwick
Herausgeber: Schüren Verlag
Broschiert
Stichworte: [Komischer Film] [Spiritueller Film]
die kubanische filmkomödie.
Autor/Autoren: Helmut Groschup
Herausgeber: Studien Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [HC/Kunst/Theater, Ballett] [Komischer Film] [Kuba; Kultur] [Filmkomödie] [Kuba /Film]
leichte tiefe - komischer ernst: die französische filmkomödie im ausgehenden 20. jahrhundert
Autor/Autoren: Nicole Kallwies-Meuser
Herausgeber: Gardez! Verlag
Broschiert
Stichworte: [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Filmkomödie] [Frankreich; Kultur] [Drama] [Frankreich] [Komödie] [Lustspiel] [Musik, Theater, Film, Tanz]
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|Ballett| Drama| Drittes Reich /Bildende Kunst| Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte| Fernsehen| Film| Filmkomödie| Frankreich| Frankreich; Kultur| HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV| HC/Kunst/Theater, Ballett| HC/Sachbücher/Musik, Film, Theater| Hardy, Oliver| Humor| Kabarett| Kabarett /Lexikon, Wörterbuch| Kleinkunst /Lexikon, Wörterbuch| Komik| Komischer Film| Komödie| Kuba /Film| Kuba; Kultur| Laurel & Hardy| Laurel, Stan| Lustspiel| Musik, Theater, Film, Tanz| Satire| Spiritueller Film| Theater|
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