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Das Dick & Doof Buch | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Norbert Aping
Herausgeber: Schüren Verlag
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Musik, Film, Theater] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Laurel & Hardy] [Hardy, Oliver] [Komischer Film] [Laurel, Stan]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): == !! MUSS MAN HABEN !! ==
DAS Buch zu jeder L&H-Sammlung! Wer es NICHT hat, dem FEHLT was in seiner L&H Sammlung !! GARANTIERT!! Ich habe nur die erste Rezension gelesen, kann mich dem aber nur anschließen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Pedantische Analyse von Laurel und Hardy und ihrer deutschen Sprecher
Pedantische Analyse von Laurel und Hardy und ihrer deutschen Sprecher Traut man einem Juristen, auch noch einem praktizierenden Amtsrichter zu, ein launiges und doch analytisches Buch über die genialen anglo-amerikanischen Komiker Stan und Ollie zu schreiben? Schwer zu begreifen, aber es geschah und Norbert Aping zeigt mit diesem Werk seine andere Seite in sich und präsentiert uns ein erstklassiges Filmbuch mit ganz neuen Gesichtspunkten. Nicht nur die Originale sind Gegenstand der Betrachtung des Autors, sondern auch ihre Stellvertreter": die deutschen Synchronsprecher. Der Amtsgerichtsleiter im kleinen Buxtehude schrieb ein fast 600-Seiten-Buch über die Kultkomiker und zollt ihnen mit pedantischen Recherchen Respekt wie wohl niemand vor ihm. Wie kommt es, daß es ein solches Buch nicht in der Heimat der US-Komiker erschien, wo es viele Bilderbücher und filmhistorische Abrisse gibt, sondern im kleinen, fernen Deutschland? Die Antwort ist wohl besonders in einem Phänomen zu suchen: in der deutschen Fähigkeit, zu synchronisieren und zwar professionell zu synchronisieren, d.h. vielmehr, einen Film noch einmal nachzuspielen. Dénes Törzs bemerkte einmal zur glänzenden Synchronisation von Klaus Schwarzkopf, der 25 Jahre für Deutschland den Columbo (Peter Falk) sprach: "Klaus Schwarzkopf spricht nicht nur Columbo in jeder Folge, er spielt ihn". Und ähnliches kann man bei den Dick-und-Doof-Filmen beobachten, die über die Jahre hinweg einige Synchronsprecher verschlissen. So ist es kein Zufall, daß der Laurel-und Hardy-Fan Norbert Aping sein Buch mit dem Untertitel "Die Geschichte von Laurel und Hardy in Deutschland" den beiden Synchronsprechern Walter Bluhm und Arno Paulsen widmete. Stan Laurel und Oliver Hardy werden nur in Deutschland als "Dick und Doof" bezeichnet, in den ersten Jahren ihres Wirkens ( noch als Dick und Dof" geschrieben) störte es niemanden hier. Die Slapstik besonders ihrer Stummfilme ließ auch gern eine solche "Bewertung" der beiden zu, wird die Summe ihres Klamauks einmal aus den Gesamthandlungen herausgelöst. Doch die (späte) Feinfühligkeit des hiesigen Publikums begann in den 50er Jahren, besonders aber in den 70er Jahren, indem sie die Attribute für die beiden Charakterkomiker zu vermeiden wußten. Das Gefühl, man täte Mr. Laurel und Mr. Hardy mit "Dick und Doof" unrecht, ließ sich nicht mehr leugnen und wer aus dem Kindesalter entwachsen war, reagierte mit einer Gänsehaut, wenn man die Männer nur mit dem psychischen (Doof) und physischen (Dick) substantivierten Adjektiv titulierte. Was z. B. einmal platt "Zweimal Dick und Doof" hieß, wurde plötzlich als stimmungsvoll "Die Doppelgänger von Sakramento" genannt (Originaltitel: }"Our Relations"), was "Dick und Doof jagen den Stier" hieß, wurde zu "Stierkämpfer wider Willen" umbenannt. Besonders deutlich wurde den Komikern Hochachtung in Deutschland entgegengebracht durch die TV-Serie, die u.a. Joe Hembus und Gert Mechoff (und an anderer Stelle durch Heinz Caloué) ins Leben gerufen hatte und dabei einen einheimischen Komiker, der kaum minder grandios war als seiner amerikanischen Stars: 1975 wurden die Laurel-und-Hardy-Langfilme unter die Präsentation von Theo Lingen gestellt, mit einer neuen Synchronisation und neuer musikalischer Fassung von Fred Strittmatter und Quirin Amper. In "Theo Lingen präsentiert: Lachen sie mit Stan und Ollie" fiel das "Dick und Doof" weg und der altgediegene Walter Bluhm sprach neben dem neuen und noch jungen Michael Habeck. Der junge intellektuelle Filmhistoriker Joe Hembus, der in den 80er Jahren bei Drehaufnahmen im Gebirge ums Leben kam, legte dem deutschen Starkomiker Theo Lingen pointierte Ankündigungen mit Interpretationscharakter in den Mund, wenn auch mit einigen Fehlern, wie es Norbert Aping (typisch juristisch) in seinem Sonderkapitel "Die Fernsehstars oder Laurel und Hardy und die Massenmedien" ab der Seite 488 bemerkte: "Allerdings wurden dabei aus Lingens Mund nicht immer nur Wahrheiten zu Tage gefördert. Zu Beginn des ersten Beitrages "Wüstensöhne" (Sons of the Desert) wurde wieder die Legende der }mehr als 200 gemeinsamen kurzen und langen Laurel-und-Hardy-Filmen} aufgewärmt, obwohl mit dem Märchen schon endgültig aufgeräumt war. In der Einleitung zu "Die Wunderpille" (Jitterbugs) war davon die Rede, der Regisseur Leo McCarey habe mit Laurel und Hardy etwa 100 Filme gedreht, was beinahe ihr gesamtes Lebenswerk ausgemacht hätte, wenn die Behauptung stimmte..." (vgl. Aping S.488) An solchen und ähnlichen Details ergötzte sich der Autor häufig und weckt beim Leser das Interesse, sich hintergründiger mit mit dem gesamten Laurel-und-Hardy-Komplex zu befassen. So pedantisch und akribisch sich Aping mit fast allem, was zu Laurel und Hardy gehört, vorbildlich auseinander, entgeht ihm einiges bei den vielen ziemlich unbekannten Super8-Heimkinofassungen, die wohl ein Buch für sich ausmachen könnten. Dank Ebay kommt man heutzutage endlich wieder an Fassungen ran, die unglaublich selten waren. In Deutschland zelebrierte man das Laurel-und-Hardy-Phänomen viel mehr als in anderen Ländern, vielleicht sogar mehr oder zumindest anders als in ihrem Heimatland. Nicht nur, daß die Synchronisationen von den 30er Jahren bis heute mehrfach wechselten, sondern je nach Stimmung im Lande und dem wechselnden Medium gemäß auch die Titel der Filme, die manchmal derartig verändert wurden, daß man den Ursprungsfilm nie hätte erkennen können, wenn man ihn nicht kannte. Aus "Jitterbugs" wurde im Kino "Die Wunderpille" und im Fernsehen auch "Gauner, Blüten und Betrüger" und Oliver Hardy wurde von Arno Paulsen, Bruno W. Pantel und Michael Habeck synchronisiert. So detailliert und schön zu lesen Norbert Aping das Phänomen untersucht, bleibt er dem Leser die Frage eigentlich (vielleicht bewußt) schuldig, warum Laurel und Hardy diese mediale Veränderung hierzulande seit 70 Jahren durchlebt? Wenn das der Herr Amtsrichter auch selbst nicht beantwortet, so müssen wir es wohl auch nicht, vielleicht reicht die bloße Festsstellung, daß es Fassungen des Komiker-Duos gibt, mit denen man kaum rechnet. Neben Synchron - und Musikänderungen, Verstümmelungen fast aller Filme, den Glossen bei den Stummfilmen im Fernsehen durch den Oldie der Kabarettszene Hanns-Dieter Hüsch, zeigen sich sogar eingefärbte und neu zusammengesetzte Dick-und-Doof-Filme. Der Laurel-und-Hardy-Rezipient, der Filmhistoriker, der Dick-und-Doof-Fan, Der Slapstik-Liebhaber, der Komik-Genießer oder die zahlreiche Kinderschaar - sie alle spüren, hier präsentiert sich mehr als Klamauk und dieses muß wohl in deutscher Gründlichkeit facettenreich immer wieder neugeboren und präsentiert werden. Während das legendäre Buch von William K. Everson "Laurel und Hardy und ihre Filme" (München 1980) aus der Citadel-Reihe Lust auf das Wiedersehen macht (Joe Hembus: "Dies ist eines der wenigen Filmbücher, durch die man jeden Film noch einmal genießt, und danach gleich wieder ungeheure Lust hat, ihn am liebsten sofort wieder zusehen") - macht das Buch von Norbert Aping Lust auf eine Analyse, die gerichtet sein kann auf das Wesen von Amerikanern und Deutschen. Laurel und Hardy bleiben genial, aber ihre deutschen Sprecher Michael Habeck (der letzte, der noch lebt und in allen Langfilmen Ollie fast nachspielte, anstelle ihn zu synchronisieren) Arno Paulsen und Walter Bluhm ebenfalls. Berlin, Ostern 2006 Ramin Rowghani
+++++ (ein Amazon Kunde): Unwiderstehlich! Lexikon UND Schmöker!
Als einfacher Laurel und Hardy- Liebhaber seit der Kindheit, der sich keinen ihrer Filme im Fernsehen und auf Video/DVD entgehen läßt, hatte ich zunächst befürchtet, mit diesem Mammutwerk überfordert zu sein. Wegen der wunderschönen Aufmachung des Buches habe ich es mir mir trotzdem zugelegt. Und ich bin hellauf begeistert! Endlich besitze ich ein Begleitbuch zu meiner Sammlung. Das Buch ist sehr gut aufgebaut und begleitet den Leser sicher durch die komplexe Geschichte von Laurel und Hardys deutscher Vermarktung. Obendrein gehört die Biografie der beiden Künstler an den richtigen Stellen mit allen nötigen Daten dazu. Es ist abgerundet durch ein ausgefeiltes Register und mit vorbildliche Anhängen abgeschlossen, die mich jede nur gewünschte Information zu jedem "meiner" Filme schnell finden lassen. Aber das Buch ist nicht nur ein Nachschlagewerk, dessen Informationen man sofort vertraut. Man kann darin auch herrlich schmökern. Trotz der sagenhaften Stoffülle ist es verständlich - nicht nur für Wissenschaftler! - und in humorvoller Sprache geschrieben. Insbesondere die Bebilderung der köstlichen Filmbeschreibungen -großartig die Idee, ganze Bildfolgen zu bringen! - macht unvergessliche eigene Kino- und Fernseherlebnisse lebendig, und man liest sich voller Vergnügen immer wieder für Stunden fest. Mein Fazit: Aping hat nicht nur für sich und einige wenige Kenner, sondern für jeden geschrieben, der Laurel und Hardy liebt.
+++ (ein Amazon Kunde): Akribisch und detailverliebt ... schwer zu lesen
Als Mitglied der Sons of the Desert glaube ich, ein wenig über Laurel & Hardy zu wissen. Norbert Aping greift hier die deutsche Filmgeschichte der beiden Komiker auf und geht ins Detail bis zur Zensurkarte. Und hier beginnt das Problem: Für ein Nachschlagewerk (vom Detailgrad her würde es passen) ist das Buch zu wenig strukturiert - und als Lesebuch zum einfach schmökern geht\'s zu sehr in die Details. Die Arbeit, die drin steckt ist ein Wahnsinn - aller Ehren wert. Für eine leicht zu lesende Information über Laurel + Hardy empfehle ich Harry Hoppe, für die Filme Christian Blees.
+++++ (ein Amazon Kunde): Stan, Ollie und Synchronarchäologie: ein Standardwerk!
Endlich! Wie so mancher informierte deutsche "Wüstensohn" hat auch der Schreiber dieser Rezension die Publikation dieses Buches lange erwartet, die Arbeit des Autors hier und da unterstützen können, und bereits vor vielen Jahren die vom Autor über die SONS vertriebene erste Abhandlung über die deutschen Synchronfassungen, gewissermaßen die Keimzelle des DICK UND DOOF - Buches, mit Genuss gelesen. Nun ist das Projekt druck- und marktreif, und das Resultat übertrifft alle Erwartungen. Norbert Aping ist nicht weniger gelungen als das definitive deutsche Buch um das beste aller Komiker-Duos, welches - aus dem Blickwinkel der deutschen Rezeption des Teams geschrieben - gleichzeitig auch die wohl erste fundierte Fallstudie über den Import, internationalen Vertrieb, die Fernsehvermarktung und vor allem die deutsche Synchronisierung von US-Filmen darstellt. Kaum ein filmhistorisches Kapitel eignet sich dazu so gut wie "Dick und Doof," begann doch der Import ihrer Filme bereits in der Stummfilm-Zeit, führte zum filmhistorischen Kuriosum der phonetischen Fassungen, in denen die Komiker radebrechend deutsch sprachen, zu gelungenen und abstrusen Kompilationsfilmen, und dann zu zahllosen Wiederaufführungen, Video- und TV-Versionen, in denen die in Besetzung und künstlerischer Qualität unterschiedlichsten deutschen Synchronfassungen präsentiert wurden (die letzte derartige Bearbeitung liegt nur wenige Jahre zurück). Und mit ihrem Sprachwitz, ihrer "weniger-ist-mehr" - komischen Philosophie waren die Dialoge der beiden Komiker sicherlich eine echte künstlerische Herausforderung. Aber anders als etwa die Marx Brothers oder W.C. Fields sind Laurel und Hardy-Filme durchaus künstlerisch beeindruckend und weitgehend verlustfrei ins Deutsche übertragbar, hinreichendes Talent und Verständnis bei Synchronautoren, -sprechern und -regisseuren natürlich vorausgesetzt. Dabei ist für die Relevanz des Buches übrigens völlig unerheblich, ob man (wie dieser Rezensent) dem Synchrongewerbe eher skeptisch gegenübersteht oder, wie Norbert Aping, ein Herz etwa für die kongeniale kunsthandwerkliche Nachschöpfung Laurel & Hardy\'schen Sprachwitzes durch solche Talente wie Walter Bluhm oder Arno Paulsen hat. Im Gegenteil: Synchronfassungen sind nunmal, ob man sie genießt oder ablehnt, ein Teil der deutschen Filmgeschichte, denen sich kaum bisher ein Historiker gewidmet hat, die dem Autor aber ganz klar ein Anliegen ist. Und was heute fast ausnahmslos künstlerisch, technisch und sprachlich so grottenschlecht ist, dass man sofort zur DVD-Fernbedienung greift, um zum O-Ton zu schalten, war in den ersten deutschen Nachkriegsjahrzehnten in der Tat ein Gewerbe, in denen sich echte Sprachkünstler tummelten - Thomalla etwa, Balthoff oder Schürenberg, oder im Falle Laurel und Hardy eben die unvergessenen Sprecher Bluhm und Paulsen. Viele dieser Künstler im Hintergrund lernen wir wohl erst durch dieses Buch kennen, das sie auch sichtbar macht. Dieses Stück Rezeptions- und Adaptionsgeschichte zu würdigen, erfordert natürlich einen Autor mit besonderer kritischer Sensibilität für die Möglichkeiten des gesprochenen Wortes, sowohl im US-amerikanischen Original wie in der deutschen Adaption. Und so überrascht es wenig, wenn das Buch nicht nur filmhistorisch präzise, sondern (wie so mancher Stan-Ollie-Bluhm-Paulsen-Dialog) auch sprachlich höchst gelungen ist und flott geschrieben als großes Lesevergnügen daherkommt. Gerade die Filmbeschreibungen mit ihrem trockenen Humor bringen unweigerlich ein Schmunzeln auf die Lippen des geneigten Lesers und machen Lust, die DVDs aus dem Schrank zu ziehen, auch um die Qual der Wahl zwischen O- und Synchron-Ton zu haben. Das hat man so zuletzt bei William K. Everson, in Hembus\' erweiterter deutschen Übertragung, vor über 20 Jahren erlebt. Aber Norbert Aping schreibt beileibe nicht nur die Synchrongeschichte. Da Buch beginnt bereits mit den importierten Solofilmen (herrlich, unter welchem Namen sich Bademeister Oliver Hardy da auf deutschen Leinwänden zeigte!) der Stummfilm-Zeit und reicht bis zu den neuesten DVD-Veröffentlichungen und der spannenden neuerlichen Wiederentdeckung des phonetischen SPUK UM MITTERNACHT. Gerade zu den phonetischen Fassungen hat Aping übrigens auch neue Erkenntnisse zu bieten, die weit über den deutschen Sprachraum hinaus relevant sind. Unkritisch kopierte entsprechende Filmographien werden hier erstmals einer gründlichen Prüfung unterzogen, wobei man auch noch ins Staunen gerät, dass deutsche phonetische Fassungen nicht einmal alle ihre Uraufführung in Deutschland hatten. Die Chronologie des Buches folgt jener der deutschen Aufführungen, aber an den entsprechenden Stellen sind jeweils Passagen geschickt eingeflochten, die das Leben und Wirken der Komiker und das Entstehen der Originalversionen schildern. So eignet sich das Buch auch für solche Leser, die ein Werk über das Team suchen und mehr als filmhistorisches Fastfood wollen, sich aber an die nur englischsprachig verfügbaren Standardwerke (McCabe, McGillivray, Mitchell, Louvish etwa) nicht heranwagen. Obendrein ist das Buch reichhaltig bebildert (dem Wunsch eines anderen Rezensenten nach einem Extra-Bildband kann man sich nur anschliessen!), und die vom Autor zusammengetragenen Daten und Quellen sind online verfügbar -- ein vorbildlicher Kompromiss zwischen Lesbarkeit, Preis und historischer Genauigkeit. Dem gewählten Haupt- und Untertitel (der "DICK & DOOF"-Titel treibt vielleicht dem einen oder anderen verbissenen Wüstensohn die Zornesröte ins Gesicht; aber so hießen Laurel und Hardy nun leider einmal in Deutschland, auch wenn wir erfahren, was MGM davon wirklich hielt!) wird das Buch also mehr als gerecht. In der deutschen Ausgabe des Everson, dem bis dato besten deutschen Laurel und Hardy - Buch, schrieb Hembus zu seiner ersten Filmographie in dieser Richtung, der Dschungel der deutschen Fassungen sei erst noch zu erschließen und der Krimi ihrer Entstehung bleibe zu schreiben. Was andere deutsche Autoren mit ihren hübschen, aber letztendlich dann doch recht belanglosen Büchern über zwei Jahrzehnte gemieden haben, hat Aping nun geschafft und damit DAS deutschen Standardwerk über Stan, Ollie und das hübsche Schlamassel ihrer Synchrongeschichte geliefert. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

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Comedy- Lexikon  

Autor/Autoren: Sonja-Ilonka Wagner
Herausgeber: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Broschiert

Stichworte: [Humor] [Kabarett] [Komik] [Komischer Film] [Satire] [Kabarett /Lexikon, Wörterbuch] [Kleinkunst /Lexikon, Wörterbuch]

Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Blabla(ch)-Lexikon
Kurzkritik: Info-armes, sprachlich bemueht \'aufgepepptes\' Pseudo-Lexikon ueber die deutschsprachige Comedy-Szene. Nicht empfehlenswert. Die gute Nachricht zuerst: Es sind viele (aktuelle) Personen/Gruppen aufgelistet- die schlechte: Die Infos sind kaum bis un-brauchbar. Der Rahmen ist breit gesteckt, (deutschsprachiges) Kabarett-Slapstick- Kleinkunst, alle Bereiche sind mit (un)bekannten Namen vertreten. Der Schwerpunkt liegt klar auf der gegenwaertigen Szene, wie sie auf (deutscher) Buehne und Bildschirm anzutreffen ist. Das alles liest sich freilich wie ein Sammelsurium aus einer (schlechten) Internet-Suchmaschine. Da die Autorin bei fast keiner Person/Gruppe etwas zu den Karriere-Anfaengen zu schreiben/gefunden hat, werden meist nur ein paar TV-Kabratett-Nummern/Titel (meist ohne Jahresangabe) aufgefuehrt oder irgendeine, scheinbar willkuerlich \'ausgewaehlte\' Sendung kurz nacherzaehlt. Nach diesem Schema koennte praktisch jeder hier -mit dem Datenbestand des Internets im Ruecken- ein solches \'Lexikon\' erstellen. Vielfach besteht die \'Personenvorstellung\' aus ein paar Zeilen nach dem Muster: A spielt bei B. Unter B steht dann meistens noch nicht mal A erwaehnt, usw... Halt Namen um der Namenwillen... Wie geschrieben, man findet zwar viele Personen, aber, wenn man sie bereits kennt, erfaehrt man nichts Interessantes, und wenn man sie nicht kennt, bleibt\'s nach der Lekture bei dem Null-Kenntnisstand. Bekannte Namen, die z.B. fehlen: Fritz Eckhardt, Theo Lingen, Helmut Qualtinger, Juergen von Manger, Peter Frankenfeld(\'Kuli\' ist drin), Willy Reichert. Stattdessen findet man \'Komiker\' wie Curt Bois(4 Zeilen), Inge Meysel(3 Zeilen)oder Gila von Weitershausen(6 Zeilen). Eigentlich haette es mich nicht verwundert, wenn auch noch "Die Fussbroichs" erwaehnt worden waeren... Die einzelnen Artikel sind ein reiner Zettelkasten ohne Schema: Meist gibt\'s kein Geburtsdatum/-ort (bei Loriot dafuer sogar mit Uhrzeit), Werk-Titel werden ohne Sinn und Zeit-Ordnung genannt. Dazu eine feuillotonistische Sprache, die jeden Komiker in Grund und Boden einordnet: Huesch ist ein Urgestein, Werner Schneyder ein Mann wie ein Schrank, Gerhard Polt die lebende Legende, Martin Beitz ein frankfurter Schlappmaul, die Comedian Harmonists die erste erfolgreiche Boygroup Deutschlands, und der politische Kabarettist Thomas Freitag wird sich sicher darueber \'freuen\', dass er als "bester Kohl-Parodist" im Gedaechtnis bleiben wird... Zudem sind die einzelnen \'Artikel\' oftmals nicht aufeinander abgestimmt. So erfaehrt man unter "Kom(m)oedchen" dass Kay und Lore Lorentz inzwischen verstorben sind, unter "Lorentz..." ist davon ueberhaupt nicht die Rede, im Gegenteil: "Sie betreiben das beruehmte..."! Und so weiter und (leider) so fort... Fazit: Eine Anhaeufung von lieblos zusammengesuchtem Halbwissen, die augenscheinlich (nur) auf der gegenwaertigen (TV-)Comedy-Welle (lukrativ) mitschwimmen will.

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Lachende Erben, Toller Tag  

Autor/Autoren: Karsten Witte
Herausgeber: Vorwerk 8
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Stichworte: [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte] [Komischer Film] [Drittes Reich /Bildende Kunst] [Filmkomödie]

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Göttliche Komödien  

Autor/Autoren: Stefan Orth, Joachim Valentin, Reinhold Zwick
Herausgeber: Schüren Verlag
Broschiert

Stichworte: [Komischer Film] [Spiritueller Film]

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Die kubanische Filmkomödie.  

Autor/Autoren: Helmut Groschup
Herausgeber: Studien Verlag
Taschenbuch

Stichworte: [HC/Kunst/Theater, Ballett] [Komischer Film] [Kuba; Kultur] [Filmkomödie] [Kuba /Film]

top leichte tiefe - komischer ernst: die französische filmkomödie im ausgehenden 20. jahrhundert

Leichte Tiefe - komischer Ernst: Die ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Nicole Kallwies-Meuser
Herausgeber: Gardez! Verlag
Broschiert

Stichworte: [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Filmkomödie] [Frankreich; Kultur] [Drama] [Frankreich] [Komödie] [Lustspiel] [Musik, Theater, Film, Tanz]