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guinness world records 2009
Herausgeber: Bibliographisches Institut, Mannheim
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Listenbücher] [Nachschlagewerke] [Telefonbücher, Kursbücher] [Rekorde] [Rekord] [Weltrekord]
Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Irgendwie doch immer dasselbe
Leider bin ich nicht so zufrieden mit diesem Buch. Es sind ja immer die
gleichen Rekorde, z.B. konnte letztes Jahr Jemand 34 Bratwürste in 5
Minuten verschlucken und dieses Jahr schaffte Jemand anders 35,5 Bratwürste
in derselben Zeit. Na und???
Ok, mein Beispiel war gemein, aber ich kann an diesem Buch nichts
finden und weiß nicht, warum ich es immer wieder geschenkt bekomme.
Wenn es mehr Abwechslung gäbe, wäre es schon klasse.
+++++ (ein Amazon Kunde): Traditionell alle zwei Jahre unterm Tannenbaum!
Mein Mann mag Fußball, Spiele, Filme - und seit seiner Kindheit das
Guinness Buch der Rekorde. Ich lass mich immer von den Empfehlungen hier
bei Amazon ein bisschen leiten und bin dabei immer super gut mit gefahren.
Und deshalb bekommt mein Mann in diesem Jahr das überall wärmstens
empfohlene Buch Fußball ist nicht das Wichtigste im Leben - es ist das
Einzige, den Hit unserer Spielerunde Schmidt Spiele 76024 - Teamwork, den
Kinoerfolg Keinohrhasen (weil ich ihn auch noch nicht gesehen habe :-) )
und wie alle zwei Jahre das Guinness-Buch zum Schmökern. Damit hat er
mindestens die zwei Wochen Weihnachtsurlaub Spaß und ich ein bisschen Zeit
für mich! :-)
+++++ (ein Amazon Kunde): Bitte ein Guinness!
Die Guinness Reihe ist irgentwie kitschg aber doch faszinierend.
Sie bereitet Stundenlanges lesen und immer wieder faszination.
Wie gesagt, kitschig aber voll Gut!
glücksbringer - medizinisches kabarett
Autor/Autoren: Eckart von Hirschhausen
Herausgeber: Langenscheidt
Audio CD
Stichworte: [HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Deutsche Wörterbücher] [Belletristik] [Cartoons] [Comics] [Humor] [Hörbuch; Kabarett (Audio-CDs)] [Kabarett (Audio-CDs)] [Hörbuch] [Medizin, Gesundheit, Psychologie] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): da gehts dir gleich viel besser
Schlechte Laune - teilen Sie sie nur nicht Ihren Mitmenschen mit. Diese
könnten die CD von Herrn Dr. von Hirschhausen schon kennen und von Herzen
über Sie lachen. Oder Ihnen die CD empfehlen. Wenn man sie gehört hat,
sieht man sein eigenes Unglück und das der Mitmenschen mit anderen Augen
an. Für mich ist die CD ein kleines Stückchen Glück.
+++++ (ein Amazon Kunde): Super!
Alltagssituationen werden perfekt inszeniert und so angesprochen, dass
einfach jeder lachen muss! Dr. med. Eckart von Hirschhausen macht perfekte
Unterhaltung für die ganze Familie!
langenscheidt arzt-deutsch / deutsch-arzt
Autor/Autoren: Eckart von Hirschhausen
Herausgeber: Langenscheidt
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Deutsche Wörterbücher] [Medizin] [Medizinische Ratgeber zu Krankheiten] [Medizin; Humor] [Lexikon] [Ratgeber (allgemein)]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Sehr viel Wahrheit
v. Hirschausen schafft es, uns Mediziner pointiert dar-, ohne uns allzu
bloss, zustellen. Man findet sich oder den ein oder anderen Kollegen immer
wieder gut getroffen in dem ein oder anderen Kapitel. Nach der Lektüre des
Buches sollte der Patient gut gerüstet sein, dem "Halbgott" in Weiss zu
begegnen und ihn nicht in Allem zu ernst zu nehmen... und sich selber auch
nicht.
++++ (ein Amazon Kunde): Amüsantes Buch für einen Abend
Ich hatte Eckart von Hirschhausen beim Schmidt gesehen und war direkt
von seiner Art im Bann gezogen. Ich hätte vom Buch noch irgendwie noch mehr
erwartet, aber das Buch ist gut und lesenswert. Das Buch hat ja schon sehr
viele positive Kritiken bekommen und ich schließe mich diesen an.
Desweiteren eignet sich dieses Buch sehr gut auch als Geschenk. Man kann
das Buch an einem Abend durchlesen und man lernt was für sein weiteres
Leben auf humorvoll vermittelter Art und Weise.
++++ (ein Amazon Kunde): Arzt - Deutsch
Habe mich köstlich amüsiert! Das Buch ist so unterhaltsam, dass ich es
"am Stück" gelesen habe. Man kann es durchaus noch ein zweites oder drittes
Mal zur Hand nehmen.
Wenn es noch etwas umfangreicher wäre, hätte ich auch 5 Sterne
vergeben!
+++++ (ein Amazon Kunde): Darauf hab ich gewartet
Vielleicht ist dies ja nicht der rictige Ort, dennoch möchte ich mich
an dieser Stelle beim Autor Dr. med. Eckart von Hirschhausen für sein Buch
"Arzt - Deutsch Deutsch - Arzt" bedanken. Ich bin selbst im medizinischen
Bereich tätig und kann nur bestätigen, daß Vieles von dem, was von
Hirschhausen literarisch auf die Schippe nimmt, oft garnicht so weit von
der Realität entfernt ist. Seien es die Arzt internen "Speziallatina" oder
die "Hierarchiestufen", die man bei kundiger Beobachtung durchaus erkennen
kann.
Ich glaube übrigens nicht, daß man sich hier als Arzt auf den Schlips
getreten fühlem muss, denn über sich selbst zu lachen, zeigt erst wahre
Größe! Zuletzt verweise ich im übrigen unbedingt noch auf die Musik zum
Buch: "Always look on the bright side of life" von Monthy Pyton, zu der ich
gern 5 STerne vergebe.
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine tolle Mischung!
Hier verbindet der Arzt und Kabarettist Eckhard von Hirschhausen auf
leichte, lockere und lustige Art Fachwissen und Humor.
Ganz tolle, kurzweilige Lektüre mit Anspruch, die wirklich Spaß
macht.
neon: unnützes wissen: 1374 skurrile fakten, die man nie mehr vergisst
Herausgeber: Heyne
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Belletristik] [Cartoons] [Comics] [Humor] [Kuriositäten] [Allgemeinbildung] [Allgemeinbildung - Allgemeinwissen] [Allgemeinwissen] [Allgemeinwissen ( Allgemeinbildung )] [Bildung] [Wissen]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Dieses Buch ist alles andere als unnütz
Dieses Buch ist richtig unterhaltsam und wirklich lustig.
Über manches Wissen muss man lachen über andere einfach nur staunen.
Meine Empfehlung ist dieses Buch in der Mittagspause zu lesen.
Man brauch ungefähr eine Woche dazu und man kann den Kollegen immer
mal wieder was neues erzählen.
Also viel Spaß dabei
++++ (ein Amazon Kunde): Davon werden sie noch vielen erzählen
Ich habe das Buch mit seinen 1347 Fakten in einer Woche durchgelesen.
Jede Seite hat mich aufs neue fasziniert oder amüsiert. Dieses Wissen klärt
so manche alltägliche Frage "Warum halten wir beim Gähnen die Hand vor den
Mund" oder glänzt einfach mit Fakten die man so schnell nicht wieder
vergisst. Einziges kleines Manko an dem Buch ist, dass sich irgendjemand
der Macher gedacht hat "Wir machen was besonderes", was zur Folge hat, dass
1/4 jeder Seite mit wechselndes knalligen Farben versehen ist, was beim
lesen einfach nur stört.
+++++ (ein Amazon Kunde): Eisbrecher
Wer kennt nicht den unerfreulichen Augenblick, wenn einer geselligen
Runde der Gesprächsstoff ausgeht?
Der Moment in dem sich eine peinliche Wolke, des langweiligen
Schweigens über das fröhliche Beisammensein legt.
Niemand weiß was er sagen soll, welches Thema interessant und
angesagt ist.
Jetzt ist der perfekte Augenblick gekommen, für eine der 1374
skurrilen Fakten aus dieser Sammlung des angeblich unnützen Wissens.
Die unangenehme Stille wird sich vom ungläubigen Staunen zu einem
aufgeregten Wortwechsel wandeln.
Als ideale Eisbrecher für jeden Small Talk eignen sich Fakten wie
z.B.
- Der Weltrekord im Dauerschluckauf beträgt 69 Jahre
- die Mona Lisa hat keine Augenbrauen
- die Queen ist gelernte Lastwagenmechanikerin
- in New York gibt es noch Wasserleitungen aus Bambus
- ein deutscher Mann besitzt durchschnittlich 19 Unterhosen
- Volleyball ist die beliebteste Sportart in Nudistencamps
Jeden Monat liefert das Magazin NEON zwanzig amüsante und
verblüffende Fakten.
Das unnütze Wissen" hat längst eine große Fangemeinde.
Nun ist das gesamte unnütze Wissen der vergangenen fünf Jahre als
Buch erschienen.
Fazit:
Überflüssig, jedoch nicht unnütz.
Mit diesen skurrilen Fakten mischen Sie jede Gesprächsrunde auf.
Viel Spaß.....
niveau ist keine hautcreme: gepflegte sprüche für alle lebenslagen
Autor/Autoren: Günther Willen
Herausgeber: Ullstein Tb
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Kunst, Literatur/Literatur/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Nachschlagewerke] [Sonstiges] [Redensarten / Redewendungen] [Sprüche] [Idiom] [Redensart] [Redewendung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): toll als Geschenk geeignet
Ich habe diese Buch meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt. Sie fand
es sehr witzig. Es ist super für die leichte Unterhaltung.
Manchmal wirft sie mir mit einem dicken Grinsen einen der Sprüche um
die Ohren.
Natürlich ist es kein literarisches Meisterwerk. Dort wurde aber
vieles zusammengetragen, was man noch garnicht kannte.
Es ist super sortiert und man findet sogar den passenden Spruch für
sein Leben nach dem Tod.
in diesem Sinne:
"Schwitzen ist, wenn die Muskeln weinen" :D
die kleine house-apotheke: der beipackzettel zur kult-serie
Autor/Autoren: Michael Reufsteck, Jochen Stöckle
Herausgeber: Egmont Vgs
Broschiert
Stichworte: [HC/Sachbücher/Musik, Film, Theater/TV/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Belletristik] [Cartoons] [Comics] [Humor] [Dr. House (Fernsehserie)] [Fernsehserien; Materialien] [Fernsehserie (Bücher zu Fernsehserien)]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Tolle Serie! Tolles Buch!
Also ich schaue Dr. House nun mehr seit 1-2 Jahren und bin von der
Serie sehr begeistert.
Nun zu dem Buch: Ich habe das Buch innerhalb von 1 Woche (oder
weniger??) komplett durchgelesen, ohne dabei die Staffeln zu schauen. Das
Buch ist größtenteils so geschrieben, dass man es so runterlesen kann, ohne
dass es langweilig wird. Nun kommt aber auch der einzige Kritikpunkt...an
vereinzelten Stellen ist mir persönlich die Sprache ein wenig zu "plump",
da hätte ich mir mehr feinen Wortwitz à la Dr. House gewünscht.
Aber sieht man von diesen Kleinigkeiten ab, bietet es alles was ein
Dr. House Fan braucht. Angefangen von grundlegenden Einleitungen zu den
Charakteren, sowie den Schauspielern, bis hin zum immer gleichen Aufbau der
Folgenguide, der das Buch sehr einfach und verständlich macht ist alles
dabei. Auch Hintergrundinformationen und kleine Anekdoten sind hier
vertreten.
Am Ende gibt es sogar noch eine Anleitung für ein geselliges
House-Spiel.
Zusammenfassen würde ich trotz des kleineren Mängels sagen, dass es
ein gutes Buch ist, mit dem man viel Freunde haben kann. Ein MUSS für jeden
Dr. House Fan!
++ (ein Amazon Kunde): wer House mag, kann mit diesem Buch nichts anfangen
Zwei Punkte für die netten Wortspiele mit "house..." und den rein
informativen Teil über die Schauspieler.
Ansonsten hat das Buch nicht viel zu bieten, wenn man die Serie
kennt. Die Inhalte der einzelnen Folgen muss man sich doch nicht als
Abendlektüre zu Gemüte führen... Und ich bin der Meinung, dass dieses Buch
mit seinen Vorgaben über die Interpretation betimmter Geschehnisse, das
"Housevergnügen" nur schmälert. Desweiteren ist es ein "nachgeplapper" von
House}s Aussagen. Was, in anbetracht des von ihm so sehr geliebten
Gebrauchs von Ironie und Sarkasmus, ziemlich dämlich ist!
Wer die Serie wie ich mit Begeisterung ansieht, braucht dieses Buch
nicht! Und wer kein "Housefan" ist, der ja wohl auch nicht ;)
++++ (ein Amazon Kunde): Wirklich der Beipackzettel zur Kultserie
Dieses Buch macht strenggenommen keinen Sinn, wenn man Kenner der Serie
ist, da es die einzelnen Episoden eigentlich nur nacherzählt.
Da die Autoren allerdings immer wieder kleine, beißende Kommentare
und viele Hintergrundinfos eingestreut haben wurde aus einem schlichten
Episodenguide aber tatsächlich der "Beipackzettel zur Kultserie".
Angesichts des kleinen Preises die Anschaffung allemal wert.
++ (ein Amazon Kunde): Wird der Serie nicht gerecht!
Das Buch wird dem Witz und derm Charme der Serie Dr. House nicht
gerecht. Zum Aufbau wurde ja schon alles gesagt, an sich eine nette Idee,
durch die Bild-Niveau pseudo-lustigen Kommentare der Verfasser leider
vollkommen anspruchs- und anziehungslos.
Zu dem wird ständig zitiert, und das FALSCH! Ich weiss nicht, was die
Autoren beim erstellen geraucht haben oder ob RTL vllt keine Lizenzen für
richtige Zitate gegeben hat, aber dann soll mans doch bitte ganz lassen und
nicht versuchen das gesagt in eigene Wort zufassen und als Zitat
verkaufen...
Zudem wird House als zu einem Gott erhoben und während die, meiner
Meinung nach sehr sympathischen Nebendarsteller oft sehr schlecht
wegkommen.
Alles in allem, Hände weg! Gute Idee, schlechte Umsetzung. Schade...
+++++ (ein Amazon Kunde): Beipackzettel mit der Garantie zum Grinsen
"Wieso sind Sie hier? Bekomme ich ein Pony?" ist nur eins der vielen
typischen Housezitate und |H|ouse-Bausteilen, die in dem Buch, dass
amüsant
informativ
gut aufgebaut
ein schnelles Nachschlagewerk zum Erinnern (auch für unterwegs gut
geeignet, denn wer schleppt schon einen (tragbaren) DVD Player mit ;))
übersichtlich
witzig und
lesenswert ist, aufgegriffen werden.
... Dr. House eben.
mein |H|ouse-Rat: kaufen, dafür sorgen, dass für eine Weile kein
|H|ouse-Gast stört, die |H|ouse - Aufgaben machen und lesen, denn für die
|H|ouse-Nummer von 9,95 ¬ bekommt man eine Menge geboten und am Ende hat
man ein paar Lachfältchen mehr + die Lust sich ein paar Folgen (nochmal)
anzuschauen.
Für alle House MD Fans ein Muss und für alle Anderen eine gute
Möglichkeit sich schnell über die ersten drei Staffeln zu informieren
der dativ ist dem genitiv sein tod: ein wegweiser durch den irrgarten der deutschen sprache. die zwiebelfisch-kolumnen folge 1-3 in einem band
Autor/Autoren: Bastian Sick
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Taschenbuch
Stichworte: [Allg. u. vergl. Sprachwiss.] [Sprachwissenschaft] [TB/Sachbücher/Kunst, Literatur/Sprache/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Kolumnen] [Deutsch] [Jargon] [Slang] [Sprache] [Umgangssprache] [Unterricht]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Das lustigste Deutschbuch für Profis
Ob gewollt oder nicht, über Rechtschreibung und Stil schließen Leser
auf den Bildungsgrad des Autors zurück - und stellen womöglich dessen ganze
Idee infrage. Eine saubere Sprache ist wie eine schöne Verpackung, und wie
jeder aus der Werbung weiß, ist diese oft wirksamer als der Inhalt. Nun ist
niemand frei von Fehlern, auch Bastian Sick nimmt sich da nicht aus, doch
wenn heute selbst Abiturienten und höhere Manager nach vielen Jahren des
Studiums schreiben wie die Hauptschüler, fragt man sich schon, wo denn die
Untergrenze des Niveaus sein soll. Wer weiß, wie viele grandiose Ideen es
nicht weit geschafft haben, weil sie einfach schlecht formuliert waren.
Bastian Sick arbeitet als Sprachpfleger beim "Spiegel" an der
Obergrenze der deutschen Sprache, und sein Buch kann in einigen Kapiteln
als Haarspalterei anmuten. Ich selbst habe aus Furcht davor das Lesen
seiner Bücher lange vor mir hergeschoben, aber nun hat es mich eingeholt.
Gleich alle 3 Bände auf einmal brachte mir jemand nach Barcelona mit.
Zunächst einmal habe ich viel gelacht, weil Sick einen ungeheuren
Sprachwitz hat und die trockene Grammatik in witzige Geschichten packt.
Besonders der erste Band ist ein erstklassiges Leseerlebnis. Da machen sich
Schneewittchen und die sieben Zwerge über "als" und "wie" Gedanken oder
Fräulein Rottenmeier erklärt der Heidi den Unterschied zwischen "herein"
und "hinein". Auch Vater und Sohn im Sprachzoo sind süß, wo sie den kleinen
traurigen Konjunktiv im Käfig betrachten. Es gilt also zunächst mal: Wer
gutes Deutsch lernen muss, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, der wird
mit Bastian Sick 100 Mal mehr Spaß haben als mit den Standardwerken Duden
und Wahrig. Ich habe alle drei Bände gern gelesen, vielleicht deshalb, weil
mich als Rezensent ständig mit der Thematik beschäftige (Sick lästert zwar
in Band 3 über die Amazon-Rezensenten, aber ich bin da mal großzügig. Die
bezahlten Kritiker der Systemmedien ärgern sich halt schwarz über die
unabhängige und erfolgreiche Konkurrenz aus dem Netz). Der erste Band ist
sicher am lustigsten, der zweite eine Reaktion auf Leserbriefe, und der
dritte ähnelt in der Aufmachung wieder Band 1, wobei er in einigen Kapiteln
Themen wiederholt. Ich fand alles lesenswert.
Es wird nicht jeder jeden von Sicks Vorschlägen übernehmen wollen,
und man muss auch nicht. Sick gibt Anhaltspunkte. Im Prinzip hält sich Sick
an den Duden oder leitet Vorschläge mit Logik ab, aber er gibt nicht
überall Quellen an. Oft beschreibt er auch nur einen Zustand ohne zu
werten, zeigt aber die Widersprüche auf. Ich konnte seiner Logik durchweg
folgen, auch wenn ich etwa feine Abgrenzungen wie "scheinbar" gegenüber
"anscheinend" sicher auch in Zukunft nicht konsequent anwenden werde. Aber
die Abgrenzung "bergen" zu "retten" beispielsweise fand ich schon
aufschlussreich und auch wichtig, wenn da bei der einen Option das Opfer
schon tot ist und bei dem anderen noch lebt. Unsere Sprache ist voller
solcher Details. Mit Sicks beiden größten Kritikpunkten stimme ich
ebenfalls überein. Der eine ist die inflationäre Verwendung von
Anglizismen, die bis zur Unverständlichkeit von Aussagen führt, und der
andere ist die Reform der Reform der Rechtsschreibreform, die insbesondere
beim Getrenntschreiben das totale Chaos verursacht hat. Das tat den
Verantwortlichen erst leid, dann Leid, und jetzt wieder leid, was will man
davon halten?
Gewünscht hätte ich mir hier in der Gesamtausgabe eine
übersichtlichere Struktur der Kapitel nach Zusammengehörigkeit, nicht nach
Erscheinungsdatum der Kolumnen. Kapitel etwa zu Anglizismen, dem Wörtchen
"wo", oder der richtigen Verwendung von Pronomina sind über die drei Bände
verteilt. Wer nach Stichwörtern sucht, wird Schwierigkeiten haben, die
passenden Kapitel zu finden. Ich hatte jedenfalls immens viel Spaß beim
Lesen und deshalb gibt\'s von mir auch für die Gesamtausgabe klare 5 Sterne.
++++ (ein Amazon Kunde): Der Wegweiser
Nachdem die Bücher von Bastian Sick schon länger in aller Munde waren
und man sowohl Gutes als auch Schlechtes von ihm hörte, wollte ich mir
selbst ein Bild seiner Schreibkunst machen. Dass es da seine drei Bücher zu
"Der Dativ ist dem Genititv sein Tod" in einem Band gab, kam mir genau
recht.
Der erste Teil hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Einige Stellen
waren sehr witzig geschrieben, Sicks trockener Stil, die Dinge zu erzählen,
gefielen mir und machten Lust auf mehr.
Der zweite Teil hob sich vom ersten etwas ab, Sick brachte
Leserbriefe mit hinein, in denen er Fragen gestellt bekam und seine Antwort
quasi im Buch veröffentrlichte. An Witz verlor er nur wenig.
Dem dritten Teil des Wegweisers durch die deutsche Sprache fehlte es
allerdings etwas an Würze und Originalität, viele Anekdoten und
Themengebite wurde aus dem zweiten Teil aufgegriffen und zum Teil
wiederholt.
Die Seiten lesen sich gut weg, man kann zwischendurch mal lachen und
über die eine oder andere Änderung, die die Sprache im Laufe der Jahre
durchgenmacht hat, herrlich schmunzeln. Aber in manchen Situationen musste
ich muss zusammenreisen um nicht lauthals zu sagen: "Herr Sick, seien sie
mal nicht so kleinkariert!" Vieles wurde einfach zu sehr auf die Goldwaage
gelegt und durchgekaut, obwohl es sich schon viel zu sehr in die deutsche
Sprache integriert hatte. Welche Sachen das sind? Nun, lesen sie selbst!
PS: Ja, Herr Sick, auch Laien können Rezensionen schreiben. Besser
vielleicht, als sie denken!
+++ (ein Amazon Kunde): die Antwort...
Nur eine kurze Anmerkung:
Wer an Sicks Büchern Gefallen gefunden hat, dem sei auf jeden Fall
auch die "Gegenantwort" von Meinunger Sick of Sick? Ein Streifzug durch die
Sprache als Antwort auf den »Zwiebelfisch« ans Herz gelegt.
So werden am Ende einige unflexible Sichtweisen vielleicht doch noch
was aufgelockert, was sicher nur sinnvoll ist...
++++ (ein Amazon Kunde): Der Zwiebelfisch: Ein Wegweiser im Irrgarten der deutschen Sprache
Zwiebelfisch nennt man im Zeitungs- und Buchdruck, einzelne Buchstaben
oder Wortteile, die irrtümlich in einer anderen Schrift oder Formatierung
gesetzt wurden. Zwiebelfisch nennt sich aber auch die seit Mai 2003 im
Spiegel Online und seit Februar 2005 in der monatlichen Kulturbeilage des
gedruckten Spiegel erscheinende Kolumnenserie des Autors Bastian Sick, die
aus dessen Tätigkeit als Dokumentar und Korrektor in der Online-Redaktion
des Spiegels hervorgegangen ist, als er humorvolle Memos zu häufigen
Fehlerquellen an die Redakteure verfasste. Um der wachsenden Leserschaft
der Kolumne, welche die Möglichkeit der Mitarbeit durch Einsendung von
Fotos, Bildern und Leserbriefen über eigene Erlebnisse angeregt nutzte,
entgegenzukommen, wurde versucht die besten Artikel der Kolumne unter dem
Titel "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" jährlich zusammenzufassen. Bis
dato sind aus diesen Versuchen drei Bände hervorgegangen und wurden nun
endlich in einem preisgünstigen Sammelband zusammengefasst. Doch "Der Dativ
ist dem Genetiv sein Tod" ist genauso wie der Name Bastian Sick längst zu
einer Marke geworden, die geschickt vermarkt ein eigenes Merchandising aus
Büchern, Hörbüchern und Spielen umfasst. Für die einen ist Sick einer der
bedeutendsten Sprachkritiker und -pfleger unserer Zeit, für andere hingegen
ein normativer Oberlehrer.
Fakt ist, die drei nun zusammengefassten Bände sind von
unterschiedlicher Qualität, so ist der hervorragende erste Band eine
gelungene Edition der Zwiebelfisch-Kolumne, während Bastian Sick im zweiten
Band eher auf seine Leserbriefe reagiert und im dritten, bisher letzten
Teil der Reihe überwiegen vor allem Anekdoten und irgendwie erfunden
wirkende Geschichten. Obwohl die Idee sein Gesamtwerk in einem Band
zusammenzufassen interessant klingen mag, wurde Bastian Sicks Happy Aua
jedoch ausgelassen. Das schmale Büchlein, welches ausschließlich
Fotoeinsendungen zum Thema "Schreib- und Druckfehler im Alltag" enthält
hätte etwa Sicks Ausführungen zu Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod 3
perfekt ergänzt.
In lustigen Anekdoten aus Alltag, Politik und Journalismus deckt
Bastian Sick so manche Irrwege der deutschen Sprache auf und schafft ein
bisschen mehr Klarheit darüber, dass selbst jene Leute deren Geschäft es
ist sich durch Sprache auszudrücken in viele jener Fettnäpfchen
hineintreten, die bei der Rechtschreibreform entstanden sind.
Falschübersetzungen, Modesprache, mutwillige Fehler, all das beeinflusst
unser Sprachgefühl und lässt uns für den ein oder anderen Fehler schlicht
blind werden. Besonders geißelt Sick in diesem Zusammenhang die
eigentümliche Werbesprache, die mit ihrer mutwilligen Ignorranz von
Rechtschreibregeln und Grammatik mehr zum "Verfall" der deutschen Sprache
beiträgt, als alles andere. Beim Aufspüren von stillschweigend meist
hingenommenen Fehlern ist Sick sehr spitzfindig und pedantisch, wobei er im
Grunde für gewöhnlich Recht behält, denn was heute gesprochen wird ist oft
weit von "gutem" Deutsch entfernt. Sicks Talent ist seine Fähigkeit
Geschichten amüsant und detailreich zu erzählen.
Dieses Konzept auf dem die Buchform der Zwiebelfisch-Kolumne beruht,
ist lobenswert und war in "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" noch neu und
kreativ, doch bereits im darauffolgenden Band erfolgte ein Schwenk in
Richtung Reaktion auf Leserressonanz. Nach dem eher allgemeinen Band 1
befasste sich Sick im zweiten vorzugsweise mit modernen
Kommunikationsmitteln und jenen stilistischen Unsitten, die meist in
E-Mails auftauchen. Für Teil von "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod"
schienen brauchbare Leserbriefe und Artikel der ersten Garnitur bereits
verbraucht gewesen zu sein. Nachdem sich Sick mit Reaktionen ind Band 2 gut
über Wasser halten konnte und weniger aus Eingeninitiative aufs Tapet
brachte, war er mit Band 3 gezwungen wieder selbst Geschichten
einzubringen. Jetzt erst recht - ging Sick SMS und E-Mail, sowie den
Stilblüten des Web 2.0 an den Kragen. Dazu sagte er auch den Anglizismen
versteckt den Kampf an, sowie Dialekten, verkörpert durch Sicks Nachbarin
Frau Jackmann. Wenn ein mittlerer Milchkaffee zum "tollen Latte to go" wird
darf Sick wie gewohnt gerne erklären wie das möglich ist und was daran so
toll bzw. tall ist. Dabei ist das Deutsche nicht die einzige Sprache, die
Fremdwörter übernimmt und so gibt es gleichbedeutend einen Kindergarten als
solchen auch im Englischen.
Fazit:
Wer Bastian Sick und seine Buchtrilogie "Der Dativ ist dem Genetiv
sein Tod" noch nicht kennt, bekommt mit diesem Sammelband der ersten 3
Bände eine sehr günstige Chance. So günstig, dass es preislich kaum einen
Unterschied macht ob man sich jetzt den ersten Band oder gleich alle 3 in
dieser Edition kauft und das sollte selbst Zweifler überzeugen, die sich
überlegen ob ein 750 Seiten Wälzer nicht doch eine Fehlinvestition sein
könnte, wenn man so unterschiedliche Dinge über den Autor hört. Überzeugen
Sie sich selbst, greifen Sie zu und bilden Sie sich eine eigene Meinung.
Selbst im schlimmsten Fall haben Sie am Ende nur Zeit und wenig Geld
verloren.
der crash kommt: die neue weltwirtschaftskrise und wie sie sich darauf vorbereiten
Autor/Autoren: Max Otte
Herausgeber: Ullstein Tb
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Wirtschaft/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Wirtschaft International] [Weltwirtschaftskrise] [Krise (wirtschaftlich, politisch)] [Weltwirtschaftskrise ( Wirtschaftskrise )] [Wirtschaftskrise] [Wirtschaftskrise - Weltwirtschaftskrise]
Was, wenn sich der Traum von der Steuerbarkeit der
Wirtschaftsentwicklung als große Illusion entpuppt? Wenn der anhaltende
globale Aufschwung der letzten Jahrzehnte in einem großen Crash zu Ende
geht und in eine lange Ära der Depression mündet? Der bekannte
Finanzprofessor und Buchautor Max Otte ist sich sicher: Der Crash kommt.
So heißt das neue Buch des Wormser Ökonomieprofessors, der sich der Rolle
des ökonomischen Ketzers zeigt. Sein Buch ist eine flammende Anklageschrift
gegen die herrschende Lehrmeinung der ökonomischen Zunft. Und eine
dringende Mahnung: Es ist wichtiger denn je, Vorsorge zu treffen -- bevor
es zu spät und der Crash da ist. Ottes Anklage gilt dem
Machbarkeitsglauben der Ökonomen, durch die Steuerung der Geldmenge die
Inflation beeinflussen zu können. Genau das kann sie nicht!,
proklamiert Otte. Denn der Geldsegen aus der Notenpresse fließe vor allem
in immer spekulativere Investments. Und irgendwann werde
die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht
zusammenbrechen, prophezeit der Autor: Nach allem, was mir
meine Daten sagen, ist eine Weltwirtschaftskrise in den nächsten fünf
Jahren sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine große Blase
erzeugt, die über kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in
sich zusammensinken muss. Die Folge: Vermögen wird vernichtet. Die
Wirtschaft schrumpft. Deflation regiert -- mit drastischen Auswirkungen:
Staatsbankrott, Währungsreform. Das Gespenst von 1929, der letzten großen
Weltwirtschaftkrise. Ottes Mahnung: Treffen Sie die notwendigen
Vorbereitungen, seien Sie gelassen, und vermeiden Sie Verluste! Den
Vorkehrungen gegen die kommende Krise ist der zweite Teil des Buches
gewidmet. Otte verrät hier Anlagestrategien, die es ermöglichen sollen,
eine Weltwirtschaftskrise zu überstehen. Seine Empfehlung: sich vorbereiten
und seine Vermögensangelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Dabei
kommen als antiquiert angesehene Formen der Wertanlage zu neuen Ehren:
Bargeld und Gold sollen helfen, die Krise zu überdauern. Ottes Warnungen
sind drastisch. Ob man ihnen Glauben schenkt oder nicht, ist letztlich
wiederum eine Frage des Glaubens. Oder der theoretischen Vorentscheidung:
Ist man ökonomischer Pessimist oder Optimist? Sieht man in der Krise einen
normalen Begleitumstand des Wirtschaftens oder hält man sie für eine
vermeidbare Panne? Ob man richtig lag, weiß man leider immer erst nachher.
-- Winfried Kretschmer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Nach dem Crash ist vor dem Crash
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die
aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er
Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes
Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern.
Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn
meine persönliche Investmentstrategie natürlich eigenem Nachdenken folgte,
so lieferte Otte doch ein paar wichtige Informationen und Ansichten, die
(im wahrsten Sinne des Wortes) Gold wert waren - wenn sich die Ausgaben für
ein Buch jemals lohnten, dann diese.
Natürlich sagte Prof. Otte nicht alles richtig voraus (wenn er das
könnte, würde er wohl kaum seine Zeit mit Vorlesungen und Bücher schreiben
verbringen). Z.B. ist seine Empfehlung für Immobilien auch beim Ausbleiben
eines Immobiliencrashes in Deutschland (bis jetzt) inzwischen wohl
überholt. Auch seine Empfehlungen für einzelne Aktien kann man im
Nachhinein kritisch überdenken.
Wichtig derzeit ist vor allem, was aus seinen Überlegungen für die
Zukunft folgt: Otte hat, im Gegensatz zu den Aussagen vieler anderer, diese
Krise als eine Krise der Verschuldung und übermäßigen Konsums vor allem in
den angelsächsischen Ländern beschrieben - insofern ist die Finanzkrise nur
eine Facette einer weitaus umfassenderen Krise. Er hat auch die jetzigen
Gegenmaßnahmen in diesen Ländern vorausgesehen und beschreibt die (zum
jetzigen Zeitpunkt, Neujahr 2009) noch vor uns liegenden Folgen: ein
rapider Anstieg der Zinsen, Inflation und drohender Staatsbankrott in
einigen Ländern. Deshalb lohnt sich die Lektüre auch jetzt noch, da der
Crash schon eingetreten zu sein scheint, da ähnlich wie die Folgen der
Dot.com Blase mit einer noch größeren Blase bekämpft wurden, so wird die
aktuelle Krise mit Maßnahmen bekämpft, die eine weitere Verschärfung der
wirtschaftlichen Probleme nach sich ziehen.
Wichtig ist, daß der Leser dieses Buch als Anstoß begreift, selbst
weiter kritisch nachzudenken, da der bisherige Verlauf der Krise zeigte,
daß auch Prof. Otte, wie oben bemerkt, nicht alle Details richtig
voraussagen kann - für einen solchen Leser ist das Buch von
außerordentlichem Wert.
+++ (ein Amazon Kunde): Tausendsassa
Insgesamt ein sehr interessantes und lehrreiches Buch. Max Otte
versteht es mit Erfolg Buecher zu schreiben. Er hat auf jeden Fall schon
ueber ein halbes Dutzend interessante Buecher publiziert. Leider verstrickt
er sich in letzter Zeit haeufiger in Widersprueche und gibt teilweise
folgenschwere "Tipps". Kann er, denn die Verantwortung wird er nicht
uebernehmen (koennen), genauso wenig wie die Konstrukteure der MBS and CDOs
und wie Sie alle heissen moegen. Waren ihm vor ein paar Jahren 7% Rendite
noch zu wenig - er hat auf jeden Fall ueber Leute, die so investieren
gelacht - und "tolle" Optimierungs Tipps gegeben - so sieht es heute etwas
anders aus. Weltwirtschaftskrise - Immobilien - Gold - Silber -
Staatsanleihen - und auf jeden Fall weg mit den Dollars, aber nur den
amerikanischen,... . Mehr als 7% Rendite? Altersrente soll sich nun in Luft
aufloesen. Toll. Wird er dieses Mal richtig geraten haben? Oder ist es nur
eine Entschuldung fuer seine in der Vergangenheit abgegebenen Ratschlaege.
Herr Professor - wie viele Hedge Fonds managen Sie? Gibt es dies Mal einen
Grund, dass Sie richtig liegen? Die Schulden reduzieren soll man - macht
oekonomisch in einer inflationaeren Phase keinen grossen Sinn, Herr
Professor Otte. Am besten in Anleihen aus der USA invesieren, das haetten
Sie wohl am liebsten, Mister Boston. Es fehlen nur noch die Tipps wo ich
meine Goldklumpen am sichersten vergraben kann - ahh - in den USA meinen
Sie! Ohh Gold rush.
Verkaufen Sie alle Dollars die Sie haben - es wird in Kuerze eine
neue Waehrung geben. Danke fuer ihre Aufmerksamkeit.
++ (ein Amazon Kunde): Mit großer Vorsicht zu genießen!
Max Otte - so hört man - ist derzeit ein gefragter Mann. Genau wie Al
Gore in seinem CO2-Kreuzzug eilt Otte von Vortrag zu Vortrag, um dem
gemeinen Volk zu erklären, wie es am besten durch die mittlerweile
allgegenwärtige Krise kommt. Und für alle die Benachteiligten, die einen
solchen Vortrag nicht besuchen können, hat er dieses Buch geschrieben. Ein
edler Zug.
Aber ist dieses Buch wirklich für "das gemeine Volk" geschrieben?
Rein äußerlich ja, im Detail nein. Warum das so ist, läßt sich leicht
erklären: Die wenigsten Otto-Normalos können mit Ottes Hilfestellung real
etwas anfangen. Aber der Reihe nach...
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Teil 1 dreht sich um eine
(nicht sooooo schlechte) Analyse der Situation und wie es dazu kommen
konnte. Otte führt all die Grauslichkeiten auf, die sich da so ereignet
haben: Spekulationsblasen, Hedge Fonds und Private Equity, und die
allgegenwärtige Überschuldung von Staat und Privat. Er beleuchtet dabei die
geschichtlichen Hergänge und betrachtet die verschiedenen Wirtschaftsräume
im Detail (klar, daß Europa dabei am Schlechtesten wegkommt). Leider muß
man sagen, hat Otte vieles selbst noch nicht verstanden. Zinsen sind für
ihn kein Problem, und schon gar nicht Ursache des Problems. "Gesundes"
Wirtschaftswachstum ist für ihn auch ein Dogma. Und er verliert keine Silbe
darüber, wie es nach der Krise weitergehen soll. An dieser Stelle kann ich
nur ein Zitat bringen:"Wer an unbegrenztes Wachstum in einem mit Grenzen
vesehenen System glaubt, ist entweder wahnsinning oder Ökonom." Ich
empfehle also jedem, der sich Ottes Analyse zu Gemüte führen will, dies
nicht unrefektiert und unkritisch zu tun. Am besten, man ließt zuerst Bernd
Senfs "Die blinden Flecken der Ökonomie", dann sieht man die Dinge klarer.
Nun denn, all dies könnte man noch als Streit verschiedener
Strömungen der VWL abtun. Aber so richtig dicke kommts dann im Teil 2 - Wie
man durch die Krise kommt. Otte empfiehlt, daß ein 4-Kopf Haushalt 300.000¬
zur Seite legt und sicher anlegt. Hallo? Bei 30.000¬ Jahreseinkommen wären
das volle 10 Jahresgehälter, die man in einem Zeitraum von 3-4 Jahren (seit
Ersterscheinung des Buches bis zur Krise) zurücklegen sollte. Wer kann denn
das? Selbst die Minimallösung von 100.000¬ ist für die wenigsten wirklich
stemmbar. Daher Eingangs meine Kritik: Diese Tipps sind fürs gemeine Volk
unbrauchbar, weil illusorisch. Und selbstredend. Wer 300.000¬ mal so zur
Seite legen kann, wird das auch sicher tun. Auch die anderen Weißheiten wie
"Schulden abbauen", "In sichere Anlagen gehen", "breit gestreutes Einkommen
(Zinsen mal wieder)" usw... sind Hausverstands-Sachen, für die ich keinen
Max Otte brauche.
Fair wäre gewesen, offen darauf hinzuweisen, daß dieses Buch gewisse
Grundvoraussetzungen verlangt, wie eben einen ausreichenden Kapitalstock.
Dann könnte all diejenigen, die dies nicht haben, sich zumindest die 8¬ für
dieses Buch sparen. Das schmälert zwar Ottes "breites Einkommen", aber um
einen guten Freund von "Helikopter"-Ben Barnanke braucht man sich keine
Sorgen deshalb machen.
+++ (ein Amazon Kunde): Der Crash kommt oder: der Crash ist da! Oder haben wir die berühmte Talsohle schon erreicht?
Ob man Max Otte bescheinigen kann, dass er mit seinem schon früh
erschienenen Buch zu einer neuen Weltwirtschaftskrise recht behalten würde
oder ob er noch immer maßlos übertrieben hat, kann jeder beurteilen wie er
mag. Jedenfalls hat schon Otte in seinem Buch aufgrund fauler
Immobilienkredite und einem heillosen Haushaltsdefizit in den USA früh
erkannt, dass die anhaltende Schuldenpolitik der USA zu einer größeren
wirtschaftlichen Katastrophe führen muss. Und nachdem der FED-Chef Bernanke
im Frühjahr 2008 vehement die Zinsen gesenkt hat, konnte es jedem
offensichtlich sein, dass der Konjunktur-Auftrieb seit 2003 nicht mehr
lange weitergehen kann.
So stieß ja auch der DAX seit 2007 an seine obere Schmerzgrenze von
über 8000 Punkte. Und so konnte es nicht mehr lange dauern, außer
irgendeine Branche hätte einen echten Innovationsschub in Wirtschaft und
Konsum erzeugt, und dann musste das Schmerzensszenario für Bullen Realität
werden. Dort sind wir jetzt angekommen oder an der Schwelle davon und wir
müssen uns möglicherweise warm anziehen im nächsten Jahr, z.B. auch
bezüglich der Sicherheit von Arbeitsplätzen.
Ich habe Ottes Buch im Frühsommer diesen Jahres gelesen und war
fasziniert von seinen Analysen und Vorhersagen. Mir schienen seine
Prognosen als zutreffend. Und so kann ich sein Buch wirklich nur empfehlen.
Es wappnet einen zumindest davor, in Fragen von Geld und Anlagen, eigenem
Haushalten und Konsum in richtiger Weise vorsichtiger zu werden und die
Zeichen der Zeit richtig zu erkennen. Insofern ist dieses Buch zur Zeit
einfach ein Muss.
Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend
(Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu
empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert,
aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das beste Buch zur Krise!-Fundierte Erklärungen, flüssiger Stil, passende Rezepte
Wer die derzeitige Krise in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf
verstehen will und wer nicht weiß oder sich unsicher ist, mit welcher
Anlagestrategie man am besten durch die Rezession kommt, der kommt an
diesem Buch einfach nicht vorbei!
Prof. Otte gelingt es, mit seinem flüssigen und lebendigen, gut
lesbaren Stil ein breites Publikum anzusprechen. Ob
Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieur, ob Briefträger oder Hausfrau, es
dürfte jedem mit ein wenig Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge sehr
leicht fallen, den Argumentationsmustern des Autors zu folgen.
Schon im Jahre 2006 erkannte Otte die Frühwarnsignale eines
Zusammenbruchs des amerikanischen Finanzsystems, er warnte vor der
Subprime-Krise und deren Folgen für die reale Wirtschaft. Dabei geriert er
sich nicht als der Prophet, der das ganze Übel schon immer kommen sah,
sondern macht mit spitzer Feder auf die großen Risiken, die sich hinter
(oder in) der Immobilienblase verbergen, aufmerksam. Er sammelt eine ganze
Fülle von Indizien für eine lange Krise und präsentiert dabei die Daten
erfreulich lebendig und sehr schlüssig. Er tritt gleichsam mit dem Leser in
einen Dialog und nimmt die Sorgen und Ängste des imaginären
Gesprächspartners sehr ernst. Dabei lässt sich mit Begeisterung
feststellen, mit welch spielerischer Lockerheit und Einfachheit er dem
Leser selbst hochkomplexe Zusammenhänge in der globalen Wirtschaft
vermitteln kann. Ich habe vorher noch nie ein Wirtschaftsbuch verschlungen,
bis Max Otte kam. So manch ein (deutscher) Wirtschaftsprofessor könnte sich
hier eine Scheibe abschneiden!Insoweit hat dieses Buch jetzt schon das Zeug
zum Klassiker.
Max Otte belässt es aber nicht bei einer Analyse der Weltwirtschaft,
sondern zeigt auf sehr pragmatische und nachvollziebare Weise, wie man als
Kleinanleger der Krise begegnen kann. Dabei stehen eher strategische
Überlegungen zur Gestaltung einer krisenfesten Vermögensstruktur im
Vordergrund als konkrete Aktienempfehlungen. Für die selbstständige
Aktienanalyse und Anlageentscheidung empfiehlt sich eher sein ebenfalls
sehr gutes Buch [[ASIN:3548372244 Investieren statt sparen: Wie man mit
Aktien ein Vermögen aufbaut]zur Lektüre.
Mein Fazit: Wer die Hintergründe und möglichen Folgen der derzeitigen
Krise verstehen will, und sich auf eine mögliche längere Durststrecke
vorbereiten muss, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
eine kurze geschichte von fast allem
Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch
Stichworte: [Wissenschaft] [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]
Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten
Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser:
so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze
Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch,
die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären.
Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte
der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte.
Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine
der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen
wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und
vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill
war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können
wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum
geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert
Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die
Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und
Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch
wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise
auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen
verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten
Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn
Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur
Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen
Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen
Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der
Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den
Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs
gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer
sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst
wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen:
Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit.
--Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht
alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle
Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen,
aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel
Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen.
Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht
Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und
vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen.
5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark.
Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um
genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem".
Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen:
Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin.
Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie,
Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer
verdaulich.
Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von
Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und
Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung,
Feindschaften und Freundschaften.
Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man
würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz
steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die
nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das
Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener
Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so,
wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar
Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird.
Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch,
eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in
naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen
werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir
so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben
und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass
mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch
vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch
gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen.
Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung
(unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder
neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des
Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten
Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit
der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche
Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch,
es ist das einzige, was wir haben.
Wir sollten es achtsam behandeln.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zum immer-wieder-lesen
Ich habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger
langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin
und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines
der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht
verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen
lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben.
(Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein
Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne
Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens
noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von
James Croll und Dubois?)
Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so
zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln
gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die
gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt;
Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was
für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges
über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier
auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien
entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen
die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über
Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem
kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie
ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand
entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau
das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man
auch noch sein Allgemeinwissen auf.
Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten,
Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn
die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen
habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein
bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das
gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen
wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst
ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu
stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über
die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder
auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz
weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen
Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem
Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf
"Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere
irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst
was, zum Beispiel).
Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt
werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist
das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner
Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner
Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu
schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich
fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück
nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das
einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton
gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die
Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück
haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen
sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang
auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache
(ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre
ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem
hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen
des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört.
Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an
Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob
man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es
ist in jedem Fall absolut empfehlenswert!
harenberg kulturkalender kunst 2009. tag für tag kunst genießen und verstehen
Autor/Autoren: Dr. Nina Börnsen, Dr. Katrin Boskamp-Priever
Herausgeber: HARENBERG
Broschiert
Stichworte: [KAL/Sachbücher/Kunst, Literatur/Kunst/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Bildende Kunst] [Kunst-Kalender] [Allgemeines] [Kalender] [Kunst] [Malerei (Kunst)]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Meisterwerk für jeden Tag
Bei diesem Kalender kann man jeden Tag ein Meisterwerk aus sieben
Jahrhunderten der Kunstgeschichte bewundern und zudem noch etwas lernen.
Denn auf der Rückseite der Kalenderblätter finden sich Informationen zu
Künstler und Gemälde. Dabei überwiegen mal die Erklärungen zum Bild, mal
zum Künstler. Es kommen sogar Kunstkritiker an so machen Tagen mit einem
Zitat zu Wort.
Die Bilder sind dabei alle in Farbe und von guter Qualität. Sie
wirken stets gestochen scharf, auch wenn sie mal nicht fast das gesamte
Kalenderblatt einnehmen.
Auch die kalendarischen Informationen sind umfassend. Auf der
Vorderseite findet sich Angaben zu Tag, Wochentag, Monat und zu speziellen
Ereignissen zum Beispiel, ob Neujahr oder Herbstanfang ist. Auf der
Rückseite ist einen Monatsübersicht abgebildet, in welcher die aktuelle
Woche farblich unterlegt ist. Zudem findet man daneben noch Informationen
zum aktuellen Sternzeichen und zu Namenstagen. Außerdem sind die Dauer der
Sonnen- und Nachtstunden angegeben.
Wer sich für Kunst interessiert, aber nicht die ewig gleichen Bilder
Tag ein, Tag aus sehen möchte, sollte bei "Kunst 2008" zugreifen. Man
bekommt einen Kalender mit wunderschönen, faszinierenden und sehr
abwechslungsreichen Bildern und kann zudem noch täglich etwas über die
Kunst lernen. Ausstellungstipps und vorgestellte Museen machen zudem Lust,
im Laufe des Jahres einige Ausflüge und Reisen einzuplanen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Die ganze Welt der Kunst, durch's ganze Jahr
365 Tage hat das Jahr, genausoviel hat natürlich ein
Tagesabreißkalender. Das heißt, das der Kunstkalender von Harenberg 365 Mal
Kunst präsentiert, und zwar Kunst vom feinsten. Jeder Tag hält ein neues
Kunstwerk bereit: ob Vermeer, Klee oder Hopper, Degas, Rodin oder Tizian,
dieser Kalender zeigt durch\'s ganze Jahr das, was die Museen dieser Welt
zu bieten haben. Da die einzelnen Kunstwerke auch noch mit Erklärungen zum
Bild, zum Künstler und Ort der Präsentation versehen sind, kommt er
beinahe einem kleinen Führer durch die Kunstgeschichte dieser Erde gleich.
Kunstwerke können verglichen werden und man wird auch mit Künstlern
konfrontiert, mit denen man sich bisher noch nicht unbedingt angefreundet
hatte. Es ist jedes Jahr für mich ein absoluter Genuß diesen Kalender zu
benutzen und meine Kenntnisse über die bildene Kunst zu erweitern. Dieser
Kalender ist ein absoluter Glücksfall! (Dies ist eine Amazon.de an der
Uni -Studentenrezension.)
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