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der mathematikverführer: zahlenspiele für alle lebenslagen
Autor/Autoren: Christoph Drösser
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Mathematik] [Populäre Darstellungen] [Mathematik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]
eine kurze geschichte von fast allem
Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch
Stichworte: [Wissenschaft] [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]
Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten
Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser:
so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze
Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch,
die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären.
Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte
der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte.
Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine
der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen
wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und
vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill
war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können
wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum
geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert
Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die
Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und
Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch
wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise
auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen
verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten
Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn
Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur
Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen
Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen
Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der
Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den
Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs
gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer
sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst
wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen:
Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit.
--Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht
alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle
Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen,
aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel
Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen.
Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht
Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und
vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen.
5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark.
Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um
genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem".
Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen:
Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin.
Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie,
Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer
verdaulich.
Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von
Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und
Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung,
Feindschaften und Freundschaften.
Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man
würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz
steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die
nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das
Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener
Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so,
wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar
Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird.
Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch,
eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in
naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen
werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir
so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben
und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass
mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch
vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch
gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen.
Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung
(unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder
neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des
Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten
Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit
der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche
Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch,
es ist das einzige, was wir haben.
Wir sollten es achtsam behandeln.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zum immer-wieder-lesen
Ich habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger
langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin
und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines
der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht
verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen
lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben.
(Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein
Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne
Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens
noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von
James Croll und Dubois?)
Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so
zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln
gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die
gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt;
Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was
für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges
über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier
auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien
entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen
die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über
Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem
kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie
ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand
entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau
das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man
auch noch sein Allgemeinwissen auf.
Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten,
Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn
die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen
habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein
bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das
gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen
wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst
ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu
stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über
die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder
auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz
weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen
Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem
Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf
"Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere
irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst
was, zum Beispiel).
Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt
werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist
das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner
Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner
Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu
schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich
fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück
nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das
einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton
gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die
Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück
haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen
sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang
auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache
(ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre
ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem
hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen
des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört.
Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an
Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob
man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es
ist in jedem Fall absolut empfehlenswert!
geschüttelt, nicht gerührt: james bond und die physik
Autor/Autoren: Metin Tolan, Joachim Stolze
Herausgeber: Piper
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Astronomie] [Physik] [Populäre Darstellungen] [James Bond-Filme] [Physik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach genial. Hintergrundinfos und Überlegungen vom Feinsten.
Ein super Buch.
Unter absolut spannenden Fragestellungen werden diverse James Bond
Szenen aufgearbeitet.
Wieso spiegelt sich der Angreifer in "Goldfinger" falsch in der
Pupille und wieso konnte James Bond ihn überhaupt erkennen?
Nach lesen des Kapitels stellt sich heraus, dass der Angreifer
physikalisch berechnet bei einem Abstand von 2m ca. 12,5m groß sein. Also
ein Filmtrick.
Viele weitere spannende Situationen gibt es in diesem Buch.
Einfach klasse. Ich bin begeistert.
Auch für Leute verständlich, die kein Physik Leistungskurs hatten.
+++++ (ein Amazon Kunde): James Bond und die Physik
Dieses Buch ist ein Muss für jeden James Bond Fan, der sich immer schon
gefragt hat, wie 007 es jedes Mal schafft, in atemberaubenden Stunts, sich
nicht den Hals zu brechen. Sei es bei der einen oder anderen
Verfolgungsjagd, bei einem Bungee-Sprung von einer Staumauer, oder dem
nervenkitzelnden Klippensprung in "Golden Eye". Wer dann noch Interesse an
der Physik hat, ist mit diesem Buch gut unterhalten. Auf anschauliche Weise
wird die Vermittlung von physikalischem Wissen dem Leser Nahe gebracht.Die
strukturelle Einteilung des Buches erleichtert einem sich gut
zurechtzufinden. Auch die Rubrik "Besserwisser" ist eine gute Idee, denn
hier kann sich jeder , der wirklich Interesse an der Physik hat, richtig
austoben. Am Ende wird einem schnell klar, James Bond ist nicht nur ein
super durchtrainierter,gutaussehender,frauenverstehender,leistungsstarker
Topagent, nein, er kennt sich auch bestens in der Physik aus!
Mit diesem Buch ist eine tolle Brücke geschlagen worden, zwischen
Vermittlung von physikalischem Wissen, und guter Unterhaltung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr speziell - Knüller für Physikfreunde
Metin Tolan hatte schon länger angekündigt, ein Buch über die Physik in
den JB-Filmen herauszubringen. Gut, dass es so lange gedeuert hat. Es ist
das beste Zeichen für die Mühe die sich Tolan mit seinen vielen kleinen
Helferchen gegeben hat. Dass es kurz vorm Filmstart erscheint, um die
verkaufszahlen in die Höhe zu treiben sei dem Physiker verziehen.
Nächste Pluspunkt: Physikhasser werden mit der Materie vertraut
gemacht. Dennoch ist das Buch sehr speziell, und wer sich nicht wenigstens
ein bisschen für Physik interessiert, sollte die Finger davon lassen.
Die Aufmachung ist spitze und es ist dem Autoren hoch anzurechnen,
dass er nicht den bekannten Bond-Schreiber Herrn Tesche mit hat schreiben
lassen, denn dessen JB-Informationen sind jetzt schon überall erschienen
und bringen nichts Neues.
Tolan hat sich ein Gebiet vorgenommen, das vor ihm noch keiner so
genau unter die Physiklupe gebommen hat und das Buch ist wirklich eine
Freude für alle Sammler spezieller Literatur.
Danke Herr Tolan ;-)
die genussformel: kulinarische physik
Autor/Autoren: Werner Gruber
Herausgeber: Ecowin Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Allgemeines] [Essen und Trinken] [Lexika] [Kochen/Kochbuch] [Physik] [Kochen] [Moderne Methoden, Hilfsmittel, Tipps u. Tricks]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Kochen für Männer
Irgendwann einmal hat sich meine Schwiegermutter beim Kochen so richtig
Mühe gegeben. Teures Rindfleisch hat sie gekauft, es dann einen Tag in Öl
und Kräuter eingelegt, und dann hat sie meine Frau und mich eingeladen zum
einem formellen Dinner. Es war eine Katastrophe. Ich habe einfach nicht
verstanden, wie meine Schwiegermutter, die vor ihrer Pensionierung eine
herausragende Ärztin war und die ich auch sonst sehr schätze, ein Stück
Fleisch so zurichten konnte. Fast schwarz, frei von Flüssigkeit, hart,
völlig überwürzt. Schlimmer als Schuhsole.
Dank eines Physikers aus Österreich bin ich nun schlauer. Zwischen 60
und 80 Grad Celsius zieht sich das Kollagen im Fleisch zusammen, presst
dabei die Flüssigkeit gnadenlos hinaus, die dann verdunstet, wenn man das
Fleisch fleißig und lange weiter brät. Man muss es noch nicht einmal
verbrennen, das ganze wird auch so zu Kohle. Aber auch nicht zu lange, so
dass man das Kollagen durch Hitze zerstört und das Fleisch wieder weich
wird. Und dann muss man es nur noch direkt aus der Pfanne, also zu hieß
ohne Ruhen des Fleisches direkt auf dem Teller servieren.
Aber das vorliegende Buch erklärt nicht nur die schlimmsten Unfälle.
Es hilft auch, Fehler zu vermeiden, die man sonst auch als erfahrener Koch
macht. Einmal ist mir bei einem Dinner mit wirklich vielen Zuschauern die
Soße zum Hauptgericht versehentlich nach dem Binden noch einmal aufgekocht.
Ich dachte, dass sei nicht so schlimm. Heute weiß ich, dass damit für die
Soßenbindung erforderliche Stoffe unwiederbringlich zerstört sind. Es
bringt also nichts, die Hitze zu reduzieren und zu hoffen. Hätte ich also
das Buch von Gruber früher gelesen, hätte ich richtig vielen Leuten den
Anblick von Fettaugen in der Soße ersparen können.
Viele Regeln der Küche, von denen man in Kochbüchern liest, ohne sie
zu verstehen oder entsprechend Ernst zu nehmen, werden hier mit ihren
physikalischen und chemischen Hintergründen erläutert. Und endlich einmal
ergeben die vielen Techniken Sinn. Warum darf man viele Speisen nicht
sprudelnd kochen lassen, sondern allenfalls sanft simmern? Hier wird es
erklärt. Das ist wirklich hilfreich und bringt einem auch dazu, selbst mal
mit Dingen zu experimentieren, die man bisher vermieden hat. So zum
Beispiel mit Gelatine. Oder ein paar Chemikalien im Kapitel über die
Molekularküche. Oder mit Rezepten von Küchenklassikern aus Österreich, die
die umfangreiche Sammlung von Rezepten im Buch dominieren.
Gelegentlich muss man aber auch sagen, dass man sich über Kochen auch
mal streiten kann. Dass die teuren Modesalze wie das aus dem Himalaya
wirklich in der Salzlösung nicht von normalen Kochsalz zu unterscheiden
sind, mag einem Physiker einleuchtend sein. Als begeisterter Hobbykoch und
Fan von Fleur de Sel kann ich allerdings nur sagen, dass dieses wirklich
bei einigen Gerichten zu besseren Ergebnissen führt. Statt einer
allgemeinen Verdammung wäre hier doch wohl der Rat besser gewesen, dass
beim Nudelwasser es auch normales Salz tut. Und auch das Rezept für eine
Gans aromatisiert mit Ananassaft, die man mit der Spritze in das Fleisch
gibt, entspricht nicht meinem Verständnis von Essen. Hier ist die Gans dann
doch ganz umsonst gestorben. Denn so ein wunderbares Aroma verdient keine
Verfälschung.
Es ist halt ein Physiker, der hier schreibt und der manchmal doch
sehr didaktisch schreibt, man könnte es in einzelnen Fällen auch etwas
altklug nennen. Auch der Wunsch des Autors nach exakten Rezepten und
Temperaturangaben wird dem Koch fremd bleiben, der doch ohnehin mit ständig
anderem Ausgangsmaterial konfrontiert ist. Und so ganz nebenbei ist der
Autor eben auch ein Österreicher, so findet man im Text neben den Rezepten
auch viele Begriffe auch der Küche dieses Landes. Zum Glück hat man aber am
Ende ein kleines Glossar ergänzt, das dem deutschen Leser bei der
Übersetzung hilft. Wenn man aber bereit ist, sich auf diese Besonderheiten
(und eine gelegentlich etwas anekdotische Erzählweise) einzulassen, wird
man durch dieses Buch als Hobbykoch wirklich weiter gebracht.
++++ (ein Amazon Kunde): Viel Neues über das Kochen
Rund ums Fleisch dreht sich "Die Rückkehr des guten Geschmacks" -
Steak, Wiener Schnitzel und die knusprige Kruste des Schweinsbratens werden
hier besprochen. In weiteren Kapiteln geht es um Knödel und Grillen unter
dem Gesichtspunkt von bewegten Flüssigkeiten und Gasen. Osmose und
Diffusion werden anhand von Würsten und vom Tafelspitz besprochen. Auch die
Mikrowelle und ihr Funktionsprinzip finden Erwähnung. In den letzten
Kapiteln geht es um Beilagen, Saucen und Torten. Schließlich gibt es einen
kurzen Ausblick über die Molekulargastronomie, bevor Gruber letztendlich
zum eigentlichen Thema des Buches kommt: der Genussformel.
Zu jedem einzelnen Kapitel findet man am Anschluss derselben Rezepte
der Gerichte, die in diesem Kapitel erwähnt und besprochen wurden. Am Ende
des Buches gibt es noch ein Lexikon, das unter anderem Agar-Agar und
ähnliche Lebensmittel erklärt, ein deutsch-österreichisches Wörterbuch und
eine Literaturliste. Ein Anhang mit Kochtemperaturen für die
unterschiedlichsten Lebensmittel und Maßeinheiten in der Küche sowie ein
Stichwortverzeichnis schließen das Buch dann ab.
Gruber schreibt amüsant und leicht verständlich. Die physikalischen
und chemischen Gesetze, die beim Kochen Verwendung finden, werden gut
erklärt und oft durch Abbildungen veranschaulicht. Dadurch fällt es auch
dem Physik-Unbegabtesten leicht, die Zusammenhänge zu verstehen. Was Gruber
schreibt, ist sehr interessant und gibt einen völlig neuen Einblick ins
Kochen.
Manchmal jedoch wiederholt sich Gruber zu oft und reitet zu lange und
immer wieder auf denselben Sachen herum. Das Lesevergnügen wird dadurch
zwar nur geringfügig beeinflusst, aber gestört wird es allemal. Zusätzlich
verwirrt der Umgang mit österreichischen Ausdrücken. Einmal steht
Kartoffeln allein, ein anderes Mal wird als zusätzliche Erklärung Erdapfel
angegeben. Hier hätte man eine Art der Beschreibung wählen sollen, denn so
entsteht ein bisschen Verwirrung beim Leser.
Im Großen und Ganzen ist Gruber jedoch ein hervorragendes Buch
gelungen, das dem interessierten Leser viel Neues über das Kochen
beibringen wird.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klare 5+!
Ich als Fan der echten Österreichischen Küche, sprich Sacher Kochbuch
aus den 70er, bin begeistert. Nicht nur weil verschiedenste Zubereitungen
im Detail physikalisch erklärt werden, nein, Herr Gruber lässt auch Rezepte
seiner Großmutter einfließen. Das "WISSEN" der alten Generationen über
bestimmte Zubereitungen geht ja leider immer mehr verloren! Wo kann man
schon noch ein "echtes & gutes" Gulasch essen??? Selten. Also rann an das
Buch und ausprobieren. BRAVO!
+++++ (ein Amazon Kunde): Werner Gruber in Aktion - Ein Erlebnis!
Ich war vergangene Woche bei der Buchpräsentation im Thalia Wien und
konnte dort Werner Gruber live erleben. Der Mann ist wirklich ein Erlebnis:
Er schafft es, auf witzige und anschauliche Art einem Laien die Physik
näher zu bringen. Und ganz nebenbei kocht er sogar noch dazu.
Das Buch ist wirklich empfehlenswert: Gut geschrieben, lehrreiche
Hintergrundinformationen, anschauliche und witzige Illustrationen. Kein
Wunder, dass Kochstar Johanna Maier für "Die Genussformel" das Vorwort
geschrieben hat.
Werner Gruber in Aktion gibt es unter
http://www.youtube.com/watch?v=XRP3K4Kj4Zs zu sehen ;-)
++++ (ein Amazon Kunde): "Jedes Mal Kochen ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung"
Was könnten Physik und Kochen miteinander zu tun haben? Und kann man
als Hobbykoch mit physikalischen Erkenntnissen besser Ergebnisse erzielen?
Die Frage warum Chilli zweimal brennt und ob ein 3-Minuten-Ei wirklich drei
Minuten braucht hat Werner Gruber bereits in seinem Buch "Unglaublich
Einfach. Einfach Unglaublich" beantwortet, nun widmet sich der studierte
Experimentalphysiker explizit auch seiner persönlichen Leidenschaft, dem
Experimentieren in der Küche.
Hollywood und der Physik, sowie ganz alltäglichen Fragen mit
physikalischen Hintergrund hat Werner Gruber bisher nachgespürt. Doch der
Experimentalphysiker, der schon 1987 für die Entwicklung eines
dreidimensionalen Bildschirmes den ersten österreichischen
Jugendforscherpreis erhielt und 1999 mit Auszeichnung sein Studium
abgeschlossen hat, versteht es Physik auch physikalisch eher
uninteressierten näher zu bringen. Dabei gehörten neben Veranstaltungen zur
Lehrerfortbildung auch kulinarische Physikkurse zu seinem Programm, einen
Einblick in diese gibt "Die Genussformel".
Im Grunde sollten auch Rezepte die Vorgaben einer Theorie erfüllen,
die sich unter Anwendung der gleichen Formel jederzeit wiederholen ließe,
doch die Ergebnisse sind selbst bei genauer Befolgung oft sehr verschieden.
Werner Gruber weiß warum, denn das Problem mit Rezepten liegt bereits
darin, dass unter einem Teelöffel oder einer Messerspitze nicht selten doch
unterschiedliche Mengen verstanden werden und bereits ein paar Gramm mehr
oder weniger können den Ausgang eines Nachkochversuchs beeinflussen. Dazu
kommt, dass auch Küchengeräte, wie der Herd, nicht unbedingt immer die
gleichen Einstellungen haben und die Temperaturen bis zu 20 Grad von der
Einstellung abweichen können.
Was man sonst noch falsch machen kann, wird von Gruber humorvoll und
verständlich erklärt, ohne physikalisches Fachjargon aufzufahren. Zu jedem
der essenziellen Kapitel führt der Autor eigene Rezepte an, wie zum
perfekten Gulasch, dessen Rezepte zudem eine Übersicht der prominentesten
Gulaschsorten (Seite 61-63) darstellt, während er auf den Seiten 185-189
die gängigsten Knödelrezepte zum besten gibt. Dazu kommen noch weit mehr
Rezepte zu allerlei Köstlichkeiten, aber auch Empfehlungen zu deren
Zubereitung, physikalisches Backgroundwissen, Tipps und Tricks. Dabei
empfiehlt der Physiker und Hobbykoch relativ am Anfang sehr klar, dass eine
Investition in einen Messerblock nicht schaden kann, denn das richtige
Werkzeug zu haben, steigert bereits ungemein die Möglichkeiten und
verbessert zugleich die Kochkünste, ist man doch besser gewappnet. Beim
Salz hingegen kann man ruhig zur billigsten Ware greifen, denn rein
qualitativ gibt es hier, laut Gruber, keine realen Unterschiede.
Das Beste hebt sich Werner Gruber allerdings für den Schluss auf, wo
der Experimentalphysiker, mit seiner Kollegin Natasha Riahi, einer
theoretischen Physikerin, tatsächlich eine Genussformel erstellt hat. Ideal
ergänzt wird auch dieses Buch Grubers wieder durch Zeichnungen Thomas
Wizanys, welche den lockeren und verständlichen Stil des Autors noch
verdeutlichen. Im Anhang findet sich zusätzlich ein kleines Kochlexikon,
eine Übersetzung österreichischer Begriffe ins Deutsche, sowie eine Tabelle
mit den wichtigsten Temperaturen und Maßeinheiten.
Fazit:
Von der Physik kann man auch in der Küche nur profitieren, Werner
Gruber belegt warum und räumt gleichzeitig mit einigen der größten
Missverständnisse beim Kochen auf.
lexikon des unwissens: worauf es bisher keine antwort gibt
Autor/Autoren: Kathrin Passig, Aleks Scholz
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Nachschlagewerke] [Sonstiges] [Wissen] [Lexikon (populär)]
Das Lexikon des Unwissens ist das erste Buch, nach dessen
Lektüre man weniger weiß als zuvor. So lautet die unglaubliche
Ankündigung der Autoren Kathrin Passig und Aleks Scholz. In ihrem
Nachschlagewerk der anderen Art geht es zunächst um den aktuellen
Forschungsstand zu ausgewählten Themen von Aal bis
Wasser. Anschließend führt das Duo vor, wo es in unserer
Wissensgesellschaft noch ordentlich hapert. So fühlen sich Leser nach der
Lektüre ein wenig wie der altgriechische Denker Sokrates, der vor fast 2500
Jahren feststellte: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Oder
weniger dramatisch formuliert: Eine gelöste Frage wirft oft zwei neue auf.
Viel Physik, echt Tierisches, aber auch Allzumenschliches wird in diesem
Lexikon beleuchtet. Wir greifen zu den Sternen, erfahren, was es mit dem
Schnurren der Katzen auf sich hat oder worüber Narkoseärzte rätseln. Die
einzelnen Beiträge kommen in appetitlichen Happen daher und informieren
stets unterhaltsam und anschaulich. Kein Wunder, denn Autorin Passig gewann
2006 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis -- und bildet mit dem
Astronomen Scholz ein perfektes Duo, um im trüben Meer des Unwissens der
Kultur- und Naturwissenschaft zu fischen. Braune Zwerge verschwinden,
mysteriöse Knoten entstehen, alte Schriften bleiben unverstanden.
Astrophysiker sind ratlos, Biologen rätseln, Historiker verzweifeln. In
diesem kuriosen Buch erfahren wir Widersprüchliches zu Fragen, die wir
schon gelöst glaubten, sowie Erstaunliches über Dinge, über die wir uns
bislang einfach noch keine Gedanken machten. Wo menschliches Know-how
derzeit endet, darüber wissen wir nach der Lektüre besser Bescheid denn je.
Und das ist gut so, denn der Zweifel gehört zur Erkenntnis wie das Salz in
die Suppe. Oder mit dem alten Goethe gesprochen: Es irrt der Mensch,
solang er strebt. -- Herwig Slezak Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Schöne Anregung zum Nachdenken
Das Buch bietet zwar keine Antworten, wie es manches Leser vielleicht
erwartet haben mag. Doch bietet es genug Stoff, der zum Nachdenken anregt.
Seien es nur alltägliche Dinge wie z.B. der Grund, weshalb im Restaurant
Trinkgeld gegeben wird.
Meine einzige Kritik wäre die teilweise sehr trockene Schreibweise
und ein klein wenig auch die Themenauswahl.
+++++ (ein Amazon Kunde): Informativ und Kurzweilig
Mir gefällt das Buch ausgesprochen gut, da es gut recherchiert ist und
interessante Themen aus allen möglichen Wissensbereichen anschneidet.
Insbesondere gut geeignet für Leute die glauben, dass sie schon alles
Wissen.
+++ (ein Amazon Kunde): Unwissen aller Orten
Wie schon erwähnt, eignen sich Texte, die sich in kurze Sinneinheiten
gliedern, bestens als Freizeit-Lektüre für Eltern von Säuglingen und
Kleinkindern eine Unterbrechung des Leseflusses alle paar Seiten wird dann
nicht als störend empfunden.
Seit Mitte der 90er Jahre des vorherigen Jahrhunderts sind
populärwissenschaftliche Lexika zu Themen aller Coleur sehr beliebt.
Relativ neu in diesem Reigen ist das "Lexikon des Unwissens" von Kathrin
Passig und Aleks Scholz beide Redakteure des Grimme-Preis-gekrönten
Wissenschaftsblog "Riesenmaschine".
Wie der Titel verrät, geht um Dinge, auf die die Wissenschaft keine
verlässliche Antwort hat. Mitunter erschreckt man, was alles darunter
fällt: Wann weiß nicht, warum Betäubungen bei Operationen funktionieren
(Stichwort: "Anästhesie", S. 33ff), wieso wir eigentlich Gähnen (Stichwort:
"Gähnen", S. 64ff) oder die Tatsache, dass Tesa klebt (Stichwort:
"Klebeband", S. 93ff). Bei anderen Stichworten wundert man sich weniger,
dass Forscher darauf keine Antworten haben (z.B. "weibliche Ejakulation" /
S. 46ff, "sexuelle Interessen" / S. 190ff oder "Riechen" / S. 161).
Neben sehr viel Mathematischem und Astronomischen gibt es aber auch
viele Dinge, nach die uns unsere Kinder eines Tages fragen könnten. Nach
der Lektüre diese Lexikons werden wir uns bei den Antworten, warum die
Blätter im Herbst bunt werden (S. 85ff) oder warum man schläft (S. 180 ff)
zurückhalten man weiß es einfach nicht.
+++++ (ein Amazon Kunde): Herrliches Kaleidoskop
Das ist ein Buch so richtig zum Schmökern und Entspannen. Ich habe es
in vielen Etappen gelsen und kann es wärmstens empfehlen. Fünf Sterne für
eine Sammlung der Superlative.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ich weiß, dass ich nichts weiß...
Klug ist, welcher viel weiß. Weise ist, der weiß was er alles nicht
weiß!
Ironischer Humor, der kein Bißchen arogant klingt, was bei
populärwissenschaftlichen Werken immer gefährlich ist. Man kriegt eine
Ahnung, wie wirklich achtbare Forscher denken und reden, wenn sie unter
sich sind. Die Lage der Wissenschaft ist ja eigentlich hoffnungslos, wenn
man bedenkt, wie beschränkt selbst die gscheitesten Leut sind, aber ernst
ist das noch lange nicht!
Das Werk ist sehr beruhigend. Trotz meines gigantischen Unwissens bin
ich noch lange nicht dumm. Nur der wahre Dummkopf glaubt alles zu wissen!
Robert
mathematik für ingenieure und naturwissenschaftler 1: ein lehr- und arbeitsbuch für das grundstudium. mit zahlreichen beispielen aus naturwissenschaft ... 307 Übungsaufgaben mit ausführlichen lösungen
Autor/Autoren: Lothar Papula
Herausgeber: Vieweg+Teubner
Broschiert
Stichworte: [HC/Mathematik] [Technik allgemein] [Ingenieurmathematik] [Mathematik; Handbuch/Lehrbuch (Ingenieure/Techniker)] [Mathematik; Handbuch/Lehrbuch (Naturwissenschaften)] [Ingenieur] [Mathematik] [Technik, Ingenieurwissenschaften, Handwerk]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Der optimale Begleiter fürs 1. Semester
Ein tolles Mathematik-"Unterhaltungs"buch, das den Stoff der Mathematik
des ersten Semesters perfekt abdeckt (bis auf imaginäre Zahlen).
"Unterhaltung" deshalb, weil es sehr angenehm zu lesen ist, ganz
konträr zu den meisten Mathematik-Lehrbüchern. Den größten Vorteil bieten
aber die zu jedem Thema gut erklärten, durchgerechneten Beispiele: So
bleiben keine Fragen offen, außerdem gibts es zusätzlich noch
Übungsbeispiele + Lösungen.
Ich kann es wirkich jedem, der eine Ingenieursfachrichtung studiert,
sehr empfehlen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Quadratisch praktisch einzigartig
Um nicht ewig um den heißen Brei herumzureden, möchte ich den
potentiellen Käufern mitteilen, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass
für den Ingenieur in spe , sei es FH oder Uni (wie im meinem Fall), ein
definitiv großartiges Hilfsmittel ist und innerhalb der Regelstudienzeit
mit ansehnlichen Leistungen zum Ingenieurs-Mathe-Vordiplom führen kann.
Die wichtigsten Themengebiete, angefangen mit Vektoralgebra über
Differential- rechnung, Linearer Algebra, Reihen und Fournier Betrachtung,
Vektoranalysis bis hin zu den "tiefen" der Stochastik und Statistik werden
sehr verständlich und praxisnah in den 3 Bänden vermittelt. Abgerundet wird
Lothar Papulas Werk durch 2 Übungsbände und eine Formelsamlung (welche ich
eher nicht empfehlen kann, zumindest nicht für Uni Mathe(Meine Empfehlung
ist hier der "Merziger" vom Binomi Verlag)). Für Universitätsstudenten sei
jedoch gesagt, dass viele Themengebiete nicht so tiefgreifend und komplex
behandelt werden, wie dies oft an der Uni verlangt wird. Mir diente dieses
Werk immer als Einarbeitung in die Themengebiete um mir einen groben
Überblick zu verschaffen und um die Thematik in der Anwendung verstehen zu
können, was für einen Ingenieur eig auch völlig ausreichend ist. Man sollte
sich aber jedoch nicht vollends auf dieses Werk verlassen und auch andere
Quellen (Internet im Allgemeinen, Wikipedia im speziellen) oder auch
tiefergreifende Lehrbücher ("Bornstein") in Betracht ziehen, um der UNI-
Mathematik gerecht werden zu können (oder einfach mal die Tutorien
aufsuchen ;-)).
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Standardwerk auch für Anfänger
Das Buch ist sehr gut zur Begleitung der Vorlesung (hier Statistik
Wahrscheinlichkeitsrechnung) geeignet. Alle Aspekte dieses Themengebietes
werden gut beleuchtet und durch umfangreiche Übungsaufgaben mit Lösungen
ergänzt. Durchaus empehlenswert, allerdings sollten die höheren Weihen
durch ergänzende Literatur erschlossen werden.
+++++ (ein Amazon Kunde): Positiv überrascht!
Ich habe nach einem Buch gesucht, das mir bei einem Problem helfen
musste: "Wie schaffe ich die Mathematikprüfungen des Ersten
Wirtschaftsingenieur-Semesters bei vollkommener Ahnungslosigkeit?"
Da ich seit der Realschule im Fachabitur und in der Ausbildung
(hauptsächlich) nur noch "kaufmännisch" rechnen musste, habe ich in den
Vorlesungen trotz super Professor wenig bis nichts verstanden, da von den
Basiskenntnissen nicht mehr viel / nichts übrig war.
Ich habe ziemlich lange bei amazon gesucht und mich schließlich für
dieses Buch entschieden.
Und es war ein Volltreffer. Hier wird alles Nötige anhand von
Grafiken und Beispielen verständlich erklärt, so dass man sich die Themen,
die dieses Buch behandelt, selbst aneignen kann.
Da die Prüfungen noch nicht stattgefunden haben, ich somit noch nicht
bestanden habe, höre ich jetzt lieber auf das Buch weiter zu loben, bevor
es dann doch nicht gereicht hat! ;-)
fermats letzter satz: die abenteuerliche geschichte eines mathematischen rätsels
Autor/Autoren: Simon Singh
Herausgeber: Dtv
Taschenbuch
Stichworte: [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Fermatscher Satz] [Wissenschaftsgeschichte] [Denken, Probleme, Unterhaltung] [Englische Belletristik] [Mathematik] [Roman, Erzählung]
Als Andrew Wiles von der Princeton University 1993 eine Lösung für
Fermats letzten Satz verkündete, elektrisierte er die mathematische Welt.
Nachdem ein Fehler in der Lösung gefunden wurde, mußte Wiles ein weiteres
Jahr daran arbeiten -- er hatte bereits sieben Jahre lang in
Abgeschiedenheit gearbeitet -- um nachweisen zu können, daß er die 350
Jahre alte Aufgabe gelöst hatte. Simon Singhs Buch ist eine lebendige,
verständliche Erklärung der Arbeit Wiles' und der star-, trauma- und
narrenbestückten Geschichte von Fermats letztem Satz. Fermats letzter Satz
beinhaltet einige Aufgaben, die eine Kostprobe der Mathematik geben; es
beinhaltet aber auch Limericks, die einem ein Gefühl für die alberne Seite
von Mathematikern geben. Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Nur für wissenschaftlich Interessierte und dann auch nur für Hartgesottene
Um den Beweis der Abwegigkeit von Freys elliptischer Gleichung und
deren Unmodularität zu erbringen, musste man das Gamma-Null der
algebraischen Struktur (M) zur Invarianten der elliptischen Gleichung
addieren und das Argument nochmal durchgehen.
Sie haben nichts verstanden? Macht nichts, da befinden Sie sich in
guter Gesellschaft. So wie Ihnen geht es mindestens 99,99% aller Menschen
die sich mit diesem Buch und den darin beschriebenen, mathematischen
Allegorien beschäftigen. Dass die Thematik sehr komplex und diffizil ist,
bestätigt auch der Autor. Nur ungefähr 10% aller Zahlentheoretiker würden
die Abhandlungen, die zum Beweis von Fermats letzten Satz führen,
verstehen. Na, dann bin ich ja beruhigt.
Auf einem Gebiet, das so trocken ist wie der Sommerwind in der Wüste
Gobi und so eintönig wie die weiten Steppen der Tundra (natürlich nicht für
Mathematiker), muss man immerhin anerkennen, dass Simon Singh zumindest
versucht die mathematischen Grundlagen und Abhandlungen verständlich zu
beschreiben und es zuweilen schafft, auch die Suche nach der Lösung
halbwegs spannend zu erzählen.
Was aber relativ spannend und interessant beginnt, nämlich mit der
"abenteuerlichen Geschichte eines mathematischen Rätsels", wird doch
relativ schnell ziemlich ernüchternd und langatmig, da hier vielmehr die
Geschichte, die zur Lösung einer mathematischen Hypothese geführt hat,
erzählt wird. So klingt das Ganze schon wesentlich weniger abenteuerlich
und aufregend. Die Geschichte reicht bis in das alte Griechenland zurück
und basiert auf dem berühmten Satz des Pythagoras, zu dessen Abwandlung
Fermat im 17. Jhdt. eine These aufgestellt hat, die als Fermats letzter
Satz bekannt wurde. Bis 1993, als Andrew Wiles den Satz dann bewiesen hat,
ist dann noch eine lange Zeit.
Simon Singh beschreibt daher sehr ausführlich und ausschweifend, fast
schon penibel alle Persönlichkeiten bis hin zu Randfiguren entlang der
Geschichte, die sich mit diesem Satz beschäftigt und sich an ihm versucht
haben. Zusammen mit den anderen Beispielen aus den angrenzenden Gebieten
der Mathematik, auf denen all diese Personen tätig waren, dazu noch einige
Passagen, die er mehrfach beschreibt, das zieht sich dann und lässt das
Ganze doch ziemlich stark ausufern. Einige Themen sind dazu noch schwerer
verständlich als Relativitätstheorie und Quantenphysik zusammen und lassen
die Synapsen so richtig schnalzen, denn für die Berechnung von komplexen
Zahlen, partielle Differentialgleichungen und Modulformen von elliptischen
Gleichungen reichen die mathematischen Grundkenntnisse nicht aus und ein
Taschenrechner hilft auch nicht viel.
Wenn man bedenkt, dass Andrew Wiles sieben Jahre in Abgeschiedenheit
und selbstgewählter Klausur gebraucht hat, um die Lösung zu erarbeiten,
kann man wohl ermessen, wie schwer verständlich das Ganze ist. Der Beweis
wurde dann schließlich nach über 350 Jahren endlich erbracht und war im
Bereich der Mathematik sowas wie der Einschlag eines Asteroiden, aber für
Normalsterbliche nichts weiter als eine Randnotiz in der Zeitung.
Also alle, die mal etwas über die Iwasawa-Theorie lesen, die
Kolywagin-Flach-Methode immer schon mal gerne kennenlernen wollten oder was
zu der Taniyama-Shimura-Vermutung beitragen können, sei dieses Buch
wärmstens empfohlen. Aber auch die, die sich nur allgemein für
Wissenschaftsgeschichte interessieren, können sich in dieses Buch
vertiefen. Mathematiker sollten sich auch nicht grämen, dass eines der
letzten Rätsel bewiesen wurde, Singh listet noch einige große ungelöste
Probleme auf, an denen man sich versuchen kann.
Schwerer Stoff, aber wie Spock sagen würde: "Faszinierend".
++++ (ein Amazon Kunde): nicht nur für Mathematiker
Fermats letzter Satz ist ein Hoch interessantes Buch über eines der
bedeutensten Rätsel der Mathematik. Es werden im Laufe des Buches so einige
mathematische "Probleme" sehr einfach und verständlich dargestellt.
Einzig und alleine gegen Ende hin war es für mich dann etwas zu sehr
in die Länge gezogen, vorallem da ein math. Leihe den eigentlichen
Lösungsansatz sowieso nicht wirklich mehr nachvollziehen kann!
Trotzdem ist diese Buch nicht nur für Mathematiker gedacht und ist
bis auf das erwähnte Ende toll zu lesen.
+++++ (ein Amazon Kunde): großartig!
Dieses Buch ist wirklich eine grossartige Abhandlung zu Ehren der
Mathematik. Ich habe am Anfang mich ein bischen reinlesen müssen, aber ich
hätte niemals gedacht das ein Buch über ein mathematisches Rätsel derart
spannend sein kann. Ich habe die letzten 70 Seiten regelrecht verschlungen!
Einfach grossartig!
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannend von Anfang bis Ende
Ich lese viel, aber ich muss sagen, ich habe selten ein so fesselndes
Buch gelesen. Der Stil von Simon Singh ist atemberaubend spannend. Man
möchte unbedingt wissen wie es ausgeht und ist am Ende traurig, das es
schon vorbei ist. Wegen mir hätte das Buch auch drei mal so lang sein
können.
Von solchen Büchern müsste es mehr geben.
+++++ (ein Amazon Kunde): Mathematik Krimi
Das Buch beschreibt die jahrelange Suche von Andrew Wiles nach dem
Beweis für Fermats letztem Satz.
Für die Lösung dieses jahrhunderte-alten Mathematik-Rätsels wurde
Anfang des 20-ten Jahrhunderts der Wolfskehl-Preis ausgeschrieben, Andrew
Wiles hat für seinen Beweis diesen Preis erhalten, die Fields-Medallie hat
er leider nicht mehr erhalten, da er damals bereits über 40 Jahre alt war.
Es heißt, daß die 100-seitige Lösung nur von wenigen Mathematikern weltweit
überhaupt verstanden wird, trotzdem gelingt es dem Author die
Entdeckungsreise spannend aber nicht oberflächlich zu beschreiben.
Sehr empfehlenswert für alle die Einblick in eine Welt wollen, die
sonst nur wenigen zugänglich ist.
geschichten vom ursprung des lebens: eine zeitreise auf darwins spuren
Autor/Autoren: Richard Dawkins
Herausgeber: Ullstein Hc
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Abstammung] [Darwinismus] [Entwicklungsgeschichte] [Evolution]
Rechtzeitig zum doppelten Darwinjubiläum im Jahr 2009, in dem sich der
Geburtstag des Naturforschers zum 200. und das Erscheinen seines
revolutionären Hauptwerks über Die Entstehung der Arten durch
natürliche Zuchtwahl zum 150 Mal jähren, drängen massenhaft neue oder
neu aufgelegte Bücher seiner Jünger und Epigonen auf den Markt. Bei dem
hier anzuzeigenden Werk aus der Feder des britischen Evolutionsbiologen und
bekennenden „Ultradarwinisten“ Richard Dawkins handelt es sich um
letzteres. Vier Jahre nach Erscheinen des von Fachwelt, Medien und
Publikum gleichermaßen bejubelten Bestsellers des Oxfordprofessors, der im
Original den Titel The Ancestor’s Tale. The Pilgrimage to the Dawn
of Life trägt, liegt nun eine hochwertige, ansprechend aufgemachte und
insgesamt recht ordentlich übersetzte deutsche Ausgabe vor. Einzig der
Titel lässt zu wünschen übrig, denn er verschleiert das Konzept des
Autors, der inspiriert von Chaucers Canterbury Tales den Leser auf eine
fast 900 Seiten lange Pilgerreise zu den Ursprüngen des Lebens mitnimmt.
Eine bemerkenswerte Terminologie übrigens für einen beinahe militanten
Atheisten und streitbaren Religionskritiker. Aber durchaus mit Bedacht
gewählt, denn als Missionar der Vernunft ist er nach eigenem Bekunden
genau deshalb ein Gegner des Glaubens an das Übernatürliche, weil dieser
es auf entsetzliche Weise versäume, der „erhabenen Größe der
wirklichen Welt Gerechtigkeit widerfahren zu lassen“. Obwohl ein
glühender Verfechter des Darwinismus, lehnt Dawkins die Vorstellung einer
zielgerichteten Evolution, die womöglich in dem alles andere als perfekten
Homo sapiens kulminiert, ab. Weil er die Entwicklungsgeschichte des Lebens
als unwiederholbar erachtet, zeichnet er sie in seinem Buch auch im
Rückwärtsgang nach: Mensch – Menschenaffen – Primaten –
Säugetiere – Wirbeltiere – Deuterostomier und so weiter bis
hin zum allerletzten Urahn allen Lebens. Richard Dawkins, der nicht umsonst
zu den herausragenden Intellektuellen unserer Zeit gezählt wird, ist mit
diesem Buch, das durchaus das Zeug zum Standardwerk hat, ein großer Wurf
gelungen. Spannender und unterhaltsamer kann man Naturwissenschaft für den
Laien verständlich kaum aufbereiten. Franz Klotz Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): ein Buch für diese Zeit
Herrlich, wie Dawkins auf die Kreationisten eindrischt, genau an den
Stellen, wo die Munition am schärfsten ist. Hier scheiden sich wirklich die
Geister in klein und offen. In nur zehn Jahren wird man diese Passagen kaum
mehr begreifen, weil die George W. Bush-Episode schon so lange her ist,
aber heute ist diese Form der Auseinandersetzung schlicht notwendig. Danke
dafür!
Leider verschwurbelt Dawkins gelegentlich an manchen Stellen, wo uns
statt (Noch-Nicht-) Wissen nur vernünftiges Glauben zur Verfügung steht.
Etwas ermüdend ist seine Lust an der Wiederholung.
Das Konzept der Begegnungen auf der Reise \'vorwärts\' in die
Vergangenheit führt elegant weg von der anthropozentrischen Sichtweise
"Donnerwetter, von denen stammen wir auch ab? So wichtig sind wir?".
Es tut uns Dinos der Gegenwart ganz gut, daran erinnert zu werden,
dass wir nur ein Fliegendreck in einer Vielzahl gewaltiger miteinander
verflochtener Stammbäume von Arten und Genen sind.
+++++ (ein Amazon Kunde): Hervorragender Überblick über die Geschichte des Lebens
Dies ist mal ein Buch von Richard Dawkins, was mir uneingeschränkt
gefällt. Im Vordergrund steht die Evolution und Geschichte des Lebens (und
weniger die Evolutionstheorie). Und in der Hinsicht habe ich bislang kaum
ein ähnlich informatives und vor allem auch gut lesbares Buch in der Hand
gehabt. Man erhält einen hervorragenden Überblick über die gesamte
Geschichte des Lebens, so wie sich die Evolutionsbiologie dies aktuell
vorstellt. Im Grunde ist das Buch so etwas wie Bill Brysons Eine kurze
Geschichte von fast allem, jedoch eingeschränkt auf die Geschichte des
Lebens. Es eignet sich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk für biologisch
interessierte Schüler und Schülerinnen.
Im Rahmen des Buches begibt sich Dawkins - in Anlehnung an Geoffrey
Chaucers mittelalterliche Erzählungen The Canterbury Tales - auf eine
zeitlich rückwärts gerichtete Pilgerreise durch die Geschichte des Lebens,
angefangen von heute bis zu seiner Entstehung, wobei man sehr viel über
verschiedene Arten, historische Epochen und Katastrophen erfährt. All diese
ist äußert lesenswert, ja manchmal sogar ein Genuss.
Eingehend widmet sich Dawkins der Frage, wie im Laufe der Evolution
bestimmte Strukturen (zum Beispiel Augen) mehrfach entwickelt werden
konnten. In der Natur scheint sich nicht nur alles rein zufällig immer
wieder neu zu entwickeln, sondern es gab eine ganze Reihe
Entwicklungswiederholungen.
Anders als Darwin, dessen Evolutionstheorie sich ausdrücklich auf den
Ursprung beziehungsweise die Entstehung der Arten und damit letztlich auf
Mehrzeller beschränkt (was zunächst einmal Sinn macht, denn mit den
Mehrzellern begann eine ganz neue Entwicklungsstufe beziehungsweise
Systemebene des Lebens), geht Dawkins bis an den Ursprung des Lebens zurück
und stellt die Frage, was dessen Charakteristika sind. Bei der Beantwortung
nimmt er im Grunde eine reduktionistische Haltung ein: Die strukturelle
Gemeinsamkeit des Lebens ist die Vererbung. Leben lässt sich für ihn nicht
eindeutig definieren, Vererbung dagegen schon. Systemtheoretiker, die die
entscheidenden Merkmale des Lebens üblicherweise als emergente
(nichtreduzierbare) Eigenschaften auffassen, würden ihm in diesem Punkt
wohl energisch widersprechen (siehe Mersch: Evolution, Zivilisation und
Verschwendung: Über den Ursprung von Allem).
Unabhängig davon weist Joachim Bauer in Das kooperative Gen (andere
Autoren ebenso) darauf hin, dass neue Lebensformen im Laufe der Evolution
keineswegs nur durch Vererbung, sondern unter anderem auch durch
Vereinigung (Endosymbiose, Gentransfer, ...) entstanden sind. Auch könnte
man sich rein theoretisch Lebensformen vorstellen, die prinzipiell beliebig
lange fortbestehen können, ohne sich dabei ständig fortpflanzen zu müssen.
Im Prinzip könnte man sogar moderne Unternehmen, die jederzeit in der Lage
sind, ihre vorhandenen biologischen "Zellen" (Mitarbeiter) gegen ganz
andere zu ersetzen, als eine solche Lebensform auffassen.
Doch diese möglichen Einwände sind für die Einschätzung des
Gesamtwerks, dessen Lektüre sich allein schon aufgrund der großartigen
Zeitreise lohnt, insgesamt nur von geringer Bedeutung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein wissenschaftliches Meisterwerk, das auch sprachlich und erzählerisch überzeugt
Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat vor einiger Zeit mit seinem
Buch "Der Gotteswahn" eine heftige Diskussion ausgelöst, an der sich auch
der Rezensent in vielen Rezensionen beteiligt hat. Er vertritt dabei einen
aggressiven Atheismus und stellt alle Religionen in einem wahren Furor, der
jeglicher intellektueller Redlichkeit Hohn spricht , unter den
Generalverdacht des Wahnsinns.
Das ist eine gefährliche, dogmatische und generalisierende
Verurteilung aller Religionen, die mehr über den Autor aussagt und seine
Probleme damit, als über das Thema selbst. Das vorliegende, in den USA
schon 2004 veröffentlichte opus magnum von Dawkins allerdings behandelt
dieses Thema überhaupt nicht. Sondern es geht in diesem wie ein
wissenschaftliches Lesebuch zu lesenden Werk um eine komplette Darstellung
seiner evolutionsbiologischen Forschungen, die sich immer wieder auf
Charles Darwin beziehen.
Es ist das erste Buch dieser Art, das sowohl wissenschaftlich
fundiert als auch sprachlich und erzählerisch ansprechend einen weiten
Kreis von an Naturwissenschaft interessierten Menschen anspricht. Die
Geschichten, die Dawkins in diesem wunderbaren Buch erzählt, berichten alle
von der großen Ehrfurcht vor dem Leben und sie belegen Darwins Theorie
immer wieder.
Man fragt sich bei der spannenden Lektüre gelegentlich, wieso ein
Wissenschaftler, der ein solches Buch schreibt, wenige Jahre später alle
wissenschaftlichen, ethischen und sprachlichen Standards außer acht lässt,
um mit einem beispiellosen Hass ohne Differenzierung und geschichtslos über
die Religionen herzuziehen.
Was mag mit diesem Mann in der Zwischenzeit geschehen sein ?
Dennoch: man muss die beiden Bücher auseinanderhalten. Das
vorliegende ist ein Meisterwerk der wissenschaftlichen Literatur, das
sicher noch lange Bestand haben wird.
nachrichten aus einem unbekannten universum: eine zeitreise durch die meere
Autor/Autoren: Frank Schätzing
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Geowissenschaften] [Populäre Darstellungen] [Evolution] [Marin] [Meer] [Offshore] [Ozean] [Ozeanographie] [See (Meer)] [Weltmeer]
Frank Schätzing? Das ist doch der von Der Schwarm werden einige
sagen. Andere erinnern sich an seine Krimis. Nun hat der gefeierte
Bestsellerautor wieder einmal das Genre gewechselt und ein Sachbuch
geschrieben. Er bringt uns Nachrichten aus einem unbekannten Universum .
Eines zeigt auch dieses Buch: Schätzing, Autor aus Leidenschaft, bleibt
neugierig. Diese Neugierde steckt an, und man folgt dem Autor gerne, wenn
es diesmal heißt, den Blick unter die Meeresoberfläche zu richten und eine
Zeitreise bis zu den Anfängen unserer Welt zu machen. Meere bedecken den
größten Teil der Erdoberfläche -- unser Wissen darüber ist allerdings noch
immer sehr spärlich. So leger die Sprache von Schätzing daherkommt ("Flott
vergingen neun Milliarden Jahre."), so sehr hat er sich doch bemüht, alle
Behauptungen wissenschaftlich zu fundieren. Schätzing schlüpft in diesem
Buch in die Rolle eines Kapitän Nemo. Bevor es allerdings auf große
Tauchfahrt geht, unternehmen wir mal eben noch eine kurzweilige Zeitreise
durch die Evolution. Fans von Der Schwarm können mit Nachrichten aus
einem unbekannten Universum ihr Wissen vertiefen. Und all die, die noch
nichts von Frank Schätzing gelesen haben, lernen einen Autor kennen, bei
dem man nicht so genau weiß, was als Nächstes kommt. Vielleicht eine Oper?
Schließlich komponiert der Tausendsassa Schätzing ja auch und vertont seine
Bücher. Auch hierauf dürfen wir gespannt sein. -- Mathias Voigt,
Literaturtest Aus der Amazon.de-Redaktion
Für seinen Bestseller Der Schwarm hat Frank Schätzing derart fleißig
recherchiert, dass ihm so viel Stoff übrig blieb, um daraus ein voluminöses
Sachbuch über eine Zeitreise durch die Meere zu machen -- von der
Entstehung der Ozeane, über die Entwicklung des Lebens aus dem Wasser bis
hin zur ökologischen Zukunft der Meere. Ein Buch für alle, die von seinem
maritimen Ökothriller neugierig gemacht wurden, oder jene, die bisher einen
großen Bogen um jedes naturwissenschaftliche Sachbuch gemacht haben. Gleich
im Vorwort beruhigt der Autor: "Dies ist kein Lehrbuch. Kein Manifest. Es
trägt keine Botschaften vor sich her. Es ist ein Thriller. Nachrichten aus
einem unbekannten Universum will eigentlich nur eines: unterhalten und
Lust machen auf mehr." Das mit der Unterhaltung steht auch beim Hörbuch
ganz im Vordergrund, die Reise zu den geheimnisvollen Tiefen der Ozeane ist
akustisch noch beeindruckender. Das liegt vor allem an der Vortragskunst
Frank Schätzings. Als gelernter Kommunikationswissenschaftler weiß er auch
seine angenehme Stimme effektvoll einzusetzen, auch wenn seine Sprache
manchmal arg flapsig ist und er keinem Gag aus dem Weg geht ("Gruppen
junger, erfolgreicher Cyanobakterien, trendy und angesagt, zogen durch die
Flachgewässer, feierten Vermehrungsparties im Sonnenlicht und schmissen mit
Sauerstoff nur so um sich."). Und dann ist da auch noch dieser Soundtrack,
vom Autor selbst komponierte und eingespielte Musik, die den
Thrillercharakter dieses Unterwasserabenteuers noch verstärkt, auch wenn
sie vielleicht nicht dem Geschmack eines jeden Hörers entsprechen wird.
Was auch nicht jedem gefallen wird: Von den über 40 Kapiteln des Buches
haben es nur 9 auf das Hörbuch geschafft. Da hätten es schon gerne ein oder
zwei CDs mehr sein können. Die ausgewählten Kapitel können zwar für sich
stehen, aber die Zeitreise wirkt dadurch etwas sprunghaft und besagte "Lust
auf mehr" bleibt bei dieser stark gekürzten Fassung unbefriedigt.
--Christian Stahl Spieldauer: ca. 135 Minuten, 2 CDs, gekürzte
Lesefassung Amazon.de Hörbuch-Rezension
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Kombination aus "Wissen und Witz"
Nach langer Überlegung habe ich mich für vier Sterne entschieden,
obwohl ich zuerst weniger vergeben wollte. Aber man muss das Buch einfach
als das sehen, was es ist und was der Autor auch schreiben wollte: eine
gute Kombination aus Unterhaltung und Wissensvermittlung. Inhaltlich ist
von anderen Rezensenten schon viel geschrieben worden und ganz neu ist das
Buch ja auch nicht mehr, daher möchte ich dazu gar nicht viel sagen.
Man darf auf gar keinen Fall ein hartes, genaues Sachbuch erwarten.
Dieses Buch macht aber dafür eine sehr unterhaltsame, gut zu lesende
Zeitreise durch die Geschichte der Ozeane. An manchen Stellen etwas
schneller, an anderen etwas ausführlicher. Mal genauer, mal
oberflächlicher. Aber ich denke, für jeden stecken in diesem Buch einige
Informationen und Ansichten, die neu und beachtenswert sind. Das Ganze in
einem wirklich lockeren Plauderton, der den Eindruck eines Gesprächs mit
einem guten Freund erzeugt. Hat man sich erstmal daran gewöhnt und
akzeptiert, dass die harten Fakten im Hintergrund bleiben, macht das Lesen
sehr viel Spass.
Nachdem ich mich an ein paar Stellen, bei denen ich selber den Text
inhaltlich überprüfen konnte, davon überzeugt habe, dass der Autor den
Sachverhalt im wesentlichen korrekt wiedergegeben hat, habe ich mich für
den Rest des Buches einfach darauf verlassen, dass hier das Gleiche gilt.
Und mit dieser Einstellung konnte ich das Buch und seinen sehr groß
angelegten Überblick über das Leben in unseren Meeren wirklich geniessen.
++ (ein Amazon Kunde): Getretener Quark wird breit, nicht stark
Schätzing bemüht sich, mit diesem Mamutwerk an seinen Erfolg aus dem
Schwarm anzuknüpfen. Dieser Versuch weiteres Material aus den Recherchen
für den Schwarm an den Leser zu bringen - so zumindest das Vorwort -
scheitert an der Langatmigkeit des Schreibstils. Um die entstehende
Langeweile beim Leser zu vertreiben, springt Schätzing vom Urknall durch
die Evolution in den Meeren zu aktuellen Problemen von Artenschutz bis zu
Klimaveränderungen. Dabei schneidet er das Meiste nur oberflächlich an,
teilweise sogar mit falschen Fakten! Enttäuschend auf 640 Seiten!
+++++ (ein Amazon Kunde): unterhaltsame Information
Ich war angenehm überrascht von diesem von Frank Schätzing selbst
vorgetragenen Hörbuch!
Er bringt die Informationen sehr unterhaltsam und witzig rüber. Okay,
Wissenschaftler sind sicher enttäuscht, aber für uns Laien ist das ein
wunderbarer Einstieg.
Und da das Hörbuch stark gekürzt ist, werde ich mir auf jeden Fall
noch das Buch besorgen - es macht auf jeden Fall Lust auf mehr von diesem
Thema!
+++++ (ein Amazon Kunde): Unterhaltsamer Gang durch die Evolution
Sehr net geschrieben, immer daraufhinweisend, was Theorie und was Fakt
ist. Endlich wieder ein Buch, bei dem das Lernen Spass macht.
Leider fehlen ein paar Illustrationen, manchmal ist es schwer sich
die beschriebene Lebenswesen vorzustellen.
Aber wirklich absolut ein gutes Buch.
+++++ (ein Amazon Kunde): irre spannend
Nicht nur irre spannend, sondern auch lehrreich und noch dazu mit einer
guten Prise Humor geschrieben! Wäre das Thema Evolution doch im
Bio-Unterricht in der Schule nur halb so spannend behandelt worden! es ist
aber ganz und gar nicht anstrengend zu lesen, ich habe es überall gelesen,
im Bett, am Strand, wo immer ich war und habe es schon mindestens 100
Leuten weiterempfohlen!
der kinder brockhaus experimente: den naturwissenschaften auf der spur
Autor/Autoren: Joachim Hecker
Herausgeber: Brockhaus, Mannheim
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Kindersachbuch] [Experiment] [Kinder- u. Jugendliteratur] [Kindersachbuch, Jugendsachbuch] [HC/Kinder- und Jugendbücher/Sachbücher, Sachbilderbücher/Naturwissenschaft, Technik] [Kinderbücher] [Naturwissensch.] [Sachbücher] [Technik] [Experimente] [Kinderbrockhaus] [Kinderbuch] [Kinderlexikon] [Lexikon] [Nachschlagen] [Naturwissenschaften] [Experiment; Kindersachbuch/Jugendsachbuch]
von Hecker Joachim Brockhaus F.A. Mannheim Gebunden 192 Seiten;
Naturwissenschaften gibt es nicht nur in der Schule - sie begegnen uns
überall in unserem Alltag. Und mit einfachen Experimenten sind
naturwissenschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge kinderleicht zu
verstehen. Alle Versuche sind mit wenigen Utensilien aus dem Haushalt
leicht durchführbar. Kindgerechte Experimentieranleitungen werden mit 400
Illustrationen und Fotos veranschaulicht. Darüber hinaus zeigen Beispiele,
wo uns die Phänomene im Alltag wieder begegnen. Garantiertes Gelingen -
von Kindern getestet! Product Description
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Den Alltag unter die Lupe genommen
Ich bin völlig begeistert von diesem spannenden
naturwissenschaftlichen Führer durch den Alltag. Die einheitliche
Aufbereitung der Experimente, die hervorragende graphische Darstellung und
der stets wiederkehrende Hinweis, wo das Dargestellte im Alltag vorkommt,
machen das Buch auch für mich als Erwachsene zu einem Lese-,
Experimentier-und Lernvergnügen. So werden nicht nur Kinder, sondern
auch Erwachsene spielerisch und leicht an die komplexe Welt der
Naturwissenschaft heran geführt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem
überaus gelungenen Buch und einen Dank an alle beteiligten Autoren,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
+++++ (ein Amazon Kunde): Alltagsorientiert und gut gemacht
Ich habe den Kinder-Brockhaus Experimente mit Genuss gelesen und immer
wieder stöbere ich darin. Ich bin immer wieder begeistert von den
einfachen Beispiele aus dem alltäglichen Leben im Zusammenhang mit
hochkomplexen Zusammenhängen der Naturwissenschaft. Mir gefällt
außerordendlich gut die einheitliche Aufbereitung der einzelnen
Experimente, die hervorragende graphische Darstellung und bei jedem
Experiment der Verweis, wo der dargestellte Sachverhalt im Alltag vorkommt.
Ich habe dieses Buch bereits mehrfach im Bekanntenkreis empfohlen und ich
weiß, dass bereits zwei Familien (mit Kindern im Grundschulalter)
dieses Buch gekauft und mit ihren Kindern gelesen und ausprobiert haben.
Die gute Beschreibung der einzelnen Experimente (u.a. wegen der hilfreichen
Liste der benötigten Dinge und dem durchgängigen Alltagsbezug)
machen das Buch auch für mich als Erwachsene zu einem Lese-,
Experimentier- und Lernvergnügen. Ich wünsche dem
Brockhaus-Verlag und den am Buch beteiligten Autoren und MitarbeiterInnen
viel Erfolg beim Verkauf dieses überaus gelungenen Buches und
wünsche mir viele weitere Bücher aus der Reihe Der Kinder
Brockhaus.
+++++ (ein Amazon Kunde): Geheimtipp für Erwachsene
Seien wir ehrlich! Eigentlich ist dieses launige, spannend aufgemachte
Experimentierbuch doch für Erwachsene geschrieben! Da waren wir im
Physik- oder Chemieunterricht krank oder haben nicht aufgepasst und
können nun unter der Rubrik "Wo kommt das vor?" ganz ungeniert
nachlesen, warum z.B. ein Flugzeug fliegt, warum man überhaupt
Backpulver braucht oder Endeckungen machen zu alltäglichen
Fragestellungen, wie man Geld verbrennen kann, ohne dass es futsch ist.
Eine Fundgrube für große und kleine Entdecker, liebevoll
aufbereitet und dies zu einem absolut fairen Preis.
+++++ (ein Amazon Kunde): Experimentieren, Lernen und Verstehen mit Spaß!
als Physiker habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Kinder viel
Spaß an Experimenten haben und interessiert nachfragen. Dann die
Hintergründe kindgerecht aber trotzdem naturwissenschaftlich korrekt
zu erklären, kann manchmal eine echte Herausforderung sein. Joachim
Hecker meistert das in seinem Buch ganz hervorragend. Für jedes
Experiment liefert er zunächst eine Liste der notwendigen Utensilien
und beschreibt geanau wie man vorgeht. Somit kann man gleich loslegen und
der Spaßfaktor ist garantiert. Hier eine kleine Auswahl an
Experimenten: Monster Seifenblasen / So kommt das Ei in die Flasche / Der
brennende Geldschein / Mit einem Sieb Wasser schöpfen / Die
Luftballon-Rakete / Die unsichtbare Hand greift zu / Der Vulkan aus der
Flasche / Murmel durchdringt Münze. Nach der Beschreibung des
Experiments folgt die kindgerecht aber korrekt forumulierte
Erklärunng. Als besonderes Bonbon wird außerdem beschrieben, wo
dieser Effekt im Alltag vorkommt. Das macht Naturwissenschaft auch für
Kinder direkt erleb- und begreifbar und weckt weiteres Interesse. Ein
idealer Fundus ist das Buch gerade auch für Lehrer. Inzwischen sollen
ja bereits in der Grundschule naturwissenschaftliche Experimente in den
Unterricht eingebunden werden. Hier findet man auf einer Doppelseite alle
notwendigen Informationen und Erklärungen. Dieses Buch macht einfach
Spaß und man kann mit seiner Hilfe auch dem nächsten Pisa-Test
etwas gelassener entgegen sehen.
+++++ (ein Amazon Kunde): So macht Naturwissenschaft Spaß
... eigentlich sollte es ein Weihnachtsgeschenk für meinen Neffen
werden, aber nachdem mein Sohn (7) das Buch in Händen hielt, wollte er es
gar nicht mehr hergeben und wir müssen nun jeden Abend eines der
Experimente durchführen. Es ist sehr übersichtlich gestaltet, eine
Doppelseite pro Versuch: links wie bei einem Kochbuch die notwendigen
Zutaten und Anweisungen und dann rechts die Erklärung, was eigentlich
passiert. Dazu übersichtliche Grafiken. Ein rundum gelungenes Sachbuch
für Forscher im Vor- und Grundschulalter. Wir werden wohl noch ein
Exemplar kaufen müssen!
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