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top der mathematikverführer: zahlenspiele für alle lebenslagen

Der Mathematikverführer: Zahlenspiele für alle ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Christoph Drösser
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert

Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Mathematik] [Populäre Darstellungen] [Mathematik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

top eine kurze geschichte von fast allem

Eine kurze Geschichte von fast allem | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch

Stichworte: [Wissenschaft] [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]

Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zum immer-wieder-lesen
Ich habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben. (Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von James Croll und Dubois?) Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt; Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man auch noch sein Allgemeinwissen auf. Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten, Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf "Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst was, zum Beispiel). Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache (ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört. Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es ist in jedem Fall absolut empfehlenswert!

top geschüttelt, nicht gerührt: james bond und die physik

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und die ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Metin Tolan, Joachim Stolze
Herausgeber: Piper
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Astronomie] [Physik] [Populäre Darstellungen] [James Bond-Filme] [Physik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach genial. Hintergrundinfos und Überlegungen vom Feinsten.
Ein super Buch. Unter absolut spannenden Fragestellungen werden diverse James Bond Szenen aufgearbeitet. Wieso spiegelt sich der Angreifer in "Goldfinger" falsch in der Pupille und wieso konnte James Bond ihn überhaupt erkennen? Nach lesen des Kapitels stellt sich heraus, dass der Angreifer physikalisch berechnet bei einem Abstand von 2m ca. 12,5m groß sein. Also ein Filmtrick. Viele weitere spannende Situationen gibt es in diesem Buch. Einfach klasse. Ich bin begeistert. Auch für Leute verständlich, die kein Physik Leistungskurs hatten.
+++++ (ein Amazon Kunde): James Bond und die Physik
Dieses Buch ist ein Muss für jeden James Bond Fan, der sich immer schon gefragt hat, wie 007 es jedes Mal schafft, in atemberaubenden Stunts, sich nicht den Hals zu brechen. Sei es bei der einen oder anderen Verfolgungsjagd, bei einem Bungee-Sprung von einer Staumauer, oder dem nervenkitzelnden Klippensprung in "Golden Eye". Wer dann noch Interesse an der Physik hat, ist mit diesem Buch gut unterhalten. Auf anschauliche Weise wird die Vermittlung von physikalischem Wissen dem Leser Nahe gebracht.Die strukturelle Einteilung des Buches erleichtert einem sich gut zurechtzufinden. Auch die Rubrik "Besserwisser" ist eine gute Idee, denn hier kann sich jeder , der wirklich Interesse an der Physik hat, richtig austoben. Am Ende wird einem schnell klar, James Bond ist nicht nur ein super durchtrainierter,gutaussehender,frauenverstehender,leistungsstarker Topagent, nein, er kennt sich auch bestens in der Physik aus! Mit diesem Buch ist eine tolle Brücke geschlagen worden, zwischen Vermittlung von physikalischem Wissen, und guter Unterhaltung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr speziell - Knüller für Physikfreunde
Metin Tolan hatte schon länger angekündigt, ein Buch über die Physik in den JB-Filmen herauszubringen. Gut, dass es so lange gedeuert hat. Es ist das beste Zeichen für die Mühe die sich Tolan mit seinen vielen kleinen Helferchen gegeben hat. Dass es kurz vorm Filmstart erscheint, um die verkaufszahlen in die Höhe zu treiben sei dem Physiker verziehen. Nächste Pluspunkt: Physikhasser werden mit der Materie vertraut gemacht. Dennoch ist das Buch sehr speziell, und wer sich nicht wenigstens ein bisschen für Physik interessiert, sollte die Finger davon lassen. Die Aufmachung ist spitze und es ist dem Autoren hoch anzurechnen, dass er nicht den bekannten Bond-Schreiber Herrn Tesche mit hat schreiben lassen, denn dessen JB-Informationen sind jetzt schon überall erschienen und bringen nichts Neues. Tolan hat sich ein Gebiet vorgenommen, das vor ihm noch keiner so genau unter die Physiklupe gebommen hat und das Buch ist wirklich eine Freude für alle Sammler spezieller Literatur. Danke Herr Tolan ;-)

top denksport physik. fragen und antworten

Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: L. C. Epstein
Herausgeber: dtv
Broschiert

Stichworte: [Astronomie] [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Physik] [Populäre Darstellungen] [Physik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Grandioser Alltags- und Naturführer zum Selberdenken
Dieses Buch ist keines dieser großspurigen Versprechen wie \'Mehr brauchst Du nicht\' oder Schnick-Schnack à la \'Was Newton seinem Fleischer sagte\', worauf eine ellenlange Bleiwüste ohne jede Grafik darauf hofft, von vorn bis hinten durchgelesen zu werden. Mich faszinierte sofort die Anschaulichkeit der Cartoons, die schnörkellose Geradlinigkeit der Fragen und Antworten und die kluge Aufteilung in verdauliche Häppchen, auch dass man überall aufschlagen und einsteigen kann. Epstein zeigt mir etwas, das ich selbst oft schon beobachtet habe, und stellt dann die naheliegende Frage, wie es dazu kommt. Also versuche ich selbst, mich auf eine der angebotenen Antworten festzulegen - Dreisatz reicht dazu aus. Dann kommt die Stunde der Wahrheit, der Vergleich mit Epsteins genial einfacher und erhellender Antwort. Manchmal habe ich recht und freue mich darüber. Kann man unbesehen allen Teens, Eltern oder Großeltern schenken.
+++++ (ein Amazon Kunde): Interessantes Forschungswerkzeug
Lewis C. Epsteins Buecher gelten als Schluessel zum Verstaendnis der klassischen wie der modernen Physik. Sie werden vorzugsweise als didaktische Hilfen gesehen, doch sie sind weit mehr. Sie bieten fuer den, der in diesen Buechern zu lesen weiss, auch tiefgruendige Einsichten ueber Probleme der modernen Physik. Mehr noch: Sie erweisen sich als hocheffiziente Forschungswerkzeuge, um diesen Problemen auf den Leib zu ruecken. Es waere nicht nur wuenschenswert, wenn Epsteins Buechern sehr viel bekannter wuerden, als sie es bisher sind, sondern dass sie auch Eingang in Schulen und Hochschulen finden.

top das universum in der nussschale

Das Universum in der Nussschale | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Stephen W. Hawking
Herausgeber: Dtv
Taschenbuch

Stichworte: [All] [Kosmologie] [Universum - Weltraum] [Weltall] [Weltraum ( Universum )] [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Astronomie] [Naturwissenschaft] [Kosmologie; Einführung (pop.)]

Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit , den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert. Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek -Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"? Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht." Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register. Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! --Heike Reher Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Hawking`s Nussschale
Was soll man zur der Botschaft Hawking`s noch sagen? Die ist wirklich interessant und fast genial! Das Buch ist empfehlenswert und sollte unbedingt gelesen werden, auch dann wenn man sich für die Thematik nicht unbedingt interessiert. Das störende, für mich, sind die vielen Bilder und Hinweise auf die Bilder die man im Text findet. Oft sind Texte unterhalb der Bilder nur im indirekten Zusammenhang mit dem eigentlichen Buchtext (sollten diese Zusatzinformationen liefern? Finde ich zu simpel und daher nicht notwendig). Diese Darstellungsweise finde ich überhaupt nicht gelungen. Unübersichtlich. Schreibweise Hawking`s muss man jedoch sehr loben: witzig!
+++ (ein Amazon Kunde): zu "fachlich"
Der Physiker und Bestsellerautor Stephen Hawking gilt als einer der intelligentesten Köpfe unserer Zeit. Um die Weltformel zu erklären, "müssten wir die Relativitätstheorie, die allg. Theorie des sehr Grossen, mit der Quantenmechanik, der Theorie des sehr Kleinen, verbinden." sagt Hawking. A. Einstein hatte die aus der Quantentheorie folgenden Unschärferelation immer abgelehnt, wonach bei einem Elementarteilchen Ort und Geschwindigkeit nicht gleichzeitig, sondern nur unscharf bestimmt werden können. Die Versöhnung beider Theorien ist Hawkings Mission: "Dann hätten wir die Weltformel, eine allumfassende Theorie für alles, die das Universum von Anfang bis Ende beschreiben würde." Hawking sieht das Universum in einem Raum aus vielen Dimensionen. (Mehr als die vier, die unserer Erfahrung zugänglich sind.) Ich habe das Buch aufgrund der zahlreichen, übersichtlichen Grafiken und wegen des Bekanntheitsgrades gekauft. Inhaltlich kann ich nichts daran aussetzen. Trotzdem nur drei Sterne, weil ich es immer noch viel zu fachlich für den nicht-Physik-Verständigen-Otto-Normalbürger finde. Leider. Das ginge auch anders, und würde vielen Interessierten die wunderbare Welt der Physik erschliessen.
++++ (ein Amazon Kunde): Es kratzt stellenweise schon hart am eigenen Ego
Das Buch ist genial, der Mann ist genial. Man kann nicht behaupten, dass der Autor sich nicht alle Mühe gibt, verständlich rüberzukommen. Er erklärt mit einfachen Worten das Universum und plötzlich ergibt alles einen kosmischen Sinn - oder auch nicht... Vielleicht war das der Grund, warum ich an so mancher Stelle echt an mir gezweifelt habe. Gezweifelt, weil ich nach mehrmaligem Lesen noch immer nicht wusste, was er mir sagen will. Der große Vorteil an dem Buch ist, dass man es nicht restlos verstehen muss. Die Kapitel sind so aufgebaut, dass man sie auch weitgehend unabhängig voneinander lesen kann. Ich habe mich mit vielen Leuten über dieses Buch unterhalten, bin aber letztlich zu dem Schluss gekommen, dass es keine Schande ist, kollektiv gegen so ein Genie wie Stephen W. Hawking abzustinken :-) In jedem Fall ist das Buch eine spannende Herausforderung und sehr interessant, auch wenn man nicht immer alles versteht oder vielleicht gerade deshalb.
+++++ (ein Amazon Kunde): logische Fantasie?
Das war\'s, so jedenfalls die Auffassung der Physiker Ausgang des 19. Jh., mehr gibt es nicht zu entdecken. Dann kam Einstein. Newtonsche Prinzipien zur Konstanz der Zeit waren dahin. Dem folgte die Quantenphysik und plötzlich wissen wir, dass wir eigentlich nichts wissen. Alles ist vage, ungewiss, ungeklärt und das wird in knappen sehr verständlichen und nachvollziehbaren Schritten im recht kurzen Hörbuch erläutert. Wer keinen Roman erwartet, sondern sein Wissen bereichern will, ist hier gut aufgehoben. Nur wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann basiert die moderne Physik auf Annahmen, Theorien, und nichts davon ist bewiesen. Das war mir bislang noch nicht bewusst. Ist alles bloß logisch klingende Fantasie?
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Universum im Koordinatensystem
Stephen Hawkings Universum in der Nußschale ist für mich persönlich ein geniales Buch. Stephen Hawkings Kurze Geschichte der Zeit wurde in der Presse immer als ein -populärwissenschaftliches- Buch dargestellt. Nun, populärwissenschaftlich glingt so, als ob man nur in die Sterne sehen müsste, ein wenig Mathematik betreiben, und schon löse man das Rätsel zur Weltformel. Dass Stephen Hawkings Buch populärwissenschaftlich ist, liegt zum Teil daran, dass der Weltraumforscher S.Hawking eben genau DIE Vision hat, welche über ein rein mathematisches Beweisverfahren hinaus geht. Einige Kritiker, u.a. Kid Throne, sagen, Hawking sei in letzter Zeit verstärkt spekulativer als sonst. Das liegt eben daran, dass Stephen Hawking genau diese Vision vom Universum hat, welche über ein mathematisches Beweisverfahren hinaus geht. Albert Einstein mochte auch die Schwarzschildgleichung (Schwarzloch) und die Ableitungen Gödels (Zeitreisegleichung)nicht. Doch sind Vision und Intuition auch in der Mathematik erlaubt. Genau deshalb ist das Universum in der Nußschale echt empfehlenswert. Die zahlreichen Illustrationen geben dem Leser dabei auch einen visuellen Zugang zur Lektüre, was ein Verstehen dieser harten Nuß echt erleichtert. Aber, und das steht fest, ist die Kosmologie nicht bloß ein Universum im Koordinatensystem, eine Formel und ein Graph. (Leichte Kritik)

top eine kurze geschichte von fast allem: illustrierte ausgabe

Eine kurze Geschichte von fast allem: ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)] [Wissenschaft]

Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zum immer-wieder-lesen
Ich habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben. (Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von James Croll und Dubois?) Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt; Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man auch noch sein Allgemeinwissen auf. Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten, Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf "Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst was, zum Beispiel). Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache (ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört. Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es ist in jedem Fall absolut empfehlenswert!

top physik für die westentasche

Physik für die Westentasche | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Harald Lesch
Herausgeber: Piper
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Allgemeines, Lexika] [Astronomie] [Physik] [Physik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Die ganze Welt der physikalischen Gesetze auf 120 Westentaschen-Seiten unterzubringen -- dieser Aufgabe hat sich Harald Lesch, Astrophysiker an der Universität München, zusammen mit einer Gruppe von 15 Studenten gestellt. Denn obwohl wir in einer hochtechnisierten Welt leben, ist Physik für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln, ein nur für Fachleute verständliches Gewirr aus Formeln und Begriffen. Da soll Physik für die Westentasche Abhilfe schaffen, und zwar schnell und gründlich. Zum Einstieg werden alte Bekannte wie "Das Atom" und "Das Periodensystem der Elemente" -- das für die Physik ebenso wichtig ist wie für die Chemie -- vorgestellt und die Frage "Was ist Radioaktivität?" beantwortet. Dann geht es ins Detail: Begriffe wie Energie, Druck, Masse, Impuls und Ladung werden unter die Lupe genommen und damit die Voraussetzungen für die weiteren Kapitel geschaffen. Unter der Überschrift "Physikalische Methoden und Konzepte" wird dargelegt, was genau unter einem Experiment zu verstehen ist, was Felder sind und was der Begriff Kausalität in der Physik bedeuten kann. Schließlich werden Fenster in den Kosmos geöffnet, Fragen nach Raum, Zeit und Schwerkraft diskutiert und aktuelle Theorien über Raumkrümmung und Schwarze Löcher dargelegt. Im Gegenzug verengt sich der Blick auf den nicht minder komplexen Mikrokosmos, von Heisenbergs Unschärferelation und Schrödingers Katze ist die Rede, von unterschiedlichen Wechselwirkungen, Quarks und Bosonen. Ein abschließendes Kapitel geht auf "Anschauliche Phänomene und Technologien" ein, auf Blitze, Laser, Kernfusion und -- ja, auch das -- Zeitreisen. All das auf 120 Seiten? Eben in dieser Beschränkung liegen Stärken und Schwächen des Buches. Mögen sich Begriffe wie Reibung und Vakuum noch in wenigen Absätzen erläutern lassen, ist dieser Anspruch bei der Quantenmechanik oder gar Stephen Hawkings Branenwelten nicht mehr einlösbar. Deshalb ist Physik für die Westentasche zwar über weite Strecken auch dem Laien zugänglich, aber manche Passagen setzen durchaus ein gewisses Fachwissen voraus. Das macht natürlich auch neugierig, aber eine kommentierte Bibliografie mit weiterführender Literatur sucht man vergeblich. Gute Ansätze also, aber im Ganzen stellt sich die Frage nach der Zielgruppe für ein solches Buch. --Felix Darwin Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Etwas trocken, aber gut.
Physik für die Westentasche ist eine Art Lexikon oder Nachschlagewerk für Physikalische Begriffe. Harald Lesch erklärt kurz, pregnant und verständlich die gängigen Begriffe aus der Welt der Physik. Er lässt es sich auch nicht nehmen, neben dem gelesenen, seine eigenen Bemerkungen und Vergleiche unterzubringen. Dennoch ist dies hier nicht vergleichbar mit seiner Sendung Alpha Centauri, indem er frei sprechen konnte um seine Vorstellungen in Worte zu fassen. "Physik für die Westentasche" wirkt mir als Lesch-Fan etwas zu sehr abgelesen und es kommt mir ein bischen zu wenig von Lesch\'s ausschweifender Art darin vor. Deshalb erlaube ich mir einen Stern abzug, für ein ansonsten gelungenes Hörbuch. Physik für die Westentasche: ISBN 978-3938956069
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gut!
Für den schnellen Überblick wirklich top, jedoch auch nur für den schnellen Überblick. Gruß
+++ (ein Amazon Kunde): Knapp - teilweise zu knapp
Eigentlich eine Gute Idee - ein Physikbüchlein zum schnellen Nachschlagen. Oft reichen auch die vorgegebenen zwei Seiten, um einen Einblick in das jeweilige Thema zu bekommen - aber manchmal wäre es auch gut gewesen, wenn man für komplexere Themen etwas mehr eingeräumt hätte, anstatt sich sklavisch an die Doppelseite zu halten. Für ein Thema wie "Reibung" mag eine Doppelseite ausreichend sein, aber Gebiete wie die "spezielle Relativitätstheorie" lassen sich kaum auf zwei Seiten ausreichend beschreiben
++ (ein Amazon Kunde): Chance vertan
Eigentlich ja eine super Sache: Da ist einem in den Jahren das Wissen aus dem Physik Unterricht verloren gegangen, und nun kommt da jemand und erklärt einem fachlich korrekt und gleichsam locker die Materie auch noch so, dass man es einfach beahlten muss... Ich finde den Ansatz ganz hervorragend, allein an der Ausführung hapert es. Herr Lesch formuliert zunächst die einzelnen kurzen Kapitel relativ genau und manchmal doch mit so vielen Details, dass man sofort gerne nachfragen möchte. Die anschließende Kommentierung fällt dann allerdings so schlapp und gewollt witzig/kumpelhaft aus, dass man sich fragt, warum das nötig ist - manchmal ist das geradezu ärgerlich. Besser wäre hier eine Kommentierung mit einfachen Beispielen und dem Bezug auf verwandte Themen - nur in wenigen Kapiteln gelingt das Herrn Lesch. Unter dem Strich also nur zwei Sterne.
+++ (ein Amazon Kunde): Buch geht so, Hörbuch aber gut !
Ich bin zwar ein alter Fan von Harald Lesch aber hier kann und will ich seinem Quot-Team nicht mehr als 3 Sterne geben, denn die Themen wurden auf dem knappen Platz einfach nicht gut genug erklärt. Meist wird der knappe Platz von einer 3/4-Seite der noch zur Verfügung steht leer gelassen, obwohl das bisschen mehr an Ausführung auf dem knappen Platz hätte gewinnbringend angelegt werden können und eine halbe Seite mehr zu lesen dauert nur ein paar Sekunden. Insgesamt wären bessere Ideen angesagt gewesen die Themen zu erklären, es kommt einem vor als ob die Themen von den Studenten mal eben so auf die schnelle geschrieben wurden... Dies bezieh sich aber ausdrücklich nicht auf das Hörbuch passend zur Lektüre, denn auf dem Hörbuch findet man sehr schöne ergänzende Kommentare von Lesch gesprochen, also unbedingt das Hörbuch vorziehen, dass ich auf jeden Fall empfehlen kann! Da wird quasi der letzte fehlende Pfiff zum Buch ergänzt.

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Der Mathematik-Verführer  

Autor/Autoren: Christoph Drösser
Herausgeber: Booklett
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Mathematik] [Naturwissenschaft] [Mathematik; Einführung (pop.)]

Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Amüsant und empfehlenswert, jedoch nicht durchgängig verführend.
Für alle, die Mathemtik mögen, läd dieses Buch zum Schmunzeln ein und frischt so manch vergessene Formel mit Witz und Fantasie wieder auf. Sehr eingängige Erklärungen sorgen für detaillierte Nachvollziehbarkeit der Rechenwege und zeigen z.B. dass auch höhere Mathematik in der Praxis nicht zu unterschätzen ist - etwa wenn es darum geht aus welchem Winkel man die Beine einer Frau idealerweise betrachten sollte, um das beste visuelle Ergebnis zu erzielen... Wer sich jedoch Veführung und Faszination pur erwartet wird enttäuscht. Sind die ersten Beispiele noch erstaunlich, scheint es, als würden sie nach und nach an Effekt verlieren. Vermutlich liegt es daran, dass ich einen wunderbaren Mathelehrer hatte, der mit allerlei derartigen "Echten Mathematischen Beispielen" die graue Theorie interessant färbte und ich so einige der (hinteren) Beispiel bereis kannte. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem/jeder Mathematik-Lehrerin in den höheren Stufen ans Herz legen, um selbigem Unterricht ein wenig an Steifheit zu nehmen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Unglaublich, wie viel Mathe um uns rum ist
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, da es so toll war. Jedes Kapitel befasste sich mit einem anderen Problem/Phänomen aus der Mathematik (Proportionalitäten, Extremwertaufgaben, Optimierungen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, ..). Dieses wird an einer netten Geschichte eingeführt und dann vom Autor erläutert. Abschließend folgt dann noch eine Abschlussaufgabe ähnlicher Art. Für jede Aufgabe findet sich dabei eine Antwort im Internet. Die Menge an Formeln ist dabei überschaubar. Für wen ist dieses Buch empfehlenswert? Vor allem für alle, die anwendungsbezogene, anschauliche Mathematik mögen oder sich immer gefragt haben, warum man das Ganze eigentlich lernen musste oder muss. Der Leser sollte dabei, wenn er alles genießen möchte, in der 11. Klasse sein. Muss er aber nicht. Aber dann ist vielleicht nicht alles so interessant. Jedem Mathe-Lehrer kann ich das Buch nur ans Herz legen. Die Geschichten lassen sich hervorragend im Unterricht einbinden und holen mal wieder ein paar verlorene Schäfchen ins Boot. Z.B wenn sie in der sechsten Klasse erfahren, dass die klügste Frau der Welt auch damit Probleme hatte.

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Die wunderbare Welt der Mathematik | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Ian Stewart
Herausgeber: Piper
Broschiert

Stichworte: [Mathematik] [Populäre Darstellungen] [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Mathematik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Ian Stewart, das heißt soviel wie: man mag es glauben oder nicht, Mathematik kann richtig Spaß machen! Einer der besten „Popularisierer“ schlägt spannende Bögen: vom Spiel zur Formel, vom Alltagsgeschehen zum mathematischen Gesetz. Esprit und Witz gehören dazu ebenso wie die wunderbare Gabe, sich ohne Mühe vom hohen Sockel der Wissenschaft zu begeben. Das fängt schon spannend an: da sind zwei Mönche des Perplexer-Ordens, ein dritter spielt den beiden einen Streich und malt ihnen im Schlaf einen Punkt auf die Stirn. Nach dem Aufwachen sagt keiner etwas, jedem ist's peinlich. Ein weiterer Bruder schließlich meint: „Mindestens einer von euch beiden hat einen blauen Tupfen auf dem Kopf.“ Eine Gedankenkette nimmt ihren Lauf und am Ende wissen die betreffenden Mönche, dass sie beide derart gezeichnet sind. Wie das geht? Es geht so verständlich und logisch, detailliert und tatsächlich begreiflich erklärt, dass man Stewart auch folgen kann, wenn hundert Mönche im Spiel sind. Mit einer Geschichte, einem Spiel oder ganz praktischen Alltagssituationen beginnen Stewarts Kapitel, die auch anschaulich die jeweilige Problematik, die zu knackende Nuss, grafisch darstellen. „Wenn Möbel umzustellen sind, aber wenig Platz ist, kann die Reihenfolge, in der man die Sachen bewegt, einen großen Unterschied ausmachen.“ Siehe da, Mathematik entwickelt plötzlich ungeahnte Beziehungen zu heiklen Situationen des täglichen Lebens. Das ist natürlich auch bei der so oft zitierten Toastscheibe, natürlich mit Honig, Butter oder Leberwurst, der Fall, die stets, wenn schon, dann auf die belegte Seite fällt. Richtige Versuchsreihen wurden gemacht, in denen peinlich genau die Frühstückssituation nachgestellt wurde. ,Toastscheiben', so mutmaßt Stewart schmunzelnd, ,werden unter normalen Umständen bei der Einnahme des Frühstücks nicht willkürlich in die Gegend geworfen.' Mathematik erlaubt sogar Humor, was die lehrreiche, manchmal sicher auch knifflige Lektüre geradezu unterhaltsam werden läßt. Und wen das Buch hungrig macht, der sollte zum Kapitel „Schamlos Schokolade schmatzen“ wechseln: hier werden die mathematischen Hintergründe zu den beiden Spielen „Schokomoko“ und „Mampf“ erklärt, beide für „Schokoholiker“ geeignet! --Barbara Wegmann Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Unterhaltsame Mathematik
Dass Mathematik auch Spaß machen kann, beweist Ian Stewart mit diesem Buch. In 20 Kapiteln verknüpft er mathematische Ideen mit interessanten Geschichten und untersucht beispielsweise, ob Monopoly ein faires Spiel ist, wie man einen Kuchen „neidfrei" unter mehreren Personen aufteilen kann, was der wahre Grund dafür ist, das ein Butterbrot immer mit der Butterseite nach unten am Boden landet und Vieles mehr. So werden die verschiedensten Themengebiete der Mathematik von der Logik über die Wahrscheinlichkeitstheorie bis zur Geometrie abgehandelt. Zum vollständigen Verständnis sämtlicher Einzelheiten ist zwar eine gewisse mathematische Vorbildung nötig, die grundsätzlichen Aussagen jedes Kapitels sind aber auch für den „Normalbürger" nachvollziehbar. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, welch vielfältigen Problemstellungen man mit mathematischen Methoden zu Leibe rücken kann. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, dass das Interesse an der weiteren Auseinandersetzung mit den behandelten Themen weckt.

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Eine kurze Geschichte von fast allem | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [Wissenschaft] [HC/Belletristik/Erzählende Literatur] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]

Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zum immer-wieder-lesen
Ich habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben. (Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von James Croll und Dubois?) Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt; Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man auch noch sein Allgemeinwissen auf. Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten, Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf "Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst was, zum Beispiel). Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache (ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört. Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es ist in jedem Fall absolut empfehlenswert!