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top geschüttelt, nicht gerührt: james bond und die physik

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und die ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Metin Tolan, Joachim Stolze
Herausgeber: Piper
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Astronomie] [Physik] [Populäre Darstellungen] [James Bond-Filme] [Physik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach genial. Hintergrundinfos und Überlegungen vom Feinsten.
Ein super Buch. Unter absolut spannenden Fragestellungen werden diverse James Bond Szenen aufgearbeitet. Wieso spiegelt sich der Angreifer in "Goldfinger" falsch in der Pupille und wieso konnte James Bond ihn überhaupt erkennen? Nach lesen des Kapitels stellt sich heraus, dass der Angreifer physikalisch berechnet bei einem Abstand von 2m ca. 12,5m groß sein. Also ein Filmtrick. Viele weitere spannende Situationen gibt es in diesem Buch. Einfach klasse. Ich bin begeistert. Auch für Leute verständlich, die kein Physik Leistungskurs hatten.
+++++ (ein Amazon Kunde): James Bond und die Physik
Dieses Buch ist ein Muss für jeden James Bond Fan, der sich immer schon gefragt hat, wie 007 es jedes Mal schafft, in atemberaubenden Stunts, sich nicht den Hals zu brechen. Sei es bei der einen oder anderen Verfolgungsjagd, bei einem Bungee-Sprung von einer Staumauer, oder dem nervenkitzelnden Klippensprung in "Golden Eye". Wer dann noch Interesse an der Physik hat, ist mit diesem Buch gut unterhalten. Auf anschauliche Weise wird die Vermittlung von physikalischem Wissen dem Leser Nahe gebracht.Die strukturelle Einteilung des Buches erleichtert einem sich gut zurechtzufinden. Auch die Rubrik "Besserwisser" ist eine gute Idee, denn hier kann sich jeder , der wirklich Interesse an der Physik hat, richtig austoben. Am Ende wird einem schnell klar, James Bond ist nicht nur ein super durchtrainierter,gutaussehender,frauenverstehender,leistungsstarker Topagent, nein, er kennt sich auch bestens in der Physik aus! Mit diesem Buch ist eine tolle Brücke geschlagen worden, zwischen Vermittlung von physikalischem Wissen, und guter Unterhaltung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr speziell - Knüller für Physikfreunde
Metin Tolan hatte schon länger angekündigt, ein Buch über die Physik in den JB-Filmen herauszubringen. Gut, dass es so lange gedeuert hat. Es ist das beste Zeichen für die Mühe die sich Tolan mit seinen vielen kleinen Helferchen gegeben hat. Dass es kurz vorm Filmstart erscheint, um die verkaufszahlen in die Höhe zu treiben sei dem Physiker verziehen. Nächste Pluspunkt: Physikhasser werden mit der Materie vertraut gemacht. Dennoch ist das Buch sehr speziell, und wer sich nicht wenigstens ein bisschen für Physik interessiert, sollte die Finger davon lassen. Die Aufmachung ist spitze und es ist dem Autoren hoch anzurechnen, dass er nicht den bekannten Bond-Schreiber Herrn Tesche mit hat schreiben lassen, denn dessen JB-Informationen sind jetzt schon überall erschienen und bringen nichts Neues. Tolan hat sich ein Gebiet vorgenommen, das vor ihm noch keiner so genau unter die Physiklupe gebommen hat und das Buch ist wirklich eine Freude für alle Sammler spezieller Literatur. Danke Herr Tolan ;-)

top schule ist was für versager: was wir von den simpsons über physik, biologie, roboter und das leben lernen können

Schule ist was für Versager: Was wir von den ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Paul Halpern
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert

Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [The Simpsons (Zeichentrickserie)]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Nicht nur für Simpson Fans
Als ich eines Tages durch Amazon "streifte" und dieses Buch entdeckte, war für mich just in diesem Moment der Entschluss gefasst es zu kaufen... Und wenn ich ehrlich bin, bereuhe ich es absolut nicht. Denn dieses Buch von Paul Halpern zeichnen insbesondere 2 Sachen aus. Zum einen ist das Buch sehr humorvoll geschrieben und es wird immer (wie der Titel schon sagt) auf die Fernsehserie "The Simpsons" verwiesen. Und allein diese Verweise sind des wert dieses Buch zu kaufen, denn der Autor hat sich sichtlich Mühe gemacht ALLE Simpsonsfolgen die bis zum erscheinen des Buches draußen waren, auf wissenschaftliche Fakten oder Anspielungen zu durchforsten und davon die besten und interessantesten zu nehmen und in diesem Buch zu erklären. Dies führt mich zu meinem Zweiten und von den Simpsons absolut unabhängigen Punkt. Denn die Erläuterungen der "Probleme" in den wissenschaftlichen Feldern wie Physik, Chemie, Biologie oder Technik sind sehr verständlich und kompetent geklärt oder besser beantwortet. Auch ohne Kenntnisse über die Simpsons bekommt man für dieses Buch eine gehörige Portion Allgemeinwissen vermittelt und dies auf sehr angenehme und einfache Art und Weise. Einziger Makel des Buches ist, dass die Kapitel ab und zu etwas zu "durcheinander" verfasst sind und der Autor sich in Nebenproblemfeldern verrennt, sodass er ab und zu von der Urfrage abkommt. Trotzdem 5 von 5 möglichen Punkten, da mich das Buch einiges gelehrt, aber vor allen Dingen unterhalten hat.
++++ (ein Amazon Kunde): Lernen mit den Simpsons?
Warum nicht? Unser aller Lieblingsserie ist voller (mal mehr, mal weniger korrekter) Ausflüge in die Wissenschaft. Und da sich Werke, die Bildung und Popkultur vereinen, zur Zeit gut verkaufen, war ein Buch wie dieses absehbar. Glücklicherweise hat sich ein fähiger Autor daran gewagt und nicht ein wenig berufenes Autorenteam wie bei "Die Simpsons und die Philosophie". Die Kapitel beschäftigen sich mit den verschiedensten Bereichen der (Natur-)Wissenschaften, wobei sie zur Einführung und Veranschaulichung auf passende Simpsons-Episoden zurückgreifen. So lernen wir anhand der Episode "Vertrottelt Lisa?" alles über genetische Vererbung, über die Halloweenfolgen beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten ausserirdischen Lebens, erfahren, ob das Universum ein Donut ist (Wie Homer es in "Die Stadt der primitiven Langweiler" vermutet) und ob das Wasser in Australien in die andere Richtung abläuft ("Bart gegen Australien"). Das ganze ist sehr lehrreich, sehr lustig und interessant geschrieben und ruft viele Erinnerungen an geliebte alte Episoden zurück. Absolut lesenswert! Einziger Makel: Manchmal weicht der Autor in seinem Enthusiasmus etwas zu weit vom Simpsonsthema ab und überschüttet den Leser mit ausschweifenden hochwissenschaftlichen Erläuterungen, die kaum etwas mit der ursprünglich besprochenen Episode zu tun haben. Da das allerdings nicht allzu häufig vorkommt und die Texte auch dann noch interessant und oft lustig sind, lässt sich damit leben.

top die genussformel: kulinarische physik

Die Genussformel: Kulinarische Physik | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Werner Gruber
Herausgeber: Ecowin Verlag
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Allgemeines] [Essen und Trinken] [Lexika] [Kochen/Kochbuch] [Physik] [Kochen] [Moderne Methoden, Hilfsmittel, Tipps u. Tricks]

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Kochen für Männer
Irgendwann einmal hat sich meine Schwiegermutter beim Kochen so richtig Mühe gegeben. Teures Rindfleisch hat sie gekauft, es dann einen Tag in Öl und Kräuter eingelegt, und dann hat sie meine Frau und mich eingeladen zum einem formellen Dinner. Es war eine Katastrophe. Ich habe einfach nicht verstanden, wie meine Schwiegermutter, die vor ihrer Pensionierung eine herausragende Ärztin war und die ich auch sonst sehr schätze, ein Stück Fleisch so zurichten konnte. Fast schwarz, frei von Flüssigkeit, hart, völlig überwürzt. Schlimmer als Schuhsole. Dank eines Physikers aus Österreich bin ich nun schlauer. Zwischen 60 und 80 Grad Celsius zieht sich das Kollagen im Fleisch zusammen, presst dabei die Flüssigkeit gnadenlos hinaus, die dann verdunstet, wenn man das Fleisch fleißig und lange weiter brät. Man muss es noch nicht einmal verbrennen, das ganze wird auch so zu Kohle. Aber auch nicht zu lange, so dass man das Kollagen durch Hitze zerstört und das Fleisch wieder weich wird. Und dann muss man es nur noch direkt aus der Pfanne, also zu hieß ohne Ruhen des Fleisches direkt auf dem Teller servieren. Aber das vorliegende Buch erklärt nicht nur die schlimmsten Unfälle. Es hilft auch, Fehler zu vermeiden, die man sonst auch als erfahrener Koch macht. Einmal ist mir bei einem Dinner mit wirklich vielen Zuschauern die Soße zum Hauptgericht versehentlich nach dem Binden noch einmal aufgekocht. Ich dachte, dass sei nicht so schlimm. Heute weiß ich, dass damit für die Soßenbindung erforderliche Stoffe unwiederbringlich zerstört sind. Es bringt also nichts, die Hitze zu reduzieren und zu hoffen. Hätte ich also das Buch von Gruber früher gelesen, hätte ich richtig vielen Leuten den Anblick von Fettaugen in der Soße ersparen können. Viele Regeln der Küche, von denen man in Kochbüchern liest, ohne sie zu verstehen oder entsprechend Ernst zu nehmen, werden hier mit ihren physikalischen und chemischen Hintergründen erläutert. Und endlich einmal ergeben die vielen Techniken Sinn. Warum darf man viele Speisen nicht sprudelnd kochen lassen, sondern allenfalls sanft simmern? Hier wird es erklärt. Das ist wirklich hilfreich und bringt einem auch dazu, selbst mal mit Dingen zu experimentieren, die man bisher vermieden hat. So zum Beispiel mit Gelatine. Oder ein paar Chemikalien im Kapitel über die Molekularküche. Oder mit Rezepten von Küchenklassikern aus Österreich, die die umfangreiche Sammlung von Rezepten im Buch dominieren. Gelegentlich muss man aber auch sagen, dass man sich über Kochen auch mal streiten kann. Dass die teuren Modesalze wie das aus dem Himalaya wirklich in der Salzlösung nicht von normalen Kochsalz zu unterscheiden sind, mag einem Physiker einleuchtend sein. Als begeisterter Hobbykoch und Fan von Fleur de Sel kann ich allerdings nur sagen, dass dieses wirklich bei einigen Gerichten zu besseren Ergebnissen führt. Statt einer allgemeinen Verdammung wäre hier doch wohl der Rat besser gewesen, dass beim Nudelwasser es auch normales Salz tut. Und auch das Rezept für eine Gans aromatisiert mit Ananassaft, die man mit der Spritze in das Fleisch gibt, entspricht nicht meinem Verständnis von Essen. Hier ist die Gans dann doch ganz umsonst gestorben. Denn so ein wunderbares Aroma verdient keine Verfälschung. Es ist halt ein Physiker, der hier schreibt und der manchmal doch sehr didaktisch schreibt, man könnte es in einzelnen Fällen auch etwas altklug nennen. Auch der Wunsch des Autors nach exakten Rezepten und Temperaturangaben wird dem Koch fremd bleiben, der doch ohnehin mit ständig anderem Ausgangsmaterial konfrontiert ist. Und so ganz nebenbei ist der Autor eben auch ein Österreicher, so findet man im Text neben den Rezepten auch viele Begriffe auch der Küche dieses Landes. Zum Glück hat man aber am Ende ein kleines Glossar ergänzt, das dem deutschen Leser bei der Übersetzung hilft. Wenn man aber bereit ist, sich auf diese Besonderheiten (und eine gelegentlich etwas anekdotische Erzählweise) einzulassen, wird man durch dieses Buch als Hobbykoch wirklich weiter gebracht.
++++ (ein Amazon Kunde): Viel Neues über das Kochen
Rund ums Fleisch dreht sich "Die Rückkehr des guten Geschmacks" - Steak, Wiener Schnitzel und die knusprige Kruste des Schweinsbratens werden hier besprochen. In weiteren Kapiteln geht es um Knödel und Grillen unter dem Gesichtspunkt von bewegten Flüssigkeiten und Gasen. Osmose und Diffusion werden anhand von Würsten und vom Tafelspitz besprochen. Auch die Mikrowelle und ihr Funktionsprinzip finden Erwähnung. In den letzten Kapiteln geht es um Beilagen, Saucen und Torten. Schließlich gibt es einen kurzen Ausblick über die Molekulargastronomie, bevor Gruber letztendlich zum eigentlichen Thema des Buches kommt: der Genussformel. Zu jedem einzelnen Kapitel findet man am Anschluss derselben Rezepte der Gerichte, die in diesem Kapitel erwähnt und besprochen wurden. Am Ende des Buches gibt es noch ein Lexikon, das unter anderem Agar-Agar und ähnliche Lebensmittel erklärt, ein deutsch-österreichisches Wörterbuch und eine Literaturliste. Ein Anhang mit Kochtemperaturen für die unterschiedlichsten Lebensmittel und Maßeinheiten in der Küche sowie ein Stichwortverzeichnis schließen das Buch dann ab. Gruber schreibt amüsant und leicht verständlich. Die physikalischen und chemischen Gesetze, die beim Kochen Verwendung finden, werden gut erklärt und oft durch Abbildungen veranschaulicht. Dadurch fällt es auch dem Physik-Unbegabtesten leicht, die Zusammenhänge zu verstehen. Was Gruber schreibt, ist sehr interessant und gibt einen völlig neuen Einblick ins Kochen. Manchmal jedoch wiederholt sich Gruber zu oft und reitet zu lange und immer wieder auf denselben Sachen herum. Das Lesevergnügen wird dadurch zwar nur geringfügig beeinflusst, aber gestört wird es allemal. Zusätzlich verwirrt der Umgang mit österreichischen Ausdrücken. Einmal steht Kartoffeln allein, ein anderes Mal wird als zusätzliche Erklärung Erdapfel angegeben. Hier hätte man eine Art der Beschreibung wählen sollen, denn so entsteht ein bisschen Verwirrung beim Leser. Im Großen und Ganzen ist Gruber jedoch ein hervorragendes Buch gelungen, das dem interessierten Leser viel Neues über das Kochen beibringen wird.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klare 5+!
Ich als Fan der echten Österreichischen Küche, sprich Sacher Kochbuch aus den 70er, bin begeistert. Nicht nur weil verschiedenste Zubereitungen im Detail physikalisch erklärt werden, nein, Herr Gruber lässt auch Rezepte seiner Großmutter einfließen. Das "WISSEN" der alten Generationen über bestimmte Zubereitungen geht ja leider immer mehr verloren! Wo kann man schon noch ein "echtes & gutes" Gulasch essen??? Selten. Also rann an das Buch und ausprobieren. BRAVO!
+++++ (ein Amazon Kunde): Werner Gruber in Aktion - Ein Erlebnis!
Ich war vergangene Woche bei der Buchpräsentation im Thalia Wien und konnte dort Werner Gruber live erleben. Der Mann ist wirklich ein Erlebnis: Er schafft es, auf witzige und anschauliche Art einem Laien die Physik näher zu bringen. Und ganz nebenbei kocht er sogar noch dazu. Das Buch ist wirklich empfehlenswert: Gut geschrieben, lehrreiche Hintergrundinformationen, anschauliche und witzige Illustrationen. Kein Wunder, dass Kochstar Johanna Maier für "Die Genussformel" das Vorwort geschrieben hat. Werner Gruber in Aktion gibt es unter http://www.youtube.com/watch?v=XRP3K4Kj4Zs zu sehen ;-)
++++ (ein Amazon Kunde): "Jedes Mal Kochen ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung"
Was könnten Physik und Kochen miteinander zu tun haben? Und kann man als Hobbykoch mit physikalischen Erkenntnissen besser Ergebnisse erzielen? Die Frage warum Chilli zweimal brennt und ob ein 3-Minuten-Ei wirklich drei Minuten braucht hat Werner Gruber bereits in seinem Buch "Unglaublich Einfach. Einfach Unglaublich" beantwortet, nun widmet sich der studierte Experimentalphysiker explizit auch seiner persönlichen Leidenschaft, dem Experimentieren in der Küche. Hollywood und der Physik, sowie ganz alltäglichen Fragen mit physikalischen Hintergrund hat Werner Gruber bisher nachgespürt. Doch der Experimentalphysiker, der schon 1987 für die Entwicklung eines dreidimensionalen Bildschirmes den ersten österreichischen Jugendforscherpreis erhielt und 1999 mit Auszeichnung sein Studium abgeschlossen hat, versteht es Physik auch physikalisch eher uninteressierten näher zu bringen. Dabei gehörten neben Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung auch kulinarische Physikkurse zu seinem Programm, einen Einblick in diese gibt "Die Genussformel". Im Grunde sollten auch Rezepte die Vorgaben einer Theorie erfüllen, die sich unter Anwendung der gleichen Formel jederzeit wiederholen ließe, doch die Ergebnisse sind selbst bei genauer Befolgung oft sehr verschieden. Werner Gruber weiß warum, denn das Problem mit Rezepten liegt bereits darin, dass unter einem Teelöffel oder einer Messerspitze nicht selten doch unterschiedliche Mengen verstanden werden und bereits ein paar Gramm mehr oder weniger können den Ausgang eines Nachkochversuchs beeinflussen. Dazu kommt, dass auch Küchengeräte, wie der Herd, nicht unbedingt immer die gleichen Einstellungen haben und die Temperaturen bis zu 20 Grad von der Einstellung abweichen können. Was man sonst noch falsch machen kann, wird von Gruber humorvoll und verständlich erklärt, ohne physikalisches Fachjargon aufzufahren. Zu jedem der essenziellen Kapitel führt der Autor eigene Rezepte an, wie zum perfekten Gulasch, dessen Rezepte zudem eine Übersicht der prominentesten Gulaschsorten (Seite 61-63) darstellt, während er auf den Seiten 185-189 die gängigsten Knödelrezepte zum besten gibt. Dazu kommen noch weit mehr Rezepte zu allerlei Köstlichkeiten, aber auch Empfehlungen zu deren Zubereitung, physikalisches Backgroundwissen, Tipps und Tricks. Dabei empfiehlt der Physiker und Hobbykoch relativ am Anfang sehr klar, dass eine Investition in einen Messerblock nicht schaden kann, denn das richtige Werkzeug zu haben, steigert bereits ungemein die Möglichkeiten und verbessert zugleich die Kochkünste, ist man doch besser gewappnet. Beim Salz hingegen kann man ruhig zur billigsten Ware greifen, denn rein qualitativ gibt es hier, laut Gruber, keine realen Unterschiede. Das Beste hebt sich Werner Gruber allerdings für den Schluss auf, wo der Experimentalphysiker, mit seiner Kollegin Natasha Riahi, einer theoretischen Physikerin, tatsächlich eine Genussformel erstellt hat. Ideal ergänzt wird auch dieses Buch Grubers wieder durch Zeichnungen Thomas Wizanys, welche den lockeren und verständlichen Stil des Autors noch verdeutlichen. Im Anhang findet sich zusätzlich ein kleines Kochlexikon, eine Übersetzung österreichischer Begriffe ins Deutsche, sowie eine Tabelle mit den wichtigsten Temperaturen und Maßeinheiten. Fazit: Von der Physik kann man auch in der Küche nur profitieren, Werner Gruber belegt warum und räumt gleichzeitig mit einigen der größten Missverständnisse beim Kochen auf.

top die kürzeste geschichte der zeit

Die kürzeste Geschichte der Zeit | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Stephen Hawking, Leonard Mlodinow
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert

Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik/Astronomie/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Astronomie] [Physik] [Populäre Darstellungen] [Kosmologie] [All] [Quantentheorie] [Relativitätstheorie] [Universum - Weltraum] [Weltall] [Weltraum ( Universum )]

Kaum ein Buch hat sich jemals so gut verkauft wie Hawkings Eine kurze Geschichte der Zeit -- und kaum ein Buch dürfte wohl jemals von so wenigen verstanden worden sein. Deshalb erschien vor einiger Zeit Die Illustrierte Kurze Geschichte der Zeit , aktualisiert und mit zahlreichen hervorragenden Illustrationen, die vieles verständlicher machen. Nun gibt es “Die kürzeste Geschichte der Zeit”: kürzer, noch einmal aktualisiert - und eine kleine Meisterleistung in puncto Verständlichkeit. Hawking hat nicht nur einige besonders komplizierte Aspekte weggelassen (von Formeln ganz zu schweigen), sondern erklärt manches in seinem neuen Buch sogar ausführlicher - und vieles einfacher und mit anschaulicheren Beispielen. 38 hervorragende Illustrationen helfen zudem, noch besser zu verstehen, was es beispielsweise mit der Gravitation oder der Stringtheorie auf sich hat. Dass sich dieses Buch so gut liest, liegt aber sicher auch an Hawkings Koautor Leonard Mlodinow. Er ist es gewohnt, Kompliziertes verständlich zu machen, was seine bisherigen Bücher belegen - zum Beispiel Feynmans Regenbogen . Wer wissen will, was einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit zu Urknall und Quantentheorie, schwarzen Löchern und zur Evolution unseres Universums und nicht zuletzt zu einer vereinheitlichten Theorie der Naturkräfte zu sagen hat, bekommt mit diesem Buch die Chance, mehr als je zuvor davon zu verstehen. Und damit lohnt sich “Die kürzeste Geschichte der Zeit” auch für diejenigen, die die Vorgängerversionen bereits besitzen. -- Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Naja...
Wer die "komplexe" Version gelesen hat oder "Das Universum in einer Nusschale" , wird enttäuscht sein. Ich hätte mehr erwartet. Zwar werden alle Themen angesprochen, doch es toben nicht nur hier und da Rechtschreibfehler, sondern man merkt irgendwie, dass die Übersetzung zu schnell gemacht wurde. Der Humor von Stephen Hawking kommt hier überhaupt nicht rüber, was in den anderen Büchern ganz anders ist. Mein Tipp: Kauft euch das Buch in English oder das "Universum in einer Nussschale"
+++ (ein Amazon Kunde): kleine Zielgruppe, bedingt empfehlenswert
Dieses Buch veranschaulicht die moderne, theoretische Physik. Der Zeitbegriff und die damit verbundene Relativitätstheorie ist hier ehr ein Teilaspekt, so dass schon der Titel nicht das hält, was er verspricht. Zudem ist das Buch weder für Leute mit fundierten Kenntnissen geeignet, da hierfür die Themen zu oberflächlich behandelt werden. Auch der Populärwissenschaftsinteressierte wird wenig Freude an diesem Buch finden, da hier ein gewisses Grundverständniss der Themen Voraussetzung ist, um weitreichende Erkenntnisse aus dem Buch ziehen zu können. Auf dem Gebiet der theoretischen Physik belesene, aber nicht geschulte Personen (wie ich, mir hat\'s gefallen) können hier aber durchaus die passende Zielgruppe bilden.
+++ (ein Amazon Kunde): Schwierig aber interessant
Ich habe den Vorgänger, die kurze Geschichte der Zeit, nicht gelesen. Zum Glück, denn diese kürzeste Geschichte ist für einen Laien an vielen Stellen schon unverständlich genug. Es wäre schön, wenn man die Phänomene noch einfacher erklären könnte - auch wenn die hochintelligenten Autoren aus ihrer Sicht dieses Buch sicher schon "für die ganz Doofen" geschrieben haben. Aber obwohl man wirklich nicht alles komplett nachvollziehen kann, wenn man nicht gerade Physik studiert hat, ist es trotzdem interessant, einen Einblick in den heutigen Stand des Wissens über unser Universum zu bekommen. Meine eigentliche Frage, ob es theoretisch möglich wäre, Zeitreisen in die Vergangenheit zu unternehmen, konnte leider nicht genau beantwortet werden. Man weiß es einfach noch nicht! Schade. Da müssen wir wohl auf ein drittes Buch (oder noch länger? ;-)) warten.
++++ (ein Amazon Kunde): Nicht nur zum ins Regal stellen
Die Bücher von Hawking sollen ja die am besten verkauften Bücher sein, die am wenigsten Menschen lesen. Man stellt sie sich ins Regal, um anzugeben, so das Vorurteil. Das mag für frühere Werke stimmen, dieses liest sich aber recht flott und ist durchaus verständlich. Der Angeberfaktor ist vielleicht etwas geringer, der Lerneffekt aber viel größer, weil man wirklich hindurchfindet. Einen Sern ziehe ich dennoch ab, weil manches dann doch zu kurz kommt. Aber wenn man durch die kürzeste Geschichte der Zeit gefunden hat, kann man sich ja die "kurze" vornehmen.
++++ (ein Amazon Kunde): lesenswert
vorab ein Geständnis: ich bin möglicherweise nicht objektiv. ich mag Stephen Hawking. Ich mag seine Forschungsarbeit, ich mag seine Ideen, ich mag seine Aufgeschlossenheit und seinen Humor. Er ist ein Vorbild. Und weil ich ihn so schätze, gibt es kaum ein Buch von ihm, das ich nicht positiv bewerten würde. So auch dieses. In nochmals verkürzter Form vermittelt der Autor hier dem interessierten Leser den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Strings & Co. Leichte Kost ist es deshalb noch lange nicht; es verlangt dem Leser schon noch einiges an Verständnis ab. Aber es handelt sich ja auch nicht um Stephen King, sondern um Stephen Hawking. Ich denke, wer seine Bücher liest, hat auch eine ungefähre Vorstellung, was ihn beim Lesen erwartet. Negativ: der Sprachstil.einzelne Passagen sind sprachlich schwach formuliert und dadurch schwer verständlich (möglicherweise ein Übersetzungsproblem?). ansonsten wieder einmal rundherum gut gelungen. bibliographisches oder geschichtliches Wissen sollte man nicht von Stephen Hawking erwerben; aber wenn er sich - wie im hier vorliegenden Buch - um die Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse bemüht, dann macht das Lesen Spaß.

top das elegante universum: superstrings, verborgene dimensionen und die suche nach der weltformel

Das elegante Universum: Superstrings, ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Brian Greene
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch

Stichworte: [TB/Naturwissenschaften allgemein] [Theoretische Physik] [Superstrings] [Philosophie, Geschichte, Wissenschaftstheorie] [Physik]

Eine der paradoxen Feststellungen der modernen Physik lautet: "In ihrer momentanen Formulierung ist es nicht möglich, dass die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik richtig sind". Beide sind in ihrem jeweiligen Bereich überaus präzise: Die Relativitätstheorie erklärt das Verhalten des Universums im großen Maßstab, während die Quantenmechanik das Verhalten subatomarer Teilchen beschreibt. Unter extremen Bedingungen wie Schwarzen Löchern kollidieren beide Theorien allerdings. Brian Greene, ein Spezialist in der Quantentheorie, glaubt, dass beide Pfeiler der Physik in der Superstring-Theorie vereinigt werden können, einer Theorie für alles. Die Superstring-Theorie ist bereits als Teil der Physik des 21. Jahrhunderts bezeichnet worden, der zufällig bereits im 20. Jahrhundert aufgetaucht ist. Mit anderen Worten: Sie ist noch nicht ganz fertig. Trotz aller Unsicherheiten -- "String-Theoretiker suchen nach ungefähren Lösungen für ungefähre Gleichungen" -- gibt Greene eine Tour d'String, die auch wissenschaftlichen Ansprüchen standhält. Obwohl Ed Witten vom Institute for Advanced Study in vielerlei Hinsicht der menschliche Held von Das elegante Universum ist, ist dies keine Geschichte über die menschliche Seite der Physik. Greene konzentriert sich auf die Wissenschaft und vermittelt Nicht-Fachleuten zumindest den Eindruck, zu verstehen -- oder eine Ahnung von alldem, was man nicht weiß. Und dies ist bekanntlich ja der erste Schritt zum Wissen... --Mary Ellen Curtis Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Wird der LHC in Genf diese Stringtheorie bestätigen?
Gewöhnlich nimmt man an, dass die fundamentalen Bausteine des Universums Elementarteilchen sind. Im Gegensatz dazu steht die Stringtheorie. In dieser sollen die fundamentalen Bausteine, aus denen sich die Welt zusammensetzt, vibrierende eindimensionale Objekte, nämlich Strings (engl.für Saite) sein. Die Strings sollen allerdings so winzig sein, dass sie im Gegensatz zu den Elementarteilchen praktisch niemals direkt nachgewiesen werden können. Alle Experimente, auch die am LHC in Genf, werden deshalb höchstens Indizien für Strings liefern können. Brian Green beschreibt im \'eleganten Universum\' zunächst das bisherige Dilemma von Raum, Zeit und Quanten. Anschließend entwickelt er als Lösung des Dilemmas die Grundlagen der Superstringtheorie und erklärt, was das Wort \'Super\' in Superstrings bedeuten soll. Danach diskutiert er die Folgen der Theorie für die Beschaffenheit der Raumzeit. Im den letzten Kapitel kommt er zu der Ansicht, daß die Stringtheorie möglicherweise nur ein, wenn auch wichtiger Schritt, auf dem Weg zur Weltformel ist. Das Buch fängt an mit Beschreibungen des aktuellen Stands der Quantenphysik und der Relativitätstheorie an, die auch für den fachlich wenig vorgebildeten Leser leicht verständlich sind. Zunehmend wird diese Verständnisfähigkeit strapaziert durch immer seltsamere Beschreibungen von den Dingen, die unsere Welt zusammenhalten sollen. Am Schluß geht das Verständnis über in eine Art Glauben nach dem Motto: "Brian Green wird schon wissen, wovon er schreibt." Die ganze Stringtheorie fußt auf der Annahme, dass der fundamentale Baustein des Universums eindimensionale Strings sein sollen. Sollte sich diese Annahme nicht bestätigen, sondern womöglich Bewusstsein der fundamentale Baustein sein von allem was existiert, wie zunehmend auch Physiker meinen, dann wäre die Stringtheorie hinfällig und wir müssten uns mit einem ganz anderen Bild von der Realität vertraut machen (siehe hierzu Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen). Dennoch gebe ich für Greenes Werk die volle Punktzahl für die Darstellung der Stringtheorie, weil ich bisher noch keine andere gefunden habe, die mir besser erscheint.
+++ (ein Amazon Kunde): Was habe ich da eigentlich gelesen ?
Ja, ich weiß, was; "Das elegante Universum" - ein Buch, welches uns die Geheimnisse des Universums erklären will. Schon klar ... nur ... Ich begann also zu lesen; eingedenk des Wissens, wie sich solche Bücher aufbauen, kämpfe ich mich durch die erste Hälfte des Buches, dann beginne ich Abschnitte zu überspringen. Und dann - bin ich endlich durch. Mein Eindruck, der sich irgendwann einstellte, blieb bestehen bis zum bitteren Ende; irgendwie hatte ich das Gefühl, der Autor bewegt sich durch das Thema nach dem "Zwei Schritte vor, einer zurück" - Modus. Viele Erklärungen, um folgende Erklärungen zu erklären, was immer öfter zu zähen Textstellen führte. Letztendlich wurde das alles zu theoretisch, und die Lösung in Hinsicht Verständnis und praxisnahe Möglichkeiten blieb aus. Für mich bewegte sich das Buch im Mittelfeld; wahrscheinlich zu laienhaft, um echte Profis begeistern zu können, aber doch zu trocken und ausschweifend, um den interessierten Laien fesseln zu können (wie mich). Ich würde das Buch etwa in der Mitte ansiedeln, als begleitendes Werk für Physikstudenten, die ab und zu ein paar "lockere" Anmerkungen lesen wollen. Mir kommt es so vor, als sei das Buch für beide Enden dieser Leine, den Profi und den Laien, ungeeignet. Hawkings Bücher "Eine Geschichte der Zeit", welches gut zu lesen und zu verstehen war, sowie "Das Universum in der Nußschale", welches schon verdammt tricky daher kam und einem die Gehirnwindungen gerade zu biegen versuchte, waren da eindringlicher und verständlicher und vor allem fesselnder - für mich. Bei Greenes Buch fehlte da was ... ich kann nicht sagen, daß es schlecht war, oder gut, es war ... sowas, daher eine 3.
++++ (ein Amazon Kunde): Top Buch für interessierte Laien!
Um "Das elegante Universum" zu lesen und zu verstehen, bedarf es nicht an Vorwissen. In den ersten Kapiteln erläutert Greene die Grundlagen (Teilchen, Relativitätstheorie, Quantenmechanik) und stellt die Probleme bei ihrere Vereinigung dar. Der Rest des Buchs handelt dann von der Stringtheorie. Greene erläutert alle Fakten an leicht zu verstehenden und nachzuvollziehenden Beispielen, jedoch muss sich der Leser ab und zu mit einer nicht erklärten Tatsache abfinden, da eine Erklärung zu kompliziert wäre. Teilweise behandelt dieses Buch die Stringtheorie etwas oberflächlich, was für Laien perfekt ist, nicht aber für schon vorgebildete Leser, die gerne etwas tiefer in die Materie einsteigen würden (deshalb "nur" 4 Sterne). Insgesamt ist "Das elegante Universum" ein sehr schönes, meist leicht zu lesendes Buch, das besonders für interessierte Laien geeignet ist!
+++ (ein Amazon Kunde): Peinlichkeiten im Weltraum
Ich habe mich schon gequält mit diesem Buch. Nicht weil der Inhalt so unverständlich gewesen wäre. Doch die uneleganten, würdelosen Beispiele, die Brian Greene benutzt (Hänsel und Gretel tun dies, Hänsel und Gretel tun das, Hänsel und Gretel schweben in Raumanzügen durchs Weltall), haben mir die Lesefreude an einem so spannenden Thema erheblich gemindert. Das Buch ist im Grunde sehr informativ und umfassend und ich verstehe, dass der Autor mit seiner flapsigen Art unterhaltsam und anschaulich sein wollte, aber ich fand es unnötig anstrengend und auch irgendwie seiner Glaubwürdigkeit abträglich, beim Lesen ständig über Kalauer für Kinder steigen zu müssen. Es gibt gute populärwissenschaftliche Literatur, die Thema und Leser ernstnimmt und trotzdem absolut verständlich ist (z.B. Brigitte Röthleins \'Schrödingers Katze\' zum Thema Quantenmechanik). Deshalb nur drei Sterne. Setzen.

top mit einstein im fahrstuhl: physik genial erklärt

Mit Einstein im Fahrstuhl: Physik genial erklärt | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Jürgen Teichmann
Herausgeber: Arena
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Kinder- und Jugendbücher/Sachbücher, Sachbilderbücher/Naturwissenschaft, Technik] [Kinderbücher] [Naturwissensch.] [Sachbücher] [Technik] [Physik; Kindersachbuch/Jugendsachbuch] [Kindersachbuch, Jugendsachbuch] [Physik]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Auch Erwachsene können aus diesem Buch viel lernen - ein vorbildliches Beispiel eines guten Sachbuchs für Kinder
Dieses in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum entstandene Sachbuch für Kinder und Jugendliche ist ein extrem gelungenes Beispiel dafür, wie man junge Menschen für die Naturwissenschaften, hier insbesondere für die Physik interessieren kann. Mit gut verständlichen Texten und vor allem immer wieder mit anschaulichen Zeichnungen gehen die Autoren die verschiedenen Bereiche der Physik durch, in einer Reise mit "Einstein im Fahrstuhl". Nach jeder etwa vierten Seiten haben die Autoren einen Text eingefügt "Zum Ausprobieren", um den jungen Lesern auch als eigene Erfahrung verständlich zu machen, dass die Physik vom Experiment lebt. Die Mitarbeiter des Deutschen Museums in München haben in ihren Rubriken "Im Museum" jeweils abgebildet und erklärt, was sie in ihrem Museum zu dem jeweiligen Thema (z. B. Fliehkraft) aufgebaut und erläutert haben. Das Buch kann also auch als gute Vorbereitung für einen Museumsbesuch dienen, bzw. der Besuch als Veranschaulichung der Buchlektüre. Eine vorbildliche Zusammenarbeit ! Eigene Experimente werden den Lesern vorgeschlagen und erklärt in der Rubrik "Zum Tüfteln", wobei auch hier die im Vorwort von Prof. Jürgen Teichmann erwähnte Erfahrung zum Tragen kommt, dass vor dem handfesten Experiment oft ein Gedankenexperiment steht. Das am Ende des Buches abgedruckte Glossar und die Antworten auf die 16 Tüftelfragen runden ein absolut empfehlenswertes Buch ab, das im übrigen auch für Erwachsene geeignet ist, die in der Schule wenig von Physik mitbekommen oder schon lange vergessen haben, was sie dort gelernt haben. Es kann ja nicht schaden, wenn wir wenigstens teilweise darüber informiert sind, was unsere Kinder heute in der Schule lernen und wissen sollen.
+++++ (ein Amazon Kunde): E=mc2 = erfolgreiche Diät
"Gib mir einen Punkt im All und ich hebe die Erde aus den Angeln." Diesen Satz soll der Philosoph, Mathematiker und Physiker Archimedes vor weit über 2.000 Jahren ausgerufen haben, nachdem er das Hebelgesetz entdeckt hatte. "Wenn der große Physiker so etwas überhaupt gesagt hat, war es wohl eher im Glücksrausch als nach einer nüchternen Rechnung - so wie wir an einem besonders glücklichen Tag ausrufen: Heute könnte ich die ganze Welt kaufen!", stellt der Autor fest. Denn wenn er wirklich die Erde aus den Angeln heben wollte, so hätte er in einer Entfernung von 10 km mal 1 mit 24 Nullen entfernt sitzen müssen, was wiederum mehr als der Durchmesser des (heute bekannten) gesamten Weltalls wäre. Schlussfolgerung: Die Welt aus den Angeln heben geht nicht! O.K., das wusstest du sicher schon vorher, aber derartig interessante Fragen aus der Physik greift Prof. Jürgen Teichmann (geb. 1941) in dem äußerst lesenswerten, witzig illustrierten Physiksachbuch "Mit Einstein im Fahrstuhl" für Kinder ab 10/11 Jahre auf. "Kann man eigentlich auch mit Gedanken experimentieren?", beginnt Jürgen Teichmann sein Buch. Und er liefert die Antwort gleich mit. Natürlich kann man. Mit ein bisschen Fantasie und scharfem Nachdenken ist alles möglich. Doch nur in der eigenen Traumwelt Luftschlösser bauen oder Marsraketen starten zu lassen reicht für einen richtigen Physiker natürlich noch lange nicht aus. Dieser muss mit handfesten, also praktischen Experimenten seine Theorien beweisen. Und beides vereint dieses äußerst lehrreiche und Theorie spannend und praxisbezogen vermittelnde Sachbuch (für den Bereich der Mechanik) Kindern und interessierten Erwachsenen. Eng verknüpft ist die Lektüre mit der Ausstellung des Deutschen Museums in München. Dort kann man die meisten Buchexperimente mit eigenen Händen ausprobieren Im vorliegenden Buch heben sie sich durch eine blaue Umrahmung und mit einem großen Museums-Symbol hervor. Eine Vielzahl von Fragen und eigenen Experimenten (hier: rot eingerahmt und mit Schraubenschlüssel-Symbol gekennzeichnet) lockert den Text auf und lädt zum aktiven "Gehirnjogging" ein. "Damit dein Kopf beim Lesen so richtig heiß wird", verspricht der Autor. Lösungen gibt es natürlich auch, aber das meiste wirst du - wenn du aufmerksam gelesen hast - sicher allein herausfinden. In sieben Kapitel hat der Autor sein Buch gegliedert. Es geht um das Um- und Hinfallen - ein Phänomen, das ganz einfach mit der Schwerkraft erklärt werden kann -, um eben jenes Hebelgesetz des Archimedes, um Kräfte und hilfreiche Rollen oder aber unser Karussell Erde - auch bekannt als Fliehkraft. Ein anderes Mal kannst du mit dem Rennwagen zum Superstar Einstein fahren. Masse und Beschleunigung sind das Thema. Aha, werden hier die Pfiffigsten bemerken: E=mc2 - Einsteins Relativitätstheorie steht auf dem Plan. Ganz am Ende erläutert der Autor Vakuum und den leeren Raum und schneidet gar das Thema dunkle Materie und dunkle Energie an. Dass Physik keineswegs trocken und langweilig ist, zeigt dieses Buch auf kindgerechte, witzig-interessante Art und Weise. Viele anschauliche Beispiele verinnerlichen das vermeintlich trockene Wissen großartig und lassen triste Schulformeln mühelos verstehen. Da ist zum Beispiel ein dicker Sumo-Ringer zu sehen, dessen Schwerpunkt anschaulich eingezeichnet ist, da wird in einem durch die Erde gegrabenen "Traumtunnel" von Spanien nach Neuseeland ein waghalsiger Sprung gewagt. Die Frage, mit welcher Geschwindigkeit man am anderen Ende angekommt, verblüfft bestimmt die meisten. Auch deine Mutter kannst du ungemein beeindrucken, wenn sie wieder einmal seufzend auf der Waage steht. Gib ihr einfach den Tipp, zum Äquator zu fliegen oder von Amerika nach Europa, dann wird sie ein bisschen leichter. Warum? Steht alles im Buch. Oder noch besser, sie soll mit dir in den Traumtunnel springen, dann wiegt sie nämlich gar nichts mehr ;-) Vor allem die Illustrationen des 1975 geborenen Thilo Krapp sind eine Augenweide. Seine genauen, etwas retrohaften Illustrationen - erstellt mit Farbstiften und teilweise aquarelliert und collagiert - sind voller Witz und Detailreichtum. Seine Leidenschaft - das Geschichtenerzählen - lebt er an dem - den Ton eines 10 bis 12-jährigen optimal treffenden - Text von Jürgen Teichmann mit einer ungestümen, geradezu spürbaren Zeichenfreude aus. Wem nach den vielen interessanten Neuigkeiten, originellen Experimenten und erhellenden Erkenntnissen noch nicht der Kopf raucht, der kann sein Wissen noch weiter vertiefen. In einem Glossar werden vertiefende Kenntnisse vermittelt. "Danach", garantiert Prof. Teichmann, "bist du klüger als Archimedes und, wer weiß, vielleicht schon 1/4 Einstein." Fazit: "Vielleicht muss man überhaupt und immer Spaß am Spielen haben, mit allem in der Welt - dann macht man aufregende Entdeckungen!", stellt der Autor in diesem wunderbaren Physiksachbuch fest, dem man sich uneingeschränkt anschließen kann. Nach diesem äußerst interessanten und auf simple Art und Weise faszinierenden Buch, haben es Kinder ab 10/11 Jahren mit Sicherheit. Mein Prädikat: Einstein hätte es nicht besser machen können ;-)
+++++ (ein Amazon Kunde): Physik wirklich genial erklärt
In Zusammenarbeit mit dem bekannten Deutschen Museum, ist dieses sehr schöne und lehrreiche Physikbuch der ungewöhnlichen Art entstanden. Es erklärt physikalische Themen und Fragen auf einfache und eingängige Art für Kinder. Physik muss also gar nicht ein schwieriges Thema sein, es ist lehrreich und interessant, man muss nur wissen wie man es erklärt. Die Autoren Jürgen Teichmann und Thilo Krapp (Illustrationen) wissen wie... Jedes der Themen zeigt in unterschiedlichen Bereichen, Lehrreiches und Interessantes. Sei es Im Museum", Zum Tüfteln" oder im Bereich Zum ausprobieren". Immer wieder werden die Themen, wie Schwerkraft, Hebelkraft, Geschwindigkeit oder dem leeren Raum interessant ausgestaltet und einfach dargestellt. Physik ist also nicht schwer, sondern faszinierend und vermag unter dem richtigen Blickwinkel sogar junge Forscher zu begeistern. Die eingängigen und gut gelungenen Illustrationen zu jedem Thema unterstützen das Buch und verhelfen der Thematik zu noch mehr Attraktivität. Für Kinder im Grundschulalter gut geeignet, wenn man sieht, das dieses Thema auf Gegenliebe stößt. Da im weiteren Schulverlauf Physik zu den Standardfächern gehört - ist es erfreulich, wenn ein Buch existieret, welches Kindern die Möglichkeit geben, das Thema mit Spaß und Interesse zu erkunden. Sehr zu empfehlen!

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Taschenbuch der Physik | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Horst Kuchling
Herausgeber: Hanser Fachbuch
Broschiert

Stichworte: [Allgemeines, Lexika] [Astronomie] [HC/Physik, Astronomie/Allgemeines, Lexika] [Physik] [Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik / Physik, Astronomie] [Physik; Formeln/Tabellen] [Physik; Handbuch/Lehrbuch] [Naturwissenschaft] [Technik] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Horst Kuchlings Werk ersetzt keine Lehrbücher, ergänzt sie jedoch auf sehr praktische und nützliche Weise. Dieses Buch ist, in immer wieder überarbeiteter Fassung, seit 40 Jahren ein Standardwerk für Lernende, Lehrende und Praktiker - ein präziser, zuverlässiger Wegweiser durch die Teilgebiete der Physik. Das Taschenbuch ist sehr gut geeignet, um sich den facettenreichen Stoff zu erarbeiten, ihn zu wiederholen und um sich gründlich auf Klausuren und Prüfungen vorzubereiten. Und als Nachschlagewerk gibt das Taschenbuch den in der Praxis Tätigen die Möglichkeit, sich auch theoretisch auf den neuesten Stand zu bringen. Zum Beispiel: Was sind eigentlich Kanalstrahlen? Antwort: positive Ionen, die sich auf eine Kathode zu bewegen. Ebenso erfährt man, dass eine Interferenz eine Überlagerung von Wellen ist, und stößt an anderer Stelle darauf, was eines der Kepler'schen Gesetze besagt, nämlich dass sich die Planeten in Ellipsenbahnen bewegen, in deren gemeinsamen Brennpunkt die Sonne steht. Was beinhalten die über 700 Seiten noch, die keinesfalls nur eine Formelsammlung sind? Geboten wird alles zu und über Größen und Einheiten, Mechanik, Wärmelehre, Akustik, Optik, Elektrik, Atom- und Kernphysik, relativistische Mechanik und (natürlich) Fehlerrechnung. Alle wichtigen Formeln und Gesetze sind zu finden, ihre Anwendung wird vom Autor erläutert. Zudem gibt er Hinweise auf Einheiten und Gültigkeitsgrenzen. Die Zahlenwerte im Tabellenteil entsprechen dem neuesten Stand. Neben der klaren Inhaltsübersicht hilft das Sachwortverzeichnis dem Leser dabei, schnell an die gesuchte Stelle zu kommen. 500 Zeichnungen erläutern den Text, und auch die 63 Tabellen - von der Dichte fester Stoffe bis zum griechischen Alphabet - sind wertvolle Hilfen. -- Hans Jürgensen, Literaturtest Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Kuchling: Formeln müssen erstmal gefunden werden
Auch mein Physikprof im Maschinenbau hat mir (uns) den Kuchling empholen. Es stehen ja wirklich allerhand Formeln darin. Das Problem was man schnell dabei bekommt ist das Finden der richtigen Formel. Es ist nicht sehr einfach damit aber es gibt leider auch nichts besseres. Also: Gute Vorbereitung!!!
+++++ (ein Amazon Kunde): Für alle, die nicht alles wissen müssen, wohl aber, wo es steht.
Leitsatz eines Dozenten zu Beginn des Maschinenbau-Studium: "Man muß nicht alles wissen. Nur, worin es steht." Habe den Kuchling aus dem VEB Fachbuchverlag Leipzig 1986 im Laufe des "zweiten Bildungsweges" für den Physikunterricht angeschafft; er half schon sehr beim bestreiten so mancher Klausur. Seit dem begleitete mich das Buch während des Maschinenbau-Studium, begeisterte auch amerikanische Ingenieure und Techniker während eines Praxissemesters dort, und ist noch heute erster Griff, wenn ich die fraglichen physikalische Grundlagen in Maschinenbauanwendungen zwar nicht mehr im Detail weiß, dafür aber, wo es steht. Und genau dafür ist das Taschenbuch gedacht. Kein Lehrbuch, sondern eine Sammlung für Leute mit schon etwas angestaubten/verdrängten Basiswissen. Darin steht kurz, knapp, und ohne Umschweife die wesentlichen Formeln der Physik. Als Nachschlagewerk noch heute unerreicht. Das Schlagwortverzeichnis und die Tabellensammlung sucht ihresgleichen. Meine Empfehlung für alle, die in der Vergangenheit erworbenes Wissen an physikalischen Grundlagen nur selten anwenden, bei Bedarf jedoch nicht nur in technischen Anwendungen schnell wieder reaktivieren wollen oder müssen.
++++ (ein Amazon Kunde): kompakt und kompetent
Dieses Buch eignet sich hervorragend zum Naschlagen jeglicher physikalischen Formeln und Gleichungen! Bis jetzt habe ich auch immer das gefunden, was ich gesucht habe. Der Index ist sehr übersichtlich gestaltet. Ich kann dieses Buch unbedingt als Nachschlagewerk für Physik empfehlen. Es eignet sich jedoch nicht für das Selbststudium der Physik, es ist lediglich ein sehr gutes Naschlagewerk!
++++ (ein Amazon Kunde): Fürs Studium
Fürs Studium wirklich gut geeignet als schnelles Nachschlagewerk da sehr gut chronologisch angeordnet. Alle Formeln und grundgebiete der Physik sind enthalten. Für die Prüfung nicht geeignet da nicht alles enthalten ist was man in einem Formelbuch findet. Gestaltung ein wenig trocken aber es geht!
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein must-have in diesem Fach
Dieses Nachschlagewerk ist einfach toll: - Sehr übersichtlich - Formeln zum Großteil in verschiedenen Versionen (kleine Herleitung -> Endformel) - Knappe, klar vertsändliche und vor allem nützliche Zusatzinformationen - Verweise auf ähnliche Formeln verwandter Themengebiete (z.B. Mechanische Wellen Wellenoptik) - SI-Einheitentabelle zu jeder Größe (pro Formel) - Ausführliches Inhalts- und Stichwortverzeichnis - Schnellzugriff auf Themengebiete - Guter Tabellenanhang mit allen Werten die man braucht - Passend und ausreichend bebildert - Klein und handlich Fazit: Für mich als Student der Feinwerktechnik und Mechatronik genau das richtige,k ann ich jedem Studenten und Physik-Interessierten voll empfehlen.

top die physik des unmöglichen: beamer, phaser, zeitmaschinen

Die Physik des Unmöglichen: Beamer, Phaser, ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Michio Kaku
Herausgeber: Rowohlt, Reinbek
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Physik]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): "Beam me up, Scotty!"
"Werden wir eines Tages durch die Wände gehen? Raumschiffe bauen, die sich schneller fortbewegen als das Licht? Die Gedanken anderer Menschen lesen? Unsichtbar sein? Objekte allein kraft unserer Gedanken bewegen?", fragt sich der US-amerikanische Physikprofessor Michio Kaku. Im Vorstellungsbereich unseres heutigen Denkens finden solche Szenarien kaum Platz. Doch in der Geschichte der Wissenschaft gab es schon oft Vorhersagen darüber, was alles unmöglich sei, sich letztendlich jedoch als umsetzbar erwiesen hat. Michio Kaku ist ein ganz besonderer Optimist. Er hält beinahe alles für möglich, was derzeit in der Science-Fiction-Literatur gang und gäbe ist. "In der kurzen Zeitspanne meines Lebens habe ich erfahren, wie das vermeintlich Unmögliche immer wieder zu bestätigter wissenschaftlicher Erkenntnis avancierte.", kontert Kaku, "Muss etwas auch in künftigen Jahrhunderten oder Jahrmillionen undenkbar bleiben, nur weil es heute \'unmöglich\' erscheint?" Das Studium des Unmöglichen, so der Autor, eröffnet immer wieder neue Perspektiven und erweitert den Horizont von Physik und Chemie. Anders als zu Zeiten Jules Vernes, sind wir heute mit den grundlegenden Naturgesetzen im Großen und Ganzen vertraut. "Wissenschaftler verstehen sie inzwischen entlang einer schwindelerregenden Skala von 43 Größenordnungen: vom Inneren des Protons bis zum expandierenden Universum." Dadurch können grobe Umrisse künftiger Technik mittlerweile relativ gut skizziert werden. Diese stellt er dem Leser vor. Kaku hat sein Buch in drei Kategorien eingeteilt und damit die "unmöglichen" Dinge einer gewissen Klassifizierung unterworfen. Die erste nennt er "Unmöglichkeiten ersten Grades". Diesen Techniken räumt Kaku ein Gelingen noch in diesem, vielleicht aber auch erst im nächsten Jahrhundert ein. Da keine bekannten Naturgesetze verletzt werden, gehören für ihn Teleportation, Antimaterie-Maschinen, Unsichtbarkeit, bestimmte Formen der Telepathie oder die Psychokinese dazu. Auch die "Unmöglichkeiten zweiten Grades" stehen nicht im Widerspruch zu unseren Naturgesetzen. Zeitreisen, der Kontakt zu Paralleluniversen oder Reisen schneller als das Licht mögen zwar futuristisch klingen und am äußersten Rand des menschlichen Verständnisses angesiedelt sein, aber eine weit fortgeschrittene Zivilisation in Jahrtausenden oder Jahrmillionen könnte diesen "Quantensprung" vollziehen. Blieben noch die "Unmöglichkeiten dritten Grades", zu denen das Perpetuum mobile und Präkognition zählen, die Kaku als eher undenkbar klassifiziert, weil sie die bekannten Naturgesetze verletzen. Aber vielleicht sind auch sie in ferner Zukunft realisierbar. Das würde wiederum einen grundlegenden Wandel unseres Physikverständnisses bewirken. "Die Physik des Unmöglichen" ist ein anregendes und unterhaltsames populärwissenschaftliches Buch. Physikalische Theorien werden leicht verständlich erklärt. Die fünfzehn Kapitel starten jeweils mit vorangestellten Zitaten von Naturwissenschaftlern oder Autoren sowie Auszügen aus Science -Fiction-Filmen und -Büchern. So ermöglicht Kaku einen entspannten Einstieg, bevor er sich stetig an "ernste" Details heran arbeitet. Praktische Bezüge aus dem täglichen Leben lockern zusätzlich auf. Souverän und glaubwürdig erklärt er, welche Erkenntnisse als gesichert gelten und welche Theorien spekulativ sind. So mag vielleicht solch eine "Unmöglichkeit" ersten Grades wie die Telepathie zunächst als Hirngespinst abgetan werden, denn ein Gehirn kann weder Gedanken senden, noch sie von anderen Individuen empfangen. Doch inzwischen können bereits bestimmte Erinnerungen oder Bewegungen mit Aktivitätsmustern im Gehirn verknüpft werden. So konnten Gelähmte beispielsweise allein mit der Kraft ihrer Gedanken eine Prothese bewegen. Oder die irrwitzige Vorstellung der Unsichtbarkeit a la Harry Potter. Man mag es kaum glauben, aber im Frequenzbereich von Radarstrahlen und Mikrowellen konnte bereits ein Metallzylinder unsichtbar gemacht werden. Auch das "Beamen" gilt nicht mehr als ausgeschlossen. Mittels eines Phänomens aus der Quantenphysik - der "Verschränkung" von Teilchen - ist Teleportation auf atomarer Ebene bereits geglückt. Fazit: Michio Kakus Ausführungen gestatten einen umfassenden und fundierten Ausblick in die gegenwärtige und zukünftige theoretische Physik. Ihm ist das Kunststück gelungen, ein vermeintlich trockenes Thema in lebhafte und lebendige Alltagssprache zu übersetzen. "Wir stehen nicht am Ende, sondern erst am Anfang einer neuen Physik. Aber was auch immer wir finden werden, immer wird es neue Horizonte geben, die stets auf uns warten werden." (Michio Kaku)
++++ (ein Amazon Kunde): Selten war theoretische Physik so lebendig
Was für ein Buch! Michio Kaku lässt wirklich kaum eine Frage offen, die unsere Zukunft betrifft. Von technischen "Spielereien" (Unsichtbarkeit, Kraftfelder, Todessterne, etc.) über Zeitreisen und Paralleluniversen wird eine Fülle von Visionen betrachtet. Dabei werden diese sowohl nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft bewertet, aber auch ihre theoretische Machbarkeit in der Zukunft diskutiert. Selten war theoretische Physik so lebendig und anhand solch praktischer Beispiele aus dem täglichen Leben erklärt. Die Parallelen zu Star Wars, Enterprise, etc. lockern ebenso auf, wie die "verstaubten Zitate der Unmöglichkeiten" berühmter Physiker und Nobelpreisträger, die längst von der Realität überholt wurden. Dennoch gibt es auch einen Wermutstropfen: Die Übersetzung war, vergleicht man den "Originalpreis" mit dem der deutschen Version, keine preiswerte Sache. Umso mehr schmerzt es, dass sie sich einige grobe Schnitzer erlaubt. So wird, um ein sehr prominentes Beispiel zu bringen, die legendäre "Macht" aus Krieg der Sterne (Möge die Macht mit dir sein.) als "Kraft" übersetzt. Fazit: Von Übersetzungsschwächen und Rechtschreibfehlern abgesehen, ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen, um einen Blick in eine mögliche Zukunft zu werfen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wie Unmögliches möglich wird
Dieses Buch habe ich mit großem Interesse in einem Zug durchgelesen. Die erste Überlegung, die sich mir stellte war: Was versteht der Physiker Michio Kaku unter Unmöglichem? Er führt Beispiele an: Rutherford, der den Atomkern entdeckte hielt die Entwicklung einer Atombombe für unmöglich; in den 20er und 30er Jahren hielt man es für unmöglich Raketen in den Weltraum zu schicken; Einstein bewies 1939, dass die Existenz von schwarzen Löchern im Weltraum unmöglich ist. Obwohl die angeführten Phänomene scheinbar alle unmöglich waren, ist deren Existenz heute bewiesen. Was bedeutet das nun für die Realisierung des Unmöglichen in der Zukunft? Kaku geht bei der Beantwortung pragmatisch vor. Er sagt, dass irgend wann in der Zukunft alle die Phänomene wohl einmal realisiert werden, die von keinem Naturgesetz ausgeschlossen werden: "Alles, was nicht unmöglich ist, ist obligatorisch!" Auf dieser Basis bildet Kaku drei Kategorien des Unmöglichen: Das Unmögliche ersten Grades ist für ihn, was heute zwar noch nicht möglich ist, aber keine bekannten Naturgesetze verletzt. Unmöglichkeiten zweiten Grades sind für ihn die Techniken, die am Rand unseres physikalischen Verständnisses liegen und die Unmöglichkeiten dritten Grades die Techniken, die bekannte Naturgesetze verletzen. Kaku ordnet fünfzehn Themen den verschiedenen Kategorien des Unmöglichen zu und diskutiert das Für und Wieder der Realisierung. Diese Themen sind: Kraftfelder, Unsichtbarkeit, Phaser und Todessterne, Teleportation, Psychokinese, Roboter, Außerirdische und Ufos, Raumschiffe, Antimaterie und Antiuniversen, Schneller als das Licht, Zeitreisen, Paralleluniversen, Perpetuum mobile, Präkognition. Kaku schreibt verständlich und für das breite Publikum. Das Buch ist dadurch anregend und unterhaltend, auch wenn einen die Ergebnisse nicht vom Hocker reißen. Das kommt wohl daher dass er in der Diskussion der Themen einige interessante neuere Strömungen der Physik und der Weltsicht nicht berücksichtigt. Dazu gehört, dass möglicherweise Bewusstsein der fundamentale Baustein von allem ist, was existiert, vgl. dazu Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen. Wegen seiner soliden Arbeit vergebe ich dennoch fünf Sterne.

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Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten Denksport Physik. Fragen und Antworten | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: L. C. Epstein
Herausgeber: dtv
Broschiert

Stichworte: [Astronomie] [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Physik] [Populäre Darstellungen] [Physik; Einführung (pop.)] [Allgemeines, Einführung, Lexikon]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Grandioser Alltags- und Naturführer zum Selberdenken
Dieses Buch ist keines dieser großspurigen Versprechen wie \'Mehr brauchst Du nicht\' oder Schnick-Schnack à la \'Was Newton seinem Fleischer sagte\', worauf eine ellenlange Bleiwüste ohne jede Grafik darauf hofft, von vorn bis hinten durchgelesen zu werden. Mich faszinierte sofort die Anschaulichkeit der Cartoons, die schnörkellose Geradlinigkeit der Fragen und Antworten und die kluge Aufteilung in verdauliche Häppchen, auch dass man überall aufschlagen und einsteigen kann. Epstein zeigt mir etwas, das ich selbst oft schon beobachtet habe, und stellt dann die naheliegende Frage, wie es dazu kommt. Also versuche ich selbst, mich auf eine der angebotenen Antworten festzulegen - Dreisatz reicht dazu aus. Dann kommt die Stunde der Wahrheit, der Vergleich mit Epsteins genial einfacher und erhellender Antwort. Manchmal habe ich recht und freue mich darüber. Kann man unbesehen allen Teens, Eltern oder Großeltern schenken.
+++++ (ein Amazon Kunde): Interessantes Forschungswerkzeug
Lewis C. Epsteins Buecher gelten als Schluessel zum Verstaendnis der klassischen wie der modernen Physik. Sie werden vorzugsweise als didaktische Hilfen gesehen, doch sie sind weit mehr. Sie bieten fuer den, der in diesen Buechern zu lesen weiss, auch tiefgruendige Einsichten ueber Probleme der modernen Physik. Mehr noch: Sie erweisen sich als hocheffiziente Forschungswerkzeuge, um diesen Problemen auf den Leib zu ruecken. Es waere nicht nur wuenschenswert, wenn Epsteins Buechern sehr viel bekannter wuerden, als sie es bisher sind, sondern dass sie auch Eingang in Schulen und Hochschulen finden.

top auf der suche nach schrödingers katze. quantenphysik und wirklichkeit.

Auf der Suche nach Schrödingers Katze. ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: John Gribbin
Herausgeber: Piper
Taschenbuch

Stichworte: [Quantenphysik] [Realität] [Theoretische Physik] [Wirklichkeit] [TB/Physik, Astronomie/Theoretische Physik] [Astronomie] [Physik] [Populäre Darstellungen] [Physik, Geschichte]

Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): Eine gute (wenn auch alte) Zusammenfassung
Das Buch ist zwar eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Quantumphysik, aber keine Einführung für Laien - ohne etwas Vorwissen wird es sehr schwierig, den Text zu verstehen. Ausserdem verfehlt das Buch die Titel-Aufgabe (die Katze wird zwar gesucht, aber nicht wirklich gefunden). Die aktuelle Ausgabe wurde zwar 2007 verlegt, aber man soll wissen, dass die darin enthaltene Übersetzung schon über 20 Jahre alt ist (das Original ist aus dem Jahr 1984). Deswegen wird wiederholt auf "Three Mile Island" hingewiesen, aber nichts von Tschernobyl gesagt, außerdem gibt es kein Wort über viele neue Entwicklungen (wie Quantumkryptografie, usw.) Eine Überarbeitung und Auffrischung ist dringend notwendig (und sei es nur darum, um die wiederholte Verwechselungen zwischen "elektrischen" und "elektromagnetischen" Kräften zu beseitigen).
+++++ (ein Amazon Kunde): Für den Laien die perfekte und unterhaltsame Einführung
Ich habe dieses Buch noch zu Schulzeiten gelesen und war begeistert. Dieses Buch war sicherlich einer der Gründe, warum ich dann Physik studiert habe. Nun habe ich mich immer geärgert, dass meine Freundin nicht versteht, was ich jeden Tag bei der Arbeit mache und ihr dieses Buch geschenkt. Auch sie (Linguistin, keine Ahnung von Physik) ist angetan und liest dieses Buch tatsächlich freiwillig durch! Dies soll folgendes deutlich machen: Dieses Buch ist hervorragend für den Laien geeignet. Es ist kurzweilig und gut geschrieben, logisch aufgebaut und kommt am Ende auch auf konkretere Anwendungen und die Interpretation der QM zu sprechen. Meinem Vorredner kann ich mich gar nicht anschließen. Die Quantenmechanik ohne eine Deutung zu präsentieren wäre gerade für ein populärwissenschaftliches Buch undenkbar. Der Autor gibt mögliche Interpretationen an, nicht nur die anthropozentrische, sondern beispielsweise auch die Viele-Welten-Theorie (die das Gegenteil von anthropozentrisch ist!). Dass er sich auf die "philosophischeren" der möglichen Interpretationen beschränkt ist schon in Ordnung so, das macht auch den Reiz dieser Kapitel für den Laien aus. Weiterhin wird in der untenstehenden Rezension behauptet, dass eine Interpretation falsch und eine andere richtig sei - dem ist ohnehin nicht so! Es ist schlichtweg ungeklärt, welche Interpretation die richtige ist! Ich finde es durchaus zulässig, dass der Autor sich in diesem Buch auf manche Interpretation beschränkt - möchte man mehr über die verschiedenen Interpretationen der QM erfahren, so sollte man auf andere, speziellere Bücher zurückgreifen. Außerdem macht gerade die Tatsache, dass der Autor etwas spekulative Dinge (das Universum als Quantenfluktuation?) anspricht, den Reiz dieses Buches aus. Der Autor macht die spekulative Natur aber immer deutlich, teilweise stehen sogar Fragezeichen an den entsprechenden Überschriften. Fazit: Für den Laien die perfekte und unterhaltsame Einführung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Physik ist bizarrer als Science Fiction !
Seit dem Doppelspaltexperiment ist der klassische reduktionistische Determinismus in der Physik verlorengegangen. Wir müssen uns ernsthaft fragen was ist in unserer Welt noch real? Gibt es unabhängig von dem menschlichen Bewusstsein eine Realität ? Oder erzeugt erst die Beobachtung durch den menschlichen Geist das materielle Universum ? Vorsicht, die Lektüre dieses Buches kann Ihren Verstand gefährden ! Gribbin schafft es wie kaum ein anderer nach allgemeinverständlicher Einführung die Paradoxien der Quantenphysik zu erläutern. Interessanterweise finden sich in alten östlichen Philosophien wie dem Buddhismus viele Konvergenzen. Wer noch tiefer in das Mysterium der Quantenrealität eintauchen will sollte das Werk GOTTE GEHEIME GEDANKEN lesen .
+++++ (ein Amazon Kunde): Die beste Einführung in die Quantenphysik, die ich kenne
John Gribbin schafft es, ausgehend von der historischen Entwicklung, eine wirklich klare und und sachlich absolut korrekte Einführung in die Quantenphysik zu geben . Es liegt in der Natur der Sache, dass das Buch sich nicht so leicht wie ein Roman lesen lässt . Aber es gelingt Gribbin, ohne Verwendung von Formeln die wesentlichen Aspekte auch für den Laien herauszuarbeiten . Ich ( studierter Naturwissenschaftler, aber kein Physiker ) habe durch Gribbin "Blut geleckt" . Erst nachdem ich durch dieses Buch einen Begriff von den Grundlagen bekommen habe, konnte ich mich schwierigeren und tiefgreifenderen Darstellungen wie dem "eleganten Universum" von Greene zuwenden .
+++++ (ein Amazon Kunde): Auch für Laien !
Während meines Studiums wurde mir das Buch von einem Chemieprofessor empfohlen. Er machte mich neugierig und so erwarb ich das Buch. Ich habe es nicht bereut, denn es ist die beste Einführung in die Quantenphysik, die ich bisher gesehen habe. Zudem ist das Buch so ausgelegt, dass auch ein Laie es verstehen kann. In einer Art Erzählform bringt der Autor das Thema seinen Lesern näher und ich selbst zumindest mußte an der ein oder anderen Stelle schmunzeln.

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