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mr. hitchcock, wie haben sie das gemacht?
Autor/Autoren: Francois Truffaut
Herausgeber: Heyne
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Sachbücher/Musik, Film, Theater] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Filme] [Hitchcock, Alfred] [Regisseure]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Wie haben sie das gemacht?
Ich als großer Hitchcock-Fan habe schon so gut wie jedes Buch über den
besten Regisseur aller Zeiten gelesen - aber dieses hier hebt sich durch
seine Einmaligkeit und Präsenz von den Standard-Biografien ab.
Truffaut geht mit dem "Master of Suspense" jeden seiner Filme durch,
fragt ihn Details, die erst hinterher einige Stellen in den Filmen erklären
und lässt ein Stückchen in die Seele Hitchs gucken.
Er ist ein außergwöhnlicher Mensch, so ist es auch ein
außergewöhnliches Buch. Wer sich für die Filme Hitchcock oder seine
Genialität interessiert, für den ist dieses Buch ein absolutes Muss! Man
erfährt Seiten an ihm, die man bisher noch nicht kannte. Aber auch für all
diejenigen, die sich für Filme im Allgemeinen interessieren, dürfte das
Buch lesenswert sein. Als Interview aufgebaut lässt es sich gut lesen und
in die beiden Akteure hineinversetzen.
++++ (ein Amazon Kunde): Alles über Hitchcock - von Hitchcock
Wer den Meister verstehen will, sollte ihn auch selbst zu Wort kommen
lassen. Auf diesen so einfachen wie genialen Gedanken ist Francois Truffaut
gekommen, und das Ergebnis bereitet dem Hitchcock-Enthusiasten unbedingte
Freude. Zum gesamten Oeuvre äußert sich der Regisseur, animiert durch
seinen prominenten Fan, der mit der Lust des Sympathisanten und der Neugier
des Journalisten fragt. Natürlich sollte man Hitchcocks Äußerungen mit
Hilfe einschlägiger Sekundärliteratur kritisch gegenlesen; denn auch wenn
Hitch selbst einige Fehler einräumt, so zwingt er dem Leser doch eben auch
die eigene Werkinterpretation auf. Ein Interviewband ist ein schlechter Ort
für Widerspruch; trotzdem folgt Truffaut seinem Gesprächspartner manchmal
etwas zu bereitwillig auf dessen Pfade. Aber - geschenkt. Schon allein um
Hitchcocks trockenen Sarkasmus willen lohnt sich die Lektüre. Aber das
Hauptaugenmerk liegt natürlich auf vielen wirklich erhellenden Anmerkungen
des Meisters, warum er dies und jenes so und nicht anders angepackt hat,
warum ihn welche Stoffe interessierten und welche technischen Kniffe er um
welches Effektes willen angewandt hat. Ohne zumindest die bekanntesten
Hitchcock-Filme zu kennen, ist das Lesevergnügen nicht ganz so groß. Aber
da wohl ohnehin die meisten Klassiker wie The Man Who Knew Too Much, Rear
Window, Rebecca oder The Birds irgendwann einmal gesehen haben, ist diese
Gefahr nicht allzu groß.
+++++ (ein Amazon Kunde): V i e l mehr als ein Glücksfall der Filmliteratur
Wer könnte besser geeignet sein als François Truffaut, den großen
Alfred Hitchcock zu interviewen? Zwei Meister unter sich, zwischen denen
offensichtlich die Chemie stimmt, und der Fragesteller Truffaut ist nicht
nur einer der besten Filmregisseure der Welt, sondern auch noch ein
erfahrener Journalist. Nach einer launigen Einführung, in der Truffaut
seine erste Begegnung mit Hitchcock schildert, liest man, in 15 Kapitel
gegliedert, ein Interview, wie es spannender und informationsgeladener
nicht sein könnte. Truffaut hat seine Fragen sichtlich gut vorbereitet, und
mit vielen Ausflügen in Hitchcocks reichen Fundus an Erinnerungen geht es
hier um dessen Leben und Werk. Im Vordergrund steht natürlich Hitchcocks
Schaffen, von den Stummfilm-Anfängen in London über seine großen
Hollywood-Produktionen bis hin zu "Topas" und "Frenzy". Das besondere an
diesem unglaublichen Interview ist nicht, d a s s Hitchcock hier seine
Filme kommentiert (das tun andere Regisseure auch), sondern w i e er das
tut: Neben zahlreichen Anekdoten über Vorbereitungen und Dreharbeiten geht
es vor allem um das "Wie". Der Buchtitel verspricht nicht zuviel. Genau
darum geht es: Wie Hitchcock zu dem Inbegriff von Suspense wurde, der er
ist. Dieses Interview ersetzt tatsächlich manch ein filmtheoretisches Buch,
wenn Hitchcock erläutert, mit welchen Mitteln er seine Effekte erreichte;
er kannte sich schließlich nicht nur mit der Technik aus, sondern auch mit
der Psyche der Zuschauer, und nicht das kleinste Detail überließ er dem
Zufall. Hitchcock überlegte genau, und was er z.B. über die Verfilmung von
Dramen (am Beispiel von "Bei Anruf Mord") sagt, zeugt von großem Wissen
nicht nur um Bedingungen und Wirkung des Filmes. Oft sind es die exakt
durchdachten Kleinigkeiten, die die große Wirkung erzielten -- sei es Grace
Kellys Garderobe, deren Farben sich im Laufe eines Films verdüstern, oder
sei es die berühmte Glühbirne im Milchglas... Und dann natürlich Hitchcocks
berühmter Grundsatz, sich möglichst immer jener Dinge zu bedienen, die eng
mit den Personen oder dem Ort der Handlung verbunden sind: Windmühlen in
Holland, Berge in der Schweiz -- oder eben beim invaliden James Steward ein
kaputter Fotoapparat, Zeitschriften und Fotos von sich überschlagenden
Rennwägen in "Das Fenster zum Hof". Eine von Hitchcocks Spezialitäten
bestand ja darin, dem Zuschauer die Dinge nicht über Dialoge mitzuteilen,
sondern mit den Mitteln des Films. Sicher, sein bekanntes "Der Dialog darf
nicht mehr sein als ein Geräusch unter anderen" ist überspitzt; man denke
nur an die geschliffenen Dialoge z.B. in "Über den Dächern von Nizza". Aber
die wichtigen Informationen teilt Hitchcock tatsächlich selten in Dialogen
mit; einer der Gründe, warum seine Filme so wirken, wie sie wirken. Und
dann die Überraschungseffekte, etwa wenn in "Der unsichtbare Dritte" die
tödliche Gefahr nicht in düsteren Straßenecken wartet, sondern buchstäblich
aus heiterem Himmel kommt. Oder aber das Gegenteil, wenn Hitchcock die
Zuschauer vor seinen Figuren über kommende Gefahren informierte --
besonders eindrucksvoll in "Die Vögel": "Man muß vom subjektiven zum
objektiven Gesichtspunkt überwechseln, [...] damit das Publikum weiß, worum
es geht." Man merkt: Ein Film wirkt nicht deswegen auf die Zuschauer, weil
sein Regisseur die ganze technische Trickkiste ausgeräumt hat, sondern weil
sein Regisseur wusste, welche Wirkung er wie erzielen wollte -- ein
Hitchcock braucht nunmal keine Computeranimationen. Aber nicht dass man nun
fürchtet, Hitchcock gäbe nun auf über 300 Seiten ausschließlich
theoretische Überlegungen bekannt. Immer wieder erzählt er auch, wie seine
Filme gedreht wurden, wie man etwa für "Der unsichtbare Dritte" die UN
überlisten musste, wie unglaublich raffiniert die Duschszene in "Psycho"
konstruiert ist, oder wenn Hitchcock durchblicken lässt, warum er "Immer
Ärger mit Harry" so sehr liebt. "Mister Hitchcock, wie haben Sie das
gemacht?" ist nicht nur ein Glücksfall der Film-Literatur. Es gibt wenige
Sachbücher, die den Rahmen des Sachbuchs dermaßen souverän sprengen und die
dermaßen amüsant und spannend zu lesen sind. Sogar wenn einen das ein oder
andere Thema zunächst nicht interessiert -- nach den ersten Sätzen will
man\'s doch wissen, und schon ist\'s passiert...
++++ (ein Amazon Kunde): Erhellende Plauderei
Dieses inzwischen klassische Filmbuch ist vor allem eines: eine
kurzweilige, erhellende Lektüre. Das Gespräch zwischen Truffaut und
Hitchcock klappert das Werk der Regie-Legende ab und versorgt den Leser mit
Produktionsdetails, Anekdoten, Einsichten, Absichten. Unverzichtbare
Begriffe wie „Suspense" und „MacGuffin" werden von ihrem
Erfinder selbst auf den Punkt gebracht und Truffaut lenkt Hitchcocks
Plaudereien respektvoll aber souverän durch die einzelnen Kapitel und
Filme. Vor allem zu Zeiten des inflationären Making-Of-Marketings bietet
dieses Buch einen erfrischend gelassenen und ungezwungen-heiteren Zugang zu
den legendären Filmen des Altmeisters, der sich und seinem Publikum nichts
mehr beweisen oder verkaufen muß. Es ist ein Schmöker: Man kann es zufällig
aufschlagen, überall ist ein Einstieg in das "Gespräch" möglich, und
überall ist er reizvoll. Und einen weiteren begrüßenswerten Nebeneffekt hat
das Buch: es macht Lust, sich die Hitchcock-Klassiker (wieder) anzuschauen
- vor allem diejenigen, die man bisher vielleicht noch gar nicht kannte.
+++++ (ein Amazon Kunde): DAS Buch über Hitch, Master of Suspense!
Also mit zwei Wörtern: ein Muß! Dies ist das Filmbuch für jeden echten
(!) Filmfreak. Es handelt sich um ein 50-Stunden-Interview von Francois
Truffaut mit Alfred Hitchcock. Allein diese beiden Namen lassen den Kenner
mit der Zunge schnalzen. Der Altmeister wird also von einem seiner
"Filmjünger" interviewt. Wer anderes wäre besser in der Lage gewesen, die
entscheidenden Hintergründe "herauszukitzeln" und seine Fragen mit soviel
Kompetenz zu unterlegen? Dieses Buch hat sicherlich auch biographischen
Charakter, trotzdem ist es keine Biographie und auch keine reine
Filmopgraphie, wie man dies leider heutzutage zunehmend in dem scheinbar
sich gut verkaufenden Genre der "Filmbücher" feststellen muß. Es ist sowohl
ein Zeitzeugnis als auch eine phantastische Auseinandersetzung eines
Schöpfers mit seinem eigenen Werk. Möglich wird dies durch die
unbestechliche Begeisterung und Sachkunde des Interviewers, eben des viel
zu früh verstorbenen Francois Truffaut. Das Interview befaßt sich akribisch
mit allen Filmen Hitchcocks. Hierbei wird chronologisch vorgegangen und
sehr oft sehr weit ins Detail gegangen, wobei der echte Filmfreund sehr
viele Hintergründe im Hinblick auf die wirtschaftlichen, menschlichen und
auch technischen Schwierigkeiten erfährt, die die Realisierung der
einzelnen Filme erschwert haben. Sehr interessant sind natürlich die
Schilderungen der Probleme und Problemlösungen im "Special-Effekt"-Bereich.
Auch dies macht den Charme und den besonderen Stellenwert des Buches aus:
es gab eben noch keine Animation per Computer, fast alles mußte
schöpferisch und künstlerisch auch manuell genial gelöst werden, weshalb
diese Art von Filmemachen eben noch sehr hohe künstlerische Ansprüche und
sehr hohe Kreativität erforderte. Als Leser kommt man oft aus dem Staunen
nicht heraus, wenn man erfährt, welche Schwierigkeiten manche Szenen, denen
man es partout nicht ansieht, bereitet haben, oder mit welchen
verblüffenden Kniffs und Tricks die Dinge in Szene gesetzt worden sind.
Ebenso verhält es sich mit den menschlichen Charakteren und Marotten der
Darsteller, die es natürlich galt, in den Griff zu bekommen. Alles in allem
ein wohltuendes und phantastisches Filmbuch, das auch (oder gerade) in
einem Zeitalter der Automatisierung und Digitalisierung, die Hochachtung
vor diesem einmaligen Filmschaffenden gar nicht genug zum Ausdruck bringen
kann. Hätte Hitch damals schon diese technischen Möglichkeiten gehabt,
hätte er entweder gar keine Filme mehr gemacht oder er hätte etwas gemacht,
was sich wohl heutzutage gar keiner vorstellen kann. Ein absolutes
TOP-FILMBUCH!
licht, schatten und bewegung: mein leben und meine filme
Autor/Autoren: Volker Schlöndorff
Herausgeber: Hanser Belletristik
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [HC/Sachbücher/Musik, Film, Theater/Biographien, Autobiographien] [Theater] [Regisseure/-innen (Einz.)] [Schlöndorff, Volker] [Erinnerung] [Regie ( Regisseur )] [Regisseur - Regie] [Theater, Film, Tanz, Zirkus]
Auf Seite 328 findet sich eine Passage, die einiges Licht auf das
Schaffen und die Zweifel Volker Schlöndorffs wirft. Nachdem seine
Proust-Verfilmung „Eine Liebe von Swann“ in Frankreich
durchgefallen war, befiel den Regisseur angesichts seiner nächsten
literarischen Großbaustelle, dem „Tod eines Handlungsreisenden“,
eine lähmende Befürchtung. Womöglich glich er als Filmemacher eben jenem
glücklosen Vertreter Willy Loman, der „durch die Welt reist, selten
etwas verkauft, sich aber große Illusionen macht?“ - Womöglich
steckt darin ein Fünkchen Wahrheit. Während sich seine deutschen Kollegen
Petersen und Emmerich als Blockbuster-Garanten auf der Sonnenseite
Hollywoods etablierten, blieb Schlöndorff bei seinen ambitionierten
Literaturverfilmungen. Und scheiterte nicht selten auf höchstem Niveau.
Darüber nun aus seinem Munde zu hören, gleicht einer Lehrstunde deutschen
Kinoschaffens! Ein Leben, das mit einem fürchterlichen Paukenschlag
eröffnet. Volker und sein kleiner Bruder müssen 1944 miterleben, wie die
Mutter einen gräßlichen Flammentod erleidet. Lebenslanges Trauma,
Jahrzehnte später noch eingegossen in die Bilder des kleinwüchsigen Oskar
Matzerath, der verzweifelt an die Tür der sterbenden Mutter hämmert. Wir
begleiten den Austauschschüler ins Jesuiten-Internat und das
anschließende zehnjährige Exil in Frankreich. Allein die Lehrjahre bei
den Regiegottheiten Melville, Resnais, Tavernier und Louis Malle, wären
ein eigenes Buch wert. Zurück in der Heimat wartete der junge deutsche
Film auf einen wie Schlöndorff. Frankreich hatte ihn bereits zum „Jungen
Törleß“ inspiriert. Nun war „Michael Kohlhaas“ Programm.
Die 68er brauchten ihre Dokumentaristen. Und die große Margarethe von
Trotta trat in sein Leben. Gesucht – und gefunden. Gänzlich
unaffektiert und bescheiden geleitet uns Schlöndorff, der sich nach
eigenem Bekunden „nicht für einen der Großen“ hält, durch ein
Leben, das von seinen Filmen förmlich biografisch flankiert wurde. „Die
verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Deutschland im Herbst“,
bleischwere Jahre, düstere Filme. Schließlich der Wurf, der bis heute den
innersten Kern in Schlöndorffs künstlerischem Dasein definiert: „Die
Blechtrommel“. Das natürliche Herzstück des Buches, festgehalten in
faszinierenden Tagebucheinträgen. Die Dankesrede des Preisträgers, ein
Fiasko deutscher Belehrungswut, das in Hollywood auf Befremden stieß.
Große Namen geben im Buch einander die Klinke in die Hand. Grass als
Nervensäge am Set. Später dann sein amerikanisches Gegenstück Arthur
Miller, der seinen „Handlungsreisenden“ nicht aus den Klauen lassen
wollte. Hier, der weise Max Frisch als „Homo Faber-Ratgeber. Drüben, ein
ungewohnt nickeliger Dustin Hoffman. Böll, der Große. Und ein ganz
kleiner Alain Delon, der sich als Rache (Jeremy Irons hatte die Hauptrolle
in „Swann“ bekommen), bitter unprofessionell verhielt, was selbst
den notorisch konzilianten Dauerlächler Schlöndorff auf die Barrikaden
trieb. Filmgeschichte(n) – und kein Ende. Man hört, dieses
wunderbare Buchprojekt wäre nur zustande gekommen, weil Eichinger
Schlöndorff die Regie zu "Die Päpstin", einem langjährigen
Lieblingsprojekt, entzogen hatte. Plötzlich war Zeit da. Er hat sie
genutzt. Was wir vor uns liegen haben, ist um Klassen besser als es „Die
Päpstin“ vermutlich je werden wird. Behaupten wir mal frech.
–Ravi Unger Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein ganzes Leben in einem Buch
Mit seiner Romanverfilmung Die Blechtrommel" errang Volker Schlöndorf
den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film. Auch für das
Fernsehen hat er gearbeitet, hat Theaterstücke und Opern inszeniert und
dafür viele nationale und internationale Preise erhalten.
Einen tiefen Einblick in seine Arbeit, aber auch in ganz private
Bereiche seines Lebens gestattet Volker Schlöndorf nun mit seiner
Autobiografie Licht, Schatten und Bewegung - Mein Leben und meine Filme".
Von seiner schwierigen Kindheit und Jugendzeit, letztere vielfach in
Internaten verbracht, berichtet der fast 70jährige, von seinen Anfängen als
Filmemacher, seinen Arbeiten mit Günter Grass und Heinrich Böll, Alain
Delon, Mario Adorf und Rainer Werner Fassbinder, von der bewegten 68er Zeit
und dem, was nach dem Oscar kam.
Schlöndorf hat dabei nicht nur seine eigene Biografie aufgeschrieben
sondern zugleich ein Porträt der westdeutschen Gesellschaft erschaffen, das
diese Zeit lebendig werden lässt.
+++++ (ein Amazon Kunde): "Herr Schlöndorff, wie haben Sie das gemacht?"
Ein wunderbares Buch über ein hochinteressantes Leben für den Film.
Uneitel und spannend erzählt VS als Zeitzeuge, Chronist und Regieprofi
pralle Geschichten des 20. Jahrhunderts und Anekdoten, teils lakonische
Fußnoten zu seinem Filmoeuvre. Das liest nicht nur der Cineast begeistert
in einem Rutsch.
+++++ (ein Amazon Kunde): Großartig
Während der letzten Woche begannen meine Morgen mit der Lektüre dieses
spannenden, ehrlichen und großartigen Buches von Volker Schlöndorff. Ein
Leben voller Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen, viel
Film-Hintergrundwissen und sehr persönlichen Lebenserfahrungen. Meine
Kinderzeit wurde wieder lebendig. Die jungen GIs, die uns Kaugummi
spendierten und so gut nach Palmolive-Seife rochen. Die Enge der fünfziger
Jahre, die Ruinen in meiner Heimatstadt Mainz,die Sonntagsausflüge in den
Taunus und den Rheingau, die Nähe zu Frankreich und die ersten umwerfenden
Begegnungen mit Paris. Der Stil des Buches: Unmittelbar, weltmännisch,
elegant geschrieben; und manchmal ist der Autor auch sehr schonungslos mit
sich selbst, wenn er z.B. seine Midlife-Crisis beschreibt. Und natürlich
bekomme ich als Fan des Regisseurs Schlöndorff viel erzählt, was hinter den
Kulissen geschah. Nach der Lektüre: Bitte noch viele, viele Filme von
Volker Schlöndorff.
+++++ (ein Amazon Kunde): Spitzenbuch über das Filmemachen und den deutschen Film
Die Autobiographie von Völker Schlöndorff habe ich in wenigen Tagen
verschlungen. Aus den Schilderungen zu der Enstehung unzähliger Spielfilme
kann jeder Jung-Regisseur unendlich viel lernen und eigene Fehler vermeiden
und Anregungen finden. Das Buch ist immer spannend weil man immer wieder
Neues und Interessantes zu der damaligen Zeit und ihren Filmen und Personen
erfährt. Schmunzeln musste ich über den Ausgang des Päpstinnen-Projekts, an
dem Fernzubleiben im Nachhinein angesichts der modernen
Wortmann-Eichinger-Event-Proft-Movie-Seichtigkeit wohl das Einzig Richtige
war.
wie man einen film macht
Autor/Autoren: Claude Chabrol
Herausgeber: Autorenhaus
Taschenbuch
Stichworte: [Kinematografie] [HC/Kunst/Theater, Ballett] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Drehbuch] [Drehbuchautoren] [Drehbuchschreiben] [TV-Filme] [TV-Serien] [Chabrol, Claude] [Filmregie] [Regisseure/-innen (Einz.)]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Buch mit Kultstatus
Knapper überblick und dennoch dermaßen umfassend, so dass das schlanke
Buch sich ganz locker als das `Filmemacher-Brevier` schlechthin betiteln
darf, welches sogar in jeder Tasche für unterwegs seinen Platz findet um
dem ambitionierten auch auf evtl. Reisen immer wieder den SCHNELLEN
Einblick in Welt des `mit Film sich ausdrücken` gestattet. Natürlich auch
bestens fürs Regal zuhause. Claude Chabrol bietet einen einladenden und auf
den Punkt gebrachten Schreibstil der hilfreich für alle Persönlichkeiten
ist welche sich schon intensiv oder noch gar nicht mit Filmen beschäftigt
haben und vielleicht sogar vorhaben ernsthaft einmal als Filmschaffender
tätig zu sein und evtl. in die Filmgeschichte einzugehen. Wer weiß? Für
alle die es bereits genießen Filme zu schreiben/drehen/schneiden etc. ist
das Buch klarerweise als eindeutige Inspirationsquelle zu betrachten.
Preisleistung, aber vom aller feinsten.
+++++ (ein Amazon Kunde): hm.
claude chobrol gibt meines erachtens einen guten überblick (er ist ja
erfahren genug) über das wie und warum des films. ungeachtet der tatsache,
dass man das buch in unter 2 stunden gelesen hat und die punchline einem
verkaufen will, das man in 4h lernen kann, wie film grundlegend
funktioniert, zwängt sich mir unweigerlich das gefühl gefährlichen
halbwissens auf. ich selbst habe an vielen sets gearbeitet und kann nur
sagen: es ist weit mehr als das, was herr chobrol beschreibt. kurzum:
grundlegend? okay. tiefenwirksam? kaum. oder:
ich würde niemandem raten, anhand dieses buches loszugehen und einen
film zu drehen.(es sei denn man hat zeit und geld übrig.)
ich denke jeder filmschaffende bekommt im laufe der zeit den ein oder
anderen spruch zu hören, einer der für mich am stimmigsten klingende war:
"film schaffen ist ein wenig wie kochen, es kommt auf die richtigen zutaten
an" - ich denke das deutet bildlich an, wie komplex film ist.
dieses buch ist nett, jedoch in meinen augen allenfalls ein auftakt.
vielen dank für die aufmerksamkeit.
+++++ (ein Amazon Kunde): Unkompliziert - Witzig - Lehrreich!
Wo ich bei Pudowkin, Eisenstein und anderen bedeutungsschwangeren
Kandidaten selbst in ausgeschlafenem Zustand mit der Müdigkeit zu kämpfen
hatte, hat Chabrol es ab dem ersten Wort geschafft meine vollste
Aufmerksamkeit zu gewinnen. Vorwort: 1/2 Seite und kündigt damit den
zügigen, und kompakten Stil des gesamten Buches an. Bei den meisten Büchern
von Filmemachern reisst der Geduldsfaden bei mir spätestens beim dritten
angesprochenen Film, den ich nicht gesehen habe. Chabrol ist da anders:
Allgemeingültig vom Anfang bis zum Ende. Und das ist es ja gerade: es gibt
mit Sicherheit tausende wertvoller Bücher über den Film, aber welches
huldigt sich nicht selbst mit Fachvokabular, welches die Autoren mit
Vorliebe verwenden, um keine unliebsamen Amateure in ihren erlesenen Club
der Filmversteher zu lassen. Meiner Meinung nach auch für Personen leicht
zu verstehen, die sich bislang nur marginal mit dem Thema Film befasst
haben.
stanley kubrick archives
Herausgeber: Taschen Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Kubrick, Stanley] [Regie ( Regisseur )] [Regisseur - Regie] [Regisseure]
alles von allen: storys, szenen, parodien
Autor/Autoren: Woody Allen
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Regisseure]
"Depressionen sind mein täglich Brot, aber wenn's an die Arbeit geht,
kann ich mir diesen negativen Luxus nicht mehr leisten", hat der Autor,
Regisseur und (tatsächlich gar nicht schlechte) Hobby-Klarinettist Woody
Allen einmal gesagt. Tatsächlich dreht sich in Allens Werk, das gemeinhin
als komisch gilt, alles irgendwie um die Depression, auch wenn die in aller
Regel (zumindest für den jeweils Betroffenen) überhaupt nicht zum Lachen
ist. Um ihre mal mehr, mal weniger banalen Symptome im Alltag, ihre
Ursachen und ihre -- zumindest von außen betrachtet -- bisweilen doch auch
recht komischen Folgen. Schon so manches filmische Meisterwerk ist so
entstanden. Der Stadtneurotiker (1976) etwa, Manhattan (1979), Zelig
(1983), Broadway Danny Rose (1984), oder, um nur einige wenige heraus zu
greifen, Hannah und ihre Schwestern (1986). Begonnen hat Allen, um den
es seit der Trennung von Mia Farrow 1992 etwas ruhiger geworden ist und der
mit seinen Filmen auch nicht mehr ganz an die Erfolge der früheren Jahre
anknüpfen kann, als Gagschreiber für den TV-Sender NBC. 20.000 Witze hat er
damals angeblich innerhalb von zwei Jahren abgeliefert. Auch wenn die nicht
in dem vorliegenden Buch enthalten sind, das auf 500 Seiten Woody Allens
gesammeltes Prosawerk bietet (also alles, was bisher in der Einzelbänden
Wie du dir so ich mir , Ohne Leit kein Freud und Nebenwirkungen
greifbar war), und obwohl sicherlich nicht jeder über alles, mancher
vielleicht über gar nichts wird lachen können: Für den gebildet-depressiven
Freund des sublimen Humors bietet das Buch manche Tröstung. --Andreas
Vierecke Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Lachen ist die beste Medizin!
Woody Allen hat schon einige Filme gedreht und auch schon einige Bücher
geschrieben, in diesem Buch aber ist nun endlich sein gesamtes
literarisches Werk zu einem Band zusammengefasst! Denjenigen, denen es
schon schwer fiel bei Allen`s Filmen zu lachen, oder sogar die richtige
Stelle zum lachen herauszufinden, denen wird es sicherlich noch schwerer
fallen, in diesem Buch einen Lacher zu finden. Wer aber Woody Allen`s Filme
liebt, und vielleicht auch schon den einen oder anderen gesehen hat, der
wird den Kauf dieses Buches nicht bereuen. Woody Allen parodiert in diesem
Buch alles was Rang und Namen hat, angefangen bei Gustave Flaubert`s
Weltliteraturklassiker Madame Bovary und deren unzähligen Liebesaffären,
über die Vor- und Nachteile einer blonden, schwedischen Stewardess, bis hin
zu dem Tod höchstpersönlich, der bei einem steinreichen
Kleidungsfabrikanten durch das Fenster einsteigt, und mit diesem dann einen
wahnwitzigen Dialog über die Regeln des Rommè-Spieles führt. Einfach
köstlich! Auch wenn der etwas eigenartige Humor Woody Allen`s oftmals nicht
leicht verständlich ist, sollte man sich dennoch nicht sofort nach den
ersten Seiten davon abschrecken lassen, denn gerade Allen`s exzentrischer
Individualismus ist es im Endeffekt, der den Leser schon nach ein paar
Seiten süchtig macht. Woody Allen`s Lieblingsthema ist und bleibt der Tod,
und die damit verbundene Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Gegen
die bei dieser Frage aufkommenden Depressionen schreibt Allen an, getreu
dem Motto, daß Lachen die beste Medizin ist!
filmregisseure. biographien, werkbeschreibungen, filmographien
Autor/Autoren: Thomas Koebner
Herausgeber: Reclam, Ditzingen
Broschiert
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Film-Lexikon] [Regisseure/-innen] [Regisseure]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Lässt keine Wünsche offen
Filmfreunde können sich freuen: Das neu aufgelegte Reclam-Kompendium
Filmregisseure ist ein umfangreiches Nachschlagewerk, in dem mehr als 200
bedeutende internationale Filmregisseure ausführlich dargestellt werden. In
alphabetischer Reihenfolge angefangen bei Robert Aldrich und endend bei
Fred Zinnemann haben alle Film-Meister hier ausreichend Platz gefunden.
Jedes Porträt enthält sowohl eine biographische Zusammenfassung sowie eine
vollständige Filmographie. Besonders hervorzuheben: Neben den rein
lexikalischen Angaben bemühen sich die einzelnen Artikel auch um eine
Einordnung des jeweiligen Regisseurs in den Gesamtkontext der Kinowelt. Den
ganz Großen wie beispielsweise Charly Chaplin, Alfred Hitchcock oder Ingmar
Bergman ist besonders viel Raum gegeben worden. Nicht zuletzt die Fotos,
die die berühmten Männer und die wenigen Frauen dieser Zunft bei der
Arbeit zeigen, machen das über 850seitige Werk zu einem Muss für jeden
Cineasten.
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine umfassende (jedoch nicht komplette) Biographiensammlung...!
Zwar sind hier, wie einige andere Rezensenten richtig angeführt haben,
nicht alle Namen im Regie-Geschäft aufgeführt, doch die Persönlichkeiten,
welche man vorfindet, werden meist ausführlich besprochen. Dazu gehören
Geburtsdaten, Werdegang, Auflistung aller wichtigen Spielfilme sowie eine
Besprechung der jeweiligen Regie-Philosophie bzw. Sichtweise des Kinos.
Man muss dabei natürlich anfügen, dass diese Ausgabe nun auch schon
wieder 7 Jahre alt ist und eigentlich eine Neuauflage/Aktualisierung
verdient hätte. Auch würde ich mir persönlich mehr Bildmaterial sowie einen
frischeren Look wünschen.
Und was merkwürdigerweise ganz fehlt ist ein komplettes
Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches. Dafür sind die aufgeführten
Regisseure alphabetisch geordnet, was ein wenig hilft.
Hier hat es für alle Geschmäcker etwas dabei und die Portraits helfen
beim Betrachten und Analysieren der Filme als eine Art grobe Wegleitung.
Als Einführung in die Welt der Regisseure ein sehr gutes Buch mit
einigen kleinen, verschmerzbaren Schwächen.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das Buch ist sehr empfehlenswert!
Seit kurzem bin ich im Besitz des Buches. Ich finde, es ist sehr
ausführlich geschrieben, mit Literaturangaben und anderen wichtigen Fakten,
die jetzt in einem Werk zusammengeschrieben sind. Klar, es gibt immer noch
paar Regisseure die fehlen, aber die wichtigsten Namen sind ausgeführt.
Sehr gut und sehr empfohlen als Nachschlagewerk!
++++ (ein Amazon Kunde): guter Gesamtumriss...
Für normalen Filmfreund ist dieses Nachschlagewerk auf jeden Fall eine
mehr als ausreichende Informationsquelle. Es ist äusserst interessant und
sehr gefällig geschrieben. Es macht Spass darin zu blättern und Neues zu
erfahren. Aber leider fehlen einige "unbekanntere" aber dennoch sehr
wichtige Regisseure. Für einen Filmfreak, der tiefer in die Materie
eindringen möchte wird diese Buch einige Fragen offen lassen. Nichts desto
Trotz gehört dieses Buch auf jeden Fall in das Regal eines jeden
Filmliebhabers !!!
++++ (ein Amazon Kunde): guter Gesamtumriss...
Das Buch ist wirklich sehr gut und ist eine große Hilfe bei vielen
anfallenden Fragen. Besonders für den Normal-Verbraucher wird dieses
Nachschlagewerk seinen Zweck zu genüge erfüllen. Jedoch werden viele
"unbekanntere" aber dennoch wichtige Regisseure leider nicht erwähnt. Für
den Filmkenner, der gern tiefer in die Materie eindringen möchte ist es ein
gutes Buch, aber es wird nicht ausreichen um alle Fragen zu beantworten.
Nichts desto Trotz ist es sehr informativ und sehr gut zu lesen. Ein Buch,
das ein Filmliebhaber im Schrank haben sollte !!!
werner herzog.
Autor/Autoren: Werner Herzog, Beat Presser
Herausgeber: Jovis
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Individual film directors, film-makers] [Regisseure] [Regie ( Regisseur )] [Regisseur - Regie] [Biography & Autobiography] [Pop Arts / Pop Culture] [Biography/Autobiography] [Film] [HC/Kunst/Architektur] [Ballett] [Fernsehen] [Theater] [Film & Video - Direction & Production] [Biography: general] [Foto] [Herzog, Werner] [Individual artists] [Performing Arts / Film & Video / Direction & Production] [Regisseure/-innen (Einz.)] [Artists, Architects, Photographers] [1942-] [Herzog, Werner,] [Portraits] [Film, TV & Radio]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Klaus, der über Werner herzog...
Ich muss gestehen, ich habe mir dieses Buch gekauft, in der stillen
Hoffnung, dass dieses Buch nicht ohne Kinski auskommen würde. Denn, ruft
man den Namen Herzog, hört man immer Kinskiiiiii als Echo. Ich wurde nicht
enttäuscht. Ein weiteres Kinski-Buch in meiner Sammlung. Nicht fair von
mir, ich weiß, aber für mich wird dieses Buch eben von jenem Geist
getragen. Dennoch, mit oder ohne Klaus, haben wir es hier mit einem
hochqualitativem Buch zu tun. Wunderbare Aufnahmen. Die Bilder, der
dokumentarischen Knochenmühle namens "Fitzcarraldo" faszinieren heute noch.
Herzogs Besessenheit war schon erschreckend, aber er konnte halt nicht
anders. Gott sei Dank.
Ein Buch für...ja..Kinski-Fans, aber nicht nur, wirklich nicht (Wäre
ja auch nicht korrekt bei einem Buch das WERNER HERZOG heißt).Filmfreunde
können blind zugreifen, garantiert.
voodoo - mounted by the gods
Autor/Autoren: Alberto Venzago
Herausgeber: Prestel
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Occult studies] [Photographs: collections] [Voodooism - Africa - Pictorial works] [Voodoo] [Photography] [Photo Essays] [Benin] [Völkerkunde] [Photoessays & Documentaries] [Photographs: portraits] [c 1980 to c 1990] [c 1990 to c 2000] [Deutscher Fotobuchpreis] [Filme (Einz.)] [Mounted by the Gods (Film)] [Regisseure/-innen (Einz.)] [Venzago, Alberto] [Individual Photographer] [Africa] [Photography, Artistic] [Pictorial works] [Voodooism] [Alternative Belief Systems]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Intensive Einblicke in die geheime Welt der Geister
Auf behutsame und fotografisch sehr ausdrucksstarke Weise führt uns der
Fotograf und Autor A. Venzago in die geheimgehaltene Welt des Voodoos in
Benin ein. Was besonders beeindruckt, ist die außergewöhnliche Qualität der
fotografischen Darstellung der Zeremonien und mystischen Handlungen des
Voodoo-Priesters Mahounon. Der Text der die Bilder begleitet, öffnet uns
Schritt für Schritt zum einen die Augen für die Schwierigkeiten, die der
Fotograf vor Ort bei der Realisierung seiner Arbeit hatte, und zum anderen
schildert er anschaulich die Irritationen, die Faszination dieser Riten
und Welten, und die Veränderung seiner Sichtweisen, die der Autor im Laufe
der Zeit kennen lernte. Wer mit dem Werk von Bruce Chatwin vertraut ist,
wird sich an seine Recherchen und Erlebnisse in Benin zu dem Buch "The
Viceroy of Ouidah" sofort erinnern und somit schliesst sich ein Kreis mit
dem Werk Venzagos, der diese Welt in Benin sehr anschaulich und spannend
fotografiert und beschreibt, ohne den Respekt für diese Kultur zu verlieren
und mit Wertungen westlich-europäischer Strickart zu deuten und zu
interpretieren. Von dem Buch geht ein deutlich spürbare Faszination aus für
diejenigen, die sich mit nicht so vertrauten Welten und Kulturen neugierig
auseinander setzen wollen. Der Band ist zudem außergewöhnlich gut gemacht
und produziert, so dass alle, die sich gerne in "unbekannte Welten" begeben
wollen, mit einem engagierten und ungewöhnlichen Einblick in des Wesen
dieser Religion belohnt werden.
das kino des george lucas. vorwort von ron howard
Autor/Autoren: Marcus Hearn
Herausgeber: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [Theater] [Lucas, George] [Regisseure/-innen (Einz.)] [Regie ( Regisseur )] [Regisseur - Regie] [Regisseure]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Die Offizielle Geschichte
Natürlich ist das ein schönes Buch geworden. Nicht nur, dass es
wunderschöne Photos hat. Oder ein schönes Bild auf dem Cover - George Lucas
mit seinem Alter Ego Luke Skywalker diskret im Hintergund. Oder einen
schönen Einband (sehr elegant weiss unter dem Schutzumschlag versteckt).
Oder hervorragende Druckqualität auf schönem Papier. Nein, zusätzlich gibt
es auch noch Inhalt ohne Ende.
Obwohl das Buch nämlich äußerlich das Format eines Bildbandes hat
(allerdings - wie ein Film im Querformat), es gibt auch mindestens
genausoviel zu lesen wie in einem Sachbuch, eher ein bißchen mehr. Und
dadurch kann man die Biographie von George sehr genau verfolgen, von seiner
Jugend in der kalifornischen Kleinstadt über seine ersten Erfolge als
genialer Independentfilmer bis zu seiner einmaligen Schöpfung von Star Wars
und dem daraus folgendem Reichtum, der Macht und am Ende dem Job als
Filmmogul, der er schließlich geworden ist.
Und obwohl dieses Buch schon sehr, sehr gut und mit viel Liebe
gemacht wurde, da hakte es dann doch noch bei mir. Denn dies hier ist die
offizielle Biographie. Und ich habe den stillen Veracht, dass die
Persönlichkeit des George Lucas und damit auch das Schicksal seiner
Schöpfung Star Wars nur dann wirklich zu verstehen ist, wenn man Distanz
bewahrt.
Denn nicht nur ein paar Fans sind inzwischen auf den Gedanken
gekommen, dass das Schicksal von George dem seines anderen Alter Ego,
nämlich Annakin Skywalker, schon etwas gleicht, erst als Filmmacher
unabhängig bei den Rebellen, dann doch durch die Dynamik der Handlung und
der Situation im allgemeinen plötzlich die Verwandlung in Darth Vader und
damit auch die Eingliederung in das große Imperium des Kommerz.
Aber vielleicht verlange ich hier etwas zu viel. Dadurch dass die
Autoren hier mit Zustimmung von Lucas Arts gearbeitet haben, bestand sich
Zugriff auf viele Informationen und Bilder, die man sonst noch nicht
gesehen hat. Und so macht das Buch natürlich schon einen Sinn. Wer noch
weiter gehende Infos haben will kann ja zu folgenden Büchern greifen: "Die
Star Wars Chroniken" geben einen guten Eindruck in die Schöpfung der ersten
Triologie, die "Star Wars Chronik I - III" geben leider etwas weniger
Einblick in die neuen Filme. Und "Empire Building" von Garry Jenkings
(leider nur bei Amazon.com in US) verrät dann noch ein paar umstrittene
Details aus dem wirklichen Leben.
Aber so oder so, der Band ist schon ein Bereicherung, als
Informationsquelle über Star Wars, George Lucas, Steven Spielberg und die
anderen Filmmacher der 70er und genauso als Prachtband im Bücherregal.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das wird das Standardwerk schlechthin
Wer hier ein "Making of STAR WARS" erwartet wird wohl ein wenig
enttäuscht sein. Zwar werden natürlich alle sechs SW-Filme, die beiden
Ewok-Spin-off\'s sowie die Droiden-, Ewok- und Klonkrieger-Trickserie
behandelt, aber diese supertolle Werk ist nun mal vorrangig eine, nein DIE
autorisierte Dokumentation über das Schaffen des George Lucas. Das alles
fängt mit ausführlichen Geschichten und Berichten aus seinen Studententagen
an der Filmhochschule an inklusive aller Studentenfilme aus seiner Feder,
über seine Freundschaft mit Coppola und der Gründung der gemeinsamen Firma
"American Zoetrope", der gemeinsame Weg mit Spielberg und natürlich die
Geschichte von LucasFilm und der vielen Tochterfirmen von Anfang an bis zum
heutigen Tage. Das großformatige und schwere Buch beinhaltet neben den rund
500 Bildern, internationalen Kinoplakaten, Storyboards, frühen Entwürfen
von STAR WARS-Sets und Kostümen, auszugsweisen Kopien der handschriftlichen
Erstdrehbüchern seiner Filme auch für die meisten Filme komplette
Drehtagebücher. Da dieses Buch von Lucas autorisiert wurde, sind auch viele
bis dato unbekannte Fotos und auch viele unbekannte Geschichten und
Begebenheiten aus dem Privatleben des Regisseurs zu sehen. Am Ende ist noch
eine komplette Filmographie mit allen Studentenfilmen, Dokumentarfilmen,
Spielfilmen, Fernsehfilmen und Fernsehserien, ein ausführliches Register
und ein großer Bildnachweis zu finden, die diesem großartige Werk einen
krönenden Abschluß bereiten. Wer den George Lucas weitab von STAR WARS und
Indiana Jones kennenlernen möchte, der ist mit diesem Band bestens bedient.
Schwarzkopf & Schwarzkopf hat dem 2.5kg schwerem Buch dickes, hochwertiges
Hochglanzpapier, einen stabilen Einband mit gehefteter Fadenbindung samt
Schutzumschlag und das Sonder-Großformat 30x27cm spendiert.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Meilenstein der Filmliteratur!
Es ist nicht nur das einzige von ihm persönlich autorisierte Buch über
George Lucas, sondern vor allem auch mit Abstand das wohl beste Buch über
Leben und Werk des George Lucas! Schon die Ausstattung des Bildbandes ist
vom Feinsten: Die über 500 Abbildungen sind auf schwerem Kunstdruckpapier
gedruckt, deren Farbbrillanz besticht. Die informativen Texte sind
kurzweilig und schildern den Werdegang von George Lucas über vier
Jahrzehnte detailliert. Von den Anfängen des Lucas-Films wird ebenso
berichtet wie von den Welterfolgen "Star Wars" und "Indiana Jones". Und zur
Entstehung von "Star Wars Episode III" sind bisher unbekannte Filmbilder zu
sehen. Exklusivinterviews runden den gelungenen Bildband ab. Ein Muss für
Fans und Cineasten!
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein großartiges Buch über eine großartigen Mann
Hält man das knapp 2,5 Kg schwere Buch in der Hand und berührt das
erste mal die auf wundervollem dicken Papier gedruckten Seiten, dann
erkennt man sofort, dass man hier etwas hochkarätiges vor sich hat, welches
seines gleichen sucht. Und was das vielversprechende Äußere verspricht wird
auch vom Inhalt mehr als gehalten. Unterstützt von hunderten größtenteils
bisher unbekannten Bildern erzählen 264 Seiten das filmische Leben eines
der wohl einflussreichsten Männer des internationalen Films, von 1944 bis
heute. Das Buch schlägt wunderbar einen Bogen über die ersten Filme von
Lucas bis hin zum Abschluss der 6-teiligen Star Wars Reihe "Revenge of the
sith". Somit ist dieses Werk als ein Brückenschlag zwischen Büchern wie
"The creative impuls" und den Biografien über Lucas von John Baxter oder
Dale Pollock anzusehen, das man jedem George Lucas Fan und an seinen Filmen
interessierten nur wärmstens ans Herz legen kann. Das Buch ist jeden Cent
wert und wird wohl in vielen cineastischen Bibliotheken einen Ehrenplatz
bekommen.
stanley kubrick. visueller poet 1928 - 1999
Autor/Autoren: Paul Duncan
Herausgeber: Taschen Verlag
Broschiert
Stichworte: [Ballett] [Fernsehen] [Film] [HC/Kunst/Fotografie, Film, Video, TV] [Theater] [Regisseure/-innen (Einz.)] [Kubrick, Stanley] [Regisseure]
Eigentlich ist das Erscheinen eines Buches über das Werk Stanley
Kubricks, das sämtliche Filme des Regisseurs vorstellt, ein trauriges
Ereignis für jeden Filmliebhaber. Denn es ist ein ziemlich deutlicher
Beweis dafür, dass Kubrick doch nicht die Öffentlichkeit getäuscht hat, um
in Ruhe an seinem nächsten Film arbeiten zu können, sondern wirklich
gestorben sein muss. Es bleibt einem wohl keine andere Wahl, als diese
Tatsache zu akzeptieren und sich mit einem Gesamtwerk zu befassen, das
schon zu Lebzeiten seines Schöpfers ein unübersehbares Monument der
Filmkunst war. Paul Duncans Buch zu Kubricks Schaffen bietet einen
soliden und interessanten Einstieg in dessen Welt. Neben der Tatsache, dass
alle Filme Kubricks sowohl textlich als auch visuell ansprechend
dargestellt werden, gelingt es dem Autor, in knapper, aber deutlicher Form
zu zeigen, wie konsequent Kubrick von Anfang an darauf bedacht war, sich
eine Position kreativer und finanzieller Unabhängigkeit zu erarbeiten, um
schließlich seine künstlerischen Visionen abseits der Zwänge Hollywoods
verwirklichen zu können. Paul Duncan beschließt seinen gelungenen Überblick
mit einer Bibliografie weiterführender Werke und Websites, sodass dieser
Band durchaus als Ausgangspunkt für eine ausgiebige Reise durch die Welt
des Stanley Kubrick genutzt werden kann. --Boygar Alpaslan Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Ja zu den Filmen von Kubrick, Nein zu diesem Buch
Dieses Buch scheint die - leider - abgespeckte aktuelle Variante von
Paul Duncans gleichnamigem Buch aus dem Jahr 2003 zu sein: ISBN 3822815926.
Im Vergleich zu dieser Ausgabe fehlen nun 100 Seiten.
Duncan gibt einen ganz brauchbaren Überblick über das Filmschaffen
von Stanley Kubrick. Dabei widmet er sich vor allem den frühen Filmen von
Kubrick bis inklusive \'2001 - Odyssee im Weltraum\'. Auf leider nur 16
Seiten handelt Duncan aber das Spätwerk von Kubrick ab, das für ihn mit
\'Barry Lyndon\' beginnt und nach \'Shining\' und \'Full Metal Jacket\' mit
\'Eyes Wide Shut\' endet. 16 Seiten für 4 Filme! So wird eine Möglichkeit
verschenkt, wie man jungen Filmfans einen Regisseur wie Kubrick nahebringt,
dessen Spätwerk dem Zuseher von heute wohl zugänglicher ist, als die frühen
Filme.
Als Untertitel hat Duncan für sein Buch den Titel "Visueller Poet"
gewählt. Leider widmet sich Duncan aber gerade der visuellen Seite
auffallend wenig: kein Wort über Kubricks Lieblings-Kameramann John Alcott,
nichts über den speziell eisigen Shining-Look, kaum ein Wort über die
warmen Bilder in \'Barry Lyndon\' oder die Farben in \'Eyes Wide Shut\'.
Dafür schreibt Duncan über jede Menge Tratsch und Klatsch, den man
über Kubrick auch so ohne große Mühe im Internet findet, z.B. auf der
Internet Movie Database.
Die jeweils doppelt gefalteten Coverseiten bleiben weiß und leer. 4
unbedruckte Seiten, die man besser hätte verwenden können.
Was bleibt, ist ein grober Überblick über die Filme von Stanley
Kubrick - mit Schwerpunkt auf den frühen Jahren. Dazu viele Fotos, auch
nichtssagende, mit denen offensichtlich nur Platz gefüllt wird (z.B. die
doppelseitige Wiederholung des Titelfotos, oder die Seiten 64-65), eine
Filmografie, in der nur das allernotwendigste erwähnt wird und eine
Bibliografie, in der eines der besten Bücher über Kubrick fehlt: \'Kubrick\'
von Michel Ciment (ISBN 3922699138).
++++ (ein Amazon Kunde): gute Bildauswahl, aber der Text...
Eine Augenweide ist die Bildauswahl in diesem Bildband ganz sicher,
aber die Frage muss erlaubt sein, ob für die Übersetzung des Textes nicht
ein paar Euro mehr drin gewesen wären. Diese ist nämlich haarsträubend und
offensichtlich von jemandem erstellt worden, der die simpelsten
Filmbegriffe nie gehört hat und anhand eines Dictionaries übersetzt. Das
ist ärgerlich, gerade weil der Bildteil des Buches so hervorragend ist.
Warum also nicht ein in jeder Hinsicht großartiges Buch herausbringen,
anstatt an der falschen Stelle zu sparen? Warum immer Mittelmäßigkeit, wenn
es auch besser geht? Ich verstehe es nicht.
+++++ (ein Amazon Kunde): Oppulenter Bildband über Kubrick
Zunächst sei korrekterweise vermerkt, daß dieser Band weniger ein
filmwissenschaftliches Buch ist, als vielmehr eine visuelle Thematisierung
der Person Kubrick, sein Motiv des Filme(n)s, des Regie-führens. Es geht
somit nicht um eine inhaltliche Reflexion seiner Filme (hierfür sei etwa
auf den Band von G. Seßlen / F. Jung verwiesen) sondern um eine
Dekumentation des Entstehungsprozeßes in Bildern: Das von Artwork und Druck
hochwertig gestaltete Buch beinhaltet zahlreiche großformatige, ofmals
sogar weniger bekannte, Fotos aus "2001 - Odyssee im Weltraum" oder
"Clockwork Orange" und weiteren Filmen Kubricks - Bilder vom Set, von der
Arbeit des Meisters mit seiner Crew, den Darstellern, etc. Legendäre Werke
wie "Barry Lyndon", "Full Metal Jacket" oder Eyes Wide Shut" - zu seiner
Cinemascope-Monumental-Hollywood-Produktion "Spartacus" distanzierte sich
Kubrick in späteren Jahren, was dem Status dieses Films als Referenzwerk
für Breitwand-Kinoästhetik keinen Abbruch zollt. Grenzgängerisch wagte sich
der obsessive Regisseur, der seit den späten 60ern bis zu seinem Tode in
Großbritannien lebte in Sphären, die nie zuvor ein Mensch betreten hatte.
Kubricks Filme sind nicht nur als fertiges "Werk" eine emotionelle Wucht,
auch die Emotionalisierung des filmischen Raumes - des Ortes, wo, wie
gefilmt wird - sind integraler Bestandteil des Kubrick-Konzeps. Dieser
Bildband ist den Versuch eingegangen, all dies zu dekumentieren - und kann
voll punkten. Wie auch das ebenfalls vom Taschen-Verlag veröffentlichte und
ähnlich konzipierte Buch über Billy Wilder ist dieser Band von Paul
Duncanein absolutes Muß für jeden Cineasten und Kubrick-Fan, eine derart
gute Qualität der Präsentation und Umsetzung des Schaffens eines Künstlers
zu einem wirklich moderaten Preis ist fast schon konkurrenzlos.
+++++ (ein Amazon Kunde): Augenweite
Paul Duncans Buch über die Filme Stanley Kubricks ist vor allem dem
hingegeben, was der Untertitel "Visueller Poet" ahnen lässt: den Bildern.
Diese sind in reicher Anzahl und sehr guter Qualität vorhanden. Neben
einigen Fotos vom Meister selbst geschossen, zu seiner Zeit als Fotograf,
gibt es Bilder von den Dreharbeiten und natürlich aus den Filmen selbst zu
bewundern. Alles in farbigem Hochglanzdruck von erlesener Schärfe. Manche
Augenweite ist darunter, die ich vorher noch nie veröffentlicht sah. Der
Text wird vielbelesenen Kubrickfans vielleicht nicht mehr allzu viel Neues
sagen, ich habe ihn aber mit Freude und Interesse gelesen und manches
erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Hauptgrund für meinen Kauf war
aber die Bildauswahl und deren Qualität.
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