Suchergebnisse
feuchtgebiete
Autor/Autoren: Charlotte Roche
Herausgeber: Dumont Buchverlag
Broschiert
Stichworte: [HC/Belletristik/Erzählende Literatur] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Eines meiner Lieblingsbücher!
Ich finde, es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Auch wenn manches eklig ist, das macht es erst interessant.
Zum Schluss nachher wird es nicht mehr so spannend, weil vieles
wiederholt passiert, und es wirkt übertrieben dazugesponnen!
Aber die Grundidee is Klasse!!
+++ (ein Amazon Kunde): Weiß nicht was die ganzen Leute haben?
Ich weiß wirklich nicht was die ganzen Leute haben, die geschrieben
haben, sie hätten das Buch nach den ersten Seiten weggelegt, weil es ihnen
zu "eklig" sei. Ich meine, können diese Leute nicht die Realität von einem
Buch unterscheiden? Mir kommt es so vor als hätten diese Leute das Buch
gekauft nur um der Welt mitzuteilen wie schlimm sie es finden. Haben diese
Leute nicht genau gewusst was sie da für ein Buch kaufen? Es ist ja auch
eindeutig ein Roman und nicht wie viele denken eine Biografie!?
Aber nun zum Buch: Es ist mal etwas völlig anderes, an ein paar
Stellen denkt man schonmal "ok". Man sollte es auf jeden Fall mal gelesen
haben.
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da die Handlung die ganze Zeit von
Rückblicken unterbrochen wird. Die Handlung ist an einigen Stellen auch
seeeehr unglaubwürdig und wird nach der Zeit langweilig.
3 Sterne dafür, weil es mal was anderes ist.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klasse Buch...
...leider ist die Geschichte zu kurz, habs in ein paar Stunden durch
gelesen. Ob es wohl eine Fortsetzung gibt? Laut Frau Roche nicht. Schade,
ich hätte es mir sofort gekauft.
Ums kurz zu machen: Ich kann das Buch nur empfehlen.
das spiel des engels
Autor/Autoren: Carlos Ruiz Zafón
Herausgeber: S. Fischer
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Barcelona; Romane/Erzählungen]
David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der
Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen
ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine
Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im
Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die
mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des
Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in
ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zafóns
grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler
Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel
des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater.
Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach
seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende
Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der
Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine
Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt
schweren Schaden. Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht
geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen
Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der
vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David
eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer
ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein
verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel? Das
Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi
und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden
seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter
Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon
in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene
Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch
anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem
Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod
mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest Interview: 5 Fragen an
Carlos Ruiz Zafón Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des
Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals
sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels ? Das
Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum
des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel
Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt,
die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen. Wie
arbeiten Sie an einem Roman? Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich
tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil
vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund
hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2
Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich
immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit
kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.
In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster
Roman. Woran, glauben Sie, liegt das? "Der Schatten des Windes" habe
ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser
Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem
Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen
geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war
ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des
Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine
Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf
fieberhafte Weise lebten. Wann haben Sie angefangen zu
schreiben? Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir
Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich
berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag.
Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und
ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren.
Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe
ich nicht aufgehört zu schreiben. Was ist Glück für Sie? Ich
tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern
Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel
wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer
Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das
Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.
Über den Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren,
wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte
die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte
schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute
zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche
Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo
er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein
Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den
Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von
2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30
Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt. Aus der Amazon.de Redaktion
Eigentlich hat David MartÃn kaum eine Chance, ein bedeutender
Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg
wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen „bildungsfernen
Haushalt“ nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen
Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von
seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben:
zuerst zur abgehalfterten Zeitung „Stimme der Industrie“, die aber
doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre „Edelfeder“ Pedro Vidal
nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch
ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von
Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe
seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas
Corelli, den niemand kennt und der MartÃn bittet, mit einem Buch für
gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel? Einem
internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz
Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt:
Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend
groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels ,
und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit
angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes,
phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und
Poesie. Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für
seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling
gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders’ In weiter Ferne
so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest
den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte
Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu
setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme
schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in
direkter Rede mit „anderer Stimme“ (also anderem Timbre) spricht:
Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem
bezaubernden Hörgenuss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 9 CD,
611 Minuten Amazon.de-Hörbuchrezension
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Noch grandioser als der "Schatten...." !!!
Ich hätte dieses Buch in 3 Tagen lesen können, aber nicht wollen, denn
ich wollte den Abschied von diesem Buch so weit wie möglich hinauszögern!
Nun ist es also geschehen und ich blicke zurück auf Tage voller
Lesegenuss.
Aber diesmal war es mehr noch. Ich fühlte mich zeitweise als Teil der
Handlung, sah mich fassungs- und bewegungslos dem Geschehen um mich herum
bedingungslos ausgeliefert. Möglich machte das die Sprachgewalt mit der
Umgebungen, Zustände und Emotionen sich meiner Sinne bemächtigten und mich
in eine andere Welt entführten.
Im Vergleich zu seinem ersten Buch (Schatten....) empfinde ich dieses
Werk als sehr viel gereifter und in dem nie enden wollenden Spannungsbogen
noch um einiges Fesselnder. Obwohl ich mir nach Lesen des "Schattens...."
das nicht hätte vorstellen können, dass das noch möglich sei.
Auch empfinde ich nicht - wie einige Rezensenten vor mir - dass
Handlungsstränge sich nicht im Verlaufe des Geschehens in irgendeiner Weise
aufklären.
Ich werde dieses Buch aber nicht das letzte Mal gelesen haben und
dann diesbezüglich darauf genauer achten, ob mir vielleicht doch etwas
entgangen ist...
An dieser Stelle auch noch einmal von mir ein besonderes Lob und
einen Dank an den Übersetzer, dem es gelungen, ist diese Sprachdichte auch
im Deutschen herzustellen.
Und nun lassen Sie sich entführen in diese mystische Unter-Welt
Barcelonas!
++ (ein Amazon Kunde): ein weiterer Besuch auf dem Friedhof der vergessenen Bücher...
Aber auch diesmal ist nur der Friedhof das einzig Schöne.
Die Handlungen des Protagonisten erschließen sich mir nicht, warum er
was wann tut bleibt oftmals vollkommen im dunkeln und das ähnelt, wie auch
der Beginn dem Schatten des Windes. Das im Dunkeln tappen bei der
Kausaltität ist auch das einzig Überraschende in diesem Buch.
Jedoch muss man Zafón für sein Sprachtalent loben. Er erschafft ein
Barcelona, dass einem heutigen Touristen größtenteils entgeht. Die düstere
Stimmung, die sich durchweg durch den gesamten Roman zieht, erhält das
schaurige und großartige Gefühl des ersten Betretens des Friedhofes
aufrecht.
Es war eine schöne Lektüre für zwischendurch, ein Schmöker, genauso
wie das vorherige Buch. Jedoch nicht mehr, eher etwas weniger.
Alle, die Der Schatten des Windes über die Maßen lobten, sollten hier
eher auf die Taschenbuchausgabe warten und die Erwartungen gewaltig
zurückschrauben.
An alle anderen, Ihre Erwartungen werden nicht enttäuscht werden,
weil Sie kaum welche haben.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ich fands gut!!!
Ich kann eigentlich nicht verstehen, wie man für dieses Buch nur 1
Punkt verteilen kann. Vielleicht war es mein Vorteil, daß ich den Vorgänger
noch nicht gelesen habe, aber..... nichtsdestotrotz fand ich dieses Buch
spannend und sehr gut. Besonders genossen habe ich den lakonischen Humor
des Hauptprotagonisten. Ich denke es ist immer schwer wenn man mit
Erwartungen an etwas herangeht, was man nicht wiederholen kann ohne sich zu
wiederholen. Allerdings freue ich mich jetzt auf den Vorgängerband, der
nach diesen Vorschußlorbeeren in den von mir gelesenen Rezensionen nur der
Hammer sein kann.
Ich werde hernach meinen Senf auch dazu abgeben und wer weiß
vielleicht ist es bei mir ja andersrum.
+++++ (ein Amazon Kunde): Weit mehr als ein Prequel
Das Herumgemäkele an Zafons neuem Roman zeigt vor allem eines: dass er
eben nicht einen zweiten Aufguss von "Schatten des Windes" geliefert hat.
Dabei war die Versuchung groß und die Befürchtungen berechtigt: Zafon
zunächst geht auf Nummer sicher und bemüht erneut den Friedhof der
Vergessenen Bücher ebenso wie die Familie Sempere. Trotzdem gelang dem
Autor weit mehr als ein Prequel, was trotzdem das Schicksal einer der
Nebenpersonen besiegelt. Ich möchte hier nicht groß auf den Inhalt des 700
Seiten-Wälzers eingehen, das wurde hinreichend getan, auch läuft man immer
Gefahr, etwas zu verraten, was doch jeder beim Lesen selbst herausfinden
soll.
Zafons Roman jedenfalls ist deutlich komplexer als der Vorgänger, und
das mag es sein, womit mancher Leser nicht umgehen kann: denn ganz
vordergründig werden diesmal nicht eine, sondern zwei Geschichten parallel
erzählt, und auch wenn der Roman meiner Meinung nach keine losen enden
hinterlässt, erklärt der Autor immerhin nie explizit, wann er gerade welche
Geschichte verhandelt. Zum einen gibt es da wieder einen Thriller, in dem
niemand der ist, der er zu sein vorgibt. Im Unterschied zum "Schatten"
werden die Konfrontationen hier jedoch zunehmend brutaler ausgeschmückt.
Die mystische Ebene, eine Spezialität der spanischen und
lateinamerikanischen Literatur, ist diesmal von der Thriller-Handlung
abgespalten: ein mysteriöser Verleger macht ein Angebot, das der Held des
Buches nicht ablehnen kann. Ganz unzweifelhaft lässt sich hier die
Geschichte von Mephisto und Faust erkennen, verlegt in die Zeit um die
Wende zum 20. Jahrhundert. Und so viel sei nun doch verraten, um
Enttäuschungen vorwegzunehmen: Andreas Corelli ist tatsächlich der Teufel!
Da löst sich nichts auf, er ist es eben. Doch durchaus auch ein
sympathischer, auch Corelli könnte man über den lieben Gott Sätze zutrauen
wie "Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern". Corelli nimmt sein Vorhaben
einer neuen Religion sehr ernst und ist bereit, alle(s) aus dem Weg zu
räumen, was David Martin an der Umsetzung des Projektes hindert, und doch
bereut er am Ende zumindest eine seiner Handlungen. Auch der Teufel hat
eben ein Gewissen (im Gegensatz zu manchen Menschen).
Keine Teufelsaustreibung also: wie sollte sich auch eine Szene
auflösen, in der der Held mit einer Vampirin schläft, die er einst selbst
erfunden hat, in einem Haus, das sich im Nachhinein als jahrzehntealte
Ruine erweist. Hier gibt Zafon den ersten Hinweis, doch nicht enttäuscht zu
sein, wenn sich ausgerechnet und einzig die metaphysische Ebene als genau
das erweist, als was sie sich zeigt. So etwas könnte man auch als Sarkasmus
bezeichnen. Zafon nutzt insbesondere diese "Mephisto-Ebene", um das Große
Ganze zu verhandeln und das "Spiel des Engels" zu einer philosophischen
Abhandlung über Moral, Ehrgeiz und Religion zu erweitern. Das macht er so,
dass es nie langweilig wird.
Freilich, David Martin ist kein liebenswerter Held (heute würde man
sagen: kein Wunder bei der Kindheit, muss er doch zusehen, wie sein Vater
erschossen wird). Er erliegt dem schnöden Mammon, darum geht es ja
schließlich im Roman, und er behandelt seine Mitmenschen nicht immer gut
und hat insbesondere mit den Frauen ein Problem. Vorteilhaft zumindest für
den Roman, bekommt er dadurch doch nicht den Superheldenstatus, der die
Geschichte schnell in jenes Milieu hätte abgleiten lassen, das Martin in
seinen eigenen Groschenromanen heraufbeschwört.
Auch wenn die Sprache bisweilen etwas blumig ist - vielleicht habe
ich in letzter Zeit auch einfach zuviel deutsche Gegenwartsliteratur
gelesen - hat das Buch doch einen angenehmen Sprachfluss. Ich kenn das
Original nicht, kann jedoch über die Übersetzung nichts Nachteiliges
verbreiten. Keine Angst jedenfalls vor den 700 Seiten: das Buch liest sich
in Nullkommanichts weg. Für mich eines der anspruchsvollen Highlights des
Jahres 2008!
mieses karma
Autor/Autoren: David Safier
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert
Stichworte: [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung]
Die Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim
Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der
Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher
Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der
endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer
herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten
Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber:
Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht.
Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter
uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden! Gleißendes Licht,
Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings
wird's schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange
Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady
zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große
Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom
Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien
Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht's
zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des
Mutterschiffs aus Independance Day erinnert. Dies ist der
Ausgangspunkt für David Safiers Rückfahrtticket. Fans kennen seinen
speziellen Humorsound, irgendwo angesiedelt zwischen forsch zeitgeistig,
krachledern und naiv charmant, der schon TV-Serien wie Nikola,
Berlin, Berlin, sowie Mein Leben und Ich zum Blühen
brachte. Natürlich wird Kim Lange vom Ameisenbuddha auf den mühevollen
Rückweg ins frühere Leben geschickt, ihr mieses Karma abzubauen und Buße zu
tun bei allen von ihr Beleidigten und Betrogenen. Und ebenso natürlich
bietet sich Safier hier Gelegenheit zum giftigsten und schnoddrig-fiesesten
Sex and the City-Sprüchefestival. Am Ende dieser frühlingshaft
leichten Jenseitsgeschichte muss die tote Moderatorin gar erkennen, dass es
fürs richtige Nirwana gar kein Nirwana braucht. Nun wird die Ameise noch
richtig adornig. Stimmen wir also ein in den Jubel unserer Kärntner
Amazon-Rezensentin: "Wow"... Ich lese sehr viele Bücher und dieses ist das
Beste, was ich je unter meine Augen bekam. Man sieht, manchmal brauchts
nicht mehr! -- Ravi Unger Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Und täglich grüsst das Murmeltier ...
Bei der Lektüre von "Mieses Karma" musste ich immer wieder an diesen
Film mit Bill Murray denken. Bei David Safier läutet zwar nicht der Wecker
am Morgen und alles beginnt wieder von vorn, dafür folgt dem Tod sofort ein
neues Leben. Und Wiedergeburt ist kein singuläres Ereignis und die
Wiederkehr endet erst im Nirwana. So plastisch konnte ich mir die
Auswirkungen der Reinkarnationslehre noch nie vorstellen. "Mieses Karma"
ist einfach total witzig, liebenswert, intelligent und sehr unterhaltsam
geschrieben. Sicher das lustigste Buch aus Deutschland seit Jahren.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wunderbares Buch mit Humor
Ich kann dieses Buch echt nur jedem ans Herz legen, der eine Geschichte
zum ein bisschen über sich selbst Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen
möchte.
+++++ (ein Amazon Kunde): brilliant
wer sich auf heitere art mit "schweren" gedanken beschäftigt wie den
tod, wie man das leben gestaltet und wie man mit anderen menschen umgeht
etc. findet in diesem kreativen roman einen gedankenanstoss, der spass
macht. mein absolutes lieblingsbuch 2008! und genauso ging es denen, denen
ich das buch geschenkt habe. danke dafür an herrn safier
+++ (ein Amazon Kunde): nett, habe aber schon besseres gelesen
Mir wurde das Buch von meiner Arbeitskollegin empfohlen, sie hatte das
Buch in 2 Tagen durchgelesen und hätte Tränen gelacht. Na ja, dem konnte
ich mich nich anschließen. Paar laute lacher waren dabei, habe es mir aber
wesentlich besser vorgestellt. Als Zeitvertreib geeignet, mehr aber auch
nicht.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein echtes Goldstück
ist dieses Buch. Soll das wirklich ein Mann geschrieben haben? Die
Sichtweise einer Frau so wirklichkeitsnah darzustellen und dabei so voller
Witz und Verständnis? Musste beim Lesen immer wieder laut lachen, das kommt
selten vor.Danke für dieses Buch!
der schatten des windes
Autor/Autoren: Carlos Ruiz Zafón
Herausgeber: Suhrkamp
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Roman, Erzählung] [Spanische Belletristik]
In der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof
vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz
Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an
die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt
-- ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater
bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des
Windes . Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in
die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal
dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich
für die Ausgabe interessieren. Dies alles erzählt uns Der Schatten des
Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch
wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner
morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein.
"Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und
Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen
Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt
zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine
Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen
hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich
mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von
Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. --Stefan Kellerer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach nur schön!
Am besten lesen wenn man Urlaub hat! Warum? Man kann einfach nicht
aufhören zu lesen. Man wird schon von den ersten Seiten an in das Buch und
seine Charaktäre hineingezogen. Eine phantastische aber doch realistische
Handlung, die dazu umwerfend erzählt wird, rundet das Werk ab. Auf den
Punkt gebracht: Lesen und genießen! Habe schon das nächste Werk von Carlos
Ruiz Zafón in Arbeit.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch, berührende Geschichte...
...ich konnte in diese Geschichte vollkommen eintauchen, alles um mich
herum vergessen und habe nur noch gelesen, gelesen, gelesen... die letzten
Seiten gaaanz langsam, weil ich noch nicht wollte, dass das Buch zu Ende
ist... :-)
Fesselnde Geschichte, wunderbar geschrieben, gute Übersetzung!
Empfehlung an alle, die nach einem Buch suchen, mit dem man sich
gerne auf die Couch kuschelt, das Telefon ausstöpselt und die Welt da
draußen einmal ganz vergessen kann...
+++++ (ein Amazon Kunde): ein großartiges literarisches Meisterwerk
Als Bestseller gelobte Bücher sind mir nicht immer geheuer, sind sie
doch häufig überlobt. Mein Zafón stand schon zwei Jahre in meinem
Bücherregal und drohte dort zu einem "Vergessenen Buch" zu werden.
Kurz vor Weihnachten habe ich mehr zufällig als geplant danach
gegriffen und fing mit dem Lesen an. Kurz darauf war ich in Barcelona und
die Welt des Daniel Sempere und des Julián Carax eingetaucht, ja versunken.
Spannung pur mit viel Gefühl, beeindruckenden Charakteren und geschrieben
in einer einfach überwältigenden Sprache (vielleicht auch geschrieben mit
der Füllfeder des Victor Hugo?).
Ich war von einer seltsamen Traurigkeit erfasst, als ich die letzten
Seiten gelesen hatte. Ich werde sie vermissen: Daniel und Julián und Fermin
Romero de Torres und all die anderen fesselnden Charaktere, die man, wenn
man sie auch nicht alle ins Herz schließt, so doch sicherlich nicht so
schnell vergessen kann.
Als Hommage für dieses beeindruckende Werk raffe ich mich zu dieser,
meiner ersten Rezension auf.
++++ (ein Amazon Kunde): erstklassiges Buch mit kleinen Schwächen
Das Buch ist ein durchaus gelungener Roman der auch Dank der
geschichtlichen Untermalung sein ganz eigenen Scharm während des Lesens
entwickelt. Die Geschichte erscheint schlüssig und ist auch bis zum Ende
nicht allzu durchschaubar. Der Text ließt sich mit einigen Aussnahmen
flüssig, einzig die allzu große Detailverliebtheit des Autors geht wie ich
finde etwas zu Lasten des Spannungsbogens. So hatte Ich etwa auf halben Weg
einige Male das Gefühl vor lauter detailierten Beschreibungen, Wer, Wie,
Was oder Warum es ist wie es ist, den Faden zu verlieren. Lesen würde Ich
es in jedem Fall wieder und kann es auch jedem mit gutem Gewissen
empfehlen. Sie werden nicht entäuscht sein.
+++++ (ein Amazon Kunde): Der Reiz der gekürzten Lesung
Es ist spannend zu lesen, daß sich kaum eine Rezensent mit der CD
Lesung auseinandersetzt, sondern es sich weitestgehend um Bewertungen des
Buches handelt. Ich habe das Buch selbst nicht gelesen, weil ich mich in
der Regel für Buch oder Hörbuch entscheide. "Der Schatten des Windes" als
gekürzte Lesung ist sehr kurzweilig. Der Erzähler Andreas Pietschmann weiss
zu Unterhalten ohne sich in den Fordergrund zu drängen. Er überlässt der
Geschichte der Vorrang und ist somit in der Lage den Zuhörer zu fesseln.
Ich bin regelmäßiger Hörbuch Konsument und habe hier eine herausragende bis
zum letzten Moment spannende Geschichte gefunden, die sich von der Masse
der Lesungen abhebt. Gewisse Unlogiken (siehe die Rezension von Alberich)
im Plot stellt man auch in der Lesung fest, aber was im Leben ist ohne
Makel und der Erzähler entschädigt einen dafür. Ich gebe fünf Sterne weil
ich keine Sekunde der Lesung missen möchte.
der turm. geschichte aus einem versunkenen land. roman
Autor/Autoren: Uwe Tellkamp
Herausgeber: Suhrkamp Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Belletristik] [Erzählungen] [HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Romane] [Deutsche Demokratische Republik; Romane/Erzählungen] [Deutscher Buchpreis] [Dresden; Romane/Erzählungen] [Uwe-Johnson-Preis] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr empfehlenswert, weiß nicht, wie es auf DDR-unerfahrene Leser wirkt
Dieses Buch empfehle ich allen, die mit der DDR noch in Kontakt
gekommen sind. Sei es auch nur, so wie ich, als Kind und damit später durch
die Erzählungen meiner Eltern. Ich weiß nicht, wie andere Leser dieses Buch
wahrnehmen. Ich freue mich auf die Diskussionen mit meinen Bekannten
darüber. Für mich schon mal sehr positiv: dieses Buch regt dazu an!
Mich hat dieses Buch ausgesprochen lebendig in die damalige
Gesellschaft und in die Familie wie in eine andere Welt versetzt.
Diesbezüglich vergleiche ich dies mit Franzens "Die Korrekturen" oder ja,
auch mit den Buddenbrooks. Diese Welt ist sehr intensiv, sehr detailliert
beschrieben. Dieses Buch ist denkbar ungeeignet um nach einem harten
Arbeitstag mal schnell noch 3 Seiten im Bett zu lesen. Es kommt mit einer
derartigen Sprachgewalt daher, die für mich auch teilweise zu lyrisch ist.
Ich wage die Behauptung, dass Uwe Tellkamp absichtlich die ersten 100
Seiten als einen Vorraum zu einer Galerie verfasst hat:
"Kommt herein, gewöhnt Euch an die Ruhe, lernt wieder intensiv
wahrzunehmen."
Wer sich daran artig hält, ohne ängstlich wieder hinauszulaufen, der
wird reichlich belohnt! Meine Belohnung war eine mögliche Antwort auf die
Frage, wie hätte meine Jugend in diesem System aussehen können.
+++ (ein Amazon Kunde): Ein Roman an dem man nicht vorbei kommt
Eine eigentliche Geschichte gibt es nicht. Es ist eine
Zustandsbeschreibung einer kurzen Zeitepisode in gesellschaftlichen
Verhältnissen, die vielen unbekannt geblieben sind, egal ob sie nun in der
DDR, der BRD oder sonst wo aufgewachsen sind. Die Frage der Authentizität
lässt sich wohl nur so beantworten, dass die beschriebenen Zustände von
vielen als authentisch wahrgenommen werden. Das vermittelte Gefühl ist
stimmig, insofern spielt es keine Rolle,ob nun alle Details wahr sind oder
nicht. Die Romansprache zeugt von überragendem Können. Dennoch erschienen
mir viele Episoden als zu langatmig, weil eben trotz der schönen Sprache
mit ihren Beschreibungen in der Tat keine umschriebene Geschichte erzählt
wird, also nichts passiert. Episoden, wie z.B. Meno\'s
Tagebuchaufzeichnungen habe ich daher "quer gelesen". So habe ich den
ganzen Roman geschafft und kann mitreden.
+++++ (ein Amazon Kunde): Jede der 973 Seiten hat sich gelohnt, keine war zuviel
Uwe Tellkamp, Der Turm
Ich bin kein Literaturexperte, lese aber gern Gegenwartsliteratur und
das ein oder andere klassische. Ich kann sagen dass ich glaube, dass es
sich bei dem Roman von Tellkamp um einen großartigen Roman handelt. Zählt
auf jeden Fall zu dem Besten, was ich in meinem Leben gelesen habe. Jede
der 973 Seiten hat sich gelohnt. Ich bin überwältigt. Es gibt viele
intelligente und gekonnte Rezensionen, denen ich eigentlich nicht das
Wasser reichen kann, ich kann nur sagen dass dieser Roman großartig ist,
sehr authentisch, einfach klasse. Das ist mit ziemliche Sicherheit
Literatur die bleibt. Keine Eintagsfliege. Einfach faszinierend wie Uwe
Tellkamp seine Figuren entwickelt, Beobachtungen detailliert und
wortgewaltig und bilderreich beschreibt. Das finde ich keineswegs ermüdent
oder ausufernd sondern als stilistisches Mittel absolut geeignet den
allmählichen Untergang eines Systems zu beschreiben. Der Mann kann
beobachten und erzählen. Ich hab}s genossen. Das Buch werde ich mit
Sicherheit mindestens noch einmal lesen. Ich denke auch, dass es
Aussagewert hat über den konkreten zeitgeschichtlichen Hintergrund, der
letzten Jahre der DDR hinaus.
die tore der welt
Autor/Autoren: Ken Follett
Herausgeber: Luebbe Verlagsgruppe
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [Belletristik] [Erzählungen] [HC/Belletristik/Historische Romane, Erzählungen] [Romane] [Belletristik / Spannung] [England, Geschichte; Romane/Erzählungen] [Historische Romane/Erzählungen] [Mittelalter; Romane/Erzähl.] [Englische Belletristik] [Historischer Roman, Erzählung]
18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine
Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange
hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage
endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro
an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten
von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser
Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre
sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte
auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die
Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der
Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern
zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts:
Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster
entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche
Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris`
Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso
selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der
besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit
großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand
persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen
kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur
Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können.
Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung
nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist
eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche
Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Super Buch
Ich finde das Buch echt klasse. Ich bin jetzt bei Seite 900 und schon
jetzt ziemlich frustriert, dass das Buch bald zu Ende ist :-(( Mir fällt es
schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die letzte Nächte waren schon sehr
kurz. Gähn... Empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Unglaublich spannend!
Wie auch schon bei "Die Pfeiler der Macht" hat Ken Follet es wieder
geschafft, den Leser an die Seiten zu fesseln. Unglaublich spannend, mit
herovrragenden Charakteren.
Sehr zu empfehlen!!!
+++++ (ein Amazon Kunde): FAST so gut wie Teil 1
Ich habe die Säulen der Erde nun mehrfach verschlungen und hohe
Erwartungen in diese Fortsetzung gehabt, sie wurden nur minimal enttäuscht!
Die Säulen der Erde ist für mich das bessere Buch, aber diese
Fortsetzung hat mich genauso gefesselt! Ein tolles Werk! Ich hätte mir
lediglich gewünscht, dass etwas mehr auf die Vorgeschichte eingegangen
wird, so wird zum Beispiel klar, das eine ganze Sippe der Tochter von Tom
Builder, Martha entsprungen ist, nur war diese in die Säulen der Erde stets
"Single". Was mich interessiert hätte - was wurde aus Martha, wie kam sie
dann doch noch an Familie?!? Es gibt noch weitere Beispiele, aber auch
viele positive! Das Leben in Kingsbridge wurde interessant weiter
ausgeführt und man fühlte sich "wie zu Hause". Ein wirklich gutes Buch, ich
werde es sicher nochmal lesen!
gegensätze ziehen sich aus: roman
Autor/Autoren: Kerstin Gier
Herausgeber: Lübbe
Broschiert
Stichworte: [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Mutter; Romane/Erzähl.] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung]
Eigentlich könnte Constanze glücklich sein. Sie ist mit dem Anwalt
Anton liiert, der im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann morgens nicht nach
Komposthaufen riecht, sondern so frisch nach gebackenem Bot, dass man am
liebsten in ihn hineinbeißen möchte. Sie ist das Oberhaupt einer fünf- bis
sechsköpfigen Patchworkfamilie, in die sich eigentlich auch Antons
sechsjährige Tochter Emily prima einfügt -- auch, wenn sie Constanze wie
ihre Vorgängerinnen wegmachen will und ihrem vierjährigem Sohn
Julius weiszumachen sucht, dass er unter einer unheilbaren Krankheit
leidet, die sein Hirn schrumpfen lässt. Und dann kommt ihre Freundin Trudi
auch noch auf die glorreiche Idee, in ihrem Viertel einen Schuhladen namens
Pumps und Pomps aufzumachen. Denn nicht Männer, Schuhe machen
laut Trudis Aussage Frauen glücklich. Ich habe die Idee, sagt
Trudi. Und du hast das Geld. Aber nur mit Schuhen und ganz
ohne Männer kann man auch nicht glücklich werden in einem Leben, in dem
sich viel um Krabbelgruppen, Mütterselbsthilfegruppen und resolute Frauen
mit dem schrecklichen Namen Hittler dreht. Da kann man eigentlich nur in
diverse Fettnäpfchen treten. Und dann hat Anton auch noch das Gefühl, dass
es so mit Constanze und ihm nicht weitergehen kann und er nicht nur ihre
Eltern kennen lernen will, sondern sie auch gleich gemeinsam ein eigenes
Haus kaufen sollten. Droht jetzt Constanzes ganzer Lebensplan (welcher
Lebensplan eigentlich?) in die Brüche zu gehen? Gegensätze ziehen sich
aus ist ein weiterer Mütter-Mafia-Roman aus der Feder von
Bestsellerautorin Kerstin Gier, und es ist vielleicht ihr bester. Jede
Mutter jedenfalls wird sich in dem Alltagschaos, das der Heldin zwischen
Kindern, Liebe und verhasstem Golf-Spiel wiederfährt, ein wenig
wiederfinden. Davon lebt ja derlei Literatur: Dass man merkt, dass das
Leben der anderen noch chaotischer ist als das eigene. Und dass man darüber
hinaus lernt, über sich selbst zu lachen. Gegensätze ziehen sich aus
jedenfalls ist witzig genug dazu. Vielleicht kein ganz großer Roman, aber
beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach super - So kennt man Kerstin Gier !
Auch der dritte Teil zur Mütter-Mafia-Serie ist wieder mal ein
Volltreffer! Kerstin Gier versteht es den Lesern höchst humorvoll zu
unterhalten und sorgt somit für viele Lacher. Man erkennt sich selbst oft
wieder, denn die Situationen sind wirklich aus dem Leben gegriffen. Ironie,
Schlagfertigkeit und die Kunst die harte Wahrheit knadenlos an Tageslicht
zu bringen machen die Bücher von Kerstin Gier lesenswert und einzigartig.
Ich hoffe, dass es bald wieder was neues von ihr in den Bücherläden
zu finden gibt! Davon kann man einfach nicht genug bekommen....
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein wahres Kerstin Gier Buch!
Gekauft, weil es ein Kerstin Gier Buch ist. Überrascht, weil es der
dritte Teil der Mütter-Mafia-Bücher war.
Ich glaube zum Inhalt muss man nicht viel sagen. Die
Hauptdarstellerin ist wie auch bei den anderen Mütter-Mafia-Büchern
Constanze Bauer.
Kerstin Gier erzählt mit viel Gefühl und noch mehr Humor über den
Alltag der Mütter-Mafia. Hinzu kommt diesmal die Entstehung des
Schuhladens, die Schwangerschaft von Trudi und Anne und Connys Hass für
Golf.
Alles in allem wieder ein wundervolles Kerstin Gier Buch. Wie schafft
die Frau es, dass man immer nach der nächsten Ausgabe lächtzt. Man muss sie
einfach lieben.
+++++ (ein Amazon Kunde): Gegensaetze ziehen sich aus
Ich liebe Kerstin Gier\'s Buecher. Dieses war mal wieder zum todlachen
ich lese meistens im Zug oder im Bus und musste mir sehr hart verkneifen
laut zu lachen. Wenn ich dann doch vor mich hin gluckste schauten mich alle
ganz komisch an. Aber wie gesagt das Buch ist der absolute hit ich hoffe es
kommt noch ein 4tes von der Muetter-Mafia!!!
++++ (ein Amazon Kunde): Gegensätze ziehen sich aus
Das Buch ist flüssig zu lesen und ein leichtes Lesevergnügen. Für fünf
Sterne fehlte mir allerdings noch ein Tick mehr Wortgewandheit und
Spritzigkeit bei der Geschichte. Den Schluss fand ich sehr schnell dahin
geschrieben.
+++++ (ein Amazon Kunde): ..muss man haben
Das Buch ist das 3. Buch welches ich von K. Gier gelesen habe.
Es ist genauso super geschrieben wie die Beiden davor. Humorvoll und
wirklich aus dem Leben heraus.
Weiter so...
Auf jeden Fall hat Kerstin Gier einen neuen Lesefan
die mütter-mafia
Autor/Autoren: Kerstin Gier
Herausgeber: Lübbe
Taschenbuch
Stichworte: [TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein sehr schönes Buch
Eigentlich bin ich trader und lese so bücher wie die strategien der
börsenmillionäre oder das große buch der markttechnik.
So war es einmal eine ganz andere Welt in die mich dieses Buch
entführt hat. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe mich köstlich amüsiert
und selten so gelacht wie bei diesem tollen Buch. Kann es nur
weiterempfehlen
++++ (ein Amazon Kunde): Gut - aber nicht der Beste Kerstin Gier!
Ein typischer Kerstin Gier Roman: Hauptdarstellerin Constanze befindet
sich in verzweifelter Lage (Trennung, zwei Kinder, keine
Zukunftsperspektive) und kommt durch charmant durchgeknallte Typen wieder
auf die Füße. Leider fiel die Liebesgeschichte hier sehr kurz aus - aber
dafür kommt ja mit Die Patin die Fortsetzung. Und die Idee, die Übermuttis
als totale Erziehungsversagerinnen und zickige Intrigantinnen darzustellen
ist einfach Balsam für die Seele von uns ganz normalen Mamas ;-) Insgesamt
ein sehr unterhaltsames Buch mit netten Hauptfiguren und absolut
hassenswerten Gegenspielern; jedoch nicht so witzig wie "Ein unmoralisches
Sonderangebot" oder "Für jede Lösung ein Problem". Ein schöner Roman -
nicht nur für Mütter.
+++++ (ein Amazon Kunde): für alle mamis und nicht-mamis *g*
Als ich die ersten paar Seiten sah, im Forum-Schreib-Stil der
Mütter-Society, dachte ich, oje, das kann ja was werden.
Und dann begann das 1. Kapitel in der Ich-Version. Das ist bei mir
immer so ein Problem, diese Erzählversion liegt mir nicht immer und der
Autor muss den Erzählstil auch gut rüberbringen. Aber kaum hatte ich ein
paar Seiten gelesen, war ich schon hin und weg von der tollen Geschichte.
Es geht um eine Frau, die von jetzt auf nachher eine Scheidung über
sich ergehen lassen muss und in das Haus ihrer verstorbenen Schwiegermami
abgeschoben wird.
In der Insektensiedlung, wie der Vorstadtteil heißt lernt sie schnell
neue Freundinnen kennen und die selbsternannten perfekten Ober-Mamis, die
meinen sie wären das non plus ultra.
Bald stellt sich heraus wer dieser mysteriöse Jaguarmann ist und
überhaupt hat das Buch immer wieder etwas Neues Interessantes zu bieten,
über das man lachen kann. (Kurz zur Erklärung, der Jaguarmann ist ein Mann,
den sie im Kindergarten ihres Sohnes immer wieder trifft und es fast jedes
Mal in einem Fiasko endet *g*)
Also ich bin restlos von dem Roman begeistert :) Hatte es in 3 Tagen
durch und würde am liebsten weiterlesen. Musste mich regelrecht zu Pausen
zwingen, sonst hätte ich es wohl an einem Tag geschafft... *g*
Die Autorin schreibt witzig und frisch. Das richtige Buch für
zwischendurch oder wenn man eine Aufmunterung braucht.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.
Achtung! Suchtgefahr!
Der nächste Teil Die Patin werde ich mir selbstverständlich auch
holen ;)
+++++ (ein Amazon Kunde): Auch mal ein Buch für Mütter, die gern anspruchsvolles lesen
Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gekommen. Auf der Suche nach -
nichttypischer Frauenliteratur - geriet mir dieses doch eher Typisch
wirkende Buch in die Hände.... und ich hab es gelesen.... mein Mann etwas
irritiert durch die Auswahl, fragte dann irgendwann warum ich so lache und
ob ich das Buch auch noch aus der Hand legen kann... ich habe verneint,
denn ich muss sagen es ist ein heiteres lustiges Buch für "Nichtsupermamis"
man findet sich einfach irgendwie wieder.... und was ich besonders gut
fand...... verlernt auch ein wenig dieses schlechte Gewissen zu haben -
keine Supermami zu sein ;-)
Werde nun den zweiten Teil lesen, bin gespannt...
+++++ (ein Amazon Kunde): Unglaublich spritzig und witzig
Schon lange nicht mehr so gelacht und ein Buch genossen. Habe es bis
zum Schluss verschlungen und bin schon auf den Fortsetzungsroman gespannt.
Wird sofort bestellt werden!! Für alle Mamis, die nicht 100 % perfekt sind
und ihre Kinder dennoch von ganzem Herzen lieben ein Muss!
buddenbrooks: verfall einer familie. roman
Autor/Autoren: Thomas Mann
Herausgeber: Fischer (Tb.), Frankfurt
Taschenbuch
Stichworte: [Modern fiction] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung] [TB/Belletristik/Hauptwerk vor 1945] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Die Mutter aller Familiensagas
Liebe Deutsch-LK\'ler, die ihr dieses Werk lesen "dürft": Ihr könnt
euch wirklich glücklich schätzen!
Nein, das ist jetzt nicht das allerkleinste bisschen ironisch gemeint
- meine eigene Oberstufenzeit liegt nunmehr zwanzig Jahre zurück, und bei
mir standen die "Buddenbrooks" nicht auf dem Lektüreplan, und wer liest
schon freiwillig so eine Pflichtlektüre.... ich habe es jedenfalls bis vor
einer Woche nicht getan. Erst die neue Verfilmung, die ich mir gerne
anschauen möchte, hat mich veranlasst, mir diesen deutschen Klassiker zu
Gemüte zu führen.
Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hat mich die Geschichte über die
Lübecker Kaufmannsfamilie ziemlich intensiv in ihren Bann gezogen.
Die Handlung ist klar in 11 Teile gegliedert und spielt in der Zeit
von 1835 bis 1876. Sie setzt ein zu einer Zeit des wirtschaftlichen
Aufschwungs, in der die Geschäfte gut gehen und die Familie Buddenbrook zu
den angesehensten Familien der Stadt Lübeck gehört. Die einzelnen
Familienmitglieder werden vorgestellt: Der alte, pragmatische Johann
Buddenbrook, der zusammen mit seinem gottesfürchtigen und tüchtigen Sohn
Johann ("Jean") junior die Firma leitet. Jean wiederum hat drei kleine
Kinder: Den braven Thomas, der zukünftige Geschäftsführer, die verwöhnte
Antonie ("Tony") und den übermütigen Christian.
Im Laufe der Handlung tritt die Entwicklung der Kinder in den
Vordergrund. Tony muss auf ihre große, allerdings nicht standesgemäße Liebe
verzichten und heiratet auf Wunsch ihres Vaters einen Hamburger Kaufmann.
Diese Ehe endet in einem Desaster.
Nach Jeans frühem Tod übernimmt Thomas noch relativ jung die
Geschäfte. Er ist allerdings durchaus erfolgreich und ehelicht eine
Jugendfreundin seiner Schwester Tony. Nach einigen Jahren wird endlich der
männliche Stammhalter der Familie geboren, Johann ("Hanno"). Hanno
allerdings entwickelt sich zu einem sensiblen Musikliebhaber, der in
beständiger Furcht vor seinem Vater lebt.
Thomas\' und Tonys Bruder Christian entpuppt sich als ein
hypochondrischer Tunichtsgut, der es im Leben zu nichts bringt, zur Schande
der Familie eine Prostituierte heiratet und letztendlich im Irrenhaus
landet.
Die verzogene Tony heiratet ein zweites Mal, aber auch diese Ehe geht
gründlich schief und wird geschieden. Sie setzt letztlich alles daran, ihre
Tochter Erika (aus ihrer ersten Ehe) standesgemäß zu verheiraten, was ihr
zunächst auch zu gelingen scheint. Ihr Schwiegersohn, Direktor einer
Versicherungsgesellschaft, wird jedoch wegen Betruges zu drei Jahren
Gefängnis verurteilt. Der Schaden für das Ansehen der Familie ist
entsprechend groß und Tony ist wieder einmal am Ende.
Nach Thomas\' frühem Tod wird die Firma Buddenbrook aufgrund dessen
testamentarischer Verfügung aufgelöst. Als zu guter Letzt auch noch sein
Sohn Hanno nur 15-jährig an Typhus stirbt, ist es klar: Das ist das Ende
der Familie Buddenbrook - es gibt keine weiteren männlichen Stammhalter,
der Name wird unwiderruflich verlöschen.
In dieser ereignisreichen Familiensaga ist wirklich alles enthalten:
Ehrgeiz, familiäre Spannungen und Rivalitäten, erfüllte und unerfüllte
Liebesgeschichten, Ehebruch, Drama, Eifersucht, Erfolge und Niederlagen....
und dies alles vor dem realen historischen Hintergrund des 19.
Jahrhunderts.
Thomas Manns Stärke ist die teilweise nahezu pedantische Beschreibung
seiner Protagonisten (wie sehen sie aus, wie kleiden sie sich) und der
dargestellten Situationen. Alles wirkt außerordentlich plastisch und echt,
so dass man die einzelnen Szenen sehr lebensnah vor Augen hat. Diese
realistische Darstellung, gepaart mit den aus dem Leben gegriffenen
Charakteren (in der Tat war die Geschichte seiner eigenen Familie,
inklusive der Protagonisten das Vorbild für Thomas Manns Werk), macht den
ganz besonderen Reiz der Buddenbrooks aus.
Sicherlich - vieles ist aus heutiger Sicht nicht mehr so ganz
nachvollziehbar, wie zum Beispiel der allgegenwärtige Standesdünkel,
allerdings schafft es Mann durch seine anschauliche Darstellung auch über
100 Jahre nach dem ersten Erscheinen seines Romans, den Leser in die Welt
des 19. Jahrhunderts eintauchen zu lassen und sich mit den Figuren zu
identifizieren und ihr Denken und Handeln zu verstehen.
Auch wenn der Schreibstil naturgemäß etwas altertümlich anmutet und
mit vielen französischen und plattdeutschen Wendungen versetzt ist, so
lässt sich Thomas Mann auch heute gut und flüssig lesen. Die Angst vor
endlos verschachtelten Bandwurmsätzen ist unbegründet.
Jedem, der die Buddenbrooks aus schulischen Gründen lesen muss, kann
ich nur sagen: Super Lektüre, lass\' dich drauf ein, tauche ein in diese
Lübecker Kaufmannswelt des 19. Jahrhunderts, es wird dich bereichern.
Und jedem, der wie ich darüber nachsinnt, ob er sich diesen Klassiker
nicht einmal antun sollte, kann ich auch nur raten: Ja, die Buddenbrooks
sind wirklich ein Meisterwerk, ein absolutes Muss. Einer der Romane, wo ich
nach der letzten Seite irgendwie eine unangenehme Leere verspüre, weil
alles vorbei ist. Wo ich mich irgendwie ablenken muss, um auf andere
Gedanken zu kommen, weil der "Nachklang" einfach zu groß ist, weil man
irgendwie nicht mehr davon los kommt.
Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman
+++++ (ein Amazon Kunde): Faszination und Verbeugung
Wie oft mag ich diesen außergewöhnlichen Roman, dieses Weltbuch, wohl
gelesen haben? Ich weiß es nicht. Doch jedesmal war die Faszination wieder
da - gespeist von der Geschichte, von der Komposition dieses umfangreichen
Werkes, von der einfach unübertroffenen Sprache. Und bei jeder neuen
Lektüre die gleiche Feststellung: Bei aller Bekanntheit dar Geschichte, der
Personen, des Hintergrunds - ich lese gerade ein neues Buch. Und das kann
man wirklich nur von wenigen Büchern behaupten.
Eine Erfahrung, jetzt wieder gemacht in der Vorbereitung auf den
Breloer-Film. Aber auch bereits in der Vorahnung, das selbst die beste
Verfilmung dem Buch nicht das Wasser reichen kann.
Das Buch ist oft genug beschrieben, rezensiert und kommentiert
worden. Die Geschichte kennt wohl jeder, der etwas mit Literatur zu tun
hat. Und so sollen diese paar Zeilen einfach nur - und zum wiederholten Mal
- eine Verbeugung sein vor Thomas Mann und vor den "Buddenbrooks".
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker der Weltliteratur
Wer kennt Thomas Mann nicht .... ?
Dieser 1875 geborene Lübecker verließ 1933 Deutschland und lebte in
der Schweiz am Zürichsee und dann in den USA, wo er 1938 eine Professur an
der Uni Princeton annahm. Danach lebte er in Kaliformien und wieder in der
Schweiz, wo er am 12. August 1955 starb.
Die Buddenbrooks - die verschlüsselte Geschichte seiner eigenen
Familie und ihrer Stellung in Lübeck -
Vielfach verfilmt und im Theater aufgeführt ist dieses Buch immer
wieder ein Genuß.
Erstausgabe des Buches im S. Fischer Verlag: Berlin 1901
Ich finde diese Taschenbuchausgabe sehr ansprechend gestaltet.
Gliederung und Einteilung:
=====================
11 Teile
Thomas Mann selbst hat 1932 gesagt, dass er sich sicher ist, dass in
Deutschland der Name Thomas Mann immer mit den Buddenbrooks in Verbindung
gebracht wird.
kurze Inhaltszusammenfassung:
=============================
Die in Lübeck beheimatete Kaufmannsfamilie Buddenbrook wird über 3
Generationen verfolgt, die Höhen und Tiefen dieser Dynastie wird bildhaft
und ausschweifend in die Mangel genommen.
Der Urgroßvater Johann Buddenbrook ist die erste Gestalt zu Beginn
der Handlung, damals 70 Jahre ...
Konsul Johann Buddenbrook ist der Sohn von Johann, er hat 4 Kinder,
davon ist eines der Thomas. Christian, Thony und Clara sind die anderen.
Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich kann ja nicht den
gesamten Roman und deren handelnde Personen hier aufführen.
Thomas Mann kritisiert in seinem Roman sowohl die Menschen ansich,
die für viele Situationen, so auch den Verfall dieser Familie im
Zusammenhang mit dem Unternehmen, verantwortlich sind, er kritisiert aber
auch die Gesellschaft und das schafft er auf vorzügliche Art und Weise. Der
Leser wird in die Handlung involviert, man kann sich sehr gut in die
einzelnen Personen und jeweiligen Zeitabschnitte hineinversetzen und
durchlebt die Höhen und Tiefen, wobei es immer mehr Tiefen gibt, ständig
mit, man leidet, liebt und freut sich mit den im Roman aufgeführten
Personen. Das Großbürgertum wird in seiner ganzen Pracht auch wie es dem
Untergang geweiht ist, dargestetllt.
Aber auch mit Witz ist dieses so beeindruckende Werk gesprickt,
sodass es wirklich eine Freude ist, dieses Buch zu lesen, es ist trotz der
doch recht vielen Seiten nie langweilig und der Leser fühlt ständig
Spannung und möchte wissen, wie es mit dieser Familie weitergeht.
Leben pur - so könnte man diesen Roman umschreiben - das Leben von
drei Generationen, die miteinander verwoben sind - die Zeit vom Beginn des
Romans1835 bis zum Ende 1877 wird dargestellt.
Glück und Unglück liegen im realen Leben so nah beeinander und auch
hier im Leben der Familie Buddenbrook wird dies klar deutlich und zum
Ausdruck gebracht, wie schnell man vom Sieger zum Verlierer werden kann.
Wie viele Faktoren da mit reinspielen und wie es auch schon zu damaligen
Zeiten Aufstieg und Untergang einer Familie und ihres Geschäftest - ihres
Daseins gab, wie schnell das auch heute der Fall sein kann, wird dem Leser
auch hier immer wieder deutlich. Daher finde ich - hat diese Geschichte,
dieser Roman wohl schon immer Richtigkeit gehabt und ist auch gerade in
heutigen Zeiten noch immer von hohem Stellenwert.
Thomas Manns Buddenbrooks werden wohl nie in Vergessenheit geraten
und das ist gut so.
Ich habe das Buch bisher dreimal gelesen und immer wieder erkenne ich
neue Details und Kleinigkeiten, die mir vorher nicht aufgefallen sind, wie
Thomas Mann einzelne Geschehnisse verarbeitet, wie er Personen
charakterisiert, sodass man sie direkt bildhaft vor Augen hat, wie er die
Lübecker Dynastien in das Geschehen einbindet und die Zeit wieder aufleben
lässt, in der sich die Handlung abspielt.
TOP LESEEMPFEHLUNG für diesen Klassiker der Weltliteratur !!!
schwertgesang
Schwertgesang (2008-12-16)
Weitere Informationen hier (Bestellen!)
Neu: ab EUR 9,95(lt. Amazon)
Autor/Autoren: Bernard Cornwell
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert
Stichworte: [TB/Belletristik/Historische Romane, Erzählungen] [Belletristik] [Erzählungen] [Romane] [England, Geschichte; Romane/Erzählungen] [Historische Romane/Erzählungen] [Englische Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Toll - Geschichte pur
Das Buch "Schwertgesang" von Bernard Cornwell war von mir sehnsüchtig
erwartet worde. Es ist das vierte einer Reihe, die bisher klasse war.Der
Krieger Uhtred zieht durch das frühmittelalterliche England und erlebt
Geschichte im Umfeld Alfred des Großen. Cornwell bleibt sich treu und
liefert beste Unterhaltung. Er hat nicht die übliche Sex&Crime Sauce nötig
die die üblichen Verfasser historischer Romane brauchen um ihre Bücher in
die Regale der Buchhandlungen zu drücken. Er stellt das tägliche Leben
naturgetreu nach. Hier wird nichts aufgeplustert oder verherrlicht. Das
Buch setzt die Reihe gut fort und macht Freude. Gut so!
+++++ (ein Amazon Kunde): Konnte mich wieder voll und ganz begeistern!
Lang ersehntes Warten hat sich gelohnt, denn der vierte Teil der Serie
"The Saxon Stories" ist dem Autor Berard Cornwell wieder hervorragend
gelungen. Für alle, die sich schon von den ersten drei Teilen "Das letzte
Königreich", "Der weiße Reiter" und "Die Herren des Nordens" überzeugen
konnten, wird es ohne Frage ein absolutes Muss sein, nun auch
"Schwertgesang" zu lesen. Fand ich das Cornwell sich immer weiter steigerte
und mit jedem Buch besser wurde, empfand ich das diesmal nicht. Aber er
bleibt gleichbleibend gut, ohne irgentwas einzubüßen.
Die Geschichte um Uhtred basiert in diesem Teil zwar mehr auf
Fiktion, als seine Vorgänger, enthält aber immer noch einen großen Teil
historischer Ereignisse, die weiterhin interessant und spannend bleiben.
Cornwell hat ein Gespür beides zu verbinden, damit es unterhaltsam und
informativ beim Leser ankommt. Auch sonst bleibt er seinem Stil treu, indem
er die Geschichte in der Ich-Form aus Uhtreds Sicht erzählt, sprachlich
unverblümt und die Handlung fesselnd. Außerdem bekommt man ein gutes Bild
von den Engländern und den Dänen, denn weiterhin werden beide Seiten
gleichermaßen mit eingebunden.
Uhtred konnte mich hier wieder am meisten begeistern, denn durch
seinen vielfältigen, eigenwilligen und keinesfalls perkekten Charakter, ist
er mir nun richtig ans Herz gewachsen. Aber auch Pater Pylig bringt neben
Uthred besonders viel Witz mit in die Geschichte und ich habe mich über ein
Wiedersehen mit ihm gefreut. Genauso wie über Uhtreds Schwurmänner Finan,
Cerdic, Sihtric, Rypere und Clapa. Auch Steapa, Beocca und diesmal auch
zwei weibliche Charaktere, nämlich Gisela und Æthelflead waren sympathisch
und liebenswürdig. Alfred, der zwar nach dem ersten Teil immer
sympathischer dargestellt wurde, hat sich seid dem letzten Teil diesmal
nicht verändert. Der Norweger Erik zeigt, dass Cornwell auf schwarz-weiß
Malerei verzichtet, da er als Gegner Uhtreds trotzdem ein toller Charakter
ist.
Die Handlung in diesem Roman ist die Eroberung Lundene (London), die
Uhtred für Alfred einnehmen soll. Dies geschieht natürlich nicht, ohne viel
Blut zu vergießen. Genauso kennen wir diese Geschichte und es wird auch in
diesem Teil nicht langweilig.
Abwechslungsreiche, spannende und unvorhersehbare Wendungen haben
mich wieder ins England, diesmal im Jahre 885 (Die Jahrezahl auf dem
Buchrücken, die mit 855 angegeben wird, stimmt nicht, käme auch mit den
Vorgängern nicht hin, weswegen ich im Internet mach der richtigen
Jahreszahl gesucht und auch gefunden habe) eintauchen und mitfiebern
lassen. Wieder einmal kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen und freue
mich auf eine weitere Fortsetzung, die es noch geben wird.
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannend..... Hoffentlich geht es bald weiter!
Sicherlich eine ganze Menge fiktiver Geschehnisse, aber äußerst
spannend und unterhaltsam. Ich finde es einfach toll, dass der Autor nichts
beschönigt und als "schrecklich romatisch" verkauft. Teilweise ziemlich
brutal, aber so wird es wohl auch gewesen sein. Ich bin sehr gespannt, wie
es weitergeht, es werden ja immer wieder, wenn Uther als alter Mann
erzählt, kleine Hinweise auf zukünftige Geschehnisse eingestreut, was das
Ganze nochmal etwas spannender macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten
Teil!
+++++ (ein Amazon Kunde): vierter Teil
der Serie um Uthred von Bebbanburgh und dessen schwieriges Verhältnis
zu "seinem König" Alfred (der Große) von Wessex.
Erzählt wird die Geschichte eines Kriegers von sächsischem Adel, der
von den einfallenden Dänen aufgezogen wurde und obwohl selber Heide für den
frömmelnden Sachsenkönig Alfred kämpft.
Die Serie besteht bisher aus vier Bänden:
- Das letzte Königreich
- Der weiße Reiter
- Die Herren des Nordens
- Schwertgesang
Charakteristisch für die Serie, ist dass es keine schwarz weiss
Malerei gibt, also die heidnischen Dänen sind nicht die Bösen, sondern die
- manchmal hochgeachteten - Feinde. Weiterhin werden die Kämpfe und
Schlachten sehr detailiert beschrieben, was keinem Autor dermaßen
mitreißend gelingt wie Bernard Cornwell.
Die Bücher sind das was man früher alls "Jungensromane" bezeichnet
hätte vom tapferen Held der den Kampf liebt, dabei sind sie sehr gut in die
damalige Zeit eingebettet. Wobei der Autor zugibt sich die ein oder andere
schriftstellerische Freiheit genommen zu haben.
Im vierten Band "Schwertgesang" soll Uthred anfangs die Themse, im
Namen von Alfred von Wessex, vor einfallenden Dänen schützen. Durch die
Inszenierung mit einem "sprechenden Toten" gelingt es den Nordmännern fast
Uthred davon zu überzeugen, dass es sein Schicksal ist seinen Eid an Alfred
zu brechen und selber die Krone von Mercien anzustreben.
Er erobert, nach hartem Kampf, London für Wessex und bekommt
letztendlich den Auftrag die von Dänen gefangene Tochter König Alfreds
gegen ein Lösegeld auszutauschen.
Ihm gelingt es zwar Verhandlungen mit den Nordmännern aufzunehmen,
doch will die zu Errettende gar nicht gerettet werden...
Fazit: Wer die ersten drei Bände gelesen hat wird auch den vierten
mit inbrunst verschlingen. Cornwell hat einen Epos geschaffen, der sich am
ehesten noch mit Frans Bengtssons "Die Abenteuer des Röde Orm" vergleichen
läßt. Es ist einfach mitreissend und das Beste ist: es geht weiter!
+++++ (ein Amazon Kunde): Uhtred reitet wieder!
In "Schwertgesang" läßt Autor Bernard Cornwell nun bereits zum vierten
Male den Krieger Uhtred durch das frühmittelalterliche England ziehen.
Auf 479 Seiten begleitet der Leser den Helden auf seinen Reisen, bei
seinen Kämpfen um London und teilt seine Erlebnisse. Prägend ist wieder
Uhtreds gespaltenes Verhältnis zu Alfred dem Großen und zur christlichen
Kirche.
"Schwertgesang" ist, wie auch seine drei Vorgänger, beste
Unterhaltung. Cornwell hat mit dieser Reihe für das Genre des historischen
Romans eindeutige und hohe Maßstäbe gesetzt. Dies gilt besonders für die
authentische Darstellung des täglichen Lebens. Hier wird nichts
glorifiziert. Man hat jederzeit den Eindruck, ja, so könnte es gewesen
sein.
Sicher gibt es die eine oder andere kleine Abweichung bei den
historisch verbürgten Ereignissen. Dieses hat Cornwell jedoch nie
bestritten (oft weist er sogar darauf hin) und es ist auch eindeutig das
Recht des Romanciers. Es tut auch dem Gesamteindruck keinerlei Abbruch.
Insgesamt liegt der Informationsgehalt des Buches auf hohem Niveau.
Aufgrund der gelungenen Mischung aus Unterhaltung und historischen
Fakten sowie der bestechenden Erzählkunst Cornwells, bewerte ich das Buch
mit fünf Sternen. Allerdings ist "Schwertgesang" eindeutig schwächer als
seine Vorgänger.
Fazit: "Schertgesang" bietet kurzweilige Lesefreude und spannende
Unterhaltung. Eine klare Kaufempfehlung!
P.S.: Neueinsteiger in die Welt Uhtreds sollten besser mit "Das
letzte Königreich" beginnen.
Begriffe
|Barcelona; Romane/Erzählungen| Belletristik| Belletristik / Spannung| Deutsche Belletristik| Deutsche Demokratische Republik; Romane/Erzählungen| Deutscher Buchpreis| Dresden; Romane/Erzählungen| England, Geschichte; Romane/Erzählungen| Englische Belletristik| Erzählungen| HC/Belletristik/Erzählende Literatur| HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)| HC/Belletristik/Historische Romane, Erzählungen| Historische Romane/Erzählungen| Historischer Roman, Erzählung| Mittelalter; Romane/Erzähl.| Modern fiction| Mutter; Romane/Erzähl.| Roman, Erzählung| Romane| Spanische Belletristik| TB/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)| TB/Belletristik/Hauptwerk vor 1945| TB/Belletristik/Historische Romane, Erzählungen| Uwe-Johnson-Preis|
Suche als RSS
[romane
]
Suchen nach «romane» in
[Bücher] [Ausländische Bücher] [Musik (klassisch)] [Musik, CDs] [DVD] [Video] [Haushalt, Elektronik] [Gesundheit, Pflegeprodukte] [Heim & Hof] [Küche, Kochen] [Zeitschriften, Magazine] [Outdoor, Camping] [PC, Zubehör] [Photo, Film] [Software] [Videospiele] [Sport, Freizeit] [Heimwerken] [Spielzeug]
Suchergebnis: Top 10 in Bücher
feuchtgebiete
das spiel des engels
mieses karma
der schatten des windes
der turm. geschichte aus einem versunkenen ...
die tore der welt
gegensätze ziehen sich aus: roman
die mütter-mafia
buddenbrooks: verfall einer familie. roman
schwertgesang
