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ausser dienst: eine bilanz
Autor/Autoren: Helmut Schmidt
Herausgeber: Siedler
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien] [Politik (ab 1949)] [Zeitgeschichte] [Deutschland; Politik/Zeitgeschichte] [Politik] [Deutschland] [Politik, Staat, Zeitgeschichte] [Schmidt, Helmut]
Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu
alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler
vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen
politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen
unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der
Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch
hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine
außerdienstliche Bilanzierung seines politischen
Erfahrungsschatzes vorzulegen. Denn, so Schmidt verschmitzt
bescheiden, vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus
einen Nutzen ziehen. -- Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr
Bundeskanzler! Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die
autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im
Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit
gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen
Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen
Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus
Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der
Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der
Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen
historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung
Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge. Natürlich holt der
Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte
aus. Beklagt wird die verschlafene Modernisierung unseres
zerklüfteten Bankensystems, gewarnt wird vor Spekulantentum und
Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten
Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt,
an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll
wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat.
Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die Guillaume-Affäre als
Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm
die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und
Chancen der Globalisierung. Der Sonderfall der Neuen
Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal
veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und
seine Sekundärtugenden. Eine Schulung bei den antiken
Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze
seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen
Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl
höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht
ohne Wehmut festzustellen: Die meisten meiner Weggefährten haben
schon endgültig ihre Adresse gewechselt. - Das können Sie sich aus
dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch!
-Ravi Unger Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Gedanken des Idealbilds eines Politikers
Ein Interview mit dem neunundachtzigjährigen Schmidt im Jahr 2008 in
dem ich keinen alten Greis erlebte, sondern einen hochintelligenten
Menschen, der trotz hohen Alters so klar bei Verstand zu sein schien als ob
die Zeit völlig spurlos an ihm vorübergegangen wäre, machte mich auf seine
Person aufmerksam und veranlasste mich mich näher mit ihm
auseinanderzusetzen. Dieses Buch stellte dabei eine willkommene Möglichkeit
dar sich mit seinem Denken und Wirken zu beschäftigen.
Dabei kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass dieses Buch
ausserordentlich ist. Es fasziniert mich wie ein Mensch in diesem Alter
klar und präzise seine Ansichten darlegt und eine Weitsicht demonstriert,
die der durchschnittliche heutige aktive Politiker nicht einmal annährend
in seinem gesamten Leben erreichen wird. Schmidt ist dabei bescheiden und
nicht belehrend und in jedem seiner Sätze merkt man ganz genau, dass hier
ein sehr intelligenter, weltoffener, erfahrener Mensch spricht, der ständig
bis ins hohe Alter bereit war Neues zu lernen, zu reflektieren und aus
seinen Fehlern zu lernen - ein Politiker, dessen wiedergegebene Meinung zu
100% seiner eigenen entspricht und nicht einer Partei oder Ideologie
zuliebe angepasst wird und die nicht aus kritiklosem Wiederkäuen der
Ansichten anderer entsteht, sondern durch nichts Anderes als der kritischen
Reflexion und der sorgfältigen Prüfung aller relevanten Aspekte.
Als Österreicher kann ich nur betonen wie sehr ich die deutschen
Nachbarn beneide diesen Idealtyp eines Politikers als Kanzler gehabt zu
haben.
+++++ (ein Amazon Kunde): Empfehlenswert. Auch zur Bewertung der Wahlkampfthemen 2009.
Herr Schmidt macht sich im hohen Alter die Mühe, uns einen politischen
Ratgeber als Fazit eines engagierten Lebens zum Wohle der Bewohner dieses
Landes zu hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass er in Politik und
Gesellschaft gelesen und in bestimmten Entscheidungen berücksichtigt wird.
Es gibt m.W. keine prägnantere Darstellung unserer Situation.
Leider tragen wir mit zunehmender Gleichgültigkeit als Mitbürger und
Wähler selbst zur diversen Fehlentwicklungen bei. Dieses Buch vor der Wahl
2009 lesen um durch den üblichen Wahlkampfmumpitz hindurch seriöse
Meilensteine nachhaltiger Politik erkennen zu können!
+++++ (ein Amazon Kunde): Achtung
Jeder sollte dieses Buch gelesen haben. Sehr interessant
Was ich auch noch empfehle als geheimtipp ist Richard Goldmans Buch
Die Strategien der Börsenmillionäre, sollte man auch unbedingt mal
gelesen habenDie Strategien der Börsenmillionäre: Wie man an der Börse die
erste Million macht - Bestseller
+++++ (ein Amazon Kunde): Bilanz eines Staatsmannes
Helmut Schmidts Werk: "Außer Dienst" ist eine würdige Bilanz eines
außerordentlichen Staatsmannes. Dabei äußert er sich zu zentralen Problemen
unserer Zeit. Er verweist auf die Wichtigkeit von Verlässlichkeit und
Vertrauen in der Politik. Deutsche sollten aus ihrer Geschichte lernen und
sich auch künftig mindestens dreier entscheidender Lehren aus dieser
Geschichte bewußt zu bleiben: der Hypothek der Judenvernichtung, der
bleibenden Aufgabe guter Nachbarschaft zu den uns umgebenenden Nationen und
der gleichfalls bleibenden Aufgabe einer verlässlichen Balance zwischen
Bund und Ländern (S. 143). Eigene Fehler - etwa die Fehlprognosen in der
Rentenpolitik 1976, dem Nachgeben in der Lorentz-Entführung gesteht Schmidt
unumwunden ein.
Deutschland stehe vor neuen Herausforderungen in Europa aber auch in
Bezug auf die Herausforderungen der Globalisierung. Auch in diesem Buch
geht er mit dem sogenannten "Raubtierkapitalismus" scharf ins Gericht.
Nun sind die Feststellungen Schmidts nicht neu. Sie sind in früheren
Publikationen und in seinen journalistischen Artikeln und Beiträgen in der
Wochenzeitung "Die Zeit" ausführlich geäußert worden. Auch wirkt sein
Schwanken in der Frage, ob "deficit Spending" und keynianistische
Wirtschaftsrezepte richtige Antworten in der heutigen Finanz- und
Wirtschaftskrise darstellen, nicht immer konsistent.
Insgesamt jedoch zeigt sich das Buch eines Politikers, der viel zu
sagen hat, über moralische Grundlagen und Maßstäbe verfügt - seine
Vorbilder sind nicht umsonst Kant, Popper oder Mark Aurel - und immer das
eigene Gewissen als höchse Instanz anmahnt.
Insofern insgesamt ein faszinierendes Buch - über die reine
Tagesaktualität hinaus. Für mich daher eines der wichtigsten Bücher dieses
Jahres 2008. Unbedingt lesenswert.
+++++ (ein Amazon Kunde): Würdiges Buch eines alternden Politikers
Trotz seines nun doch schon hohen Alters Beweist Helmut Schmidt immer
noch eine Weisheit und Einsicht, die vielen unseren aktuellen Politkern
fehlt. Der größte Teil des Buches ist zwar mehr eine Rückschau auf die
Arbeit und Wirken als er Politiker war. Aber immer zeigt er auf, wie sein
Arbeit und sein Wirken unser Politik auch heute noch beeinflusst. Und dies
alles zusammen gefasst in einem wirklich schnell und gut zu lesenden Buch.
wer bin ich - und wenn ja wie viele?: eine philosophische reise
Autor/Autoren: Richard David Precht
Herausgeber: Goldmann HC
Broschiert
Stichworte: [HC/Sachbücher/Philosophie, Religion] [Philosophie] [Populäre Darstellungen] [Deutsche Belletristik] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Wer bin ich?
"Wer bin ich - und wenn ja wie viele?" hat mich in einer Lebensphase
"erwischt", in der ich mir darüber tatsächlich immer häufiger Gedanken
gemacht habe.
Ich erhoffte mir also von diesem Buch, ein paar Antworten oder
wenigstens ein paar Denkanstöße. Nicht unbedingt, ob es Gott gibt oder
nicht. Oder was der Sinn des Lebens ist. Dazu hat - glaube ich - sowieso
jeder seine ganz eigene Einstellung und seinen eigenen Glauben. Und das ist
- glaube ich wiederum - auch ganz gut so.
Na ja, wirkliche Antworten habe ich nun nicht gefunden. Mag aber auch
daran liegen, dass ich vielleicht noch nicht einmal die Fragen kennen.
Was ich mit Sicherheit zu dem Werk von Richard David Precht aber
sagen kann ist, dass es mich sehr bewegt hat und garantiert auch sehr zum
Nachdenken angeregt hat. Auch hat es mir - ganz leicht und locker - die
Philosophie wieder ein Stückchen näher gebracht.
Es gefällt mir immer besser mich mit diesen Themen und Gedanken zu
beschäftigen. Und daran ist garantiert auch Prechts Wer bin ich ...
"schuld".
+++++ (ein Amazon Kunde): Faszinierend
Faszinierend an dem Buch ist, wie spielerisch Precht mit den
unterschiedlichsten Themen umgeht und sie dem interessierten Neuling so
nahe bringen kann, dass dieser hungrig auf "mehr" wird. Ich jedenfalls,
habe das Buch genossen.
++ (ein Amazon Kunde): Zu wissenschaftlich...
Das Buch an sich ist sehr gut was die beinhaltenden Informationen
betrifft.
ABER, jetzt kommt das Große ABER, es ist viel zu wissenschaftlich
aufgebaut. Der Umschlag des Buches lässt einen eher einfachen Text mit
übersichtlichen und essenziellen Informationen ewarten, doch dieses Buch
ist gefüllt mit unnützen Informationen jeglicher Philosophen. Wie sie
aufgewachsen sind, was sie getan haben, wer ihre Eltern waren und woher sie
stammen und letztendlich dann WAS sie gesagt haben und was sie so berühmt
gemacht hat.
Meiner Meinung nach könnte man das Werk um zwei drittel reduzieren
und dabei würden die wichtigen Intentionen des Buches immer noch an den
Mann gebracht werden.
Fazit: Guter Inhalt, nur viel zu viel um den heißen Brei
herumgeredet.
++++ (ein Amazon Kunde): Unaufgregte Philosophie
Precht gibt einen unaufgeregt ruhigen Streifzug duch die Philosophie
von den Anfängen bis zum neurologischen Bezug der Gegenwart. Das Buch ist
lesbar, unterhaltsam und dabei anspruchsvoll. Bravo.
guinness world records 2009
Herausgeber: Bibliographisches Institut, Mannheim
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Listenbücher] [Nachschlagewerke] [Telefonbücher, Kursbücher] [Rekorde] [Rekord] [Weltrekord]
Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Irgendwie doch immer dasselbe
Leider bin ich nicht so zufrieden mit diesem Buch. Es sind ja immer die
gleichen Rekorde, z.B. konnte letztes Jahr Jemand 34 Bratwürste in 5
Minuten verschlucken und dieses Jahr schaffte Jemand anders 35,5 Bratwürste
in derselben Zeit. Na und???
Ok, mein Beispiel war gemein, aber ich kann an diesem Buch nichts
finden und weiß nicht, warum ich es immer wieder geschenkt bekomme.
Wenn es mehr Abwechslung gäbe, wäre es schon klasse.
+++++ (ein Amazon Kunde): Traditionell alle zwei Jahre unterm Tannenbaum!
Mein Mann mag Fußball, Spiele, Filme - und seit seiner Kindheit das
Guinness Buch der Rekorde. Ich lass mich immer von den Empfehlungen hier
bei Amazon ein bisschen leiten und bin dabei immer super gut mit gefahren.
Und deshalb bekommt mein Mann in diesem Jahr das überall wärmstens
empfohlene Buch Fußball ist nicht das Wichtigste im Leben - es ist das
Einzige, den Hit unserer Spielerunde Schmidt Spiele 76024 - Teamwork, den
Kinoerfolg Keinohrhasen (weil ich ihn auch noch nicht gesehen habe :-) )
und wie alle zwei Jahre das Guinness-Buch zum Schmökern. Damit hat er
mindestens die zwei Wochen Weihnachtsurlaub Spaß und ich ein bisschen Zeit
für mich! :-)
+++++ (ein Amazon Kunde): Bitte ein Guinness!
Die Guinness Reihe ist irgentwie kitschg aber doch faszinierend.
Sie bereitet Stundenlanges lesen und immer wieder faszination.
Wie gesagt, kitschig aber voll Gut!
die deutschen: vom mittelalter bis zum 20. jahrhundert
Autor/Autoren: Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter Arens
Herausgeber: C. Bertelsmann Verlag
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Geschichte] [Allgemeines] [Geschichte] [Lexika] [Deutschland, Geschichte] [Allgemeine Gesamtdarstellungen] [Deutsche Geschichte]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Zehn Epochen deutscher Geschichte - spannend und hochwertig verpackt
Unter der Federführung von Professor Guido Knopp ist dieses aufwändig
illustrierte und optisch sowie inhaltlich hochwertige Begleitbuch zum
gleichnamigen aktuellen ZDF-Dokumentations-Mehrteiler "Die Deutschen"
entstanden, was aber ohne Frage auch als ein eigenständiges Standardwerk
angesehen werden kann.
Dabei hat sich das Autorentrio - neben Knopp noch Stefan Brauburger
und Peter Arens - zehn historische Persönlichkeiten, die für ihre Zeit,
deren Denken und die Entwicklung der deutschen Nation gewissermaßen
repräsentativ waren, herausgegriffen, um den Bogen zu spannen über die über
zehn Jahrhunderte reichende Geschichte der Deutschen. Was am Buch besonders
erfreut, ist die angenehm leichte Lesbarkeit, die ihm zugrunde liegt - ohne
auf vertiefende historische Darstellungen zu verzichten.
Hier bewahrheitet sich der Ausspruch, dass Geschichte niemals nur
langweiliges, aneinander gereihtes Faktenwissen ist. Vielmehr ist ein
abwechslungsreiches, vielfarbiges und ungemein faszinierendes Gesamtporträt
dieser "verspäteten Nation" entstanden - ein Kaleidoskop, welches die
wechselhafte und von allerlei tiefgreifenden politischen sowie sozialen
Zerrüttungen und Konflikten geprägte Geschichte des "Täusche-Volks", wie
die Deutschen einmal von ihrem eigenen Philosophen - Friedrich Nietzsche -
umschrieben wurden, widerspiegelt und nachempfinden lässt.
Die Epochen im Einzelnen:
- Otto und das Reich
- Heinrich und der Papst
- Barbarossa und das Kaisertum
- Luther und die Nation
- Wallenstein und der Krieg
- Preußens Friedrich und die Kaiserin
- Napoleon und die Deutschen
- Robert Blum und die Revolution (Anm.: Mitglied der
Paulskirchenversammlung 1848)
- Bismarck und das Deutsche Reich
- Wilhelm und die Welt [ergänzt wird der Band durch Knopps Abriss zur
deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts: Die Deutschen im 20.
Jahrhundert: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer]
Im Ganzen ist ein sehr, sehr schöner und zudem opulent ausgestatteter
Geschichtsband herausgegeben worden, der dem breitgefächerten historischen
Fundus der Deutschen gerecht wird und darüber hinaus Lust macht, die
Geschichte der eigenen Nation zu entdecken. Ich kann dieses Buch jedem
geschichtlich Interessierten nur wärmstens weiterempfehlen - vor allem auch
als Geschenk eignet sich dieser Prachtband meiner Ansicht nach
hervorragend! Von mir gibt es summa summarum die verdiente Höchstpunktzahl.
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch zur Serie!
Mit "Die Deutschen" erscheint nun das Begleitbuch zur neuen ZDF-Serie.
Unter der bewährten Federführung von Guido Knopp und Stefan Brauburger aus
der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte führt das Werk auf 448 Seiten in einer
sehr schönen Ausstattung durch fast 1000 Jahre deutscher Geschichte.
Begleitet wird der Text durchgehend von einer Vielzahl erstklassiger
Abbildungen.
Es handelt sich allerdings nicht um ein "klassisches" Geschichtsbuch.
Vielmehr beschreiben die Autoren am Beispiel von 10 historischen
Persönlichkeiten besonders interssante und prägende Abschnitte der
deutschen Geschichte. Besonders befasst sich das Buch mit der
Identitätsfindung der Deutschen.
Das Buch ist ideal zur Vertiefung der Inhalte aus der Fernsehserie
geeignet. Schön auch für historisch Interessierte oder auch als ein
perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Bibliophilen.
Fazit: Ein tolles Buch zum Einstieg in die Geschichte "der
Deutschen".
Klare Kaufempfehlung!
+++++ (ein Amazon Kunde): zum Nachlesen
Das Buch bildet eine schöne Ergänzung zu den Fernsehfilmen, die im ZDF
ausgestrahlt werden. Es ist aber auch ohne die Filme gesehen zu haben ein
gutes Geschichtsbuch. Der Inhalt der 10 Filme wird hier nochmal
ausführlicher vertieft, mit vielen Abbildungen und einigen Karten. In
hervorgehobenen Kästen werden Themen kurz schwerpunktmäßig erklärt, z.B.
die Fugger, die Königswahl usw. Für Schüler zu ausführlich, für Studenten
zu knapp, aber für Lehrer und Geschichtsinteressierte eine reine Freude!
der geheime schlüssel zum universum
Autor/Autoren: Stephen Hawking, Lucy Hawking
Herausgeber: Audionauten
Audio CD
Stichworte: [8 - 12 Jahre] [Astronomie] [Himmel (astronomisch)] [Hörbuch für Kinder] [Kindersachbuch] [Universum] [AUDIO/Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre] [Kinderbücher] [Naturwissenschaften] [Sachbücher] [Weltraum; Kinder-/Jugendlit. (Audio-CDs)]
Willkommen im Universum - mit jenen verheißungsvollen
Worten lädt ein futuristischer Supercomputer, der den sprechenden Namen
Cosmos trägt, George im Wohnzimmer seiner neuen Nachbarn zu einer
virtuellen Reise ins Weltall ein. Annie und ihr Vater, der Wissenschaftler
Eric, eröffnen dem 12-Jährigen mit Hilfe von Cosmos völlig neue Welten.
Staunend wird er Zeuge der Geburt von Sternen und Planeten, sieht gewaltige
Explosionen und leuchtende Gase. George ist begeistert, er kann gar nicht
genug bekommen. Doch als Annie ihm später von echten Ausflügen
ins Weltall berichtet, zweifelt er. Also steckt sie George kurzerhand in
einen Raumanzug, nutzt Cosmos als Portal und los geht der Ritt auf einem
rasenden Kometen
eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit, wie sich
bald herausstellen wird. Kaum erschienen, wurde das
populärwissenschaftliche Sachbuch Eine kurze Geschichte der Zeit von
Astrophysiklegende Stephen Hawking 1988 zu einem Weltbestseller -- und
seitdem immer kürzer und bunter. Ist eine Steigerung zur kürzesten
Geschichte der Zeit noch machbar? Ja, denn in Der geheime Schlüssel
zum Universum vereint Hawking sein Wissen mit dem schriftstellerischen
Talent von Tochter Lucy. Gemeinsam präsentieren sie eine
Abenteuergeschichte über die faszinierenden Geheimnisse von Raum und Zeit.
Seinem lockeren Stil bleibt Hawking, der einmal erklärte, Mikrowellen im
All seien not much good for defrosting pizza, dabei treu. Dank
vereinfachter Erklärungen, zahlreicher Illustrationen und Infotafeln zu
Begriffen wie Materie oder Sonnensystem, dürften
Astrofans ab zehn Jahren ihre Freude an dieser gewinnbringenden Lektüre
haben. Lesemuffel können sich sogar auf das gleichnamige Audiobook
freuen, für das einer der meistgefragten Sprecher, Rufus Beck, an den Start
gegangen ist! -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): tolles hörbuch, auch für Eltern geeignet
Wir haben dieses Hörbuch bei einer Urlaubsfahrt gehört und haben uns
schon auf den Rückweg gefreut, um endlich wieder weiter zu hören ;o)
Rufus Beck ist für uns der ideale Erzähler und ob das Ganze
Stereotypen drinhat oder nicht: egal. Wichtig ist, dass es gefällt.
Und das hat es. Tut einem fast leid, wenn es aus ist. O-Ton meiner
Tochter (7 Jahre): "Es ist sehr gut und lustig noch dazu."
+++++ (ein Amazon Kunde): Innerhalb von zehn Tagen ausgelesen
Habe das Buch für meinen Sohn (10 Jahre) gekauft.
Er hatte es innerhalb von zehn Tagen ausgelesen und war total
begeistert!
Spannende Rahmengeschichte, Wissen wird häppchenweise und leicht
verdaulich präsentiert, tolle Bilder des Sonnensystems...
Ein rundum gelungenes Buch, das das Lesen fördert und Interesse an
Physik und Astronomie weckt!!!
+++++ (ein Amazon Kunde): Rufus Beck macht es perfekt!
...will mich mit meinem Kommentar kurz halten:
eine tolle geschichte...
ein super einstieg in die astrophysik
und die krönung ist die inszenierung durch Rufus Beck!
ich hatte grosse freude daran :-)
mehr als empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Stephen Hawking leichtgemacht
Dieses (Hör-)Buch ist einfach super! Es erklärt das Universum, jedoch
so, dass es sogar Kinder verstehen können. Durch die spannende - und z.T.
auch witzige - Geschichte wird man außerdem zum Zuhören animiert und es
wird mit den ganzen Erklärungen nicht langweilig. Rufus Beck als Leser
macht das Werk komplett. Ich denke, das (vor allem jüngere) Hörer unsere
Galaxie danach mit ganz anderen Augen sehen.
Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen, deshalb gebe ich darauf 5
Sterne. Und ich bin sicher, dass andere Hörer mir zustimmen werden, wenn
ich sage, dass man diese Geschichte garantiert nicht nur einmal hört ;).
+++++ (ein Amazon Kunde): Genial
Wissen in einer spannenden Geschichte verpackt - gelesen von Rufus
Beck, wie immer genial! Meine 6 - jährige Tochter hat die Geschichte gehört
bis sie sie fast auswendig konnte. Ich musste dieses Hörbuch auf meinen
i-Pod laden um sie immer dabei zu haben!
ein amerikanischer traum. die geschichte meiner familie
Autor/Autoren: Barack Obama
Herausgeber: Hanser Belletristik
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien] [Allgemeines] [Politikwissenschaft] [Soziologie] [Sachbuch] [Obama, Barack; Biografien] [Politiker (Biografien/Erinnerungen); Obama, Barack] [USA; Biographien] [Erinnerung] [Erinnerung, Brief, Tagebuch] [Politik, Diplomatie] [Politik, Zeitgeschichte, Recht] [USA]
Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer
Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois
Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate
später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger
gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten
erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34
Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein
Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager
zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen
regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber
nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als
Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas.
So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im
"weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern
einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther
King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich
seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die
Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine
Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines
Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie
ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum
Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich
einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über
seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute
anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig
von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder
Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum
klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber
etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die
ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine
juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer
South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der
Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und
schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime
Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen
nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für
ihn, den schwarzen Amerikaner." --Henrik Flor, Literaturtest Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Begnadeter Schriftsteller
Barack Obama ist, neben allem anderen auch, ein begnadeter
Schriftsteller. Er schreibt flüssig und fesselnd und dabei mit einer
analytischen Prägnanz, die selten ist.
Das Buch macht seinen furiosen Aufstieg plausibel. Die Umstände
seiner Biographie (in Indonesien und Hawaii aufgewachsen,mit amerikanischer
Mutter und kenianischem Vater) macht ihn eher zu einem Weltbürger als zu
einem typischen Amerikaner).
Seine Kindheit war nicht arm, doch in unmittelbarer Nähe von Armut.
Von Anfang an beobachtete er genau und man glaubt ihm, dass die Menschen
ihm wichtig sind.
Am meisten beeindruckt mich die erste eigene Entscheidung, die er in
seinem Leben getroffen hat. Nach seinem Studium begann er in einem Büro in
New York zu arbeiten. Gut ausgebildet,intelligent und smart, war er dafür
prädistiniert, eine klassische Karriere zu machen. Doch schon nach kurzer
Zeit verliess er diese komfortable Position um Stadtteilarbeit zu machen:
Unglamourös, schlecht bezahlt, nahezu hoffnungslos. Das beweist, dass er
von seinem Charakter her wirklich selten ist, gerade in unserer Zeit, deren
Erfolgsverständnis eindimensional geworden ist.
Was mich überraschte: Welche Rolle die Hautfarbe in seinem Leben und
in seinem Denken spielt. Sie ist, neben seinem fast unbekannten Vater, eine
der Haupttriebkräfte seiner Entwicklung.
Das Buch verströmt Optimismus und Kraft, es spornt an und ist dabei
weder pathetisch noch eitel.
Am Ende bleibt dennoch eine Frage: Wie kann jemand nur so perfekt
sein? Er hat sogar richtig pubertiert.
+++ (ein Amazon Kunde): Der leibhaftige amerikanische Traum
Vom Sohn eines kenianischen Ziegenhirten zum 44. Präsidenten der
Vereinigten Staaten - Barack Obamas Lebensgeschichte kann sich sehen lassen
und auch wenn man Politiker im Grunde an ihren Leistungen messen sollte, so
kann es sich doch lohnen, sich mit den familiären Hintergründen des
"schwarzen Kennedys" zu befassen. Und "Ein amerikanischer Traum: Die
Geschichte meiner Familie" ist dafür die beste Quelle, denn das Werk
zeichnet nicht nur Obamas Familiengeschichte nach, sondern wurde vom 44.
Präsidenten der Vereinigten Staaten persönlich verfasst. Dadurch ist es
schon einmal erheblich authentischer als der Großteil jener Biografien die
nach 2008 erscheinen werden, vor allem weil Obama direkteren Zugang zu den
Personen hatte und seine Eltern wie Großeltern bereits verstorben sind.
Dazu kommt, dass Obama seine Biografie vor dem Beginn seiner
politischen Karriere im Landtag von Illinois verfasst hat, nachdem ihm ein
Verleger anlässlich seiner Wahl zum ersten afroamerikanischen Präsidenten
der in Fachkreisen sehr renommierten Harvard Law Review einen Buchvertrag
angeboten hat. Somit ist das Buch relativ frei vom Einfluss der
Wahlkampfstrategen und PR-Berater, die Obama 2008 zum Sieg in den
Präsidentschaftswahlen verholfen haben, während die Wahrscheinlichkeit dass
hier ein Ghostwriter am Werk war, zugleich erheblich geringer ist, als im
Falle von "Hoffnung Wagen" (Originaltitel: The Audicity of Hope), dass 2004
im Rahmen eines auf 3 Bücher ausgelegten Vertrages erschienen ist, nachdem
die Neuauflage von "Dreams from My Father: A Story of Race and Inheritance"
(Ein amerikanischer Traum) bis Sommer 2005 fast 40 Wochen in der New York
Times Bestsellerliste überstanden hat und als von Obama gesprochenes
Hörbuch 2006 sogar einen Grammy abgeräumt hat.
Der Erfolg der beiden Werke Obamas mag dazu beigetragen haben, dass
sich in seinen Reden immer wieder Querverweise auf die Biografie finden
lassen und es Redenschreibern und Ghostwritern so gut gelungen ist, den
persönlichen Stil Obamas für seine Ansprachen zu verwenden, was vielleicht
zu seinem Ruf als brillanten Rhetoriker und sehr "authentischen"
Vortragenden, auch wenn er vom Teleprompter abliest, beigetragen hat.
Manche Passagen mögen sich für Obamas politische Ambitionen sogar als
hinderlich erwiesen haben, wie er im Vorwort zur Neuauflage von 2004 sogar
anmerkt, jedoch ändert das nichts daran, dass er sein Buch im großen und
ganzen genau so wieder geschrieben hätte. Allerdings muss man anmerken,
dass manche der verhängnisvollen Stellen zwar auszugsweise gute Munition
für Gegner abgeben, die Lektüre des Gesamtwerks jedoch viel dazu beitragen
kann, die Beweggründe und Umstände zu verstehen.
Grob unterteilen lässt sich Obamas Biografie in die drei Abschnitte
Kindheit, Chicago und Reise nach Kenia. Dabei erzählt er jedoch weniger
seine Lebensgeschichte, als vielmehr in der Tradition der in den USA sehr
beliebten Ahnenforschung seine kulturelle und persönliche Identitätssuche
herauszuarbeiten. Das führt vor allem dazu, dass das Werk am Ende etwas
unvollständig bleiben muss und viele Ereignisse nur im Schnelldurchlauf
abgehandelt werden, während er der Suche nach sich selbst erheblich mehr
Platz einräumt. Daraus resultiert auch, dass das Werk mit der Reise in das
Heimatland seines Vaters und den Erlebnissen dort, endet. Was aus Barack
Obama nach seiner Rückkehr in die USA wurde, der Beginn seines Studiums in
Harvard, die Wahl zum Präsidenten der Harvard Law Review, die Arbeit als
Anwalt und die ersten politischen Gehversuche bei der Wähleregistrierung,
ja sogar die beginnende Beziehung zu seiner späteren Frau Michelle
Robinson, all das fehlt, da die Erzählung ungefähr 1988 endet. Manches
lässt sich allerdings in Obamas zweitem Buch "Hoffnung wagen" nachlesen,
welches allerdings eher als politisches Manifest/Analyse zur Lage der
Nation gilt.
Obwohl die Biografie, dem deutschen Journalisten Christoph von
Marschall zufolge, weitgehend der Wahrheit entspricht und von verschiedenen
Quellen bestätigt wurde, hat sich Obama einiger "Tricks" bedient, indem er
nicht nur neue Namen für manche Zeitgenossen kreiert, sondern auch manche
Personen fusioniert und Worte in den Mund gelegt hat, die so zwar nicht
gefallen sind, aber grob dem Gesprächsinhalt entsprochen haben. Das ändert
natürlich nichts am hohen Wert des Werkes als biografischer Quelle,
wenngleich es als Autobiografie eher ungeeignet ist. Zum Teil liegt das
daran, weil dem Buch eindeutig ein Inhaltsverzeichnis fehlt, aber auch
aufgrund des fehlenden Namens- oder Personenregisters. Interessant wären im
Zusammenhang mit einer Autobiografie auch Fotos gewesen, die sich jedoch
einzig und allein auf dem Umschlag finden.
Ergo bleibt vieles dem persönlichen Vorstellungsvermögen überlassen
und das passt gut zu Obamas Stil, der sich in "Ein amerikanischer Traum"
von seiner betont verträumten, romantisierenden Seite zeigt. Obwohl es ein
sehr persönliches Stück Geschichte ist und Obama als Autor durchaus immer
wieder Einblick in seinen Gedanken- und Gefühlswelt bietet, bleibt er
unbemerkt relativ oberflächlich, was daran liegen könnte, dass er sich, wie
er zugibt, manche Dinge doch vom Hörensagen her selbst zusammenreimen
musste. Dass es dabei zu einer Verklärung mancher Ereignisse gekommen sein
kann, muss man ihm als Autor zugestehen, denn die subjektive Perspektive
ist in einer Autobiografie durchaus gewollt, besonders wenn er seinem
Umfeld gegenüber kritisch auftritt.
Hinter der blumigen Sinnsuche verbirgt sich jedoch auch die typisch
amerikanische Begeisterung für Ahnenforschung, der Versuch über seine
Abstammung an das Lebenswerk der Ahnen anzuknüpfen und sich direkt in die
Tradition der "amerikanischen Helden" zu stellen und sich so zusätzlich im
historischen Kontext Legitimation für seine Anliegen zu verschaffen. Bei
Obama dient dieser Versuch zwei Zielen, einerseits ihn als liberal zu
positionieren und andererseits als Verkörperung des American Dream
darzustellen, wobei alle Zweifel an seiner Bindung zur black community
ausgeräumt werden sollen. Dabei stellt das Argument, dass Obamas Vater
keineswegs ein einfacher Ziegenhirte aus Kenia war, sondern nach dem Besuch
einer britischen Kolonialschule mit einem Stipendium in den USA und sogar
Harvard studierte, kein wirkliches Hindernis dar, die Betonung dieser
einfachen Herkunft, wie in der Rede vor dem Demokratischen Parteitag 2004,
ist lediglich eine von vielen Floskeln, denen sich Obama aufgrund seiner
besonderen Herkunft bedienen kann.
Barack Obamas Geschichte beginnt nämlich nicht mit seiner Geburt,
sondern in der Jugend seiner Großeltern. Stanley Dunham wuchs selbst bei
seinen Großeltern auf, nachdem sein Vater, der Frauenheld, die Familie
verlassen und seine Mutter sich das Leben genommen hatte. Gramps, wie er
von seinem Enkel später liebevoll genannt wurde, der mit seinen
zurückgekämmten Haaren aussah, wie ein "Itaker", flog bereits als Kind kurz
von der Schule, nachdem er einen Lehrer geschlagen hatte. Später zog er auf
der Suche nach dem großen Abenteuer und Gelegenheitsjobs durch die Staaten
und fand in Madelyn Lee Payne eine Frau die von seiner Weltgewandtheit
fasziniert war. Mit dem Kriegseintritt der USA, meldete sich Gramps
freiwillig zur Armee und so wurde ihre gemeinsame Tochter Ann 1942 auf
einem Armeestützpunkt geboren. Nach mehrfachen Umzügen verschlug es die
Dunhams nach Hawaii, wo die 68erin Ann den idealistischen
Austauschstudenten Barack Hussein Obama kennen lernte.
Obama senior war während der Kindheit und Jugend seines Sohnes
weitgehend eine nicht greifbare Figur, welche nach der Scheidung von Ann
Dunham nur noch ein einziges Mal in das Leben des jungen Barack trat, als
er die Familie eines Weihnachtens für einige Wochen besuchte. Bis zu seinem
Unfalltod, dem Treffen mit seiner Halbschwester Auma und der Reise nach
Kenia blieb Obama sr. eine Projektionsfläche für den Sohn im fernen
Amerika. Nach der Heirat seiner Mutter mit dem indonesischen
Austauschstudenten Lolo Soetoro, aus der Halbschwester Maya Soetoro-Ng
hervorging, übernahm dieser zumindest für einige Zeit die Vaterrolle für
den Jungen, bis "Barry", wie er meist genannt wurde, wieder in die USA
zurückkehrte und fortan bei seinen Großeltern lebte.
In einem Land wo Minderheitenpolitik immer mehr hinterfragt wird und
demografisch bedingte Entwicklungen die Illusion von einer mehrheitlich
protestantisch geprägten weißen angelsächsischen Nation längst zur
Vergangenheit gemacht haben, steht Barack Obamas Erfolgsgeschichte für
einen bedeutenden Ausnahmefall, hat er es doch als erst dritter
Afroamerikaner in den Senat und als bisher überhaupt einziger ins Oval
Office geschafft. Dennoch ist seine ungewöhnliche Lebensgeschichte zwar
Beispiel für die Möglichkeiten des American Dreams, entzieht sich aber
zugleich des Versuchs der Nachahmung, denn am Ende relativiert sich alles,
am Ende ist er der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, der bei den
Großeltern aufgewachsen ist, jedoch immer gute Schulen besuchen konnte und
"die Verzweiflung und die Unruhe der Ohnmächtigen [...] wie sie das Leben
der Kinder auf den Straßen von Djakarta, Nairobi und in der Chicagoer South
Side beeinflusst, wie schmal der Grat zwischen Demütigung und grenzenloser
Wut ist, wie schnell aus Hoffnungslosigkeit Gewalt wird" nie am eigenen
Leib erfahren musste, sie jedoch aus seinen Beobachtungen als Kind,
Sozialarbeiter, Anwalt und Politiker kennt.
Change we can believe in, mag er seinen Wählern 2008 versprochen
haben und doch sollte man nach 8 Jahren George W. Bush nicht von
antiamerikanischen Bush-Bashing in bequeme Heldenverehrung verfallen,
sondern auch Barack Obama, wie jeden Politiker an seinen Taten und nicht
den Worten messen. "Ein amerikanischer Traum" ist keine Offenbarung, es ist
die Hintergrundgeschichte zum Symbolcharakter Präsident Obamas, der darin
Ideale formuliert hat, an denen er legitim gemessen werden kann.
Veränderung sei nur von der Basis aus möglich, daher wollte er
Stadtteilarbeit machen und daher ist "Yes, we can!" ein Wahlspruch der wie
kein anderer zu ihm passt, denn er entspricht Obamas Grundüberzeugung, dass
nur die amerikanische Gesellschaft die Kraft besitzt, die USA zu verändern.
Und man ist geneigt ihm zuzustimmen, ist er doch ein scharfsinniger
Beobachter, dessen Schilderungen der Chicagoer South Side auch viel dazu
beitragen, umstrittene Persönlichkeiten wie Jeremiah Wright und die
gesellschaftlichen Probleme der USA zu begreifen.
"Ein amerikanischer Traum" verkörpert einen besonderen Charme, das
Buch ist aufrichtig und verträumt, eine fast romanartige Suche nach
Herkunft und Identität. Da es noch vor Beginn der wirklich politischen
Karriere Barack Obamas entstanden ist, ist es wahrscheinlich auch erheblich
authentischer und näher am "wahren Obama" dran, als alles was nach 2004
kam. Indes bleibt das Buch in vielerlei Hinsicht sehr schwammig, was es als
Biografie zwar sein darf, aber enttäuschend wirken lässt, wird doch allein
das afroamerikanische und liberale Erbe Obamas behandelt, was ihn allein
aber noch nicht ausmacht. Was fehlt ist das Leben fern der Suche nach sich
selbst, die nackten Fakten, auch jene über Leben und Liebe. Fakt ist,
obwohl 1995 erschienen, behandelt das Werk nur Obamas Leben bis 1988 und
konzentriert sich dabei vor allem auf die kulturellen und familiären
Aspekte, wobei vieles außen vor bleibt, etwa seine Jahre in und nach
Harvard.
Ist man vom oft ausschweifenden und blumigen Stil des US-Präsidenten
nicht ganz hin und hergerissen, ja wünscht man sich ab und zu, vielleicht
etwas konkretere Informationen über Obamas Leben, man könnte enttäuscht
sein. Das heisst nicht, Obamas Werk wäre nicht authentisch, denn genau das
ist es. Gefühle, Gedanken, Einsichten, Obama vermittelt sie hervorragend,
nichtsdestoweniger ist es die Synthese aus dieser emotionalen
Tiefgründigkeit und einer kaum beachteten biografischen Oberflächlichkeit,
aufgrund derer man sich klar sein sollte, dass Obamas "Autobiografie" in
vielerlei Hinsicht den gängigen Vorurteilen entspricht. Inhaltliche
Unausgewogenheit, viele Anekdoten, übermäßige Betonung von bestimmten
Handlungssträngen und all das als Folge der Vorgabe, des Titels und dieser
ist im Original eben "Dreams from My Father: A Story of Race and
Inheritance".
Das Ergebnis ist eine Biografie, wie man sie von Barack Obama eben
erwartet. Wortgewaltig und doch träumerisch, eine Suche nach dem Erbe eines
Mannes den er nie kannte, dessen Idealen er sich aber irgendwie trotzdem
verpflichtet fühlt. Die daraus resultierende Unterordnung des
"Lebenslaufs-Teils" unter die "Identitätssuche" muss man jedoch schlucken,
genauso wie die fehlenden 7 Jahre zwischen der Kenia-Reise 1988 und dem
Erscheinungsdatum 1995, diese passten nicht mehr ins Konzept. Ebenso wenig
erfährt man über politische Zielsetzungen oder Persönliches, sofern
letzteres nicht mit der Suche nach sich selbst oder Kindheitserinnerungen
zu tun hat. Was unterm Strich bleibt sind 90% Roman über die Suche nach den
Wurzeln und 10% Biografie, die es auf mehrere 100 Seiten ausgedehnt sicher
bald in den ersten Barack H. Obama-Biografien nachzulesen gibt. Einzig der
Bonus, dass das Werk von Obama selbst geschrieben ist und viele der Quellen
die er dazu nutzen konnte, bereits verstorben sind, können es langfristig
von den Werken Dritter abheben.
Fazit:
Auch inhaltlich etwas verträumt und ganz eindeutig Obamas Stil
entsprechend, eine fast romanartige und vor allem sehr authentische,
gefühlsbetonte Autobiografie über die Suche nach einer Antwort auf die
Frage "Wer bin ich?".
+++++ (ein Amazon Kunde): American Dream come true
In der enthusiastischen Stimmung nach Obamas Wahl habe ich mir dieses
Buch des künftigen Präsidenten der USA besorgt. Es handelt sich um seine
Autobiographie - aber das Erstaunliche ist, dass sie bereits 1995
erschienen ist, von einem Niemand also, der gerade einmal am Anfang seiner
30er sein Jurastudium beendet hatte und sich eine einjährige Auszeit nahm,
um dieses Buch über sein Leben und seine Familie zu verfassen. Gleichwohl
ist es von einem Menschen verfasst, der sich zu Höherem berufen fühlt und
der weiß, dass er es erreichen wird.
Natürlich hat auch ein Obama vor 14 Jahren nicht geahnt, dass in ihm
ein künftiger Präsident der Vereinigten Staaten schlummert. Und so handelt
es sich - gemessen an der späteren staatstragenden Bedeutung des Autors -
um ein außergewöhnlich offenes und privates Buch. Ein außergewöhnlicher
Fall, denn normalerweise erscheinen solche Lebenserinnerungen erst im
nachhinein und sind versehen mit allen Finessen der Distanzierung, die das
Amt nun einmal mit sich bringt.
Hier lesen wir die erfrischende Geschichte eines Unbekannten, welchem
allerdings aufgrund seiner ungewöhnlichen familiären Geworfenheit eine
außergewöhnliche Lebensgeschichte blüht. Barack ist der einzige Sohn einer
amerikanischen jungen Frau und eines aus Kenia stammenden schwarzen
Studenten. Die Ehe geht bald in die Brüche und die Mutter, die offenbar zu
exotischen Lebensformen neigt, nimmt mit ihrem kleinen Jungen Reißaus nach
Indonesien, wo sie mit einem zweiten Mann lebt. Dort verbringt der kleine
Obama die ersten Jahre seiner Erinnerung und entwickelt schon früh ein
Gefühl dafür, an einem fremden Ort zu leben, wo sie eigentlich nicht
hingehören. Erste Reflexionen über Heimat und Fremdheit drängen sich
bereits dem jungen Obama auf. Der Lebensentwurf in Indonesien scheitert.
Mutter und Sohn kehren zurück in die USA - nach Hawai. Fortan lebt die
Familie zusammen mit den Eltern der Mutter. Der junge Barack Obama wächst
bei den Großeltern auf. Der mehrwöchige Besuch des Vaters aus Kenia ist
eine besonders lesenswerte Episode.
Am meisten beeindrucken allerdings die Reflexionen und Einsichten
über das Schwarz-Sein in der Welt der Weißen. Die Komplexität dieses
Problems wird einem nicht-amerikanischen durch die Bewusstseinsschärfe
Obamas erst wirklich klar. Besonders stark in diesem Zusammenhang ist dann
auch die Passage, in der die versteckten Vorurteile der eigenen Großmutter
deutlich werden - nicht gegenüber ihrem Enkel, aber im allgemeinen. Hier
wird einem einmal deutlich, welch tiefe Bewusstseinsdimensionen Xenophobien
berühren - jenseits aller Multi-Kulti Ideologie. Umso erstaunlicher ist es,
dass es Obama gelungen ist, die Hautfarbe nicht zum Wahlkampfthema zu
machen.
Ein weiterer großer Teil des Buches betrifft seine politischen
Lehrjahre als "Organizer" in den verkommenen sozialen Wohnbausiedlungen
Chicagos. Hier verdient sich Barack in seinen 20er Jahren seine Sporen. In
den Ghettos Chicagos versucht er - getragen vom Enthusiasmus über den
ersten schwarzen Bürgermeister Chicagos in den 80er - Gutes zu tun. Nach
zwei Jahren sozialer Arbeit bekommt er ein Stipendium und geht nach
Harvard. Auch hier wieder die Auseinandersetzung, die alle erfolgreichen
Schwarzen trifft: Bist du einer von uns oder von denen. Aber Obama findet
Alternativen zu diesen Optionen, einen mittleren Weg, der ihn bis an die
einsame Spitze der Vereinigten Staaten geführt hat.
Ein letzter Teil spielt in Kenia, wo Obama vor seinem Studium seine
väterliche Familie aufsucht - der Vater ist bereits verstorben - und sich
mit seinen Ursprüngen auseinandersetzt. Dieser Teil weist kulturell eine
ganz andere Färbung auf und liest sich ausnehmend interessant.
Insgesamt handelt es sich um eine ausgesprochen interessante Lektüre,
die sich auch literarisch überhaupt nicht zu verstecken braucht.
+++++ (ein Amazon Kunde): Kompakt und intelligent
Dies ist nicht eine Lebenserinnerung der üblichen Art, sie enthält
vielmehr als man erwarten könnte.
Barack Obama schrieb dieses Buch bereits im Jahr 1995 und enthüllte
darin seine Seele.
"Dreams from My Father" so nannte er seine literarische Arbeit und
sie war mehr als nur ein Versuch, sich literarisch zu zeigen.
Obwohl, es ist schon der Stil, der seinen Verfasser auszeichnet und
der die Leser mitnimmt. Ein Stil, der rhythmisch bewegt und alles enthält,
was große Literaten auszeichnet.
Man atmet mit.
Das alles ist aber weißgott nicht geradezu einfach zu lesen, obwohl
es einen weiterzieht in diesem großartigen Gemälde eines amerikanischen
Lebens inmitten des ausgehenden 20. Jahrhunderts und hinein ins 21. Es ist
mehr das Interessante daran, dass einiges gesagt wird und sofort gespiegelt
wird in einer fast ausufernden Vernunft. Das ist sichtlich bewegend und
schön zu sehen. Alles, die Kindheit, die Jugend, die alltäglichen
Geschehnisse in vielen Erdteilen und die innere Ausleuchtung des Ganzen,
also auch der Heirat seiner Eltern, die damals nicht einfach zu unternehmen
war und was sich daraus ergab, das alles erscheint in einem sich
spiegelnden Licht voller Hoffnung und Wendungen.
Die Suche nach dem Vater also ist der eigentliche Titel und das
Vorbild dieses Mannes, der sich für die Belange seines Volkes einbrachte
und der einen großen Wert auf Familie und Zusammenleben legte, ist wohl das
Ziel und ist der Beweggrund dieses Buches. Natürlich ist der Autor dabei
auf dem Weg zu sich selbst.
So entsteht ein derart buntes Gewebe amerikanischer und weltgewandter
Lebensart, das alles nur noch interessant und bewundernswert genannt werden
kann.
Sicherlich ist von einem solchen Mann Vieles und sogar Großes zu
erwarten, wir sollten aber nicht übersehen, dass Präsidenten, auch in
Amerika, ja gerade dort im Verbund mit den Mächten stehen, die das Sagen
haben. Das aber gilt überall auf unserer Erde und so sind unsere
Erwartungen gepaart mit der Hoffnung, dass Vernunft und Liebe sich finden
werden. Das ist z.B. ein schönes Ziel. Ich selbst bin guter Dinge, was das
angeht.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr persönlich und aufschlussreich
Der Stil des zum ersten Mal vor ca. 14 Jahren erschienenen Buchs ist
für einen Politiker sehr persönlich gehalten, der Inhalt insgesamt sehr
aufschlussreich. "Ein amerikanischer Traum" beschreibt im Wesentlichen drei
Lebensstationen: Barack Obamas Kindheit in Hawaii und Indonesien, dann den
Beginn seiner politischen Arbeit in Chicago und schließlich die Suche nach
seiner Familie und seinen Wurzeln väterlicherseits in Afrika.
Wer sich ein genaueres Bild des neuen amerikanischen Präsidenten
machen möchte, der sollte das Buch unbedingt lesen. Seine ganze
Lebensgeschichte macht deutlich, dass dies tatsächlich mal wieder ein
"amerikanischer Traum" ist, denn im Grunde könnte er als ein Amerikaner mit
Migrationshintergrund bezeichnet werden: Geboren wird er auf Hawaii -
weitab vom amerikanischen Festland - als Sohn einer weißen Studentin aus
Kansas und eines schwarzen Studenten aus Kenia. Schon zwei Jahre nach
seiner Geburt trennen sich die Eltern wieder. Die Mutter heiratet bald
wieder, diesmal einen indonesischen Studenten, dem sie - zusammen mit
Barack - bald in dessen Heimat (noch weiter vom amerikanischen Festland
entfernt) folgt. Erst mit 10 kehrt Barack Obama nach Hawaii zurück, wo er
zunächst von den Eltern seiner Mutter aufgezogen wird. Dies zeigt
zweierlei: Erstens unterscheidet sich Obama mit seiner Lebensgeschichte
ganz erheblich von den meisten Afroamerikanern, und zweitens erwarb er
schon frühzeitig weit über die USA hinausgehende Erfahrungen, zu denen
beide Familienstränge (väterlicherseits und mütterlicherseits) beigetragen
haben.
Diese frühen Erfahrungen, gepaart mit einer genauen Beobachtungsgabe,
mit Intelligenz und Empathie und den Grundlagen, die er bei seiner
politischen Arbeit in Chicago erworben hat, haben ihn wohl zu der Person
gemacht, die nun auf eindrucksvolle Weise die US-Präsidentschaftswahl
gewinnen konnte.
außer dienst: eine bilanz
Autor/Autoren: Helmut Schmidt
Herausgeber: Random House Audio
Audio CD
Stichworte: [AUDIO/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik] [Politikwissenschaft] [Populäres] [Soziologie] [Deutschland; Politik/Zeitgeschichte (Audio-CDs)] [Politik; Audio-CDs] [Schmidt, Helmut; Audio-CDs] [Zeitdokumente (Audio-CDs)] [Biografie, Brief, Erinnerung, Tagebuch] [Erinnerung] [Hörbuch] [Politik, Diplomatie]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Außer Dienst trifft nicht den Punkt
Faszinierend, phantastisch. Wer das Leben und die Arbeit von Helmut
Schmidt verfolgen konnte und nun eine, ja beinahe schonungslose
Zusammenfassung, liest, muss begeistert sein. Helmut Schmidt hat das Glück,
die Wirkung seines eigenen Tuns aus der Entfernung und innerhalb der
jüngeren Geschichte betrachten zu können.
Jetzt bedauere ich, dass ich dieses, sein Wirken nicht intensiver
verfolgt habe.
Ein Buch, welches Pflichtlektüre für jeden jungen Menschen werden
sollte.
Danke Helmut Schmidt.
glücksbringer - medizinisches kabarett
Autor/Autoren: Eckart von Hirschhausen
Herausgeber: Langenscheidt
Audio CD
Stichworte: [HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Deutsche Wörterbücher] [Belletristik] [Cartoons] [Comics] [Humor] [Hörbuch; Kabarett (Audio-CDs)] [Kabarett (Audio-CDs)] [Hörbuch] [Medizin, Gesundheit, Psychologie] [Roman, Erzählung]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): da gehts dir gleich viel besser
Schlechte Laune - teilen Sie sie nur nicht Ihren Mitmenschen mit. Diese
könnten die CD von Herrn Dr. von Hirschhausen schon kennen und von Herzen
über Sie lachen. Oder Ihnen die CD empfehlen. Wenn man sie gehört hat,
sieht man sein eigenes Unglück und das der Mitmenschen mit anderen Augen
an. Für mich ist die CD ein kleines Stückchen Glück.
+++++ (ein Amazon Kunde): Super!
Alltagssituationen werden perfekt inszeniert und so angesprochen, dass
einfach jeder lachen muss! Dr. med. Eckart von Hirschhausen macht perfekte
Unterhaltung für die ganze Familie!
der baader-meinhof-komplex:
Autor/Autoren: Stefan Aust
Herausgeber: Goldmann Verlag
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft] [Politik (ab 1949)] [Zeitgeschichte] [Baader-Meinhof-Gruppe] [Meinhof, Ulrike] [RAF ( Rote Armee Fraktion )] [RAF - Rote Armee Fraktion] [Rote Armee Fraktion - RAF]
Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem
Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu
Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue
Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt
sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten
Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom
Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung
des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust
lohnt sich tatsächlich! Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie
unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum
Deutschen Herbst 1977 schon bald nach Erscheinen der
Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die
Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der
Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich
weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft
mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher
so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch
getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von
Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem
Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets
auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer
Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich
gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden. Vor allem im
Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon
entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt.
Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus
zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten,
die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben.
Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums
für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR
untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten
Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot
diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher
Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch
in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch,
literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Das aktualisierte und erweiterte Standartwerk zur RAF-Geschichte
Die arg kontrovers diskutierte Verfilmung des von Stefan Aust
verfassten Klassikers zur Geschichte der RAF "Der Baader-Meinhof-Komplex"
wird durch eine komplett überarbeitete und erstmals mit Bildmaterial
versehene Neuauflage des Buches begleitet. Durchgesehen vom Autor und um
100 Seiten Text sowie 150 Fotos erweitert liegt das bei Hoffmann und Campe
erschienene Standartwerk zum Terrorismus in Deutschland gewichtig in der
Hand. Und dies gleich im doppelten Sinne, denn neben den wälzerhaften
Ausmaßen bleibt es bei der schon vor 23 Jahren beim erstmaligen Erscheinen
gültigen Aussage, dass dieses Buch mit seinem populärwissenschaftlichen
Anspruch nicht ignoriert werden kann und Stefan Aust ein fassbares Porträt
der terroristischen Unfassbarkeit sowie der dabei agierenden Personen
geschaffen hat.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gute Dokumentation...
Stefan Aust war 1967 bis 1969 Redakteur der Zeitschrift "konkret", in
der auch Brigitte Meinhof mitarbeitete, bevor sie mit der Befreiung Baaders
in den Untergrund ging und der RAF beitrat. Mit dem RAF-Aussteiger Peter
Homann befreite er 1970 sogar auf eigene Faust die Meinhof-Zwillinge
Bettina und Regine Röhl, die von Mitgliedern der RAF nach Sizilien
verschleppt worden waren. Dafür bekam er Morddrohungen von der RAF.
Daraus erkennt man bereits, wie eng verflochten Aust auch persönlich
mit der von ihm meisterhaft recherchierten Arbeit zur Entstehung und
Zerschlagung der Baader-Meimhof-Gruppe war. 1985 erstmals erschienen, legt
der langjährige Spiegel-Mitarbeiter 1997 eine aktualisierte und erweiterte
Fassung vor, die möglich wurde durch die Einbeziehung der Akten des
Ministeriums für Staatssicherheit der DDR nach dem Fall der innerdeutschen
Grenze 1989. Er betont im Vorwort zur neueren Ausgabe auch, daß u.a.
dadurch bessere Einblicke in das Wissen um den Selbstmord der
Stammheim-Häftlinge bei der RAF selbst und auch in das ganze Ausmaß des
Versagens beim staatlichen Fahndungsapparat im Zusammenhang mit der
Schleyer-Entführung möglich wurden.
Das Buch mag nicht strengen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, da
einzelne Textquellen und ein Literaturverzeichnis fehlen, dennoch ist es
überaus gründlich recherchiert, indem Aust auf Interviews und die Analyse
von 60 laufenden Metern Akten zurückgriff. Es geht streng chronologisch
vor, wenn auch eingeleitet mit dem "Tod in Stammheim" in der Nacht zum 18.
Oktober 1977 als Reaktion auf die mißglückte Entführung der
Lufthansa-Maschine "Landshut".
Im 1. Teil "Wege in den Untergrund" erfährt der Leser anläßlich der
Befreiung Andreas Baaders 1970 die Entstehungsgeschichte der Rote Armee
Fraktion im Gefolge der (versehentlichen?) Erschießung des pazifistischen
Romanistik-Studenten Benno Ohnesorg durch einen Polizisten bei einer
Berliner Demonstration gegen den Schah-Besuch am 2. Juni 1967, die
Führungsgestalten werden dabei in ihrem biografischen Bezug und ihrer
Motivation zum Untergrundkampf gegen den Staat genauer vorgestellt.
Der 2. Teil "Die ungestüme Herrlichkeit des Terrors" beschreibt die
inneren Auseinandersetzungen der RAF-Mitglieder und das tägliche Leben auf
der Flucht vor der staatlichen Verfolgung, die Organisation des Überlebens
mit Banküberfällen, Klau von Autos und Anmieten von Wohnungen, Aufsuchen
von Unterschlupfmöglichkeiten bei Sympathisanten und die Verhaftungen der
ersten RAF-Mitglieder im Sommer 1972.
Im 3. Teil "Die Kostüme der Müdigkeit" geht es um den Terror der
Organisation "Schwarzen September" 1972 im Zusammenhang mit den olympischen
Spielen, durch den palästinensische Gefangene in Israel mittels brutaler
Gewalt freigepreßt wurden und deren Beispiel von den Inhaftierten der RAF
als vorbildlich gelobt wurde. Berichtet wird im Folgenden die lange
Untersuchungs- (Isolations-) haft der 5 Kernmitglieder der Gruppe (Andreas
Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof, Hoger Meins und Jan-Carl Raspe) mit
mehreren Hungerstreiks und Zwangsernährung, die Holger Meins schließlich
das Leben kosteten. Es wird deutlich, wie gut es den Gefangenen gelang,
sich trotz Isolation zu verständigen und sogar Waffen einzuschmuggeln. Der
Sturm einer sich formierenden 2. RAF-Generation auf die deutsche Botschaft
in Stockholm zur Befreiung der Baader-Meinhof-Bande im April 1975
scheitert. Dafür war vorher geglückt die Freipressung der sechs
Inhaftierten Horst Mahler, Verena Becker, Gabriele Kröcher-Tiedemann,
Ingrid Siepmann, Rolf Heißler und Rolf Pohle anläßlich der Entführung des
Berliner CDU-Spitzenkandidats Peter Lorenz im Februar 1975.
Der 4. Teil behandelt den Strafprozeß, der der Baader-Meinhof-Gruppe
gemacht wird und sich vom 21. Mai 1975 bis zum 28. April 1977 hinzog,
unterbrochen nur kurz vom Selbstmord Ulrike Meinhofs in ihrer
Stammheim-Zelle in der Nacht zum 9. Mai 1976.
Im 5. Teil "44 Tage im Herbst" wird schließlich geschildert die
Entführung und schließliche Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns
Martin Schleyer, die vergebliche Entführung der Lufthansmaschine "Landshut"
mit dem Reflex des Selbstmordes der 3 Stammheimhäftlinge Baader, Ensslin
und Raspe, sowie dem mißglückten Selbstmordversuch Irmgard Möllers in der
Nacht zum 18. Oktober 1977.
Das sehr lesenswerte Buch ist möglichst neutral geschrieben und
informiert sachlich und sehr umfassend über alle wichtigen Details dieser
10 Jahre bundesdeutscher Geschichte vom "heißen Herbst" 1967 bis 1977. Von
mir daher uneingeschränkt 5 Sterne. (13.12.08)
++++ (ein Amazon Kunde): erhellend erschreckend
Sie können die vielen Kommentare lesen, der Einblick zum Thema RAF ist
enorm.
Nur zwei besondere Aspekte die hier auffallen:
- Hat sich während der Zeit des Kampfes gegen die RAF je jemand
wirklich mit deren Thesen auseinandergesetzt? Auch mit deren ursprünglichen
Thesen? Verwunderlich, wie wenig es danach aussieht und wie wenig Aust zu
Ansichten von Baader, Meinhof und Co schreibt.
- Der erschreckende zweite Aspekt: Aust wirft Fragen auf. Wie beugt
ein Staat sein eigenes Recht um Recht zu schaffen? Nicht nur Fehler sondern
auch bewusste "Fehler" des Polizeiapparates werden aufgedeckt und
hinterfragt. Ein überforderter Staat greift zu auf rechtsbrechende
Kontrolle?! Automatisch stellt sich der Leser die Frage nach Parallelen zu
heute.
Das Buch ist lesenswert, ein Stück der Geschichte des
Nachkriegsdeutschlands, ein Teil unserer Geschichte und vielleicht die
Chance in Zusammenhang mit Film und Buch auch die inhaltlichen Fragen der
RAF aufzuarbeiten und als Volk zu verarbeiten. Vielleicht auch die Chance
stärker für das Thema der staatlichen Überwachung sensibilisiert zu werden.
+++++ (ein Amazon Kunde): Zu Recht das Standardwerk zum Deutschen Herbst
Wertfreie Dokumentation, Versuch die Gedanken und Hintergründe der RAF
begreiflich zu machen, extensive Schilderung der Schnittstelle RAF - Staat
(vor und nach Verhaftungen). Ausführliche Dokumentation der Sichtweise der
Gefangenen. Besser kann man ein Buch zu diesem Thema nicht schreiben.
wunschkalender 2009: träume können wahr werden!
Autor/Autoren: Bärbel Mohr, Pierre Franckh
Herausgeber: Koha
Broschiert
Stichworte: [KAL/Sachbücher/Spiritualität] [Esoterik] [Taschen-Kalender] [Wunsch]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Bin schon auf die praktische Umsetzung gespannt
Nachdem ich mich schon intensiv mit dem Wünschen beschäftigt habe, habe
ich mir diesen Wunschkalender gekauft.
Als Einsteiger in Sachen Wunschkalender ist es natürlich schwierig
den Artikel korrekt zu beurteilen. Denn die eigentliche Beurteilung kann
aus meiner Sicht eigentlich erst mit dem längeren Gebrauch des Kalenders
stattfinden. Erst dann ist man wohl in der Lage die Qualität richtig
beurteilen zu können.
Die einführenden Artikel und Erläuterungen gefallen mir sehr gut.
Aber wie schon geschrieben, letztendlich wird sich die Qualität dann mit
der praktischen Umsetzung im Laufe des Jahres erweisen.
Ich will diesen Kalender nicht nur als "Wunschkalender" sondern auch
als "Terminkalender" benutzen. Hier hätte ich mir gewünscht, wenn noch
etwas mehr Platz für Eintragungen vorhanden wäre.
Denn ich kann mir gut vorstellen, dass durch den gleichzeitigen
Gebrauch auch als "Terminkalender" beschäftigt man sich noch intensiver mit
dem "Wunschkalender". Man ist dann indirekt gezwungen, in den Kalender zu
schauen und wird dann auch so manchen schöne Tagesaffirmation stossen.
Ich gebe diesem "Wunschkalender" 4 Sterne aus den o.g. Gründen.
Freue mich aber schon darauf ihn richtig und gut anzuwenden, so dass
es dann hoffentlich einen Folgekalender geben wird, denn ich dann
möglicherweise mit 5 Sternen beurteile.
+++++ (ein Amazon Kunde): Der Kalender als perfektes Werkzeug zum erfolgreichen Wünschen
Zu Weihnachten habe ich von meiner Freundin den Wunschkalender 2009
bekommen.Ich bin begeistert! Ein kleiner, leichter Kalender im handlichen
Format. Bereits beim Aufklappen merkt man, wie sinnvoll der Platz
ausgenutzt wird, die Einleitung ist auf zwei knappen Seiten bereits im
Umschlag platziert. Eine Seite von Bärbel Mohr, eine Seite von Pierre
Franck - zwei meiner Lieblingsautoren zum Thema Wünschen und bekommen :-)
Dann folgen eine Handvoll Seiten mit allen wichtigen Regeln für
erfolgreiches Wünschen und der eigentlichen Gebrauchsanweisung - eine kurze
Zusammenfassung des Buches "Erfolgreich wünschen" von Pierre Franckh,
ergänzt durch sehr schöne Vorschläge, wie das ganze Potenzial des Kalenders
ausgenützt werden kann - zum Beispiel mit dem monatlichen Termin mit sich
selbst oder den Erfolgsmeditationen.
Der Kalender bietet auch am Anfang eines jeden Monats eine Extraseite
mit (abwechselnd) inspirierenden Erfolgsgeschichten oder einigen besonders
schönen Wunschformulierungen zu den wichtigsten Themen Partnerschaft, Geld
und Beruf. Meine persönlichen Favoriten sind die "Wunschmeditation zum
Geburtstag" und die sehr schöne Wunschmeditation zum Jahresrückblick -
natürlich auch mit dem Ausblick auf das kommende Jahr. Gerade jetzt - in
der Zeit "zwischen den Jahren" - kommt mir diese Wunschformulierung gerade
zur rechten Zeit.
Jetzt kommt natürlich noch der Kalenderteil - die große Chance,
wirklich jeden Tag an die eigenen Wünsche zu denken. Es gibt ein paar
schöne Symbole, die die wichtigen Wunschbereiche darstellen: Beruf, Geld,
Beziehungen, Gesundheit, Kinder, Sinnliche Begegnung, Wohlfühlen zu Hause,
usw. ...
Diese Symbole finden sich auch im Kalenderteil wieder und markieren
astrologisch günstig ausgewählte Tage für diese Themen. Selbst wenn man
dieser Auswahlmethode eher weniger Glauben schenken möchte, so erinnern
doch die liebevollen Symbole (besonders schön: die Delfine für den Bereich
"Kinder") daran, sich immer wieder mit allen diesen Themen zu befassen -
und wenn das sehr viele Kalendernutzer gleichzeitig tun, dann entsteht ja
auch eine "verstärkte Gedankenenergie"... Jeden Monat gibt es ausserdem am
17. einen Wunschtag, an dem eben die Wunschenergie mit anderen Wünschern
gebündelt werden kann und dreimal im Jahr beteiligen sich auch Bärbel Mohr
und Pierre Franckh an den Wunschterminen - diese sind dann mit dem Symbol
für die "Turbo-Wunsch-Termine" gekennzeichnet.
Zu guter Letzt noch die Details, die diesen Kalender für mich
vollends zum Schatz machen: Jeder Tag hat ein knappes Tagesmotto,
beispielsweise jetzt am 29. Dezember (mit diesem Montag startet der
Kalender 2009): "Ich spüre und entdecke mein Umfeld", oder für den 2.
Januar: "Ich bin voller Vorfreude auf das Jahr".
Jede Woche findet Platz auf einer Doppelseite - und der Platz zum
Notieren ist vor allem für die eigenen Wünsche und für dann folgende
"Beobachtungen" und "Zufälle" gedacht. Ein Feld ist frei für die Wünsche
der Woche" und insgesamt ist dieser Kalender wohl ein ganz feines Werkzeug,
um Tag für Tag mit den eigenen Wünschen zu arbeiten und eher weniger, um
sich Termine und Zwänge zu notieren.
Dass in diesem Kalender auch noch alle Mondphasen und
Tierkreiszeichen vermerkt sind ist ein äusserst praktisches Detail, wenn
man sich zusätzlich auch noch mit den günstigen Mondphasen befassen möchte
- und sei es nur, um zu beobachten, welche Tagesqualität eben der Mond im
Steinbock oder im Zwilling entwickelt - die erläuternden Stichworte für
solche Zeitqualitäten sind selbstverständlich auch im Einleitungsteil
enthalten.
Mein Fazit: Ich finde den praktischen Nutzen sehr ausgeprägt, denn
eines der Haupthindernisse beim erfolgreichen Wünschen ist meines Erachtens
doch immer wieder der fehlende Ort, um sich Wünsche zu notieren oder die
fehlende Form, um Beobachtungen zu dokumentieren. Ein Kalender löst diese
beiden Probleme auf sehr elegante Art.
Ich wünsche mir für die nächste Ausgabe (2010) noch einige
Blanko-Seiten, die ich mit ausführlichen Wunsch-Beschreibungen füllen
kann...
+++++ (ein Amazon Kunde): Wunderbar!!!
Hoffentlich gibt es diesen Kalender dann auch für 2009!
Ist ein stetiger Begleiter auf unserem Küchentisch und wir schauen,
dass wir die besonders günstigen Bestelltage jaaaa nicht verpassen! Ein
wunderschönes Werk von Bärbel Mohr und Pierre Franckh.
Ganz ganz toll!!!!!
......und hiermit bestelle ich beim Universum, dass es diesen
Kalender - in dieser Form - weiterhin geben wird!!! :)))))
Vielen Dank an meine beiden Lieblings - TOP Autoren!
ginger76
+++++ (ein Amazon Kunde): Anfänger
Wer nicht weiß, wie man richtig wünscht, erhält mit dem Kalender eine
Einleitung für das erfolgreiche Wünschen, Wunschformulierungen und
Erfolgsbestellungen. Das handliche Format erlaubt es zudem, den Kalender
immer und überall dabei zu haben. Die Wünsche werden notiert, so lässt sich
einfach nachvollziehen, ob auch alles in Erfüllung gegangen ist. Täglich
sind die Mondphasen und Sternzeichen vermerkt; anhand genauer Erläuterungen
kann man dann erkennen, welche Wünsche gute Aussicht auf Erfüllung haben.
Dabei helfen auch kleine Symbole, wie z. B. ein Vollmond, ein Neumond, ein
Herz, Delfine usw. Ich probier es aus in 2008!
+++++ (ein Amazon Kunde): Dieser Kalender ist der Hammer
Wow, dieser Kalender begeistert mich immer noch.
Es sind die Tage gekennzeichnet mit kleinen Symbolen,
welche Bestellung (z.B. Geld, Wohnung, Job ect)
man an diesem Tag bevorzugt aufgibt. Ebenso sind
Turbowunschtermine sowie Turbowunschtermine plus
(= bestimmter Tag mit Uhrzeit, an dem die Wünsche
besonders gut in Erfüllung gehen) enthalten.
Zusätzlich ist für jeden Tag noch eine positive
Affirmation angegeben.
Desweiteren hat dieser Kalender auch eine sehr gute
Einleitung zum Thema: Bestellen beim Universum,
sowie auch mal ab und zu kleine Übungen.
Begriffe
|8 - 12 Jahre| AUDIO/Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre| AUDIO/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik| Allgemeine Gesamtdarstellungen| Allgemeines| Astronomie| Baader-Meinhof-Gruppe| Belletristik| Biografie, Brief, Erinnerung, Tagebuch| Cartoons| Comics| Deutsche Belletristik| Deutsche Geschichte| Deutschland| Deutschland, Geschichte| Deutschland; Politik/Zeitgeschichte| Deutschland; Politik/Zeitgeschichte (Audio-CDs)| Erinnerung| Erinnerung, Brief, Tagebuch| Esoterik| Geschichte| HC/Sachbücher/Geschichte| HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Deutsche Wörterbücher| HC/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Listenbücher| HC/Sachbücher/Philosophie, Religion| HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien| Himmel (astronomisch)| Humor| Hörbuch| Hörbuch für Kinder| Hörbuch; Kabarett (Audio-CDs)| KAL/Sachbücher/Spiritualität| Kabarett (Audio-CDs)| Kinderbücher| Kindersachbuch| Lexika| Medizin, Gesundheit, Psychologie| Meinhof, Ulrike| Nachschlagewerke| Naturwissenschaften| Obama, Barack; Biografien| Philosophie| Politik| Politik (ab 1949)| Politik, Diplomatie| Politik, Staat, Zeitgeschichte| Politik, Zeitgeschichte, Recht| Politik; Audio-CDs| Politiker (Biografien/Erinnerungen); Obama, Barack| Politikwissenschaft| Populäre Darstellungen| Populäres| RAF ( Rote Armee Fraktion )| RAF - Rote Armee Fraktion| Rekord| Rekorde| Roman, Erzählung| Rote Armee Fraktion - RAF| Sachbuch| Sachbücher| Schmidt, Helmut| Schmidt, Helmut; Audio-CDs| Soziologie| TB/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft| Taschen-Kalender| Telefonbücher, Kursbücher| USA| USA; Biographien| Universum| Weltraum; Kinder-/Jugendlit. (Audio-CDs)| Weltrekord| Wunsch| Zeitdokumente (Audio-CDs)| Zeitgeschichte|
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