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Eine kurze Geschichte von fast allem | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch

Stichworte: [Wissenschaft] [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]

Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Naturwissenschaft-Geschichte
Es ist ein Sachbuch , liest sich jedoch so flüssig wie ein interessanter Roman, unterteilt in themenbezogene Abschnitte von der Entstehung des Universum bis heute. Bill Bryson gibt vor, von Naturwissenschaften "keine Ahnung" zu haben. Nun, das Gegenteil ist der Fall. Er führt den Roten Faden der Geschichte von einem Thema zum nächsten und zeigt dabei ein so hohes erzählerisches Können, dass es mir oft schwer gefallen ist, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Am Anfang zeigt er die Größenverhältnisse der Planeten und gegenseitige Entfernungen zueinander in einem Maßstab, den man leicht begreift. Später schreibt er über die Erde umgebende Atmosphäre: wäre die Erde so groß wie ein Globus, die Atmospäre wäre nur einige Lackschichten dick. Er geht sehr detailliert auf zahlreiche geschichtliche Entwicklungen ein und ich muss daher hervorheben, dass ein gewisses Interesse für Naturwissenschaften vorhanden sein sollte, da man sonst mit zu vielen Einzelheiten überfordert wird. Aber gerade diese oft ins Detail gehenden geschichtliche Zusammenhänge machen seine Erklärungen für mich anschaulich und das Buch interrsant.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln.

top der schwarze schwan. die macht höchst unwahrscheinlicher ereignisse

Der schwarze Schwan. Die Macht höchst ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Nassim Nicholas Taleb
Herausgeber: Hanser Wirtschaft
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft] [Politikwissenschaft] [Populäre Darst.] [Soziologie] [Sozialwissenschaft, Recht, Wissenschaft / Wirtschaft] [Wirtschaftsbuchpreis Financial Times / getAbstract] [Wahrscheinlichkeit - Wahrscheinlichkeitstheorie] [Wahrscheinlichkeitstheorie ( Wahrscheinlichkeit )]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Buch für die Finanzkrise und alle Krisen die noch kommen werden
Ich musste bei diesem Buch erst einmal nachschauen, wann es geschrieben wurde, denn es liest sich so, als beschreibe es die aktuelle Finanzkrise (Stand Dez. 2008) aus einer geschichtlichen Warte! Das Unwahrscheinlichste ist eingetreten und keiner hat es kommen sehen (auch wenn im Nachhinein jetzt etwas anderes behauptet werden wird). Hätte ich das Buch doch nur ein Jahr früher gelesen ;-) Es hat mir sehr viele Aspekte zum Thema Wahrscheinlichkeiten / Statistik / Vorhersagen eröffnet, die ich in meinem Studium zwar gelernt habe, mich dabei aber meist ein komisches Gefühl begleitet hat. Die Widmung an Benoit B. Mandelbrot (von dem mich das Buch: "Fraktale und Finanzen: Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin" begeistert hat) war für mich übrigens der Kaufgrund. Und ich wurde nicht enttäuscht! Zusammengefasst: Die Möglichkeit, dass Dinge passieren, die wir (unsere Finanzberater und wer auch immer Dinge über die Zukunft verfasst) überhaupt nicht auf der Naht haben, ist viel eher gegeben als wir denken. In vielen (nicht allen) Bereichen des Lebens gibt es kein gemitteltes Risiko das berechnet werden kann, sondern nur hop oder top. Stellen Sie sich darauf ein. Wir wiegen uns in Sicherheit von mathematischen Modellen, die dem Außergewöhnlichen und dem Extremen viel zu wenig Platz einräumen und wundern uns dann, dass es in die Hose geht. Der Schreibstil ist - gelinde gesagt - aggressiv, aber das macht es nur amüsanter zu lesen. Randnotiz: Einige Kommentatoren empfinden das Buch als zu banal - richtig, naja vielleicht! Aber lieber banal und "im Großen und Ganzen richtig" als "Genau falsch".
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein außerordentlich wichtiges Buch mit mannigfaltigen philosophischen und auch theologischen Implikationen
Man kann dieses außergewöhnliche Buch lesen als ein Wirtschaftsfachbuch. Jedenfalls kann man es allen Ökonomen und Wirtschaftspolitikern nur dringend zur Lektüre empfehlen. Man kann es aber auch lesen als ein philosophisches Werk, ein Buch, das sich ausführlich befasst mit Phänomen, die unvorhergesehen geschehen, die niemand voraussagen kann und deren nachträgliche Erklärung auch nicht wirklich befriedigt. Nassim Nicholas Taleb war über zwei Jahrzehnte Börsenhändler an der New York Stock Exchange. Aus dieser Tätigkeit hauptsächlich mit Derivaten hat er auch eine Vielzahl seiner in diesem Buch dokumentierten Erkenntnisse gewonnen. Er gilt heute als "Hauptdissident der Wall Street" und will der Öffentlichkeit die Augen öffnen über das, was eigentlich nie passieren dürfte - und was dann doch ständig geschieht. Der Titel des Buches spielt auf die Überzeugung der Europäer an, die bis ins 17. Jahrhundert dachten, es gäbe nur weiße Schwäne, bis nach der Entdeckung Australiens dort schwarze Schwäne entdeckt wurden. Talebs Frage ist folgende: Kann es eine Theorie der Katastrophe geben, mit der sich der Mensch und die Gesellschaft, in der er lebt, vor dem finanziellen, persönlichen und politischen Desaster schützen können ? In seinem schon 2003 in den USA erschienenen Buch, das jetzt auf Deutsch vorliegt, hat er die Finanzkrise, die 2008 aus heiterem Himmel zu kommen schien schon vorhergesagt. Vor allem hat er beschrieben, warum sie kommen wird, - und er hat recht behalten. Von den vielen anderen Katastrophikern aller Couleur unterscheidet Taleb aber sein weiter Ansatz, der sich eben nicht nur auf die Finanzkrise beschränkt, sondern der, so sagt er, auf die Politik, auf Menschheitsfragen und auch auf das persönliche Leben übertragbar ist. Ein Treppenwitz ist es dabei allerdings, dass dieser Mann derzeit als der großer Prophet gefeiert wird, wo er doch in seinem Buch genau beschreibt, dass gerade die Tendenz, Entwicklungen zu berechnen und vorhersagen zu wollen, eine der Ursachen darstellt dafür, dass Wirtschaft und Gesellschaft dann von Katastrophen so hilflos überrascht werden. Taleb sagt, die Menschen sind blind gegenüber dem Zufall und blind gegenüber dem Risiko, gerade da, wo Experten irrtümlich glauben, die Risiken berechnen zu können. Meistens klammern Entscheidungen, die in die Zukunft gerichtet sind, konsequent die Möglichkeit aus, dass es dabei zu einer unerwarteten Katastrophe kommen könnte, zu einem sogenannten "Schwarzen Schwan". Einem Ereignis also, das ein absoluter Ausreißer ist, und außerhalb regulärer Erwartungen liegt. Zweitens hat dieses Ereignis enorme Auswirkungen und es werden im Nachhinein die unmöglichsten Erklärungen dafür konstruiert. Er nennt viele Beispiele für "Schwarze Schwäne", die nicht alle restlos überzeugen: die derzeitige Finanzkrise, die Anschläge des 11. September, ein Tsunami wie der vor einigen Jahren, die Auslösekette für den Ersten Weltkrieg, die militärische Hilfe der USA für die Islamisten in Afghanistan gegen die sowjetische Besatzung... Aber es gibt auch positive Schwarze Schwäne. Er nennt als ein historisches Beispiel dafür die zufällige Verunreinigung einer Laborprobe mit Penizillinschimmel, die zu einer völlig neuen Form der Infektionsbekämpfung führte. Natürlich hat man einen solchen Mann oft gefragt ( er ist in Talkshows und Interviews ein willkommener Gast), wie der Mensch solche Katastrophen verhindern kann. Taleb stellt die Fähigkeit des Menschen dazu grundsätzlich in Frage und empfiehlt stattdessen, nicht zu versuchen, die Wahrscheinlichkeit bestimmter Katastrophen vorherzusagen, sondern sich einfach auf die Tatsache vorzubereiten, dass es eine Katastrophe geben wird. Das heißt schlicht und einfach, Bereiche zu meiden, die im weitesten Sinn katastrophenträchtig sein könnten. Aktien zum Beispiel, das Bauen in einer Erdbebenregion wie Los Angeles u.v.a. Während Taleb immer wieder in seinem lesenswerten Buch in der Tradition anderer großer Denker und Philosophen Zurückhaltung fordert, lernt der Leser viel über die großen Philosophen und über die Geschichte der Ökonomie, ohne es richtig zu merken. Auch wenn es manchmal in der Fülle der Beispiele den Überblick verliert, zieht einen das Buch mit vielen interessanten Überlegungen und Geschichten in seinen bezaubernden Bann. Am Ende dieser Lektüre ist der Leser nicht nur schlauer, sondern auch um Vieles skeptischer, was Prognosen angeht. Wir können uns nicht absichern; wer das behauptet, ist ein Scharlatan. Menschen müssten lernen, so denkt der Rezensent, der immer auch mal wieder über die theologische Bedeutung von Vorgängen nachdenkt, mehr auf sich selbst zu vertrauen und zu lernen, dass alles endlich ist, auch ihr Leben, ihr Wohlstand , ihre Gesundheit, ihr Glück. Jeden Tag neu dankbar das Leben annehmen und leben, anstatt wie der Reiseesel Mallorca bei Janosch immer nur in der Ferne zu leben, weil doch dort angeblich das Glück wohne... (vgl. Janosch, Komm, wir finden einen Schatz!), darauf kommt es an. Die Sucht nach Vorhersagen, die Illusionen, die sich Menschen und Politiker dabei hingeben, das ist das eigentliche Opium, das sie konsumieren und mit dem sie ihr Leben glauben zu bewältigen, und nicht, wie viele Kritiker in letzter Zeit wieder verstärkt meinen, die aufgeklärte Religion. (vgl. hierzu: Alexander Kissler, Der aufgeklärte Gott, Pattloch 2008).
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine Ode an das selbständige Denken
Der Empiriker befasst sich damit, daß es unmöglich ist aufgrund der Vergangenheit Prognosen für die Zukunft zu treffen und erklärt warum man Experten, Statistikern usw. nicht so einfach glauben sollte, vor allem in wirtschaftlichen Belangen. Macht aber glaubhaft, daß Kaffee trinken weiterhin sicher ist, da die Billionen Elementarteilchen aus denen der Becher besteht nicht mehrmals hintereinander in die gleiche Richtung springen werden damit dieser von selbst umfällt. Er schreibt von der Angewohnheit vieler Menschen nur die Infos zu akzeptieren, die in ihr Weltbild passen, wie sie sich dadurch selbst behindern, daß durch welche Kontrollzwänge psychische Krankheiten entstehen und aus welchen Gründen in der Religion halt gesucht wird. Davon daß viele glauben mehr zu wissen als sie es tatsächlich tun und der umgekehrte Fall eine wahre Rarität ist. Daß wenn wir den Erwartungen von anderen nicht entsprechen es nur wehtut wenn wir diese selbst hegen. Ein wirklich tolles, interressantes, intelligentes und witziges Buch, das motiviert, zum nachdenken anregt und lehrreich ist. Geeignet für alle, die sich dafür interressieren, warum die Welt ist wie sie ist. In diesem Sinne: immer schön neugierig und skeptisch bleiben !!
+++++ (ein Amazon Kunde): Vorsicht, nichts für fanatischer Statistiker
Taleb beschreibt auf hervorragende, allerdings sehr eigensinnige und gewöhnungsbedürftige Weise ein Phänomen, das uns alle betrifft, ob wir das nun wollen oder nicht. Interessant auch das Timing seines Buches, das just zu einem Zeitpunkt erscheint, an dem seinem beispielhaften Truthahn, der bis jetzt nur gefüttert wurde, und der deshalb so falsche Schlüsse über das Wesen der Welt gezogen hat, unvermittelt der Hals umgedreht wird. Einer von Talebs Lieblingsfeinden sind dabei quantitative statistische Methoden zur Einschätzung wirtschaftlicher Risiken und dabei insbesondere Normalverteilungen. Dabei grenzt er zwischen Fällen ab, in denen diese statistischen Methoden zulässig sind, dem so genannten "Mediokristan" und denen, in denen sie katastrophal versagen, dem so genannten "Extremistan". Leider rutscht der Autor stellenweise in esoterisches Geschwafel ab, etwa wenn er über fraktale Symmetrien in der Natur fantasiert. Leider versäumt er es auch, und das ist sein größtes Problem, darauf hinzuweisen, dass Normalverteilungen beileibe nicht das einzige statistische Instrument sind, eine Tatsache, an der viele Kritiker, unter anderem in hier veröffentlichten Rezensionen, ansetzen. Diese Kritik erinnert jedoch eher an picklige StarTrek-Fans, die über die Form von Warpkernen diskutieren, anstatt sich darüber klar zu sein, dass es gar keine Warpkerne gibt. Wer jedoch im Gegensatz zu einigen dieser Kritiker zwischen den Zeilen lesen kann, genügend Intelligenz besitzt, die angesponnenen Gedankenfäden fortzusetzen, und begreift, dass das Leben kein Schachspiel ist, wird erkennen, dass sich Talebs Kritik auch auf andere mathematische Methoden erweitern lässt. Es geht in diesem Buch daher letztendlich um die Wahnvorstellung, alles und jedes im Leben ließe sich quantifizieren und statistisch schematisieren. Nehmen wir das Buch als Anregung zu eigenen Gedanken.
++++ (ein Amazon Kunde): Heiterer Glaubenskrieger
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, ein interessantes Buch in den Händen zu haben, wenn neben Fünfsternbewertungen auch solche mit nur einem zu finden sind. Denn dies deutet meist darauf hin, dass es sich um Angriffe auf Glaubensmodelle handelt, deren Infragestellung Verhaltensmuster ebenso erschüttern wie Institutionen und Bildungsstätten. Entsprechend harsch reagieren denn auch viele Leser. Ein Meisterwerk, wie der Chefredaktor von Wired, Chris Anderson, das Buch von Nassim Nicholas Taleb bezeichnet, ist es zwar nicht. Aber zur Lektüre kann ich es allemal empfehlen. Selbst wenn mich die Übersetzung wenig überzeugt und der Autor allzu sehr dazu neigt, gesprochene mit geschriebener Sprache zu verwechselt. Mir gefiel dieser essayistische Rundschlag gegen Wahrsager, Kurventechniker und Planungsfritzen. Zumal sie ihre Lehren noch immer ohne großen Widerspruch und meist gut bezahlt weitergeben. Ironie des Schicksal ist es, dass Talebs Buch selber ein schwarzer Schwan ist und Auflagen erreicht, die sich zwar jeder Autor wünscht, aber kaum beeinflussen kann. Der ehemalige Trader mit libanesischen Wurzeln schrieb wie viele andere Autoren nichts Neues, hatte jedoch das Glück, dass seine Version Aufmerksamkeit erregte und sich ausbreitete. Und da sich sein Schreibstil auch von allem unterscheidet, was in Creativ Writing-Seminaren oder Fernkursen für künftige Erfolgsautoren gelehrt wird, weckt ein solcher Erfolg noch mehr Neid. Nassim Nicholas Taleb füllt die Seiten aber bestimmt nicht mit Banalitäten, wie ihm einige Rezensenten unterstellen. Denn wäre dem tatsächlich so, würde die Welt anders aussehen. Obwohl ich kein diplomierten Statistiker oder versierter Mathematiker bin, waren mir die unzähligen Gaußschen Normalverteilungen mit ihren Glockenkurven schon in jungen Jahren suspekt. Und als ich mich dann später für die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu interessieren begann, wurde mir auch klar, woher diese Abneigung stammt. Das Alltagsleben kümmert sich herzlich wenig um Theorien, die mit der Praxis wenig zu tun haben. Komplexe Systeme lassen sich weder mit schönen Kurven, noch mit verdünnter Quantenphysik festhalten oder beschreiben. Der Stil des Autors mag für viele Leser gewöhnungsbedürftig sein. Doch im Zweifelsfall ziehe ich gehobenen Smalltalk einem abgehoben Wissenschaftsreferat vor. Und dass sich ein Autor das Recht nimmt, seine Weltanschauungen mit biografischen Elementen zu garnieren, stört mich offenbar sehr viel weniger als andere Leser. Allerdings fand auch ich, der Autor wiederhole sich allzu oft und habe den roten Faden öfters aus den Augen verloren. Zudem mag ich es nicht besonders, wenn sich ein Autor profiliert, indem er andere mit dem billigen Trick ausgewählter Zitate niedermacht, ohne diese in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Aber mehr als einen Stern Abzug sind mir diese Verfehlungen nicht wert. Denn schließlich geht es um die Verbreitung einer Botschaft, die Beachtung verdient. Und die heißt in extremer Verkürzung: Selbst wenn wir für unser Seelenheil nach stimmigen Geschichten dürsten, bleibt die Wirklichkeit unberechenbar und überraschend. Mein Fazit: Die Paradoxien komplexer Systeme, wie das Leben nun einmal eines ist, lassen sich schlecht in den gängigen Formen beschreiben. Nassim Nicholas Taleb, früher selber ein Vertreter der planenden Zunft, konfrontiert seine Leser auf unterhaltsame Weise mit Problemen, die für einige offenbar banal sind, aber für die meisten trotzdem zu alltäglichen Hindernissen werden. Für Leser, die nicht jedes Wort und jede Argumentation auf die Goldwaage legen, ist die Lektüre dieses verbalen Rundschlags sicher ein Gewinn. Trotz holperiger Übersetzung, unnötigen Längen und einem verblassten roten Faden.

top warum affen für die liebe zahlen: noch mehr pleiten und pannen im bauplan der natur

Warum Affen für die Liebe zahlen: Noch mehr ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Jörg Zittlau
Herausgeber: Ullstein Hc
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Natur/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Tiere] [Wissenschaft]

Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Harmloser Evolutionsspaß?
Das Leitmotiv dieses Büchleins ist, die Zielgerichtetheit des biologischen Evolutionsprozesses in Frage zu stellen und die Evolution im Lichte der Fehlentwicklungen und Kuriositäten zu betrachten. Ist das ein ernstzunehmender Ansatz oder nur eine Bestselleridee in zweiter Folge? Klar, daß das Thema Pleiten, Pech und Pannen immer auf ein interessiertes Publikum trifft. Der Autor bietet einige Dutzend voraussetzungslose, unterhaltsam und humorvoll geschriebene Evolutionsgeschichten, viele davon drehen sich um die Thematik des Beinahe-Scheiterns. Er stellt mit den voneinander unabhängigen Geschichten keine besonderen Ansprüche an den Leser. Was aber darf der vom Autor erwarten? Erwirbt er brauchbare Kenntnisse zur biologischen Evolution? Falls der Leser mehr von Evolutionsbiologie versteht als die Zielgruppe, die Autor und Verlag mit dem Buch offenbar im Sinn hatten, kann man das bejahen. Die biologischen Fakten an sich, die Zittlau referiert, sind nämlich durchwegs interessant, nur sein fast bis zur Parodie verzerrter Evolutionsbegriff und die daran geknüpften Schlußfolgerungen sind problematisch. Hinter jedem Fall von Täuschung im Tierreich etwa wittert der Autor einen Verstoß gegen das Prinzip des "Überlebens des Stärkeren". An die Überlebensvorteile des Klügeren will er gar nicht denken. Das ist verständlich: Zittlau muß sich gewissermaßen aus dramaturgischen Gründen dummstellen und unterschlagen, daß es eine konvergente Evolution gab, nämlich die des Nervensystems und der Kognition. Gäbe er das zu, ließe sich seine Leitidee der Pleiten und Pannen weniger gut verkaufen. Der Leser, der genug evolutionsbiologisches Wissen besitzt, wird über die einseitige Darstellung hinwegsehen, an den Kuriositäten seinen Spaß haben und sich seinen eigenen Reim darauf machen. Der Einsteiger in die Thematik der Evolutionsbiologie, muß jedoch gewarnt werden. Zittlau ist ein Aufklärer, der gerne erst ein bißchen Verwirrung stiftet, bevor er loslegt. So schreibt er auf S. 25, daß das Bärtierchen selbst Temperaturen von minus 272 Grad überlebt, was aus evolutionärer Sicht kaum möglich sei, da diese Temperaturen in den letzten Millionen Jahren auf der Erde nie vorkamen. Er geht also von der geradezu aberwitzigen Prämisse aus, daß quasi jeder Zahlenwert in der Evolution einen Sinn haben muß, zeigt dann, daß das nicht sein kann und gelangt somit zur grandiosen Erkenntnis, daß nicht alles in der Evolution einen Sinn habe. Das ist toll. Die Rezensenten der Tagespresse (Die WELT, Hannoversche Allgemeine), die sich von dieser Schlußfolgerung und der Kombination aus "Humor" und "Kompetenz" tief beeindruckt zeigten, würde man gerne fragen, ob sie auch noch ein anderes Evolutionsbuch kennen. Zweifellos hat der Autor für das Kapitel über die Raben interessante Fakten zusammengetragen, aber ist es ein besonderes Zeichen von Kompetenz, wenn er allen Ernstes auf S. 105 suggeriert, daß das Verhalten der übermütigen Rabenmännchen evolutionär fragwürdig wäre? Die gängige und für jeden erfaßbare These ist doch, daß die Männchen mit ihrer Risikobereitschaft ihre überschüssige Kraft signalisieren. Mit seinem selbst auferlegten Zwang, überall eine evolutionäre Panne zu sehen, entläßt der Autor den unbedarften Leser zwar frohgestimmt, aber mit einer verdunkelten Vorstellung der Evolutionsprozesses.
+++++ (ein Amazon Kunde): Kurzweilige Lektüre
Wer hätte das gedacht: Es gibt noch sehr viel mehr zu erfahren über die Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur. Nachdem uns Jörg Zittlau in seinem jüngst erschienenen Werk so anschaulich und kenntnisreich erklärt hat, "Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen", stellt er uns nun weitere verblüffende Unzulänglichkeiten der Evolution vor: So etwa Fische, die auf Bäume klettern, Zugvögel, die es im Winter nordwärts zieht oder Giraffen, die buchstäblich den Hals nicht voll genug bekommen. Alles in allem wieder eine kurzweilige und interessante Lektüre über Kuriositäten aus dem Reich der Tiere. Eine erfreuliche (viel zu sparsame)Zugabe: Lucias Obis originelle Illustrationen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Noch besser als der Vorgänger
Ich habe das erste Buch des Autors zu dem Thema ("Was macht der Elch im Altersheim") mit großer Freude gelesen, und weil man von anderen Filmen und Büchern her weiß, dass die Nachfolger nur selten dem Erst-Werk das Wasser reichen können, war ich zunächst skeptisch. Doch dieses Gefühl war schnell verflogen. Denn man merkt dem "Affen" an, dass der Autor sich noch tiefer in die Thematik eingearbeitet hat. All die Pleiten, Pannen und Fehlkonstruktionen der Tierwelt kommen nun noch authentischer und sympathischer rüber, und man hat den Eindruck, dass die Beispiele nur so aus Zittlau heraussprudeln. Auch sein Tier-Panorama hat sich erweitert. War früher bei den Ameisen Schluss, sind diesmal auch die winzigen Bärtierchen aus der so genannten "Sandlücken-Fauna" dabei. Und man liest von einer Antilope, die "Ducker" genannt wird - und sich auch genauso verhält. Möglich, dass dies für fortgeschrittene Biologie-Experten nichts Neues ist. Für den Biologie-interessierten Laien sind solche Geschichten aber echte Schmankerl mit hohem Info-Gehalt.

top kopf schlägt kapital. die ganz andere art, ein unternehmen zu gründen. von der lust, ein entrepreneur zu sein.

Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Günter Faltin
Herausgeber: Hanser
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Wirtschaft/Management] [Management] [Wirtschaft] [Sozialwissenschaft, Recht, Wissenschaft / Wirtschaft] [Unternehmensgründung] [Entrepreneurship]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Professor bürstet gegen den Strich
Das Buch noch vor der derzeitigen Krise geschrieben ist ein lebhaftes Plädoyer für Ideen und Visionen statt BWL und Management. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hat Faltin als Initiator der Teekampagne gezeigt, wie man ein Projekt zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Hart geht er dabei mit den Institutionen und Fördermechanismen ins Gericht, die von potentiellen Unternehmensgründern vor allem einen ausgereiften Businessplan verlangen, eigenwillige Persönlichkeit dagegen eher als Störfaktor betrachten. Dagegen setzt Faltin seine Analyse, in einem von Überangeboten gesättigten Markt auf das Besondere zu setzen; auf das, was den Kunden einen wirklich wahrnehmbaren Vorteil bringt (z.B. erstklassigen Tee zu einem günstigen Preis, unter Verzicht auf eine unüberschaubare Auswahl). Diese Idee klar herauszuarbeiten, sich dann aber die zur Umsetzung benötigten Teilleistungen, die nicht zum Kernauftrag gehören, auf dem Markt von hocheffizienten Spezialisten einzukaufen (Abrechnung, Versand, Verpackung), ist sein Erfolgsrezept. Spöttisch warnt er Gründer speziell in der Anfangsphase vor der Vergötzung des Instruments BWL, von dem die eine Hälfte selbstverständlich, die andere unverständlich sei (S. 79). Niedriger Fremdkapitaleinsatz, originelles, klar auf einen Kundennutzen fokussiertes Marketing, qualifizierte Aufgabendelegation sowie Skalierbarkeit sind die Maßstäbe, die ihm zufolge sich mit gesundem Menschenverstand umsetzen lassen. Nicht die grundlegende, bahnbrechend neue technische Innovation (die vor dem Markterfolg bereits durch eine noch bessere überholt sein kann) eignet sich zur Unternehmensgründung, sondern eine gut durchdachte Idee, wie aus der Fülle des Vorhandenen etwas Neues mit hohem Kundennutzen zusammen gestellt werden kann. Abschreckend ist für ihn das oft kolportierte Bild, ein Unternehmer müsse sich als Sklave seiner selbst sechzehn Stunden am Tag mit allen Aspekten seiner Firma abplagen und so meist scheitern. Dafür hebt er hervor, welch beflügelnde Wirkung die Umsetzung eines eigenen Projektes (oder sogar die Gründung eines eigenen Unternehmens) z.B. auf seine Studenten habe. Zu dieser Persönlichkeitsbildung gehört auch ein themenfokussierter Blick, der plötzlich alles, was mit dem Projekt zusammen hängen könnte, aufsaugt und verarbeitet, sodass das diesbezügliche Lernen mit einem ungleich höheren Effizienzgrad erfolgt. Generell plädiert Faltin für eine stärkere Eigenverantwortung, für das Nutzen des eigenen Potentials statt des zum Scheitern verurteilten Versuches, unsere wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt durch Kleben an den alten Wirtschaftsstrukturen zu erhalten. Wohin das führt, illustriert er am Niedergang der Kautschuk-Stadt Manaus. Am Ende des Buches ergänzt er seine spannenden Ausführungen durch ein Interview mit Mohammad Yunus, der für sein Projekt der Kleinkredite den Friedensnobelpreis erhielt, und schließt: Wenn selbst islamische Frauen unter extrem ungünstigen gesellschaftlichen Bedingungen in einem stark unterentwickelten Land erfolgreich zu Entrepreneuren werden können, sollte man erwarten, dass dies bei uns unter den doch viel besseren Voraussetzungen erst recht möglich ist. Ein lesens- und beherzigenswertes Buch.
+++++ (ein Amazon Kunde): Die Geschichte von den Trotzdem-Typen
Gründer sind Trotzdem-Typen. Denn sie wissen, dass sie auf den Knien zum Bankberater rutschen müssen, dass sie die Unterlagen für den 28-seitigen Förderantrag nie zusammenkriegen werden und dass sie die Finessen des Liquiditätsmanagements nicht wirklich drauf haben. Gründer sind, ganz offen gesagt, irgendwie merkwürdig. Wer tut sich das schon freiwillig an, gepiesackt von den tausend Fallstricken der Bürokratie? Falsch gefragt, sagt Günter Faltin. Sein Buch "Kopf schlägt Kapital" ist ein äußerst erfrischender Gegenentwurf zu all den Ratgebern, die helfen wollen und doch nur demotivieren. Faltins These ist simpel: Die nervig komplizierte Betriebswirtschaft lässt sich heutzutage wunderbar an Fachleute delegieren. Was ein Gründer braucht, ist eine Idee. Und anschließend die Gedankenarbeit, daraus ein tragfähiges Konzept zu bauen. Das klappt, behauptet Faltin, und macht erst noch Spaß! Faltin weiß, wovon er spricht, denn er lehrt nicht nur Entrepreneurship, sondern hat als Unternehmer das Versandhaus Teekampagne gegründet und zum Erfolg geführt. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die jemals daran gedacht haben, sich selbstständig zu machen: Ein besserer und überzeugenderer Mutmacher ist kaum vorstellbar.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das beste Entrepreneur Buch der Welt ???
Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich die wichtigsten Bücher über Entrepreneurship in der Englischen Literatur gelesen habe. \'Kopf über Kapital\' schlägt sie alle!!! Ok, ein Teil vom Grund ist dass der Autor womöglich alle wichtigen Bücher über Entrepreneurship gelesen hat und viele fremde Ideen in diesem Buch zusammengefasst. Das Buch beinhaltet aber auch viele phantastische eigene Ideen vom Autor. Ein paar persönliche Highlights aus dem Buch; - Entrepreneurship ist mehr eine Kunst als alles andere - Abtrennung von Entrepreneurship und Business Administration - wie ein Entrepreneur heute im Konzert der Grossen mitspielen kann - das Gründen aus Komponenten (super!!!) - vergessen Sie Marketing, es evoziert falsche Bilder - Entrepreneur Psychologie & Philosophie - Ideenkunstwerk schaffen (speziell über Kreativität) - Gewinnmaximierung ist oft nicht erfolgreich - ... Günter Faltin KOMBINIERT Theorie & Praxis gekoppelt mit viel WEISHEIT. Jeder der sich mit Entrepreneurship befasst kann viel viel viel von diesem Buch profitieren. Bravo Herr Faltin - viele Generationen von Entrepreneurs auf der ganzen Welt werden Ihnen danken
+++++ (ein Amazon Kunde): Im Zentrum steht die Idee
Prof. Dr. Günter Faltin zeigt mit diesem sehr lesenswerten Buch eine neue Art der Unternehmensgründung - die "konzept-kreative Gründung". Er ist überzeugt: Die Qualität der Idee gibt den Ausschlag Damit meint Faltin aber nicht einen Einfall oder eine flüchtige Idee, sondern ein sorgfältig durchdachtes Konzept. Sein Prinzip heißt: Von den Funktionen her denken statt Konventionen zu folgen. Seiner Meinung nach wird bei Unternehmensgründungen der Idee und ihrer Ausarbeitung viel zu wenig Bedeutung zugemessen - von Gründern werden Businesspläne verlangt, und dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Umsetzung und nicht auf der Idee selbst. Stiefkind Konzept - es lohnt, an der Idee zu arbeiten heißt ein Kapitel - in dem er zeigt, was eine gute Idee ausmacht und wie man sie systematisch ausarbeitet. Selbständig sein heißt, alles selbst zu machen und das ständig - mit diesem Vorurteil räumt Faltin auf. Er legt dem Gründer dringend nahe, seine Kompetenzen sinnvoll einzusetzen und zu lernen, Dinge zu delegieren und outzusourcen, um seine Idee, das Kernstück des neuen Unternehmens, weiter entwickeln zu können anstatt in Alltagsstress und Überforderung zu ersticken. Zum Schluß seine "Kurzanleitung" zur Unternehmensgründung: "Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass gute Konzepte heute wichtiger sind als Kapital. Der nächste Schritt besteht darin, viel radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des Entrepreneurship anzuwenden.... Der dritte Schritt besteht darin, ein Unternehmen aus Komponenten zusammen zu setzen." Fazit: Kompetenz, gepaart mit Erfahrung - das ist eine gute Mischung, mit der Prof. Faltin aufwarten kann. Dazu ist das Buch noch in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, zahlreiche Beispiele - viele aus der eigenen Praxis - machen es lebendig und die Ausführungen nachvollziehbar. Es ist unbedingt lesenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen, irgendwann ein eigenes Unternehmen zu gründen! 5 Sterne von mir! Karin Janner, NewMarketing Blog
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannend!
Günter Faltin schafft es zu zeigen, dass eine Unternehmensgründung nicht abhängig von Kapital und Businessplan ist. Es werden Wege und Konzepte beschrieben, wie man erfolgreicher Unternehmer werden kann, ohne die klassischen (oder zumindest klassisch geglaubten) Anforderungen zu erfüllen. Jedem zu empfehlen der ein Unternehmen gründen möchte und bisher aus Angst vor mangelnder ökonomischer Kompetenz davor zurückschreckt.

top psychologie

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Autor/Autoren: Philip G. Zimbardo, Richard J. Gerrig
Herausgeber: PEARSON STUDIUM
Unbekannter Einband

Stichworte: [Forensisch] [HC/Psychologie/Allgemeines, Lexika] [Allgemeines, Lexika] [Psychologie] [Sozialwissenschaft, Recht, Wissenschaft / Sozialwissenschaft] [Psychologie; Handbuch/Lehrbuch]

Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): relativ guter Überblick
Das Buch gibt einen relativ knappen, aber umfangreichen Überblick über einige gängige Themen der allgemeinen Psychologie - aber darauf hätte sich der Autor auch besser bschränken sollen. Hier wurde versucht, ein riesiges Fachgebiet vollständig darzustellen, wes weder möglich ist, noch hier gelingt (gelingen kann). Der Leser ist nur dann gut beraten, dieses Buch zu verwenden, wenn er sich nur einen knappen Überblick verschaffen möchte, alle anderen und insbesondere tatsächliche Fachleute sollten besser zur einschlägigen fachliteratur greifen. Schade eigentlich.
+++++ (ein Amazon Kunde): Völlig zu Recht "der" Klassiker!
Längst ist der Zimbardo" ein Begriff für sich. Und zwar nahezu uneingeschränkt zu Recht! Kein anderer schreibt so anschaulich und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert über Psychologie. Sein Lehrbuch behandelt alle wichtigen grundlegenden Themenbereiche der Psychologie auf eine einsteigerfreundliche Art und Weise. Aber auch absolute Fachleute greifen immer wieder zum Zimbardo. Wer Psychologie oder ähnliches studiert sollte dieses Buch auf jeden Fall kaufen!
++++ (ein Amazon Kunde): Für Einsteiger sehr empfehlenswert
- für Vertiefungen natürlich nicht Das ist bei einem so umfassenden Werk wie dem Zimbardo auch nicht wirklich möglich. Störend ist es trotzdem. In Ermangelung eines vernünftigen Lehrbuchs für Psychologie hat sich unser Leistungskurs Psychologie für den Zimbardo als Ersatz entschieden, jedoch vertieft das Buch Themen nicht annähernd genug für die gymnasiale Oberstufe. Dennoch: Als Einstieg ist es perfekt, einfach und interessant zu lesen, mit Beispielen aus der Forschung sowie dem Alltag ist der Zimbardo ein äußerst erfreuliches Buch und ich bereue meinen Kauf nicht im geringsten
+++++ (ein Amazon Kunde): Grandioser Einstieg in die (empirische) Psychologie
Wohl das beste Buch für den Einstieg in die Psychologie! Die wichtigsten Fachbegriffe werden darin erklärt, Zusammenfassungen zu jedem Kapitel, viele farbige Abbildungen. Wirklich genial!
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch auch für Laien.
Ich gebe diesem Buch 5 Sterne, weil ich, der sich zwar für die Psychologie interessiert, sich aber nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, dieses Buch sehr zu schätzen gelernt habe. Ich bin kein Psychologiestudent und habe sonst eigentlich auch nichts mit diesem Thema auf dem Hut, aber sogar für mich als Laie ist es sehr einfach zu verstehen, und man kann das in diesem Buch vermittelte Wissen sehr gut im Alltag gebrauchen. Das Buch ist übersichtlich gestaltet und einfach geschrieben. Die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels sind auch sehr hilfreich, da man das gelesene nochmals "festigen" kann. Da mir das Buch von einem Freund empfohlen wurde, war ich zuerst etwas über den Preis schockiert, doch ein gutes Fachbuch hat halt seinen Preis. Von mir als Laie 5 Sterne aufgrund der Übersichtlichkeit und leichten Verständlichkeit dieses Buches. Ein sehr umfangreiches Buch für alle Psychologen, Psychologiestudenten und jene die es noch werden wollen.

top sternzeit 2009: startime - die zeitreise der modernen astronomie

Sternzeit 2009: Startime - Die Zeitreise der ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Herausgeber: Palazzi-Verlag
Kalender

Stichworte: [KAL/Ratgeber/Natur/Astronomie] [Astronomie] [Stern (Astronomie)] [Kalender] [Universum] [Verkehr, Technik, Weltraum]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Wunderschöne Bilder
Dieser Kalender ist sehr farbenfroh und bietet ausser den 12 großen Bildern auch noch je ein kleineres Bild pro Monat. Dazu werden auch noch interessante Informationen auf deutsch und englisch(Übersetzung) geliefert. Absolut empfehlenswert!!!

top die wissenschaft des reichwerdens: vollständige Übersetzung des amerikanischen originals "the science of getting rich"

Die Wissenschaft des Reichwerdens: ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Wallace D. Wattles
Herausgeber: Rabaka
Broschiert

Stichworte: [TB/Ratgeber/Recht, Beruf, Finanzen] [Allgemeines] [Anthroposophie] [Esoterik] [Geld; Ratgeber] [Denken] [Gedanke] [Reichtum] [Wunsch] [Wünschen]

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Gutes Buch mit leichten Mängeln
Das Buch "Die Wissenschaft des Reichwerdens" ist der Versuch des Autors, das Reichwerden aus einer ganzheitlichen Perspektive zu beschreiben, der meines Erachtens auch gut gelungen ist. Der Autor trennt dabei nicht die persönliche und die finanzielle Entwicklung und setzt sogar solide finanzielle Mittel voraus, um sich voll und ganz entfalten zu können, da beispielsweise das Klavierspielen nicht erlernt werden kann, wenn kein Geld für das Klavier vorhanden ist geschweigedenn für ein Lehrer. Weiter führt der Autor aus, dass das Reichsein, nicht mit Ausbeutung anderer gleichgesetzt werden muss. Man kann dem anderen immer einen höheren Nutzwert geben, als man selbst an Geldwert bekommt. Wenn man beispielsweise einem Ureinwohner ein Gewehr im Wert von 200 Euro gegen Tierfelle im Wert von 300 Euro eintauscht, dann hat der Ureinwohner durch das Gewehr einen höheren Nutzwert als er an Geldwert eingetauscht hat, da er nun mit dem Gewehr deutlich mehr Tiere erlegen kann. Würde man hingegen denselben Tausch mit einem gewöhnlichem Stadtmenschen machen, für den das Gewehr nutzlos wäre, so wäre das Ausbeutung. Auch dieses Buch hat einen höheren Nutzwert als man an Geld ausgegeben hat, wenn man sich an die Instruktionen des Autors hält. Auf diese Weise profitiert man nicht nur selbst vom eigenen Reichtum, sondern auch andere, die für einen arbeiten oder einen sogar umgeben. Weiterhin erläutert der Autor in seinem Buch, dass es tatsächlich nichts gibt, das einen arm hält; weder der Kapitalismus, noch Monopole oder sonstige Repressalien. Das eigene Schicksal ist tatsächlich von einem selbst abhängig, da der Kreativität Geld zu verdienen, keine Grenzen gesetzt sind! Das Buch ist wirklich von sehr großem Wert, jedoch hat es einige Mängel; zumindest sehe ich das so. Die erste Kritik ist die Überspitzung der Notwendigkeit des Reichseins, um sich persönlich entfalten zu können. Diese Aussage ist wohl auch ein zeitliches Problem, da wir nun im Zeitalter der Massenproduktion leben. Vieles ist uns nun zugänglich, was dem normalem Menschen von vor 100 Jahren nicht oder nur schwer zugänglich war. Auch wenn er nicht ganz Unrecht hat, liest sich das Buch teilweise so, als ob eine Entwicklung ohne Reichtum überhaupt nicht möglich sei. Gerade das Fokussieren auf die vermeintlich "großen" Dinge im Leben, lässt einen die schönen und vermeintlich "kleinen" Dinge im Leben übersehen die viel über Gott und die Welt erzählen wie beispielsweise die Natur, ein Haustier, Sport, Freundschaft und Liebe etc. . Möglicherweise nur ein Missverständnis meinerseits? Meine zweite Kritik: Der Autor ruft zu Vertrauen auf, die von ihm genannten Gesetzmäßigkeiten zu akzeptieren ohne weiter darüber nachzudenken (Seite 48 letzter Absatz) und auch keine Kirchen, Zeitungen, Veranstaltungen etc. zu besuchen, die das Gegenteil der Gesetzmäßigkeiten behaupten. Ich denke niemandem wird geholfen, in dem man ihn dazu motiviert ein Glaubenssatz unreflektiert zu übernehmen. Man muss sich nur verdeutlichen, dass es unmöglich ist im Alltag nicht mit gegensätzlichen Stimmen konfrontiert zu werden. Sind die vom Autor genannten Gesetzmäßigkeiten nur als reine Glaubenssätze aufgenommen worden, so finden sie nicht wirklich Halt im Sturm von konträren Glaubenssätzen anderer Menschen. Man gerät in Zweifel und ein Unterdrücken dessen, verschlimmert nur die Ergebnisse und auch die eigene Entwicklung. Es ist einfach ein Unterschied, ob man jemandem keine Aufmerksamkeit schenkt, weil man praktisch von der Realität flüchtet, oder weil man vor seiner Ignoranz einfach genervt ist. :-)
+++++ (ein Amazon Kunde): Neue Übersetzung - Neue AHA-Erlebnisse
Das Buch ist 1) zeitlos und 2)einfach wirksam! Doch in dieser neuen Übersetzung lese ich Sachen, die mir vorher entgangen waren. Kein Wunder, dass die Kirche(n) seit 2000 Jahren um die Worte in der Bibel ringen, wenn eine neue, und meines Erachtens wesentliche bessere, Übersetzung dieses Buches so viel mehr an Qualität und Erkenntnis liefert! Ich freue mich schon auf weitere Bücher von diesem Verlag!
+++++ (ein Amazon Kunde): Reichwerden ja bitte
Reichwerden wollen wir alle. Wie\'s geht, zeigt dieses Buch von Wattles. Im Grunde ist es wirklich einfach: Man liest, versteht, vertraut, lässt sich führen und hält sich wortgetreu an das, was Wattles vorschlägt. In einfachen Worten gesagt: Alles fängt im Kopf an. Nur mit der richtigen geistigen Einstellung kann man auch wirklich reich werden. Wattles zeigt gründlich, welche das ist und wie man sie sich erhält. Warum manche Menschen reich werden und andere arm bleiben, wird einem beim Lesen schnell klar. Reichtum beginnt bei einem selbst. Die Welt reagiert auf unsere Bedürfnisse, und indem man sich darauf positiv konzentriert und auch bei sich selbst bleibt, wird man automatisch reich. Klar, dass man auch was tun muss, ohne Arbeit geht gar nichts. Aber, Arbeit allein ist es halt nicht. Ein wirklich schönes Buch, das mir begeisternd geschrieben klar macht, was ich wirklich tun kann und muss, um endlich für immer reich zu sein.
+++++ (ein Amazon Kunde): Mit positiver Einstellung ab in den Erfolg
Mit diesem einfach und eingängig beschriebenen Buch hat Wattles schon vor über 100 Jahren vorweggenommen, was heute unter "Wunschvorstellung" weite Verbreitung findet. Buch aufschlagen und loslegen mit dem Lesen sind eins. Selten hat mich ein Buch so gefesselt und auf eine Reise durch meinen eigenen Geist mitgenommen. Von der ersten bis zur letzten Seite durchströmt "Die Wissenschaft des Reichwerdens" ein positiver Geist und Vertrauen in das Leben. Alles ist so leicht! Man muss nur sein Denken umstellen und sozusagen sein ganzes Leben zu einem Gebet machen, dann kommt der Erfolg. Man kann sich kaum vorstellen, dass Reichwerden eine Wissenschaft sein könnte und bestimmt lächeln viele bei diesem Gedanken. Ging mir auch so, bevor ich es gelesen habe. Jetzt sehe ich das anders. Auf dieses Buch muss man sich einlassen, aber wer das tut, dem wirds wie mir gehen. Man spürt regelrecht, wie sich alles verändert, wie Licht in das Leben getragen wird. Wattles hat mich davon befreit zu fürchten, ich könnte niemals reich werden oder erfolgreich sein. Kann nur jedem, der reich werden will oder der einfach nur ein klein wenig mehr Lebensqualität wünscht raten, sich dieses Büchlein zu kaufen. Preis und Leistung stimmen hier auch, das Buch ist schön anzusehen, sozusagen Reichtum zum Anfassen.
+++++ (ein Amazon Kunde): So wird man reich
Ich habe eine Weile gewartet, weil ich unbedingt die Übersetzung aus dem RaBaKa-Verlag haben wollte, da mich andere Bücher von diesem Verlag schon überzeugt haben. Insbesondere hatte es mir das Buch über Telepathie angetan. Jetzt ist der Wattles früher gekommen als erwartet, schön. Das Buche habe ich gleich in einem Rutsch durchgelesen und werde es so lange lesen, bis ich es auswendig kann, was Wattles empfiehlt, damit sich seine Affirmationen wirklich tief ins Bewusstsein einprägen. Worum geht es?: Jede materielle Manifestation beginnt mit einem Gedanken. Somit ist es die Art WIE und WAS wir denken, die bestimmt, wie unsere materielle Umgebung beschaffen ist. Wie gehts?: Man denkt um. Statt sich nach außen zu richten, wendet man sich nach innen und imaginiert das, was man haben möchte, in allen Einzelheiten. Man ist schon dankbar dafür, vertraut auf Gott oder das Universum und dann handelt man effektiv. Man löst seine Probleme wenn sie auftauchen und wandelt nicht in Sorge über die Zukunft, die ja noch nicht da ist, trübe und ungelassen durch die Welt. Für wen geht es?: Für jeden, der dazu bereit ist, die schwierigste Disziplin von allen zu meistern, nämlich die Herrschaft über den eigenen Geist, das eigene Denken. Wattles ist nicht nur für spirituell Interessierte geeignet, was einem spätestens nach der Einleitung klar wird. Man muss nicht an etwas glauben, sondern man muss etwas praktizieren, und das kann nun wirklich jeder. Wattles schreibt unglaublich eingängig und leicht, und man muss mal wieder Ralf Löffler für seine überzeugende Übersetzungsleistung loben. Da ich den amerikanischen Quelltext kenne, weiß ich, wie schwer das ist, und durch eine zu oberflächliche Übersetzung ginge hier die philosophische und praktische Leistung von Wattles verloren. Bei dieser Übersetzung aber ist alles rund. Sicher, wer ein dumpfes Schlagwort-Handbuch zur Verwirklichung von Wunschvorstellungen sucht, wird sich mit diesem Buch vielleicht etwas schwerer tun, dafür funktioniert es aber auch. Sehr schön die Einleitung von Gitta Peyn, die Wattles gut in den Zeitgeist einordnet und die Schwerpunkte Wattles noch einmal auf den Punkt bringt. Alles in allem: 7,90 Euro, die es wert sind und die mit Sicherheit jedem, der sich ernsthaft an das hält, was Wattles vorschlägt zu denken und zu tun, "mehr an Gebrauchswert als an Geldwert geben".

top denkanstöße 2009: ein lesebuch aus philosophie, kultur und wissenschaft

Denkanstöße 2009: Ein Lesebuch aus ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Herausgeber: Piper
Broschiert

Stichworte: [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Jahrbücher] [Geisteswissenschaften allgemein] [Kultur] [Naturwissenschaft] [Zeitfragen] [Allgemeines, Einführung, Lexikon] [Cultural Studies] [Denken, Probleme, Unterhaltung] [Kulturwissenschaften] [Kunst] [Philosophie] [Wissenschaft]

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gelungenes Buch
Kurze, gelungene Essays, die teils zum Nachdenken andererseits zum Nachschlagen und Weiterforschen anregen. Einige der kurzen "Denkanstöße" sollte man zur abendlichen Bettlektüre eines jeden Politikers machen.
++++ (ein Amazon Kunde): Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!
Die letzjährige Ausgabe bietet weitaus mehr interessante Essays. Allerdings stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis des Buches. Außerdem sagte der alte Henry Ford: "Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit". Das die Autoren zu diesen wenigen gehören ist auch am Ende dieser Ausgabe klar. Als kleines Schmankerl vor dem Schlafengehen eignet es sich daher allemal.
++++ (ein Amazon Kunde): Denkanstöße auf hohem Niveau
Auch in diesem Jahr präsentiert der Piper-Verlag Ausschnitte aus seinem Verlagsprogramm in Form von diesen "Denkanstößen" Ausgewählt wurden etwa - sicherlich kontroversiell zu diskutierende - Thesen aus dem politischen und wirtschaftlichen Geschehen; Erkenntnisse der Naturwissenschaften (zT auf so hohem Niveau, dass der Leser fast selbst schon ein Wissenschaftler sein sollte); weiters Beiträge zu Philosophie, Religion und Psychologie - und zuletzt als vergnüglicher Abschluss (alle Molligen brauchen kein schlechtes Gewissen mehr zu haben!) Einsichten zum Thema "Essen und Trinken". Sicherlich will der Band nicht mehr und nicht weniger, als dass der Leser zB zu einem Thema sich nicht mit Ausschnitten zufriedengibt, sondern das Originalwerk lesen will. Und zu ein paar Themen könnte man sich eine solche Anschaffung tatsächlich überlegen!

top allgemeine musiklehre

Allgemeine Musiklehre | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Kurt Johnen
Herausgeber: Reclam, Ditzingen
Taschenbuch

Stichworte: [Musik] [Musiklehre, Musiktheorie, Wissenschaft] [Musiklehre] [Musiktheorie] [TB/Musik/Musiktheorie, Musiklehre]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Auch was für "Laien"
Seit einiger Zeit bemühe ich mich, neben dem praktischen (Klavier-)Spiel auch etwas über die Theorie "dahinter" zu erfahren. Ich habe noch vage Schulkenntnisse und das, was so durch das Klavier spielen einfließt. Die meisten Bücher sind mir einfach zu hochgestochen und gehen mir viel zu weit ins Detail. Was für Studenten der Musik oder Abiturienten mit Wahlfach geeignet ist, geht an meinem Ziel vorbei. Und hier kommt die "Allgemeine Musiklehre" recht. Schön logisch aufgebaut, sodass ich alles nachvollziehen kann. Kleine Häppchen, ohne das ich überbeansprucht werde. Ein klarer Stil. Gleichzeitig führt es auch in die Tiefe. Kann ich jedem empfehlen, der auch einen soliden Einblick in die Theorie gewinnen möchte - für den Preis unschlagbar.

top der hund, der eier legt: erkennen von fehlinformation durch querdenken

Der Hund, der Eier legt: Erkennen von ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Hans-Hermann Dubben, Hans-Peter Beck-Bornholdt
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert

Stichworte: [TB/Geisteswissenschaften allgemein] [Geisteswissenschaften allgemein] [Statistik] [Wissenschaft]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ungenaue Tabelle
Der Hund, der Eier legt Ich bin ein überzeugter Anhänger der beiden Autoren. Ihre Bücher sind einzigartig. Sie regen zum Nachdenken und zum Nachrechnen an. In Anhang II "Maximale Inzidenzen" im Buch Der Hund der Eier legt" (S. 286) präsentieren die Autoren eine Tabelle, mit der man z. B. die Anzahl der Patienten für eine Untersuchung bestimmen kann, bei vorgegebener maximal akzeptierter Häufigkeit von Nebenwirkungen (mit 95 prozentiger Sicherheit) Bei der Überprüfung mit Excel erkennt man, dass die Tabelle teilweise recht ungenau ist; unter Umständen müssen laut Tabelle weit mehr als 100 Patienten mehr genommen werden, als nach Excel notwendig sind. In der Praxis ist eine unnötige Vergrößerung der Patientenanzahl um mehrere Prozentpunkte ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Die Autoren sollten in der Tabelle bei den Wahrscheinlichkeiten mehr Nachkommastellen richtig einfügen. (Der Begriff Inzidenz fehlt im Register)
+++++ (ein Amazon Kunde): Mathematik im Dienste der Aufklärung
Bücher zu statistischen Fehlschlüssen oder Denkfallen gibt es inzwischen zuhauf. "Der Hund, der Eier legt" von Hans-Hermann Dubben und Hans-Peter Beck-Bornholdt fügt sich zunächst in diesen Reigen ein und zeigt insbesondere Denkfehler und Tricks im Zusammenhang mit Zufallsprozessen auf. Was jedoch den besonderen Reiz dieses Buches ausmacht und es von anderen unterscheidet, ist der Brückenschlag zum Wissenschaftsbetrieb und das Aufzeigen von Fehlschlüssen und handfesten Betrügereien auf "höherer" und folgenreicherer Ebene, vor allem in der bio-medizinischen Forschung. Es liest sich fast wie ein Wissenschaftskrimi, wenn die Autoren (beide Dozenten am Hamburger Universitätsklinikum) aufzeigen, wie zweifelhafte Forschungsergebnisse produziert werden, ihren Weg über angesehene Fachzeitschriften in medizinische Lehrbücher finden und schliesslich über Jahre hinaus die therapeutische Praxis beeinflussen, z.B. bei der Krebsbehandlung. Das Auslassen oder Hinzufügen von Daten, selektive Publikation ("Signifikanzenfischen") oder falsche Interpretation medizinisch-statistischer Tests scheinen verbreitet zu sein - und das in einer Fachrichtung, in der viele Absolventen ihren Titel immer noch monstranzgleich vor sich her tragen. Die Forderung der Autoren nach einer a-priori-Registrierung medizinischer Studien scheint vor diesem Hintergrund nur zu gerechtfertigt. Wer in irgendeiner Form mit der Analyse von Zufallsdaten zu tun hat, dürfte von diesem Buch besonders profitieren. Denn unerklärlicherweise deklinieren die meisten Lehrbücher das Procedere für Test- und Schätzverfahren lediglich durch. Selten nur gehen sie darauf ein, was ein Signifikanzniveau eigentlich bedeutet und, vielleicht sogar noch wichtiger, was es n i c h t bedeutet, denn mit kaum einem Begriff wird dermassen Schindluder getrieben. Hier leisten die Autoren hervorragende Aufklärungsarbeit. Gleiches gilt für die Ausführungen zum Zusammenhang zwischen Korrelation und Kausalität - die 15 Seiten zu diesem Thema sind gestochen scharf geschrieben. Dabei werden auch en passant ein paar altbekannte Schulweisheiten als Mythen entlarvt, wie etwa dass Linkshänder oder Rotweintrinker eine höhere Lebenserwartung hätten. In diesem Zusammenhang ist vielleicht eine Warnung angebracht: Viele populärwissenschaftliche Mathematikbücher werben damit, sie seien ohne mathematisches Vorwissen lesbar. Hier sind Zweifel erlaubt. Wer beispielsweise die Berechnungen zum notwendigen Stichprobenumfang oder den Zusammenhang zwischen dem Fehler 1. Art und 2. Art verstehen möchte, sollte zumindest solide mathematische Grundkenntnisse mitbringen, nebst der Bereitschaft das Hirn rauchen zu lassen. Keine Frage, was Dubben und Beck-Bornholdt auf gut 300 Seiten niedergeschrieben haben, ist grosses Wiseenschaftstennis, und es ist Aufklärungsarbeit im besten Sinne. Und noch eins dürfte dieses Buch aufzeigen: Wissenschaftliches Arbeiten ist Schuften im Steinbruch - weniger spontane Heureka-Erlebnisse Einzelner, sondern vor allem Schweiss treibendes und Zeit raubendes Gewinnen und Interpretieren von Messdaten bringen neue Erkenntnisse. "Der Hund, der Eier legt" zeigt damit, was es für gute wissenschaftliche Arbeit vor allem bedarf: Erstens sauber formulierte Hypothesen, zweitens zähe und ehrliche Analysearbeit und drittens: Zahlen, bitte!
++++ (ein Amazon Kunde): Der Titel täuscht nicht
Statistik ist schon seit Schulzeiten ein Thema, mit dem ich mich gerne befasse und so weckte dieser Klassiker natürlich auch mein Interesse. Es ist spannend, erstaunlich und manchmal auch regelrecht schockierend, die einzelnen Beispiele durchzulesen und zu erkennen, wie leichtgläubig unsere Gesellschaft doch letztendlich ist. Bei vielen Menschen herscht nun einmal blindes Vertrauen in die Wissenschaft und mit einem "das werden die schon geprüft haben" werden oftmals absurde Statistiken oder Studien akzeptiert. In diesem Buch wird allerdings einmal hinter die Diagramme und Graphen geschaut und sehr interessant analysiert und immer auch mit einer Portion Humor beschrieben, wie vieles aus eigentlich nackten und nichtssagenden Zahlen quasi herbeigezaubert wurde. Der vermeintlich trockene Lesestoff entwickelt sich so zur unterhaltsamen Lektüre. Auch Menschen, die wenig Vorkenntnisse in Statistik haben, sich aber entsprechend weiterbilden möchten, profitieren von diesem Buch: die Methoden werden gut verständlich beschrieben und erläutert. Ich bin sicher, dass nicht nur ich nach der Lektüre des Buches ein wenig skeptischer durch die Welt gehe und Diagramme und Graphen lieber zweimal ansehe, als mich durch eine manipulative Darstellung blenden zu lassen. Einen kleinen Minuspunkt habe ich aber trotzdem noch anzumerken: in einigen Kapiteln zieht sich das Thema sehr in die Länge. Das ist natürlich sinnvoll, um Thesen zu bestätigen, aber in einem Buch, das weniger ein Lehrbuch ist, als ein unterhaltsames Sachbuch, hat es mich doch etwas gestört. So habe ich an einigen Stellen ein ausführliches Beispiel überschlagen, weil mir schon nach wenigen Zeilen klar war, worauf es hinausläuft und lieber nach dem nächsten Absatz weitergelesen.
++ (ein Amazon Kunde): Schlecht
Zuerst sollte man sagen, dass es mit dem viel gepriesenen Humor in dem Buch nicht so ganz klappt, das mag aber an den Themen der Fallbeispiele liegen die in dem Buch behandelt werden. So geht es in dem Buch grösstenteils um irgendwelche Diagnose und Behandlungsverfahren von Krebs oder anderen schlimmen Krankheiten. Gerade in den ersten Kapiteln fällt auf, dass häufig Referenzen im Text auf Abbildungen und Seitenzahlen falsch sind. Das sollte man eigentlich bei Autoren die aus der Wissenschaft kommen nicht erwarten. Es tauchen doch sehr widersprüchliche Aussagen auf: Einerseits wird (zu recht) viel auf der Tatsache herumgeritten, dass ein Signifikanzniveau von 0.95 willkürlich gewählt ist und so immerhin 5% der mit einem solchen Signifikanzniveau gewonnenen Aussagen falsch sind. Doch andererseits wird ein Beispiel genannt in dem zwei aufmerksame Wissenschaftler (wer wird da wohl gemeint sein???) die Wirksamkeit einer Aufklärungskampagne über Alkohol am Steuer öffentlich in den Dreck ziehen, da die Wirksamkeit der Kampagne nicht mit einem Signifikanzniveau von 0.95 bestätigt werden konnte. In besagtem Fall gab es nämlich noch eine Irrtumswahrscheinlichkeit von 11%. Warum es in gerade diesem Fall unbedingt 5% sein musste bleibt unklar. Die "kritischen" Kapitel über den Klimawandel sind völlig daneben. Die Autoren weisen hier zwar ausdrücklich auf Ihre eigene Unkenntnis bzgl. des Themas hin, lassen sich dann aber doch zu wilden Spekulationen verleiten. Einige einfache Wikipedia-Recherchen hätten hier für "signifikant" mehr Klarheit sorgen können. Z.B. kann man in Wikipedia einfach nachlesen, dass alleine das abschmelzende Grönlandeis einen Meeresspiegelanstieg von 6-7m verursachen könnte. Die in diesem Kapitel gezeigten Grafiken sind ungeeignet gewählt. Ausserdem vernachlässigen die Autoren, dass die Erkenntnisse bzgl. des Klimawandels nicht durch obskures "Data-mining" in irgendwelchen Kurven entstanden sind, sondern vor allem durch das Verständnis der zugrundeliegenden physikalischen Prozesse. Ohne Ahnung vom Thema unterstellen die Autoren hier einem gesamten Zweig der Wissenschaft unsauberes Arbeiten. Nach diesem Kapitel ist das Buch übrigens bei mir in die Altpapiertonne gewandert. Es wär tatsächlich schlimm, wenn in der Medizin häufig so unsauber geforscht würde, wie es in dem Buch dargestellt wird. Nach Lesen des Kapitels über den Klimawandel bin ich mir jedoch nicht sicher, ob die anderen Kapitel besser recherchiert sind.
+++++ (ein Amazon Kunde): Statistik lesen lernen - in verbesserter Neuauflage
Die beiden Autoren H.-P. Beck-Bornholdt und H.-H. Dubben sind gestandene Wissenschaftler und geben sich redliche Mühe, typische Denkfallen aufzuzeigen. Vom gedanklichen Rechenfehler über das gezielte Erwecken falscher Eindrücke bis zum ausgewachsenen Betrug reichen ihre Beispiele, die zum Großteil aus dem Bereich der medizinischen Forschung stammen. Was sie zutage fördern, sorgt für jede Menge Aha-Erlebnisse. Man lernt, mit "wissenschaftlichen" Ergebnissen, die keine sind, skeptischer umzugehen. Und man wird Werbefritzen, Politikern und anderen Manipulatoren nicht mehr so leicht auf den Leim gehen. Dazu ist das Buch nett illustriert, sehr lesbar geschrieben, wenn auch ein wenig anspruchsvoll. Der Formelsalat wurde in den Anhang verbannt, der Rest des Buches ist nicht anspruchsvoller als meine angegebenen Beispiele und erfordert nicht mehr als das, was nach einigen Jahren von Mittelstufe-Mathekenntnissen noch übrig ist. Beim Wort "Mathematik" schrecken die meisten erst einmal zurück, und auch Fachleute - Wissenschaftler und Ärzte zum Beispiel - sind längst nicht so firm, wie sie es oft glauben. Im Falle von Krankheiten bedeutet das, daß positive Testergebnisse als viel "bedrohlicher" eingeschätzt werden, als sie tatsächlich sind. Im Falle der Wissenschaft bedeutet das, daß viele Ergebnisse einfach unbrauchbar sind, weil Daten falsch interpretiert werden. Schlimmstenfalls landet sowas in Lehrbüchern und wird zum unausrottbaren Mythos. Ein Beispiel dafür ist das Verwechseln von Korrelationen mit Kausalität. Es läßt sich unschwer nachweisen, daß der Östrogenspiegel im Blut von der Schuhgröße abhängt: Je größer die Füße, desto geringer der Östrogenspiegel. Die Erklärung ist natürlich ganz simpel: Frauen haben im Schnitt kleinere Füße als Männer. Bei kleineren Schuhgrößen ist daher der Frauenanteil höher - und damit der durchschnittliche Östrogenspiegel. Auf die gleiche Weise kann man "beweisen", daß die Haarlänge mit der Körpergröße abnimmt. Die Beispiele sind leicht durchschaubar, aber die angebliche Gefährlichkeit von Hochspannungsleitungen, Handys und ähnlicher Schmock mehr beruht exakt auf derselben Art von falschem Statistiklesen. Die Überarbeitung hat ein paar Ungenauigkeiten und Fehler beseitigt - ein hervorragendes Buch wurde noch ein kleines bisschen besser. Kurzum: Was heute so alles als "Wahrheit" daherkommt, ist schon allerhand - mit diesem Buch an der Hand wird man ein paar Denkfallen umschiffen und ein paar Betrügern weniger auf den Leim gehen.

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