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eine kurze geschichte von fast allem
Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch
Stichworte: [Wissenschaft] [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]
Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten
Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser:
so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze
Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch,
die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären.
Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte
der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte.
Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine
der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen
wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und
vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill
war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können
wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum
geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert
Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die
Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und
Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch
wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise
auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen
verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten
Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn
Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur
Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen
Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen
Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der
Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den
Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs
gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer
sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst
wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen:
Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit.
--Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Naturwissenschaft-Geschichte
Es ist ein Sachbuch , liest sich jedoch so flüssig wie ein
interessanter Roman, unterteilt in themenbezogene Abschnitte von der
Entstehung des Universum bis heute. Bill Bryson gibt vor, von
Naturwissenschaften "keine Ahnung" zu haben. Nun, das Gegenteil ist der
Fall. Er führt den Roten Faden der Geschichte von einem Thema zum nächsten
und zeigt dabei ein so hohes erzählerisches Können, dass es mir oft schwer
gefallen ist, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen.
Am Anfang zeigt er die Größenverhältnisse der Planeten und
gegenseitige Entfernungen zueinander in einem Maßstab, den man leicht
begreift. Später schreibt er über die Erde umgebende Atmosphäre: wäre die
Erde so groß wie ein Globus, die Atmospäre wäre nur einige Lackschichten
dick.
Er geht sehr detailliert auf zahlreiche geschichtliche Entwicklungen
ein und ich muss daher hervorheben, dass ein gewisses Interesse für
Naturwissenschaften vorhanden sein sollte, da man sonst mit zu vielen
Einzelheiten überfordert wird. Aber gerade diese oft ins Detail gehenden
geschichtliche Zusammenhänge machen seine Erklärungen für mich anschaulich
und das Buch interrsant.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht
alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle
Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen,
aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel
Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen.
Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht
Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und
vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen.
5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark.
Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um
genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem".
Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen:
Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin.
Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie,
Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer
verdaulich.
Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von
Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und
Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung,
Feindschaften und Freundschaften.
Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man
würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz
steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die
nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das
Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener
Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so,
wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar
Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird.
Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch,
eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in
naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen
werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir
so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben
und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass
mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch
vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch
gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen.
Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung
(unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder
neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des
Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten
Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit
der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche
Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch,
es ist das einzige, was wir haben.
Wir sollten es achtsam behandeln.
der schwarze schwan. die macht höchst unwahrscheinlicher ereignisse
Autor/Autoren: Nassim Nicholas Taleb
Herausgeber: Hanser Wirtschaft
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft] [Politikwissenschaft] [Populäre Darst.] [Soziologie] [Sozialwissenschaft, Recht, Wissenschaft / Wirtschaft] [Wirtschaftsbuchpreis Financial Times / getAbstract] [Wahrscheinlichkeit - Wahrscheinlichkeitstheorie] [Wahrscheinlichkeitstheorie ( Wahrscheinlichkeit )]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Buch für die Finanzkrise und alle Krisen die noch kommen werden
Ich musste bei diesem Buch erst einmal nachschauen, wann es geschrieben
wurde, denn es liest sich so, als beschreibe es die aktuelle Finanzkrise
(Stand Dez. 2008) aus einer geschichtlichen Warte!
Das Unwahrscheinlichste ist eingetreten und keiner hat es kommen
sehen (auch wenn im Nachhinein jetzt etwas anderes behauptet werden wird).
Hätte ich das Buch doch nur ein Jahr früher gelesen ;-)
Es hat mir sehr viele Aspekte zum Thema Wahrscheinlichkeiten /
Statistik / Vorhersagen eröffnet, die ich in meinem Studium zwar gelernt
habe, mich dabei aber meist ein komisches Gefühl begleitet hat.
Die Widmung an Benoit B. Mandelbrot (von dem mich das Buch: "Fraktale
und Finanzen: Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin" begeistert hat) war
für mich übrigens der Kaufgrund.
Und ich wurde nicht enttäuscht!
Zusammengefasst: Die Möglichkeit, dass Dinge passieren, die wir
(unsere Finanzberater und wer auch immer Dinge über die Zukunft verfasst)
überhaupt nicht auf der Naht haben, ist viel eher gegeben als wir denken.
In vielen (nicht allen) Bereichen des Lebens gibt es kein gemitteltes
Risiko das berechnet werden kann, sondern nur hop oder top. Stellen Sie
sich darauf ein.
Wir wiegen uns in Sicherheit von mathematischen Modellen, die dem
Außergewöhnlichen und dem Extremen viel zu wenig Platz einräumen und
wundern uns dann, dass es in die Hose geht.
Der Schreibstil ist - gelinde gesagt - aggressiv, aber das macht es
nur amüsanter zu lesen.
Randnotiz: Einige Kommentatoren empfinden das Buch als zu banal -
richtig, naja vielleicht! Aber lieber banal und "im Großen und Ganzen
richtig" als "Genau falsch".
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein außerordentlich wichtiges Buch mit mannigfaltigen philosophischen und auch theologischen Implikationen
Man kann dieses außergewöhnliche Buch lesen als ein
Wirtschaftsfachbuch. Jedenfalls kann man es allen Ökonomen und
Wirtschaftspolitikern nur dringend zur Lektüre empfehlen.
Man kann es aber auch lesen als ein philosophisches Werk, ein Buch,
das sich ausführlich befasst mit Phänomen, die unvorhergesehen geschehen,
die niemand voraussagen kann und deren nachträgliche Erklärung auch nicht
wirklich befriedigt.
Nassim Nicholas Taleb war über zwei Jahrzehnte Börsenhändler an der
New York Stock Exchange. Aus dieser Tätigkeit hauptsächlich mit Derivaten
hat er auch eine Vielzahl seiner in diesem Buch dokumentierten Erkenntnisse
gewonnen. Er gilt heute als "Hauptdissident der Wall Street" und will der
Öffentlichkeit die Augen öffnen über das, was eigentlich nie passieren
dürfte - und was dann doch ständig geschieht.
Der Titel des Buches spielt auf die Überzeugung der Europäer an, die
bis ins 17. Jahrhundert dachten, es gäbe nur weiße Schwäne, bis nach der
Entdeckung Australiens dort schwarze Schwäne entdeckt wurden.
Talebs Frage ist folgende: Kann es eine Theorie der Katastrophe
geben, mit der sich der Mensch und die Gesellschaft, in der er lebt, vor
dem finanziellen, persönlichen und politischen Desaster schützen können ?
In seinem schon 2003 in den USA erschienenen Buch, das jetzt auf Deutsch
vorliegt, hat er die Finanzkrise, die 2008 aus heiterem Himmel zu kommen
schien schon vorhergesagt. Vor allem hat er beschrieben, warum sie kommen
wird, - und er hat recht behalten. Von den vielen anderen Katastrophikern
aller Couleur unterscheidet Taleb aber sein weiter Ansatz, der sich eben
nicht nur auf die Finanzkrise beschränkt, sondern der, so sagt er, auf die
Politik, auf Menschheitsfragen und auch auf das persönliche Leben
übertragbar ist.
Ein Treppenwitz ist es dabei allerdings, dass dieser Mann derzeit als
der großer Prophet gefeiert wird, wo er doch in seinem Buch genau
beschreibt, dass gerade die Tendenz, Entwicklungen zu berechnen und
vorhersagen zu wollen, eine der Ursachen darstellt dafür, dass Wirtschaft
und Gesellschaft dann von Katastrophen so hilflos überrascht werden.
Taleb sagt, die Menschen sind blind gegenüber dem Zufall und blind
gegenüber dem Risiko, gerade da, wo Experten irrtümlich glauben, die
Risiken berechnen zu können. Meistens klammern Entscheidungen, die in die
Zukunft gerichtet sind, konsequent die Möglichkeit aus, dass es dabei zu
einer unerwarteten Katastrophe kommen könnte, zu einem sogenannten
"Schwarzen Schwan". Einem Ereignis also, das ein absoluter Ausreißer ist,
und außerhalb regulärer Erwartungen liegt. Zweitens hat dieses Ereignis
enorme Auswirkungen und es werden im Nachhinein die unmöglichsten
Erklärungen dafür konstruiert.
Er nennt viele Beispiele für "Schwarze Schwäne", die nicht alle
restlos überzeugen: die derzeitige Finanzkrise, die Anschläge des 11.
September, ein Tsunami wie der vor einigen Jahren, die Auslösekette für den
Ersten Weltkrieg, die militärische Hilfe der USA für die Islamisten in
Afghanistan gegen die sowjetische Besatzung...
Aber es gibt auch positive Schwarze Schwäne. Er nennt als ein
historisches Beispiel dafür die zufällige Verunreinigung einer Laborprobe
mit Penizillinschimmel, die zu einer völlig neuen Form der
Infektionsbekämpfung führte.
Natürlich hat man einen solchen Mann oft gefragt ( er ist in
Talkshows und Interviews ein willkommener Gast), wie der Mensch solche
Katastrophen verhindern kann. Taleb stellt die Fähigkeit des Menschen dazu
grundsätzlich in Frage und empfiehlt stattdessen, nicht zu versuchen, die
Wahrscheinlichkeit bestimmter Katastrophen vorherzusagen, sondern sich
einfach auf die Tatsache vorzubereiten, dass es eine Katastrophe geben
wird. Das heißt schlicht und einfach, Bereiche zu meiden, die im weitesten
Sinn katastrophenträchtig sein könnten. Aktien zum Beispiel, das Bauen in
einer Erdbebenregion wie Los Angeles u.v.a.
Während Taleb immer wieder in seinem lesenswerten Buch in der
Tradition anderer großer Denker und Philosophen Zurückhaltung fordert,
lernt der Leser viel über die großen Philosophen und über die Geschichte
der Ökonomie, ohne es richtig zu merken. Auch wenn es manchmal in der Fülle
der Beispiele den Überblick verliert, zieht einen das Buch mit vielen
interessanten Überlegungen und Geschichten in seinen bezaubernden Bann.
Am Ende dieser Lektüre ist der Leser nicht nur schlauer, sondern auch
um Vieles skeptischer, was Prognosen angeht.
Wir können uns nicht absichern; wer das behauptet, ist ein
Scharlatan. Menschen müssten lernen, so denkt der Rezensent, der immer auch
mal wieder über die theologische Bedeutung von Vorgängen nachdenkt, mehr
auf sich selbst zu vertrauen und zu lernen, dass alles endlich ist, auch
ihr Leben, ihr Wohlstand , ihre Gesundheit, ihr Glück. Jeden Tag neu
dankbar das Leben annehmen und leben, anstatt wie der Reiseesel Mallorca
bei Janosch immer nur in der Ferne zu leben, weil doch dort angeblich das
Glück wohne... (vgl. Janosch, Komm, wir finden einen Schatz!), darauf
kommt es an.
Die Sucht nach Vorhersagen, die Illusionen, die sich Menschen und
Politiker dabei hingeben, das ist das eigentliche Opium, das sie
konsumieren und mit dem sie ihr Leben glauben zu bewältigen, und nicht, wie
viele Kritiker in letzter Zeit wieder verstärkt meinen, die aufgeklärte
Religion. (vgl. hierzu: Alexander Kissler, Der aufgeklärte Gott, Pattloch
2008).
+++++ (ein Amazon Kunde): Eine Ode an das selbständige Denken
Der Empiriker befasst sich damit, daß es unmöglich ist aufgrund der
Vergangenheit Prognosen für die Zukunft zu treffen und erklärt warum man
Experten, Statistikern usw. nicht so einfach glauben sollte, vor allem in
wirtschaftlichen Belangen. Macht aber glaubhaft, daß Kaffee trinken
weiterhin sicher ist, da die Billionen Elementarteilchen aus denen der
Becher besteht nicht mehrmals hintereinander in die gleiche Richtung
springen werden damit dieser von selbst umfällt.
Er schreibt von der Angewohnheit vieler Menschen nur die Infos zu
akzeptieren, die in ihr Weltbild passen, wie sie sich dadurch selbst
behindern, daß durch welche Kontrollzwänge psychische Krankheiten entstehen
und aus welchen Gründen in der Religion halt gesucht wird. Davon daß viele
glauben mehr zu wissen als sie es tatsächlich tun und der umgekehrte Fall
eine wahre Rarität ist. Daß wenn wir den Erwartungen von anderen nicht
entsprechen es nur wehtut wenn wir diese selbst hegen.
Ein wirklich tolles, interressantes, intelligentes und witziges Buch,
das motiviert, zum nachdenken anregt und lehrreich ist. Geeignet für alle,
die sich dafür interressieren, warum die Welt ist wie sie ist. In diesem
Sinne: immer schön neugierig und skeptisch bleiben !!
+++++ (ein Amazon Kunde): Vorsicht, nichts für fanatischer Statistiker
Taleb beschreibt auf hervorragende, allerdings sehr eigensinnige und
gewöhnungsbedürftige Weise ein Phänomen, das uns alle betrifft, ob wir das
nun wollen oder nicht.
Interessant auch das Timing seines Buches, das just zu einem
Zeitpunkt erscheint, an dem seinem beispielhaften Truthahn, der bis jetzt
nur gefüttert wurde, und der deshalb so falsche Schlüsse über das Wesen der
Welt gezogen hat, unvermittelt der Hals umgedreht wird.
Einer von Talebs Lieblingsfeinden sind dabei quantitative
statistische Methoden zur Einschätzung wirtschaftlicher Risiken und dabei
insbesondere Normalverteilungen. Dabei grenzt er zwischen Fällen ab, in
denen diese statistischen Methoden zulässig sind, dem so genannten
"Mediokristan" und denen, in denen sie katastrophal versagen, dem so
genannten "Extremistan".
Leider rutscht der Autor stellenweise in esoterisches Geschwafel ab,
etwa wenn er über fraktale Symmetrien in der Natur fantasiert.
Leider versäumt er es auch, und das ist sein größtes Problem, darauf
hinzuweisen, dass Normalverteilungen beileibe nicht das einzige
statistische Instrument sind, eine Tatsache, an der viele Kritiker, unter
anderem in hier veröffentlichten Rezensionen, ansetzen. Diese Kritik
erinnert jedoch eher an picklige StarTrek-Fans, die über die Form von
Warpkernen diskutieren, anstatt sich darüber klar zu sein, dass es gar
keine Warpkerne gibt.
Wer jedoch im Gegensatz zu einigen dieser Kritiker zwischen den
Zeilen lesen kann, genügend Intelligenz besitzt, die angesponnenen
Gedankenfäden fortzusetzen, und begreift, dass das Leben kein Schachspiel
ist, wird erkennen, dass sich Talebs Kritik auch auf andere mathematische
Methoden erweitern lässt.
Es geht in diesem Buch daher letztendlich um die Wahnvorstellung,
alles und jedes im Leben ließe sich quantifizieren und statistisch
schematisieren.
Nehmen wir das Buch als Anregung zu eigenen Gedanken.
++++ (ein Amazon Kunde): Heiterer Glaubenskrieger
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, ein interessantes Buch in den Händen
zu haben, wenn neben Fünfsternbewertungen auch solche mit nur einem zu
finden sind. Denn dies deutet meist darauf hin, dass es sich um Angriffe
auf Glaubensmodelle handelt, deren Infragestellung Verhaltensmuster ebenso
erschüttern wie Institutionen und Bildungsstätten. Entsprechend harsch
reagieren denn auch viele Leser. Ein Meisterwerk, wie der Chefredaktor von
Wired, Chris Anderson, das Buch von Nassim Nicholas Taleb bezeichnet, ist
es zwar nicht. Aber zur Lektüre kann ich es allemal empfehlen. Selbst wenn
mich die Übersetzung wenig überzeugt und der Autor allzu sehr dazu neigt,
gesprochene mit geschriebener Sprache zu verwechselt. Mir gefiel dieser
essayistische Rundschlag gegen Wahrsager, Kurventechniker und
Planungsfritzen. Zumal sie ihre Lehren noch immer ohne großen Widerspruch
und meist gut bezahlt weitergeben.
Ironie des Schicksal ist es, dass Talebs Buch selber ein schwarzer
Schwan ist und Auflagen erreicht, die sich zwar jeder Autor wünscht, aber
kaum beeinflussen kann. Der ehemalige Trader mit libanesischen Wurzeln
schrieb wie viele andere Autoren nichts Neues, hatte jedoch das Glück, dass
seine Version Aufmerksamkeit erregte und sich ausbreitete. Und da sich sein
Schreibstil auch von allem unterscheidet, was in Creativ Writing-Seminaren
oder Fernkursen für künftige Erfolgsautoren gelehrt wird, weckt ein solcher
Erfolg noch mehr Neid. Nassim Nicholas Taleb füllt die Seiten aber bestimmt
nicht mit Banalitäten, wie ihm einige Rezensenten unterstellen. Denn wäre
dem tatsächlich so, würde die Welt anders aussehen. Obwohl ich kein
diplomierten Statistiker oder versierter Mathematiker bin, waren mir die
unzähligen Gaußschen Normalverteilungen mit ihren Glockenkurven schon in
jungen Jahren suspekt. Und als ich mich dann später für die Funktionsweise
des menschlichen Gehirns zu interessieren begann, wurde mir auch klar,
woher diese Abneigung stammt. Das Alltagsleben kümmert sich herzlich wenig
um Theorien, die mit der Praxis wenig zu tun haben. Komplexe Systeme lassen
sich weder mit schönen Kurven, noch mit verdünnter Quantenphysik festhalten
oder beschreiben.
Der Stil des Autors mag für viele Leser gewöhnungsbedürftig sein.
Doch im Zweifelsfall ziehe ich gehobenen Smalltalk einem abgehoben
Wissenschaftsreferat vor. Und dass sich ein Autor das Recht nimmt, seine
Weltanschauungen mit biografischen Elementen zu garnieren, stört mich
offenbar sehr viel weniger als andere Leser. Allerdings fand auch ich, der
Autor wiederhole sich allzu oft und habe den roten Faden öfters aus den
Augen verloren. Zudem mag ich es nicht besonders, wenn sich ein Autor
profiliert, indem er andere mit dem billigen Trick ausgewählter Zitate
niedermacht, ohne diese in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Aber
mehr als einen Stern Abzug sind mir diese Verfehlungen nicht wert. Denn
schließlich geht es um die Verbreitung einer Botschaft, die Beachtung
verdient. Und die heißt in extremer Verkürzung: Selbst wenn wir für unser
Seelenheil nach stimmigen Geschichten dürsten, bleibt die Wirklichkeit
unberechenbar und überraschend.
Mein Fazit: Die Paradoxien komplexer Systeme, wie das Leben nun
einmal eines ist, lassen sich schlecht in den gängigen Formen beschreiben.
Nassim Nicholas Taleb, früher selber ein Vertreter der planenden Zunft,
konfrontiert seine Leser auf unterhaltsame Weise mit Problemen, die für
einige offenbar banal sind, aber für die meisten trotzdem zu alltäglichen
Hindernissen werden. Für Leser, die nicht jedes Wort und jede Argumentation
auf die Goldwaage legen, ist die Lektüre dieses verbalen Rundschlags sicher
ein Gewinn. Trotz holperiger Übersetzung, unnötigen Längen und einem
verblassten roten Faden.
warum affen für die liebe zahlen: noch mehr pleiten und pannen im bauplan der natur
Autor/Autoren: Jörg Zittlau
Herausgeber: Ullstein Hc
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Natur/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Tiere] [Wissenschaft]
Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Harmloser Evolutionsspaß?
Das Leitmotiv dieses Büchleins ist, die Zielgerichtetheit des
biologischen Evolutionsprozesses in Frage zu stellen und die Evolution im
Lichte der Fehlentwicklungen und Kuriositäten zu betrachten. Ist das ein
ernstzunehmender Ansatz oder nur eine Bestselleridee in zweiter Folge?
Klar, daß das Thema Pleiten, Pech und Pannen immer auf ein interessiertes
Publikum trifft. Der Autor bietet einige Dutzend voraussetzungslose,
unterhaltsam und humorvoll geschriebene Evolutionsgeschichten, viele davon
drehen sich um die Thematik des Beinahe-Scheiterns. Er stellt mit den
voneinander unabhängigen Geschichten keine besonderen Ansprüche an den
Leser. Was aber darf der vom Autor erwarten? Erwirbt er brauchbare
Kenntnisse zur biologischen Evolution? Falls der Leser mehr von
Evolutionsbiologie versteht als die Zielgruppe, die Autor und Verlag mit
dem Buch offenbar im Sinn hatten, kann man das bejahen. Die biologischen
Fakten an sich, die Zittlau referiert, sind nämlich durchwegs interessant,
nur sein fast bis zur Parodie verzerrter Evolutionsbegriff und die daran
geknüpften Schlußfolgerungen sind problematisch. Hinter jedem Fall von
Täuschung im Tierreich etwa wittert der Autor einen Verstoß gegen das
Prinzip des "Überlebens des Stärkeren". An die Überlebensvorteile des
Klügeren will er gar nicht denken. Das ist verständlich: Zittlau muß sich
gewissermaßen aus dramaturgischen Gründen dummstellen und unterschlagen,
daß es eine konvergente Evolution gab, nämlich die des Nervensystems und
der Kognition. Gäbe er das zu, ließe sich seine Leitidee der Pleiten und
Pannen weniger gut verkaufen. Der Leser, der genug evolutionsbiologisches
Wissen besitzt, wird über die einseitige Darstellung hinwegsehen, an den
Kuriositäten seinen Spaß haben und sich seinen eigenen Reim darauf machen.
Der Einsteiger in die Thematik der Evolutionsbiologie, muß jedoch
gewarnt werden. Zittlau ist ein Aufklärer, der gerne erst ein bißchen
Verwirrung stiftet, bevor er loslegt. So schreibt er auf S. 25, daß das
Bärtierchen selbst Temperaturen von minus 272 Grad überlebt, was aus
evolutionärer Sicht kaum möglich sei, da diese Temperaturen in den letzten
Millionen Jahren auf der Erde nie vorkamen. Er geht also von der geradezu
aberwitzigen Prämisse aus, daß quasi jeder Zahlenwert in der Evolution
einen Sinn haben muß, zeigt dann, daß das nicht sein kann und gelangt somit
zur grandiosen Erkenntnis, daß nicht alles in der Evolution einen Sinn
habe. Das ist toll. Die Rezensenten der Tagespresse (Die WELT, Hannoversche
Allgemeine), die sich von dieser Schlußfolgerung und der Kombination aus
"Humor" und "Kompetenz" tief beeindruckt zeigten, würde man gerne fragen,
ob sie auch noch ein anderes Evolutionsbuch kennen. Zweifellos hat der
Autor für das Kapitel über die Raben interessante Fakten zusammengetragen,
aber ist es ein besonderes Zeichen von Kompetenz, wenn er allen Ernstes auf
S. 105 suggeriert, daß das Verhalten der übermütigen Rabenmännchen
evolutionär fragwürdig wäre? Die gängige und für jeden erfaßbare These ist
doch, daß die Männchen mit ihrer Risikobereitschaft ihre überschüssige
Kraft signalisieren. Mit seinem selbst auferlegten Zwang, überall eine
evolutionäre Panne zu sehen, entläßt der Autor den unbedarften Leser zwar
frohgestimmt, aber mit einer verdunkelten Vorstellung der
Evolutionsprozesses.
+++++ (ein Amazon Kunde): Kurzweilige Lektüre
Wer hätte das gedacht: Es gibt noch sehr viel mehr zu erfahren über die
Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur. Nachdem uns Jörg Zittlau in seinem
jüngst erschienenen Werk so anschaulich und kenntnisreich erklärt hat,
"Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen", stellt er
uns nun weitere verblüffende Unzulänglichkeiten der Evolution vor: So etwa
Fische, die auf Bäume klettern, Zugvögel, die es im Winter nordwärts zieht
oder Giraffen, die buchstäblich den Hals nicht voll genug bekommen. Alles
in allem wieder eine kurzweilige und interessante Lektüre über Kuriositäten
aus dem Reich der Tiere.
Eine erfreuliche (viel zu sparsame)Zugabe: Lucias Obis originelle
Illustrationen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Noch besser als der Vorgänger
Ich habe das erste Buch des Autors zu dem Thema ("Was macht der Elch im
Altersheim") mit großer Freude gelesen, und weil man von anderen Filmen und
Büchern her weiß, dass die Nachfolger nur selten dem Erst-Werk das Wasser
reichen können, war ich zunächst skeptisch. Doch dieses Gefühl war schnell
verflogen. Denn man merkt dem "Affen" an, dass der Autor sich noch tiefer
in die Thematik eingearbeitet hat. All die Pleiten, Pannen und
Fehlkonstruktionen der Tierwelt kommen nun noch authentischer und
sympathischer rüber, und man hat den Eindruck, dass die Beispiele nur so
aus Zittlau heraussprudeln. Auch sein Tier-Panorama hat sich erweitert. War
früher bei den Ameisen Schluss, sind diesmal auch die winzigen Bärtierchen
aus der so genannten "Sandlücken-Fauna" dabei. Und man liest von einer
Antilope, die "Ducker" genannt wird - und sich auch genauso verhält.
Möglich, dass dies für fortgeschrittene Biologie-Experten nichts Neues ist.
Für den Biologie-interessierten Laien sind solche Geschichten aber echte
Schmankerl mit hohem Info-Gehalt.
kopf schlägt kapital. die ganz andere art, ein unternehmen zu gründen. von der lust, ein entrepreneur zu sein.
Autor/Autoren: Günter Faltin
Herausgeber: Hanser
Gebundene Ausgabe
Stichworte: [HC/Wirtschaft/Management] [Management] [Wirtschaft] [Sozialwissenschaft, Recht, Wissenschaft / Wirtschaft] [Unternehmensgründung] [Entrepreneurship]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Professor bürstet gegen den Strich
Das Buch noch vor der derzeitigen Krise geschrieben ist ein lebhaftes
Plädoyer für Ideen und Visionen statt BWL und Management. Im Gegensatz zu
vielen seiner Kollegen hat Faltin als Initiator der Teekampagne gezeigt,
wie man ein Projekt zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Hart geht er dabei
mit den Institutionen und Fördermechanismen ins Gericht, die von
potentiellen Unternehmensgründern vor allem einen ausgereiften Businessplan
verlangen, eigenwillige Persönlichkeit dagegen eher als Störfaktor
betrachten. Dagegen setzt Faltin seine Analyse, in einem von Überangeboten
gesättigten Markt auf das Besondere zu setzen; auf das, was den Kunden
einen wirklich wahrnehmbaren Vorteil bringt (z.B. erstklassigen Tee zu
einem günstigen Preis, unter Verzicht auf eine unüberschaubare Auswahl).
Diese Idee klar herauszuarbeiten, sich dann aber die zur Umsetzung
benötigten Teilleistungen, die nicht zum Kernauftrag gehören, auf dem Markt
von hocheffizienten Spezialisten einzukaufen (Abrechnung, Versand,
Verpackung), ist sein Erfolgsrezept. Spöttisch warnt er Gründer speziell in
der Anfangsphase vor der Vergötzung des Instruments BWL, von dem die eine
Hälfte selbstverständlich, die andere unverständlich sei (S. 79). Niedriger
Fremdkapitaleinsatz, originelles, klar auf einen Kundennutzen fokussiertes
Marketing, qualifizierte Aufgabendelegation sowie Skalierbarkeit sind die
Maßstäbe, die ihm zufolge sich mit gesundem Menschenverstand umsetzen
lassen. Nicht die grundlegende, bahnbrechend neue technische Innovation
(die vor dem Markterfolg bereits durch eine noch bessere überholt sein
kann) eignet sich zur Unternehmensgründung, sondern eine gut durchdachte
Idee, wie aus der Fülle des Vorhandenen etwas Neues mit hohem Kundennutzen
zusammen gestellt werden kann.
Abschreckend ist für ihn das oft kolportierte Bild, ein Unternehmer
müsse sich als Sklave seiner selbst sechzehn Stunden am Tag mit allen
Aspekten seiner Firma abplagen und so meist scheitern. Dafür hebt er
hervor, welch beflügelnde Wirkung die Umsetzung eines eigenen Projektes
(oder sogar die Gründung eines eigenen Unternehmens) z.B. auf seine
Studenten habe. Zu dieser Persönlichkeitsbildung gehört auch ein
themenfokussierter Blick, der plötzlich alles, was mit dem Projekt zusammen
hängen könnte, aufsaugt und verarbeitet, sodass das diesbezügliche Lernen
mit einem ungleich höheren Effizienzgrad erfolgt. Generell plädiert Faltin
für eine stärkere Eigenverantwortung, für das Nutzen des eigenen Potentials
statt des zum Scheitern verurteilten Versuches, unsere wirtschaftliche
Vormachtstellung in der Welt durch Kleben an den alten
Wirtschaftsstrukturen zu erhalten. Wohin das führt, illustriert er am
Niedergang der Kautschuk-Stadt Manaus.
Am Ende des Buches ergänzt er seine spannenden Ausführungen durch ein
Interview mit Mohammad Yunus, der für sein Projekt der Kleinkredite den
Friedensnobelpreis erhielt, und schließt: Wenn selbst islamische Frauen
unter extrem ungünstigen gesellschaftlichen Bedingungen in einem stark
unterentwickelten Land erfolgreich zu Entrepreneuren werden können, sollte
man erwarten, dass dies bei uns unter den doch viel besseren
Voraussetzungen erst recht möglich ist.
Ein lesens- und beherzigenswertes Buch.
+++++ (ein Amazon Kunde): Die Geschichte von den Trotzdem-Typen
Gründer sind Trotzdem-Typen. Denn sie wissen, dass sie auf den Knien
zum Bankberater rutschen müssen, dass sie die Unterlagen für den
28-seitigen Förderantrag nie zusammenkriegen werden und dass sie die
Finessen des Liquiditätsmanagements nicht wirklich drauf haben. Gründer
sind, ganz offen gesagt, irgendwie merkwürdig. Wer tut sich das schon
freiwillig an, gepiesackt von den tausend Fallstricken der Bürokratie?
Falsch gefragt, sagt Günter Faltin. Sein Buch "Kopf schlägt Kapital" ist
ein äußerst erfrischender Gegenentwurf zu all den Ratgebern, die helfen
wollen und doch nur demotivieren. Faltins These ist simpel: Die nervig
komplizierte Betriebswirtschaft lässt sich heutzutage wunderbar an
Fachleute delegieren. Was ein Gründer braucht, ist eine Idee. Und
anschließend die Gedankenarbeit, daraus ein tragfähiges Konzept zu bauen.
Das klappt, behauptet Faltin, und macht erst noch Spaß! Faltin weiß, wovon
er spricht, denn er lehrt nicht nur Entrepreneurship, sondern hat als
Unternehmer das Versandhaus Teekampagne gegründet und zum Erfolg geführt.
getAbstract empfiehlt das Buch allen, die jemals daran gedacht haben, sich
selbstständig zu machen: Ein besserer und überzeugenderer Mutmacher ist
kaum vorstellbar.
+++++ (ein Amazon Kunde): Das beste Entrepreneur Buch der Welt ???
Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich die wichtigsten Bücher über
Entrepreneurship in der Englischen Literatur gelesen habe. \'Kopf über
Kapital\' schlägt sie alle!!! Ok, ein Teil vom Grund ist dass der Autor
womöglich alle wichtigen Bücher über Entrepreneurship gelesen hat und viele
fremde Ideen in diesem Buch zusammengefasst.
Das Buch beinhaltet aber auch viele phantastische eigene Ideen vom
Autor. Ein paar persönliche Highlights aus dem Buch;
- Entrepreneurship ist mehr eine Kunst als alles andere
- Abtrennung von Entrepreneurship und Business Administration
- wie ein Entrepreneur heute im Konzert der Grossen mitspielen kann
- das Gründen aus Komponenten (super!!!)
- vergessen Sie Marketing, es evoziert falsche Bilder
- Entrepreneur Psychologie & Philosophie
- Ideenkunstwerk schaffen (speziell über Kreativität)
- Gewinnmaximierung ist oft nicht erfolgreich
- ...
Günter Faltin KOMBINIERT Theorie & Praxis gekoppelt mit viel
WEISHEIT. Jeder der sich mit Entrepreneurship befasst kann viel viel viel
von diesem Buch profitieren.
Bravo Herr Faltin - viele Generationen von Entrepreneurs auf der
ganzen Welt werden Ihnen danken
+++++ (ein Amazon Kunde): Im Zentrum steht die Idee
Prof. Dr. Günter Faltin zeigt mit diesem sehr lesenswerten Buch eine
neue Art der Unternehmensgründung - die "konzept-kreative Gründung".
Er ist überzeugt:
Die Qualität der Idee gibt den Ausschlag
Damit meint Faltin aber nicht einen Einfall oder eine flüchtige Idee,
sondern ein sorgfältig durchdachtes Konzept.
Sein Prinzip heißt: Von den Funktionen her denken statt Konventionen
zu folgen.
Seiner Meinung nach wird bei Unternehmensgründungen der Idee und
ihrer Ausarbeitung viel zu wenig Bedeutung zugemessen - von Gründern werden
Businesspläne verlangt, und dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der
betriebswirtschaftlichen Umsetzung und nicht auf der Idee selbst.
Stiefkind Konzept - es lohnt, an der Idee zu arbeiten heißt ein
Kapitel - in dem er zeigt, was eine gute Idee ausmacht und wie man sie
systematisch ausarbeitet.
Selbständig sein heißt, alles selbst zu machen und das ständig - mit
diesem Vorurteil räumt Faltin auf.
Er legt dem Gründer dringend nahe, seine Kompetenzen sinnvoll
einzusetzen und zu lernen, Dinge zu delegieren und outzusourcen, um seine
Idee, das Kernstück des neuen Unternehmens, weiter entwickeln zu können
anstatt in Alltagsstress und Überforderung zu ersticken.
Zum Schluß seine "Kurzanleitung" zur Unternehmensgründung:
"Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass gute Konzepte
heute wichtiger sind als Kapital. Der nächste Schritt besteht darin, viel
radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des
Entrepreneurship anzuwenden.... Der dritte Schritt besteht darin, ein
Unternehmen aus Komponenten zusammen zu setzen."
Fazit:
Kompetenz, gepaart mit Erfahrung - das ist eine gute Mischung, mit
der Prof. Faltin aufwarten kann.
Dazu ist das Buch noch in einem sehr angenehmen Stil geschrieben,
zahlreiche Beispiele - viele aus der eigenen Praxis - machen es lebendig
und die Ausführungen nachvollziehbar.
Es ist unbedingt lesenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen,
irgendwann ein eigenes Unternehmen zu gründen!
5 Sterne von mir!
Karin Janner, NewMarketing Blog
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannend!
Günter Faltin schafft es zu zeigen, dass eine Unternehmensgründung
nicht abhängig von Kapital und Businessplan ist. Es werden Wege und
Konzepte beschrieben, wie man erfolgreicher Unternehmer werden kann, ohne
die klassischen (oder zumindest klassisch geglaubten) Anforderungen zu
erfüllen.
Jedem zu empfehlen der ein Unternehmen gründen möchte und bisher aus
Angst vor mangelnder ökonomischer Kompetenz davor zurückschreckt.
psychologie
Autor/Autoren: Philip G. Zimbardo, Richard J. Gerrig
Herausgeber: PEARSON STUDIUM
Unbekannter Einband
Stichworte: [Forensisch] [HC/Psychologie/Allgemeines, Lexika] [Allgemeines, Lexika] [Psychologie] [Sozialwissenschaft, Recht, Wissenschaft / Sozialwissenschaft] [Psychologie; Handbuch/Lehrbuch]
Kundenmeinungen:
+++ (ein Amazon Kunde): relativ guter Überblick
Das Buch gibt einen relativ knappen, aber umfangreichen Überblick über
einige gängige Themen der allgemeinen Psychologie - aber darauf hätte sich
der Autor auch besser bschränken sollen. Hier wurde versucht, ein riesiges
Fachgebiet vollständig darzustellen, wes weder möglich ist, noch hier
gelingt (gelingen kann). Der Leser ist nur dann gut beraten, dieses Buch zu
verwenden, wenn er sich nur einen knappen Überblick verschaffen möchte,
alle anderen und insbesondere tatsächliche Fachleute sollten besser zur
einschlägigen fachliteratur greifen. Schade eigentlich.
+++++ (ein Amazon Kunde): Völlig zu Recht "der" Klassiker!
Längst ist der Zimbardo" ein Begriff für sich. Und zwar nahezu
uneingeschränkt zu Recht! Kein anderer schreibt so anschaulich und
gleichzeitig wissenschaftlich fundiert über Psychologie. Sein Lehrbuch
behandelt alle wichtigen grundlegenden Themenbereiche der Psychologie auf
eine einsteigerfreundliche Art und Weise. Aber auch absolute Fachleute
greifen immer wieder zum Zimbardo. Wer Psychologie oder ähnliches studiert
sollte dieses Buch auf jeden Fall kaufen!
++++ (ein Amazon Kunde): Für Einsteiger sehr empfehlenswert
- für Vertiefungen natürlich nicht
Das ist bei einem so umfassenden Werk wie dem Zimbardo auch nicht
wirklich möglich. Störend ist es trotzdem. In Ermangelung eines
vernünftigen Lehrbuchs für Psychologie hat sich unser Leistungskurs
Psychologie für den Zimbardo als Ersatz entschieden, jedoch vertieft das
Buch Themen nicht annähernd genug für die gymnasiale Oberstufe.
Dennoch: Als Einstieg ist es perfekt, einfach und interessant zu
lesen, mit Beispielen aus der Forschung sowie dem Alltag ist der Zimbardo
ein äußerst erfreuliches Buch und ich bereue meinen Kauf nicht im
geringsten
+++++ (ein Amazon Kunde): Grandioser Einstieg in die (empirische) Psychologie
Wohl das beste Buch für den Einstieg in die Psychologie! Die
wichtigsten Fachbegriffe werden darin erklärt, Zusammenfassungen zu jedem
Kapitel, viele farbige Abbildungen. Wirklich genial!
+++++ (ein Amazon Kunde): Tolles Buch auch für Laien.
Ich gebe diesem Buch 5 Sterne, weil ich, der sich zwar für die
Psychologie interessiert, sich aber nie wirklich mit dem Thema
auseinandergesetzt hat, dieses Buch sehr zu schätzen gelernt habe. Ich bin
kein Psychologiestudent und habe sonst eigentlich auch nichts mit diesem
Thema auf dem Hut, aber sogar für mich als Laie ist es sehr einfach zu
verstehen, und man kann das in diesem Buch vermittelte Wissen sehr gut im
Alltag gebrauchen. Das Buch ist übersichtlich gestaltet und einfach
geschrieben. Die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels sind auch sehr
hilfreich, da man das gelesene nochmals "festigen" kann. Da mir das Buch
von einem Freund empfohlen wurde, war ich zuerst etwas über den Preis
schockiert, doch ein gutes Fachbuch hat halt seinen Preis.
Von mir als Laie 5 Sterne aufgrund der Übersichtlichkeit und leichten
Verständlichkeit dieses Buches. Ein sehr umfangreiches Buch für alle
Psychologen, Psychologiestudenten und jene die es noch werden wollen.
sternzeit 2009: startime - die zeitreise der modernen astronomie
Herausgeber: Palazzi-Verlag
Kalender
Stichworte: [KAL/Ratgeber/Natur/Astronomie] [Astronomie] [Stern (Astronomie)] [Kalender] [Universum] [Verkehr, Technik, Weltraum]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Wunderschöne Bilder
Dieser Kalender ist sehr farbenfroh und bietet ausser den 12 großen
Bildern auch noch je ein kleineres Bild pro Monat. Dazu werden auch noch
interessante Informationen auf deutsch und englisch(Übersetzung) geliefert.
Absolut empfehlenswert!!!
die wissenschaft des reichwerdens: vollständige Übersetzung des amerikanischen originals "the science of getting rich"
Autor/Autoren: Wallace D. Wattles
Herausgeber: Rabaka
Broschiert
Stichworte: [TB/Ratgeber/Recht, Beruf, Finanzen] [Allgemeines] [Anthroposophie] [Esoterik] [Geld; Ratgeber] [Denken] [Gedanke] [Reichtum] [Wunsch] [Wünschen]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Gutes Buch mit leichten Mängeln
Das Buch "Die Wissenschaft des Reichwerdens" ist der Versuch des
Autors, das Reichwerden aus einer ganzheitlichen Perspektive zu
beschreiben, der meines Erachtens auch gut gelungen ist. Der Autor trennt
dabei nicht die persönliche und die finanzielle Entwicklung und setzt sogar
solide finanzielle Mittel voraus, um sich voll und ganz entfalten zu
können, da beispielsweise das Klavierspielen nicht erlernt werden kann,
wenn kein Geld für das Klavier vorhanden ist geschweigedenn für ein Lehrer.
Weiter führt der Autor aus, dass das Reichsein, nicht mit Ausbeutung
anderer gleichgesetzt werden muss. Man kann dem anderen immer einen höheren
Nutzwert geben, als man selbst an Geldwert bekommt. Wenn man beispielsweise
einem Ureinwohner ein Gewehr im Wert von 200 Euro gegen Tierfelle im Wert
von 300 Euro eintauscht, dann hat der Ureinwohner durch das Gewehr einen
höheren Nutzwert als er an Geldwert eingetauscht hat, da er nun mit dem
Gewehr deutlich mehr Tiere erlegen kann. Würde man hingegen denselben
Tausch mit einem gewöhnlichem Stadtmenschen machen, für den das Gewehr
nutzlos wäre, so wäre das Ausbeutung.
Auch dieses Buch hat einen höheren Nutzwert als man an Geld
ausgegeben hat, wenn man sich an die Instruktionen des Autors hält.
Auf diese Weise profitiert man nicht nur selbst vom eigenen Reichtum,
sondern auch andere, die für einen arbeiten oder einen sogar umgeben.
Weiterhin erläutert der Autor in seinem Buch, dass es tatsächlich
nichts gibt, das einen arm hält; weder der Kapitalismus, noch Monopole oder
sonstige Repressalien. Das eigene Schicksal ist tatsächlich von einem
selbst abhängig, da der Kreativität Geld zu verdienen, keine Grenzen
gesetzt sind!
Das Buch ist wirklich von sehr großem Wert, jedoch hat es einige
Mängel; zumindest sehe ich das so.
Die erste Kritik ist die Überspitzung der Notwendigkeit des
Reichseins, um sich persönlich entfalten zu können. Diese Aussage ist wohl
auch ein zeitliches Problem, da wir nun im Zeitalter der Massenproduktion
leben. Vieles ist uns nun zugänglich, was dem normalem Menschen von vor 100
Jahren nicht oder nur schwer zugänglich war. Auch wenn er nicht ganz
Unrecht hat, liest sich das Buch teilweise so, als ob eine Entwicklung ohne
Reichtum überhaupt nicht möglich sei. Gerade das Fokussieren auf die
vermeintlich "großen" Dinge im Leben, lässt einen die schönen und
vermeintlich "kleinen" Dinge im Leben übersehen die viel über Gott und die
Welt erzählen wie beispielsweise die Natur, ein Haustier, Sport,
Freundschaft und Liebe etc. . Möglicherweise nur ein Missverständnis
meinerseits?
Meine zweite Kritik:
Der Autor ruft zu Vertrauen auf, die von ihm genannten
Gesetzmäßigkeiten zu akzeptieren ohne weiter darüber nachzudenken (Seite 48
letzter Absatz) und auch keine Kirchen, Zeitungen, Veranstaltungen etc. zu
besuchen, die das Gegenteil der Gesetzmäßigkeiten behaupten.
Ich denke niemandem wird geholfen, in dem man ihn dazu motiviert ein
Glaubenssatz unreflektiert zu übernehmen. Man muss sich nur verdeutlichen,
dass es unmöglich ist im Alltag nicht mit gegensätzlichen Stimmen
konfrontiert zu werden. Sind die vom Autor genannten Gesetzmäßigkeiten nur
als reine Glaubenssätze aufgenommen worden, so finden sie nicht wirklich
Halt im Sturm von konträren Glaubenssätzen anderer Menschen. Man gerät in
Zweifel und ein Unterdrücken dessen, verschlimmert nur die Ergebnisse und
auch die eigene Entwicklung.
Es ist einfach ein Unterschied, ob man jemandem keine Aufmerksamkeit
schenkt, weil man praktisch von der Realität flüchtet, oder weil man vor
seiner Ignoranz einfach genervt ist. :-)
+++++ (ein Amazon Kunde): Neue Übersetzung - Neue AHA-Erlebnisse
Das Buch ist 1) zeitlos und 2)einfach wirksam!
Doch in dieser neuen Übersetzung lese ich Sachen, die mir vorher
entgangen waren.
Kein Wunder, dass die Kirche(n) seit 2000 Jahren um die Worte in der
Bibel ringen, wenn eine neue, und meines Erachtens wesentliche bessere,
Übersetzung dieses Buches so viel mehr an Qualität und Erkenntnis liefert!
Ich freue mich schon auf weitere Bücher von diesem Verlag!
+++++ (ein Amazon Kunde): Reichwerden ja bitte
Reichwerden wollen wir alle. Wie\'s geht, zeigt dieses Buch von Wattles.
Im Grunde ist es wirklich einfach: Man liest, versteht, vertraut, lässt
sich führen und hält sich wortgetreu an das, was Wattles vorschlägt. In
einfachen Worten gesagt: Alles fängt im Kopf an. Nur mit der richtigen
geistigen Einstellung kann man auch wirklich reich werden. Wattles zeigt
gründlich, welche das ist und wie man sie sich erhält. Warum manche
Menschen reich werden und andere arm bleiben, wird einem beim Lesen schnell
klar. Reichtum beginnt bei einem selbst. Die Welt reagiert auf unsere
Bedürfnisse, und indem man sich darauf positiv konzentriert und auch bei
sich selbst bleibt, wird man automatisch reich. Klar, dass man auch was tun
muss, ohne Arbeit geht gar nichts. Aber, Arbeit allein ist es halt nicht.
Ein wirklich schönes Buch, das mir begeisternd geschrieben klar
macht, was ich wirklich tun kann und muss, um endlich für immer reich zu
sein.
+++++ (ein Amazon Kunde): Mit positiver Einstellung ab in den Erfolg
Mit diesem einfach und eingängig beschriebenen Buch hat Wattles schon
vor über 100 Jahren vorweggenommen, was heute unter "Wunschvorstellung"
weite Verbreitung findet.
Buch aufschlagen und loslegen mit dem Lesen sind eins. Selten hat
mich ein Buch so gefesselt und auf eine Reise durch meinen eigenen Geist
mitgenommen. Von der ersten bis zur letzten Seite durchströmt "Die
Wissenschaft des Reichwerdens" ein positiver Geist und Vertrauen in das
Leben. Alles ist so leicht! Man muss nur sein Denken umstellen und
sozusagen sein ganzes Leben zu einem Gebet machen, dann kommt der Erfolg.
Man kann sich kaum vorstellen, dass Reichwerden eine Wissenschaft sein
könnte und bestimmt lächeln viele bei diesem Gedanken. Ging mir auch so,
bevor ich es gelesen habe. Jetzt sehe ich das anders. Auf dieses Buch muss
man sich einlassen, aber wer das tut, dem wirds wie mir gehen. Man spürt
regelrecht, wie sich alles verändert, wie Licht in das Leben getragen wird.
Wattles hat mich davon befreit zu fürchten, ich könnte niemals reich werden
oder erfolgreich sein.
Kann nur jedem, der reich werden will oder der einfach nur ein klein
wenig mehr Lebensqualität wünscht raten, sich dieses Büchlein zu kaufen.
Preis und Leistung stimmen hier auch, das Buch ist schön anzusehen,
sozusagen Reichtum zum Anfassen.
+++++ (ein Amazon Kunde): So wird man reich
Ich habe eine Weile gewartet, weil ich unbedingt die Übersetzung aus
dem RaBaKa-Verlag haben wollte, da mich andere Bücher von diesem Verlag
schon überzeugt haben. Insbesondere hatte es mir das Buch über Telepathie
angetan.
Jetzt ist der Wattles früher gekommen als erwartet, schön.
Das Buche habe ich gleich in einem Rutsch durchgelesen und werde es
so lange lesen, bis ich es auswendig kann, was Wattles empfiehlt, damit
sich seine Affirmationen wirklich tief ins Bewusstsein einprägen.
Worum geht es?: Jede materielle Manifestation beginnt mit einem
Gedanken. Somit ist es die Art WIE und WAS wir denken, die bestimmt, wie
unsere materielle Umgebung beschaffen ist.
Wie gehts?: Man denkt um. Statt sich nach außen zu richten, wendet
man sich nach innen und imaginiert das, was man haben möchte, in allen
Einzelheiten. Man ist schon dankbar dafür, vertraut auf Gott oder das
Universum und dann handelt man effektiv. Man löst seine Probleme wenn sie
auftauchen und wandelt nicht in Sorge über die Zukunft, die ja noch nicht
da ist, trübe und ungelassen durch die Welt.
Für wen geht es?: Für jeden, der dazu bereit ist, die schwierigste
Disziplin von allen zu meistern, nämlich die Herrschaft über den eigenen
Geist, das eigene Denken. Wattles ist nicht nur für spirituell
Interessierte geeignet, was einem spätestens nach der Einleitung klar wird.
Man muss nicht an etwas glauben, sondern man muss etwas praktizieren, und
das kann nun wirklich jeder.
Wattles schreibt unglaublich eingängig und leicht, und man muss mal
wieder Ralf Löffler für seine überzeugende Übersetzungsleistung loben. Da
ich den amerikanischen Quelltext kenne, weiß ich, wie schwer das ist, und
durch eine zu oberflächliche Übersetzung ginge hier die philosophische und
praktische Leistung von Wattles verloren. Bei dieser Übersetzung aber ist
alles rund. Sicher, wer ein dumpfes Schlagwort-Handbuch zur Verwirklichung
von Wunschvorstellungen sucht, wird sich mit diesem Buch vielleicht etwas
schwerer tun, dafür funktioniert es aber auch.
Sehr schön die Einleitung von Gitta Peyn, die Wattles gut in den
Zeitgeist einordnet und die Schwerpunkte Wattles noch einmal auf den Punkt
bringt.
Alles in allem: 7,90 Euro, die es wert sind und die mit Sicherheit
jedem, der sich ernsthaft an das hält, was Wattles vorschlägt zu denken und
zu tun, "mehr an Gebrauchswert als an Geldwert geben".
denkanstöße 2009: ein lesebuch aus philosophie, kultur und wissenschaft
Herausgeber: Piper
Broschiert
Stichworte: [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke/Jahrbücher] [Geisteswissenschaften allgemein] [Kultur] [Naturwissenschaft] [Zeitfragen] [Allgemeines, Einführung, Lexikon] [Cultural Studies] [Denken, Probleme, Unterhaltung] [Kulturwissenschaften] [Kunst] [Philosophie] [Wissenschaft]
Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Sehr gelungenes Buch
Kurze, gelungene Essays, die teils zum Nachdenken andererseits zum
Nachschlagen und Weiterforschen anregen.
Einige der kurzen "Denkanstöße" sollte man zur abendlichen
Bettlektüre eines jeden Politikers machen.
++++ (ein Amazon Kunde): Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!
Die letzjährige Ausgabe bietet weitaus mehr interessante Essays.
Allerdings stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis des Buches. Außerdem sagte
der alte Henry Ford: "Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt,
beschäftigen sich auch nur wenige damit". Das die Autoren zu diesen wenigen
gehören ist auch am Ende dieser Ausgabe klar. Als kleines Schmankerl vor
dem Schlafengehen eignet es sich daher allemal.
++++ (ein Amazon Kunde): Denkanstöße auf hohem Niveau
Auch in diesem Jahr präsentiert der Piper-Verlag Ausschnitte aus seinem
Verlagsprogramm in Form von diesen "Denkanstößen"
Ausgewählt wurden etwa - sicherlich kontroversiell zu diskutierende -
Thesen aus dem politischen und wirtschaftlichen Geschehen; Erkenntnisse der
Naturwissenschaften (zT auf so hohem Niveau, dass der Leser fast selbst
schon ein Wissenschaftler sein sollte); weiters Beiträge zu Philosophie,
Religion und Psychologie - und zuletzt als vergnüglicher Abschluss (alle
Molligen brauchen kein schlechtes Gewissen mehr zu haben!) Einsichten zum
Thema "Essen und Trinken".
Sicherlich will der Band nicht mehr und nicht weniger, als dass der
Leser zB zu einem Thema sich nicht mit Ausschnitten zufriedengibt, sondern
das Originalwerk lesen will. Und zu ein paar Themen könnte man sich eine
solche Anschaffung tatsächlich überlegen!
allgemeine musiklehre
Autor/Autoren: Kurt Johnen
Herausgeber: Reclam, Ditzingen
Taschenbuch
Stichworte: [Musik] [Musiklehre, Musiktheorie, Wissenschaft] [Musiklehre] [Musiktheorie] [TB/Musik/Musiktheorie, Musiklehre]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Auch was für "Laien"
Seit einiger Zeit bemühe ich mich, neben dem praktischen
(Klavier-)Spiel auch etwas über die Theorie "dahinter" zu erfahren. Ich
habe noch vage Schulkenntnisse und das, was so durch das Klavier spielen
einfließt. Die meisten Bücher sind mir einfach zu hochgestochen und gehen
mir viel zu weit ins Detail. Was für Studenten der Musik oder Abiturienten
mit Wahlfach geeignet ist, geht an meinem Ziel vorbei. Und hier kommt die
"Allgemeine Musiklehre" recht. Schön logisch aufgebaut, sodass ich alles
nachvollziehen kann. Kleine Häppchen, ohne das ich überbeansprucht werde.
Ein klarer Stil. Gleichzeitig führt es auch in die Tiefe. Kann ich jedem
empfehlen, der auch einen soliden Einblick in die Theorie gewinnen möchte -
für den Preis unschlagbar.
der hund, der eier legt: erkennen von fehlinformation durch querdenken
Autor/Autoren: Hans-Hermann Dubben, Hans-Peter Beck-Bornholdt
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert
Stichworte: [TB/Geisteswissenschaften allgemein] [Geisteswissenschaften allgemein] [Statistik] [Wissenschaft]
Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Ungenaue Tabelle
Der Hund, der Eier legt
Ich bin ein überzeugter Anhänger der beiden Autoren. Ihre Bücher sind
einzigartig. Sie regen zum Nachdenken und zum Nachrechnen an.
In Anhang II "Maximale Inzidenzen" im Buch Der Hund der Eier legt"
(S. 286) präsentieren die Autoren eine Tabelle, mit der man z. B. die
Anzahl der Patienten für eine Untersuchung bestimmen kann, bei vorgegebener
maximal akzeptierter Häufigkeit von Nebenwirkungen (mit 95 prozentiger
Sicherheit)
Bei der Überprüfung mit Excel erkennt man, dass die Tabelle teilweise
recht ungenau ist; unter Umständen müssen laut Tabelle weit mehr als 100
Patienten mehr genommen werden, als nach Excel notwendig sind. In der
Praxis ist eine unnötige Vergrößerung der Patientenanzahl um mehrere
Prozentpunkte ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.
Die Autoren sollten in der Tabelle bei den Wahrscheinlichkeiten mehr
Nachkommastellen richtig einfügen.
(Der Begriff Inzidenz fehlt im Register)
+++++ (ein Amazon Kunde): Mathematik im Dienste der Aufklärung
Bücher zu statistischen Fehlschlüssen oder Denkfallen gibt es
inzwischen zuhauf. "Der Hund, der Eier legt" von Hans-Hermann Dubben und
Hans-Peter Beck-Bornholdt fügt sich zunächst in diesen Reigen ein und zeigt
insbesondere Denkfehler und Tricks im Zusammenhang mit Zufallsprozessen
auf. Was jedoch den besonderen Reiz dieses Buches ausmacht und es von
anderen unterscheidet, ist der Brückenschlag zum Wissenschaftsbetrieb und
das Aufzeigen von Fehlschlüssen und handfesten Betrügereien auf "höherer"
und folgenreicherer Ebene, vor allem in der bio-medizinischen Forschung. Es
liest sich fast wie ein Wissenschaftskrimi, wenn die Autoren (beide
Dozenten am Hamburger Universitätsklinikum) aufzeigen, wie zweifelhafte
Forschungsergebnisse produziert werden, ihren Weg über angesehene
Fachzeitschriften in medizinische Lehrbücher finden und schliesslich über
Jahre hinaus die therapeutische Praxis beeinflussen, z.B. bei der
Krebsbehandlung. Das Auslassen oder Hinzufügen von Daten, selektive
Publikation ("Signifikanzenfischen") oder falsche Interpretation
medizinisch-statistischer Tests scheinen verbreitet zu sein - und das in
einer Fachrichtung, in der viele Absolventen ihren Titel immer noch
monstranzgleich vor sich her tragen. Die Forderung der Autoren nach einer
a-priori-Registrierung medizinischer Studien scheint vor diesem Hintergrund
nur zu gerechtfertigt.
Wer in irgendeiner Form mit der Analyse von Zufallsdaten zu tun hat,
dürfte von diesem Buch besonders profitieren. Denn unerklärlicherweise
deklinieren die meisten Lehrbücher das Procedere für Test- und
Schätzverfahren lediglich durch. Selten nur gehen sie darauf ein, was ein
Signifikanzniveau eigentlich bedeutet und, vielleicht sogar noch wichtiger,
was es n i c h t bedeutet, denn mit kaum einem Begriff wird dermassen
Schindluder getrieben. Hier leisten die Autoren hervorragende
Aufklärungsarbeit. Gleiches gilt für die Ausführungen zum Zusammenhang
zwischen Korrelation und Kausalität - die 15 Seiten zu diesem Thema sind
gestochen scharf geschrieben. Dabei werden auch en passant ein paar
altbekannte Schulweisheiten als Mythen entlarvt, wie etwa dass Linkshänder
oder Rotweintrinker eine höhere Lebenserwartung hätten. In diesem
Zusammenhang ist vielleicht eine Warnung angebracht: Viele
populärwissenschaftliche Mathematikbücher werben damit, sie seien ohne
mathematisches Vorwissen lesbar. Hier sind Zweifel erlaubt. Wer
beispielsweise die Berechnungen zum notwendigen Stichprobenumfang oder den
Zusammenhang zwischen dem Fehler 1. Art und 2. Art verstehen möchte, sollte
zumindest solide mathematische Grundkenntnisse mitbringen, nebst der
Bereitschaft das Hirn rauchen zu lassen.
Keine Frage, was Dubben und Beck-Bornholdt auf gut 300 Seiten
niedergeschrieben haben, ist grosses Wiseenschaftstennis, und es ist
Aufklärungsarbeit im besten Sinne. Und noch eins dürfte dieses Buch
aufzeigen: Wissenschaftliches Arbeiten ist Schuften im Steinbruch - weniger
spontane Heureka-Erlebnisse Einzelner, sondern vor allem Schweiss
treibendes und Zeit raubendes Gewinnen und Interpretieren von Messdaten
bringen neue Erkenntnisse. "Der Hund, der Eier legt" zeigt damit, was es
für gute wissenschaftliche Arbeit vor allem bedarf: Erstens sauber
formulierte Hypothesen, zweitens zähe und ehrliche Analysearbeit und
drittens: Zahlen, bitte!
++++ (ein Amazon Kunde): Der Titel täuscht nicht
Statistik ist schon seit Schulzeiten ein Thema, mit dem ich mich gerne
befasse und so weckte dieser Klassiker natürlich auch mein Interesse.
Es ist spannend, erstaunlich und manchmal auch regelrecht
schockierend, die einzelnen Beispiele durchzulesen und zu erkennen, wie
leichtgläubig unsere Gesellschaft doch letztendlich ist. Bei vielen
Menschen herscht nun einmal blindes Vertrauen in die Wissenschaft und mit
einem "das werden die schon geprüft haben" werden oftmals absurde
Statistiken oder Studien akzeptiert.
In diesem Buch wird allerdings einmal hinter die Diagramme und
Graphen geschaut und sehr interessant analysiert und immer auch mit einer
Portion Humor beschrieben, wie vieles aus eigentlich nackten und
nichtssagenden Zahlen quasi herbeigezaubert wurde. Der vermeintlich
trockene Lesestoff entwickelt sich so zur unterhaltsamen Lektüre.
Auch Menschen, die wenig Vorkenntnisse in Statistik haben, sich aber
entsprechend weiterbilden möchten, profitieren von diesem Buch: die
Methoden werden gut verständlich beschrieben und erläutert.
Ich bin sicher, dass nicht nur ich nach der Lektüre des Buches ein
wenig skeptischer durch die Welt gehe und Diagramme und Graphen lieber
zweimal ansehe, als mich durch eine manipulative Darstellung blenden zu
lassen.
Einen kleinen Minuspunkt habe ich aber trotzdem noch anzumerken: in
einigen Kapiteln zieht sich das Thema sehr in die Länge. Das ist natürlich
sinnvoll, um Thesen zu bestätigen, aber in einem Buch, das weniger ein
Lehrbuch ist, als ein unterhaltsames Sachbuch, hat es mich doch etwas
gestört. So habe ich an einigen Stellen ein ausführliches Beispiel
überschlagen, weil mir schon nach wenigen Zeilen klar war, worauf es
hinausläuft und lieber nach dem nächsten Absatz weitergelesen.
++ (ein Amazon Kunde): Schlecht
Zuerst sollte man sagen, dass es mit dem viel gepriesenen Humor in dem
Buch nicht so ganz klappt, das mag aber an den Themen der Fallbeispiele
liegen die in dem Buch behandelt werden. So geht es in dem Buch
grösstenteils um irgendwelche Diagnose und Behandlungsverfahren von Krebs
oder anderen schlimmen Krankheiten.
Gerade in den ersten Kapiteln fällt auf, dass häufig Referenzen im
Text auf Abbildungen und Seitenzahlen falsch sind. Das sollte man
eigentlich bei Autoren die aus der Wissenschaft kommen nicht erwarten.
Es tauchen doch sehr widersprüchliche Aussagen auf: Einerseits wird
(zu recht) viel auf der Tatsache herumgeritten, dass ein Signifikanzniveau
von 0.95 willkürlich gewählt ist und so immerhin 5% der mit einem solchen
Signifikanzniveau gewonnenen Aussagen falsch sind. Doch andererseits wird
ein Beispiel genannt in dem zwei aufmerksame Wissenschaftler (wer wird da
wohl gemeint sein???) die Wirksamkeit einer Aufklärungskampagne über
Alkohol am Steuer öffentlich in den Dreck ziehen, da die Wirksamkeit der
Kampagne nicht mit einem Signifikanzniveau von 0.95 bestätigt werden
konnte. In besagtem Fall gab es nämlich noch eine Irrtumswahrscheinlichkeit
von 11%. Warum es in gerade diesem Fall unbedingt 5% sein musste bleibt
unklar.
Die "kritischen" Kapitel über den Klimawandel sind völlig daneben.
Die Autoren weisen hier zwar ausdrücklich auf Ihre eigene Unkenntnis bzgl.
des Themas hin, lassen sich dann aber doch zu wilden Spekulationen
verleiten. Einige einfache Wikipedia-Recherchen hätten hier für
"signifikant" mehr Klarheit sorgen können. Z.B. kann man in Wikipedia
einfach nachlesen, dass alleine das abschmelzende Grönlandeis einen
Meeresspiegelanstieg von 6-7m verursachen könnte. Die in diesem Kapitel
gezeigten Grafiken sind ungeeignet gewählt. Ausserdem vernachlässigen die
Autoren, dass die Erkenntnisse bzgl. des Klimawandels nicht durch obskures
"Data-mining" in irgendwelchen Kurven entstanden sind, sondern vor allem
durch das Verständnis der zugrundeliegenden physikalischen Prozesse. Ohne
Ahnung vom Thema unterstellen die Autoren hier einem gesamten Zweig der
Wissenschaft unsauberes Arbeiten.
Nach diesem Kapitel ist das Buch übrigens bei mir in die
Altpapiertonne gewandert.
Es wär tatsächlich schlimm, wenn in der Medizin häufig so unsauber
geforscht würde, wie es in dem Buch dargestellt wird. Nach Lesen des
Kapitels über den Klimawandel bin ich mir jedoch nicht sicher, ob die
anderen Kapitel besser recherchiert sind.
+++++ (ein Amazon Kunde): Statistik lesen lernen - in verbesserter Neuauflage
Die beiden Autoren H.-P. Beck-Bornholdt und H.-H. Dubben sind
gestandene Wissenschaftler und geben sich redliche Mühe, typische
Denkfallen aufzuzeigen. Vom gedanklichen Rechenfehler über das gezielte
Erwecken falscher Eindrücke bis zum ausgewachsenen Betrug reichen ihre
Beispiele, die zum Großteil aus dem Bereich der medizinischen Forschung
stammen.
Was sie zutage fördern, sorgt für jede Menge Aha-Erlebnisse. Man
lernt, mit "wissenschaftlichen" Ergebnissen, die keine sind, skeptischer
umzugehen. Und man wird Werbefritzen, Politikern und anderen Manipulatoren
nicht mehr so leicht auf den Leim gehen.
Dazu ist das Buch nett illustriert, sehr lesbar geschrieben, wenn
auch ein wenig anspruchsvoll. Der Formelsalat wurde in den Anhang verbannt,
der Rest des Buches ist nicht anspruchsvoller als meine angegebenen
Beispiele und erfordert nicht mehr als das, was nach einigen Jahren von
Mittelstufe-Mathekenntnissen noch übrig ist.
Beim Wort "Mathematik" schrecken die meisten erst einmal zurück, und
auch Fachleute - Wissenschaftler und Ärzte zum Beispiel - sind längst nicht
so firm, wie sie es oft glauben.
Im Falle von Krankheiten bedeutet das, daß positive Testergebnisse
als viel "bedrohlicher" eingeschätzt werden, als sie tatsächlich sind.
Im Falle der Wissenschaft bedeutet das, daß viele Ergebnisse einfach
unbrauchbar sind, weil Daten falsch interpretiert werden. Schlimmstenfalls
landet sowas in Lehrbüchern und wird zum unausrottbaren Mythos.
Ein Beispiel dafür ist das Verwechseln von Korrelationen mit
Kausalität. Es läßt sich unschwer nachweisen, daß der Östrogenspiegel im
Blut von der Schuhgröße abhängt: Je größer die Füße, desto geringer der
Östrogenspiegel.
Die Erklärung ist natürlich ganz simpel: Frauen haben im Schnitt
kleinere Füße als Männer. Bei kleineren Schuhgrößen ist daher der
Frauenanteil höher - und damit der durchschnittliche Östrogenspiegel.
Auf die gleiche Weise kann man "beweisen", daß die Haarlänge mit der
Körpergröße abnimmt. Die Beispiele sind leicht durchschaubar, aber die
angebliche Gefährlichkeit von Hochspannungsleitungen, Handys und ähnlicher
Schmock mehr beruht exakt auf derselben Art von falschem Statistiklesen.
Die Überarbeitung hat ein paar Ungenauigkeiten und Fehler beseitigt -
ein hervorragendes Buch wurde noch ein kleines bisschen besser.
Kurzum: Was heute so alles als "Wahrheit" daherkommt, ist schon
allerhand - mit diesem Buch an der Hand wird man ein paar Denkfallen
umschiffen und ein paar Betrügern weniger auf den Leim gehen.
Begriffe
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